DE692286C - Feinreglersteuerung fuer elektrisch mit Wechselstrom betriebene Fahrzeuge mit einem an einen Spannungsteilerwiderstand angeschlossenen Kollektorregler - Google Patents

Feinreglersteuerung fuer elektrisch mit Wechselstrom betriebene Fahrzeuge mit einem an einen Spannungsteilerwiderstand angeschlossenen Kollektorregler

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DE692286C
DE692286C DE1935S0120803 DES0120803D DE692286C DE 692286 C DE692286 C DE 692286C DE 1935S0120803 DE1935S0120803 DE 1935S0120803 DE S0120803 D DES0120803 D DE S0120803D DE 692286 C DE692286 C DE 692286C
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DE
Germany
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transformer
winding
collector
regulator
voltage
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Expired
Application number
DE1935S0120803
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Puller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/16Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors
    • B60L9/24Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines
    • B60L9/26Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines single-phase motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Feinreglersteuerung für elektrisch mit Wechselstrom betriebene Fahrzeuge mit einem an einen Spannungsteilerwiderstand angeschlossenen Kollektorregler Es sind bereits Fahrzeugsteuerungen bekannt, bei denen die Motoren über eine Schaltdrosselspule an Anzapfungen des sie speisenden Transformators angeschlossen werden. Um das Unterbrechen größerer Schaltleistungen an den an die Anzapfungen des Transformators angeschlossenen Schaltern zu verhindern, hat man bereits die Schaltdrosselspule mit einer Erregerwicklung ausgeführt, der mit Hilfe eines Kollektorreglers von einem Spannungsteiler oder von einem Regeltransformator eine veränderliche und umkehrbare Erregerspannung zugeführt werden kann, so daß die Schaltdrosselspule als Zusatztransformator wirkt. Der Spannungsteiler ist bei diesen bekannten Anordnungen ebenfalls an zwei Anzapfungen des die Lokomotive speisenden Transformators angeschlossen.
  • Es ist auch bereits eine Feinreglersteuerung mit einem über einen Feinregler gespeisten Zusatztransformator bekanntgeworden, bei dem die Primärwicklung . des Zusatztransformators, der Feinregler und ein fester Teil des Haupttransformators miteinander in Reihe liegen. Diese bekannte Anordnung ermöglicht zwar an sich eine Verkleinerung des Feinreglers. Der Feinregler ist aber immer noch verhältnismäßig verwickelt und teuer, weil zwei Bürstensätze benötigt werden.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der beschriebenen Feinreglersteuerung für elektrische Fahrzeuge. Erfindungsgemäß wird diese derart ausgebildet, daß der an einen in bekannter Weise nur einen Bürstensatz aufweisenden Kollektorregler angeschlossene Spannungsteilerwiderstand mit seinem einen Ende an eine bestimmte Spannungsstufe des Haupttransformators angeschlossen ist, während das andere Ende abwechselnd durch Schalter an das geerdete Ende der Transformatorwicklung oder eine einer höheren Spannung entsprechende Transformatoranzapfung angeschlossen werden kann, deren Spannung gegenüber dem geerdeten Ende der Transformatorwicklung doppelt so hoch ist wie die der erstgenannten Transformatoranzapfung.
  • Die Erfindung hat den Vorteil zur Folge, daß der Feinregler nur für die halbe Stufen= Leistung und mit nur einer äußerst geringen Lamellenzahl ausgeführt werden kann, was dadurch bedingt ist, daß der Feinregler abwechselnd allein und in Reihenschaltung mit einem Teil der Haupttransformatorwicklung die Erregerwicklung des Zusatztransformators speist. Weiter ergibt sich eine Vereinfachung des Feinreglers dadurch, daß nur ein einziger Bürstensatz vorhanden ist.
  • Gemäß der weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorteilhafterweise die Bürste, bzw. der Bürstenbolzen des Kollektorreglers an die Mittelanzapfung der unterteilten Erregerwicklung des Zusatztransformators bzw. der Schaltdrosselspule angeschlossen sein. Die Wicklungsteile der Erregerwicklung werden dann abwechselnd durch Schalter eingeschaltet. Auf diesem Wege ergibt sich eine besonders einfacheUmschaltung derErregung des Zusatztransformators. Für die Umschaltung werden dabei lediglich zwei Schalterkontakte benötigt. : .
  • Im folgenden soll die Erfindung näher an Hand der Zeichnung erläutert werden, in der das Schaltschema einer erfindungsgemäß ausgebildeten Feinreglersteuerung dargestellt ist.
  • Mit t ist die Sekundärwicklung des zum Speisen des Antriebsmotors zzz dienenden Transformators bezeichnet, dessen Primärwicklung zur Vereinfachung in der Zeichnung nicht wiedergegeben ist. Der Motor in ist an die Mittelanzapfung einer Schaltdrosselspule bzw. eines Zusatztransformators s angeschlossen, dessen Wicklungsenden mit den Stufenschaltern t1 bis t15 verbunden sind. Zur Erregung des Zusatztransformators bzw. der Schaltdrosselspuledient dieErregerwicklung e, deren Mittelanzapfung von dem Kollektor W eine feinstufig regelbare Spannung zugeführt wird. Die Erregerwicklung des Zusatztransformators weist zwei Wicklungsteile e1, e2 auf, die abwechselnd an ihrem der Mittelanzapfung abgewandten Ende durch die Schalter c und d an Erde angeschlossen werden können. Die einzelnen Kollektorsegmente des Kollektorreglers W sind mit Anzapfungen des Spannungsteilerwiderstandes S verbunden, der als Ohmscher oder induktiver Widerstand ausgebildet sein kann. Das rechte Ende des Spannungsteilerwiderstandes ist fest an die Anzapfung x der Transformatorwicklung t angeschlossen, während das andere Ende des Spannungsteilerwiderstandes abwechselnd durch die Schalter ca und b an die Anzapfungen y und z der Transformätorwicklung angeschlossen werden kann. Die Anzapfung y liegt am geerdeten Ende der Transformatorwicklung, wo diese die Spannung o Volt aufweist. An der- Anzapfung _x liegt beispielsweise eine Spannung von 2oo Volt, an der Anzapfung z eine Spannung von 400 Volt. Zweckmäßigerweise werden die Schalter a bis d, die Stufenschalter t1 bis t15 und der Feinregler W in gegenseitiger Abhängigkeit betätigt.
  • Im folgenden soll die Arbeitsweise einer erfindungsgemäß ausgebildeten Feinreglungssteuerung erläutert werden. Soll das Fahrzeug anfahren, so werden zunächst die Schalter b und c geschlossen und außerdem der Stufenschalter t1 eingeschaltet. In der Schaltd::osse@spu@e bzw. Sekundärwicklung des Zu-" s`ätztransformators wird dann, wenn sich die 'Bürste des Feinreglers in der Nullstellung befindet, wobei die volle Spannung von 4oo Volt an der linken Hälfte e1 der Erregerwicklung e =liegt, eine der Spannung des Transformators entgegengerichtete Spannung induziert, welche genau so groß ist wie die Stufenspannung des Transformators. Nunmehr wird allmählich die Feinreglerbürste im Uhrzeigersinne gedreht, wobei allmählich die der Erregerwicklung e zugeführte Spannung von 40o auf aoo Volt verringert wird. Dementsprechend wird allmählich dem Motor in eine ansteigende Spannung zugeführt. Nach Drehung des Reglers um i8o° wird der Schalter b ausgeschaltet und der Schalter a eingeschaltet und die Bürste weiter im Uhrzeigersinne gedreht, wodurch die der Erregerwicklung e1 zugeführte Spannung allmählich von 2oo Volt auf o Volt herabgeregelt wird. Nach einer vollen Umdrehung der Bürste ist also die Erregerwicklung des Zusatztransformators unerregt, so daß überhaupt keine Zusatzspannung induziert wird. Nunmehr wird durch den- Schalter c der linke Teil e1 der " Erregerwicklung e des Zusatztransformators abgeschaltet und durch den Schalter d die rechte Teilwicklung e= der Erregerwicklung des Zusatztransformators eingeschaltet. Wird nun die Bürste des Feinreglers weiter im Uhrzeigersinne gedreht, so steigt allmählich die der rechten Hälfte der Wicklung e zugeführte Spannung an, bis sie nach einer Drehung um i8o ° 2oo Volt beträgt. Darauf wird wiederum der Schalter a ausgeschaltet, der Schalter b eingeschaltet und die Bürste weiter gedreht, wobei die der rechten Hälfte der Wicklung e= zugeführte Spannung allmählich bis auf 40o Volt gesteigert wird. Infolge der Erregung des Zusatztransformators durch die rechte Hälfte e= der Wicklung e wird in der in den Motorstromkreis eingeschalteten Wicklung des Zusatztransformators eine Spannung induziert, die sich zu der Stufenspannung des Speisetransformators c addiert und in dem Zeitpunkt, wo der Erregerwicklung des Zusatztransformators die volle Erregerspannung von 400 Volt zugeführt wird, gleich der Stufenspannung des Transformators ist. Nunmehr kann der Stufenschalter t= ohne Auftreten eines "Stromstoßes eingeschaltet und der Stufenschalter t1, ohne daß eine Schaltleistung auftritt, unterbrochen werden. Nach dem Einschalten des Stufenschalters t= wird weiter die Kollektorbürste gedreht, wobei in der vorher angegebenen Weise in dem Zusatztransformator eine Spannung induziert wird, die zunächst der Spannung des Haupttransformators entgegengesetzt ist und nach Urn-. kehrung ihrer Richtung zu der Spannung des Haupttransformators addiert wird.
  • An Stelle des Zusatztransformators bzw. einer Schaltdrosselspule s mit einer unterteilten Erregerwicklung, deren Teile abwechselnd mit Erde verbunden werden, kann auch ein normaler Zusatztransformator mit Umkehrschalter verwendet werden, der es gestattet, die Stromrichtung in der Erregerwicklung umzukehren.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung zeichnet sich vor allen Dingen. durch den Vorteil aus, daß der Feinregler mit Spannungsteiler nur für ein Viertel der Stufenleistung ausgelegt zu werden braucht.
  • Ein weiterer Vorteil der Schaltung gemäß der Erfindung besteht darin, daß eine große Anzahl von Dauerfahrstufen zur Verfügung steht. Mit Rücksicht darauf kann u. U. die Zahl der Stufenschalter und der Transformatoranzapfungen herabgesetzt werden, wodurch das Nockenschaltwerk und der Transformator erheblich vereinfacht und verbilligt werden.
  • Die Schaltung gemäß der Erfindung ermöglicht es weiter, die Steuerung selbsttätig auszubilden und durch ein Fortschaltrelais überwachen zu lassen. Vorteilhafterweise wird dabei die Empfindlichkeit des Fortschaltrelais veränderlich gemacht, was durch Parallelschaltung eines Widerstandes zur Erregerwicklung oder durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses des vorgeschalteten Stromwandlers möglich ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feinreglersteuerung für elektrische, mit Wechselstrom von einem Stufentransformator gespeiste Fahrzeuge mit einem an einen Spannungsteilerwiderstand angeschlossenen Kollektorregler, bei der über den Kollektorregler in Reihenschaltung die Erregerwicklung einer .Schaltdrosselspule bzw. eines Zusatztransformators gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß der an einen in bekannter Weise mit nur einem Bürstensatz versehenen Kollektorregler angeschlossene Spannungsteilerwiderstand mit seinem einen Ende an eine-bestimmte Spannungsstufe des Haupttransformators angeschlossen ist, während das andere Ende abwechselnd durch Schalter an das geerdete Ende der Transformatorwicklung oder eine einer höheren Spannung entsprechende Transformatoranzapfung angeschlossen werden kann, deren Spannung gegenüber dem geerdeten Ende der Transformatorwicklung doppelt so hoch ist wie die der erstgienannten Transformatorainzapfung.
  2. 2. Feinreglersteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürste bzw. der Bürstenbolzen des Kollektorreglers an die Mittelanzapfung der unterteilten Erregerwicklung des Zusatztransformators bzw. der Schaltdrosselspule angeschlossen ist, wobei die Wicklungsteile der Erregerwicklung abwechselnd durch Schalter an Erde angeschlossen werden.
  3. 3. Feinreglersteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ün.geteilte Erregerwicklung der Schaltdrosselspule bzw. des Zusatztransformators durch einen Umschalter mit verschiedenem Wicklungssinn -zwischen dem Kollektorr egler und Erde eingeschaltet werden kann. q.. Feinreglersteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektorregler und die Schaltgeräte für dieEinschaltung der Erregerwicklung der Schaltdrosselspule bzw. des Zusatztransformators und des Spannungsteilerwiderstandes zwangläufig gesteuert werden.
DE1935S0120803 1935-12-12 1935-12-12 Feinreglersteuerung fuer elektrisch mit Wechselstrom betriebene Fahrzeuge mit einem an einen Spannungsteilerwiderstand angeschlossenen Kollektorregler Expired DE692286C (de)

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