DE666171C - Seitliche Belueftungseinrichtung in der Wand wasserloser Gasbehaelter - Google Patents

Seitliche Belueftungseinrichtung in der Wand wasserloser Gasbehaelter

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Publication number
DE666171C
DE666171C DEM132712D DEM0132712D DE666171C DE 666171 C DE666171 C DE 666171C DE M132712 D DEM132712 D DE M132712D DE M0132712 D DEM0132712 D DE M0132712D DE 666171 C DE666171 C DE 666171C
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DE
Germany
Prior art keywords
wall
container
ventilation device
openings
ventilation
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Expired
Application number
DEM132712D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Lorentz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE666171C publication Critical patent/DE666171C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/14Safety devices, e.g. prevention of excess pressure

Description

  • Seitliche Belüftungseinrichtung in der Wand wasserloser Gasbehälter Bei Scheibengasbehältern muß .der Raum, der sich zwischen dem Behälterdach und der beweglichen A#bschlußscheibe befindet, belüftet werden, um Gasspuren, welche infolge Unvollkommenheiten der Scheibenabdichtung in diesen Raum gelangen, zu entfernen. Die Schaffung einer zureichenden Lüftung stößt jedoch auf Schwierigkeiten, und zwar deshalb, weil die Be- und Entlüftungsöffnungen so ausgestaltet werden müssen, daß atmosphärische Niederschläge nicht durch sie in den Innenraum des Behälters gelangen können. Man hat deshalb über den Belüftungsöffnungen der Behälterwand vorkragende Schutzdächer angeordnet. Damit diese nicht zu groß und damit zu teuer wurden, hat man dabei die Lüftungsöffnungen so gestaltet, daß sie sich in der Hauptsache in waagerechter Richtung ausdehnten, dagegen nur geringe senkrechte Abmessung hatten. Dabei hat sich aber erbeben, daß die Fernhaltung von Niederschlagswassern aus dem Behälterinnern nur eine sehr unvollkommene war. Die Ursache dieser Unzulänglichkeit wurde nunmehr in folgendem Umstand erkannt: Infolge der Höhe der Behälter ist in der Umgebung der Lüftungsöffnungen mit sehr starken Luftbewegungen zu rechnen, insbesondere auch zu der Zeit atmosphärischer Niederschläge. Infolge dieser starken Luftbewegung wird das Niederschlagswasser gegen die Behälteraußenwand und auf die Schutzdächer geschleudert. Bei der bisher gebräuchlichen Ausbildung der Lüftungsöffnungen inhauptsächlich waagerechterRichtung entstehen nun als obere Abgrenzung der Öffnungen lange waagerechte Kanten. Von diesen waagerechten Kanten tropft nun das Niederschlagswasser, welches auf die Barüberliegende Behälteraußenwand geblasen wurde, nach unten, also vor den Öffnungen vorbei. Das gleiche ist der Fall mit dem Wasser, das auf den Schutzdächern niedergeschlagen wird und welches von der vorderen Traufe des Schutzdaches gleichfalls .vor der Lüftungsöffnung vorbei abtropft. Das so abtropfende Wasser wird dann von Bei in starleer Bewegung befindlichen Luft in die Lüftungsöffnungen hineingeblasen oder gesaugt.
  • Von dieser Beobachtung ausgehend, wird erfindungsgemäß dadurch Abhilfe geschaffen, daß die Lüftungsöffnungen in eine große Anzahl von Einzelöffnungen zerlegt werden, von denen jede einzelne sich in der Hauptsache in senkrechter Richtung erstreckt und nur die geringe waagerechte Abmessung hat. Das an der Außenwand niedergeschlagene Wasser hat infolgedessen Gelegenheit, an den zahlreichen senkrechten Begrenzungskanten derLüftungsöffnungen herabzurinnen. Es hat sich gezeigt, daß die Wassertropfen von den senkrechten Kanten, an denen sie herabrinnen, nur in verschwindendem Maße weggeweht und in das Behälterinnere geblasen werden. Ein Vorbeifallen des abtropfenden Wassers vor den Belüftungsöffnungen wird infolgedessen vermieden. Die Anbringung von vorkragenden Schutzdächern, welche gleichfalls zu Tropfenfall führen, wird,dabei überflüssig. Versuchsmäßige Beobachtungen haben erwiesen, daß bei einem Regenfall mit Sturmwind, der das Dach einer benachbarten Baubude abdeckte, keinerlei Niederschlagswasser in das Behälterinnere gelangte.
  • Eine Unterteilung von Belüftungsöffnungen wasserloser Gasbehälter durch gitterartig angeordnete Leisten ist schon früher vorgeschlagen worden bei oben offenen wasserlosen Gasbehältern, also bei solchen ohne Dach. Dort dient aber die gitterartige Unterteilung nur zu dem Zweck, eine einseitige Belastung der Scheibe durch Niederschläge zu verhüten. Durch das Gitterwerk soll nämlich der niedergehende Schnee, wenn er durch Wind in schräger Richtung in den Behälter hineingeweht und dann auf einer Scheibenseite abgelagert wird, gezwungen werden, in senkrechter Richtung nach unten zu fallen und sich infolgedessen gleichmäßig über die ganze Scheibe zu verteilen. Hiervon unterscheidet sich die vorliegende Erfindung dadurch, daß die Belüftungsöffnungen nicht im Dach, sondern in den Seitenwänden des Behälters angeordnet sind und daß das Niederschlagswasser überhaupt aus dem Innern des Behälters ferngehalten wird, während bei den erwähnten älteren gitterartigen Abdeckungen das Niederschlagswasser auf die Scheibe abgeleitet wird.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform für einen vieleckigen Scheibengasbehälter dargestellt. Abb. i zeigt in schematischer Darstellung einen senkrechten Schnitt durch die eine Hälfte des oberen Behälterendes. a sind die Mantelbleche, b das Behälterdach, welches -durch eine geeignete Fachwerkkonstruktion getragen wird. Zur Belüftung dienen die unterhalb des Behälterdaches in der Behälterwand angeordneten Öffnungen c und zur Entlüftung die in der Mitte des Behälterdaches liegende Laterne d bzw. die an deren Seitenwand angeordneten Öffnungen. Die Ausgestaltungen dieser Öffnungen zeigen die Abb. a bis 5. Abb. a gibt einen schematischen waagerechten Schnitt durch die Belüftungsöffnungen c, Abb. 4 eine Ansicht dieser Öffnung. Abb. 3 zeigt einen waagerecbten Schnitt durch die Entlüftungsöffnungen der Laterne d, Abb. 5 eine Außenansicht. Die Be- und Entlüftungsöffnungen sind in senkrechter Richtung reichlich bemessen und durch eine große Anzahl senkrechter [)-Eisen f, f1 in schmale senkrecht verlaufende Schlitze aufgelöst. Die U-Eisen f, f1 stehen sich in Reihen gegenüber, wobei sie ihre Flanschen gegeneinander kehren, und sind so gegeneinander versetzt, daß Wassertropfen, welche gegebenenfalls zwischen den außenstehenden U-Eisen f1 hindurchgeweht werden, gegen die Stege der innenliegenden U-Eisen f geweht werden. An diesen U-Eisen bzw. an deren Kanten rinnt das Wasser ab und wird von der Fensterbank g, welche den unteren Abschluß der Lüftungsöffnungen bildet, nach außen abgeleitet. Zur weiteren Sicherung kann die Fensterbank g an ihrer Innenseite mit einem nach oben gerichteten Flansch 1a ausgerüstet sein. An Stelle der U-Eisen f, f1 können auch Leisten von irgendwelcher anderen geeigneten Querschnittsform Verwendung finden, z. B. Winkeleisen. Ein Teil von ihnen kann auch durch gläserne Leisten ersetzt werden, oder es können in die eisernen Leisten Glasscheiben eingesetzt werden, um dadurch zugleich eine Beleuchtung des Behälteriranern zu .schaffen. Die Wirkung der Erfindung kann noch dadurch erhöht werden, daß die oberen Begrenzungen der Lüftungsschlitze spitz ausgebildet wenden, so daß also waagerechte obere Begrenzungskanten vollständig vermieden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Seitliche Belüftungseinrichtung in der Wand wasserloser Gasbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Be- und Entlüftungsöffnungen durch senkrechtverlaufende Leisten (f, f l) in eine große Anzahl schmaler senkrecht verlaufender Öffnungen aufgelöst sind. a. Belüftungseinrichtung für wasserlose Gasbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (f, f1) aus einer -doppelten Reihe von U-Eisen bestehen, welche mit ihren Flanschen einander zugewendet und gegeneinander versetzt sind. 3. Belüftungseinrichtung für wasserlose Gasbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten([, f1) alle oder zum Teil aus Glas bestehen oder mit gläsernen Einsätzen versehen sind.
DEM132712D 1935-11-24 1935-11-24 Seitliche Belueftungseinrichtung in der Wand wasserloser Gasbehaelter Expired DE666171C (de)

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DEM132712D DE666171C (de) 1935-11-24 1935-11-24 Seitliche Belueftungseinrichtung in der Wand wasserloser Gasbehaelter

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DEM132712D DE666171C (de) 1935-11-24 1935-11-24 Seitliche Belueftungseinrichtung in der Wand wasserloser Gasbehaelter

Publications (1)

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DE666171C true DE666171C (de) 1938-10-13

Family

ID=7332594

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Country Status (1)

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DE (1) DE666171C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740906C (de) * 1941-02-02 1943-10-30 Reinhold Wagner Trockengasbehaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE740906C (de) * 1941-02-02 1943-10-30 Reinhold Wagner Trockengasbehaelter

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