DE605888C - Stoffpuppe mit watteaehnlicher Fuellung und einem Drahtgerippe - Google Patents

Stoffpuppe mit watteaehnlicher Fuellung und einem Drahtgerippe

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DE605888C
DE605888C DEN33529A DEN0033529A DE605888C DE 605888 C DE605888 C DE 605888C DE N33529 A DEN33529 A DE N33529A DE N0033529 A DEN0033529 A DE N0033529A DE 605888 C DE605888 C DE 605888C
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wire
doll
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cotton wool
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MARGARETHE NAUMANN GEB RIEDEL
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MARGARETHE NAUMANN GEB RIEDEL
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/02Dolls made of fabrics or stuffed

Description

  • Stoffpuppe mit watteähnlicher Füllung und einem Drahtgerippe Die Erfindung bezieht sich auf Stoffpuppen mit watteähnlicher Füllung und einem Drahtgerippe, welches der Puppe eine gewisse Steifigkeit verleihen und ihre Glieder in den jeweils gegebenen Stellungen .halten soll. Bei den bekannten Stoffpuppen dieser Art besteht das Drahtgerippe aus einem im wesentlichen in einer Ebene verlaufenden Draht, der sich geradlinig, zum Teil in Doppellage, durch die Arme, die Beine und von den Beinen- nach den Armen efstreckt. Werden die Arme oder Beine und evtl. auch der Rumpf gebogen, insbesondere Arme und Beine winklig zum Körper eingestellt, so entsteht in dem Drahtgerippe an der betreffenden Stelle ein scharfer Knick. Da nun die Kinder beim. Spielen die Arme und Beine der Puppe sehr- oft in die verschiedensten Lagen -bringen und die dabei erfolgenden Knickungen des Drahtes nahezu immer an derselben Stelle stattfinden, wird der Draht an diesen Stellen sehr stark beansprucht. Die Folge davon wird ein baldiges Brechen des Drahtes an den Knickstellen sein. Die scharfen Knickungen des Drahtes beim Biegen der Glieder der Puppe ,sind auch noch in anderer Hinsicht nachteilig. An den Knickstellen des Drahtes arbeitet sich der Draht allmählich durch die watteähnliche Füllung hindurch, wodurch die Festigkeit der Puppe beeinträchtigt wird. Bricht der Draht, so können die Bruchstellen des Drahtes bei den Bewegungen der Puppe beim kindlichen Spiel sehr leicht durch den Puppenkörper nach außen treten und das Kind verletzen.
  • Zur Beseitigung dieser Nachteile ist gemäß der Erfindung der Draht in Schraubenform um einen aus einem Wattebausch gebildeten Kern in der ungefähren Gestalteines Rumpfes mit Gliedmaßen gewunden. Bei einem derartigen Drahtgerippe sind beim Biegen der Glieder der Puppe die Windungen des Drahtes einseitig auseinandergezogen und auf der gegenüberliegenden Seite etwas zusammengedrückt. Dabei entstehen .nur ganz geringfügige Beanspruchungen des Drahtes, die sich übrigens auf -eine größere Länge erstrecken. Infolge der geringeren Beanspruchung des Drahtes besitzt ein derartiges. Drahtgerippe eine viel größere Festigkeit als das Drahtgerippe bei den bekannten Puppen dieser Art. Außerdem arbeitet sich der Draht bei der neuen- Gestaltung des Drahtgerippes auch .nicht durch die Füllung hindurch wie -die scharfe Knickung bei den bekannten Stoffpuppen, so -daß die Puppe ihre Form viel längere Zeit beibehält. Beire schraubenförmigen Verlauf des Drahtes besteht auch nicht die Gefahr, daß, wenn der Draht doch @einmal an der einen oder anderen Stelle brechen sollte, die Bruchenden durch den Puppenkörper durchsiecheri und. das- spi.elexide Kind verletzen.
  • Auf der Zeichnung sind eine Ausführungsform der Erfindung und die Herstellung einer erfindungsgemäßen Puppe in mehreren Stufen des Herstellungsvorganges veranschaulicht.
  • Aus dem in Abb. i dargestellten Wattebausch ist zunächst der in@Äbb. 2 dargestellte Rohkörper geformt, der bereits die Grundformen von Rumpf und Gliedmaßen besitzt. Dieser Rohkörper ist gemäß Abb. 3 mit einem Draht umwickelt, und zwar ist dieser Draht schraubenförmig um Glieder und Rumpf des Rohkörpers geführt. Dabei ist der Rohkörper zweckmäßig mit nur einem einzigen Draht umwickelt, dessen mit u und b bezeichnete Umkehrschleifen die Hände und Füße der Puppe bilden. Der so hergestellte Pupp:enrohkörper besitzt Elastizität, bedingt durch die Nachgiebigkeit des Watterohkörpers und durch die Biegsamkeit des Drahtes, gleichzeitig jedoch .eine gewisse Steifheit, indem das Drahtskelett in der einmal. eingerichteten Lage verbleibt und in dieser den Rohkörper hält.
  • Auf den Rohkörper sind dann Wattestreifen aufgewickelt, mit welchen die einzelnen Körperpartien genauer modelliert sind und die untereinander vernäht sind, so daß sie vom Rohkörper nicht abgezogen werden können. Auf dem Puppenkörper ist der Puppenkopf befestigt, und schließlich ist der Puppenkörper, also Rumpf einschließlich Gliedmaßen, mit einem feinen Trikotstoff überzogen.

Claims (1)

  1. PATEN 'lANSPRUCH: Stoffpuppe mit watteähnlicher Füllung und einem Drahtgerippe, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht in Schraubenform um einen aus einem Wattebausch gebildeten Kern in der ungefähren Gestalt eines Rumpfes mit Gliedmaßen gewunden ist.
DEN33529A 1932-04-05 1932-04-05 Stoffpuppe mit watteaehnlicher Fuellung und einem Drahtgerippe Expired DE605888C (de)

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DEN33529A DE605888C (de) 1932-04-05 1932-04-05 Stoffpuppe mit watteaehnlicher Fuellung und einem Drahtgerippe
DEH145584A DE678069C (de) 1932-04-05 1935-11-10 Stoffpuppe mit watteaehnlicher Fuellung und einem Drahtgerippe

Publications (1)

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DE605888C true DE605888C (de) 1934-11-20

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DE (1) DE605888C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE862867C (de) * 1948-10-03 1953-01-12 Friedrich Schleich Biegsame Menschen- und Tierspielzeugfiguren aus Gummi mit einem weichen Drahtgerippe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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