DE619911C - Bildtraeger fuer mehrere kinematographische Bildreihen - Google Patents

Bildtraeger fuer mehrere kinematographische Bildreihen

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DE619911C
DE619911C DEG84993D DEG0084993D DE619911C DE 619911 C DE619911 C DE 619911C DE G84993 D DEG84993 D DE G84993D DE G0084993 D DEG0084993 D DE G0084993D DE 619911 C DE619911 C DE 619911C
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DEG84993D
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Gevaert Photo Producten NV
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Bildträger für mehrere kinematographische Bildreihen Bekanntlich finden neuerdings in größerem Umfang solche kinematographischen Verfahren Anwendung, bei denen mehrere Bildreihen nebeneinander auf dem gleichen Film aufgenommen werden und der Film nach der Aufnahme zerschnitten wird. Da diese Teilung mit besonderer Präzision vorgenommen werden muß, hat man sich zu diesem Zweck bisher besonderer Schneidvorrichtungen bedient.
  • Die Erfindung beruht nun auf der Erkenntnis, daß die Teilung eines kinematographischen Films mit üblichem durchsichtigem Schichtträger längs eine: bestimmten, genau festgelegten Linie ohne Zuhilfenahme besonderer maschineller Vorrichtungen dadurch ohne weiteres ermöglicht werden kann, daß in dem Schichtträger Einkerbungen in Form ununterbrochener, nicht die gesamte Filmdicke durchdringender, glatter Einschnitte vorgesehen werden. Es ist ohne weiteres möglich, die Filme längs dieser durch den Einschnitt gebildeten Einkerbung ohne besondere Hilfsmittel derart zu teilen, daß die Schnittkanten vollkommen glatt sind und demzufolge auch als einwandfreie Führungskanten bei der Vorführung der unterteilten Filmstreifen benutzt werden können.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, z. B. aus Papier bestehende Bildträger, auf denen mehrere in der Längsrichtung derselben nebeneinänderliegende kinematographische Bildreihen angeordnet sind, mit zwischen den einzelnen Reihen angeordneten Einkerbungen zu versehen um die einzelnen Bildreihen voneinander trennen zu können. Diese Vorschläge jedoch, welche mit den bekannten Perforierungsmethoden vergleichbar sind, die es ermöglichen, blattartige Körper an bestimmten Stellen zu teilen, haben nichts mit dem Erfindungsgedanken gemeinsam, demzufolge die Einkerbung bei einem üblichen, durchsichtigen Schichtträger die Form eines zusammenhängenden, nicht die ganze Dicke des Schichtträgers durchdringenden Einschnittes besitzen muß. Es ist geradezu verblüffend, mit welcher Leichtigkeit sich die Teilung des Films mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens an. jeder gewünschten Stelle erreichen läßt. Je nach der Tiefe des Einschnittes kann es bereits genügen, den Film zur Teilung des Filmstreifens einfach nach einer Seite oder abwechselnd nach beiden Seiten zu kniffen. Es ist natürlich nicht nötig; so vorzugehen, sondern die Teilung des Filmstreifens kann auch dadurch erfolgen, daß die Filmteile nach verschiedenen Richtungen auseinandergezogen werden, wobei der Einschitt unter der Zugwirkung eine leichte Teilung des Films längs der Einschnittlinie bewirkt. Obwohl es ein besonderer Vorzug der Erfindung ist, daß Werkzeuge bei der Trennung des Filmstreifens überhaupt erspart werden können, steht doch auch nichts im Wege, trotz des erfindungsgemäßen Einschnittes die Unterteilung des Films mit Hilfe einer Schere, eines Messers oder einer anderen maschinellen Schneid-, Zug- oder Faltungsvorrichtung vorzunehmen. Der Einschnitt bildet nämlich auch eine ausgezeichnete Führung für eine Schere, für ein Messer o. dgl., mit Hilfe deren es dem Amateur ebenfalls möglich ist, den Film genau längs der vorbestimmten Linie zu unterteilen.
  • Der Einschnitt kann von der Emulsionsse@te oder von der Rückseite oder von beiden Seiten her erfolgen. In jedem Falle wird der Schnitt nur so weit geführt, daß der Film sich ohne Einknicken beim Durchlaufen durch den Aufnahme- oder Kopierapparat, beim Entwickeln und der sonstigen Handhabung mechanisch wie ein ungeteilter Film verhält.
  • Dadurch wird erreicht, daß man einen praktisch ungeteilten Film für ein kleineres Bildformat gebrauchen kann, ohne daß eine besondere Schneidvorrichtung durch den Verarbeiter für die Teilung gebraucht werden muß.
  • Um ein unerwünschtes zufälliges Einreißen an .den Enden des Filmstreifens mit Sicherheit zu vermeiden, kann man den erfindungsgemäßen Einschnitt in einem gewissen Abstand vom Rand oder Ende des Filmstreifens endigen lassen, so daß die verbleibende, einschnittlose Zone eine zufällige und ungewollte Trennung der Filmteile verhindert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bildträger für mehrere in der Längsrichtung desselben nebeneinanderliegende kinematographische Bildreihen, welche vermittels zwischen den einzelnen Reihen angeordneter Einkerbungen leicht voneinander trennbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem kinematographischen Film mit üblichem durchsichtigem Schichtträger die Einkerbungen' als ununterbrochene, nicht die gesamte Filmdicke durchdringende, glatte Einschnitte ausgebildet sind, derart, daß durch Aufteilung des Films längs der Einschnitte ohne besondere Hilfsmittel einzelne Bildstreifen mit beiderseitigen einwandfreien Führungskanten erhalten werden.
  2. 2. Film nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschnitt von beiden Filmoberflächen aus bis in die gewünschte Tiefe des Filmmaterials erfolgt.
  3. 3. Film nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durchlaufenden Einschnitte kurz vor den Enden bzw. Rändern des Filmstreifens aufhören.
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