DE60317148T2 - Papierverarbeitungsvorrichtung - Google Patents

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DE60317148T2 DE2003617148 DE60317148T DE60317148T2 DE 60317148 T2 DE60317148 T2 DE 60317148T2 DE 2003617148 DE2003617148 DE 2003617148 DE 60317148 T DE60317148 T DE 60317148T DE 60317148 T2 DE60317148 T2 DE 60317148T2
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    • G03G2215/00831Stitcher

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Papierverarbeitungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Eine solche Vorrichtung kann zum Binden eines Bündels von leeren oder bedrucken Papieren mit einer regulären Größe, das nachstehend als Papier- oder Blattbündel bezeichnet wird, verwendet werden. Eine solche Vorrichtung kann entweder als einzelne oder separate Einheit in eine Bilderzeugungsvorrichtung wie z. B. ein Kopiergerät, einen Drucker, eine Druckpresse oder dergleichen zum Anwenden eines vorbestimmten Prozesses, beispielsweise Sortieren, Stapeln, Binden, Rückstichheftbuchbinden, einschließlich eines Bindeprozesses an einem Papierblatt (Aufzeichnungsmedium), auf dem ein Bild erzeugt ist, unter Verwendung der vorstehend erwähnten Bindevorrichtung, und zum Auslassen von Papierblättern integriert werden; und ein Bilderzeugungssystem mit der Papierverarbeitungsvorrichtung und der Bilderzeugungsvorrichtung.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • In den letzten Jahren besteht eine erhöhte Anforderung für die Nachbehandlung oder Nachverarbeitung eines Dokuments, das von einer Bilderzeugungsvorrichtung wie z. B. einem Kopiergerät, einem Faxgerät, einem Drucker oder dergleichen geliefert wird. Im Heftprozess ist eine solche erhöhte Anforderung auch auf einen Rückstichheftprozess, in dem ein Papier- oder Blattbündel in gleichmäßig beabstandeten Positionen (normalerweise in zwei Positionen) entlang der Mittellinie zum Teilen des Papierblatts gebunden wird, zusammen mit dem Kantenbindeprozess, in dem das Papierbündel entlang einer Kantenlinie davon gebunden wird, erweitert. Außerdem ist eine höhere Leistung für das Rückstichheften und Falten in einer herkömmlichen Maschine mit einer relativ höheren Verarbeitungsrate selbst in einer Maschine mit einer niedrigeren Verarbeitungsrate zusammen mit einer erhöhten Anforderung für die Bereitstellung einer solchen Leistung mit verringerten Kosten und zum Verringern des Installationsraums erforderlich.
  • Eine Bindevorrichtung zum Durchführen eines solchen Rückstichheft- und/oder Kantenbindeprozesses wurde bereits beispielsweise in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2703315 offenbart. In dieser Patentbeschreibung ist gezeigt, dass eine Papierbindevorrichtung einen Aufbewahrungsabschnitt zum Aufbewahren von Heftklammern, einen Schubabschnitt zum Herausschieben von einer der Heftklammern in jedem Vorgang und einen Klammerabschnitt zum Biegen des Endabschnitts der Heftklammer umfasst, wobei der Klammerabschnitt und der Hefthauptkörper mit sowohl dem Aufbewahrungsabschnitt als auch dem Schubabschnitt als separate Elemente gebildet sind und separat an Führungswellen in paralleler Weise abgestützt sind, so dass sie in einer zur Blattvorschubrichtung senkrechten Richtung verschiebbar sind.
  • Überdies wurde in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. H09-309662 ein Heftmechanismus vom unterteilten Typ, der in der Lage ist, den Rückstichheftprozess auszuführen, vorzuschlagen, wobei Papierblätter in mehreren Positionen durch Verschieben des Heftmechanismus gebunden werden. In dieser Patentbeschreibung ist der Heftmechanismus mit Führungswellen, die in der Bewegungsrichtung eines Hefters ausgerichtet sind, und mit Stützelementen (Nutformelementen), die an der Rückseite, die eine Reaktionskraft empfängt, und in der zu den Führungswellen parallelen Richtung angeordnet sind, ausgestattet, wodurch ermöglicht wird, dass sowohl die Steifigkeit als auch die Lage im Bindeprozess aufrechterhalten werden.
  • Die in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2703315 offenbarte Erfindung behandelt einen Hefter vom geteilten Typ, der einen Hefthauptkörper und einen Klammerabschnitt jeweils als separates Element umfasst, wohingegen die in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. H09-309662 offenbarte Erfindung einen Hefter vom geteilten Typ behandelt, der mit Führungswellen, die in der Bewegungsrichtung des Hefters angebracht sind, und mit Stützelementen, die an ihrer Rückseite zum Aufnehmen der Reaktionskraft und in der zu den Führungswellen parallelen Richtung angeordnet sind, ausgestattet ist, wodurch ermöglicht wird, dass sowohl die Steifigkeit als auch die Lage im Bindevorgang aufrechterhalten werden.
  • In einer Strukturanordnung einer Bindevorrichtung, die in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. H09-309662 offenbart ist, wurde jedoch den folgenden Punkten keine sorgfältige Betrachtung gegeben:
    • [1] Jedes der Stützelemente ist in einem "U-förmigen" Element ausgelegt, um die Reaktionskraft im Heftvorgang zu empfangen und die Steifigkeit davon aufrechtzuerhalten. In diesem Fall verursacht eine Erhöhung der zulässigen mechanischen Festigkeit, dass die Größe der Bindevorrichtung in der Richtung der Höhe erhöht wird, wodurch es unmöglich gemacht wird, die Struktur zu miniaturisieren.
    • [2] Abgesehen von den Stützelementen müssen zusätzliche Elemente zum Aufnehmen einer Kraft in der zur Reaktionskraft des Hefters entgegengesetzten Richtung über den ganzen Bewegungshub bewegt werden, wodurch nicht ermöglicht wird, dass eine einfache strukturelle Anordnung erreicht wird.
    • [3] In der Strukturanordnung besteht ein Raum zwischen dem Stützelement und einem Wagen im Hefter, so dass ein unerwünschtes Bruchgeräusch zwischen den zwei Elementen im Heftvorgang erzeugt wird.
    • [4] Da die Heftbindeposition von den Führungswellen zum Ermöglichen einer parallelen Bewegung abseits liegt, ist die Rate der Menge der Verschiebung oder Abweichung der Bindeposition relativ zur Menge an Neigung der Achse erhöht, eine mögliche Erhöhung des schlechten Bindens tritt aufgrund der Abweichung des Klammerabschnitts vom Hefterabschnitt auf.
  • Andererseits offenbart die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. H10-250909 eine Bindemaschine zum Ausführen des Endbinde- und/oder des Rückstichheftprozesses, wobei Vorschubrollen, die voneinander getrennt werden können und einen Presskontakt dazwischen vorsehen können, vor und nach einem Hefter angeordnet sind, und wobei eine Kombination der Wirkung des Presskontakts und des Abstandes der Vorschubrollen mit der Vorschubwirkung ermöglicht, dass ein Papierbündel der Heftposition zugeführt wird.
  • Die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 2001-72328 offenbart auch eine Bindemaschine, wobei Vorschubrollen, die voneinander getrennt werden können und einen Presskontakt dazwischen vorsehen können, vor und nach einem Hefter angeordnet sind, und wobei eine Kombination der Wirkung des Presskontakts und der Trennung der Vorschubrollen mit der Vorschubwirkung ermöglicht, dass ein Papierbündel in die Heftposition zugeführt wird, in welchem Fall eine Falteinheit weiter stromabwärts angeordnet ist, um ein Papierbündel in die Faltposition zuzuführen.
  • Ferner offenbart die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. H11-193162 ein Verfahren zum Positionieren der Rückstichheft- und Faltbereiche, wobei ein Endanschlag zum Einstellen des Vorderendes des Papierblatts angeordnet ist und das Papierblatt in die Positionen sowohl eines Heft- als auch eines Faltmechanismus bewegt wird, indem der Endanschlag entlang einer Vorschublinie vorwärts und rückwärts bewegt wird, und dann werden das Rückstichheften und Falten darin ausgeführt.
  • In einer Bindemaschine, die in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. H10-250909 offenbart ist, wird jedoch ein Vorschub durch zwei Vorschubrollen ausgeführt, so dass das Aufrechterhalten der Vorschubqualität (Genauigkeit des Vorschubs und der Position des Bündels) (es ist schwierig, die Genauigkeit des Vorschubzeitpunkts in der Operation des Umschaltens zwischen den Vorschubrollen sicherzustellen) es kompliziert macht, die zwei Vorschubrollen zu steuern (Zeitpunkte für den Presskontakt, die Trennung und den Vorschub). Außerdem müssen Sensoren zum Erfassen der Kanten des Papierblatts in der Nähe der jeweiligen Vorschubrollen vorgesehen werden, und daher verursacht dies eine komplizierte strukturelle Anordnung zusammen mit einem komplizierten Prozess.
  • In der Bindemaschine, die in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 2001-72328 offenbart ist, geht ein Papierblatt überdies immer zwischen den Vorschubrollen durch, bevor das Papierblatt am Faltabschnitt ankommt, und daher schafft eine Ausübung einer mechanischen Beanspruchung auf die Papierblätter durch die Vorschubrollen eine mögliche Erzeugung von Falten oder Knittern am Bindeabschnitt. Außerdem verursacht eine Verlängerung der Vorschublinienlänge, dass eine Genauigkeit der Faltposition gestreut oder verringert wird.
  • In dem Bindeverfahren, das in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. H11-193162 offenbart ist, werden überdies die Bindeposition und die Faltposition immer mit Bezug auf das Vorderende des Papierbündels bestimmt. Daher kann behauptet werden, dass eine mögliche Kräuselung, Biegung und dergleichen der Papierblätter verursacht, dass die gegenseitige räumliche Beziehung dazwischen gelegentlich gestreut wird, wodurch es schwierig gemacht wird, eine ausreichende Genauigkeit aufrechtzuerhalten. Um eine solche Genauigkeit aufrechtzuerhalten, ist ein Papierpresselement zum Einstellen der Position zwischen Führungsplatten für das Papierblatt außerdem installiert. Dies verursacht jedoch das Vorsehen eines komplizierten Mechanismus.
  • In Verbindung mit dem Obigen muss eine Menge an Bewegung entsprechend der maximalen Größe des Papierblatts in der Strukturanordnung im Endanschlag verwendet werden. Dies schafft auch einen Nachteil, d. h. eine erhöhte Größe der Bindemaschine (eine vergrößerte Länge der Vorschubrichtung).
  • JP 2000072320 A mit der entsprechenden US 6 354 059 B1 offenbart eine Papierverarbeitungsvorrichtung mit einem Verarbeitungsmechanismus zum Anwenden eines vorbestimmten Prozesses auf ein Papierblatt nach dem Erzeugen eines Bildes. Diese Papierverarbeitungsvorrichtung umfasst einen Stapelmechanismus zum Stapeln von Papierblättern, einen Faltmechanismus zum Falten eines Papierbündels der Papierblätter, und einen ersten Ausrichtungsmechanismus zum Ausreichten des in dem Stapelmechanismus gestapelten Papierbündels in einer zur Papiervorschubrichtung senkrechten Richtung. Ein erster Beförderungsmechanismus befördert ein durch den ersten Ausrichtungsmechanismus ausgerichtetes Papierbündel zu einem einstellbaren Anschlagmechanismus in der Nähe einer Faltposition.
  • US 5 709 376 offenbart eine weitere Art von Papierverarbeitungsvorrichtung, die einen speziellen Mechanismus mit einem Hefter verwendet, der aus einem gelenkig gelagerten Hebel mit einer Rüttelrolle besteht.
  • Angesichts der obigen Probleme im Stand der Technik ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine kompakte Bindevorrichtung zu schaffen, die in der Lage ist, eine hohe Leistung, eine hohe Genauigkeit und eine hohe Zuverlässigkeit sicherzustellen.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Papierverarbeitungsvorrichtung mit einer solchen kompakten Bindevorrichtung mit verringerten Kosten zu schaffen.
  • Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Bilderzeugungssystem mit einer solchen kompakten Bindevorrichtung und einer solchen Papierverarbeitungsvorrichtung mit verringerten Kosten zu schaffen.
  • Mindestens eine der obigen Aufgaben wird durch eine Papierverarbeitungsvorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind durch die Merkmale in den Unteransprüchen definiert.
  • Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen ersichtlich.
  • 1 ist eine schematische Schnittansicht einer Papiernachverarbeitungsmaschine in einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 ist eine schematische Seitenansicht eines Bilderzeugungssystems (in Form eines Kopiergeräts) mit der in 1 gezeigten Papiernachverarbeitungsmaschine;
  • 3 ist eine schematische Seitenansicht eines Bilderzeugungssystems (in Form eines Druckers) mit der in 1 gezeigten Papiernachverarbeitungsmaschine;
  • 4 ist eine perspektivische Ansicht eines Mechanismus mit einem Hefttablett;
  • 5 ist eine Draufsicht auf eine Hefteinheit in einer Position vor dem Eintritt in den Bindeprozess;
  • 6 ist eine Draufsicht auf eine Hefteinheit in einer Position, in der das Endbinden an zwei Abschnitten ausgeführt wird;
  • 7 ist eine Draufsicht auf eine Hefteinheit in einer Position, in der das Rückstichheften ausgeführt wird;
  • 8 ist eine schematische Seitenansicht von Antriebsabschnitten für einen Auslassriemen und einen Auslasshaken;
  • 9 stellt Seitenansichten dar, die den Prozess des Endbindens zeigen;
  • 10 stellt Seitenansichten dar, die den Prozess des Rückstichheftens zeigen;
  • 11 stellt Seitenansichten dar, die den Kontakt/Trenn-Mechanismus und seine Wirkung in Bündelvorschubrollen zeigen;
  • 12 ist eine Seitenansicht eines Mechanismus zum Antreiben eines Hinterendzauns;
  • 13 ist eine Seitenansicht eines Mechanismus zum Antreiben eines Anschlags;
  • 14 ist ein Blockdiagramm einer Steuerschaltung in Form einer Nachverarbeitungsmaschine gemäß der Ausführungsform zusammen mit einer Bilderzeugungsvorrichtung;
  • 15 ist eine Vorderansicht eines Klammerbewegungsabschnitts in der Hefteinheit gemäß der Ausführungsform;
  • 16 ist eine perspektivische Ansicht des Klammerbewegungsabschnitts in der Hefteinheit gemäß der Ausführungsform;
  • 17 ist eine perspektivische Ansicht von wesentlichen Teilen in einem Hefter der Hefteinheit in 16 von der Rückseite aus betrachtet;
  • 18 ist eine perspektivische Ansicht von wesentlichen Teilen im Hefter der Hefteinheit in 16 von der Rückseite aus betrachtet, wobei Seitenplatten zusätzlich zu der in 17 enthalten sind;
  • 19 ist ein Ablaufplan, der die Prozessschritte in der Endbindebetriebsart zeigt;
  • 20A20C sind Ablaufpläne, die die Prozessschritte in der Rückstichheftbetriebsart zeigen;
  • 21 ist ein Ablaufplan, der die Prozessschritte in der Rückstichheft- und Mittelfaltbetriebsart zeigt;
  • 22 ist ein Ablaufplan, der die Prozessschritte in der Mittelfaltbetriebsart ohne Binden zeigt;
  • 23 ist ein Ablaufplan, der die Prozessschritte bei der Steuerung des Lochens zeigt;
  • 24 ist ein Ablaufplan, der die Prozessschritte bei der Steuerung von Klopfrollen zeigt;
  • 25 ist ein Ablaufplan, der die Prozessschritte bei der Steuerung der Hefteinheit zeigt; und
  • 26 ist ein Ablaufplan, der die Prozessschritte bei der Steuerung von Faltplatten zeigt.
  • Mit Bezug nun auf die begleitenden Zeichnungen werden nachstehend mehrere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • 2 zeigt schematisch ein System in Form eines Kopiergeräts. Dieses System umfasst eine Bilderzeugungsvorrichtung PR, eine Papiervorschubvorrichtung PF zum Vorschieben von Papierblättern zur Bilderzeugungsvorrichtung, einen Scanner SC zum Lesen der Bildinformationen, und eine automatische Originalvorschubvorrichtung ARDF vom Umlauftyp.
  • Ein Papierblatt, auf dem ein Bild durch die Bilderzeugungsvorrichtung PR erzeugt oder gedruckt wird, wird einer Eintrittsführungsplatte in einer Endbearbeitungseinrichtung FR über eine Weiterleitungseinheit CU zugeführt.
  • 3 ist eine schematische Ansicht eines Systems in Form eines Druckers, der weder mit einem solchen Scanner SC noch mit einer solchen automatischen Originalvorschubvorrichtung ARDF vom Umlauftyp ausgestattet ist. Abgesehen von diesen Elementen SC und ARDF besitzt das System dieselbe Strukturanordnung wie das vorstehend erwähnte Kopiergerät.
  • Die Papiernachverarbeitungsvorrichtung, die als Endbearbeitungseinrichtung FR gezeigt ist, ist auf einer Seite der Bilderzeugungsvorrichtung PR angebracht, wie vorstehend beschrieben. Ein aus der Bilderzeugungsvorrichtung PR ausgelassenes Papierblatt wird in die Papiernachverarbeitungsvorrichtung FR geführt und dann werden verschiedene Arten von Nachverarbeitung auf das Papierblatt gemäß der Funktion der Papiernachverarbeitungsvorrichtung FR angewendet. In diesem Fall kann die Bilderzeugungsvorrichtung FR aus Vorrichtungen mit der bekannten Bilderzeugungsfunktion, beispielsweise einer Bilderzeugungsverarbeitungsvorrichtung auf der Basis des elektrophotographischen Prozesses, einer Vorrichtung mit einem Druckkopf vom Tintenstrahltyp oder dergleichen, ausgewählt sein und daher wird auf eine detaillierte Beschreibung davon verzichtet.
  • In der Papiernachverarbeitungsvorrichtung FR (nachstehend mit dem Bezugszeichen 2 angegeben) als Papierverarbeitungsvorrichtung läuft ein von der Bilderzeugungsvorrichtung PR empfangenes Papierblatt durch eine Eintrittsvorschublinie A, in der ein Nachverarbeitungsmechanismus zum Anwenden der Nachverarbeitung auf ein einzelnes Papierblatt (in der Ausführungsform eine Locheinheit 3 als Perforationsmechanismus) angeordnet ist, wie in 1 gezeigt, und dann sortiert wird und transportiert wird in eine obere Vorschublinie B zum Führen des Papierblatts zu einem Prüftablett 18 oder in eine Zwischenvorschublinie C zum Führen des Papierblatts zu einer Verschiebungsrolle 9 oder ferner in eine untere Vorschublinie D zum Führen des Papierblatts zu einem Hefttablett 10, wo eine Einstellung und Heftbinden ausgeführt werden, mittels eines Verzweigungshakens 24, einer Wendeführung 36 und eines Verzweigungshakens 25, einer Wendeführung 37. Auf das Hefttablett 10 durch Beförderungsrollen 33, 34 und 35 überführte Papierblätter werden in einer zur Papiervorschubrichtung senkrechten Richtung durch einen Rüttelzaun 12 als Einstellelement ausgerichtet und ferner wird die Vorschubrichtung der Papierblätter in Bezug auf einen Hinterendzaun 27 durch eine Kopfrolle 8 eingestellt.
  • Anschließend nähert sich eine Bündelvorschubrolle 13b, die durch eine Bündelvorschubführungsplatte 28 abgestützt ist, die sich um die Achse von einer von gepaarten Heftpapierauslassrollen 35 dreht, einer weiteren Bündelvorschubrolle 13a durch die Drehung der Bündelvorschubführungsplatte 28 und dadurch werden die Papierbündel dazwischen eingeklemmt, um ihre Lage aufrechtzuerhalten, und der Hinterendzaun 27 wird in die Position verschoben, die durch die gestrichelte Linie angegeben ist. Im Fall eines Endbindeprozesses wird der Heftprozess in einer vorbestimmten Position ausgeführt, und dann wird es durch einen Auslasshaken 11 nach oben vorgeschoben, so dass die Papierblätter durch eine Auslassrolle 15 in ein Papierauslasstablett 17 ausgelassen und dann darin gesammelt werden.
  • 8 zeigt schematisch einen Antriebsabschnitt des Auslasshakens 11. Ein Auslassriemen 14 ist um beide Synchronriemenscheiben 101 und 102 gewunden und eine Antriebswelle 103 ist mit dem Synchronriemen 101 auf der Antriebsseite gekoppelt, so dass die Antriebskraft von einem Schrittmotor 106 über Getriebezüge 104 und 105, die an der Antriebswelle 103 angeordnet sind, geliefert wird.
  • Im Fall des Rückstichheftprozesses werden die Papierbündel hinsichtlich der Position eingestellt und nach unten vorgeschoben, nachdem die Papierblätter durch gepaarte Bündelvorschubrollen 13a und 13b eingeklemmt werden. Am Ende des Rückstichheftprozesses werden die Papierblätter durch die Bündelvorschubrollen 26a und 26b in eine Faltposition vorgeschoben und der Mittelfaltprozess wird unter Verwendung einer Faltplatte 19 und eines Paars von Faltrollen 20 ausgeführt. Danach werden die Papierblätter einem Auslasstablett 23 für in der Mitte gefaltetes Papier durch eine Auslassrolle 22 für in der Mitte gefaltetes Papier zugeführt und dann darin gestapelt. In der Eintrittsvorschublinie A, die üblicherweise stromaufwärts in Bezug auf die obere Vorschublinie B, die Zwischenvorschublinie C und die untere Vorschublinie D angeordnet ist, ist ein Eintrittssensor 301 zum Erfassen eines von der Bilderzeugungsvorrichtung PR gelieferten Papierblatts angeordnet und eine Beförderungsrolle 31 und eine Locheinheit 3 sind stromabwärts dazu angeordnet, und ferner sind der Verzweigungshaken 24 und die Wendeführung 36 stromabwärts dazu angeordnet.
  • Der Verzweigungshaken 24 wird in dem durch eine durchgezogene Linie in 1 gezeigten Zustand durch eine Feder (nicht dargestellt) gehalten. Wenn eine Magnetspule (nicht dargestellt) eingeschaltet wird, dreht sich der Verzweigungshaken 24 gegen den Uhrzeigersinn, wie in 1 gezeigt, so dass Papierblätter in die untere Vorschublinie D sortiert werden. Wenn die Magnetspule ausgeschaltet wird, werden die Papierblätter in die obere Vorschublinie B sortiert. Der Verzweigungshaken 25 wird in dem durch eine durchgezogene Linie in 1 gezeigten Zustand durch eine weitere Feder (nicht dargestellt) gehalten. Wenn eine weitere Magnetspule (nicht dargestellt) eingeschaltet wird, dreht sich der Verzweigungshaken 25 im Uhrzeigersinn, so dass die Papierblätter in die Zwischenvorschublinie C sortiert werden. Wenn die Magnetspule ausgeschaltet wird, werden die Papierblätter weiter in die untere Vorschublinie D vorgeschoben und durch die Beförderungsrollen 33 und 34 vorgeschoben. Die Wendeführungen 36 und 37 dienen zum Unterstützen der Sortierung der Papierblätter mittels der Verzweigungshaken 24 und 25. In diesem Fall kommen Papierblätter in einer Richtung, die durch die Verzweigungshaken 24 und 25 geändert wird, mit den Wendeführungen 36 und 37 in Kontakt und werden dann zusammen damit bewegt. Folglich dienen die Wendeführungen 36 und 37 zum Verringern des Vorschubwiderstandes für das Papierblatt an einem Verzweigungsabschnitt mit einem kleineren Krümmungsradius.
  • In der Zwischenvorschublinie C ist eine Verschiebungsrolle 9 installiert, wobei die Rolle in der Lage ist, die Papierblätter um einen festgelegten Abstand in einer zur Vorschubrichtung senkrechten Richtung zu bewegen. Bei der Verschiebungsrolle 9 ergibt sich die Verschiebungsfunktion aus der Bewegung der Papierblätter in der zur Vorschubrichtung senkrechten Richtung durch einen Antriebsmechanismus (nicht dargestellt). Die Bewegung der Papierblätter, die durch die Beförderungsrolle 32 und die Wenderolle 37 um einen solchen festgelegten Abstand in der zur Vorschubrichtung senkrechten Richtung zur Zwischenvorschublinie C überführt werden, bewirkt, dass eine gewisse Menge an Verschiebung für die Papierblätter sowohl in der Vorschubrichtung als auch in der dazu senkrechten Richtung geschaffen wird, so dass die Papierblätter durch die Auslassrolle 15 ausgelassen werden, wobei der verschobene Zustand bewahrt wird, und dann im Papierauslasstablett 17 gestapelt werden. In diesem Fall wird die Zeitsteuerung in den obigen Prozessen auf der Basis der Papiererfassungsinformationen von einem Rollenverschiebungssensor 303, der Blattgrößeninformationen und anderen bestimmt.
  • In der unteren Vorschublinie D ist ein Hefttablett-Papierauslasssensor 305 installiert. Dieser Papierauslasssensor 305 macht es möglich, festzustellen, ob ein Blatt Papier in der unteren Vorschublinie existiert oder nicht. In diesem Fall kann ein Papiererfassungssignal als Auslösesignal zum Ausrichten des Papierblatts verwendet werden, wenn das Papierblatt in das Hefttablett 10 ausgelassen wird.
  • Die zur unteren Vorschublinie D überführten Papierblätter werden nacheinander durch die Beförderungsrollen 33, 34 und 35 vorgeschoben und im Hefttablett 10 ausgerichtet, nachdem sie gestapelt sind.
  • Das Hinterende der in das Hefttablett 10 ausgelassenen Papierblätter wird in Bezug auf den Hinterendzaun 27 als ersten Papierbündelsteuermechanismus eingestellt.
  • Der Hinterendzaun 27 ist dazu ausgelegt, sich um die Mittelachse einer Bündelvorschubrolle 13a zu drehen, wie in 12 gezeigt, und ist normalerweise von der Papiervorschublinie durch eine Spannfeder 71 entfernt angeordnet. Im Fall des Stapelns der Papierblätter zu einem Bündel wird ein Endabschnitt 27a des Hinterendzauns 27 auf der Magnetspulenseite durch eine Magnetspule 70 als ersten Steuerlösemechanismus bewegt und der andere Endabschnitt 27b wird in die Vorschublinie eingefügt, wodurch ermöglicht wird, dass die Papierblätter zu einem Bündel gestapelt werden.
  • Die im Hefttablett 10 gestapelten Papierblätter werden vorübergehend durch die Klopfrolle 8 nach unten fallen lassen und dann wird das untere Ende davon ausgerichtet. Wie in 4 gezeigt, die eine perspektivische Ansicht eines Mechanismus um das Hefttablett 10 ist, empfängt die Klopfrolle 8 eine oszillierende Bewegung in Bezug auf die Mitte am Stützpunkt 8a von einer Klopfmagnetspule 8s. Eine solche oszillierende Bewegung wirkt unstetig auf die zum Hefttablett 10 gelieferten Papierblätter, um sie mit dem Hinterendzaun 27 zusammenstoßen zu lassen. In diesem Fall dreht sich die Klopfrolle 8 derart, dass sich das durch den Synchronriemen 8t gegen den Uhrzeigersinn gedrehte Papierblatt in Richtung des Hinterendzauns 27 bewegt.
  • Die Ausrichtung der im Hefttablett 10 gestapelten Papierblätter in der zur Vorschubrichtung senkrechten Richtung wird durch Rüttelzäune 12b ausgeführt. Die Rüttelzäune 12 werden über den Synchronriemen 12 durch einen in der Drehung reversiblen Rüttelmotor 12m, der in 4 gezeigt ist, angetrieben und bewegen sich in der zur Papiervorschubrichtung senkrechten Richtung hin und her. Das Pressen der Endoberfläche des Papierbündels durch die Bewegung bewirkt, dass die Papierblätter in der zur Vorschubrichtung senkrechten Richtung ausgerichtet werden. Diese Handlung wird entweder während des Stapelungsprozesses oder, nachdem die Endblätter gemäß der Anforderung gestapelt sind, ausgeführt.
  • Ein Sensor 306, der im Hefttablett 10 angebracht ist, wird als so genannter Papiererfassungssensor zum Erfassen, ob ein Papierblatt auf dem Hefttablett 10 existiert oder nicht, verwendet. Die Klopfrolle 8, der Hinterendzaun 27 und die Rüttelzäune 12 bilden einen ersten Ausrichtungsmechanismus zum Ausrichten des Papierbündels sowohl in einer zur Papiervorschubrichtung parallelen Richtung als auch in einer Richtung senkrecht dazu.
  • Die Bündelvorschubrollen 13a, 13b und 26a, 26b ermöglichen das Aufbringen einer Press/Löse-Wirkung durch einen in 11 gezeigten Mechanismus. Nachdem das Papierbündel zwischen den gepaarten Rollen im Lösezustand hindurchtritt, pressen diese Rollen das Papierbündel und schieben es dann vor. Die Bündelvorschubrollen 13a, 13b und 26a, 26b können durch einen Presslösemotor 63 miteinander entweder in oder aus dem Kontakt kommen. Ferner werden die Bündelvorschubrollen 13a, 13b und 26a, 26b durch einen Schrittmotor 50 gedreht und der Vorschubabstand des Papierbündels kann durch Steuern der Drehrate des Schrittmotors 50 eingestellt werden. Die Bündelvorschubrollen 13a, 13b und 26a, 26b können separat paarweise angeordnet sein und der Presskontaktabstand dazwischen kann frei eingestellt werden.
  • Da die Presslösemechanismen, die jeweils für die Bündelvorschubrollen als erste und zweite Presskontaktkraft-Bereitstellungs-/Lösemechanismen verwendet werden, dieselbe Struktur und Funktion aufweisen, wird eine ausführliche Beschreibung nur für die Bündelvorschubrollen 13a und 13b gegeben.
  • Wie in 11 gezeigt, sind die Bündelvorschubrollen 13a und 13b mit einem Antriebssystem derart verbunden, dass sie in der umgekehrten Richtung zueinander und mit derselben Drehzahl gedreht werden. Eine Antriebskraft für die Rollen wird vom Schrittmotor 50 als Antriebskraftquelle auf eine Synchronriemenscheibe 53, die koaxial in Bezug auf die Bündelvor schubrolle 13a angeordnet ist, sowie eine Zahnradriemenscheibe 54 übertragen. Überdies wird eine weitere Antriebskraft von einer Zahnradriemenscheibe 54 über eine Spannriemenscheibe 55 und einen Arm 56 auf eine Synchronriemenscheibe 58, die koaxial in Bezug auf die Bündelvorschubrolle 13b angeordnet ist, übertragen, so dass die Bündelvorschubrolle 13b gedreht werden kann.
  • Der Arm 56 ist um die Mitte der Zahnradriemenscheibe 55 drehbar und liefert eine Presskontaktkraft zu den Papierblättern durch eine Spannfeder 64, die mit der Welle der Bündelvorschubrolle 13b gekoppelt ist. Überdies ist ein Ende eines Verbindungselements 59 mit der Welle der Bündelvorschubrolle 13b verbunden und eine längliche Öffnung 59a ist am anderen Ende des Verbindungselements angeordnet und die Öffnung ist beweglich mit einem konvexen Abschnitt 60p am Umfang eines drehbaren Zahnrades 60 gekoppelt. Überdies ist ein Sensor 61 zum Erfassen des Öffnungszustandes der Bündelvorschubrollen 13a und 13b durch einen Füller 60a an einem Ende des Zahnrades 60 angeordnet und entweder die Ausübung des Presskontakts oder das Lösen der Ausübung wird durch Drehen eines Schrittmotors 63 gegen den Uhrzeigersinn oder im Uhrzeigersinn ausgeführt.
  • 11A und 11B stellen den Antriebsmechanismus für die Bündelvorschubrollen 13a und 13b im Zustand mit gelöstem Presskontakt bzw. im Presskontaktzustand dar. In dem Fall, in dem der Schrittmotor 63 nicht erregt wird, gelangt der Antriebsmechanismus mit Hilfe der Kraft, die sich aus der Spannfeder 64 ergibt, in den Presskontaktzustand. Durch Ausführen der Presskontakthandlung oder der Lösehandlung des Presskontakts, pressen die Bündelvorschubrollen 13a und 13b die Ausbauchungen auf den Papierblättern, die sich aus deren Kräuselung und/oder Biegung am unteren Ende ergeben, nicht nur, wenn das Papierbündel befördert wird, sondern auch wenn die Papierblätter im Hefttablett 10 gestapelt sind, wodurch es möglich gemacht wird, die Genauigkeit der Ausrichtung der Papierblätter am unteren Ende während des Stapelzeitraums zu verbessern. Eine solche Handlung wird ausgeführt, entweder wenn jedes Papierblatt gestapelt wird oder wenn mehrere Papierblätter gestapelt werden, so dass die Stapelfähigkeit erfolgreich gesteuert werden kann. Überdies wird im Prozess der Stapelung von mehreren Papierblättern der Abstand zwischen den Bündelvorschubrollen 13a und 13b in der Anfangsstufe klein gehalten und dann mit der Zunahme der Anzahl der gestapelten Papierblätter erhöht, so dass die Kräuselungen und Ausbauchungen der Papierblätter am unte ren Ende verhindert werden und gleichzeitig die Genauigkeit der Ausrichtung der Papierblätter verbessert werden kann.
  • Wie in 1 gezeigt, umfasst die Hefteinheit 5 einen Hefter 5a (in dieser Patentbeschreibung wird die Einheit als Hefter bezeichnet, obwohl sie traditionell als Antriebseinrichtung bezeichnet wird) zum Vorschieben einer Klammer und eine Klammereinrichtung 5b zum Biegen des Endabschnitts der in das Papierbündel getriebenen Klammer. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Hefteinheit 5 in der zur Papierbündelvorschubrichtung senkrechten Richtung durch eine Hefterbewegungsführung 6, die aus einem Paar von Führungswellen 200a und 200b und einem Paar von Führungsplatten 204 und 205 besteht, beweglich abgestützt. Überdies umfassen der Hefter 5a und die Klammereinrichtung 5b einen Mechanismus zur Bestimmung der gegenseitigen Positionen und einen Bewegungsantriebsmechanismus (beide nicht gezeigt).
  • Die Heftposition des Papierbündels in der Vorschubrichtung wird aus der Beförderung des Papierbündels durch die Bündelvorschubrollen 13a und 13b bestimmt. Dadurch kann die Klammer in verschiedenen Positionen für das Papierbündel gestoppt werden.
  • In 1 ist ein Mittelfaltmechanismus stromabwärts in der Papiervorschubrichtung für die Hefteinheit 5 (stromabwärts im Fall des Faltens des Papierblatts und insbesondere der Unterseite) angeordnet. Der Mittelfaltmechanismus umfasst ein Paar von Faltrollen 20, eine Faltplatte 19 und einen Anschlag 21. In der stromaufseitigen Hefteinheit 5 wird ein in der Mitte des Papierblatts in der Vorschubrichtung geheftetes Papierbündel durch die Bündelvorschubrollen 13a, 13b befördert, bis es mit dem Anschlag 21 in Kontakt kommt, und dann wird die Referenzposition zum Falten des Papierbündels durch vorübergehendes Lösen des Pressdrucks der Bündelvorschubwalze 13b bestimmt. Anschließend wird das Papierbündel durch Aufbringen des Pressdrucks zwischen den Bündelvorschubwalzen 26a und 26b darauf gehalten und dann wird der Anschlag 21 zurück bewegt und vom Hinterende des Papierbündels abgekoppelt, so dass das Papierbündel um einen erforderlichen Abstand befördert und in die Faltposition auf der Basis des Blattgrößensignals, das vom Hauptkörper der Bilderzeugungsvorrichtung geliefert wird, gesetzt wird. Das Papierbündel, das in die Faltposition (normalerweise die Mitte des Papierbündels in der Vorschubrichtung) befördert wird und dort gestoppt wird, wird in einen Abstand zwischen den gepaarten Faltrollen 20 durch die Faltplatte einge fügt, so dass die gepaarten Faltrollen 20 bewirken, dass das Papierbündel in der Mitte gefaltet wird, indem das Papierbündel gepresst und gedreht wird. Wenn das Papierbündel eine größere Größe aufweist, wird es in diesem Fall um einen größeren Abstand als die Position des Anschlags 21 in eine Stromabwärtsposition in der Vorschubrichtung befördert. In dieser Ausführungsform ist die Vorschublinie auf der Stromabwärtsseite in einem Bereich, der vom Anschlag 21 weit weg liegt, gekrümmt, um das Ende des Papierbündels in der horizontalen Richtung zu führen. Eine solche Strukturanordnung ermöglicht, dass die Papierblätter befördert werden, selbst wenn sie eine größere Größe aufweisen, wodurch es möglich gemacht wird, die Größe der Papiernachverarbeitungsvorrichtung 2 in der Höhenrichtung zu verkleinern.
  • Wie in 13 gezeigt, ist der Anschlag 21, der als zweiter Ausrichtungsmechanismus, d. h. zweiter Papierbündel-Steuermechanismus, dient, derart ausgelegt, dass er um die Mittelachse der Bündelvorschubrolle 26a gedreht werden kann und dass das Ende 21a des Anschlags 21 auf der Magnetspulenseite durch die Magnetspule 72 als zweiten Steuerlösemechanismus angetrieben wird, und der Endabschnitt 21b ist von der Vorschublinie entfernt. Das gefaltete Papierbündel wird in ein Auslasstablett 23 für in der Mitte gefaltetes Papier durch eine Papiermittelfaltrolle 22 ausgelassen und dann darin gestapelt. Sensoren 310 und 311 im Mittelfaltabschnitt erfassen, ob ein Papierblatt darin existiert oder nicht. Überdies erfasst ein Sensor 313 im Auslasstablett 23 für in der Mitte gefaltetes Papier, ob das Papierbündel im Auslasstablett 23 für in der Mitte gefaltetes Papier angeordnet ist oder nicht, und er wird verwendet, um die Anzahl von Papierbündeln zu zählen, die aus dem leeren Zustand ausgelassen werden, und um den vollen Zustand des Auslasstabletts 23 für in der Mitte gefaltetes Papier zu überwachen. Ein Faltendanschlag-Positionserfassungssensor 312 erfasst die Endposition der Papierbündel in dem Fall, in dem der Anschlag 21 entweder aktiviert oder deaktiviert ist.
  • 14 zeigt eine Steuerschaltung in der Papiernachverarbeitungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform zusammen mit einer zugehörigen Bilderzeugungsvorrichtung. Eine Steuervorrichtung 350 ist ein Mikrocomputer mit einer CPU 360, einer E/A-Schnittstelle 370 und anderen. In diesem Fall werden Erfassungssignale von Schaltern und anderen auf dem Bedienfeld des Hauptkörpers für die Bilderzeugungsvorrichtung 400 PR; vom Eintrittssensor 301; vom oberen Papierauslasssensor 302, vom Rollenverschiebungssensor 303; vom Heftpapierauslasssensor 305; vom Hefttablett-Papiererfassungssensor 306; vom Ausstoßhakenpositionssensor 307; vom Auslasspapiererfassungssensor 308; vom Papieroberflächener fassungssensor 309; vom Falteinheits-Papiererfassungssensor 310; vom Faltrollen-Positionserfassungssensor 311; vom Faltendanschlag-Positionserfassungssensor 312; vom Papiererfassungssensor 313; und anderen geliefert. Diese Erfassungssignale werden über die E/A-Schnittstelle 370 zur CPU 360 geliefert. Auf der Basis der Erfassungssignale steuert die CPU 360 entsprechende Motoren, Magnetspulen und andere. Überdies führt die Locheinheit 3 den Perforationsprozess durch Steuern von Kupplungen und Motoren gemäß den von der CPU 360 gelieferten Befehle durch.
  • In diesem Fall führt die CPU 360 Programme, die in einem ROM (nicht dargestellt) gespeichert sind, unter Verwendung eines RAM (nicht dargestellt) als Arbeitsbereich aus und folglich wird die Steuerung der Papiernachverarbeitungsvorrichtung 2 auf der Basis der Programme ausgeführt.
  • Die Bindevorrichtung in der Papierverarbeitungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird weiter im Einzelnen beschrieben.
  • Wie in 16 gezeigt, besteht die Hefteinheit aus einer Vorderseitenplatte 214, einer Rückseitenplatte 215, einem Paar von Führungswellen 200a und 200b und einem Paar von Führungsplatten 204 und 205, wobei diese vier Elemente an der Vorder- und der Rückseitenplatte 214 und 215 befestigt sind, in welchem Fall die gepaarten Führungswellen 200a, 200b und die gepaarten Führungsplatten 204, 205 jeweils derart ausgelegt sind, dass sie als Stützen dienen. Jede der Führungswellen 200a und 200b ist durch eine Stange mit einem ungefähr kreisförmigen Querschnitt gebildet, wobei die Stärke und die Kosten berücksichtigt sind. Der Hefter 5a und die Klammereinrichtung 5b sind auf beiden Seiten des Bindeabschnitts T zum Binden des Papierbündels angeordnet und ferner sind der Hefter 5a und die Klammereinrichtung 5b jeweils an den gepaarten Führungswellen 200a und 200b beweglich abgestützt, von denen jede auf der Rückseite angeordnet ist. Überdies sind der Hefter 5a und die Klammereinrichtung 5b derart angeordnet, dass eine Heftklammer des Hefters 5a entlang der Mittellinie M bewegt werden kann, die die Mitten der Führungswellen 200a und 200b miteinander verbindet. Obwohl es am meisten bevorzugt ist, dass der Bereich, in dem sich die Klammer des Hefters 5a bewegt, auf der Mittellinie M liegt, machen es ein mechanischer Fehler der Größe der verwendeten Elemente, die Dicke der Papierblätter und die gealterte Verzerrung schwierig, immer eine Konformität zwischen der Klammerposition und der Mittellinie aufrechtzuerhalten.
  • Folglich reicht es aus, dass der Bereich in der Nähe der Mittellinie M angeordnet ist. Der Bereich sollte in einer Position angeordnet sein, in der ein Moment (eine Drehkraft um die Mitte von jeder der Führungswellen 200a und 200b), das sich aus der Reaktionskraft in der Wirkung der Klammer ergibt, klein ist und die Anordnung des Bereichs auf einer Linie verhindert, dass ein mögliches Moment erzeugt wird. Wenn er in der Nähe der Linie angeordnet ist, wird das Moment tatsächlich viel kleiner. Unter Berücksichtigung eines solchen Moments ist es bevorzugt, dass die gepaarten Führungswellen 200a und 200b innerhalb eines Bereichs zwischen den Profillinien N angeordnet sein sollten, wie in 15 gezeigt, wenn die gepaarten Führungswellen 200a und 200b in der axialen Richtung betrachtet werden.
  • Die Führungsplatten 204 und 205 in den Stützen werden aus einem dünnen Metallblech maschinell bearbeitet, so dass seine Basisform in einer zur Längsrichtung senkrechten Richtung betrachtet einen U-förmigen Querschnitt aufweist. In diesem Fall wird ein Teil der flachen Abschnitte für einen später beschriebenen Positionssteuermechanismus (Drehsteuermechanismus) verwendet und Innenräume A und B werden für Kanäle verwendet, in denen Kabelbäume für den Heftermotor und den Sensor installiert werden. Folglich sehen diese Führungsplatten die Kanäle für die Kabelbäume und einen Mechanismus zum Steuern der Drehung des Hefters 5 zusammen mit dem Aufrechterhalten der Seifigkeit der Rahmen des Stützelements vor, wodurch es möglich gemacht wird, die Anzahl von Teilen wirksam zu verringern. Da das Moment in der Heftwirkung auch minimal wird, wie vorstehend beschrieben, müssen diese Führungsplatten nur eine minimale mechanische Festigkeit zum ausreichenden Aufrechterhalten der Lage des Hefters 5 vorsehen. Tatsächlich stellt eine dünne Platte (mit einer Dicke von 0,8 bis 1,2 mm) die mechanische Festigkeit ohne irgendein Problem sicher. Folglich kann ein leichtgewichtiges und einfaches Gehäuse für den Hefter 5 konstruiert werden.
  • Überdies besteht eine große Erhöhung des Freiheitsgrades zum Anbringen der Führungsplatten 204 und 205 in den Stützen. Diese Führungsplatten sind in einer solchen kombinierten Weise angebracht, dass sie seitlich an der Rückseite des Hefters 5 (in der zur Längsrichtung der Seitenplatten 214 und 215 parallelen Richtung) auf der Seite des Hefters 5 unten liegen, und sie stehen auf der Rückseite (in der zur Längsrichtung der Seitenplatten 214 und 215 senkrechten Richtung) auf der Seite der Klammereinrichtung 5b. Die mechanische Festigkeit des Gehäuses des Hefters 5, einschließlich der Torsionssteifigkeit, kann nur durch die Seitenplatten 214, 215 und die Führungsplatten 204, 205 der Stützen erhalten werden. Dies ermög licht die Herstellung einer Bindevorrichtung, die an die Papierverarbeitungsvorrichtung angepasst ist und die leicht gemäß dem Merkmal des Hefters 5 (der Klammervorschubrichtung, der Position des Klammerstaubetätigungsknopfs und anderer) entworfen werden kann, wobei die Anbringungsposition und die Größe der Führungsplatten 204 und 205 der Stützen berücksichtigt werden. In diesem Fall ermöglicht der vorstehend erwähnte erhöhte Freiheitsgrad für die Anbringung der Führungsplatten 204 und 305 der Stützen die Erzeugung einer Bindevorrichtung mit kleiner Größe und eine Einsparung des Raums zur Installation, wodurch es möglich gemacht wird, ausreichend große Räume zwischen den Führungswellen 200a und 200b sowie zwischen den Führungsplatten 204 und 205 der Stützen zu erzeugen, in welchen Räumen der Hefter 5a und die Klammereinrichtung 5b bewegt werden, um das Papierbündel in den Bindeabschnitt T einzuführen, und durch welche Räume die Papierblätter verlaufen.
  • In der vorliegenden Ausführungsform, wie in 17 und 18 gezeigt, die perspektivische Ansichten von wesentlichen Teilen im Hefter 5a von der Rückseite aus betrachtet sind, ist ein Griff 221 für eine Klammerkassette 220 auf der Rückseite des Hefters 5a angeordnet, wodurch ermöglicht wird, dass die Führungsplatte 204 in einer solchen Weise angebracht wird, dass ein Raum V, der es ermöglicht, die Rückseite davon freizulegen, erhalten werden kann.
  • Die Führungswellen 200a und 200b sind mit Lager 201a bzw. 201b ausgestattet, die in der zur Papiervorschubrichtung senkrechten Richtung verschiebbar bewegt werden. Der Hefter 5a ist mit dem Lager 201a über einen stationären Halter 202 verbunden und daher wird er verschiebbar entlang der Führungswelle 200a bewegt. Rollen 202a als Mechanismus zum Einschränken der Bewegung der Führungswelle 200a des Hefters 5a auf dem Umfang eines Kreises sind am anderen Ende des stationären Halters 202 (dem Ende entgegengesetzt zu der Seite, an der das Lager 201a angebracht ist) angeordnet. Durch Einfügen eines flachen Teils 204a, der am Teil der vorstehend erwähnten Stütze 204 ausgebildet ist, wird die Drehung des Hefters 5a eingeschränkt und daher kann der Hefter 5a entlang der Mittellinie der Führungswelle 200a in der dazu parallelen Richtung bewegt werden.
  • Die Klammereinrichtung 5b ist in einer ähnlichen Weise zum Hefter 5a gebildet und ist mit einem Lager 201b über einen stationären Halter 203 verbunden. In diesem Fall ist jedoch die Stütze 205 in der zur Längsrichtung der Seitenplatten 214 und 215 senkrechten Richtung ausgerichtet, so dass die Rollen 203a als Mechanismus zum Einschränken der Bewegung der Führungswelle 200b in der Klammereinrichtung 5b auf dem Umfang eines Kreises die Drehung der Klammereinrichtung 5b durch Einfügen eines flachen Teils, der am Teil der Stütze 205 ausgebildet ist, um die Position zu regeln, in die Rollen einschränken. Folglich kann die Klammereinrichtung 5b auch entlang der Mittellinie der Führungswelle 200b in der dazu parallelen Richtung bewegt werden.
  • Überdies umfassen die Mechanismen zum Bewegen des Hefters 5a und der Klammereinrichtung 5b im Wesentlichen Synchronriemenscheiben 206, 207; Synchronriemen 208, 209; eine Antriebswelle 210 zum Antreiben der Antriebsseite der Synchronriemenscheiben 206, 207; einen Verlangsamungsmechanismus 211; bzw. einen Schrittmotor 212.
  • Die Synchronriemenscheiben 206 und 207 sind symmetrisch in der Nähe der Führungswellen 200a bzw. 200b für den Hefter 5a und die Klammereinrichtung 5b angeordnet und jedes Paar der Riemenscheiben ist entlang der Führungswelle 200a oder 200b angeordnet. In diesem Fall sind die Synchronriemenscheiben in Antriebsriemenscheiben 206a, 207a und Abtriebsriemenscheiben 206b, 207b klassifiziert. Der Synchronriemen 208 ist zwischen die Synchronriemenscheiben 206a und 206b gewickelt, wohingegen der Synchronriemen 209 zwischen die Synchronriemenscheiben 207a und 207b eingefügt ist.
  • In diesem Fall sind die Synchronriemenscheiben 206b und 207b auf der Abtriebsseite an den Führungswellen 200a bzw. 200b angeordnet. Überdies sind die Synchronriemen 208 und 209 in einer symmetrischen Position (in den in Bezug auf den Bindeabschnitt T einander gegenüberliegenden Positionen) jeweils auf der Seite des Hefters 5a und auf der Seite der Klammereinrichtung 5b zwischen den Führungswellen 200a und 200b angeordnet. Die Synchronriemenscheiben 207a und 206a sind mit der Antriebswelle 210 verbunden, wie in 16 gezeigt, und empfangen eine Antriebskraft vom Schrittmotor 212 über einen Verlangsamungsmechanismus (Untersetzungsgetriebezug) 211 und die Antriebswelle 210.
  • Eine solche Anordnung der Synchronriemen 208 und 209 parallel zu den Führungswellen 200a und 200b ermöglicht, dass der Antriebswiderstand für die Bewegung minimiert wird, und eine symmetrische Anordnung der Synchronriemen 208 und 209 in Bezug auf die Führungswellen 200a und 200b macht es ferner möglich, ein einfaches Antriebssystem mit verringerten Kosten zu schaffen. Die Verwendung der toten Räume an den Rückseiten des Hef ters 5a und der Klammereinrichtung 5b und in der Nähe der Führungswellen 200a und 200b bewirkt, dass die Betriebsfähigkeit zum Liefern von Zusätzlichen Klammern vorteilhaft verbessert wird (die Betriebsfähigkeit für das Liefern der Kassetten verbessert wird).
  • Der Synchronriemen 208 ist mit dem stationären Halter 202 für den Hefter durch das stationäre Element 213 verbunden und der Antriebsabschnitt 5a wird entlang der Führungswelle 200a in Verbindung mit einer Bewegung des Synchronriemens bewegt. Die Klammereinrichtung 5b weist auch eine ähnliche Konfiguration auf, obwohl sie nicht gezeigt ist.
  • Eine solche Anordnung ermöglicht, dass der Hefter 5a und die Klammereinrichtung 5b synchron miteinander entlang der Führungswellen 200a und 200b und parallel dazu in der Richtung des Pfeils, wie in 16 gezeigt, bewegt werden. In diesem Fall wird die Ruheposition des Hefters 5a durch einen Sensor 216 erfasst, der in 18 gezeigt ist, und die CPU 360 gibt Impulse aus, deren Anzahl einer Position in Bezug auf die Ruheposition entspricht, um den Schrittmotor 212 gemäß der Anzahl von Impulsen zu erregen, wodurch ermöglicht wird, dass der Hefter 5a und die Klammereinrichtung 5b in die erforderlichen Positionen bewegt werden und folglich der Bindeprozess ausgeführt wird.
  • Die Hefteinheit 5 ist mit Rollen 222 und 223 für die Führungsplatten 204 und 205 ausgestattet, wie in 15 gezeigt. Die Rollen 222 und 223 werden jeweils auf entsprechenden Schienen (nicht dargestellt) bewegt, die im Hauptkörper einer Aufzeichnungspapier-Nachverarbeitungsvorrichtung oder einer Papierverarbeitungsvorrichtung 2 angeordnet sind, so dass sich die Rollen 222 und 223 verschiebbar auf den Schienen zwischen der Bindeposition und der Klammeraustauschposition bewegen können. Folglich kann die Hefteinheit 5 im normalen Bindevorgang im Hauptkörper der Aufzeichnungspapier-Nachverarbeitungsvorrichtung 2 aufbewahrt werden und dann wird der Bindeprozess gemäß dem Befehl von der Informationserzeugungsvorrichtung 1 ausgeführt. Wenn die Klammer ausgetauscht werden muss, wird nach dem Ziehen der Hefteinheit 5 die Klammerkassette 220 weiter aus dem Raum V zwischen der Führungswelle 200a und der Führungsplatte 204 durch Greifen des Griffs 221 gezogen, wie vorstehend beschrieben, und dann wird eine neue Klammerkassette 220 daran angebracht. In diesem Fall wird die Führungsplatte 204 parallel zu der Richtung angeordnet, in der eine Klammerkassette 220 angebracht/demontiert wird (parallel zu der Richtung, in der eine Heftklammer vorgeschoben wird). Folglich kann der vorstehend er wähnte Raum V so ausgelegt sein, dass er größer wird, wodurch es möglich gemacht wird, eine Hefteinheit 5 mit einer signifikant ausgezeichneten Arbeitsfähigkeit bei der Austauscharbeit zu schaffen.
  • In Verbindung mit dem Obigen bedeutet das Bezugszeichen 223a ein Montageloch für eine Welle der Rolle 223 in 17 und das Bezugszeichen 222a bedeutet ein Montageloch für die Welle der Rolle 222 in 18.
  • Im Folgenden wird der Inhalt der Nachverarbeitung, einschließlich des Heftprozesses, unter Verwendung von konkreten Beispielen für die Nachverarbeitungsbetriebsart beschrieben.
  • (1) Betriebsart ohne irgendeinen Prozess (Prüfpapierauslass)
  • Die von der Bilderzeugungsvorrichtung 1 gelieferten Papierblätter laufen durch die Eintrittsvorschublinie A und werden dann mit Hilfe des ersten Verzweigungshakens 24 zur oberen Vorschublinie B geführt. Anschließend wird ein Lochprozess auf die Papierblätter angewendet, falls erforderlich, und die Papierblätter werden in das Prüftablett 18 mit Hilfe der Papierauslassrolle 7 ausgelassen.
  • (2) Verschiebungsstapelbetriebsart.
  • In dem Fall, in dem das Papierbündel in einer Einheit eines individuellen Satzes ausgelassen wird, werden, wenn das Heftbinden nicht ausgeführt wird, die Papierblätter gestapelt, wobei sie in jedem Satz verschoben werden, wodurch ermöglicht wird, dass der Satz identifiziert wird. In dieser Betriebsart läuft ein von der Bilderzeugungsvorrichtung 1 geliefertes Papierblatt durch die Eintrittsvorschublinie A und wird dann zu unteren Vorschublinie D durch den ersten Verzweigungshaken 24 geführt. In diesem Fall werden Stanzlöcher im Rand des Papierblatts unter Verwendung der Locheinheit 3 gemäß der Anforderung des Benutzers erzeugt. Anschließend werden die Papierblätter durch den zweiten Verzweigungshaken 25 zur Zwischenvorschublinie C überführt und nach dem Verschieben in der zur Vorschubrichtung senkrechten Richtung durch die Verschiebungsrolle 9 weiter befördert und dann zur Papierauslassführungsplatte 16 geführt und schließlich in das Papierauslasstablett 17 durch die Auslassrolle 15 ausgelassen. Stanzlöcher werden in den Papierblättern durch die Locheinheit 3 erzeugt und anschließend werden von den Papierblättern nach dem Lochen getrennte Stücke in einem Trichter 4 gesammelt.
  • (3) Endbindebetriebsart
  • In der Endbindebetriebsart wird das Heftbinden auf die Endoberfläche des Papierbündels in einer Einheit eines individuellen Satzes angewendet. 19 ist ein Ablaufplan, der die Prozessschritte in der Endbindebetriebsart zeigt.
  • Ein von der Bilderzeugungsvorrichtung geliefertes Papierblatt läuft durch die Eintrittsvorschublinie A und wird in die untere Vorschublinie D durch Einschalten des ersten Verzweigungshakens 24 geführt (Schritt S101) und dann entlang der unteren Vorschublinie D durch Antreiben der entsprechenden Beförderungsrollen und der Auslassrolle 35 bewegt (Schritte S102 und S103). In diesem Fall wird ein Blattnummerzähler zum Zählen der Anzahl von im Hefttablett 10 gestapelten Papierblättern gelöscht (Schritt S104) und ein Papierblatt wird im Rand durch die Locheinheit 3 perforiert, um Stanzlöcher gemäß der optionalen Wahl des Benutzers darin zu bilden (Schritt S105). Dann geht das Papierblatt in der unteren Vorschublinie D weiter und wird dann im Hefttablett 10 gestapelt. Die in das Hefttablett 10 ausgelassenen Papierblätter werden in Bezug auf den Hinterendzaun 27 durch die Klopfrolle 8 ausgerichtet (die Position des Papierbündels ist wie in 4 angegeben – Schritte S106 und S107).
  • Die Ausrichtung des Papierbündels in der zur Vorschubrichtung senkrechten Richtung wird durch kleineres Einstellen der Breite des Blattstapelbereichs im Hefttablett 10 durch den Rüttelzaun 12 ausgeführt (die Position des Papierbündels ist wie in 4 angegeben – Schritt S108). In Verbindung mit einer solchen Einstellprozedur wird der Prozess des Einklemmens des Papierbündels zwischen den Bündelvorschubrollen 13a und 13b vorübergehend ausgeführt, um die Genauigkeit der Ausrichtung des Papierbündels am unteren Ende zu verbessern. Der Abstand zwischen den Bündelvorschubrollen 13a und 13b kann in der Anfangsstufe des Stapelns kleiner festgelegt werden und er kann danach gemäß der erhöhten Anzahl von gestapelten Papierblättern erhöht werden. Dies kann durch Programmieren des Prozesses in einem entsprechenden Speicher auf der Basis der Blattgröße und anderer verwirklicht werden. Nach dem Vollenden des Einstellprozesses beginnt ein Stapelblattzähler, die Anzahl der gestapelten Papierblätter rückwärts zu zählen (Schritt S109). Nachdem eine erforderliche Anzahl der Pa pierblätter im Hefttablett 10 gestapelt sind (Schritt S110), klemmen die Bündelvorschubrollen 13a und 13b das Papierbündel am unteren Ende ein, um die Papierblätter zu halten (Schritt S111), und dann ist der Hinterendzaun 27 gewöhnlich von der Blattstapeloberfläche entfernt (Schritt S112).
  • Das Papierbündel wird in der Bindeposition der Hefteinheit 5 durch Heften gebunden (beim herkömmlichen Kantenbinden in einer vorgeschobenen Position von 5 mm in der Papiervorschubrichtung angeordnet) (Schritt S113). Die Bindeposition für den Hefter in der Endbindebetriebsart ist hauptsächlich aus einer vorderen Position, zwei Positionen und der hinteren Position auswählbar. Gemäß der ausgewählten Bindeposition werden der Hefter 5a und die Klammereinrichtung 5b in der zur Papiervorschubrichtung senkrechten Richtung durch die Hefterbewegungsführung 6 bewegt, wobei die gegenseitige Position dazwischen bewahrt wird, und dann wird das Hefterbinden ausgeführt. Die Hefteinheit 5 ist von einem Vertikaltrenntyp und sie umfasst den Hefter 5a zum Vorschieben einer Klammer und die Klammereinrichtung 5b zum Biegen der Klammer, die durch das Papierbündel geführt wird, in welchem Fall der Hefter 5a und die Klammereinrichtung 5b derart angeordnet sind, dass die Papierblätter dazwischen verlaufen können.
  • Nach dem Vollenden des Endbindens wird der Auslasshaken 11 in der Richtung des Auslasses der Papierblätter bewegt (Schritt S114) und der Presskontaktzustand der Bündelvorschubrollen 13a und 13b wird genau dann gelöst, wenn der Auslasshaken mit dem Ende der Papierblätter in Kontakt kommt (Schritt S115). Nach dem Vollenden des Bindeprozesses wird eine der Papierauslassführungsplatten 16 in einem vorbestimmten Winkel zum Öffnen geneigt (Schritt S116) und dann wird das gebundene Papierbündel durch den Auslasshaken 11, der sich zusammen mit dem Auslassriemen 14 bewegt, nach oben angehoben. Der Auslasshaken 11 ermöglicht, dass das Papierbündel zum oberen Ende des Hefttabletts 10 mit Hilfe des Auslassriemens 14 angehoben wird, so dass die Papierauslassführungsplatte 16 abgeschaltet wird, wenn das Papierbündel zwischen die Papierauslassführungsplatten 16 eingefügt wird. Anschließend empfängt das Papierbündel eine Antriebskraft von der Auslassrolle 15 (Schritt S117) und dann wird das Papierbündel zum Papierauslasstablett 17 ausgelassen und weiter darin gestapelt (Schritt S118). In diesem Fall ist die Papierauslassführungsplatte 16 derart ausgelegt, dass der Abstand zwischen der Papierauslassführungsplatte und der Auslassrolle eingestellt werden kann.
  • Nach dem Auslassen des Papierblatts werden die Auslassrollen 15 gestoppt (Schritt S119) und dann wird der Auslassriemen 14 angetrieben, bis der Auslasspositionserfassungssensor einschaltet, d. h. bis der Auslasshaken 11 in der Ruheposition ankommt (Schritt S120). Der Auslassriemen wird direkt gestoppt, wenn der Auslasshaken 11 in der Ruheposition ankommt (Schritt S121). Diese Prozedur wird ab Schritt S104 wiederholt, bis eine vorbestimmte Anzahl von Papierblattsätzen gebunden ist.
  • Der Prozess des Endbindens ist in 9 gezeigt. In 9A werden die Papierblätter am Ende in der Papiervorschubrichtung sowie an den Kanten senkrecht zur Papiervorschubrichtung ausgerichtet (Schritte S107 und S108) und die Ausrichtung wird für eine erforderliche Anzahl von Papierblättern vollendet (Schritt S110). Nach diesem Zustand werden die Papierblätter zwischen den Papiervorschubrollen 13a und 13b eingeklemmt, wie in 9B gezeigt (Schritt S111) und der Hinterendzaun 27 ist von der Betriebsposition entfernt (Schritt S112) und dann kommt die Hefteinheit 5 in der Bindeposition an, so dass der Bindeprozess in der Bindeposition ausgeführt wird, wie in 9D gezeigt (Schritt S113).
  • (4) Rückstichheftbetriebsart
  • In der Rückstichheftbetriebsart wird das Heftbinden für das Papierbündel in der Mitte ausgeführt. 20A, B und C sind Ablaufpläne, die den Prozess in der Rückstichheftbetriebsart zeigen. In der folgenden Beschreibung werden dieselben Bezugszeichen auf die Prozesse angewendet, die zu jenen in der Endbindebetriebsart ähnlich sind. In der Rückstichheftbetriebsart sind die Schritte S101 bis S112 und die Schritte S114 bis S121 dieselben wie jene in der Endbindebetriebsart und daher wird auf deren Beschreibung verzichtet und nur die davon verschiedenen Schritte werden beschrieben.
  • In Schritt S101 wird der erste Verzweigungshaken 24 eingeschaltet, so dass die Papierblätter zur unteren Vorschublinie D geführt werden. In Schritt S111 klemmen die Bündelvorschubrollen 13a und 13b das Papierbündel am unteren Ende ein und dann ist der Hinterendzaun 27 von der Blattstapeloberfläche in Schritt S112 entfernt, so dass die Bündelvorschubrollen 13a und 13b das Papierbündel nach unten befördern (Schritt S122). Danach wird das Papierbündel in der Bindeposition (der Mitte des Papierbündels in der Vorschubrichtung in dem Fall, in dem der Rückstichheftprozess ausgeführt wird) durch die Hefteinheit 5 gestoppt (Schritte S123 und S124) und dann wird es durch die Hefteinheit 5 durch Heften gebunden (Schritt S125).
  • In der Rückstichheftbetriebsart werden normalerweise zwei Bindepositionen für den Hefter verwendet. In jeder der Bindepositionen werden der Hefter 5a und die Klammereinrichtung 5b in der zur Papiervorschubrichtung senkrechten Richtung durch die Hefterbewegungsführung 6 bewegt, wobei die gegenseitige Position dazwischen bewahrt wird, so dass das Hefterbinden ausgeführt wird. Das so gebundene Papierbündel wird durch die Bündelvorschubrollen 13a und 13b nach oben befördert (Schritt S126), und wenn das Papierbündel in die Papierbündelausrichtungsposition zurückgeführt wird (Schritt S127), werden die Bündelvorschubrollen 13a, 13b gestoppt und das Papierbündel wird durch den Auslasshaken 11 nach oben ausgelassen (Schritt S114). Anschließend wird der Prozess nach Schritt S115 ausgeführt.
  • (5) Rückstichheft-Buchbindebetriebsart.
  • In der Rückstichheft-Buchbindebetriebart wird ein Papierbündel in der Mitte durch Heften gebunden und dann dort gefaltet, d. h., ein einfaches Buchbinden wie für ein Wochenblatt oder dergleichen wird ausgeführt. 21 ist ein Ablaufplan, der die Prozessschritte in der Rückstichheft-Buchbindebetriebsart zeigt. In der folgenden Beschreibung werden dieselben Bezugszeichen auf die Prozesse angewendet, die zu jenen in der Endbindebetriebsart ähnlich sind. In der Rückstichheft-Buchbindebetriebsart sind die Schritte S101 bis S112 und die Schritte S114 bis S121 dieselben wie jene in der Endbindebetriebsart und daher wird auf deren Beschreibung verzichtet und nur die davon verschiedenen Schritte werden beschrieben.
  • In Schritt S101 wird der erste Verzweigungshaken 24 eingeschaltet, so dass die Papierblätter zur unteren Vorschublinie D geführt werden. In Schritt S111 klemmen die Bündelvorschubrollen 13a und 13b das Papierbündel am unteren Ende ein und dann ist der Hinterendzaun 27 von der Papierblattstapeloberfläche in Schritt S112 entfernt, so dass die Bündelvorschubrollen 13a und 13b das Papierbündel nach unten befördern (Schritt S131). Danach wird das Papierbündel durch die Hefteinheit 5 in der Bindeposition gestoppt (die Mitte des Papierbündels in der Vorschubrichtung, wenn das Rückstichheften ausgeführt wird) (Schritte S132 und S133) und dann durch die Hefteinheit 5 durch Heften gebunden (Schritt S134).
  • In der Rückstichheft-Buchbindebetriebsart werden normalerweise zwei Bindepositionen für den Hefter verwendet. In jeder der Bindepositionen werden der Hefter 5a und die Klammereinrichtung 5b in der zur Papiervorschubrichtung senkrechten Richtung durch die Hefterbewegungsführung 6 bewegt, wobei die gegenseitige Position dazwischen bewahrt wird, so dass das Heftbinden ausgeführt wird.
  • Nachdem das Papierbündel durch den Anschlag 21, der mit dem Bündel am Hinterende zusammenstößt, positioniert ist (Schritte S135 und S136), wird das Papierbündel wieder durch die Bündelvorschubrollen 26a und 26b befördert, bis die Mitte des Papierbündels in der Vorschubrichtung mit der Faltplatte 19 in Kontakt kommt (von Schritt S137 bis Schritt S143). Danach führt die Faltplatte 19 das Papierbündel in den Walzenspalt der gepaarten Mittelfaltrollen 20 ein (Schritte S144 und S145) und das Papierbündel wird im Walzenspalt durch eine Feder (nicht dargestellt), die mit den gepaarten Mittelfaltrollen 20 gekoppelt ist, gepresst (Schritt S146), und nachdem es in der Mitte gefaltet ist, wird das Papierbündel in das Auslasstablett 23 für in der Mitte gefaltetes Papier durch die Auslassrollen 22 für in der Mitte gefaltetes Papier ausgelassen, die direkt nach der Mittelfaltposition angeordnet sind, und darin gestapelt (Schritt S147). Nach dem Stoppen der Mittelfaltrollen 20 (Schritt S148) wird der Hinterendzaun 27 in die Ausrichtungsposition zurückgeführt (Schritt S149). Ein solcher Prozess wird ab Schritt S104 wiederholt, bis eine vorbestimmte Anzahl von Bündelsätzen gebunden sind.
  • Im Folgenden wird der Prozess des Rückstichheftbuchbindens in 10 gezeigt.
  • In 10A wird das Papierbündel am Hinterende in der Papiervorschubrichtung und an den Seiten in der zur Papiervorschubrichtung senkrechten Richtung ausgerichtet (Schritte S107 und S108) und eine erforderliche Anzahl von Papierblättern hinsichtlich einer Art wird ausgerichtet (Schritt S110). Nach diesem Zustand klemmen die Bündelvorschubrollen 13a und 13b das Papierbündel ein, wie in 10B gezeigt (Schritt S111) und dann bewegt sich der Hinterendzaun 27 von der Betriebsposition weg (Schritt S112), wodurch ermöglicht wird, dass das Papierbündel in der Richtung zur Faltplatte 19 hin (nach unten) befördert wird. Anschlie ßend wird das Papierbündel in der Mitte des Blatts in der Vorschubrichtung als Bindeposition durch die Hefteinheit 5 gestoppt und in der Position gebunden.
  • Das so rückstichgeheftete Papierbündel wird weiter nach unten befördert, wie in 10C gezeigt, und dann am Anschlag 21 positioniert, indem das Bündel an den Anschlag angelegt wird (Schritte S135 und S136). Danach wird das Papierbündel weiter befördert, bis die Bindeposition in der Position der Faltplatte 19 (Faltposition) ankommt. Wie in 10D gezeigt, wird das Papierbündel in der vorstehend erwähnten Position gestoppt und dann in den Walzenspalt der Faltrollen 20 durch Vorschieben der Faltplatte 19 eingefügt (Schritte S144 bis S146). Daher kann das Papierbündel in der Bindeposition gefaltet werden.
  • Wenn in diesem Fall ein Ende der Faltplatte 19 in einem solchen Ausmaß vorgeschoben wird, dass es mit dem Papierbündel in Kontakt kommt, kommt die Heftklammer mit der Faltplatte 19 in Kontakt, wenn sie in der Faltposition ankommt, so dass eine hohe Genauigkeit der Faltposition erreicht werden kann.
  • (6) Die Mittelfaltbetriebsart ohne Binden
  • In der Mittelfaltbetriebsart ohne Binden wird ein Papierbündel ohne Binden in der Mitte gefaltet. 22 ist ein Ablaufplan, der den Prozess beim Mittelfalten ohne Binden zeigt.
  • Diese Betriebsart ist äquivalent zu der Betriebsart, in der der Prozess des Rückstichheftens aus dem Prozess in der Rtickstichheft-Buchbindebetriebsart ausgeschlossen ist. Folglich werden die Prozesse der Schritte S131 bis S134 in der Rückstichheft-Buchbindebetriebsart, die in 21 gezeigt sind, ausgelassen und das Papierbündel wird nach unten befördert, direkt nachdem der Hinterendzaun 27 von der Papieranordnungsoberfläche in Schritt S112 weg bewegt wird, und dann durch den Anschlag 21 positioniert, was ermöglicht, dass das Hinterende des Papierbündels vom Anschlag berührt wird (Schritte S135 und S136). Anschließend wird der Faltprozess ausgeführt (Schritte S137 bis S149).
  • In der obigen Beschreibung sind die Prozessschritte, auf die nicht speziell Bezug genommen wird, dieselben wie jene in der Rückstichheft-Buchbindebetriebsart.
  • Hier werden die Subroutinen, die jeweils zum Steuern des Lochens, der Klopfrolle 8, der Hefteinheit 5 und der Faltplatte 19 verwendet werden, beschrieben.
  • 23 ist ein Ablaufplan, der die Prozesssequenz zum Steuern des Lochens in Schritt S105 zeigt. In diesem Prozess kommt ein Papierblatt anfänglich in der Lochposition an (Schritt S201) und dann wird geprüft, ob eine Anforderung zum Lochen existiert oder nicht (Schritt S202). Wenn ja, wird das Lochen ausgeführt (Schritt S203).
  • 24 ist ein Ablaufplan, der die Prozesssequenz zum Steuern der Klopfrolle 8 in Schritt S107 zeigt. In diesem Prozess kommt ein Papierblatt anfänglich in der Klopfposition an (Schritt S301) und dann wird das Papierblatt auf die Seite des Hinterendzauns 27 bewegt, indem die Klopfrolle 8 während eines vorbestimmten Intervalls angetrieben wird (Schritte S302 und S303), und schließlich wird der Prozess gestoppt (Schritt S304).
  • 25 ist ein Ablaufplan, der die Prozesssequenz zum Steuern der Hefteinheit 5 in den Schritten S113, S124 und S134 zeigt. In diesem Prozess wird die Hefteinheit 5 anfänglich in die Bindeposition bewegt (Schritt S401), und wenn die Hefteinheit 5 in einer festgelegten Bindeposition ankommt (Schritt S403), wird die Hefteinheit 5 gestoppt (Schritt S403) und dann wird der Heftprozess ausgeführt (Schritt S404). Wenn der Heftprozess in der festgelegten Position endet (Schritt S405), wird die Hefteinheit 5 in die nächste Heftposition bewegt. Wenn der Heftprozess in den ganzen Heftpositionen endet, wird die Hefteinheit 5 von der Betriebsposition weg bewegt und dann wird der Prozess vollendet.
  • 26 ist ein Ablaufplan, der die Prozesssequenz zum Steuern der Faltplatte 19 in Schritt S144 zeigt. In diesem Prozess wird die Faltplatte 19 anfänglich in den Walzenspalt der Faltrolle 20 bewegt (Schritt S501), und wenn ein Ende der Faltplatte 19 im Walzenspalt der Faltrolle 20 ankommt (Schritt S502), wird die Bewegung der Faltplatte 19 gestoppt (Schritt S503). Daher endet der Prozess.
  • Da die Klammer gemäß der Subroutine zum Steuern der Hefteinheit 5 bewegt wird, wird der Prozess zum Bewegen der Hefteinheit beschrieben.
  • Die Positionen der Hefteinheit 5 vor dem Ausführen des Bindeprozesses sind in 5 dargestellt. Die Hefteinheit 5 wartet in jeder Position, die am nächsten zur nächsten Bindeposition liegt, und ist außer Kontakt mit dem Hinterendzaun 27. Eine solche Position ist entweder durch eine durchgezogene Linie oder eine Zwei-Punkt-Linie angegeben.
  • 6 zeigt die Hefteinheit 5 für zwei Endbindepositionen. In der Endbindebetriebsart wird das Papierbündel in den Bindepositionen durch die Hefteinheit 5 durch Heften gebunden (im normalen Endbinden in einer vorgeschobenen Position von 5 mm in der Papiervorschubrichtung angeordnet), wie vorstehend beschrieben. Die Bindeposition für den Hefter in der Endbindebetriebsart ist aus der vorderen Positionen, zwei Positionen und der hinteren Position auswählbar. Gemäß den ausgewählten Bindepositionen werden der Hefter 5a und die Klammereinrichtung 5b durch die Hefterbewegungsführung 6 in der zur Papiervorschubrichtung senkrechten Richtung bewegt, wobei die gegenseitige Position dazwischen bewahrt wird, und dann wird das Hefterbinden in der Position ausgeführt. In dem Fall, in dem die Hefteinheit 5 mit dem Hinterendzaun 27 in Kontakt kommt (kleine Größe beim Binden in einer einzelnen Position, Binden in zwei Positionen, und Rückstichheften), wird der Hinterendzaun 27 von der Papieranordnungsoberfläche weg bewegt. Danach wird die Hefteinheit 5 in der zur Papiervorschubrichtung senkrechten Richtung bewegt und wird verwendet, um das Heftbinden auszuführen. Dieser Prozess ist derselbe wie jener im Fall des in 7 gezeigten Rückstichheftens. In der Bindebetriebsart, in der das Binden in zwei verschiedenen Positionen ausgeführt wird (Endbinden in zwei Positionen und Rückstichheften), wartet die Hefteinheit 5 in einer Warteposition auf der entgegengesetzten Seite in der zur Papiervorschublinie senkrechten Richtung bei jedem Prozess des Bindens eines Bündels. Eine solche Warteposition ist entweder durch eine durchgezogene Linie oder durch eine Zwei-Punkt-Linie angegeben und diese Positionen werden abwechselnd als Warteposition verwendet. Daher kann die Hefteinheit 5 nach dem zweiten Bindeprozess in dem am meisten verringerten Abstand in die Warteposition bewegt werden.
  • In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist der Bindemechanismus zur Klammereinheit 5; der Bewegungsmechanismus zu den Synchronriemenscheiben 206, 207 und den Synchronriemen 208, 209, der Antriebswelle 210, dem Verlangsamungsmechanismus 211 und dem Schrittmotor 212; die Seitenplatten zur Vorderseitenplatte 214 und zur Rückseitenplatte 215; die Stützen zu den Stützen 204 und 205; die Stützelemente zu den Führungswellen 200a und 200b; der Hefterabschnitt zum Hefterabschnitt 5a; der Klammerabschnitt zum Klammerabschnitt 5b; das Positionssteuerelement zu den Führungsplatten 204 und 205 der Stütze; der Aufbewahrungsraum für den Kabelbaum zu A und B; ein zwischen die Stützelemente eingefügter Raum zu V; und die Rollen für die Bewegung zu den Rollen 222 und 223 äquivalent.
  • Wie vorstehend beschrieben, ist es möglich, eine solche Bindevorrichtung, eine solche Papiernachverarbeitungsvorrichtung mit einer solchen Bindevorrichtung und ein solches Bilderzeugungssystem, die alle kompakt sind und eine höhere Leistung, eine höhere Genauigkeit und eine höhere Zuverlässigkeit aufweisen, mit verringerten Kosten zu schaffen.
  • Überdies ist es möglich, eine Papierverarbeitungsvorrichtung und ein Bilderzeugungssystem zu schaffen, in denen das Falten in der Mitte zusammen mit einer kompakten Strukturanordnung mit verringerten Kosten verwirklicht werden kann ebenso wie das Falten in der Mitte mit einer höheren Genauigkeit nur durch Bestimmen der Vorschubzeitpunkte des Papierbündels für den ersten und den zweiten Vorschubmechanismus und der Installationspositionen davon ausgeführt werden kann. Selbst wenn eine Papierverarbeitungsvorrichtung mit einer einfachen Struktur, wie vorstehend beschrieben, geschaffen wird, kann insbesondere das Falten in der Mitte mit einer höheren Genauigkeit ausgeführt werden.

Claims (11)

  1. Papierverarbeitungsvorrichtung, die einen Verarbeitungsmechanismus zum Anwenden einer vorgegebenen Verarbeitung auf ein Papierblatt nach der Erzeugung eines Bildes aufweist, wobei die Papierverarbeitungsvorrichtung umfasst: einen Stapelmechanismus (10), um Papierblätter zu stapeln; einen Faltmechanismus (19, 20), um ein Papierbündel aus den Papierblättern zu falten; einen ersten Ausrichtmechanismus (8, 12, 27), um das in dem Stapelmechanismus gestapelte Papierbündel auszurichten; einen ersten Beförderungsmechanismus (13a, 13b), um ein durch den ersten Ausrichtmechanismus ausgerichtetes Papierbündel zu befördern; einen zweiten Ausrichtmechanismus (21) in der Nähe einer Faltposition, um das durch den ersten Beförderungsmechanismus beförderte Papierbündel auszurichten; und einen zweiten Beförderungsmechanismus (26a, 26b), um das durch den zweiten Ausrichtmechanismus ausgerichtete Papierbündel zu der Faltposition zu befördern; ferner umfassend: einen ersten Presskontaktkraft-Ausübungs-/Lösemechanismus (13a, 13b, 60, 62, 64), um auf ein in dem ersten Beförderungsmechanismus gehaltenes Papierbündel eine Presskontaktkraft auszuüben und um die Ausübung der Presskontaktkraft zu beenden; und und einen zweiten Presskontaktkraft-Ausübungs-/Lösemechanismus (26a, 26b, 60, 62, 64), um auf ein in dem zweiten Beförderungsmechanismus gehaltenes Papierbündel eine Presskontaktkraft auszuüben und um die Ausübung der Presskontaktkraft zu beenden.
  2. Papierverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, die ferner umfasst: einen Bindemechanismus (5a, 5b), um auf das Papierbündel eine Bindeverarbeitung anzuwenden; wobei der zweite Ausrichtmechanismus (21) dazu dient, das Papierbündel, das auch durch den Bindemechanismus gebunden wird, in der Umgebung einer Faltposition auszurichten.
  3. Papierverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei der erste Ausrichtmechanismus mit einem ersten Papierbündel-Steuermechanismus (8, 27) ausgerüstet ist, um das durch den Stapelmechanismus gestapelte Papierbündel in einer Papiervorschubrichtung durch Berühren eines stromabseitigen Endes des Papierbündels auszurichten, und mit einem Ausrichtorgan (12) ausgerüstet ist, um das Papierbündel in einer Richtung senkrecht zu der Papiervorschubvorrichtung durch Berühren des Papierbündels in der Richtung senkrecht zu der Vorschubrichtung auszurichten.
  4. Papierverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei der erste Papierbündel-Steuermechanismus (8, 27) eine Klopfrolle (8) enthält, die durch eine oszillierende Bewegung gegen die in dem Stapelmechanismus gestapelten Blätter angetrieben wird.
  5. Papierverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der zweite Ausrichtmechanismus mit einem zweiten Bündelsteuermechanismus (21) ausgerüstet ist, um das von dem ersten Beförderungsmechanismus beförderte Papierbündel in der Umgebung einer Faltposition durch Berühren des stromabseitigen Endes des Papierbündels in einer Papiervorschubrichtung auszurichten.
  6. Papierverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei sie mit einem ersten Steuerfreigabemechanismus (20) ausgerüstet ist, um die Steuerung durch den ersten Papierbündel-Steuermechanismus freizugeben.
  7. Papierverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei sie mit einem zweiten Steuerfreigabemechanismus (72) ausgerüstet ist, um die Steuerung durch den zweiten Papierbündel-Steuermechanismus freizugeben.
  8. Papierverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei der zweite Papierbündel-Steuermechanismus und der zweite Beförderungsmechanismus stromabseitig in der Papierbündel-Vorschubrichtung in Bezug auf die Faltposition angeordnet sind.
  9. Papierverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vorschublinie einen gekrümmten Abschnitt aufweist, der stromabseitig in einer Papierbündel-Vorschubrichtung in Bezug auf den Faltabschnitt angeordnet ist.
  10. Papierverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 5, die ferner umfasst: einen zweiten Steuerfreigabemechanismus (72), um die Steuerung durch den zweiten Papierbündel-Steuermechanismus freizugeben; einen zweiten Presskontaktkraft-Ausübungs-/Lösemechanismus (26a, 26b), um einen Presskontakt auf das Papierbündel in Bezug auf den zweiten Beförderungsmechanismus auszuüben und um die Ausübung der Presskontaktkraft zu beenden; und einen Steuermechanismus (350), um den ersten und den zweiten Beförderungsmechanismus, den zweiten Steuerfreigabemechanismus und den zweiten Presskontaktkraft-Ausübungs-/Lösemechanismus zu steuern; wobei der Steuermechanismus dann, wenn das stromabseitige Ende des Papierbündels in der Papiervorschubrichtung durch den zweiten Papierbündel-Steuermechanismus eingestellt wird, eine Presskontaktkraft auf das Papierbündel in Bezug auf den zweiten Beförderungsmechanismus durch den zweiten Presskontakt-Ausübungs-/Lösemechanismus ausübt, bevor die Steuerung des zweiten Papierbündel-Steuermechanismus zumindest durch den zweiten Steuerfreigabemechanismus freigegeben wird.
  11. Papierverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 10, wobei der Steuermechanismus die Presskontaktkraft, die durch den zweiten Beförderungsmechanismus bereitgestellt wird, aufrechterhält, wenn das Papierbündel durch den Faltmechanismus gefaltet wird.
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