DE647523C - Verfahren zur Herstellung eines Trockenreinigungsmittels - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Trockenreinigungsmittels

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DE647523C
DE647523C DEC46144D DEC0046144D DE647523C DE 647523 C DE647523 C DE 647523C DE C46144 D DEC46144 D DE C46144D DE C0046144 D DEC0046144 D DE C0046144D DE 647523 C DE647523 C DE 647523C
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saponified
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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Trockenreinigungsmittels Man war bisher in großer Verlegenheit, wenn man z. B. mit dem Motorrad ioder dem Auto auf der Straße eine Panne erlitt, bei ihrer Beseitigung die Hände beschmutzte und weder Wasser noch Seife zur Reinigung zur Verfügung hatte. Man konnte höchstens mit dem aus dem Tank entnommenen Benzin die Hände notdürftig waschen. Dabei mußte man aber ,als äußerst unangenehmen Umstand in Kauf nehmen, daß Benzin o. dgl. die Haut trocken und spröde machen.
  • Vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand ein Verfahren zur Herstellung Beines Reinigungsmittels, insbesondere für Automobilisten und Motorradfahrer, welches eine Reinigung ohne Wasser und Seifte ermöglicht und bei dessen Verwendung keine Nachteile, wie z. B. bei der Verwendung von Benzin, auftreten. Das Verfahren besteht darin, daß einer hautkremartigen, nicht fettenden Paste Fettlösungsmittel einverleibt werden. Als nicht fettende Pasten kommen Emulsionen der unverseiften oder teilweise verseiften Ester der höheren Fettsäuren, insbesondere der Stearinsäure, in Frage. Man kann z. B. teilweise verseiftes Stearin oder Stearinsäure@ester der höheren Alkohole verwenden. Man kann aber ,auch die im Handel erhältlichen, als Hautkremgrundlagenbezeichneten, nichtfettenden Pasten verwenden, die ebenfalls aus Estern der höheren Fettsäuren bestehen. So kann man z. B. Stearinsäuneester der Wollfettalkohole ioder einfache oder gemischte Ester, z. B. der Stearin und/oder P,alinitinsäure mit höheren Alkoholen, z. B. mit Cetylalkohol ioder mit Oktodecylalkohol, wie Lanettewachs, verwenden. Als Fettlösungsmittel kommen in erster Linie die chlorierten Kohlenwasserstoffe, z. B. Tetrachlorkohlenstoff, in Betracht. Statt dessen oder daneben kann man Ester mit fettlösenden Eigenschaften, z. B. Amylacetat, und andere geeignete Stoffe verwenden. Zweckmäßig werden noch Emulsionsvermittler; wie Äthylalkohol, und ähnliche Stoffe zugegeben, im allgemeinen in Mengen von i o bis 20 %, vorzugsweise 15 (/o, der Menge an Fettlösungsmitteln.
  • Es wurde gefunden, daß man zur Erzielung beständiger Kreme die Lösungsmittel der hautkremartigen Masse beigewöbnlicherTemperatur @einverleiben muß. Überraschenderweise hat sich herausgestellt, daß schon "sehr geringe Mengen von den einzuverleibenden Lösungsmitteln, z. B. 3 bis i o %, vorzugsweise etwa 5 %, zur vollständigen und raschen Beseitigung größerer Mengen von harzigen und öligen Verunreinigungen genügen.
  • Es wurde weiterhin gefunden, daß inan dem Reinigwngsmittel auch mineralische Stoffe, z. B. Bimsstein, Quarzmehl oder Bentonit, zusetzen kann. Gegebenenfalls können auch ,andere Substanzen, die Schmutzstoffe .absorbieren, wie Hiolzmiehl, Faserstoffe u. dgl., zugefügt werden. Schließlich können die Produkte in bekannter Weise-p,arfümiert werden. Die erfindungsgemäßen Präparate zeichnen sich außer ihrer überraschenden Wirksamkeit durch eine hervorragende Beständigkeit
    gehalten werden, daß sie auch bei längererri Lagern nicht wieder abgegeben werden: .I:s. war keinesfalls vorauszusehen. Diese Beständigkeit wird bei Verwendung von mineralischen Substanzen, wie Bentonit, noch erheblich erhöht.
  • Das neue Reinigungsmittel kann naturgemäß auch zur Reinigung und Trocknung von in anderer Weise als eingangs beschrieben beschmutzten Hände verwendet -,verden. Auch kann es mit Erfolg gegen schweißige Hände benutzt werden, wodurch z. B. für den Auto- oder Motorradfahrer das Festhalten der Lenkstange oder des Steeuerrades erleichtert und dis Sicherheit des Fahrers erhöht wird. Beispiele i. 14,5 kg Stearin werden mit i kg Pottasche und o,9 kg Borax teilweise verseift und 7415 kg Wasser hinzugegeben. Die Masse wird bis zur kremartigen Konsistenz in einem Rührwerk gerührt, dann werden 3 kg Tetrachlorkohlensboff und o,5 kg Alkohol in die Masse eingerührt.
  • 2. Man schmilzt i o kg eines Gemischeis von Stearinsäureestern der Wollfettalkohole und emulgiert diese in 57 kg warmem Wasser. Die Masse wird bis zur kremartigen Konsistenz gerührt und nach vollständigem Erkalten mit 3,5 kg Tetrachlorkohlensioff und o,6 kg Alkohol homogen vermischt. Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von Reinigungsmitteln bekannt, nach dem ein kompliziertes Gemisch aus Fettsäuren, Lö-
    nach Arbeitsweise ein festes Produkt, eine Salbe oder eine Flüssigkeit erhalten wurde. Diese Reinigungsmittel können aber nur unter Zuhilfenahme von Wasser verwendet werden, da ihre Wirksamkeit im wesentlichen auf dem Vorhandensein und der Schaumwirkung der Seife beruht. Im Gegensatz zu diesen Produkten können die verfahrensgemäß hergestellten Produkte ohne Wasser verwendet werden. Auch läßt sich an ihnen beim Vermischen mit Wasser keine Schaumbildung feststellen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines Trokkenreinigungsmittels, insbesondere für Automobilisten und Motorradfahrer, aus Estern höherer Fettsäuren mit einem Gehalt an Fettlösungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß den Emulsionen von urverseiften oder teilweise verseiften Estern der Stearin- und/oder P.almitinsäure von der Art der Grundstoffe für nicht fettende Hautkreme chlorierte Kohlenwasserstoffe, insbesondere Tetrachlorkohlenstoff, in geringen Mengen bei gewöhnlicher Temperatur einverleibt werden.'
  2. 2. Verfahren nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mineralische Stoffe, z. B. Bimsstein, Quarzmehl, Bentonit u. dgl., als Zusatzstoffe verwendet werden.
DEC46144D 1932-03-05 1932-03-05 Verfahren zur Herstellung eines Trockenreinigungsmittels Expired DE647523C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1067980B (de) * 1960-03-31 Reutlingen Dr.-Ing. Walter Fleimberger Handwaschpaste für fettige und ölige Verschmutzungen
DE1106034B (de) * 1958-03-15 1961-05-04 Horst Busch Reinigungslappen od. dgl. fuer verschmutzte Haende, der ohne Benutzung von Wasser anzuwenden ist
EP0007120A1 (de) * 1978-06-30 1980-01-23 Chemisch Adviesbureau Drs. J.C.P.Schreuder Handwaschmittel und Verfahren zu dessen Herstellung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1067980B (de) * 1960-03-31 Reutlingen Dr.-Ing. Walter Fleimberger Handwaschpaste für fettige und ölige Verschmutzungen
DE1106034B (de) * 1958-03-15 1961-05-04 Horst Busch Reinigungslappen od. dgl. fuer verschmutzte Haende, der ohne Benutzung von Wasser anzuwenden ist
EP0007120A1 (de) * 1978-06-30 1980-01-23 Chemisch Adviesbureau Drs. J.C.P.Schreuder Handwaschmittel und Verfahren zu dessen Herstellung

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