DE688633C - tzmittel - Google Patents

tzmittel

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DE688633C
DE688633C DE1932C0046610 DEC0046610D DE688633C DE 688633 C DE688633 C DE 688633C DE 1932C0046610 DE1932C0046610 DE 1932C0046610 DE C0046610 D DEC0046610 D DE C0046610D DE 688633 C DE688633 C DE 688633C
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DE
Germany
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wool
product
parts
sodium
liquor
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Expired
Application number
DE1932C0046610
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English (en)
Inventor
Dr Fritz Sommer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gruenau Illertissen GmbH
Original Assignee
Chemische Fabrik Gruenau AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders
    • D06P1/46General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders using compositions containing natural macromolecular substances or derivatives thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Wasch-, Dispergier-, Durchdringungs- und Faserschutzmittel Eiweißabbauprodukte als Wasch- und Faserschutzmittel in der Textilindustrie zu verwenden, ist bekannt.
  • Es wurde nun .gefunden, daß die Kondensationsprodukte aus hochmolekularen Eiweißabbauprodukten und höheren. Fettsäuren ein überlegenes Schaum-, Wasch-, Netz- und Emulgiervermögen besitzen. Diese Verbindungen sind daher hervorragende Hilfsmittel bei vielen in der Technik vorkommenden Arbeitsweisen, für welche diese Eigenschaften von Bedeutung sind.
  • Die günstige Wirkung der neuen Verbindungen beruht u. a. darauf, daß dieselben mit den- Härtebildnern des Wassers leichtlösliche Salze liefern, eine -Eigenschaft, die sie zu wertvollen Hilfsstoffen in der Textil- und Ledertechnik macht. Mit ihrer Hilfe kann man sehr vorteilhaft Rohwolle waschen und Wollgarn entschlichten,, ohne daß es zur Bildung von schmierigen Kalkseifen kommt. Die neuen Verbindungen zeichnen sich außerdem durch ihre vorzügliche Wirkung in der Walke aus. In der Färberei von Baumwolle, Wolle, Seide und Kunstseide läßt sich mit Hilfe dieser, Produkte die Durchfärbung und Egalisierung auch in saurer und neutraler Flotte befördern.
  • Die Verbindungen eignen sich ferner für die Herstellung von Emulsionen, beispielsweise mit Fetten oder Mineralölen. Schließlieh sind die Produkte zur Verwendung in der Rauchwaren- und Ledertechnik vorzüglich geeignet. Beispielsweise wird beim Waschen, Töten, Färben und beim Bleichen ein günstiger Einfluß auf Haar und Haut ausgeübt.
  • Die flberlegenheit der neuen Textilhilfsmittel gegenüber vorbekannten, die ebenfalls die Reste höherer Fettsäuren enthalten, beruht in erster Linie darauf, daß sich die neuen Präparate von hochmolekularen, Schutzkolloidcharakter aufweisenden Eiweißabbauprodukten ableiten. Hierauf ist wohl in erster Linie die hervorragende Beständigkeit der neuen Präparate gegen Kalk-, Magnesium-, Aluminium- und Chromsalze, ferner ihre Verwendbarkeit in sauren und alkalischen Lösungen und ihre vorzügliche Netzfähigkeit zurückzuführen. Beispiel y Teppichgarn wird mit einer Lösung von 2 g je Liter eines aus Lederaufschlußlauge und Ölsäurechlorid hergestellten Kondensationsproduktes gewaschen. Beispiel 2 Kreuzspulen werden auf einem Bade gefärbt, welches als Egalisiermittel a g je Liter eines Produktes enthält, das aus technischem lysalbinsaurem Natrium und Palmitinsäurechlorid hergestellt wurde. Beispiel 3 Ghromfalzspäne werden in bekannter Weise durch Verkochen mit Alkalien aufgeschlossen. Die Aufschlußlauge, die auf einen Gehalt von etwa 40% Eiweißspaltprodukt eingestellt wird, kondensiert man mit solchen Mengen Ölsäurechlorid, daß das Reaktionsprodbkt 30% Fett enthält. Dasselbe wird mit 5% Vaselinöl und 5% Klauenöl gemischt. Mit dieser Mischung gewinnt man im Wasser haltbare und chrombeständige Emulsionen für die Verwendung bei der Rauchwaren- und Lederbehandlung. ' Beispiel 4 ioo Teile des aus technischem lysalbinsaurem Natrium und Sojafettsäurechlorid erhaltenen Kondensationsproduktes werden erwärmt und finit 7oo Teilen Rindertalg, die in kleinen Portionen zugegeben werden, bei einer Temperatur, die über dem Schmelzpunkt des Rindertalges liegt, innig verrührt. Dann wird bis zum Erkalten der Masse weitergerührt. Das Produkt ist in Wässer zu einer milchweißen Emulsion löslich und kann als Appreturmittel Verwendung finden. ' Beispiel 5 ioo Teile des aus Lederaufschlußlauge und Ölsäurechlorid hergestellten Produktes werden mit 8oo Teilen Bienenwachs unter Rühren verschmolzen und bis zum Erkalten bzw. Erstarren der Masse gerührt. Das Produkt ist in Wasser zu einer haltbaren Emulsion löslich.
  • Beispiel 6 ioo Teile des im Beispiel 5 beschriebenen Eiweißabbaufettsäurekondensationsproduktes werden mit ioo Teilen oleinsaurem Ammoniak verschmolzen und in das Gemisch i ooo Teile Vaselinöl unter Rühren eingetragen. Nachdem eine gleichmäßige Mischung erzielt ist, rührt man 5ooo Teile Wasser ein. Man erhält eine milchweiße Emulsion, die völlig beständig ist.
  • Beispiel 7 Wollgarn wird unter Beachtung der in der sauren Wollfärberei üblichen Regeln in dem 40fachen Volumen einer Flotte der folgenden Zusammensetzung gefärbt:
    6,o °/o (vom Gewicht der Wolle) Glaubersalz;
    3,6 (vom Gewicht der Wolle) Schwefelsäure,
    o,26 0/0 (vom Gewicht der Wolle) Farbstoffgemisch,
    1,0 0/0 (vom Gewicht der Wolle) oleyllysalbinsaures Natrium.
    Das für die Färbung verwendete Farbstoffgemisch war aus gleichen Teilen der folgenden Farbstoffe zusammengesetzt:
    i. Alizarindirektblau AGG:... (Schultz, Farbstofftabellen, 7. Auflage Nr. 11g13),
    2. Guineaechtrot BL.... ..... (Schultz, a. a. O., Nr. 1o5).,
    3. Echtlichtgelb G ... ...... .. (Schultz; a. a. 0., Nr. 732).
    Durch die Gegenwart des Kondensationsproduktes aus Eiweißspaltprodukt mit Fettsäuren wird das egale Aufziehen der Farbstoffe auf die Faser befördert, denn man erhält ein gleichmäßig gefärbtes Garn, während bei einem Färbeversuch, der ohne den Zusatz der obengenannten Kondensationsprodukte, sonst aber in gleicher Weise durchgeführt wurde, die Färbung unegal und schipprig ausfällt.
  • Beispiel 8 Baumwolltrikot wird auf der Haspelkufe im Flottenverhältnis 1 : 3o bis z : 40 mit 10/0 Benzoreinblau (Schultz, a.a.0., Nr. 513; aus diazotiertem Dianisidin und 2 Mol H-Säure), i % oleyllysalbinsaurem .Natrium gefärbt: Durch den Zusatz von oleyllysalbinsaurem Natrium wird ein klarer Ausfall der Färbung und eine bessere Egalität erzielt. Beispiel 9 Baumwollgewebe wird unter Beachtung der in der Indanthrenfärberei üblichen Regeln auf dem Jigger im Flottenverhältnis 1 : 5 bis i : i o unter Verwendung von hartem Wasser mit 10116 Indanthrenblaugrün FFB (Pulver) (vgl. G. K r ä n z t e i n, Werden, Sein und Vergehen der künstlichen organischen Farbstoffe [1935]; S.24) unter Zusatz von i g je Liter oleyllysalbinsaurem Natrium gefärbt.
  • Der Zusatz von oleyllysalbinsauremNatrium bewirkt, daß der Farbstbfi langsamer auf die Faser aufzieht als bei gleichartigem Färbeversuchen, die ohne diesen -Zusatz durchgeführt wurden. Es ergibt sich infolgedessen eine viel egalere und reibechtere Färbung. Außerdem wird die Bildung von kalkhaltigen Farbstoffschmieren verhindert; die beim Arbeiten in hartem Wasser stets auftritt. Beispiel io 20 kg Baumwollgarn werden in der üblichen Weise in einer Lösung grundiert, die dadurch hergestellt wurde, daß - i, 5 kg Naphthol A S (vgl. G. K r ä n z l e i n , a. a. O., S.49) mit einem Gemisch von i kg sojalysalbinsaurem Natrium in 3,5 kg heißem Wasser von 2J D Härte angeteigt, mit 2,31 Natronlauge 34° verrührt, mit 501 heißem Wasser in Lösung gebracht und mit 4501 kaltem Wasser von 2o° D H, dem i,5 kg Formaldehyd (30%ig) zugesetzt wurden, verdünnt wird.
  • Nach der Grundierung wird das Baumwollgarn abgequetscht und in der üblichen Weise in einer Lösung von o;5 kg Rchtrot Base R L (5-Nitro-2-aminotoluol; vgl. Ullmann, Enzyklopädie der technischen Chemie, 2. Auflage, S.45), die vorher in bekannter Weise in ihre Diazoverbindung umgewandelt wurde und die auf ein Volumen von 5001 eingestellt wird, entwickelt.
  • Das Garn zeichnet sich durch einen besonders klaren und reinen Ausfall der Färbung sowie durch eine Reibechtheit, die wesentlich besser ist als bei solchen Färbungen, die nicht nach der erfindungsgemäßen Arbeitsweise ausgeführt wurden, aus.
  • Beispiel ii In i 1 einer Magnesiumsulfatlösung, die etwa 8 bis i 2 °/o kristallisiertes Magnesiumsulfat enthält und ein spez. Gewicht von. 1,04 bis i,06 aufweist, werden io g des Kondensationsproduktes einer Lederaufschlußlauge mit Sojafettsäurechlorid aufgelöst. Es entsteht eine leicht opaleszente, nahezu klare Lösung, die ein gutes Netz- und Schaumvermögen zeigt. Dieselbe kann gegebenenfalls in Kombination mit anderen Appreturmitteln, wie Stärke, Dextrin, Leim, Tragant, Pflanzengummi u. dgl., als Beschwerungsappreturflotte Verwendung finden. Sie zeigt u. a. den Vor-` teil, daß sie leicht in die Faser eindringt, der Ware einen weichen Griff verleiht und die Farbeffekte nicht verschleiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verwendung von Kondensationsprodukten aus hochmolekularen Eiweißspaltprodukten und höheren Fettsäuren als Wasch-, Dispergier-, Durchdringungs- und Faserschutzmittel.
DE1932C0046610 1932-02-17 1932-02-17 tzmittel Expired DE688633C (de)

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DE1932C0046610 DE688633C (de) 1932-02-17 1932-02-17 tzmittel

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DE (1) DE688633C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926789C (de) * 1948-10-02 1955-04-25 August Friedrich Dr-In Schrodt Verfahren zur Herstellung von homogenen, mit Wasser feindisperse Emulsionen bildenden OEl- und Fettpraeparaten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926789C (de) * 1948-10-02 1955-04-25 August Friedrich Dr-In Schrodt Verfahren zur Herstellung von homogenen, mit Wasser feindisperse Emulsionen bildenden OEl- und Fettpraeparaten

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