DE650302C - Overtaking machine with grippers, nailing devices and pushers - Google Patents

Overtaking machine with grippers, nailing devices and pushers

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DE650302C
DE650302C DEU12436D DEU0012436D DE650302C DE 650302 C DE650302 C DE 650302C DE U12436 D DEU12436 D DE U12436D DE U0012436 D DEU0012436 D DE U0012436D DE 650302 C DE650302 C DE 650302C
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shaft
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grippers
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D13/00Machines for pulling-over the uppers when loosely laid upon the last and tacking the toe end

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Überholmaschine mit Greifern, Nagelvorrichtungen und Überschiebern In bekannten Überholmaschinen erfassen mehrere Greifer den Schaft an dem Spitzenende und auf beiden Seiten des Vorderteiles und holen ihn über den Leisten, worauf der Schaftrand durch Überschieber einwärts über die auf den Leistenboden aufgeheftete Sohle geschoben und durch von besonderen Vorrichtungen eingetriebene Täckse in Überholstellung befestigt wird. Besitzt eine Maschine beispielsweise fünf Greifer, so sind diese derart angeordnet, daß einer den Schaft an dem Spitzenende und je zwei den Schaft auf beiden Seiten des Vorderteiles erfassen. Werden beispielsweise durch die Befestigungsvorrichtung sieben Täckse eingetrieben, so sind diese in Eintreibstellung derart über den Schuhboden verteilt, daß eine Täckse an dem Spitzenende des Schuhes und je drei auf beiden Seiten des Vorderteiles eingetrieben werden.Overtaking machine with grippers, nailing devices and sliders In known overtaking machines, several grippers grasp the shaft at the tip end and on both sides of the front part and bring it over the ledge, whereupon the Edge of the shaft through the slide inwards over the pinned to the bottom of the groin The sole is pushed and in the overtaking position by bags driven in by special devices is attached. For example, if a machine has five grippers, these are arranged such that one the shaft at the tip end and two each the shaft grasp on both sides of the front part. Are for example by the fastening device seven bags are driven in, so they are in the driving position over the bottom of the shoe distributed that one bag on the toe end of the shoe and three on each Sides of the front part are driven.

Bei Maschinen dieser Art ereignet es sich häufig, daß der Schaftrand beim Überschieben über den Schuhboden gegen den Gelenkteil des Schuhes hin verschoben oder verdrängt wird. Zur Vermeidung dieses Übelstandes besitzt der Erfindungsgegenstand zusätzliche .Überschieber, die mit dem Schaft in einem größeren Abstand von dem Spitzenende des Leistens als die bereits erwähnten bekannten Überschieber in Eingriff treten und den Schaftrand so überschieben, daß ein Verdrängen des Schaftes gegen den Gelenkteil des Schuhes hin vermieden wird. Diese zusätzlichen Überschieber.treten mit dem Schaft ungefähr an dem Ballenteil des Schuhes in Eingriff, und zwar etwas hinter den von dem Spitzenende entferntesten Täcksen, und ferner besitzen diese Überschieber bei ihrer Einwärtsbewegung in Querrichtung des Schuhes eine Bewegungskomponente in der Richtung nach dem Spitzenende des Schuhes und schräg zu der Bewegungsrichtung der dem Spitzenende näheren Überschieber. Die zusätzlichen Überschieber werden durch ein besonderes Steuergetriebe zwangsläufig in Eingriff mit dem Schaft bewegt, während dieser noch von den Greifern festgehalten wird und bevor die eigentlichen Überschieber zusammen mit der Nagelvorrichtung einwärts in Eingriff mit dem Werkstück bewegt werden. Die zusätzlichen Überschieber werden von Federn gesteuert, die bei Freigabe des Schaftes von den Greifern die Überschieber sofort einwärts über den Schuhboden bewegen. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die zusätzlichen Überschieber verschiebbar und drehbar an Schwingarmen angeordnet, die durch maschinengesteuerte Antriebshebel über Zwischenfedern gegen den. Schuh hin bewegt werden. Die Bewegung der Schwingarme wird durch mit dem Oberleder in Eingriff tretende Klemmglieder begrenzt, und die überschiebbewegung der Überschieber erfolgt durch weitere zwischen den Antriebshebeln und den Überschieber angeordnete Federn.In machines of this type it often happens that the shaft edge when pushed over the shoe bottom towards the joint part of the shoe or is displaced. To avoid this disadvantage, the subject of the invention has additional .Überschieber, which with the shaft at a greater distance from the The tip end of the last engaged as the already mentioned known slipover step and push over the edge of the shaft in such a way that the shaft cannot be displaced the joint part of the shoe is avoided. These additional pushers step engages the shaft approximately at the ball of the foot of the shoe, something behind the bags furthest from the tip end, and also have these Slider is a component of movement when it moves inwards in the transverse direction of the shoe in the direction towards the toe end of the shoe and oblique to the direction of movement the slide closer to the tip end. The additional slip-ons are through a special control gear inevitably moves into engagement with the shaft while this is still held by the grippers and before the actual pusher moved inwardly into engagement with the workpiece along with the nailing device will. The additional slides are controlled by springs that when released of the shaft from the grippers immediately inwards over the shoe bottom move. According to a further feature of the invention, the additional Slide-over slider arranged to be movable and rotatable on swing arms, which are controlled by machine Drive lever against the intermediate springs. Shoe to be moved. The movement the swing arm is limited by clamping links engaging with the upper leather, and the slide-over movement is carried out by another between the drive levers and springs arranged on the slide.

Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise erläutert.The invention is illustrated by way of example in the drawings.

Fig. i ist eine linke Seitenansicht einer bekannten Überholmaschine, in die der Erfindungsgegenstand eingebaut ist.Fig. I is a left side view of a known overtaking machine, in which the subject of the invention is incorporated.

Fig.-2 ist eine Teilansicht der Vorderseite der Maschine.Fig. 2 is a partial view of the front of the machine.

Fig. 3 ist eine Ansicht gewisser Maschinenteile.Fig. 3 is a view of certain parts of the machine.

Fig. q. ist eine Draufsicht auf einen Teil der Maschine, gesehen in der Richtung des Pfeiles in Fig. i.Fig. Q. FIG. 13 is a top plan view of part of the machine seen in FIG the direction of the arrow in Fig. i.

Fig.5 ist ein Schnitt durch das Werkstück und verschiedener mit dem Werkstück in Eingriff tretender Maschinenteile.Fig.5 is a section through the workpiece and various with the Workpiece engaging machine parts.

Fig. 6 ist eine der Fig. q. ähnliche Ansicht in verkleinertem Maßstabe.Figure 6 is one of Figures q. similar view on a reduced scale.

Fig. 7 ist eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht, und Fig. 8 ist eine der Fig. 6 ähnliche Ansicht. Die dargestellte Überholmaschine ist in ihrer allgemeinen Bauart bekannt und besitzt unter anderem fünf Greifer zum Überholen des Schaftes über den Vorderteil des Leistens, eine sieben Täclcse eintreibende Nagelvorrichtung zum Festhalten des Schaftes in übergeholter Lage und einen Werkstückträger z (Fig.2 und 4), auf den der mit einer Sohle versehene und einen Schaft tragende Leisten mit dem Boden nach unten und mit dem Spitzenteil nach oben und hinten aufgesetzt wird. Vor Beginn der Maschinentätigkeit wird ein Fersenanschlag 3 (Fig. i) in Eingriff mit dem Fersenende des Werkstückes bewegt, um es in richtiger Einstellung zu halten. Ein Greifer 5 (Fig. 1, 2 und q.) erfaßt den Schaft an der Zehenspitze des Leistens. Zwei Greifer 7 erfassen den Schaft auf beiden Seiten des Spitzenteiles in der Nähe der Spitzenkappenlinie, und zwei Greifer 9 ergreifen den Schaft weiter rückwärts nach dem Fersenteil hin in einem Abstand von ungefähr 2 bis 3 cm von den Greifern 7. Der in die offenen Greifer eingesetzte Schaft wird nach Schließen der Greifer von diesen in einer im wesentlichen senkrechten Richtung bezüglich des Leistenbodens angezogen, worauf durch Einwärtsbewegung der fünf Greifer der Randteil des Schaftes einwärts über die Sohlenkante gezogen wird. Die Maschine besitzt weiterhin zwei Schaftklemmarme ii (Fig. i und 2), die nach dem Überholen des Schaftes um Zapfen 13 einwärts aufeinander zu schwingen. Die Arme tragen, wie bekannt, sich selbst einstellende Gummikissen 15, 17, die das Oberleder gegen die Leistenseite in der Nähe der Kappenlinie klemmen (Fig. 5). Diese Kissen 15 und 17 klemmen das Oberleder gegen den Leisten, bevor die Greifer das Oberleder freigeben, und verhindern somit ein Wiederzurückgehen des Oberleders in seine ursprüngliche Lage und Verfassung vor dem Überholen.Fig. 7 is a view similar to Fig. 5 and Fig. 8 is one of Fig. 6 similar view. The overtaking machine shown is general Design known and has, among other things, five grippers for overtaking the shaft over the front of the last, a nailing device driving seven bags to hold the shaft in the overtaken position and a workpiece carrier z (Fig. 2 and 4) on which the last provided with a sole and a shaft carrying a shaft placed with the bottom down and with the tip part up and back will. Before the machine starts working, a heel stop 3 (FIG. I) is engaged moved with the heel end of the workpiece to keep it in correct position. A gripper 5 (Fig. 1, 2 and q.) Grasps the shaft at the tip of the toe of the last. Two grippers 7 grasp the shaft on both sides of the tip part in the vicinity the tip cap line, and two grippers 9 grip the shaft further backwards towards the heel at a distance of about 2 to 3 cm from the grippers 7. The shaft inserted into the open gripper becomes after the gripper is closed of these in a substantially perpendicular direction with respect to the bottom of the groin attracted, whereupon by inward movement of the five grippers the edge part of the shaft is pulled inwards over the edge of the sole. The machine still has two Shank clamp arms ii (Fig. I and 2), which after overtaking the shank around pins 13 to swing inwards towards each other. As is known, the arms carry themselves adjustable rubber cushions 15, 17 that the upper leather against the last side in the Clamp near the cap line (Fig. 5). These cushions 15 and 17 clamp the upper leather against the last before the grippers release the upper leather, and thus prevent a return of the upper leather to its original position and condition before overtaking.

Die Maschine weist ferner drei bekannte Täckstreibarine auf, denen die Täckse durch bekannte Täckseabliefervorrichtungen i9, 2i zugeführt werden. Der Täckstreiberarm 23 (Fig. i) treibt eine Täckse in das Spitzenende des Schuhes ein, ist hinter dem Spitzengreifer 5 um eine waagerechte Achse 25 schwingbar und trägt einen nachgiebigen Überschieber 27, der bei dem Vorwärtsschwingen des Armes das Spitzenende des Schaftteiles über die Sohle schiebt, bevor die Täckse eingetrieben wird. Ein 29 an dem Arm a3 begrenzt seinen Vorwärtshub durch Anschlag gegen das Spitzenende, des Schuhes. Die beiden anderen Treiberarme 31 (Fig. i und q.) befinden sich auf beiden Seiten der Seitengreifer und tragen je drei Täckshalter, die längs des Schuhes reihenweise angeordnet sind. Die Täckse werden von Täckskammern 32 (Fig. 4, 6 und 8) aus nach oben in den Schuhboden eingetrieben, nachdem die beiden Arme 31 einwärts in Treibstellung geschwungen worden sind. Diese Einwärtsschwingbewegung ist ungefähr senkrecht zu der Schuhbodenkante in der Nähe der Spitzenkappenlinie gerichtet, so daß die Arme eine Bewegungskomponente in der Längsrichtung des Schuhes gegen das Fersenende hin bei ihrer Einwärtsbewegung in der Querrichtung des Schuhes besitzen. Die Einstellung der Seitentäckse bezüglich des Schuhes wird durch die Einstellung der Täckskammern 32 (Fig. 8) bestimmt und ist so, daß eine Seitentäckse in unmittelbarer Nähe der Kappenlinie auf der Spitzenseite, die zweite in entsprechender Einstellung auf der anderen Seite der Kappenlinie und die dritte Täckse in einem Abstand von ungefähr 2 bis 3 cm von der zwei= ten Täckse nach dem Fersenende des Schuhes hin eingetrieben wird.The machine also has three known Täckstreibarine, which the bags are supplied by known bag delivery devices i9, 2i. Of the Bag driver arm 23 (Fig. I) drives a bag into the toe end of the shoe, is swingable behind the tip gripper 5 about a horizontal axis 25 and carries a resilient pusher 27, which when the arm swings forward The tip end of the shaft section slides over the sole before the bag is driven in will. A 29 on the arm a3 limits its forward stroke by stopping against the Lace end, of the shoe. The other two driver arms 31 (Fig. I and q.) Are located are on both sides of the side grippers and each carry three bag holders, the lengthways of the shoe are arranged in rows. The bags are held by bag chambers 32 (Fig. 4, 6 and 8) driven upwards into the bottom of the shoe after the two arms 31 have been swung inward into the driving position. This inward swinging motion is approximately perpendicular to the bottom edge near the toe line directed so that the arms have a component of movement in the longitudinal direction of the shoe towards the heel end as it moves inward in the transverse direction of the shoe own. The adjustment of the side bags with respect to the shoe is made by the Setting of the bag chambers 32 (Fig. 8) is determined and is such that a side bag in the immediate vicinity of the cap line on the tip side, the second in the same way Setting on the other side of the canopy line and the third bag in one Distance of about 2 to 3 cm from the second bag after the heel end of the Shoe is driven out.

Die Maschine ist weiterhin mit einer neuartigen Überschiebvorrichtung versehen. Die beiden Klemmarme i i besitzen an ihren Oberenden einen kurzen Ansatz 33 (Fig. 1 und 3) mit einem Stift 35, an dem ein Träger 37 für den Überschieber 39 drehbar ist. Jeder Überschieber 39 besteht aus einer Metallplatte und erstreckt sich weiter einwärts als das entsprechende Schaftklemmkissen 15 (Fig. 3). Mit dem Überschieber 39 ist ein Block 41 fest verbunden, der in einer Führung in der Unterfläche des Trägers 37 gleitbar ist. Die Führung ist etwas schräg nach vorn (Spitzenende) auf die Schuhseite hin gerichtet. An einem aufrechten Teil des Blockes 41 ist eine Stange 43 befestigt, die in eine Bohrung des Trägers 37 ragt. Eine leichte Feder 45 umgibt die Stange 43 und lagert mit einem Ende gegen den Träger 37 und mit dem anderen Ende gegen den Block 41 und ist somit bestrebt den Block 41 und den Überschieber 39 von dem Schuh hinweg zu drücken. Zum Begrenzen dieser Auswärtsbewegung des Blockes und des Überschiebers besitzt der letztere einen Ansatz 47 (Fig. 1, 2 und 3), der mit einem Kolben 49 in einem Zylinder 51 in Eingriff tritt. Der Zylinder ist an einem dem Klemmarm i i ähnlichen Arm 53 befestigt, der ebenfalls um den Zapfen 13 schwingt. Eine starke Feder 55 (Fig. 2) in dein Zylinder 51 schiebt den Kolben 49 nach vorn und drückt somit den Überschieber 39 einwärts gegen den Widerstand der Feder 45, wenn der Arm 53 in dieser Richtung bewegt wird. Der Kolben 49 und die Feder 55 sind durch Drehung einer Muffe 57 in dem Zylinder 51 verstellbar, so daß die Anfangsstellung des Überschiebers 39 eingestellt werden kann. Die Muffe 57 dient .als ein Widerlager für die Feder 55, und eine mit dem Kolben 49 befestigte Stange 58 ragt durch die Bohrung der Muffe. Jeder Arm 53 besitzt an seinem Unterende einen Zahnsektor 59 (Fig.2), der in eine senkrecht bewegliche Zahnstange 61 eingreift. Diese Zahnstange wird von einer Nockenscheibe 63, an einer Welle 65 betätigt (Fig. i). Wie ersichtlich, wird durch Abwärtsbewegung der Zahnstange 61 den Armen 53 eine Einwärtsschwingbewegung erteilt. Die Arme 53 besitzen an ihren oberen Enden nach außen ragende Arme 67, die um die Welle 13 als Mittelpunkt gebogen sind. An dem Außenende jedes Armes 67 befindet sich ein Stift 69, dessen abgerundetes Ende in einen Führungsweg 71 in dem benachbarten Klemmarm i i eingreift. Der Führungsweg ist ähnlich dem Arm 67 gebogen. Eine stärke Feder 73 in der Führung 71 lagert gegen den Stift 69 und dient somit als eine nachgiebige Kupplung zwischen dem Arm 53 und dem Klemmarm i i, so daß die Einwärtsschwingbewegung des Armes 53 nachgiebig auf den Arm i i übertragen wird. Wenn in der Tätigkeit der Maschine die Greifer ihre Schaftanzugsbewegung in der Höhenrichtung des Leistens beendigt haben, werden die Arme 53, bevor die Greifer den Schaft freigeben, einwärts geschwungen und nehmen dabei vermittels des Stiftes 69 und der Feder 73 die Klemmarme i i mit. Da die von den Armen ii getragenen Überschieber 39 sich etwas weiter einwärts als -die Klemmteile 15 erstrecken, drücken diese Überschieber gegen den Randteil des angespannten Oberleders, bevor die Klemmteile 15 und 17 mit dem Oberleder in Eingriff treten. Während die Überschieber 39 das Oberleder in dieser Weise festklemmen, werden sie durch die Spannung des Schaftes gegen Einwärtsbewegung über den Schuhboden festgehalten (Fig. 5). Folglich geben bei der fortgesetzten Einwärtsbewegung der Arme 53 nach Ineingrifftreten der Überschieber mit dem Oberleder die Federn 55 hinter den Kolben 49 nach, so daß die Überschieber in dieser Klemmstellung verbleiben, bis die Teile 15 und 17-in Klemmstellung bewegt sind.The machine is also equipped with a new type of pushing device. The two clamping arms ii have at their upper ends a short extension 33 (FIGS. 1 and 3) with a pin 35 on which a carrier 37 for the slide 39 can be rotated. Each slide 39 consists of a metal plate and extends further inward than the corresponding shaft clamping pad 15 (FIG. 3). A block 41, which can be slid in a guide in the lower surface of the carrier 37, is firmly connected to the slide 39. The guide is directed slightly obliquely forwards (tip end) towards the shoe side. A rod 43 is attached to an upright part of the block 41 and protrudes into a bore in the carrier 37. A light spring 45 surrounds the rod 43 and rests with one end against the carrier 37 and with the other end against the block 41 and thus tends to push the block 41 and the slide 39 away from the shoe. To limit this outward movement of the block and the slide, the latter has a projection 47 (FIGS. 1, 2 and 3) which engages with a piston 49 in a cylinder 51. The cylinder is attached to an arm 53 similar to the clamping arm ii, which also swings around the pin 13. A strong spring 55 (Fig. 2) in the cylinder 51 pushes the piston 49 forward and thus pushes the slide 39 inward against the resistance of the spring 45 when the arm 53 is moved in this direction. The piston 49 and the spring 55 are adjustable by rotating a sleeve 57 in the cylinder 51, so that the initial position of the slide 39 can be adjusted. The sleeve 57 serves .als an abutment for the spring 55, and a rod 58 attached to the piston 49 protrudes through the bore of the sleeve. Each arm 53 has at its lower end a toothed sector 59 (FIG. 2) which engages in a vertically movable rack 61. This rack is actuated by a cam disk 63 on a shaft 65 (FIG. I). As can be seen, by downward movement of the rack 61, the arms 53 are given an inward swinging movement. The arms 53 have at their upper ends outwardly projecting arms 67 which are bent around the shaft 13 as a center. At the outer end of each arm 67 there is a pin 69, the rounded end of which engages in a guide path 71 in the adjacent clamping arm ii. The guide path is curved similar to the arm 67. A strong spring 73 in guide 71 bears against pin 69 and thus serves as a resilient coupling between arm 53 and clamp arm ii so that the inward swinging motion of arm 53 is resiliently transmitted to arm ii. When the grippers have finished their shaft tightening movement in the height direction of the last during the operation of the machine, the arms 53 are swung inwards before the grippers release the shaft and, by means of the pin 69 and the spring 73, take the clamping arms ii with them. Since the sliders 39 carried by the arms ii extend somewhat further inward than the clamping parts 15, these sliders press against the edge part of the tensioned upper leather before the clamping parts 15 and 17 engage with the upper leather. While the sliders 39 clamp the upper leather in this way, they are held by the tension of the shaft against inward movement over the shoe bottom (FIG. 5). Consequently, with the continued inward movement of the arms 53 after the slide with the upper leather engages, the springs 55 give behind the piston 49, so that the slide remains in this clamping position until the parts 15 and 17 are moved into the clamping position.

Nach Ineingrifftreten der Teile 15 und 17 mit dem Oberleder und während die Überschieber fest gegen das Oberleder drücken, werden die Nagelvorrichtungen 23, 31 einwärts in Nagelstellung über den Schuhboden geschwungen. Bei dieser Einwärtsschwingbewegung schlagen die Nagelvorrichtungen gegen Auslöseglieder an den Greifern an, so daß die Greifer geöffnet werden und das Oberleder freigeben. Sofort nach dem Freigeben des Schaftes bewegen sich die Überschieber 39 rasch einwärts über den Schuhboden und schieben dabei den Randteil des Schaftes einwärts über die Sohle (Fig. 7 und 8). Die Überschieber drücken weiterhin den Randteil des Schaftes fest gegen die Sohle an und werden in dieser Tätigkeit durch federbelastete Kolben 75 (Fig. i und 3) unterstützt, die an den Oberenden des Klemmarmes i i angebracht sind. Jeder Kolben lagert gegen den entsprechenden Träger 37, und zwar an einer Stelle, die von dem Werkstückträger weiter entfernt ist als der Zapfen 35= um den der Träger schwingt, so daß der Kolben 75 das Innenende des Überschiebers aufwärts drückt. Der Kolben 75 wird durch eine Feder 76 betätigt, die mit ihrem Oberende gegen einen Teil 77 anliegt, der in dem Bohrloch, in dem der Kolben eingesetzt ist, beweglich ist. Dieser Teil 77 kann mittels eines Handhebels 79 verstellt werden, um den Druck der Feder 76 und somit den Aufwärtsdruck der Überschieber 39 gegen den Schaft-. rand zu vergrößern. Ein Haken 81 an dem Klemmarm i i ragt unter einen Block an dem Träger 37 (Fig. 3) und begrenzt die Bewegung des Trägers 37 unter dem Einfluß des Kolbens 75. Um die Überschieber 39 in Höhenrichtung des Schuhes einzustellen, werden die Haken 81 in Höhenrichtung und somit die Träger 37 um ihre Zapfen 35 verstellt. Diese Verstellung der Haken 8i geschieht mittels einer Schraube 87. Zum Festhalten des Teiles 81 in eingestellter Lage besteht eine Schlitz- und Bolzenverbindung 89 zwischen dem Haken 81 und dem Klemmarm ii.After engaging parts 15 and 17 with the upper leather and during Press the sliders firmly against the upper leather, the nailing devices 23, 31 swung inwards in nail position over the shoe bottom. With this inward swinging movement hit the nailing devices against trip members on the grippers, so that the grippers are opened and the upper leather is released. Immediately after sharing of the upper, the sliders 39 move rapidly inward over the shoe bottom and push the edge part of the shaft inwards over the sole (Fig. 7 and 8th). The sliders continue to press the edge part of the shaft firmly against the Sole and are in this activity by spring-loaded pistons 75 (Fig. I and 3), which are attached to the upper ends of the clamp arm i i. Every piston bears against the corresponding carrier 37, at a point that is of the Workpiece carrier is further away than pin 35 = around which the carrier swings, so that the piston 75 pushes the inner end of the slide upward. The piston 75 is actuated by a spring 76, which with its upper end against a part 77 is applied, which is movable in the borehole in which the piston is inserted. This Part 77 can be adjusted by means of a hand lever 79 to reduce the pressure of the spring 76 and thus the upward pressure of the slide 39 against the shaft. to enlarge the edge. A hook 81 on the clamp arm i i protrudes under a block on the bracket 37 (Fig. 3) and limits the movement of the carrier 37 under the influence of the piston 75. To the To adjust the slide 39 in the height direction of the shoe, the hooks 81 are in Height direction and thus the carrier 37 is adjusted about their pin 35. This adjustment of the hooks 8i takes place by means of a screw 87. For holding of the part 81 in the set position there is a slot and bolt connection 89 between the hook 81 and the clamp arm ii.

Da .die Überschieber 39 mit dem Schaft in geringerem Abstand von dem Fersenende des Schuhes als die Greifer 9 in Eingriff treten, besitzen sie das Bestreben, den von den Greifern gehaltenen Schaftteil in der Längsrichtung des Schuhes nach dem Spitzenende zu umzubiegen, wobei dieses Bestreben noch dadurch verstärkt wird, daß die Überschieber bei ihrer Einwärtsbewegung eine Bewegungskomponente in der Richtung des Spitzenendes des Schuhes besitzen. Bei der Einwärtsbewegung der Überschieber nach Freigabe des Schaftes durch die Greifer besitzen die Überschieber das weitere Bestreben, den Randteil des Schaftes nach dem Spitzenende des Schuhes hin zu drängen. Die Treibarme 31 besitzen, wie bekannt, Überschiebvorrichtungen, durch die der Randteil des Schaftes einwärts über den Vorderteil der Sohle geschoben wird. Diese Überschieber 85 bestehen aus Fingern, die den Schaftwand in der Nähe der Greifer 7 an deren Spitzenendseite überschieben, und zwar an einer Stelle zwischen dem Spitzenende und der ersten Seitentäckse. Da jedoch die Überschieber 39 früher mit dem Schaft in Eingriff treten als die Überschieber 85 und ebenfalls ihre Überschiebbewegung früher . beginnen und da weiterhin die Überschieber 39 in einem ziemlichen Abstande von den Überschiebern 85 stehen, besteht keine Gefahr, daß zuviel Schaftmaterial nach dem Gelenkteil der Sohle hin gedrängt wird und dort das Seitenzwicken störend beeinträchtigen könnte. Sind die Nagelvorrichtungen in ihre Nagelstellung bewegt worden, sö werden die Täckse selbsttätig eingetrieben, worauf der Schuh von der Maschine freigegeben wird.Since .die slide 39 with the shaft at a smaller distance from the Heel end of the shoe as the grippers 9 engage, they tend to the shaft part held by the grippers in the longitudinal direction of the shoe to bend the tip end, this endeavor being reinforced by that the slide during their inward movement a component of movement in the Own sense of the top end of the shoe. When moving the slide inward After the shaft has been released by the grippers, the sliders have the other Endeavor to urge the edge portion of the shaft towards the tip end of the shoe. As is known, the drive arms 31 have sliding devices through which the edge part of the upper is pushed inwards over the front part of the sole. These slip-ons 85 consist of fingers holding the shaft wall in the vicinity of the grippers 7 on the tip end side thereof slide it over at a point between the tip end and the first side bag. However, since the sliders 39 engage the shaft earlier than the sliders 85 and also its overturning movement earlier. begin and continue with the Slide 39 are at a considerable distance from the slide 85, there is no risk of too much shaft material being pushed towards the joint part of the sole and there could interfere with the side pinching. Are the nailing devices have been moved into their nail position, so the bags are driven automatically, whereupon the shoe is released from the machine.

Obwohl die Maschine zur Bearbeitung von durchgenähten Schuhen, in denen die eingetriebenen Zwicktäckse gegen einen beschlagenen Leisten umgenietet werden (Fig. 7), dargestellt ist, ist jedoch die Erfindung nicht auf eine Maschine dieser Art beschränkt.Although the machine for processing sewn-through shoes, in where the driven-in pinch bags are riveted against a steamed-up ledge (Fig. 7), but the invention is not limited to a machine limited of this type.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE: . i. - Überholmaschine mit Greifern, Nagelvorrichtungen und Überschiebern, die von den Nagelvorrichtungen getragen werden, gekennzeichnet durch zusätzliche von den Nagelvorrichtungen unabhängige Überschieber (39), die vor Wirksamwerden der üblichen von den Nagelvorrichtungen (31, 32) getragenen Überschieber' (85) durch ein besonderes Steuergetriebe (6i, 59, 53, 11) in Eingriff mit dem Schaft bewegt werden- und den Schaftrand schräg einwärts nach dem Schuhspitzenende über die Sohle auf beiden Seiten des Schuhvorderteiles an einer Stelle, z. B. an dem Ballenteile des Schuhes, schieben, die von dem Spitzenende des Schuhes weiter entfernt ist als die Arbeitsstelle der üblichen von den Nagelvorrichtungen (31, 32) getragenen Überschieber (85). PATENT CLAIMS:. i. - Overtaking machine with grippers, nailing devices and sliders carried by the nailing devices by additional pushers (39) that are independent of the nailing devices before the usual slip-ons carried by the nailing devices (31, 32) come into effect ' (85) through a special control gear (6i, 59, 53, 11) in engagement with the shaft be moved- and the shaft edge obliquely inwards to the tip of the shoe over the sole on both sides of the front part of the shoe in one place, e.g. B. on that Ball of the shoe, slide that further away from the toe end of the shoe is borne as the work place of the usual by the nailing devices (31, 32) Slide-over (85). 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die zusätzlichen Überschieber (39) in Eingriff mit dem zu dieser Zeit von den Greifern (7, 9) noch festgehaltenen Schaft bewegt werden und nach Freigabe des Schaftes von den Greifern durch Federn (55) einwärts über die Sohle geschoben werden. 2. Machine according to claim i, characterized in that @ that the additional pusher (39) in engagement with that of the grippers at that time (7, 9) still held shaft can be moved and after releasing the shaft from the grippers are pushed inwards over the sole by springs (55). 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Überschieber (39) verschiebbar und drehbar (35, 37) an Schwingarmen (ii) angeordnet sind, die durch maschinengesteuerte Antriebshebel (61, 59, 53) über Zwischenfedern (71) gegen den Schuh hin bewegt werden, wobei die Bewegung der Schwingarme (i i) durch mit dem Oberleder in Eingriff tretende Klemmglieder (15, 17) begrenzt wird und die Überschiebbewegung der Überschieber (39) durch weitere zwischen den Antriebshebeln (53) und den Überschiebern (30) angeordnete Federn (55) bewirkt wird.3rd machine according to claim i, characterized in that the additional slide-over slides (39) slidably and rotatably (35, 37) on swing arms (ii) are arranged through machine-controlled drive levers (61, 59, 53) via intermediate springs (71) against the Are moved towards the shoe, the movement of the swing arms (i i) by with the Upper leather engaging clamping members (15, 17) is limited and the sliding movement the slide (39) by another between the drive levers (53) and the slide (30) arranged springs (55) is effected.
DEU12436D 1933-01-12 1933-12-30 Overtaking machine with grippers, nailing devices and pushers Expired DE650302C (en)

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