DE609789C - Vorrichtung zum Befestigen eines Geweihes o. dgl. auf einem Wandschild - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen eines Geweihes o. dgl. auf einem Wandschild

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DE609789C
DE609789C DEB162074D DEB0162074D DE609789C DE 609789 C DE609789 C DE 609789C DE B162074 D DEB162074 D DE B162074D DE B0162074 D DEB0162074 D DE B0162074D DE 609789 C DE609789 C DE 609789C
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DEB162074D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C5/00Processes for producing special ornamental bodies
    • B44C5/02Mountings for pictures; Mountings of horns on plates

Description

  • Vorrichtung zum Befestigen eines Geweihes o. dgl. auf einem Wandschild Die Befestigung von Geweihen, Gehörnen u. dgl. auf Wandschildern erfolgt allgemein durch Holzschrauben. Das Anbringen der Schraubenlöcher und des Versenkes für die Schraubenköpfe aber bietet dem Laien @erhebliche Schwierigkeiten, da die Schraubenlöcher sowie das Versenk in bestimmter Lage zueinander und zu dem Schädelknochen liegen müssen, wenn sich das Geweih in richtiger Lage zum Wandschild befinden soll und die Schraubenköpfe nicht teilweise über dem Schädelknochen vorstehen sollen. Durch die Schraubenköpfe wird, selbst bei sorgfältigster Ausführung, der Gesamteindruck des aufgezogenen Geweihes beeinträchtigt. Um diese Übelstände zu beseitigen, ist zwar schon vorgeschlagen. worden, das Geweih durch reine in die Schädelhöhlung eingeführte Schiene an dem Wandschild zu befestigen, die durch; eine Schraube von der Rückseite des Wandschildes aus angezogen wird. ,Eine- solche Befestigungsweise ist aber unvollkommen, da sie nur zwei Angriffsstellen an dem Schädelknochen. bietet !und diese Stellen noch in mehrfacher Richtung uneben sind, so daB die Schiene keinen Halt findet und abrutscht. Im günstigsten Falle legt sich die Schiene infolge der Unebenheiten des Schädelknochens schief, so daß dann die Biefesti.-gungsschraube auch eine entsprechend schiefre Lage annimmt und das Geweih beim Anziehen in eine schiefe Lage zum Wandschild zwingt.
  • Die Erfindung betrifft eine neuartige Verrichtung zum Befestigen von Geweihen u. dgl. an Wandschildern mittels eines in die Schädelhöhlung eingreifenden Gliedes, das die erwähnten Nachteile vermeidet.
  • Die Mchnlung veranschaulicht den Erfirn.-dungsgegenstand, und zwar die Befestigungsvorrichtung und einen für die Vorrichtung, geeigneten Wandschild. Es zeigt: Abb. i das Wandschild von der Rückseite, Abb.2 das Wandschild mit dem aufgezogenen Geweih von ;der Vorderseite, Abb. 3 den Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 2, Abb. q. die Befestigungsvorrichtung in größerem Maßstab e, Abb. 5 den Schnitt nach der Linie A-B der Abb. q. und Abb. 6 den Schnitt nach der Linie C-D1 der Abb. q..
  • Die neue Vorrichtung besteht aus einem Blechschild a und einem bei p an diesem angelenkten zweiarmigen Hebel e, d. Der seitlich an dem Schilda vorstehende Teil b und das Hebelende d sind als Schneidern. zum Eingreifen in den Schädelknochen ausgebildet. Durch eine rechtwinklig zum Schilda stehende Abbiegung q ist eine Schraube f geführt, deren freies Ende an dem Hebelarm c anliegt. Durch Drehen der Schraube f kann der Hebel c, d @um den P unkt p geschwenkt werden, wodurch die Entfernung der Schneiden b und d voneinander verändert werden kann, um sie der Weite des Schädels anzupassen. In der Nähe der Abb iegung g ist durch die Plattea eine Schraübeg geführt, welche sich gegen den Grund der Schädelhöhlung stützt und durch deren Verschrauben man die Platten so einstellen kann, daß sie parallel zu der Anlagefläche des Schädelknochens an dem Wandschild liegt. An dem der Abbiegung g abgewandten Ende ist an der Platte a eine Schraube s gehalten, welche mittels .einer Flügelmutterla zur Befestigung des Geweihes an dem Wandschild r dient. Die Schraube s -liegt seitlich von der Verbindungslinie der Schneiden b, d, und zwar @entgegengesetzt von der Schraubeg. Beim Anziehen <der Flügelmutter lt versucht die Platte a mit dem Hebel c, d tun die Schneiden b, d zu kippen, dabei stützt sich die Schraube g fest gegen den Boden der Schädelhöhlung.
  • Die Amvendüngsweis@e der neuen Vorrichtung ist folgende: Zunächst wird der Hebel c, d durch Drehen der Schraube/ .so eingestellt, daß die Entfernung der Schneiden b, d voneinander etwa der Weite der Schädelhöhlung an der Stelle ientspricht, welche durch vorspringende Knochenteile zur Befestigung am günstigsten ist. Es kann dies etwa die Stelle der Augenhöhlen sein oder aber der Teil des Schädels, welcher wieder mach außen enger wird (Abt. 6). Nach Einführung der Befestigungsvorrichtung in den hohlen Schädel wird durch Drehen der Schraube g die Platte a so ausgerichtet, daß sie parallel zur Auflagefläche des Schädellmochens an dem Wandschild r und die Schraubes somit rechtwinklig dazu steht. Das Geweih wird alsdann mit der Befestigungsvorrichtung so auf das Wandschild gesetzt, daß die Schraube s durch einen Durchbruch t tritt und gegebenenfalls eine in der Mittellinie des Geweihes eingefeilte Einkerbung l sich auf einen Zentnerwulst 1i des Wandschildes legt. Zieht man darauf unter Zwischenlage einer Unterlegscheiben die Flügelmutfier h an, so wird der Schädel mit dem Geweih fest gegen das Wandschild gepreßt, wobei die Schneiden b" d sich in den Schädelknochen :eindrücken. Es können in dem Wandschild noch Schrauben i, k vorgesehen sein, gegen welche sich der Boden der Schädelhöhlung beim Anziehen der Schraube s stützt und wodurch das Geweih ausgerichtet werden kann.
  • Das Wandschild ist zweckmäßig als nach hinten @olener Hohlkörper ausgebildet zum Zweck, Raum zu schaffen für die Flügelmutter k und die Schrauben 1, i, 1z. Daher können durch Zwischenwände Kammern m, n, o gebildet sein zur Aufnahme des zu dem Geweih gehörenden Kiefers sowie von Aufzeichnungen, welche das erlegte Wild betreffen. Eine Durchbrechung v in :dem mittleren. Teile des Wandschildes - macht die Schrauben f und g auch noch nach der Befestigung des Geweihes an dem Wandschild zugänglich, so daß es möglich ist, noch nachträglich Einstellungen der Platten vorzunehmen, besonders aber durch Anziehen der Schraube f ein weiteres Eindringen der Schneiden b, d in den Schädelknochen zu bewirken. Das Wandschild kann ,aus beliebigem Werkstoff hergestellt sein, vorteilhaft wird es aus Kunstharz oder einer ähnlichen plastischen Masse gefertigt, weil @es sich so, in einem Arb(eitsgang in vollkommen fertige Form bringen läßt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Befestigen eines Ge= weihes o. 4g1. auf einem Wandschild mittels eines in den Schädel reingreifenden Gliedes; dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsglied aus einer Platte (a) mit daran aasgelenktem zweiarmigem Hebel (c, d) besteht, welcher durch eine von der Platte (a) ausgehende Schraube (f) so verstellbar ist, daß die Spannweite der hinter Vorsprünge des Schädelrochens greifenden Schneiden (b, d) geändert wer-!den kann und daß ferner in der Platte (a) Schrauben (,,s) vorgesehen sind, welche auf verschiedenen Seiten der Verbindungslinie der Schneiden (b, d) liegen und von denen die Schraube (g) sich gegen den Boden der Schädelhöhlung stützt und zum genauen Einstellen des Befestigungsgliedes dient, während durch die Schraube (s) mittels einer Mutter (h) das Geweih mit dem Wandschild verbunden ist.
  2. 2. Wandschild für Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Wandschild ein Zentrierwulst (1y) und Zentrierschrauben (1,k) zum genauen Ausrichten des Geweihes vorgesehen sind.
  3. 3. Wedschild nach Anspruch 2, dadurch geleennzeichnet, daß es als nach -der Rückseite zu offener Hohlkörper aus Kunstharz oder einer ähnlichen plastischen Masse besteht, dessen Hohlraum durch Zwischenwände in Kammer. zur Aufnahme von Kieferteilen ioder Aufzeichnungen, das erlegte Wild betreffend, eingeteilt ist.
DEB162074D 1933-08-20 1933-08-20 Vorrichtung zum Befestigen eines Geweihes o. dgl. auf einem Wandschild Expired DE609789C (de)

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