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Buchungsmaschine o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Buchungstnaschine
o. dgl., bei welcher durch erstmalige Einführung eines Postens in die Maschine eine
Kontrollvorrichtung einstellbar ist, die bei anschließenden Maschinenspielen unwirksam
bleibt, jedoch bei einem späteren Maschinenspiel, bei welchem der Posten erneut
in die Maschine einzuführen ist, in Wirkung tritt. Bei bekannten Maschinen dieser
Art wird, nachdem die zweite Eintragung des zu prüfenden Postens in das Rechenwerk
der Maschine eingeführt worden ist, im Falle der Nichtübereinstimmung der beiden
Posteneintragungen entweder ein Signal in Tätigkeit gesetzt, um den Rechner darauf
aufmerksam zu machen, daß ein Fehler entstanden ist, oder es wird die Summentaste
im Anschluß an das Maschinenspiel gegen Niederdrücken verriegelt, in welchem die
zweite Eintragung erfolgte.
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Es ist bereits vorgeschlagen worden, um Zeit zu sparen, eine Buchungsmaschine
mit einer Kontrollvorrichtung zu versehen, die während der zweiten Eintragung des
zu prüfenden Postens das Herabdrücken irgendwelcher Tasten verhindert, die nicht
bei der ersten Eintragung des Postens gedrückt wurden. Zweck der Erfindung ist es,
die obige Kontrollvorrichtung so auszubilden, daß die Tasten während der zweiten
Eintragung des zu prüfenden Postens nur in derselben Reihenfolge ,gedrückt werden,
können wie bei der ersten Eintragung, um Zeitverluste zu vermeiden, die dadurch
entstehen können, claß die Tasten nicht in der richtigen Reihenfolge gedrückt werden.
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Gemäß der Erfindung ist eine Buchungsmaschine, bei welcher durch erstmalige
Einführung eines Postens in die Maschine eine Kontrollvorrichtung einstellbar ist,
die bei anschließenden Maschinenspielen unwirksam bleibt, jedoch bei einem späteren
Maschinenspiel, bei welchem der Posten erneut in die Maschine einzuführen ist, in
Wirkung tritt und das Niederdrücken solcher Tasten verhindert, die nicht bei der
ersten Eintragung des Postens gedrückt worden waren, durch eine durch das Niederdrücken
der Tasten gesteuerte Schaltvorrichtung gekennzeichnet, die während der zweiten
Posteneinführung entsprechend der Einstellung der den einzelnen Stellen bzw. Teilen
des Postens zugeordneten Glieder der Kontrollvorrichtung die Bedienung der Tasten
derart überwacht, daß bei der zweiten Posteneinführung mit
Ausnahme
der Taste bzw. Tasten für die erste Stelle bzw. den ersten Teil des Postens die
folgenden Tasten nur. niedergedrückt werden können, wenn die Taste bzw. Taste;;',
der jeweils voraufgegangenen Postenst'Allt' bzw. des jeweils voraufgegangenen Post
teils niedergedrückt worden sind.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
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Fig. i ist eine rechte Ansicht der 142aschine, Teile-in Normallage.
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Fig. 2 ist eine Rückansicht der Fig. i, Fig. 3 ein Schaubild der Stiftwagen
nebst einiger zugehöriger Teile bei Normallage, F ig. 4 eine Teilvorderansicht des
Hemmwerks für die Stiftwagen, Fig. 5 eine Teilrückansicht der Stiftwagen und einiger
Steuerungen dafür in der Stellung der Aufnahmelage des Papierwagens und vor der
Eintragung eines Postens, Fig. 6 eine Darstellung ähnlich Fig. 5 bei der Lage der
Teile, die sie einnehmen, nachdem verschiedene Betragstasten gedrückt worden sind.
Das Triebwerk für die Wagenstifte ist in der Lage gezeigt, die es einnimmt, wenn
die Stifte betätigt werden, Fig.7 eine Teilrückansicht ähnlich Fig. 5 bei der Lage,
die die Teile einnehmen, wenn der Papierwagen in seiner Prüflage ist und vor der
Eintragung eines Postens, Fig. 8 eine Darstellung ähnlich Fig. 7 bei der Lage, die
die Teile einnehmen, nachdem ein Posten eingetragen worden ist, Fig. 9 ein Teilschnitt,
der die Ausbildung des Stiftwagens der Prüfeinrichtung zeigt, Fig. io eine teilweise
rechte Seitenansicht, die den Stiftwagen der Prüfeinrichtung bei der Lage der Steuerungen
zeigt, die sie einnehmen, wenn der Papierwagen in der Aufnahmelage ist, Fig. i i
eine Darstellung ähnlich Fig. io bei der Lage der Steuerungen, die sie einnehmen,
wenn der Papierwagen in seiner Prüflage ist, Fig. 12 eine teilweise rechte Seitenansicht,
die besonders die Sperrung für die Irrtumstaste und die Motorschiene zeigt, Teile
in Normallage, Fig. 13 ein waagerechter Teilschnitt durch Fig. 12, Fig. 14 eine
Darstellung ähnlich Fig. 12 bei der Lage, die die Teile einnehmen, wenn der Papierwagen
in seiner Aufnahmelage ist, Fig. 15 eine Darstellung ähnlich Fig. 14 in der Lage,
die die Teile einnehmen, wenn der Papierwagen in seiner Prüflage ist, Fig. 16 eine
Teilrückansicht der selbsttätigen Rückführungseinrichtung für den Papierwagen, die
zeigt, wie diese Einrichtung unter gewissen Umständen gesperrt werden kann, Fig.
17 eine Teilseitenansicht der Steuereinrichtung für die Subtraktionstaste
bei der Lage, die die Teile einnehmen, wenn der Papierwagen in seiner Aufnahmelage
ist, und vor die Subtraktionstaste gedrückt worn ist, " Fig. z8 eine Darstellung
ähnlich Fig. 17 hei der Lage, die die Teile einnehmen, nachdem die Subtraktionstaste
gedrückt worden ist, Fig. i9 eine Darstellung ähnlich Fig. 17 bei der Lage, die
die Teile einnehmen, wenn der Papierwagen in seiner Prüflage ist, aber vor dem Drücken
der Subtraktionstaste, Fig. 2o eine Darstellung ähnlich Fig. i9 bei der Lage der
Teile nach dem Drücken der Subtraktionstaste, Fig.2i ein Schaubild gewisser Teile
der Prüfeinrichtung.
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Die Erfindung ist als Beispiel an der Burroughs-Moon-Hopkins-Maschine
dargestellt, die bekanntlich eine Zehntastenmaschine ist. Allgemeines Gemäß Fig.
i werden die verschiedenen Teile der Maschine von einem Rahmen i getragen, der von
einer Grundplatte 2 gestützt wird. Schreibtasten 3 ermöglichen gewöhnliches Schreiben.
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Rechnungen werden vollführt, indem man Posten an Betragstasten 4 einführt,
deren zehn vorhanden und von o bis 9 numeriert sind. Jede Betragstaste sitzt am
Ende eines Hebels 5, der bei 6 gelagert ist. Die Hinterenden der Hebel liegen je
unter einer senkrechten Schub- oder Einstellschiene 7 (Fig. 2), die durch eine Feder
8 niedergedrängt wird. Wird aber eine der Tasten gedrückt, so wird die entsprechende
Schiene 7 aufwärts verschoben, um einen der Stifte in einem Stiftwagen zu verstellen.
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Der Stiftwagen (Fig. 3) hat eine Mehrzahl Stifte io in einem Wagen
ii, der quer über die Maschine unter Überwachung durch ein Hemmwerk tabuliert wird.
Rollen 12 des Wagens laufen in Nuten (Fig. 9) ortsfester Laufbahnen 13. Wird eine
der Betragstasten gedrückt, so hebt sich ihre Stellschiene 7, und der Stift, der
im Wert der gedrückten Betragstaste entspricht, wird gehoben und in Hochlage gesperrt,
worauf der Stiftwagen einen Schritt weitergeht, so daß die nächste Stiftreihe in
Linie mit den Stellschienen 7 tritt. Das Drücken einer anderen Betragstaste hebt
dann einen der Stifte in der zweiten Reihe usw., bis im Wagen i i Stifte eingestellt
sind, die dem eingetragenen Posten entsprechen.
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Das Hemmwerk für den Stiftwagen ist in Fig. 4 gezeigt. Die Hinterenden
der Betragstastenschienen 5 liegen unter einer Platte 15,
die von
einer Schubschiene 16 getragen wird, die durch eine Feder 17 niedergezogen wird.
Der Stiftwagen i i trägt eine Zahnstange 18, mit der ein Zahn i9 an einem Arm 2o
zusammenwirkt, der bei 21 an eine der ortsfesten Führungen 13 angelenkt ist und
im Uhrzeigersinne durch eine Feder 22 gezogen wird. Das obere Ende der Schubschiene
16 liegt unter einem Zapfen 23 am Arm 2o, so daß bei Aufwärtsbewegung der Schiene
16 der Arm 2o um seinen Zapfen geschwungen wird, um die Zahnstange 18 freizugeben,
damit der Stiftwagen sich nach links (Fig.4) unter dem Einfluß seiner Feder 24 bewegen
kann. Die Bewegung wird durch einen Seitenansatz 25 an der Schubschiene 16 begrenzt,
der zwischen die Zähne der Stange 18 tritt. Die Anfangsbewegung der Stange ist eben
groß genug, um einen ihrer Zähne unter die Nase i9 des Armes 20 treten und dadurch
eine Rückbewegung des letzteren verhindern zu lassen. Senkt sich die Schubschiene
16 bei Freigabe der Tasten, deren Herabdrücken die Schiene gehoben hat, so gibt
der Ansatz 25 die Zahnstange 18 frei, worauf der Wagen nach links geht, bis er durch
den Zahn i9 am Arm 2o aufgehalten wird, indem der Zahn den nächsten Zahn an der
Zahnstange 18 erfaßt. Der Stiftwagen wird so Schritt für Schritt nach links bewegt.
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Nach dem Eintragen eines Postens in den Stiftwagen i i erhält die
Maschine einen Arbeitshub dadurch, daß die Haupttriebwelle 26 (Fig. i ) von Hand
oder durch einen Motor entgegen dem Uhrzeiger geschwungen und im Uhrzeigersinne
zurückbewegt wird. Während des Arbeitsspiels wird der Stiftwagen i i gehoben, damit
seine gehobenen Stifte entsprechende Stifte in einem ortsfesten Feld von Anschlagstiften
30 (Fig. 2) erfassen, so daß in dem ortsfesten Feld Stifte gehoben werden, die im
Ziffernwert in jeder Stelle den im Stiftwagen i i gehobenen Stiften entsprechen.
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Die Stifte im ortsfesten Stiftfeld werden in die Bahnen von Schultern
31 an Triebzahnstangen 32 (Fig. i) gehoben, die während des Maschinenspiels nach
links (Fig. i) unter dein Einfluß gefederter Arme 33 bewegt werden. Ein oder mehr
Zählwerke 34 und 35 werden in und außer Eingriff mit den Triebzahnstangen in der
nötigen Reihenfolge gebracht, um verschiedene Rechnungen, wie Addition, Subtraktion,
Multiplikation, Division, Ziehen von Summen und Untersummen, zu vollführen. Die
Triebzahnstangen tragen Typen 36, die relativ zu einer Papierwalze 37 beim Einstellen
der Triebzahnstangen eingestellt werden.
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Ein quer beweglicher Papierwagen 3.8 trägt die Walze 37 und wird schrittweise
über die Maschine auf Rollen 39 bewegt, die in Laufbahnen 40 unter Überwachung ,eines
Hemmwerkes laufen. Der Papierwagen trägt eine Zahnschiene 41, an der eine Anzahl
Steueranschläge 42 (Fig. i) einstellbar sind, um verschIedene Funktionen der Maschine
zu steuern.
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Eine Subtraktionstaste S ist vorgesehen. Eine Irrtumstaste E kann
einwärts gedrückt werden, um gedrückte Tasten zur Normallage zurückzuführen und
den Stiftwagen i i zur Normallage zurückzubringen, wenn ein Irrtum sich eingeschlichen
hat. Die Stifte werden gleichzeitig selbsttätig zurückgestellt.
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Die Maschine wird vorzugsweise durch einen Elektromotor getrieben,
der ihr nach dem Drücken einer Motorschiene 1l einen Arbeitshub erteilt. Prüfeinrichtung
Bei einer Zehntastenmaschine kann dieselbe Taste mehr als einmal beim Eintragen
eines Einzelpostens in die Maschine gedrückt werden, und zwar unmittelbar hintereinander
oder nachdem zwischendurch andere Tasten gedrückt worden sind. Durch die Erfindung
wird eine Einrichtung getroffen, die den Rechner zwingt, wenn die Maschine in der
Prüfspalte ist, dieselben Betragstasten in derselben Reihenfolge zu drücken, wie
sie in der Aufnahmespalte gedrückt wurden, um die Maschine in Gang zu setzen; d.
h. die Maschine kann in der Prüfspalte nur genau so betätigt werden, wie sie in
der Aufnahmespalte betätigt wurde. Wird die Maschine in der Prüfspalte betätigt,
so liest der Rechner die Zahlen des alten Bestandes vom Buchblatt ab und versucht,
die Tasten richtig zu betätigen. Versucht er, die falsche Taste zu drücken, so findet
er sie gesperrt gegen Herabdrücken vor, was ihm unmittelbar anzeigt, daß ein Fehler
vorgekommen ist und ihn veranlaßt, ein erneutes Bewirken der Eintragung zu versuchen.
Sind die Tasten, die er zu drücken versucht, die richtigen Tasten für den alten
Bestand und ist er dennoch nicht imstande, eine davon zu drücken, die gedrückt werden
sollte, so weiß er, daß ein Fehler in der Aufnahmespalte geschehen ist. Dies erfährt
er, bevor der Posten vollständig in die Prüfspalte eingetragen ist.
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Zur Prüfeinrichtung gehört ein zweiter Satz von Stiften 5o (Fig. 2),
die kurz Prüfstifte genannt seien und von einem Ansatz 51 (Fig. 2) des Stiftwagens
i i getragen werden. Dieser Ansatz bildet einen zweiten Wagen, der der Prüfwagen
genannt sei. Die Zahl der Reihen von Prüfstiften und die Zahl der Stifte in jeder
Reihe sind dieselben wie im Stiftwagen i i, und die Stifte 5o sind in derselben
Weise hebbar wie die Stifte io (Fig.9).
Die Stifte So werden durch
Ansätze 52 an Schubarmen 53 gehoben, die an einer Welle 54 gelagert sind,
die von den Armen 55 (Fig. 3) eines Joches 56 getragen wird, das lose an einer Welle
57 lagert, die in einem ortsfesten Rahmenglied 59 gelagert ist. Die Schubarme 53
sind verschiebbar auf einer Welle 58, die von ortsfesten Armen 59 getragen wird.
Jeder Arm 53 hat einen Schlitz 6o (Fig. 2), in dem die Welle 58 liegt. Diese Schlitze
öffnen sich unten in Schrägschlitze 61, die bei Verschiebung der Arme 53 nach links
aus der Lage nach Fig. a das Aufwärtsschwingen der Arme gestatten. Die Welle 58
wirkt als eine Stütze und auch als eine Sperrung zum Verhindern einer Schwingung
der Arme 53 bei deren Lage nach Fig. a. Jeder Arm 53 wird entgegen dem Uhrzeiger
durch je eine Feder 6a gezogen. Die Federn greifen an den entsprechenden Armen und
einer ortsfesten Schiene 63 (Fig. 3) an.
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Die Schubarme 53 werden durch Zapfen 64 (Fig. a) an Ansätzen 65 der
Schubschienen 7 gehoben, die durch das Drücken der Betragstasten gehoben werden,
und die Zapfen 64 können Ansätze 66 an den Unterenden der Arme 53 erfassen, wenn
die Ansätze in der Bahn der Zapfen stehen, was nur unter folgenden Bedingungen eintritt:.
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Ist der Papierwagen in seiner Aufnahmelage, so ist er in der Lage,
wo der Posten, der eingetragen wird, später nachzuprüfen ist, wenn der Wagen in
seiner Prüfspalte ist. Wenn daher der Wagen in der Aufnahmelage ist, so sollte die
Prüfeinrichtung in dem Zustande zur Einstellung durch das Eintragen eines Postens
sein. Dieser Zustand wird mittels eines kleinen Nockens 70 (Fig. z) erzielt, der
einstellbar an der Zahnstange 41 des Papierwagens ist. Wenn letzterer sich zur Aufnahmespalte
bewegt, so erfaßt dieser Nocken eine Rolle 71 an einem Arm eines Joches
72, das bei 73 an einem Rahmenglied 74 gelagert ist und am anderen Arm mit
einem Lenker 75 verbunden ist, der durch eine Feder 76, die an noch zu beschreibenden
Teilen angreift, hochgezogen wird. Der Lenker 75 ist am unteren Ende mit einem Arm
77 (Fig. 3) der Welle 57 verbunden, an der auch ein Kniehebel 78 sitzt, dessen einer
Arm 79 durch eine Feder 8o mit einem Arm 81 des Joches 56 verbunden ist, das lose
an der Welle 57 sitzt. Der Arm 81 trägt einen Zapfen 8a unter der Kante des Armes
79 des Kniehebels 78.
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Trifft der Nocken 7o am Wagen dieRolle 71, so wird der Lenker 75 gesenkt,
wodurch die Welle 57 im Uhrzeigersinne (Fig. z und 3) geschwungen wird. Hierdurch
wird der Kniehebel 78 und durch die Feder 8o das Joch 56 im Uhrzeigersinne geschwungen,
wodurch die Arme 53 nach links aus der Lage nach Fig. 2 -
in die nach Fig.5
bewegt werden. In dieser Lage sind die Vorsprünge 66 an den Armen 53 oberhalb
der Zapfen 64 an den Ansätzen 65 der Schubschienen 7. Die Bewegung der Welle 54
nach links wird durch einen Vorsprung 83 an dem ortsfesten Glied 59 begrenzt, der
durch das Ende der Welle erfaßt wird (Fig.5).
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Wenn daher der Papierwagen in der Aufnahmelage ist, so stehen die
Stiftarme 53 so, daß beim Heben der Schubschienen 7 nach Herabdrücken der Betragstasten
die Schubarme 53 hochgeschwungen werden (Fig. 6). Das Ergebnis ist, daß, wenn eine
Betragstaste gedrückt wird, ein ihrem Werte entsprechender Prüfstift So gehoben
und eingestellt. wird zur selben Zeit, in der ein Stift io des Stiftwagens i i gehoben
und eingestellt wird. Da der Prüfstift 51 quer zur Maschine mit dem Stiftwagen i
i schrittweise schreitet und da die Stifte So in gleicher Zahl und gleicher Weise
wie die Stifte io angeordnet sind, so wird der Posten, der in die Maschine in der
Aufnahmelage des Papier-,vagens eingetragen wird, an den Stiften So genau so wie
an .den Stiften io eingetragen.
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Nach Einstellung der Prüfeinrichtung soll die Maschine zur Ausführung
anderer Arbeiten frei sein, da ja die Prüfeinrichtung erst nach Erreichen der Prüfspalte
gebraucht wird. Daher wird die Prüfeinrichtung zeitweilig unwirksam gemacht, um
nicht die Arbeit der Maschine zu stören. Sobald der Papierwagen seine Aufnahmespalte
verläßt, bewegt sich der Nocken 70 von der Rolle 71 weg, worauf die Teile
unter dein Einfluß der Feder 76 zur Normallage zurückbewegt werden. Die Feder schwenkt
die Welle 57 entgegen dem Uhrzeiger, wodurch die Welle 54 bewegt und die Arme 53
nach rechts aus der Lage der Fig. 5 in die nach Fig. :2 verstellt werden, so daß
die Vorsprünge 66 außerhalb der Bahnen der Zapfen 64 sind. Das Drücken der Betragstasten
beeinflußt bei dieser Lage der Teile die Prüfeinrichtung nicht.
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Erreicht der Papierwagen seine Prüfspalte, wo der in der Aufnahmespalte
eingetragene alte Bestand erneut eingetragen werden soll, so muß die Prüfeinrichtung
wieder eingeschaltet werden, was durch einen Nocken 84 (Fig. a) geschieht, der an
der Schiene 41 am Papierwagen einstellbar ist und etwas höher als der Nocken
70 ist, so daß er, wenn er die Rolle 71 erfaßt, den Lenker 75 tiefer senkt,
als wenn die Rolle vom Nocken 70 erfaßt wird. Der Abwärtshub des Lenkers
75 bewegt die Schubarme 53 in die Lage der Fig. 5 ebenso, als wenn der Lenker durch
den Nocken 7o abwärts bewegt würde. Die vergrößerte Bewegung des Lenkers 75 bewegt
die
Schubarme 53 nicht weiter nach links, da die Welle 54 durch Eingriff mit dein Anschlag
83 begrenzt wird. Die Welle 57 schwingt aber weiter aus, da die den Knieliebelarin
79 und den Arm 81 des Joches 56 verbindende Feder 8o eine Bewegung der `Felle 57
gegenüber dein Joch 5.6 gestattet.
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Der Kniehebel 78 hat einen zweiten Arm 85 (Fig.2), der mit einem Ende
eines waagerechten Lenkers 86 verbunden ist, dessen anderes Ende mit einem zweiten
Kniehebel 87 verbunden ist, der bei 88 an eine der Laufbahnen 13 angelenkt
und mit einem unregelmäßig geformten Glied 89 verbunden ist, das durch die Feder
76 hochgezogen wird und einen Ansatz 9i (Fig. io und i i) mit einer oberen Schubnase92
und einer unteren Schubnase 93 hat. Letztere kann einen Zapfen 94 an einer Sperrplatte
95 erfassen, die nach rechts (Fig. i o) durch eine Feder 96 gezogen wird und Kerben
in den Prüfstiften So erfassen kann. Jeder Stift hat eine obere Kerbe 97 und untere
Kerbe 98 (Fig. 9).
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Wird, wenn der Papierwagen sich in seine Prüfspalte bewegt, der Lenker
75 gesenkt, so wird der Lenker 86 nach rechts (Fig. 2) bewegt und das Glied 89 nach
abwärts geschoben. Dadurch erfaßt die Schubnase 93 (Fig. io) den Zapfen 94, um die
Sperrplatte95 nach links zu bewegen, die sich in die Kerben aller der Stifte So
bewegt. Bei gehobenen Stiften tritt die Platte in die unteren Kerben 98, bei nicht
gehobenen Stiften in die oberen Kerben 97 (Fig. 9). Alle Stifte So sind gesperrt,
wenn die Platte aus der Lage nach Fig. io in die Sperrlage nach Fig. i i bewegt
wird. Die obere Schubnase 92 des Ansatzes 9i des Gliedes 89 kann einen Zapfen ioo
einer Falle ioi erfassen, die bei io2 an den Stiftwagenrahmen angelenkt ist und
im Uhrzeigersinne durch dieselbe Feder 96 gezogen wird, die die Platte 95 nach rechts
zieht. Diese Falle ioi wird in ausgeschalteter Lage in der Aufnahmelage des Wagens
(Fig. io) durch die Nase 92 gehalten; wird aber das Glied 89 in der Prüfspalte des
Papierwagens gesenkt, so wird die Falle ausgelöst, und wenn die Sperrplatte 95 nach
links zur Lage der Fig. i i bewegt wird, so schnappt die Falle in ihre Lage nach
Fig. i i, wo ihre Schulter 103 hinter eine Sperrkante 104 an der Platte greift.
Die Sperrplatte wird so in ihrer Sperrlage in der Prüfspalte verriegelt, um alle
Prüfstifte So in den Lagen zu halten, in die sie durch das Eintragen des Postens
in der Aufnahmelage des Papierwagens eingestellt wurden.
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Bei der Lage der Teile in der Prüfspalte des Papierwagens sind die
Schubarme 53 in einer Stellung, um mit den Schubschienen 7 bewegt zii werden. Wenn
daher irgendeine Betragstaste gedrückt wird, muß ihr entsprechender Schubarm 53
sich -mit ihr bewegen. Da aber die Prüfstifte So gesperrt sind, kann keiner der
Schubarme 53 sich heben, außer denjenigen, die in der Aufnahmelage des Papierwagens
gehoben wurden, da die einzigen in Hochlage befindlichen Stifte So die sind, die
in der Aufnahmelage des Papierwagens gehoben wurden. In Fig. 7 sind vier von den
Stiften So in Hochlage dargestellt, und zwar o-Stifte. Diese Darstellung ist nur
der Einfachheit halber gewählt. Selbstverständlich würden gewöhnlich Stifte von
verschiedenen Zahlenwerten gehoben werden, und gewöhnlich würden vier o-Stifte nicht
verwendet werden. Da aber der Vorgang der gleiche ist, so sind die vier o-Stifte
gewählt worden, um die Zeichnung einfach zu halten. In diesem Beispielsfalle ist
offenbar in der höchsten Stelle der einzige Arm 53, der gehoben werden kann, der
von der o-Taste gesteuerte Arm, weil alle anderen Stifte So in der Reihe höchster
Stelle in ihren Tieflagen gesperrt sind. Sollte der Rechner versuchen, eine andere
der zehn Tasten zu drücken, so würde er sie gesperrt finden, die o-Taste ist aber
frei, und wird sie gedrückt, so wandert der Stiftwagen i i einen Schritt nach rechts
Lind bringt dadurch die Reihe von Stiften io zweithöchster Stelle in Linie mit den
Schubschienen 7, und der Prüf stiftwagen 5 1 bewegt sich ,gleichzeitig um
einen Schritt nach rechts und stellt dadurch die Reihen von Prüfstiften So zweithöchster
Stelle in Linie mit den Schubarmen 53. Wiederum ist es unmöglich, eine Taste außer
der o-Taste in der zweithöchsten Stelle zu drücken. Gleiches gilt im Beispielsfalle
für die dritt- und vierthöchste Stelle. Der Rechner wird somit daran gehindert,
irgendeine Taste außer denen zu drücken, .die in der Aufnahmespalte des Papierwagens
gedrückt wurden, und die Tasten, die gedrückt werden, müssen in derselben Reihenfolge
wie in der Aufnahmespalte gedrückt werden. Wurden z. B. in der Aufnahmespalte die
Tasten 4, 3, 7 und 8 gedrückt, so können, wenn die höchste, zweit-, dritt- und vierthöchste
Stelle der Stifte in Stellung unter die Enden der Schubarme 53 kommen, nur die Tasten
4, 3, 7 und 8 in den entsprechenden Stellen gedruckt werden, weil alle anderen Stifte
in diesen Stellen in ihren Tieflagen gesperrt sind. Der Rechner kann nicht mehr
Tasten drücken, als in der Aufnahmespalte des Papierwagens gedrückt wurden, weil,
sobald der Prüfwagen so weit vorgeschaltet wird, daß die Enden der Schubarme 53
unter einer Reihe von Stiften in einer Stelle sind, in der keine Stifte in der Aufnahmelage
bewegt wurden, alle Tasten gegen Herabdrücken gesperrt sind.
Sicherung,
daß a11e.Tasten gedrückt werden Wie schon erwähnt, können bei Prüfspaltenlage des
Wagens nur die Tasten gedrückt werden, die in der Aufnahmelage des Wagens gedrückt
wurden, und es können keine weiteren Tasten gedrückt werden. Wohl aber wäre es möglich,
daß der Rechner nicht alle Tasten drückt. Er könnte zwar die richtigen Tasten drücken,
soweit er will, brauchte aber nicht diese Arbeit vollständig zu machen. Dies könnte
zu einem Fehler führen, der genau so verhängnisvoll wäre, als ob die falsche Taste
gedrückt würde. Daher sind Vorkehrungen getroffen, um eine Betätigung der Maschine
zu verhindern, wenn nicht in der Prüfspalte alle Tasten gedrückt wurden, die in
der Aufnahmespalte des Wagens gedrückt wurden.
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Eine Kammplatte i io (Fig. 3) sitzt über dem Felde von Prüfstiften
5o an einer Welle i 1 i schwingbar und wird gewöhnlich durch eine Feder 112 hochgehalten,
die an einem Ansatz 113 des Gliedes 89 angreift. An der Kammplatte iio sitzt ein
abwärts gerichteter Lenker 114 (Fig. 12), der unten mit einem Zapfen 115 in einer
ortsfesten Platte 116 verschiebbar ist. Am Zapfen i 15 ist ein Arm 117 schwingbar,
dessen rechtes Gabelende einen Zapfen 118 an einem Seitenansatz iig am Unterende
des Gliedes 89 übergreift. Das linke Ende des Armes 117 (Fig. 12 und 13) hat einen
Seitenansatz i2o, der hinter einen Haken 1-21 an einemAnsatz 122 einer Schiebestange
123 (Fig. 13) greifen kann, die mit einem Arm 12.t (Fig. i) verbunden ist,
der bei 125 am vorderen Ende der Maschine angelenkt ist und durch eine Feder 126
mit einem Arm eines Kniehebels 127 verbunden ist, der bei 125 angelenkt ist und
an seinem anderen Arm mit der Motorschiene M verbunden ist. Für gewöhnlich erhält
die Maschine einen Arbeitshub durch Herabdrücken der Motorschiene. Hierbei wird
der Kniehebel 127 entgegen dem Uhrzeiger geschwungen und die Stange 123 nach vorn
gezogen, um den Motor mit der Maschine für ein Arbeitsspiel zu verbinden.
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Wird das Glied 89 durch den Nocken 8.4 (Fig.2) gesenkt, wenn der Papierwagen
in die Prüflage wandert, so wird der Arm 117 aus der Lage nach Fig. 12 in die nach
Fig. 15 geschwungen. Hierdurch wird der Queransatz i2o hinter den Haken 121 gebracht,
die Vorwärtsbewegung der Stange 123 verriegelt und die Motorschiene gegen Herabdrücken
gesperrt.
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Die Senkung des Gliedes 89 senkt auch den Ansatz. 113, mit dem die
Feder 112 verbunden ist, die so in eine mehr waagerechte Lage, und zwar solche Lage
bewegt wird, daß sie die Kammplatte iio auf die Stifte 5o niederfallen läßt, die
zu dieser Zeit gesperrt sind. Die Kammplatte kann sich nicht sehr weit senken, da
sie die oberen Enden der gehobenen Stifte trifft (Fig. 7). Wird der Prüfhagen aus
der Lage nach Fig. 7 nach rechts geschaltet, so treten die gehobenen Stifte So aus
der Lage unter der Kammplatte iio, und wenn der letzte gehobene Stift unter der
Platte hervorgetreten ist, so fällt sie zur Lage nach Fig. 8, und der Lenker 114
senkt sich. Hierdurch wird der Zapfen i 15 gesenkt, was zu einer genügenden Senkung
des Armes 117 führt; um den Queransatz i2o unter das Hakenende 121 des Ansatzes
122 zu bewegen und die Motorschiene freizugeben. Sollte aber der Rechner versuchen,
bevor er alle Tasten in der Prüfspalte gedrückt hat, die in der Aufnahmespalte des
Wagens gedrückt wurden, so wird er die Motorschiene gesperrt finden und die Maschine
nicht arbeiten lassen können. Wagensperrung-Ist der Papierwagen in seiner Prüflage,
so ist es erwünscht, zu gewährleisten, daß der Rechner den Wagen nicht eher aus
seiner Prüflage bewegt, als alle Tasten gedrückt worden sind. Daher ist eine Sperrung
vorgesehen, die den Rechner daran hindert, den Wagenrückführmechanismus eher in
Tätigkeit zu setzen, als alle die richtigen Tasten in der Prüflage des Wagens gedrückt
worden sind.
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Teile der an sich bekannten Wagenrückführeinrichtung sind in Fig.
16 dargestellt. Diese Einrichtung wird durch eine Triebwelle 13o betätigt, die durch
eine Kupplung 131 an einer Ritzelwelle 132 wirkt, deren Ritzel 133 mit einer Zahnstange
134 am Papierwagen kämmt. Die Kupplung ist gewöhnlich ausgerückt, kann aber in eingerückter
Lage zwecks Rückführung des Wagens quer zur Maschine durch einen Hebel
135
bewegt werden, der entgegen dem Uhrzeiger (Fig. 16) durch eine Stange
136 schwingbar ist, die durch Herabdrücken einer Wagenrückführtaste C R niedergezogen
werden kann. Die Verbindungen zwischen der Taste und der Stange 136 sind in Fig.
i gezeigt.
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Das Glied 89 (Fig. i), das durch den Papierwagen bei Erreichung seiner
Prüflage gesenkt wird, ist mit einem Arme eines Kniehebels 137 verbunden, der bei
138 an den Lenker 114 gelagert ist. Der andere Arm dieses Kniehebels ist mit einem
Lenker 139 verbunden, der mit einem Ende eines Armes id.o verbunden ist, der an
einer Welle 141 gelagert ist. Das Oberende 14.2 des Armes i.4o kann unter den Hebel
135 treten, der geschwungen werden muß, um die Wagenrückführungskupplung
in
die Arbeitslage zu bewegen. Liegt das Ende 142 des Hebels 140 unter der Kante des
Hebels 135, was der Fall ist, wenn der Wagen in die Prüfspalte tritt, so
kann der Hebel 135 nicht in seine strichpunktierte Lage nach Fig. 16 geschwungen
«>erden, und somit kann die Wagenrückführeinrichtung nicht arbeiten.
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Der Lenker 114, an den der Kniehebel 137
angelenkt ist, ist
auf und nieder beweglich, indem er an die Kammplatte i io angeschlossen ist, die
mit den Köpfen der Stifte 5o des Prüfwagens in Berührung tritt. Hebung und Senkung
des Lenkers 114 verstellt den Gelenkpunkt 138 des Kniehebels 137 gegenüber dem Glied
89 und damit die Lage des Kniehebels. Die Teile sind so bemessen, daß bei oberer
Lage des Lenkers 114 und unterer Lage des Gliedes 89, wie dies der Fall ist, wenn
der Wagen in seiner Prüflage bei Hebung einiger Stifte 5o ist, das Ende 142 des
Armes 140 unter der Kante des Hebels 135
ist. Dieser Zustand besteht in der
Prüflage des Papierwagens, bis alle die richtigen Betragstasten gedrückt worden
sind. Wie schon erwähnt, kann die Kammplatte i io, mit der der Lenker 114 verbunden
ist, sich nicht senden, bis alle richtigen Tasten in der Prüflage des Wagens gedrückt
worden sind. Daher bleibt die Wagenrückführeinrichtung gesperrt, bis alle richtigen
Tasten gedrückt worden sind. Ist dies aber geschehen, so senkt sich die Kammplatte
i io, was zur Folge hat, daß der Lenker 114 sich senkt und dadurch den Kniehebel
137 genug entgegen dem Uhrzeiger schwingt, um das Ende 142 des Armes i.l.o unter
der Kante des Hebels 135 wegzubewegen und dadurch die Wagenrückführeinrichtung
zu entsperren. Subtraktionstastensteuerung Die Tatsache, daß die Maschine eine Subtraktionstaste
S hat, um das Eintragen negativer Posten zu ermöglichen, muß berücksichtigt werden,
um feststellen zu können, ob der zu prüfende Posten mit dem richtigen Vorzeichen
eingetragen wurde.
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Wird z. B. die Subtraktionstaste nicht gedrückt, wenn der Papierwagen
in seiner Aufnahmelage ist, so darf es dem Rechner nicht möglich sein, die Subtraktionstaste
zu drükken, wenn der Papierwagen in seiner Prüflage ist; gleichzeitig aber muß die
Subtraktionstaste frei zur Betätigung während aller zwischenliegender Maschinenarbeiten
sein.
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Wiederum muß, wenn die Subtraktionstaste gedrückt wird, während der
Wagen in seiner Aufnahmelage ist, wie dies eintreten würde, wenn der einzutragende
alte Bestand ein Rabenbestand wäre, Vorsorge getroffen werden, claß der Rechner
den Bestand als einen negativen Bestand oder Rabenbestand einträgt, wenn der Papierwagen
in seiner Prüflage ist.
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Die Subtraktionstaste S (Fig. i) ist mit einem Winkelhebel 150 verbunden,
der bei i 5 i gelagert und mit einer Stange 152 verbunden ist, die nach vorn gezogen
wird, wenn die Subtraktionstaste gedrückt wird.
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Die Stange 152 (Fig. 17) ist mit einem U-förmigen Glied 153 verbunden,
dessen einer Arm 156 am gegenüberliegenden Ende mit einem Schlitz 157 über
einen Zapfen 158 am einen Arm 159 eines Winkelhebels 16o greift, der bei
161 gelagert ist und entgegen dem Uhrzeigersinne durch eine Feder 162 gezogen wird.
Am Arm 159 des Winkelhebels ist bei 163 eine Falle 164 gelagert, die entgegen dein
Uhrzeigersinne durch eine Feder 165 gezogen wird und mit einem Hakenende 166 über
einen Zapfen 167 an der ortsfesten Platte 116 greifen kann. Diese Falle hat auch
eine Schulter 168 zum Eingriff hinter einen Zapfen 169, des Gliedes 89. Der andere
Arm 17o des Winkelhebels 16o ist durch einen Lenker 171 mit einem anderen Winkelhebel
172 (Fig.18) v erbunden,und zwar nachgiebig durch die Feder 173. Der Winkelhebel
172 ist an der Zapfenwelle 141 gelagert und kann mit dem Ende 174 eines seiner Arme
175 unter den Hebel 135 treten, der die Wagenrückführkupplung steuert, wie oben
erläutert.
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Wird die Subtraktionstaste nicht in der Aufnahmelage des Papierwagens
gedrückt, so arbeiten die in Fig. 17 gezeigten Teile wie folgt: Verläßt der Papierwagen
die Aufnahmelage, so hebt sich das Glied 89 unter dem Einfluß der Feder 76, um den
Zapfen 169 zum oberen Ende des Schlitzes in der Platte i 16 zu bringen. Das rechte
Ende der Falle 164 (Fig. 17) folgt dem Zapfen 169 unter dem Einfluß der Feder
165, so daß die Falle entgegen dem Uhrzeigersinne (Fig. 17) geschwungen wird, um
ihr linkes Hakenende unter den ortsfesten Zapfen 167 zu bringen. Daher ist die Subtraktionstaste
frei zur Betätigung während der verschiedenen Lagen des Papierwagens, ohne daß die
Falle zum Erfassen des Zapfens 167 veranlaßt wird, wodurch sie verhindert würde,
in die Lage nach Fig. 17 am Ende irgendeiner solchen Arbeit zurückzukehren. Somit
sind die Teile mit Ausnahme der Falle 16q., wie eben erläutert, in der Lage nach
Fig. 17, wenn der Papierwagen in die Prüflage tritt. Geschieht dies, so erfaßt der
Nocken 84 die Rolle 71 und senkt das Glied 89, um den Zapfen 169 an das untere Ende
des Schlitzes in der Platte 116 und an die Innenseite des Hakenendes des Winkelhebels
159 zu bringen. Dies verhindert eine Uhrzeigerbewegung des Winkelhebels 159 und
verhindert daher eine Bewegung
des Armes 156 und der Stange 152
nach links (Fig. 17). Daher kann die Subtraktionstaste S, nachdem sie in der Aufnahmelage
des Papierwagens nicht gedrückt -,worden war, nicht in der Prüflage des Papierwagens
gedrückt weiden.
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Wird die Subtraktionstaste in der Aufnahmelage des Papierwagens gedriickt,
so werden die Teile aus der Lage der Fig. 17 zur Lage nach Fig. i8 bewegt. Drücken
der Subtraktionstaste zieht das Glied 156 nach vorwärts, das den Knieheb.e116o im
Uhrzeigersinne schwingt. Dies läßt die Hakennase der Falle 164 über den Zapfen 167
treten. Wenn der Druck auf die Subtraktionstaste aufhört und der Subtraktionstastenschieber
sich zurück zur Normallage unter dem Einfluß der üblichen nicht gezeichneten Feder
bewegt, so verfängt sich die Falle am Zapfen 167 und hält die Teile in der Lage
der Fig. 18 mit dem Ende 17.4 des Winkelhebelarmes 175 unter dem Hebel 135.
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Bei dieser Sperrung der Teile in der Lage nach Fig. 18 ist die Subtraktionstaste
zum Niederdrücken frei, während der Wagen in einer seiner verschiedenen Spaltenlagen
ist; wenn aber der Wagen seine Prüflage erreicht, so wirken die Teile zur Steuerung
der Subtraktionstaste wie folgt: Bewegt sich der Papierwagen in seine Prüflage,
so wird das Glied 89 zur Lage nach Fig. ig gesenkt. Dies veranlaßt den Zapfen 169,
die Außenkante 177 des V-förmigen Endes des Winkelhebelarmes 159 zu treffen. Der
Zapfen 169 trifft auch das Ende der Falle 164 und bewegt die Falle zur ausgelösten
Lage, der Winkelhebel i6o kann aber nicht zur Normallage zurückkehren wegen des
Eingriffs des Zapfens 169 mit der Außenkante des Endes 177 des Armes 159 des Winkelhebels.
Daher wird der Winkelhebel 16o 'in der Lage nach Fig. 18 gehalten, wo das Ende 174
des Winkelhebels 175 unter dem Hebel 135 ist, der die Wagenrückführeinrichtung steuert.
Dies bedeutet, daß, sobald der Papierwagen seine Prüflage erreicht, die Wagenrückführeinrichtung
gegen Betätigung gesperrt wird, wenn die Subtraktionstaste in der Aufnahmelage des
Wagens gedrückt wurde. Drückt der Rechner nicht die Subtraktionstaste in der Prüflage
des Wagens, so kann er nicht den Wagen zur Normallage zurückführen und weiß dann,
daß ein Fehler unterlaufen ist.
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Wird die Subtraktionstaste unter obigen Umständen gedrückt, so wird
der Winkelhebel i 6o zur Lage der Fig. 2o gezogen, und die Schulter 168 der Falle
164 schnappt hinter den Zapfen 169. Dadurch wird der Winkelhebel 16o in der Lage
nach Fig. 2o gesperrt, und in dieser Lage des Winkelhebels wird der Lenker 171 Weit
genug nach oben geschoben, um das Ende 174 des Armes 175 -unter dein Hebel 135 wegzubewegen,
um dadurch die W:agenrückfi'threinrichtungfrei zumachen. -%,lit anderen Worten,
wenn die Subtraktionstaste in der Prüflage des Papierwagens gedrückt wird, nachdem
sie in der Aufnahmelage des Papierwagens gedrückt worden war, ist die Wagenrückführung
zur Wirkung frei.
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Es sind auch Vorkehrungen getroffen, um ein Drücken der Subtraktionstaste
zu verhindern, wenn der Papierwagen in seiner Prüflage ist, bis alle die richtigen
Betragstasten gedrückt worden sind, da der Motor gewöhnlich selbsttätig die Maschine
nach Drücken der Subtraktionstaste betätigt.
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Ein zweiter Arm 154 (Fig. 17) des U-fÖrmigen Teiles I S3 hat ein Hakenende
155, das eine Stellung zum Zusammenwirken mit dem Seitenansatz i2o am Schwinghebel
117 einnimmt. Wie schon erläutert, wird der Hebel 117 durch den Lenker 114 und den
Teil 89 gesteuert, und der Lenker 114 sowie das Glied 89 und daher der Hebel
117 nehmen gewöhnlich die Lage nach Fig. 12 ein. Auch sind, wie schon erwähnt, die
Lagen der Teile 114 und 89 in der Aufnahmelage des Papierwagens in
Fig. 17 dargestellt. Hieraus ersieht man, daß in allen Lagen des Papierwagens mit
Ausnahme der Prüflage der Queransatz i2o am Hebel 117 unter der Bahn des Hakens
155 am Arm 154 des U-förmigen Gliedes 153 ist. Auch wird, wie schon erläutert, in
der Prüflage des Papierwagens wegen des Eingriffs des Nockens 84 mit der Rolle 71
das Glied 89 in die Lage nach Fig.15 und ig bewegt; hieraus ersieht man, daß, wenn
der Papierwagen sich in die Prüflage bewegt, das Glied 89 den Hebel 117 im Uhrzeigersinne
weit genug um den Zapfen 115 schwingt, um den Queransatz 120 vor den Haken 155 am
Glied 153 zu bewegen, wodurch eine Bewegung des Gliedes 153 und der Stange 152 nach
links im Sinne dieser Figuren und dadurch ein Drücken der Subtraktionstaste verhindert
wird. Es ist auch schon erläutert worden, daß, wenn alle Betragstasten, die in der
Aufnahmelage des Papierwagens gedrückt wurden, in derselben Reihenfolge in der Prüflage
des Papierwagens gedrückt werden, der Lenker 114 sich in die Lage der Fig. ig senken
kann mit dem Ergebnis, daß der Lenker 11¢ den Hebel 117 entgegen dem Uhrzeigersinne
um den Zapfen 118 schwingt, um erneut den Queransatz i2o (Fig. 1g) unter die Bahn
des Hakens 155 zu führen, so daß, wenn alle richtigen Betragstasten in der richtigen
Reihenfolge in der Prüflage des Papierwagens gedrückt worden sind, die Subtraktionstaste
wieder zum @'3iederdrücken frei ist.
Rückführeinrichtung Bei der
Prüflage des Papierwagens sind die Stifte 5o des Prüfwagens in den Lagen gesperrt,
die sie einnehmen, was ihre Rückstellung verhindern würde. Nachdem die richtigen
Betragstasten in der Prüflage des Wagens gedrückt worden sind, sinkt die Kammplatte
i io zur Lage nach Fig. 8, während die Prüfstifte 5o, die sich aus dem Bereich der
Kammplatte i io herausbewegt haben, gehoben bleiben, wie dargestellt. Sie müssen
zur Normallage zurückgestellt werden.
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Bei jedem Maschinenspiel wird der Stiftwagen i i nach links (Fig.
8) bewegt, um ihn und seine Stifte io in an sich bekannter Weise zur Normallage
zurückzuführen. Diese Bewegung des Wagens nach links (Fig. 8) würde durch die Kammplatte
iio gestört werden, wenn diese in der Lage nach Fig. 8 bleiben würde. Die Platte
iio bleibt aber für alle Stellungen des Wagens außer der Prüflage gehoben, und in
dieser Wagenlage senkt sich die Platte nur, nachdem alle richtigen Tasten gedrückt
worden sind.
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Um die Kammplatte in der Prüflage des Wagens zu heben und eine Rückführung
des Wagens nach links (Fig. 8) zu gestatten, ist ein Nockenarm i8o (Fig. i, 2, 1q.,
15) an die Welle 181 angelenkt und hat einen Ansatz 182, dessen Gabelende über einen
Zapfen 183 am Lenker 14. ragt. Der Arm i8o hat auch einen Nockenarm 184 (Fig. 15)
mit einer Nockenfläche 185, die von einem Zapfen 186 an einem Arm 187 erfaßbar
ist, der an der Haupttriebwelle 26 befestigt ist, die bei jedem Maschinenspiel geschwungen
wird. Der Arm r87 bewegt sich erst entgegen dem Uhrzeiger aus der Lage nach Fig.
12 und kehrt dann im Uhrzeigersinne zurück. Solange der Lenker 11.:j. gehoben ist
(Fig. 12 und 15), was bei allen Wagenlagen außer in der Prüflage nach Drücken aller
richtigen Betragstasten der Fall ist, ist die Nockenfläche 185 außerhalb
der Bahn des Zapfens 186; wenn aber der Lenker i 1q. sich senkt, wenn die Kammplatte
i io sich in ihre Lage nach Fig. 8 bewegt, so bewegt sich der Nockenarm in die strichpunktierte
Lage nach Fig. 12 und 15. Sind die Teile in dieser Lage, so trifft der Zapfen 186
die Nockenfläche 185 zu Beginn des Maschinenspiels, was den Nockenarm i8o entgegen
dem Uhrzeiger schwingt und den Lenker i 14 hebt, um die Kammplatte i io aus der
Bahn der gehobenen Prüfstifte 5o zu lieben und dadurch den Stiftwagen zur Bew,egung
nach links frei zu machen.
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Kehrt der Stiftwagen nach links zurück, so trifft der Zapfen ioo (Fig.
i i) am Ende der Falle ioi, der (Fig. 8) mit seinem verdickten Teil 188 durch eine
Schrägfläche verbunden ist, die Kante des Ansatzes gi (Fig. i i) des Gliedes 89,
das den Zapfen in die strichpunktierte Lage nach Fig. i i drängt. Dies bewegt die
Falle ioi in die unwirksame Lage und löst dadurch die sperrende Kammplatte 95 aus,
die sich durch den Einfluß ihrer Feder 96 nach rechts bewegt und die Stifte 5o des
Prüfwagens entsperrt.
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Läuft der Wagen weiter nach links, so erfaßt ein Zapfen igo (Fig.
8) am Wagenrahmen die Nockenfläche 191 eines Armes 192, der von einem Joch 193 (Fig.
3) ausgeht, das an der Welle i i i gelagert ist und einen aufwärts ragenden gebogenen
Arm 194 hat, der zum Erfassen der Oberseite der Kammplatte iio dient. Trifft der
Zapfen igo die Nockenfläche igi, so wird das. Joch im Uhrzeigersinne geschwungen,
und der Bogenarm 194 erfaßt die Oberseite der Kammplatte i io, die, wie erwähnt,
gehoben worden ist, und senkt die Kammplatte, um die gehobenen Prüfstifte zurückzustellen.
Der Prüfwagen hat sich unter die Kammplatte bei seiner Bewegung nach links bewegt.
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Die Senkung der Kammplatte i io wird nicht durch das Erfassen des
Zapfens 186 (Fig. 12) seitens der Nockenfläche 185 gestört, weil zur Zeit des Eintretens
obiger Wirkung der Zapfen 186 an der Nockenfläche 185 vorbeigegangen ist,
so daß der Lenker 114 sich senken kann. Während der Rückkehrbewegung des Armes 187
hebt der Zapfen 186 wieder den Nockenarm i8o, und der Lenker 114 hebt die
Kammplatte iio zur Normallage, da der Stift igo sich inzwischen von der Nockenfläche
igi wegbewegt hat. Dies tritt nicht eher ein, als bis die Kammplatte gesenkt worden
ist, um die Stifte zurückzuführen. .
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Die Senkung der Kammplatte iio wird nicht durch das Joch
193 und den Bogenarm 194 während gewöhnlicher Maschinenspiele bewirkt, obschon
der Wagen bei jedem Maschinenspiel nach links bewegt wird. Dies beruht darauf, daß
das Joch 193 gewöhnlich durch Beine Feder 193a (Fig. 3) gehalten wird, so daß die
Nockenfläche igi außerhalb der Bahn des Zapfens igo ist, während die Kammplatte
i io durch die Feder 112 hochgehalten wird. Wandert der Wagen in seine Prüflage,
so wird der unregelmäßig geformte Lenker oder das Glied 89 weiter als in der Aufnahmespalte
gesenkt, so daß ein Zapfen 195
(Fig. 21) an einem Ansatz 196 des Lenkers
89 einen Ansatz 197 des Joches 193 erfaßt und dieses im Uhrzeigersinne schwingt,
um die Nockenfläche igi in die Bahn des Zapfens igo zu stellen. Wenn der Stiftwagen
nach links (von hinten aus gesehen) läuft, so bewegt der dicke Teil 188 8 (Fig.
io) des Zapfens ioo die Falle ioi, um die Stiftsperrplatte 95 auszulösen. Weiterbewegung
des Wagens nach
links läßt den Zapfen 19o die Nockenfläche
191 (Fig. 3) erfassen, um das Joch 193 im tihrzeigersinne zu schwingen, und
läßt dadurch den Bogenansatz 194 die Oberseite der Kammplatte i io erfassen und
diese senken, um die gehobenen Stifte 5o zurückzustellen. Irrtumstastensperrung
Die Irrtumstaste E, die den Stiftwagen i i zur Normallage zurückführt und alle gehobenen
Stifte 1o zurückstellt, dient auch dazu, uin die Stifte 5o im Prüfwagen zurückzustellen.
Eine solche Rückstellung der Teile in der Aufnahmelage des Papierwagens ist eine
notwendige Maßnahme: wenn aber der Papierwagen in seiner Prüflage ist, sind Vorkehrungen
getroffen, um die Irrtumstaste zu sperren. Das Glied 89 (Fig. 12) hat einen Nockenansatz
Zoo an einer Kante, mit dem eine Nockenrolle toi am Ende eines Armes 2o2 eines Kniehebels
zusammenwirkt, der bei 203 an der ortsfesten Platte 116 drehbar gelagert
ist und durch eine Feder 2o4 im Uhrzeigersinne 'gezogen wird. Der andere Arm 2o5
dieses Kniehebels hat eine Nockenfläche2o6 für den Eingriff mit einer Rolle
207
an einem Vorsprung 2o8 des Irrtutnstastenschiebers 2o9, der durch eine
Stange 21o mit der Irrtumstaste E (Fig. i) verbunden ist. Der Schieber 2o9 hat einen
Vorsprung 2I I (Fig. 12) für den Eingriff mit einer Schiebezahnstange 212 (Fig.
13) bei Rechtsbewegung (Fig. 12) des Schiebers 2o9. Die Stange 212 kämmt mit einem
Sektor 213, der an der Welle214 befestigt ist, derenArm215 (Fig. 3) eine Verbindung
durch Stift und Schlitz mit einem am Stiftwagen befestigten Glied 216 hat. Letzterer
wird durch diese Verbindungen zur Normallage zurückgeführt, und die unrichtig gedrückten
Stifte werden in bekannter Art zur Normallage zurückgestellt.
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Wird das Glied 89 durch den Papierwagen gesenkt, wenn er in seiner
Aufnahmelage ist, so nimmt der Nockenvorsprung 20o die Lage nach Fig. 14. ein, in
der er den Kniehebel 202 bis 2o5 aus der Lage nach Fig. 12 in diejenige nach Fig.
14. verstellt hat. Wird bei dieser Lage der Teile die Irrtumstaste gedrückt, so
trifft die Rolle 207 die Nockenkante 2o6 und schwingt den Kniehebel 2o2 bis
2o5 entgegen dem Uhrzeiger. Die Unterkante des Armes 205 des Kniehebels steht so,
daß sie einen Zapfen 217 am Lenker 11.1. (Fig. 14.) erfaßt. Wird der Kniehebel 2o2
bis 2o5 entgegen dem Uhrzeiger bewegt, wie oben erläutert, so wird der Lenker 114
niedergezogen, was die Kammplatte i io niederzieht, um die Stifte 5o im Prüfwagen
zurückzustellen. Die Irrtumstaste stellt somit die Stifte des Prüfwagens in die
Normallage zurück, wenn der Papierwagen in seiner Aufnahmelage ist. Es ist nicht
erwünscht, die Stifte des Prüfwagens durch die Irrtumstaste zurückstellen zu lassen,
während der Papierwagen in einer seiner Zwischenlagen ist. Dies wird dank des Umstandes
verhindert, daß bei Stellung des Papierwagens in diesen Lagen das Glied 89 in die
Lage nach Fig. 12 gehoben ist und seine Normallage einnimmt. Die Nockenfläche 2o6
des Kniehebels 2o2 bis 2o5 ist somit außerhalb der Bahn des Zapfens 207,
so daß ein Drücken der Irrtumstaste die Kammplatte i 1o nicht bewegt und somit die
Stifte im Prüfwagen nicht zurückgestellt werden. Eine Bewegung der Irrtumstaste
unter obigen Uniständen führt den Stiftwagen zu seiner Ausgangslage am linken Ende
der Maschine (Fig.2) zurück, und der Prüfwagen bewegt sich mit, was aber kein Zurückstellen
seiner Stifte bewirkt, wenn auch die Stifte im Stiftwagen zurückgestellt werden.
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Erreicht der Papierwagen seine Prüflage, so wird das Glied 89 stärker
gesenkt, als wenn der Wagen in seiner Aufnahmelage ist. Das Ergebnis ist, daß der
Zapfen i 18 (Fig. 12 und 13) am Vorsprung 119 des Gliedes 89 sich vor das Ende eines
Ansatzes 218 des Irrtumstastenschiebers 2o9 bewegt. Dies sperrt den Irrtumstastenschieber
gegen Rückwärtsbewegung und verhindert dadurch eine Benutzung der Irrtumstaste und
macht es dein Rechner ummöglich, in der Prüflage des Papierwagens die Irrtumstaste
zum Rückstellen irgendwelcher Teile zu benutzen.