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Abreissvorrichtung fuer Flachkaemmaschinen

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D01G19/04 Combing machines with pinned cylinders, e.g. rectilinear
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DE644120C

Germany

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English
Current Assignee
PERCY JOSEPH GILLESPIE

Worldwide applications
1934 GB 1935 DE

Application DEG90561D events
1937-04-24
Application granted
Expired

Description

  • [0001]
    Abreißvorrichtung für Flachkämmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Abreißvorrichtung für Flachkämmaschinen, bei welcher die obere und untere Abreißwalze tonnenförmig ausgebildet sind und über die untere Abreißwalze sowie eine gleichartige Führungs-,valze ein endloses Band aus Gummi oder aus durch eine Unterlage verstärktem Gummi läuft. , Bei breiten Flachkämmaschinen, z. B. bei der Heilmannschen Kämmaschine, besteht die Abreißvorrichtung vielfach aus einem Walzenpaar, nämlich aus einer angetriebenen Unterwalze und einer Druckwalze von im Verhältnis zur Länge geringem Durchmesser, die eng an den Vorstechkamm herangerückt sind, wobei ein breites Band aus Leder oder Gummi um die getriebene Unterwalze und eine Führungswalze läuft. Die Abreißwalzen und die Führungswalze sind bei derartigen Abreißvorrichtungen zum Ausgleich der Durchbi bgung bisweilen tonnenförmig ausgebildet worden.
  • [0002]
    Bei diesen bekannten Vorrichtungen mit tonnenförmigen Walzen zeigt @es sich jedoch, daß das Laufband an den Rändern schlaff ist, selbst wenn es in der Mitte straff angezogen ist. Wenn infolgedessen das Laufband zwischen treibender und Druckwalze nahe an dem Kamm vorbeiläuft, so baucht @es an den dünneren Enden der tonnenförmigen Treibwalze aus, so daß es häufig mit den Zähnen des Vorstechkammes in Berührung gelangt und infolgedessen dort kleine Einschnitte und Risse bekommt. In diesen bleiben dann leicht Fasern hängen, die Noppen bilden, welche von dem Kammzug mitgerissen werden und zu Störungen im weiteren Spinnverfahren führen oder im Garn Verdickungen bilden. Weiter gehen bei manchen Kämmm:aschinen zwischen dem Vorstechkamm und den Walzen das Band nahezu berührende Schläger auf und ab, und durch diese werden ebenfalls etwaige lose Teile des Bandes, namentlich an dessen Rändern, erfaßt. Die Einrisse im Band suchen sich rasch fortzusetzen -und führen infolgedessen zu einer wesentlichen Verkürzung seiner Lebensdauer. Man hat bisher die zerkratzten oder eingerissenen Kanten des Bandes ausgeschnitten, um zu verhüten, daß die in diesen Teilen gesammelten Noppen in den Kammzug gelangen.
  • [0003]
    Diese nachteiligen Erscheinungen treten nun sowohl bei Laufbändern aus Leder wie auch bei solchen aus Gummi auf, da sich diese gleichfalls nicht ohne weiteres der tonnenförmigen Walzenform anpassen können.
  • [0004]
    Laufbänder aus Gummi o. dgl. besitzen aber verschiedene Vorteile gegenüber den Lederbändern. Die Gestehungskosten von Gummibändern sind erheblich niedriger, und der Klemmdruck der Walzen kann zur Erreichung einer ebenso guten Zugwirkung kleiner gehalten werden, wodurch die Abnutzung der Lager verringert und an Kraft;: erspart wird. Außerdem sind gut gearbeitv4 Gummibänder homogen und besitzen ei" @a vollkommen gleichmäßige Dicke und gl@ >., mäßigen Druckwiderstand, während ein Eirizelstück von Leder an verschiedenen Stellen des Fells in allen drei Eigenschaften Abweichungen aufweist, infolgedessen auch keinen gleichmäßigen Druck und Zug auf die abzuziehenden Faserbärte ausübt.
  • [0005]
    Das über die Laufbänder aus Gummi Gesagte gilt auch für solche Laufbänder, bei denen unter dem Gummi noch eine Unterlage aus Metallgeflecht oder einem Gewebe vorgesehen ist.
  • [0006]
    Um nun solche Laufbänder aus Gummi oder aus durch eine Unterlage verstärktem Gummi verwenden zu können, ohne daß diese an den Enden schlaff sind, ist bei der Abreißvorrichtung nach der Erfindung das Laufband derart bauchig hergestellt, daß seine Umfangslänge von der Z7ittelebene aus nach den Seitenkanten entsprechend dem kleiner werdenden Umfang der unteren Abreißwalze abnimmt. Mit anderen Worten: die Umfangslänge des Laufbandes errechnet sich in einer beliebigen Ebene nach der Formel lr. - lrr - - (Ilrrt - @lh.), wobei l,. und Ir" die Längen des Bandes in vier in Frage stehenden Ebene bzw. in der Mittelebene sind und th. und drrt die Durchmesser der unteren Abreißwalze in denselben Ebenen sind. Durch ein derart ausgebildetes Band aus Gummi oder aus durch eine Unterlage verstärktem Gummi wird erreicht, daß die Kanten des Bandes beim Lauf um die untere Abreißwalze in enger Berührung mit derselben stehen.
  • [0007]
    Das Band bei der Abreißeinrichtung nach der Erfindung kann endlos geformt oder in sonstiger Weise hergestellt sein, z. B. gänzlich aus Gummi oder aus Gummi mit einer Unterlag e aus Webstoff oder Metallgeflecht.
  • [0008]
    Der Erfindungsgegenstand ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in den Fig. i und 2 der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Die Krümmung der Walzeh ist in diesen der Klarheit halber stark übertrieben gezeichnet. Gber die übliche tonnenförmige Unterwalze a läuft das Band b, das sich von den Rändern nach der Mitte zu entsprechend der Gestalt der Walze ändert. Die Führungswalze c ist ebenfalls tonnenförmig, entsprechend der Gestalt der Walze a, und die übliche tonnenförmige Druckwalze d ist beibey^ ten, so daß unter dem Druck auf die ger der Walze ,d ein genügender und gleichitßiger Zug über die ganze Breite des Ban-@des auf die aus dem Kamm e herausgezogenen Fasern gesichert ist. Der obere Schläger f ist in seiner untersten Stellung zwischen der Walze a und dem Kamm e gezeigt, und es ist ersichtlich, daß an den Enden der Walze a nur ein winziger Raum vorhanden ist, so daß das geringste Schlagen der Kanten des Bandes, welches aber durch die Erfindung beseitigt ist, dazu führen würde, daß die Kanten von dem Schläger erfaßt und beschädigt werden.
  • [0009]
    Fig.2 ist ein Querschnitt des Bandes und zeigt, wie das Band b an seinen Kanten auf der Walzea aufliegt, und zwar infolge seiner besonderen Formgebung. Die Umfangslänge des Bandes wird von seiner Mitte gegen die Kanten allmählich geringer, und zwar ist die Größe der Verminderung in einer beliebigen Ebene wesentlich gleich der Differenz zwischen dem Umfang der unteren Abreißwalze in derselben Ebene und dem Umfang der Walze in der Mittelebene. Mit anderen Worten: es ändert sich die Umfangslänge des Bandes in einer beliebigen Ebene nach der obenerwähnten Formel. In der Praxis wurde festgestellt, daß ein Band mit einer Umfangslänge von 575 mm (23 engl. Zoll) in der Mitte und 562,5 mm (221/z engl. Zoll) an den Kanten gut mit einer Unterwalze zusammenarbeitet, die in der Mitte einen Höchstdurchmesser von 25 mm ( i engl. Zoll) hat und nach den Enden zu auf ungefähr 22 MM (7/8 engl. Zoll) abnimmt.

Claims (1)
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  1. PATENTANSPRUCH: Abreißvorrichtung für Flachkämmaschinen, bei welcher die obere und untere Abreißwalze tonnenförmig ausgebildet sind und über die untere Abreißwalze sowie eine gleichartige Führungswalze ein endloses Band aus Gummi oder aus durch eine Unterlage verstärktem Gummi läuft, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufband derart bauchig hergestellt ist, daß seine Umfangslänge von der Mittelebene aus nach den Seitenkanten entsprechend dem kleiner werdenden Umfang der unteren Abreißwalze abnimmt.