DE609392C - Aufgabevorrichtung zur Verteilung von Klassiergut ueber eine Klassierflaeche - Google Patents
Aufgabevorrichtung zur Verteilung von Klassiergut ueber eine KlassierflaecheInfo
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- DE609392C DE609392C DEM125540D DEM0125540D DE609392C DE 609392 C DE609392 C DE 609392C DE M125540 D DEM125540 D DE M125540D DE M0125540 D DEM0125540 D DE M0125540D DE 609392 C DE609392 C DE 609392C
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- B65G69/0416—Spreading out the materials conveyed over the whole surface to be loaded; Trimming heaps of loose materials with scraping belts or chains
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
- Aufgabevorrichtung zur Verteilung von Klassiergut über eine Klassierfläche Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für die Verteilung von köriii; ge.m Schüttgut über die Klassierfläche.
- Bisher war es allgemein üblich, das Klas: siergut an einem Ende der Klassierfläche aufzugeben. So wurde bei allen Klassiervorrichtungen, wie Schwingsieben, Rüttelsieben, Wuchtsieben, Walzenrosten, Scheibenrosten usw.ä allgemein an einem Ende auf-" gegeben. Das 10assiergut kam so in einer dicken Schicht aus einem Gemisch von Unter-und übexkorn aller Größen auf die Klassierfläche. Dabei lag das Unterkorn größtenteils tief eingebettet im Gemenge hoch über der Klassierfläche. Bis dies eingebettete Unterkorn übefaupt Gelegenheit hatte, an die Durchtrittsöffnungen in der Klassierfläche zu gelangen und durch sie hindurchzutreten, mußte es erst so lange auf der Klassier$äche verbleiben und dabei weitertransportiert werden, bis das unter ihm_ liegende Unterkorn durch die Durchtrittsöffn'ungen hindurchgetreten war bzw. -bis durch die Bewegung der Klassierfläche das Unterkorn zwischen den Lücken, die das Überkorn bildet, auf die K1assierfläehe herabgesunken war. Das Klassiergut selber hat sich bei dem Siebvorgang daher gegenseitig behindert. Außerdem war die Klassierfläche, wie oben geschildert, am Anfang @erheblich überlastet, wähnend nach dem Ende zu die Belastung allmählich bis zu Null abnehmen mußte, wenn der Überlauf keim Unterkorn mehrenthalten sollte. Es ist auch eine Aufgabevorrichtung bekanntgeworden, bei der das Klassiergut an mehreren hintereinanderliegenden Punkten aufgegeben wird, ohne daß hierbei aber .eine über die ganze Fläche nach allen Richtungen hin gleichmäßige Verteilung erzielt werden kann. Die durchschnittliche Leistung einer solchen Klassiervorrichtung lag daher erheblich tiefer, als die Höchstleistung der Fläche bei gleichmäßiger stetiger Bieschickung in einer möglichst dünnen Schicht sein muß. - Die Höchstleistung jeder Klassierfläche wird dann eintreten, wenn die Beschickung für die Flächeneinheit so klein ist, daß jedes Unterkorn auf dem kürzesten Wege schon an seiner Aufgabestelle möglichst nahe an die Durchtrittsöffnung herankommt. Hierzu ist es ,erforderlich, das Klassiergut möglichst gleichmäßig, also regenartig verteilt, aufzugeben. Die Verteilung muß nicht nur in der Längenausdehnung, sondern besonders auch in der Breite der Klassierfläche erfolgen. Wenn dies geschieht, dann wird sich- praktisch auf der Klassierfläche nur noch Überkorn befinden, während das Unterkorn sofort bei Auftreffen auf die Klassierfläche durch die größtenteils freien Durchtritts. öffnungen hindurchtritt, da das Überkorn immer nur einen Bruchteil" des Unterkorns beträgt. Hierdurch ist :es möglich, die Leistung für die Flächeneinheit auf ein Vielfaches zu steigern und dabei doch eine reine Absiebung zu erzielen. Um den unnötigen; Transport des Gutes auf der Klassierfläche zu vermeiden, wird man daher die Klassierfläche in der Längsrichtung möglichst beschränken -und sie dafür in der Breiteaa.-richtung möglichst ausdehnen. Bei zu großer Ausdehnung in der Längsrichtung wird bei gleichmäßiger Verteilung das aufgegebene Korn auf eine schon zu dichte und zu hohe Schicht von Überkorn fallen und somit hier derselbe Fehler auftreten wie bei der bisher üblichen Beschickung am Anfang der K1as.-sierHäche.
- Bei der vorliegenden Erfindung wird der oben geschilderte Zweck dadurch erreicht, daB über der Klassierfläche ein Verteilungstrog angeordnet ist, durch den, das Klassiergut in der Breite und Länge über den. größten Teil der Klassierfläche gleichmäßig verteilt wird. Dies geschieht dadurch, daß das Klassiergut mittels einer Kratzerkette durch den Trog hindurchgefördert wird, wobei es durch im Boden des Troges vorgesehene ö ffüungen auf die Klassierfläche herunterfällt. Das etwa nicht durch die Öffnungen hindurchgetretene Gut fällt am Ende des Troges auf die Klassierffäche. Um schon biei der Zuführung des Klassiergutes seine möglichst gleichmäßige Verteilung - in der Breitenrichtung zu erreichen, sind in der Zuführungs, schurre zum- Trug mehrere einstellbare Leitbleche vorgesehen.
- In der Zeichnung ist eine derartige Aufgabevorrichtung als Breispiel schematisch dargestellt. In dem Beispiel ist als Klassierfläche ein. Walzenrost angenommen. Ebensogut eignet sich die Aufgabevorrichtung für jede andere Klassierfläche bei den vers:chi:edensten Arten von Sieben rund Rosten.
- Fig. i zeigt einem senkrechten Längsschnitt, Fig. z eine Draufsicht, wobei die über dem Trog liegende Kratzerketbe fortgedacht ist.
- Über dem Walzenrosta befindet sich der Verteilungstrog b, dessen Boden mit öffnungen c versehen ist. Die Zuführung- des K1assiergutes erfolgt über die Schurred, die mit verstellbaren Leitblechene versehen ist. Durch die Kratzerkette g mit Umlenlkstemen f1 und f2 wird das Klassiergut über den Verteilungstrog b hinweggefördert. Dabei fällt durch die über den Boden verteilten Öffnungen c das Gut in gleichmäßiger Verteilung auf die darunterliegende Klassierfläche a. Damit bei stoßförmigen überlastungea dasjenige Gut, welches durch die öffnungen etwa nicht hindurchgetreten sein sollte, noch klassiert werden kann, ist die Klassierfläche über das Ende des Verteilungstroges hinaus um ein gewisses Maß. verlängert. Die in dem Beispiel trapezförmig angedeuteten Öffnungen können jede andere geeignete Form haben.; sie können rechteckige, quadratische, kreisförmige, ellipsenförmige oder ähnliche Formen erhalten. Ihre Anordnung und ihre Größe wird nach der größten Korngröße, nach der Korngröße des Durchsatzes, nach den Eigenschaften des Klassiergutes und nach der Größe der Leistungen gewählt. Die Verteilung der einzelnen Durehtrittsöffnungen wird so angeordnet, daß alle Teile der Klassierfläche gleichzeitig und gleichmäßig mit Klassiergut beschickt werden.
- Bei gewissem Klassiea-güt karr die Kratzerkette in Fortfall kommen und zur Förderung des Gutes über den Verteilungstrog dieser so steil geneigt werden, daß, das Gut durch seine Schwerkraft über den Verteilungstrog gefördert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aufgabevorrichtung zur Verteilung von I,'-lassiergut über eine Klassierfläche ,an mehreren hintereimanderliegemdem Stellen, gekennzeichnet durch Leinen über der Klassierfläche angeordneten Trog mit in der Bodenfläche zur regenartigen Verteilung sowohl in der Breite als auch in der Länge gleichmäßig verteilen öffnumgen. a. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zur gleichmäßigen Verteilung des Gutes über den Tragboden hinweggeführte Kratzerketbe.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM125540D DE609392C (de) | 1933-11-10 | 1933-11-10 | Aufgabevorrichtung zur Verteilung von Klassiergut ueber eine Klassierflaeche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM125540D DE609392C (de) | 1933-11-10 | 1933-11-10 | Aufgabevorrichtung zur Verteilung von Klassiergut ueber eine Klassierflaeche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE609392C true DE609392C (de) | 1935-02-14 |
Family
ID=7330762
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM125540D Expired DE609392C (de) | 1933-11-10 | 1933-11-10 | Aufgabevorrichtung zur Verteilung von Klassiergut ueber eine Klassierflaeche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE609392C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1013228B (de) * | 1956-07-25 | 1957-08-01 | Oppermann & Deichmann | Vorrichtung zum Abscheiden der Erde u. dgl. von Wurzelfruechten, insbesondere von Zuckerrueben |
| US5469972A (en) * | 1993-08-31 | 1995-11-28 | Les Equipements Vibrotech Inc. | Screening apparatus and method for screening mixed materials |
| DE102006013627A1 (de) * | 2006-03-22 | 2007-10-04 | Bernhard Brameier | Vorrichtung und Verfahren zur Aufbereitung von Sand |
-
1933
- 1933-11-10 DE DEM125540D patent/DE609392C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1013228B (de) * | 1956-07-25 | 1957-08-01 | Oppermann & Deichmann | Vorrichtung zum Abscheiden der Erde u. dgl. von Wurzelfruechten, insbesondere von Zuckerrueben |
| US5469972A (en) * | 1993-08-31 | 1995-11-28 | Les Equipements Vibrotech Inc. | Screening apparatus and method for screening mixed materials |
| DE102006013627A1 (de) * | 2006-03-22 | 2007-10-04 | Bernhard Brameier | Vorrichtung und Verfahren zur Aufbereitung von Sand |
| DE102006013627B4 (de) * | 2006-03-22 | 2009-07-30 | Bernhard Brameier | Siebvorrichtung und System zur Aufbereitung von Sand |
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