DE685692C - Lufterhitzer mit einem als Waermespeicher dienenden Dampfkessel - Google Patents

Lufterhitzer mit einem als Waermespeicher dienenden Dampfkessel

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DE685692C
DE685692C DEJ53070D DEJ0053070D DE685692C DE 685692 C DE685692 C DE 685692C DE J53070 D DEJ53070 D DE J53070D DE J0053070 D DEJ0053070 D DE J0053070D DE 685692 C DE685692 C DE 685692C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H6/00Combined water and air heaters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H2230/00Solid fuel fired boiler

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Pump Type And Storage Water Heaters (AREA)

Description

  • Lufterhitzer mit einem als Wärmespeicher dienenden Dampfkessel Die Erfindung betrifft einen Lufterhitzer mit einem den Feuerraum einschließenden und als Wärmespeicher dienenden Dampfkessel und gleichachsig außen herum angeordnetem Luftmantel.
  • Das Neue eines solchen Lufterhitzers ist durch die Vereinigung folgender Merkmale gekennzeichnet a) über dem Dampfkessel ist für den erzeugten Dampf ein Niederschlagwasserbehälter angeordnet, welcher mit dem Wasserraum des Kessels durch Schlitze und Rohre verbunden ist.
  • b) Die Schlitze lassen den Dampf ungehindert in den Behälter strömen, während die Rohre derart engen Querschnitt aufweisen, daß nur ein Teil des Niederschlagwassers in den Wasserraum des Kessels zurückfließen kann.
  • c ) Die erzeugte Heißluft wird durch ein von dem Kesseldampf über eine Turbine angetriebenes Gebläse in den zu heizenden Raum gefördert. .
  • Mit einem solchen Lufterhitzer @ wird eine gute Ausnutzung der erzeugten Wärme erzielt. Die Übertragung der Kesselwärme auf den Luftmantel erfolgt ferner mit nahezu gleichmäßiger Temperatur. Der entstehende Dampf wird in einer Turbine zum Antrieb des Luftgebläses ausgenutzt, was an sich bekamit ist. Sodann besteht die Möglichkeit, aus dem aufgesetzten Niederschlagwasserbehälter Warmwasser zu entnehmen. Die gute Ausnutzung der im Kessel erzeugten Wärme ist durch die Vereinigung der zum Teil bekannten Merkmale mit einem Lufterhitzer der eingangs angeführten Gattung möglich.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Heizvorrichtung, Abb. a die Vorderansicht und Abb. 3 einen waagerechten Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i. .
  • Der Kessel besteht aus einem äußeren Mantel a mit einem Einsatz c. Zwischen derri Einsatz c und dem Mantel a befindet sich ein Zwischenraum b zur Aufnahme von Wasser. Der Mantel a ist nach außen hin auf allen Seiten von einer leichteren Blechumhüllung h mit einer nach oben hin nicht ganz anstehenden Trennwand i umgeben, die am Mantel a und der Umhüllung h durch Stege k abgestützt ist. Unterhalb des Aschenkastens ist ein Warmluftbehälter m angeordnet, der mit dem inneren, d. h. nach dem Mantel a zu liegenden, durch die Trennwand i gebildeten Kanal bei y in Verbindung steht. Zum Absaugen der erwärmten Luft und Abgabe an den zu heizenden Raum ist ein Stutzen n angebracht.. Für die Frischluftzufuhr dienen die Stutzen 1, 1i, f, die mit der Außenraumluft durch entsprechende Rohre in Verbindung gebracht werden können, so daß Frischluft aus dem Freien zugeführt werden kann.
  • Auf dem Kessel a ist ein Behälter x angeordnet, der mit dem Zwischenraum b im unteren Teil durch ölfnungenp verbunden ist. Der Behälter x hat ferner Trenn wä nde g, q, die nicht bis zu seiner Decke ragen, sondern hier Schlitze Y, Y1 frei lassen. Er ist mit einem Manometers, einem Thermometer t, einem Wasserstandglas u und mit Niederschlagwasserrohrenv, v1 ausgerüstet. Auch besitzt er zum Zapfen von heißem Niederschlagwasser einen Hahn tr.
  • Die Betriebsweise -ist folgende: Der Zwischenraum b ist teilweise mit Wasser gefüllt. Der Kessel wird wie ein gewöhnlicher Zimmerofen angeschürt. Nach einer gewissen Zeit kommt (las Wasser im Raum h zum Kochen und geht in Dampf über. Dieser Dampf steigt durch die Öffnungen p nach oben. strömt durch die Schlitze r an der Decke des Behälters x entlang und wird im Behälter x niedergeschlagen. Durch die Ableitungsrohre v und v1 gelaugt das Niederschlagwasser wieder in den Raum b und damit beginnt der Vorgang von neuem. Das durch den Mantel a erhitzte Wasser teilt seine Wärme der Luft mit, welche durch die Rohre C, Z1 und L= angesaugt und dem zu heizenden Raum zugeführt wird. Zur Erzeugung einer steten Luftbewegung, d. h. zum An- und Absaugen, wird ein Gebläse verwandt, das unter Verwendung des im Raum b erzeugten Dampfes angetrieben wird. Durch die erzeugte Warmluft, welche nach oben steigt, entsteht in dem zu heizenden Raum ein Luftumlauf, welcher durch das künstliche Absaugen verstärkt wird, so daß der zu heizende Raum gleichmäßig von Warmluft durchflutet wird.
  • Befindet sich der Kessel einmal in Tätigkeit, so ist das Nachheizen gering, da die ganze Einrichtung bereits auf einen bestimmten Wärmegrad gebracht ist. Es wird sich ein sparsamer Brennstoffverbrauch ergeben. Weiterhin wird die Luft durch das Wasser nur bis zu einem solchen Grad erwärmt, daß sie sich auf die im Raum in der Nähe des Kessels aufhaltenden Personen nicht schädlich auswirken kann. Gleichzeitig ist mit diesem Kessel ein Warmwasserbereiter geschaffen, denn als solcher kann der Niederschlagwasserbehälter x angesprochen «-erden. Beim Zapfen von Heißwasser ist für Nachfüllen von Frischwasser Sorge zu tragen. Die im Kessel erzeugten Wärmeeinheiten gehen beim Nachlassen des Feuers nicht nutzlos zum Rauchab7ugrohr hinaus oder, falls nicht mehr nachgeschürt wird-, restlos verloren, sondern dienen zur Erhaltung der Wärme des Niederschlagwassers im Behälter x.
  • Die Einrichtung läßt sich auch zur gleichzeitigen Heizung von mehreren Räumen mit nur einem Kessel verwenden. In diesem Fall wird der Kessel in entsprechend bemessener Größe in einem Raum aufgestellt, während den übrigen Räumen die Warmluft mittels Rohrleitungen, gemauerten Schächten, Gipsdielenkanälen o. dgl. zugeführt wird. Diese Leitungen oder Schächte werden in bekannter Weise mit Schiebern ausgerüstet, welche im Falle der Heizung des betreffenden Raumes lediglich zu öffnen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lufterhitzer mit einem den Feuerraum einschließenden und als Warmwasserspeicher dienenden Dampfkessel und gleichachsig außen herum angeordnetem Luftmantel, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a ) Leber dem Dampfkessel ist für den erzeugten Dampf ein Niederschlagwasserbehälter (x) angeordnet, welcher mit dem Wasserraum (b) des Kessels durch Schlitze (p) und Rohre (v, v,) verbunden ist. b) Die Schlitze (p) lassen den Dampf ungehindert in den Behälter (x) strömen, während die Rohre (v, v1) derart engen Querschnitt aufweisen, daß `nur ein Teil des Niederschlagwassers in den Wasserraum des Kessels zurückfließen kann. c) Die erzeugte Heißluft wird durch ein von dem Kesseldampf über eine Turbine angetriebenes Gebläse in den zu heizenden Raum gefördert.
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