DE671499C - Hebevorrichtung fuer Hubbruecken und aehnliche Bauwerke mit vollstaendig durch Gegengewichte und wandernde Ketten ausgeglichenen Massen - Google Patents

Hebevorrichtung fuer Hubbruecken und aehnliche Bauwerke mit vollstaendig durch Gegengewichte und wandernde Ketten ausgeglichenen Massen

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DE671499C
DE671499C DEM131062D DEM0131062D DE671499C DE 671499 C DE671499 C DE 671499C DE M131062 D DEM131062 D DE M131062D DE M0131062 D DEM0131062 D DE M0131062D DE 671499 C DE671499 C DE 671499C
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lifting
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DEM131062D
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/02Vertical lift bridges

Description

  • Hebevorrichtung für Hubbrücken und ähnliche Bauwerke mit vollständig durch Gegengewichte und wandernde Ketten ausgeglichenen Massen Die Erfindung' bezieht sich auf eine Hebevorrichtung für Hubbrücken und ähnliche Bauwerke, bei der das Gewicht der Brücke durch Gegengewichte ausgeglichen ist, die an Seilen, z. B. Drahtseilen o. dgl., hängen, welche über Seilscheiben laufen, die in den Hubtürmen gelagert sind.
  • Bei Hubbrücken dieser Art ist es vorteilhaft, den Antrieb von der Gegengewichtsaufhängung zu trennen und durch endlose Gelenkzahnstangen oder Ketten vorzunehmen, welche über in den Hubtürmen gelagerte Zahnräder geführt sind, von denen die oberen als Antriebsglieder dienen. Wenn man nämlich zum Antrieb der'Brücke die Seilscheiben und Seile der Gegengewichtsaufhängung benutzen würde, könnte es vorkommen, daß die Seile aus irgendwelchen Gründen unterschiedliche Längungen erfahren. Die Brücke wird sich dann in der Ouer- und Längsrichtung schiefstellen, und die vier Endauflager derselben kommen dabei nicht sicher und gleichmäßig oder gegebenenfalls das eine oder andere überhaupt nicht zum Tragen. Bei der Verwendung besonderer endloser Gelenkzahnstangen oder Ketten dagegen wird die waagerechte Lage der Brücke und das Aufliegen derselben an allen vier Ecken in weitgehender Weise gesichert.
  • Um aber hei derartigen Brücken mit geringer Arbeitsleistung beim Anheben auszukommen; ist es üblich, daß das Brückengewicht und das Gegengewicht in der Schließlage ausgeglichen wird. Dabei sind jedoch die brückenseitigen Strecken der Gegengewichtsseile, besonders bei größerer Hubhöhe, sehr viel länger als die uferseitigen Strecken. Beim Heben ändert sich aber dieses Verhältnis, so daß sich in der Hochstellung der Brücke das Gegenteil ergibt. Zum Gegengewicht selbst kommt also während des Hebens mehr und mehr Gewicht der im Senksinne von den Seilscheiben ablaufenden Seilstrecken hinzu, so daß schließlich das Gesamtgegengewicht überwiegt und eine Beschleunigung der Bewegung unabhängig vom Antrieb der Brücke herbeiführt. Dies kann zu unliebsamen Stößen führen und bedingt eine erhöhte Arbeitsleistung, wenn die Brücke wieder gesenkt werden soll.
  • Die Erfindung hat den Zweck, diesen Wechsel der Verhältnisse zwischen Brückengewicht und Gegengewicht zu vermeiden.
  • Zu diesem Zweck lehnt sich die Erfindung an einen bei Klappbrücken bekannten Vorschlag an, der darauf hinzielt, das bei der Bewegung sich ändernde Eigengewichtsinoment der Brückenklappe dauernd auszugleichen. Gemäß diesem Vorschlag wird dieser Zweck mit Hilfe eines wandernden kettenartigen Gegengewichts erreicht, das als endlose Kette ausgebildet ist, von der die in der Schließlage der Klappe uferseitige Strecke das wandernde Gegengewicht bildet. Dadurch, daß beim Öffnen von diesem Gegengewicht ein fortschreitend größer werdender Teil von der Uferseite nach der Brückenseite wandert, wird der wirksame Teil entsprechend dem abnehmenden Eigengewichtsmoment der Klappe mehr und mehr verkleinert.
  • Bei den Hubbrücken, auf die sich die Erfindung bezieht, kann eine gleiche Einrichtung aber nicht angewandt werden. Hier bleibt das Eigengewicht der Brücke stets unverändert und Störungen im Gleichgewichtszustand sind ja gerade auf die Änderungen der Gegengewichtsv erhältnisse zurückzuführen, die sich aus dem Wandern der starken und gegebenenfalls langen Gegengewichtsseile ergeben. Mit Hilfe der Gegengewichte und ihrer wandernden Seile läßt sich also der Gleichgewichtszustand nicht aufrechterhalten. Man könnte den Gleichgewichtszustand allerdings in der Weise erhalten, daß man, wie bereits vorgeschlagen worden ist, Ketten an der Hubbrücke aufhängt, die in der Schließlage am Boden liegen, doch können diese im Betrieb zu Störungen führen, wenn sie sich beim Niederlassen der Brücke nicht in gewünschter ordnungsmäßiger Weise zusammenlegen, im Winter bei auf nasses Wetter folgendem Frost in zusammengelegtem Zustand vereisen oder aus sonstigen Gründen zu Unregelmäßigkeiten im Gewichtsausgleich führen.
  • Erfindungsgemäß wird der angestrebte Zweck mit Hilfe der endlosen Antriebsketten selbst erreicht. Die Erfindung besteht darin, daß die in der untersten Brückenstellung sich uferseitig befindlichen Stränge der Gelenkzahnstangen oder Ketten des Antriebs schwerer als die brückenseitigen Stränge ausgebildet sind und dieses auf eine entsprechende Länge gleichmäßig verteilte Mehrgewicht dem Gewichtszuwachs entspricht, der durch das Eigengewicht der beim Herabsinken des Gegengewichts hinzukommenden Drahtseillängen entsteht.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem endlose Gelenkzahnstangen verwendet sind, im Schema dargestellt, wobei der Einfachheit wegen nur ein Hubturm gezeigt ist.
  • Die Brücke a ist an Seilen b aufgehängt, die über Seilscheiben c laufen und Gegengewichte d tragen. Der Antrieb der Brücke erfolgt durch endlose Gelenkzahnstangen e, die über oben und unten in den Hubtürmen f gelagerte Zahnräder g bzw. 1a laufen und über bzw. unter diesen Zahnrädern in Schleifen umgelenkt sind. Die oberen Zahnräder g dienen als Antriebsglieder und werden auf gleicher Uferseite von einer gemeinsamen Welle aus z. B. durch Vorgelegt i angetrieben. Der Antrieb an sich kann beliebig ausgebildet sein.
  • Die uferseitigen Strecken der Gelenkzahnstangen e, deren Glieder ganz gezeichnet sind, sind schwerer gemacht als der übrige, nur durch die Gelenke angedeutete Teil der Gelenkzahnstangen, und diese schwereren Teile dienen zum Ausgleich der Gewichtsunterschiede zwischen den brückenseitigen und den uferseitigen, zunächst kürzeren Strecken der Seile b.
  • Durch Antrieb der oberen Zahnräder g im Sinne des eingezeichneten Pfeiles wird die Brücke in die gestrichelt dargestellte Lage gehoben. Dabei laufen die schwereren Glieder der Gelenkzahnstange von der Uferseite nach der Brückenseite, ersetzen also auf dieser Seite das Gewicht, das in den über die Seilscheiben nach der Uferseite laufenden Seilstrecken enthalten ist, und sorgen somit für einen dauernden Gewichtsausgleich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-I: Hebevorrichtung für Hubbrücken und ähnliche Bauwerke mit in allen Höhenstellungen durch wandernde Ketten vollständig ausgeglichenen Massen, bei welcher die Gegengewichte getrennt von dem Antrieb der Brücke an Drahtseilen aufgehängt sind und der Antrieb aus endlosen Gelenkzahnstangen oder Ketten besteht, die über in den Hubtürmen gelagerte Zahnräder geführt und durch die oberen Zahnräder angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in der untersten Brückenstellung sich uferseitig befindlichen Stränge der Gelenkzahnstangen (e) oder Ketten des Antriebs schwerer als ,die brückenseitigen Stränge ausgebildet sind und dieses auf eine entsprechende Länge gleichmäßig verteilte Mehrgewicht dem Gewichtszuwachs entspricht, der durch das Eigengewicht der beim Herabsinken des Gegengewichts (d) hinzukommenden Drahtseillängen entsteht.
DEM131062D 1934-02-23 1934-02-23 Hebevorrichtung fuer Hubbruecken und aehnliche Bauwerke mit vollstaendig durch Gegengewichte und wandernde Ketten ausgeglichenen Massen Expired DE671499C (de)

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