DE690278C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Einstellen des bzw. der Drehgestelle von Kraftwagen, insbesondere von Anhaengern, beim Rueckwaerstfahren - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Einstellen des bzw. der Drehgestelle von Kraftwagen, insbesondere von Anhaengern, beim RueckwaerstfahrenInfo
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- DE690278C DE690278C DE1937J0059226 DEJ0059226D DE690278C DE 690278 C DE690278 C DE 690278C DE 1937J0059226 DE1937J0059226 DE 1937J0059226 DE J0059226 D DEJ0059226 D DE J0059226D DE 690278 C DE690278 C DE 690278C
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- 201000005884 exanthem Diseases 0.000 claims 1
- 206010037844 rash Diseases 0.000 claims 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D13/00—Steering specially adapted for trailers
- B62D13/06—Steering specially adapted for trailers for backing a normally drawn trailer
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Einstellen des bzw.
der Drehgestelle von Kraftwagen, insbesondere
von Anhängern, die beim Rückwärtsfahren eine bestimmte Kurve beschreiben sollen, in
die dieser Kurve entsprechende Stellung zur Ladefläche bzw. zum Wagenkasten mit zwei
nebeneinander langeordneten Drehgestellen, deren Lenkräder durch einen gemeinsamem,
ίο am Wagenkasten drehbar gelagerten Lenkhebel
verstellbar sind. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß sich an den Drehgestellen
Anschläge im Bereich der Querarme des Lenkhebels befinden, die in Verfolg des durch das Verstellen der Lenkräder mittels
des Lenkhebels 'eingeleiteten Ausschwenkens der Drehgestelle sich gegen den Lenkhebel
legen und ihn dadurch bei "dem durch das Rückwärtsfahren bewirkten weiteren, über
eine vorbestimmte Lage hinausgehenden Ausschwenken der Drehgestelle in Richtung auf
seine Anfangsstellung zurückdrehen, wodurch der Ausschlag der Lenkräder verkleinert und
ein weiteres Ausschwenken der Drehgestelle verhindert wird. Mit dieser Ausbildung der as
Lenkvorrichtung ist vermieden, daß die Lenkräder infolge der beim Rückwärtsfahren eintretenden
Drehung der Drehgestelle einen ständig größer werdenden Winkel zur Längsachse
des Fahrzeuges einnehmen.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben.
Die Zeichnung zeigt drei Aufsichten von unten auf die Lenkvorrichtung, und zwar
Fig. ι nach Einschlagen des Lenkhebels nach links, während das Fahrzeug sich aus
der geraden Richtung bewegt, ;
Fig. 2 den von den Anschlägen - an den
Drehgestellen bis kurz vor die Ausgangsstellung zurückgebrachten Lenkhebel, nach-
690 27β
dem die Drehgestelle den größten Winkel gegenüber dem Fahrzeug erreicht hatten, und
Fig. 3 den nach rechts eingeschlagenen
Lenkhebel, wobei die Drehgestelle von dem größten Winkel nach links in eine Kurve
nach rechts eingelenkt werden.
In der Zeichnung bezeichnet ι die Umrißlinie der Ladefläche des Fahrzeuges, von der
nur das hintere Ende dargestellt ist. Das ίο Fahrzeug hat zwei Drehgestelle 2 und 3/ die
durch Zapfen 4, 5 an einem Querbalken der
Ladefläche drehbar gelagert sind. Jedes Drehgestell hat zwei Räder 6, 7. Die vorn liegenden
Räder 7 sind als Lenkräder ausgebildet. Die einzelnen Räder sind durch Schwingarme
8 senkrecht drehbar an den Drehgestellen 2, 3 gelagert.
In der Mitte zwischen beiden Drehgestellen ist auf einem Zapfen 9 ein T-förmiger Lenkhebel
ι ο mit Armen Ii und 12 drehbar gelagert.
Der Hebel ι ο ragt aus der Ladefläche nach'hinten hervor.
Auf den Zapfen 4 und 5 der Drehgestelle
sind zwei Hebel 13,14 drehbar. Diese Hebel tragen je einen Zapfen 15, der in einen Längss
chlitz 16 der Arme 11, 12 des Lenkhebels eingreift.
Die Hebel 13,14 sind durch ein Gestänge
17, 18 mit den Lenkrädern 7 der Drehgestelle
verbunden.
An den Drehgestellen sind Anschläge 19s,
2oß und 19s, so6 angebracht, die in der Bahn
der Arme 11 und 12 liegen und durch die der
Ausschlag jedes Drehgestells zum Wagenkasten begrenzt wird.
Die Wirkungsweise der Lenkvorrichtung ist folgende:
Der Lenkhebel 10 ist für gewöhnlich in
seiner Mittellage an der Ladefläche im Punkt 21 festgestellt. Soll das Fahrzeug rückwärts
fahren und gleichzeitig gelenkt werden, so wird die Feststellung aufgehoben und der
Lenkhebel entweder nach links (Fig. 1) oder nach rechts (Fig. 3) geschwenkt, bis er entweder am Anschlag 22 oder am Anschlag 23
anschlägt. Diese Anschläge sitzen an der Ladefläche des Fahrzeuges. Hierdurch werden
die Lenkräder 7 von Anfang an um einein entsprechenden Winkel geschwenkt. Dies bewirkt
beim Rückwärtsfahren eine entspre-J0 chende Einstellung der Drehgestelle. Bei
dieser Schwenkung kommen, ausgehend von Fig. i, die Anschläge 19« und 20* mit den
Armen 11 bzw. 12 in Berührung und führen
eine Rückdrehung des Lenkhebels in der Richtung seiner Ausgangslage herbei (Fig. 2).
Es wird hierdurch selbsttätig bewirkt, daß die Drehgestelle den größten gewünschten
Winkel gegenüber der Plattform nicht überschreiten, so daß das Fahrzeug die eingeschlagene
Drehrichtung beibehält.
Fig. 3 zeigt die Lenkvorrichtung, nachdem die Drehgestelle den größten Winkel nach
links e'rreicht haben und der Lenkhebel nach rechts gedreht worden ist, um die Drehgestelle
in einer Kurve nach rechts einzulenken. Sobald die beiden Drehgestelle sich
der neuen Richtung angepaßt haben, wird die relative Schwenkung der Lenkräder größer,
bis die Anschläge 19^ und 20» an den Armen
bzw. 12 anliegen und der Vergrößerung Halt geboten wird, so'daß das Fahrzeug die
eingeschlagene Drehrichtung beibehält. Der Lerikheb el nimmt dann wieder seine Ausgangs lage
ein. ·
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum selbsttätigen Einstellen des bzw. der Drehgestelle von Kraftwagen, insbesondere von Anhängern, die beim Rückwärtsfahren eine bestimmte «0 Kurve beschreiben sollen, in die dieser Kurve entsprechende Stellung zur Ladefläche bzw. zum Wagenkasten mit zwei nebeneinander angeordneten Drehgestellen, deren Lenkräder durch 'einen gemeinsamen, am Wagenkasten drehbar gelagerten Lenkhebel verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Drehgestellen Anschläge (19", 19δ, 20", 20*) im Bereich der Querarme (11, 12) des Lenkhebels (10) go befinden, die in Verfolg des durch das Verstellen der Lenkräder (7) mittels des Lenkhebels (10) eingeleiteten Ausschwenkens der Drehgestelle sieh gegen den Lenkhebel legen und ihn dadurch bei dem durch das Rückwärtsfah'ren bewirkten weiteren, über eine vorbestimmte Lage hinausgehenden Ausschwenken der Drehgestelle in Richtung auf seine Anfangsstellung zurückdrehen, wodurch der Ausschlag der. Lenkräder verkleinert und ein weiteres Ausschwenken der Drehgestelle verhindert wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (19a, 196, 20«, 206) an jedem Drehgestell (2,3) zu beiden Seiten der Arme (ii, 12) des Lenkhebels (10) sitzen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Drehzapfen jedes Drehgestells (2,3) ein mit den Lenkrädern (7) durch ein Gestänge (17, 18) verbundener Hebel (13,14) drehbar gelagert ist, der einen in ein Langloch der Arme (11,12) des Lenkhebels (10) eingreifenden Zapfen (15) trägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937J0059226 DE690278C (de) | 1937-09-30 | 1937-09-30 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Einstellen des bzw. der Drehgestelle von Kraftwagen, insbesondere von Anhaengern, beim Rueckwaerstfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937J0059226 DE690278C (de) | 1937-09-30 | 1937-09-30 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Einstellen des bzw. der Drehgestelle von Kraftwagen, insbesondere von Anhaengern, beim Rueckwaerstfahren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE690278C true DE690278C (de) | 1940-04-20 |
Family
ID=7207344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937J0059226 Expired DE690278C (de) | 1937-09-30 | 1937-09-30 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Einstellen des bzw. der Drehgestelle von Kraftwagen, insbesondere von Anhaengern, beim Rueckwaerstfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE690278C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7140693B2 (en) | 2001-04-27 | 2006-11-28 | Bitelli Spa | Milling machine with re-entering back wheels |
-
1937
- 1937-09-30 DE DE1937J0059226 patent/DE690278C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7140693B2 (en) | 2001-04-27 | 2006-11-28 | Bitelli Spa | Milling machine with re-entering back wheels |
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