DE69200704T2 - Gasbeheizter Ofen mit erzwungener Konvektion. - Google Patents

Gasbeheizter Ofen mit erzwungener Konvektion.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen gasbeheizten Ofen zum Kochen von Essen unter der Einwirkung einer erzwungenen Zirkulation von heißer Luft und der möglichen Gegenwart von Dampf in der Kochkammer dieses Ofens.
  • Gasbeheizte Öfen mit erzwungener Konvektion von heißer Luft zum Kochen von Essen in einer dicht verschlossenen Kochkammer sind aus dem Stand der Technik bekannt, wobei die Öfen des weiteren so ausgelegt sind, daß das Essen auch durch die Einwirkung von Dampf gekocht wird, der in einem entsprechend vorgesehenen getrennten Boiler erzeugt wird und dann durch entsprechend vorgesehene Verbindungsrohre in die Kochkammer eingeleitet wird.
  • Insbesondere umfassen diese Öfen im wesentlichen einen motorbetriebenen Ventilator und eine Anordnung aus Heizelementen, die an der Rückwand der Kochkammer angebracht sind, um einen Heißluftstrom durch die Kochkammer zu erzeugen, wobei die Heizelemente aus einer Vielzahl paralleler Rohre bestehen, die sich über die gesamte Höhe der Kochkammer erstrecken und durch die die heißen Abgase strömen, die von einem in einer Position unterhalb der Kochkammer untergebrachten Gasbrenner mit natürlichem Zug der herkömmlichen Art erzeugt werden.
  • Die Rohre sind so geformt, daß sie halbkreisförmige Abschnitte umfassen, die in unmittelbarer Nähe der Außenkante der Radschaufeln des motorbetriebenen Ventilators angeordnet sind, sowie zwei vertikale, geradlinige Abschnitte, die in die obengenannten halbkreisförmigen Abschnitte übergehen und jeweils mit der Kochkammer des Ofens verbunden sind, die darunter angeordnet ist, und in der sich der Gasbrenner befindet, sowie ein Abgassteigrohr, das im oberen Abschnitt der Kochkammer vorgesehen ist.
  • Auf diese Weise kann mit Öfen der oben beschriebenen Art Essen auf zwei verschiedene Arten gekocht werden, d.h. durch Braten des Essens, wenn der Ofen so eingestellt ist, daß nur durch erzwungene Heißluftzirkulation gekocht wird, oder durch "Abkochen" des Essens, wenn der Ofen so eingestellt ist, daß das Essen durch Einleiten von Dampf in die Kochkammer gekocht wird.
  • Alle oben beschriebenen Öfen stellen zwar eine ausreichende Kochleistung sicher, doch weisen sie eine Reihe typischer Nachteile auf.
  • Zunächst ist in der Tat ein Nachteil auf das Vorhandensein des Brenners zurückzuführen, der aufgrund der Tatsache, daß er in einer Position unterhalb und in unmittelbarer Nähe der zugehörigen Endabschnitte der Wärmetauscherrohre angeordnet ist, bewirkt, daß sich sowohl die Endabschnitte der Wärmetauscherrohre, die an der Rückwand der Kochkammer des Ofens angebracht sind, als auch die Blechteile, die die Rückwand und den Boden der Kochkammer bilden, in unerwünschtem Maße fast bis zur Glühtemperatur aufheizen.
  • Ein solches übermäßiges Aufheizen der Rohre und der Blechteile führt insbesondere dazu, daß die gesamte Metallstruktur der Kochkammer des Ofens einer beachtlichen Wärmeausdehnung unterliegt, und kann des weiteren rasch zu Bedingungen führen, die die mechanische Festigkeit und Unversehrtheit der Materialien der Rohre und Blechteile beeinträchtigen, wobei außerdem die Möglichkeit besteht, daß die Kochkammer selbst aus diesen Gründen verzogen, verformt und in ihrem ganzen Aufbau beeinträchtigt wird.
  • Hinzu kommt, daß die dabei entstehende hohe Temperatur des Bodens der Kochkammer des Ofens in Gegenwart von Fett oder Fetteilchen, die auf den Boden dieser Kochkammer gefallen sind, zu starker Rauchentwicklung führt, weil diese Fettablagerungen verbrennen, wobei ein solcher Rauch den Geschmack des gerade gekochten Essens höchst wahrscheinlich beeinträchtigt.
  • Des weiteren ist es aufgrund der ganz konkreten Anordnung des Brenners in dem Ofen nicht möglich, daß mehrere Kochöfen dieser Art in mehreren Lagen übereinander angeordnet werden, wenn eine solche Anordnung aufgrund beengter Platzverhältnisse höchst ratsam wäre.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Art von Kochöfen liegt in der Tatsache, daß normalerweise Brenner verwendet werden müssen, die im Vergleich zu der zum Kochen von Essen tatsächlich erforderlichen Heizleistung eindeutig überdimensioniert sind, da nur ein Teil der Wärmeenergie in den Abgasen in diesem Fall zum Aufheizen der in der Kochkammer der Öfen zirkulierenden Luft verwendet wird, denn die Abgase strömen mit einer recht hohen Geschwindigkeit durch die Wärmetauscherrohre, so daß sie immer noch relativ heil sind, wenn sie die Wärmetauscherrohre verlassen, und daß diese Wärmetauscherrohre in der Kochkammer auch eine relativ begrenzte Heizfläche bilden.
  • Schließlich ist es aufgrund der Form der Wärmetauscherrohre, weil sie dicht beieinander angeordnet sind, und insbesondere weil sie durch den Boden der Kochkammer geführt sind, recht schwierig, sie zur Reinigung oder zur regelmäßigen Wartung in bequemer Weise zu erreichen.
  • Die IT-A-1 220 069 offenbart einen gasbeheizten Ofen mit erzwungener Konvektion, der zu dem genannten Stand der Technik gehört und die zuvor erläuterten Nachteile aufweist. Der Ofen des italienischen Patents ist insbesondere mit einem Strahlsauger versehen, der unterhalb der Wärmetauschereinrichtung angeordnet ist, um die Strömung von Gasen in einem spiralförmig gewickelten rohrförmigen Element zu bewirken. Diese technische Lösung gewährleistet jedoch keine gleichmäßige Erhitzung der Ofenkammer, weil der Wärmeaustausch von gewissen Merkmalen abhängt, beispielsweise von der Gastemperatur und insbesondere von dem Temperaturunterschied zwischen den Abgasen und der Luft in der Kochkammer des Ofens. Der größte Temperaturunterschied wird zwischen dem Zeitpunkt des Einschaltens des Ofens und dem Betrieb des Ofens festgestellt.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, alle obengenannten Nachteile und Einschränkungen zu beheben durch Bereitstellen eines Ofens zum Kochen von Essen mittels erzwungener Heißluftkonvektion und/oder durch Einleiten von Dampf in die Kochkammer dieses Ofens, wobei der Ofen so ausgelegt ist, daß das Essen zum Kochen mittels erzwungener Zirkulation von Luft und/oder Dampf erhitzt wird, die wiederum in einer Wärmetauschereinrichtung erhitzt werden, die so geformt und ausgelegt ist, daß der größtmögliche Wärmewirkungsgrad sichergestellt ist.
  • Ein solches Ziel sowie weitere Aufgaben werden gemäß der vorliegenden Erfindung in einem gasbeheizten Ofen mit erzwungener Konvektion zum Kochen von Essen erreicht, der die Merkmale von Anspruch 1 umfaßt.
  • Die Merkmale gemäß der Erfindung werden nun anhand eines nichteinschränkenden Beispiels mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Ansicht der im Querschnitt gezeigten Vorderansicht des Kochofens gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 eine schematische Ansicht des im Querschnitt gezeigten oberen Abschnitts des Kochofens gemäß der Erfindung;
  • Fig. 3 eine Ansicht der im Teilschnitt gezeigten Vorderansicht eines vergrößerten Konstruktionsmerkmals des Kochofens gemäß der Erfindung;
  • Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines weiteren vergrößerten Konstruktionsmerkmals des Kochofens gemäß der Erfindung.
  • Mit Bezug auf diese Figuren ist nachfolgend ein gasbeheizter Kochofen 3 gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben, der in bevorzugter Weise in professionellen Küchen von Versorgungseinrichtungen wie Krankenhäuser, Pflegeheime, Kantinen, Hotels, Restaurants, etc. verwendet werden kann.
  • Ein solcher Ofen umfaßt insbesondere eine Metallmuffel 4 mit einer kastenartigen Form, die auf der Vorderseite offen ist und innen die Kochkammer 5 des Ofens begrenzt, und er umfaßt des weiteren ein äußeres Metallgehäuse 6, das ebenfalls eine kastenartige Form besitzt, größer ist als die obengenannte Muffel und die Muffel so umgibt, daß um diese herum Hohlräume entstehen, in die entsprechende Matten oder Platten 7 aus Isoliermaterial einer herkömmlichen Art eingesetzt sind.
  • Der Kochofen gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt des weiteren eine getrennte, wärmeisolierte Tür 8, die die obengenannte offene Vorderseite der Muffel 4 verschließt, wobei die Tür auf einer Seite an das äußere Gehäuse 6 angelenkt und des weiteren so bemessen ist, daß sie fest an einer entsprechenden Dichtung 9 anliegt, die an dem gesamten Umfangsrand der vorderen Öffnung 10 in dem äußeren Gehäuse 6 befestigt ist, so daß die Kochkammer 5 des Ofens dicht verschlossen wird.
  • Im Inneren der Kochkammer 5 des Ofens ist eine Ventilatoreinrichtung 11 der herkömmlichen Art angebracht, deren Antriebswelle 12 so angeordnet ist, daß sie durch eine Öffnung 13 in der Rückwand des äußeren Gehäuses 6 verläuft und durch einen Elektromotor 14 der herkömmlichen Art in Drehung versetzt werden kann, der auf der Außenseite der Rückwand angebracht ist.
  • Die Ventilatoreinrichtung 11 hat den Zweck, das Kochen des in der Kochkammer 5 des Ofens befindlichen Essens durch erzwungene Konvektion zu beschleunigen, d.h. durch Erzeugung einer mechanischen Zirkulation der Luft, die durch mindestens eine geeignete Wärmetauscheranordnung 15 erhitzt wird, die im Inneren der Kochkammer angeordnet ist und aus einer Rohrleitung besteht, die spiralförmig um die Ventilatoreinrichtung 11 gewickelt ist, so daß eine Folge von Wicklungen von vorzugsweise kreisrunder Form entsteht.
  • Die Rohrleitung ist insbesondere an ihren Enden mit entsprechenden geradlinigen, horizontalen Abschnitten 16 und 17 versehen, von denen der Abschnitt 16 mit einem kastenartigen Abschnitt 18 in Verbindung steht, der außen auf einer seiner Seiten am äußeren Gehäuse 6 des Ofens befestigt ist und eine Luftkammer bildet, in der ein Gasbrenner 19 angeordnet ist, während sich der andere Abschnitt 17 horizontal in Richtung zur Seite des Ofens erstreckt, wodurch ein geradliniger, horizontaler Abschnitt 20 gebildet wird.
  • Die obengenannte Rohrleitung ist des weiteren mit einem Mittelabschnitt 21 versehen, der spiralförmig ausgebildet ist und einen solchen Biegeradius besitzt, daß der Mittelabschnitt ganz um die Ventilatoreinrichtung 11 herumgepaßt werden kann, in einem relativ kleinen Abstand vom äußeren Rand des Rades der Ventilatoreinrichtung.
  • Die Rohrleitung 15 wird in dem Kochofen gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch angebracht, daß sie zunächst in die Kochkammer 5 eingeführt und dort positioniert wird, und daß dann ihre Enden durch entsprechende Öffnungen eingeführt werden, die in der Seitenwand 27 des Ofens vorgesehen sind, so daß die Rohrleitung an der Seitenwand mit Hilfe von Flanschen 24, 25 befestigt ist, die einstückig auf den geradlinigen, horizontalen Abschnitten 17 und 16 der Rohrleitung ausgebildet sind und mit den geradlinigen, horizontalen Abschnitten 20 bzw. mit der Luftkammer 18 zu verbinden sind (siehe Fig. 1).
  • Wenn des weiteren die Rohrleitung in ihrer entsprechenden Position in der Ofenkammer montiert ist, umgibt ihr Mittelabschnitt 21 die Ventilatoreinrichtung 11 in einem relativ geringen Abstand zur Rückseite des Gehäuses 6 des Ofens (siehe Fig. 2).
  • Entsprechend der Seitenwand des Ofens, auf der die Rohrleitung 15 in der eben beschriebenen Weise angeordnet ist, ist wiederum ein geschlossener Raum 22 vorgesehen, der seitlich an dieser Wand des Ofens angebracht ist und folgendes aufnehmen kann: eine Dampfgeneratoreinrichtung 33, die Luftkammer 18, eine Ventilatoreinrichtung 26 und die verschiedenen Steuer- und Regelvorrichtungen (nicht dargestellt), die in Verbindung mit der Ventilatoreinrichtung erforderlich sind.
  • Was den in der Brennkammer 18 angeordneten Gasbrenner 19 angeht, so handelt es sich dabei vorzugsweise um einen fackelartigen Brenner (siehe Fig. 3), der aus einem Venturi-Rohr 34 besteht, das nach einer 90º-Biegung in einen geradlinigen Rohrabschnitt 35 übergeht, in dessen Oberfläche eine Vielzahl von Perforationen 36 vorgesehen sind, die in einem regelmäßigen Muster über seinen gesamten Umfang verteilt sind.
  • Der perforierte Rohrabschnitt 35 wird wiederum auf der Augenseite von einem weiteren Rohrabschnitt 37 umschlossen, der zusammen mit dem ersten Rohrabschnitt 35 einen Hohlraum 38 bildet, der an einem seiner Enden durch die mit dem weiteren Rohrabschnitt 37 verbundene Wand 39 verschlossen ist.
  • Des weiteren ist der Brenner 19 in an sich bekannter Weise mit der Gasversorgungsleitung 23 verbunden, die in einer Düse 40 endet, die mit der Einlaßöffnung 41 des Venturi-Rohres 34 ausgerichtet ist und sich in deren unmittelbarer Nähe befindet.
  • Der zylindrische Kopf 42 des Brenners 19, wie er durch den Rohrabschnit 37 gebildet wird, ist so angeordnet, daß er koaxial mit dem geradlinigen Abschnitt 16 der Rohrleitung 15 verläuft und zu diesem hin gerichtet ist, so daß die bei der Verbrennung entstehenden Abgase, die zum Heizen verwendet werden, durch die Rohrleitung zirkulieren können.
  • Die Brennkammer 18 ist so angeschlossen, daß sie mit der Austrittsseite 43 der Ventilatoreinrichtung 26 in Verbindung steht, was beim Betrieb des Brenners sicherstellt, daß die korrekte, für eine vollständige Verbrennung notwendige Menge Luft zugeführt wird, und des weiteren die erzwungene Zirkulation der Abgase durch die Rohrleitung 15 unterstützt und bewirkt, daß diese Abgase dann durch den horizontalen Abschnitt 20 der Rohrleitung ausgeleitet werden.
  • Insbesondere erzeugt die Betätigung der Ventilatoreinrichtung 26, die die Luft von dem umschlossenen Raum 22 ansaugt, in der obengenannten Luftkammer 18 den Überdruck, der notwendig ist, um alle möglichen strömungsdynamischen Widerstände zu überwinden, auf die die Abgase vermutlich treffen, wenn sie durch die gesamte Länge der Wärmetauscheranordnung strömen.
  • In der Luftkammer 18 bewirkt der durch die Düse 40 zugeführte und in das Venturi-Rohr 34 geleitete Gasstrom, daß eine gewisse Menge von Primärluft in dieses Venturi-Rohr 34 eingelassen wird (in der durch den Pfeil E angegebenen Richtung), so daß sie sich bereits mit dem Gas mischen kann, wodurch ein Luft-Gas-Gemisch entsteht, das zu der Auslaßöffnung 44 des zylindrischen Kopfes 42 des Brenners 19 strömt, wo es entzündet wird und damit die Verbrennung auslöst und die Flamme entstehen lädt.
  • Das meiste von dem Luft-Gas-Gemisch gelangt direkt zu der Auslaßöffnung 44, wo es die Hauptflamme 45 erzeugt, indem es durch den Rohrabschnitt 35 strömt, während der übrige Teil des Gemisches in der durch den Pfeil F angegebenen Richtung durch die Öffnungen 36 strömt, und dann strömt es durch den Hohlraum 38 zu der Auslaßöffnung 44, wo es eine sehr kurze, ringförmige Flamme 46 erzeugt, die als Sparflamme wirkt, die die Hauptflamme 45 stabilisiert und verhindert, daß diese erlischt.
  • Darüberhinaus wird die vollständige Verbrennung auch durch eine zusätzliche Menge Luft (Sekundärluft) sichergestellt, die in der durch den Pfeil G dargestellten Richtung einströmt, wodurch eine ringförmige Flamme entsteht.
  • Der resultierende Kochofen gemäß der vorliegenden Erfindung ist des weiteren mit einer ebenen Trennwand 28 versehen, die im Inneren der Kochkammer 5 des Ofens angeordnet ist (siehe Fig. 2), wobei die Trennwand vor der Ventilatoreinrichtung 11 und vor den Schlangen der Rohrleitung 15 angeordnet ist, so daß sie in der Kochkammer eine eigene Kammer 29 mit einem begrenzten Volumen bildet, die die Ventilatoreinrichtung und die Rohrleitung umschließt.
  • Des weiteren ist die Trennwand 28 so bemessen, daß sie sich nahezu über die gesamte Breite der Kochkammer 5 erstreckt, wodurch an den Seiten entsprechende Öffnungen 30 und 31 entstehen, durch die die heiße Luft in der durch die Pfeile D angegebenen Richtung strömen kann. Ferner ist sie mit einer mittigen Öffnung 32 versehen, deren Rand entsprechend dem Rad der Ventilatoreinrichtung 11 zu der getrennt ausgebildeten Kammer 29 hin umgebogen ist, damit die Ventilatoreinrichtung die anschließend aufzuheizende und in der Kochkammer des Ofens zu zirkulierende Luft ansaugen kann.
  • Schließlich kann der oben erläuterte Kochofen gemäß der vorliegenden Erfindung auch so ausgelegt sein, daß Essen durch Einspritzen von Dampf in die Kochkammer 5 gekocht werden kann, wobei der Dampf in an sich bekannter Weise in dem obengenannten Dampfgenerator erzeugt werden kann, der in bevorzugter Weise aus einem getrennten Boiler 33 besteht, der in dem umschlossenen Raum 22 vorgesehen und mit der Kochkammer 5 verbunden ist.
  • Die Vorteile des Kochofens gemäß der vorliegenden Erfindung, mit dem Essen gekocht werden kann entweder durch Braten oder durch Backen nur durch die erzwungene Zirkulation von heißer Luft, d.h. ohne Dampfeinspritzung in die Kochkammer 5, oder durch Dünsten mit Hilfe des Einspritzens von Dampf in die Kochkammer und ohne Heißluftzirkulation darin, oder wieder durch eine Kombination aus Braten und Dünsten mit Hilfe einer Kombination aus Heißluftzirkulation und Dampfeinspritzung, werden an dieser Stelle ganz offensichtlich.
  • Zunächst versteht es sich, daß die Gegenwart der Ventilatoreinrichtung 26 entsprechend der Einlaßöffnung der Rohrleitung 15 auf eine sehr wirksame Weise für eine erzwungene Zirkulation der Abgase durch diese Rohrleitung sorgt. Des weiteren läßt sich der Wirkungsgrad, mit dem der resultierende Wärmeaustausch zwischen den Abgasen und der Luft in der Kochkammer des Ofens stattfindet, zusätzlich dadurch verbessern, daß im Endabschnitt 17 der Rohrleitung 15 mindestens ein Ablenkblech 47 einer an sich bekannten Form vorgesehen wird, mit dem eine Wirbelströmung erzeugt werden soll, und das beispielsweise aus einem ebenen Blechstreifen 48 besteht (siehe Fig. 4), der in die Rohrleitung 15 eingesetzt ist, und in dem in regelmäßigen Abständen angeordnete rechteckige Öffnungen 48a vorgesehen sind, die rechteckige, vorspringende Abschnitte 49 aufweisen, die beispielsweise orthogonal zu dem ebenen Blechstreifen 48 gebogen sind und abwechselnd von dessen beiden Seiten abstehen, so daß auf diese Weise ein labyrinthartiger Strömungsweg für einen Teil der in der Rohrleitung 15 zirkulierenden Abgase entsteht, die in einem durch den Pfeil H angedeuteten S-förmigen Strömungsmuster hindurchströmen, so daß die Verwirbelung in der Strömung der Abgase immer größer wird und infolgedessen der Wärmeaustauschkoeffizient verbessert wird.
  • Ein erster Vorteil dieser Rohrleitung besteht darin, daß sie sehr einfach konstruiert ist, so daß sie auf sehr einfache und rasche Weise in dem Ofen montiert und angebracht werden kann und zwecks Reinigung und regelmäßiger Wartung bequem zu erreichen ist.
  • Darüberhinaus kann sich die Rohrleitung 15 unter dem Einfluß der verschiedenen Betriebstemperaturen des Ofens ungehindert ausdehnen, wobei gleichzeitig verhindert wird, daß sich solche Wärmeausdehnungseffekte auf die anderen Wände des Ofens übertragen, was sowohl auf die spiralförmige Konfiguration der Rohrleitung als auch darauf zurückzuführen ist, daß sie einzig und allein auf einer einzigen Wand des Ofens angeordnet ist, so daß sie mit keiner anderen Wand des Ofens in physischem Kontakt steht.
  • Aufgrund der Tatsache, daß der Brenner seitlich am Ofen angeordnet ist, und der Abgasauslaß auf der Seite der äußeren Umhüllung des Ofens vorgesehen ist, besteht die Möglichkeit, daß zwei oder mehr Öfen dieser Art aufeinander gestapelt werden, wenn dies aus Platzgründen notwendig oder angebracht ist.
  • Falls notwendig, kann der gasbeheizte Kochofen gemäß der vorliegenden Erfindung schließlich auch ganz rasch und einfach in einen elektrisch beheizten Ofen umgewandelt werden, indem die Rohrleitung 15 aus dem Ofen ausgebaut und durch ein entsprechendes spiralförmig gewickeltes elektrisches Heizelement der herkömmlichen Art ersetzt wird, das nach denselben Kriterien und mit denselben Verfahren wie oben beschrieben in dem Ofen zu montieren ist.
  • Daher können gasbetriebene und elektrische Kochöfen ausgehend von einer einzigen gemeinsamen Bauform hergestellt werden, bei der die Rohrleitung oder das elektrische Heizelement alternativ entsprechend den aktuellen Bedürfnissen installiert werden können.
  • Es versteht sich, daß der oben beschriebene Kochofen gemäß der Erfindung in jeder für geeignet gehaltenen Weise modifiziert werden kann, beispielsweise dadurch, daß die Rohrleitung 15 eine andere geometrische Form bekommt, die in jedem Fall eine wirksame erzwungene Zirkulation von Abgasen durch die Rohrleitung gewährleisten würde, oder daß in der Luftkammer 18 eine andere Art Brenner angeordnet wird.

Claims (4)

1. Gasbeheizter Ofen mit erzwungener Konvektion zum Kochen von Essen, umfassend mindestens einen Ventilator (11) und eine Wärmetauschereinrichtung (15), die im Inneren der dicht verschließbaren Kochkammer (5) des Ofens angeordnet ist, sowie möglicherweise umfassend mindestens einen Dampfgenerator (33) der herkömmlichen Art, der so mit der Kochkammer (5) verbunden ist, daß das Essen durch Einspritzen von Dampf in die Kochkammer gekocht werden kann, wobei die Wärmetauschereinrichtung (15) so angeordnet ist, daß die Abgase von mindestens einem gasbetriebenen Brenner (19) der herkömmlichen Art durch sie hindurchströmen können, und des weiteren mit einer in dem Ofen vorgesehenen Öffnung verbunden ist, durch die die Abgase entweichen können, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauschereinrichtung aus mindestens einem spiralförinig gewickelten rohrförmigen Element (15) besteht, das vorzugsweise kreisförmige ist und im Inneren der Kochkammer (5) in der Nähe des Ventilators (11) angeordnet ist, und dadurch gekennzeichnet, daß ein Gebläse (26) stromauf von dem gasbetriebenen Brenner (19) angeordnet ist und durch seine Blaswirkung die erzwungene Zirkulation der Abgase durch die rohrförmige Leitung (15) sowie die anschließende Ausleitung ebendieser Abgase durch die Abgasauslaßöffnung unterstützen kann, wobei die rohrförmige Leitung (15) mit einer die Strömung ableitenden Einrichtung (47) verbunden ist, um den Wärmeaustausch zu verbessern.
2. Gasbeheizter Ofen mit erzwungener Konvektion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ableitung der Strömung mindestens eine die Wirbelströmung unterstützende Ablenkeinrichtung (47) umfaßt, die mit mindestens einem ebenen Blechstreifen (48) versehen ist, der in die rohrförmige Leitung (15) eingesetzt und mit Öffnungen (48a) versehen ist, die vorspringende Abschnitte (49) aufweisen, die orthogonal in bezug auf den ebenen Blechstreifen (48) gebogen sind und abwechselnd von dessen beiden Seiten abstehen, so daß ein labyrinthartiger Strömungsweg entsteht, der die durch die rohrförmige Leitung (15) zirkulierenden Abgase ablenken kann.
3. Gasbeheizter Ofen mit erzwungener Konvektion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse mindestens eine Ventilatoreinrichtung (26) umfaßt, die mit einer Luftkammer (18) verbunden ist, in der sich der gasbetriebene Brenner (19) befindet, wobei die Kammer seitlich vom Hauptkörper des Ofens angeordnet ist und in einem entsprechenden geschlossenen Raum (22) auf einer Seite dieses Ofens angebracht ist.
4. Gasbeheizter Ofen mit erzwungener Konvektion nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem gasbetriebenen Brenner (19) um einen fackelartigen Brenner mit einem Venturi-Rohr (34) handelt, das zu der Gasversorgungsleitung (23) hin gerichtet ist und orthogonal mit einem geradlinigen Rohrabschnitt (35) verbunden ist, der mit Perforationen (36) in seiner Oberfläche versehen ist und außen durch einen weiteren Rohrabschnitt (37) umschlossen wird, der einen zylindrischen Brennerkopf (42) bildet, der koaxial zu dem entsprechenden Einlaßende (16) der rohrförmigen Leitung (15) angeordnet und zu diesem hin gebogen ist.
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