DE650642C - Briefhuelle - Google Patents

Briefhuelle

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Publication number
DE650642C
DE650642C DEV32349D DEV0032349D DE650642C DE 650642 C DE650642 C DE 650642C DE V32349 D DEV32349 D DE V32349D DE V0032349 D DEV0032349 D DE V0032349D DE 650642 C DE650642 C DE 650642C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adhesive
envelope
adhesive surface
closing flap
free
Prior art date
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Expired
Application number
DEV32349D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Max Vogel
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Filing date
Publication date
Priority to CH650642X priority Critical
Application filed by Max Vogel filed Critical Max Vogel
Application granted granted Critical
Publication of DE650642C publication Critical patent/DE650642C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D27/00Envelopes or like essentially-rectangular containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents
    • B65D27/12Closures
    • B65D27/14Closures using adhesive applied to integral parts, e.g. flaps
    • B65D27/16Closures using adhesive applied to integral parts, e.g. flaps using pressure-sensitive adhesive

Description

  • Briefhülle Die vorliegende Erfindung betrifft eine Briefhülle mit auf der Briefhüllenrückseite und der Schließklappe angebrachten Trockenklebflächen. Ihr Zweck ist, die Trockenklebflächen auf der Schließklappe und der Hüllenrückseite gegen Staubzutritt und unbeabsichtigtes Zusammenkleben sichern zu können. Es ist bereits hierzu der Vorschlag gemacht worden, am Öffnungsrande der Briefhülle neben der Schließklappe eine Hilfsklappe gleicher Abmessung anzubringen und diese als Zwischenlage zwischen den Trockenklebflächen zu benutzen. Diese Hilfsklappe ist mit einer Abtrennlochung versehen, an der sie beim Benutzen der Briefhülle von dieser gelöst wird.
  • Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe derart, daß an der Schließklappe ein das Klebstoffeld derselben fortsetzender, klebstofffreier, umfalzbarer Streifen vorgesehen ist, der vor dem Verschluß der Briefhülle mindestens auf eine der beiden Trockenklebflä.chen gelegt werden kann, um sie gegen unbeabsichtigtes Zusammenkleben und Verstauben zu schützen.
  • Der klebstofffreie Streifen kann die Breite der einzelnen Trockenklebfläche haben, so daß dieser .auf die anstoßende Trockenklebfläche umgefaltet, mit ihr zusammen auf die Trockenklebfläche am Rückenteil gelegt werden kann und dann die beiden Trockenklebflächen voneinander trennt. Der klebstofffreie Streifen der Schließklappe kann aber auch mindestens die doppelte Breite der Trockenklebfläche oder eine diese überschreitende Breite haben, so daß, wenn er an der oberen Kante der Klebfläche der Schließklappe umgefaltet wird, diese Klebfläche und die Klebfläche des Rückenteils überdeckt.
  • Es kann auch die Klebfläche an der Hüllenrückseite gegenüber der Klebfläche an der Schließklappe verbreitert und der Rückenteil zur Bildung eines umklappbaren Randstückes gefalzt sein.
  • Beim Schließen der Klappe legt sich das Randstück auf die Hüllenrückseite und schließt dadurch die Briefeinlage ab, dann legt sich die Klebfläche der Schließklappe auf den übrigen Teil der Klebfläche der Hüllenrückseite und deckt die ÖFfnungskannte ab, so daß die Einlage doppelt gesichert ist.
  • Der klebstofffreie Streifen kann in bekannter Weise zum Eintragen von schriftlichen Angaben, z. B. Empfangsbescheinigung, dienen und hierfür, wie ebenfalls bekannt, bis zur vollen Deckung des Rückenteils ausgedehnt und abreißbar sein. Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstand-es sind in der Zeichnung veranschaulicht. In sämtlichen Darstellungen sind die Abbildungen der linken Seite Ansichten der Briefhülle- mit vollständig geöffneter Schließklappe, die auf der rechten Seite befindlichen Abbildungen mit den Unterbezeichnungen a und b Längsschnitte durch die Briefhülle im Anlieferungszustande und die Abbildungen mit der Unterbezeichnung e Schnitte durch die mit der Briefeinlage versehene, also versandbereite Briefhülle.
  • a1, a2 ist die Briefhülle mit der Anschriftseite a1 und der Rückseite a2. An der Anschriftseite a1 befindet sich die Schließklappe b, die auf der Innenseite mit einer Trockenklebfläche d versehen und auf die Rückseite a° umlegbar ist. Letztere ist an der entsprechenden Stelle längs der öffnungskante mit einer Trockenklebfläche f versehen. An den die Klebstofffläche d aufweisenden Teil schließt sich mittels Schwächungslinie, z. B. Durchlochung, ein klebstofffreier Streifen k an (Fig, z, 1a). Bei Nichtgebrauch, etwa für das Stapeln der Briefhüllen, ist der Streifen h um die Schwächungslinie herum an die Trockenklebfläche d der Schließklappe b herangelegt und die so umgefalzte Schließklappe samt dem Streifen k derart umgelegt, daß letzterer als Einlage trennend zwischen die Trockenklebfläche d der Schließklappe b, und die Trockenklebfläche f der Briefhüllenrückseite n2 zu liegen kommt, um den Staubzutritt zu den Klebflächen und ihr unbeabsichtigtes Zusammenkleben zu verhüten (Fig. 1b). Zum Schließen der Briefhülle wird in der Lage der Teile gemäß Fig. i die Schließklappe b mit ihrer Klebfläche d auf die Klebflache f der Briefhüllenrückseite r:' zum Zukleben aufgepreßt. Der klebstoiffreie Streifenh, der somit freiliegt (Fig. 1c), kann alsdann längs der Schwächungslinie abgetrennt werden.
  • Gemäß der Ausführungsform nach Fig. z, 2a hat die Schließklappe b einen die Klebstoflfläched fortsetzenden, vorteilhaft von dieser durch eine Schwächungslinie getrennten Streifen hl von einer die doppelte Breite .der Klebfläche überragenden Breite. Beim Stapeln wird der Streifen k' an der Schwächungslinie umgefalzt und bedeckt dann beide Trockenklebflächengemeinschaftlich (Fig. 2b). Zum Einbringen der Briefeinlage l wird der Streifen hl hochgeklappt, danach die Schließklappe umgelegt, wobei die Klebfläche d auf die Klebfläche i trifft und schließlich nach Andrücken der Flächen der Streifen ltl abgerissen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.3, 3a ist die Klebfläche auf der Briefhüllenrückseite,a2 verbreitert und die Briefhülle Uz, a= mit einem durch Vorder- und Rückseite hindurchgehenden Falz k versehen, der die Klebfläche in zwei Felder f 1, f ° zerlegt.
  • Die Briefhülle kommt mit in der Lochkante umgelegtem klebstofffreiem Streifen fz= an den Verbraucher (Fig.3b), der bei hochgestellter Schließklappe (Fig.3a) die Einlage! in die Hülle steckt, wobei die Einlage bis zur Falzkante k reicht. Dann wird die Sehließklappe um den Falz k umgeklappt, wobei sich die Klebfläche f 1 auf die Klebfläche/2 legt, gegen die sie durch leichtes Cberfahnen angedrückt wird. Damit ist die Einlage verschlossen. Hierauf wird die Klebflächen der Schließklappe gegen den noch freien Teil der Klebfläche angedrückt, wodurch die Öffnungskante des Aufnahmeteils verschlossen ist. Für gewöhnlich erfolgt allerdings das leicht andrückende Erberfahren der Klebflächen d, il, f 2 gleichzeitig. Dabei ist die Einlage doppelt gesichert (Fig.3:c). Schließlich wird der klebstofffreie Streifen h= abgerissen.
  • Im Beispiel der Fig.3 bedeckt der klebstofffreie Streifen der Schließklappe den klehstofffreien Raum der Briefhülle, wodurch dieser in bekannter Weise zur Aufnahme von schriftlichen Angaben, z. B. bei Lohnbeuteln zum Eintragen einer Empfangsbescheinigung, befähigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Briefhülle mit auf der Hüllenrückseite und der Schließklappe angebrachten Trockenklebflächen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schließklappe ein ihr Klebstöffeld fortsetzender, klebstolffreier, umfalzbarer Streifen vorgesehen ist, der vor dem Verschluß der Briefhülle mindestens auf eine der beiden Trockenklebflächen umgelegt werden kann, um sie gegen unbeabsichtigtes Zusammenkleben und Verstauben zu schützen. ,>. Briefhülle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der klebstofffreie Streifen am Rand der mit Trockenklebstoff versehenen Schließklappe angeordnet ist. 3. Briefhülle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der klebstofffreie Streifen airi freien Rand der Schließklappe durch eine geschwächte Linie von dem Trockenklebstoffauftrag getrennt. ist. rl. Briefhülle nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der klebstofffreie Streifen am freien Rand der Schließklappe mindestens die doppelte Breite der Klebfläche, vorteilhaft jedoch eine diese erheblich überschreitende Breite hat. 5. Briefhülle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebfläche auf der Hüllenrückseite mit Bezug auf die Klebfläche an der Schließklappe verbreitert, die Hülle durch einen Falz derart unterbrochen ist, daß beim Umlegen der Schließklappe das umgefalzte Randstilck der Hülle auf den Rücken zurückgeklappt und dadurch infolge Auftreffens der Klebfläche der Schließklappe auf den verbleibenden Teil der Klebfläche an der Hüllenrückseite die Einlage verschlossen wird.
DEV32349D 1934-12-28 1935-12-01 Briefhuelle Expired DE650642C (de)

Priority Applications (1)

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CH650642X 1934-12-28

Publications (1)

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ID=4526079

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DEV32349D Expired DE650642C (de) 1934-12-28 1935-12-01 Briefhuelle

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DE (1) DE650642C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0736458A1 (de) * 1995-04-03 1996-10-09 Elco Papier Ag Kuvert mit Selbstklebeverschluss und Verfahren zu seiner Herstellung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0736458A1 (de) * 1995-04-03 1996-10-09 Elco Papier Ag Kuvert mit Selbstklebeverschluss und Verfahren zu seiner Herstellung
EP0736459A1 (de) * 1995-04-03 1996-10-09 Elco Papier Ag Rechteckiges Kuvert und Verfahren zu seiner Herstellung

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