DE6610010U - Handbetaetigter trennschalter, insbesondere sicherungstrennschalter. - Google Patents

Handbetaetigter trennschalter, insbesondere sicherungstrennschalter.

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DE6610010U
DE6610010U DE19666610010 DE6610010U DE6610010U DE 6610010 U DE6610010 U DE 6610010U DE 19666610010 DE19666610010 DE 19666610010 DE 6610010 U DE6610010 U DE 6610010U DE 6610010 U DE6610010 U DE 6610010U
Authority
DE
Germany
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contact parts
stop
disconnector
fuse
fuse disconnector
Prior art date
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Expired
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DE19666610010
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE6610010U publication Critical patent/DE6610010U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/02Details
    • H01H31/12Adaptation for built-in fuse
    • H01H31/122Fuses mounted on, or constituting the movable contact parts of, the switch

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

Handbetätigter Trennschalter, insbesondere Sicherungstr enns ehalt er
Die Neuerung bezieht sich auf einen handbetätigten Trennschalter, insbesondere Sicherungstrennschalter, dex* aus einem Unterteil, an dem vorzugsweise schwenkbar eine Griffplatte gelagert ist, besteht, wobei die Griffplatte, die mit Messerkontaktteilen versehenen Sicherungen und das Unterteil die zur Aufnahme der Messerkontaktteile bestimmten Gegenkontaktteile trägt und zwischen Unterteil und Griffplatte deren Bewegung hemmende Rastmittel vorhanden sind.
Bei einem Sicherungstrennschalter der obengenannten Art (DT-AS 1 192 727) ist es bekannt, durch den Einsatz von Sperreiementen die Bewegung des die Lichtbogenlöschkammer durchlaufenden Schaltarmes kurz vor Austritt des Schaltarmes aus der Lichtbogenlöschkammer zumindest beim Überschreiten einer maximalen Schaltgeschwindigkeit zu blockieren. Diese Sperrelemente sind hier als federbelastete Sperrklinke ausgebildet. Nach. Betätigen der Sperrklinke ist ein Weiterbewegen des Schaltarmes in die vollkommen geöffnete Stellung des Schalters möglieh.
MLfc dem bekannten Sicherungstrennschalter ist es möglich,
ein unbeabsichtigtes Öffnen des Schalters bzw. das Austreten des Lichtbogens aus der Löschkammer zu vermeiden. Durch das Gebrauchsmuster 1 897 982 ist ein Sicherungstrennschalter bekanntgeworden, dessen. Schaltäeckel in der Ausschalt" stellung zwecks Auswechselns der Sicherungspatronen aufklappbar ist. Bei diesem Sicherungstrenner sind, um benachbarte Schaltgeräte beim Aufklappen des Schaltdeckels außer
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16.10.1972
acht lassen zu können, teleskopartig zusammenarbeitende Führungsglieder mit dem Schaltdeckel verbunden. Diese Führungsglieder sind mit Rastfedern versehen. Die Raststellen der Rastfedern sind so gewählt, daß eine Momentabschaltung der Sicherungspatronen möglich ist. Die Rastfedern wirken zwar auch in Einschaltrichtung, jedoch zu Undefinierten Zeitpunkten und mit schwachen Rastkräften, so daß ein sicheres Draufschalten auf Belastungen mit diesem Schalter nicht möglich ist.
Durch die Neuerung soll jedoch vermieden werden, daß bei einer leichten Berührung des Schaltarmes mit dem Gege.nkontakt ein Licht/bogen gezogen wird, so daß die Kontaktteile beim Einschalten des Schalters miteinander verschweißen. Dies wird beim Gegenstand der Neuerung auf einfache Weise dadurch erreicht, daß am Unterteil zumindest ein die Einschaltbewegung kurz vor Eintreten der Messerkontaktteile der Sicherungen in die Gegenkontaktteile des Unterteiles hemmender, an sich bekannter, federnd nachgieber Anschlag für die Griffplatte vorgesehen ist und die Kraft zur Überwindung der Hsmiavrirkung des Anschlages größer «la die zum Einführen der Messerkontaktteile in die Gegenkontaktteile erofrderliche isx. Mit dem SieheruagstFeansehaltsr nach d©r Neuerung ist es somit ohne weiteres möglich, sehr schnell auf Kurzschlüsse aufzusehalten, ohne daß hierdurch der Sicherungstrennschalter beschädigt oder eine Bedienungsperson gefährdet wird.
Der nachgiebig federnde Anschlag bewirkt bei dieser Anordnung, daß die den Schalter betätigende Person zur Überwindung dieses Anschlages eine relativ große Kraft aufbringen muß, die nach Überwindung des Anschlages eine schnelle Einschaltung des Schalters zur Folge hat. Eine vorteilhafte Aufteilung der Hemmkraft auf zwei Anschläge läßt sich dadurch erreichen, daß der Anschlag bei schwenkbarer Lagerung der Griffplatte an beiden Seitenwänden des Unterteiles und die auf die Anschläge einwirkenden Teile der Griffplatte an den Scharnierwinkeln vorgesehen sind. Der Anschlag kann
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als Kugelrast ausgebildet werden, jedoch ist hierzu ein im allgemeinen bei Sicherungstrermschaltern nicht vorhandener Raum erforderlich. Eine vorteilhafte Ausbildung des Anschlages ergibt sich, wenn er als federnde Rastnase ausgebildet und gegebenenfalls die Rastnase an einem drehbar gelagerten federnden Hebel vorgesehen ist, dessen der Rastnase abgewandtes Ende an einem gehäusefesten Teil anliegt. Hierdurch baut der federnde Anschlag relativ flach. Um zusätzlich auch eine schnellere Ausschaltung des neuerungsgemäßen Sicherungstrennschalters zu erreichen, sind gemäß einer Weiterbildung des Gegenstandes der Neuerung am Scharnierwinkel Ausnehmungen vorgesehen, in die die Rastnasen bei geschlossenem Sicherungstrennschalter eingreifen.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel gemäß der Neuerung beschrieben. Die Zeichnung zeigt einen dreipoligen Sicherungstrennschalter in Seitenansicht, so daß nur sine der drei Sicherungen sichtbar ist. An der Griffplatte 1 sind die Sicherungen 2 auf nicht näher dargestellte Weise eingehängt. Ein am Unterteil 3 befestigter Bolzen 4 bildet das Drehgelenk für den mit dem Deckel 1 verbundenen Scharnierwinkel 5. Der Scharnierwinkel 5 void der Bolzen 4 sind an beiden Seiten des Sicherungstrenners vorgesehen. Die vordere Seitenwand des Unterteils 3 ist abgeschnitten, so daß der Scharnierwinkel 5 und der Bolzen 4 sichtbar ist. Weiterhin sind am Unterteil 3 in an sich bekannter Weise die Sicherungsunterteile befestigt, die die Gegenkontaktteile 6 für die Aufnahme der Messerkontaktteile 7 an den Sicherungen 2 bilden. Gemäß der Neuerung ist am Unterteil 3 mindestens ein federnd nachgiebiger Anschlag für die Griff platte 1 vorgesehen, der die Einschaltbewegung der Griffplatte kurz vor Eintreten der Messerkontaktteile 7 der Sicherungen 2 in die als Gegenkontaktteile 6 wirkenden Sicherungsunterteile hemmt. Gemäß einer Weiterbildung des Gegenstandes der Neuerung ist der Anschlag als Rastnase 8 ausgebildet, die an einem federnden Rasthebel 9 angeformt ist. Der Rasthebel 9 ist U-förmig susgebildet
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und am Bolzen 10 drehbeweglich gelagert. An dem der Rastnase abgewandten Ende 11 des Hebels 9 stützt sich der Hebel an einem gehäusefesten Teil 12 ab. Die Rastnase 8 liegt in der gestrichelt dargestellten Lage der Griffplatte 1 an einem Vorsprung 13 des Scharnierwinkels 5 an. In der gestrichelt dargestellten Stellung der Griffplatte wird der Anschlag, d.h. die R.astnase 8 wirksame Soll die Griffplatte 1 weiter in Richtung auf die ausgezogen dargestellte Lage bewegt werden, so muß die Rastnase 8 vom Vorsprung 13 ab-1 rutschen, wozu eine besondere Kraft des Bedienungspersonals
1 erforderlich ist. Hat sich die Rastnase 8 angehoben, so
•| wird sich die von der Bedienungsperson angespeicherte Kraft
1 in einer schnellen Schließung des Sicherungstrennschalters
Ϊ auswirken. Es ist also nicht möglich, die Messerkontakt-
I teile 7 in leichte Berührung mit den Gegenkontaktteilen 6
1 zu bringen. Die zum schnellen Schließen des Schalters er-
i forderliche Kraft läßt sich durch die entsprechende Ausbil-
1 dung der Rastnase bzw. Anschlages und des Vorsprungs 13
1 sowie der federnden Nachgiebigkeit des Rasthebels 9 leicht
I bestimmen. Es ist vorteilhaft, die Kraft zur Überwindung
3 xler HesEiffirkung des Anschlages größer als die zum Einführen
I der Messerkontaktteile 7 in die Gegenkontaktteile 6 erfor-
I tierliche zu wählen. i
;| ; In der ausgezogen dargestellten Darstellung der Griffplatte ii springt die Rastnase in eine Ausnehmung 14, was der ausge-
i ι zogen dargestellten Durchfederung des Rasthebels 9 ent-1; " ! spricht. Ihn die Rastnase aus der Ausnehmung 14 herauszu- % lieben, ist wieder eine gewisse Kraft beim Öffnen des Siche-
j rungstrennschalters erforderlich, wodurch auch die Öffnungs-
bewegung der Griffplatte beschleunigt wird. Es ist somit ohne weiteren Aufwand möglich, auch die Öffnungsgeschwin-I digkeit des Trennschalters festzulegen.
Die Befestigung des Hebels 9 kann mit Vorteil auch durch Aufschieben desselben auf den Bolzen 10 und Verdrehen bis '■\ zum Anschlag 13, der dann über das Ende 11 des Hebels greift,
erfolgen.
Durch, den Gegenstand der Neuerung ist im Gegensatz zu bekannten Anordnungen ein zügiges Durchschalten "beim Schließen und auch beim Öffnen des Sicherungstrennschalters unabhängig von der Aufmerksamkeit der bedienenden Person ohne großen Aufwand möglich geworden. Hierdurch kann die Betriebssicherheit von Anlagen vergrößert und die Gefährdung von Personen verringert werden.
6 Schutzansprüche
1 Figur
- 6

Claims (6)

- 6 - „· .-'. „· #··γΡΑ·.66/1815 Schutzansprüche
1. Handbetätigter Trennschalter, insbesondere Sicherungstrennschalter, der aus einem Unterteil, an dem vorzugsweise schwenkbar eine Griff platte gelagert ist, "besteht, wobei die Griffplatte, die mit Messerkontaktteilen versehenen Sicherungen und das Unterteil die zur Aufnahme der Messerkontaktteile bestimmten Gegenkontaktteile trägt und zwischen Unterteil und Griffplatte deren Bewegung hemmende Rastmittel vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet- daß am Unterteil (3) zumindest ein die Einschaltbewegung kurz vor Eintreten der Messerkontaktteile (7) der Sicherungen (2) in die Gegenkontaktteile (6) des Unterteiles (3) hemmender, an sich bekannter, federnd nachgiebiger Anschlag (8) für die Griffplatte (1) vorgesehen ist und die Kraft zur Überwindung der Hemmwirkung des Anschlages (8) größer als die zum Einführen der Messerkontaktteile (7) in die Gegenkontaktteile (6) erforderliche ist.
2. Sicherungstrennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (8) bei schwenkbarer Lagerung der Griff platte (1) an beiden Seitenwänden des Unterteiles (3) und die auf die Anschläge (8) einwirkenden Teile (13) der Griffplatte (1) an den Scharnierwinkeln (5) vorgesehen sind.
3. Sicherungstrennschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag al« federnde Rastnase (8) ausgebildet ist.
4. Sicherungstrennschalter nach Anspruch 2 und 3f dadurch gekennzeichnet, daß am Scharnierwinkel (5) Ausnehmungen (14) vorgesehen sind, in die die Rastnasen (8) bei geschlossenem Sicherungstrennschalter eingreifen.
- 7 - . ., . SPA .ί
5. Sicherungstrennschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet s daß die Rastnase (8) an einem drehbar gelagerten, federnden Hebel (9) vorgesehen ist, dessen der Rastnase (8) abgewandtss Ende (11) an einem gehäusefesten Teil (12) anliegt.
6. Sicherungstrennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag als Kugelrast ausgebildet ist.
861(JOIOi u. 73
DE19666610010 1966-11-16 1966-11-16 Handbetaetigter trennschalter, insbesondere sicherungstrennschalter. Expired DE6610010U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6610010U true DE6610010U (de) 1973-01-11

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ID=6588379

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DE19666610010 Expired DE6610010U (de) 1966-11-16 1966-11-16 Handbetaetigter trennschalter, insbesondere sicherungstrennschalter.

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DE (1) DE6610010U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3019925A1 (de) * 1980-05-24 1981-12-03 Albrecht Jung Gmbh, 7965 Ostrach Nh- sicherungstrenner und -lastschalter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3019925A1 (de) * 1980-05-24 1981-12-03 Albrecht Jung Gmbh, 7965 Ostrach Nh- sicherungstrenner und -lastschalter

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