DE60316358T2 - Mobilkran - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/18Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
    • B66C23/36Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes mounted on road or rail vehicles; Manually-movable jib-cranes for use in workshops; Floating cranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/72Counterweights or supports for balancing lifting couples
    • B66C23/74Counterweights or supports for balancing lifting couples separate from jib

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Mobilkran, vorzugsweise einen selbstfahrenden oder selbstangetriebenen Mobilkran von der Bauart, die eine verfahrbare Basisstruktur umfasst, die die Verfahrbarkeit des Krans auf einer oder über eine Oberfläche ermöglicht, und darüber hinaus einen drehbaren Aufbau umfasst, der an der Basisstruktur angebaut und um eine vertikale Drehachse im Hinblick auf die Basisstruktur drehbar ist. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Betreiben eines solchen Mobilkrans.
  • Der Kran umfasst darüber hinaus einen Ausleger oder Kranbaum und einen hinteren Mast oder Gegenausleger, wobei der Ausleger und der hintere Mast jeweils schwenkbar um eine zugeordnete horizontale Schwenkachse mit dem Aufbau verbunden ist. Zum Heben einer Last ist dem Ausleger ein Hauptlasthebemittel zum Heben einer Last zugeordnet.
  • Der Kran besitzt auch einen Aufbauballast, also ein Aufbau-Gegengewicht, und der Aufbau ist dazu angepasst, das Aufbau-Gegengewicht auf sich zu haltern.
  • Um sogenannte "Superlifts" oder "Höchsthübe" durchzuführen, besitzt der Kran einen Höchsthebeballast, also ein Superlift-Gegengewicht. Ein zugeordnetes Verbindungsmittel, für gewöhnlich ein Mehrfachfallseil, dient dazu, das Superlift-Gegengewicht am hinteren Mast anzuschließen, während das Superlift-Gegengewicht auf der Fläche aufliegt und/oder vom hinteren Mast über der Fläche in einem großen Abstand vom Unterbau herabhängt. Hierdurch kann der Kran sehr großen Kippmomenten wiederstehen, die durch die Last erzeugt werden.
  • In der Praxis kann das Superlift-Gegengewicht hundert oder auch mehrere hundert Tonnen wiegen. Der Ballast bzw. das Gegengewicht besteht für gewöhnlich aus einem Stapel schwerer Stahlplatten.
  • Mobilkrane dieser Art werden oftmals für verschiedene Hebeaufgaben an einer Einzelbaustelle, z.B. einer Chemieanlage verwendet. Das bedeutet, dass der Kran für jede Aufgabe, z.B. mehrere zehn oder hundert Meter an eine neue Stelle verfahren und für die neue Aufgabe vorbereitet werden muss.
  • Ein Nachteil von Mobilkranen der zuvor beschrieben Art aus dem Stand der Technik bezieht sich auf die vorstehend beschriebene Praxis, bei der der Kran von einer zur nächsten Stelle verfahren wird. Bei den meisten Kränen aus dem Stand der Technik müssen zusätzliche Kräne und Transportfahrzeuge bereitgestellt werden, um das Superlift-Gegengewicht zu der neuen Stelle zu bewegen. Dies ist zeitaufwändig und wirft zusätzliche Sicherheitsrisiken für das Personal auf.
  • In der DE-U-297 24 688 ist vorgeschlagen, den Höchsthebeballast, also die Gegenmasse, auf einem separaten mit Rädern versehenen Gegenmassewagen zu montieren, der am Aufbau angebracht ist und über lenkbare Räder verfügt, die durch zugeordnete Antriebseinrichtungen angetrieben sind. Dies macht einen außerordentlich robusten und kostspieligen Gegenmassewagen erforderlich, was die Kosten des Krans auf unerwünschte Weise in die Höhe treibt.
  • In der US 6 283 315 ist ein Mobilkran mit einem Ballastwagen offenbart, der über einen Teleskopausleger mit dem Überbau verbunden ist. Auch dieser Wagen hat lenkbare Räder, was zu einer unerwünscht komplexen und kostenintensiven Anordnung führt.
  • Der Kran Demag CC 8800 hat einen Superlift-Gegengewichtswagen (max. 600 Tonnen), der über einen Teleskopausleger mit dem Unterwagen verbunden ist. Dieser Kran besitzt darüber hinaus ein Oberwagen-Gegengewicht, das am hinteren Ende des Aufbaus angebracht ist. Um diesen Kran aus dem Stand der Technik weiter zu stabilisieren, ist ein "Zentralballast" (max. 100 Tonnen) auf dem Fahrgestell des Unterwagens vorgesehen. Dies wird dadurch bewerkstelligt, dass der vordere und hintere Ausleger des Unterwagens mit einer zentral angeordneten Stützplattform versehen ist, auf der die Gegengewichtsplatten aus Metall gestapelt werden können.
  • Ein weiterer Mobilkran aus dem Stand der Technik ist in der US 6 568 547 offenbart, wobei der Kran mit keinem Aufbau-Gegengewicht versehen ist. Dieser Kran besitzt einen am Aufbau befestigten horizontalen Ausleger, der das Superlift-Gegengewicht trägt.
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, einen verbesserten Mobilkran bereitzustellen, der Vorkehrungen zum Handhaben des Superlift-Gegengewichts aufweist, die für einen effizienteren Gebrauch des Krans zu erschwinglichen Kosten sorgen.
  • Die vorliegende Erfindung stellt einen Mobilkran nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 bereit, der sich dadurch auszeichnet, dass die verfahrbare Basisstruktur mit Höchsthebeballast-Stützmitteln ausgestattet ist, die es ermöglichen, den Höchsthebeballast auf der Basisstruktur abzustützen, so dass der Höchsthebeballast, während er von der Basisstruktur abgestützt wird, zusammen mit dem Mobilkran bewegbar ist.
  • Die vorliegende Erfindung schlägt somit vor, den verfahrbaren Unterbau des Krans selbst, der vorzugsweise mit Eigenantrieb ausgestattet ist, als Mittel zum Abstützen oder Haltern und Transportieren des Superlift-Gegengewichts zu verwenden, wenn der Kran von einem Einsatzort zum nächsten verfahren wird. Dies kann zu einem Kran mit geringeren Kosten als bei den komplexen Auslegungen aus dem Stand der Technik und/oder zu einem Kran führen, der bei weitem effizienter betrieben werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Betreiben eines solchen Mobilkrans.
  • Weitere bevorzugte Ausführungsformen des Krans nach der Erfindung sowie Verfahren zum Betreiben des Krans sind in den Ansprüchen und in der folgenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen offenbart.
  • 1 zeigt ein Beispiel eines Raupenkettenkrans nach der vorliegenden Erfindung in Seitenansicht,
  • 2 zeigt den Kran von 1 in einer anderen Aufstellung in einer Frontansicht,
  • die 3a–c zeigen in aufeinanderfolgenden Seitenansichten die Positionierung eines Superlift-Gegengewichtteils auf dem Unterbau des Krans von 1,
  • die 4a–f zeigen in aufeinanderfolgenden Draufsichten die Positionierung beider Superlift-Gegengewichtteile auf dem Unterbau des Krans von 1,
  • 5 ist eine Draufsicht des zentralen Fahrgestells und der Superlift-Gegengewichtsteile, die vom Fahrgestell des Krans von 1 gehaltert werden,
  • die 6a und 6b zeigen in Querschnittsaufrissen zwei Ablagen eines Superlift-Gegengewichtsteils von 5 im zusammengebauten bzw. auseinandergenommenen Zustand,
  • 7 zeigt einen Längsquerschnitt der Gegengewichtsteile wie in der Ansicht von 5, und
  • 8 zeigt eine Ansicht von vorn, die eine Gegengewichtsablage und Superlift-Gegengewichtsplatten darstellt, die auf der Ablage gestapelt sind.
  • Die 1 und 2 zeigen den Kettenraupenkran 1 in verschiedenen Aufstellungen für verschiedene Hebeaufgaben, der zum Heben von Lasten mit mehreren hundert Tonnen, in einer bevorzugten Ausführungsform bis zu 1200 Tonnen oder sogar noch mehr ausgelegt ist.
  • Der Kran 1 ist ein selbstangetriebener Kran und besitzt eine verfahrbare Basisstruktur 2 oder einen verfahrbaren Unterbau 2, der ein Verfahren des Krans über eine Fläche ermöglicht. In vielen Fällen wird es sich bei dieser Fläche um den Boden handeln, der vorzugsweise durch ein geeignetes Fundament verstärkt ist, es ist aber auch vorgesehen, dass der Kran auf einem großen Ponton o. dgl. verwendet wird.
  • Auf dem Unterbau 2 ist ein drehbarer Aufbau 3 so angebracht, dass sich der Aufbau 3 um eine vertikale Drehachse im Hinblick auf den Unterbau 2 drehen kann.
  • Der Kran 1 besitzt darüber hinaus einen Ausleger 4 und einen hinteren Mast 5. Der Ausleger ist so an den Aufbau 3 angelenkt, dass der Ausleger 4 um eine horizontale Schwenkachse 6 schwenkt. Der hintere Mast 5 ist auch um eine horizontale Schwenkachse 7 schwenkbar am Aufbau 3 angelenkt.
  • In der in den 1 und 2 gezeigten Ausführungsform haben sowohl der Ausleger 4 als auch der hintere Mast 5 einen Gitteraufbau, der vorzugsweise modular ist, um den ganzen Kran leicht von einer Baustelle zur nächsten transportieren zu können.
  • In 2 ist auch gezeigt, dass der Ausleger 4 eine A-Rahmenkonstruktion mit jeweils zwei langgestreckten Auslegerabschnitten 4a, 4b hat, die separat an den Aufbau angeschlossen sind und nahe der Spitze des Auslegers 4 aufeinander zu laufen.
  • Der hintere Mast 5 hat eine umgekehrt Y-förmige Rahmenkonstruktion mit zwei unteren hinteren Mastabschnitten 5a, 5b, die schwenkbeweglich am Aufbau 3 angebracht sind und zu einem einzigen Abschnitt 5c zusammenlaufen.
  • In der Aufstellung von 1 ist eine Schwenkstrebenauslegeranordnung 8 vorhanden, die einen Ausleger 8a und Stützstreben 8b, 8c umfasst, die an die Spitze des Auslegers 4 angeschlossen sind.
  • Eine Hauptlasthubeinrichtung ist dem Ausleger 4 zugeordnet, um eine Last zu heben. In 1 ist ein Hubseil 11 gezeigt, das über Seilscheiben 12 geführt ist, die an der Spitze des hinteren Mastes 5, an den Stützstreben 8b, 8c und an der Spitze des Auslegers 8a montiert sind. Ein Kranhaken 13 hängt vom Hubseil 11 herab. Eine Hauptlast-Hubwinde 13a ist am drehenden Aufbau 3 montiert.
  • Ein Aufbau-Gegengewicht 15 ist vorgesehen, das aus einem Stapel Gegengewichtsstahlplatten besteht. Das hintere Ende des Aufbaus 3 ist dazu ausgelegt, das Aufbau-Gegengewicht 15 auf sich zu haltern.
  • Der Kran 1 besitzt darüber hinaus einen Höchsthebeballast 20 oder ein Superlift-Gegengewicht 20 und zugeordnete Verbindungseinrichtungen 30, die dazu dienen, das Superlift-Gegengewicht 20 mit dem hinteren Mast 5 zu verbinden, wenn das Superlift-Gegengewicht 20 (wie in 1) auf der Fläche aufliegt und/oder vorn hinteren Mast 5 herab über der Fläche hängt.
  • Die Verbindungseinrichtungen 30 bestehen hier aus einem Superlift-Gegengewichtsseil 31, das über eine Seilscheibe 32 in der Spitze des hinteren Masts 5 geführt und an eine Superlift-Gegengewichtswinde 33 angeschlossen ist, die am Aufbau 3 montiert ist.
  • Wie nachstehend noch ausführlicher erklärt wird, ist der verfahrbare Unterbau 2 mit Halterungseinrichtungen für das Superlift-Gegengewicht ausgestattet, die eine Halterung des Superlift-Gegengewichts 20 am Unterbau 2 ermöglichen, und zwar so, dass das Superlift-Gegengewicht 20 zusammen mit dem Kran 1 verfahren werden kann und gleichzeitig vom Unterbau 2 gehaltert wird.
  • Der verfahrbare Unterbau 2 umfasst ein zentrales Fahrgestell 40 oder Hauptfahrgestell 40 (im Detail in 5 gezeigt) und eine erste und zweite Laufwerksanordnung 41, 42 auf den gegenüberliegenden Lateralseiten oder Seitenschenkeln des Laufwerks 40. Bei diesem Kran 1 sind die Laufwerkgruppen als Kettenraupensystem mit jeweils einer Spur ausgelegt. Andere Auslegungen sind auch denkbar, wie etwa mit Rädern versehene Wagensysteme (für kleinere Kräne) oder Schieneneinrichtungen u. dgl.
  • Wie insbesondere in den 4a–4f zu sehen ist, ragen das erste und zweite Kettenraupensystem 41, 42 im Hinblick auf das zentrale Fahrgestell 40 nach vorn und hinten vor.
  • Der verfahrbare Unterbau 2, in diesem Beispiel sein Fahrgestell 40, ist mit einer ersten und zweiten Halterungseinrichtung 50, 55 für das Superlift-Gegengewicht versehen, die sich auf dessen entgegengesetzten Seiten, in diesem Beispiel an der Vorder- und Rückseite des Fahrgestells 40, befinden.
  • Das Superlift-Gegengewicht 20 umfasst hier ein erstes und ein zweiten Superlift-Gegengewichtsteil 20a, 20b, die auf der ersten bzw. zweiten Halterungseinrichtung 50, 55 für das Superlift-Gegengewicht gehaltert werden können.
  • Wie in 4 zu sehen ist, sind die erste und zweite Halterungseinrichtung 50, 55 für das Superlift-Gegengewicht so ausgelegt, dass das erste Superlift-Gegengewichtsteil 20a im Wesentlichen vor dem Fahrgestell 40 zwischen den nach vorn vorragenden Laufwerkssystemteilen gehaltert ist, und das zweite Superlift-Gegengewichtsteil 20b im Wesentlichen hinter dem Fahrgestell 40 zwischen den nach hinten vorragenden Laufwerkssystemteilen gehaltert ist.
  • Es ist festzuhalten, dass die Superlift-Gegengewichtsteile 20a, 20b so auf dem verfahrbaren Unterbau 2 gehaltert werden, dass eine ungehinderte Drehbewegung des Aufbaus 3 möglich ist, wenn die Gegengewichtsteile auf dem Fahrgestell gehaltert sind.
  • Wie in den 7 und 8 zu sehen ist, umfassen das erste und zweite Superlift-Gegengewichtsteil 20a, 20b hier jeweils zwei miteinander verbindbare Ballastablagen 16 oder Gegengewichtsablagen 16 und mehrere Ballastplatten 17 oder Gegengewichtsplatten 17, die jeweils auf den Gegengewichtsablagen 16 gestapelt werden können. Jede Ablage 16 hat einen Boden 16a und Seitenwände 16b. Die Seitenwände 16b besitzen ein Verbindungsteil 16c an einem Rand, das für eine Art Nut- und Federverbindung mit der dazugehörigen Ablage und auch mit einem entsprechenden Verbindungsteil 43 am Fahrgestell 40 sorgt.
  • In den 7 und 8 ist zu sehen, dass das Fahrgestell 40 zwei Querträger 44, 45 hat, die sich zwischen den Kettenraupensystemen erstrecken, und zwei Längsträger 46, 47, welche die Querträger 44, 45 miteinander verbinden. Oben an dem Trägeraufbau ist ein Drehring 47a angebracht, an dem mehrere Laufgestelle 48 mit Rollen gehaltert sind. Diese Laufgestelle 48 haltern den Aufbau 3 am Drehring 47a auf eine drehbare Weise (siehe 2).
  • In 2 und 7 sind hydraulische Hubzylinder 49 am Fahrgestell 40 jeweils nahe den Laufwerkssystemen zu sehen, welche Hubzylinder dazu dienen, den Kran 1 zu stabilisieren, wenn er stationär auf dem Erdboden steht.
  • Ein bevorzugtes Verfahren zum Anbringen der Superlift-Gegengewichtsteile 20a, 20b auf dem Unterbau 2 wird nun mit Bezug auf die 3 und 4 erklärt.
  • In 3a und 4a liegen die Superlift-Gegengewichtsteile 20a, 20b auf der Fläche in einem vom Unterbau 2 abgesetzten Abstand auf.
  • Als Erstes wird, wie in den 3b und 4b gezeigt, das ganze Superlift-Gegengewicht 20 näher an den Unterbau 2 heran gebracht, indem das Gegengewicht 20 von der Fläche hochgehoben und der hintere Mast 5 hochgefahren wird. Dann wird das Gegengewicht 20 auf den Boden abgesenkt, und die Gegengewichtsteile 20a, 20b werden voneinander getrennt. Das Gegengewichtshubseil 31 wird dann nur an das Gegengewichtsteil 20a angeschlossen, das dann hochgehoben wird.
  • Durch Schwenken des Aufbaus 3 wird das Gegengewichtsteil 20a zwischen den vorderen Teil der Kettenraupensysteme gebracht und dann so abgesenkt, dass dieses Gegengewichtsteil 20a auf der dazugehörigen Halterungseinrichtung 50 des Fahrgestells 40 zu liegen kommt (sie 3c und 4c). Das Gegengewichtshubseil wird dann vom Gegengewichtsteil 20a getrennt.
  • Dann wird der Aufbau 3 so nach hinten geschwenkt, dass das Seil am anderen Superlift-Gegengewichtsteil 20b befestigt werden kann. Dieses Gegengewichtsteil 20b wird dann angehoben, und durch Schwenken des Aufbaus und Hochfahren des hinteren Masts 5 wird das Gegengewichtsteil 20b zwischen das hintere Ende der Kettenraupensysteme gebracht. Das Gegengewichtsteil 20b wird dann auf die dazugehörige Halterungseinrichtung 55 des Fahrgestells 40 abgesenkt.
  • Es wird offensichtlich sein, dass auch andere Abfolgen möglich sind, um die Gegengewichtsteile 20a, 20 auf dem Aufbau 2 abzusetzen.
  • Nun kann der Mobilkran 1 zu einer anderen Arbeitsstätte verfahren werden, und das Superlift-Gegengewicht 20 wird zusammen mit dem (selbstangetriebenen) Kran 1 mitgeführt.
  • Es wird klar sein, dass eine derartige Handhabung des Superlift-Gegengewichts 20 effizient ist und keine zusätzlichen Kräne und Transportfahrzeuge erforderlich macht, wenn der Kran von einer Arbeitsstätte zur nächsten verfahren wird.
  • Selbstverständlich könnte das Superlift-Gegengewicht 20 auch nur aus einem Teil bestehen, das dann an einer geeigneten Stelle auf dem verfahrbaren Unterbau gehaltert würde. Es ist jedoch bevorzugt, über mehrere Superlift-Gegengewichtsteile zu verfügen, die auf entgegengesetzten Seiten des Fahrgestells gehaltert sind.

Claims (10)

  1. Mobilkran (1), vorzugsweise ein selbstfahrender Mobilkran, umfassend: – eine verfahrbare Basisstruktur (2), die die Verfahrbarkeit auf einer Oberfläche ermöglicht, – einen drehbaren Aufbau (3), der auf der Basisstruktur angebaut ist, – einen Ausleger (4) und einen hinteren Mast (5), wobei der Ausleger und der hintere Mast jeweils schwenkbar um eine zugeordnete horizontale Schwenkachse mit dem drehbaren Aufbau (3) verbunden ist, – ein Hauptlasthebemittel (11, 13a), das dem Ausleger zum Heben einer Last zugeordnet ist, – einen Aufbauballast (15), wobei der drehbare Aufbau (3) für das Abstützen des Aufbauballastes darauf angepasst ist, – einen Höchsthebeballast (20, 20a, 20b) und zugeordnete Verbindungsmittel (30), die dazu dienen, den Höchsthebeballast mit dem hinteren Mast (5) zu verbinden, während der Höchsthebeballast auf der Oberfläche ruht und/oder von dem hinteren Mast herab über der Oberfläche schwebend gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die verfahrbare Basisstruktur (2) mit Höchsthebeballast-Stützmitteln (50, 55) ausgestattet ist, die es ermöglichen, den Höchsthebeballast (20a, 20b) auf der Basisstruktur abzustützen, so dass der Höchsthebeballast, während er von der Basisstruktur (2) abgestützt wird, zusammen mit dem Mobilkran bewegbar ist.
  2. Mobilkran nach Anspruch 1, wobei der Höchsthebeballast (20a, 20b) dermaßen auf der vierfahrbaren Basisstruktur (2) abgestützt ist, dass eine ungehinderte Drehbewegung des Aufbau (3) möglich ist.
  3. Mobilkran nach Anspruch 1 oder 2, wobei die die vierfahrbare Basisstruktur (2) ein Hauptfahrgestell (40) und eine erste und eine zweite Laufwerksanordnung (41, 42) auf den gegenüberliegenden Lateralseiten des Fahrgestells umfasst.
  4. Mobilkran nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die vierfahrbare Basisstruktur (2) mit einem ersten und einem zweiten Höchsthebeballast-Stützmittel (50, 55) ausgestattet ist, die auf gegenüberliegenden Seiten der Basisstruktur (2) gelegen sind, und wobei der Höchsthebeballast zumindest erste und zweite Höchsthebeballast-Teile (20a, 20b) umfasst, die auf den ersten bzw. zweiten Höchsthebeballast-Stützmitteln abstützbar sind.
  5. Mobilkran nach Anspruch 3 und 4, wobei erste und zweite Laufwerksanordnungen (41, 42) nach vorne und nach hinten in Bezug auf das Hauptfahrgestell (40) hinausragen und wobei das erste und das zweite Höchsthebeballast-Stützmittel (50, 55) derartig angepasst sind, dass das erste Höchsthebeballast-Teil (20a) im Wesentlichen im Vorderen des Fahrgestells zwischen den nach vorne hinausragenden Laufwerksanordnungs-Teilen abgestützt ist und das zweite Höchsthebeballast-Teil (20b) im Wesentlichen zum Hinteren des Fahrgestells hin zwischen den nach hinten hinausragenden Laufwerksanordnungs-Teilen abgestützt ist.
  6. Mobilkran nach Anspruch 4 oder 5, wobei das erste und das zweite Höchsthebeballast-Teil (20a, 20b) jeweils eine Ballastablage (16) und mehrfache Ballastplatten (17), die auf der Ballastablage stapelbar sind, aufweisen.
  7. Mobilkran nach Anspruch 6, wobei die Ballastablagen (16) mit Verbindungsmitteln (16c) ausgestattet sind, die es ermöglichen, die Ablagen miteinander zu verbinden, so dass die miteinander verbundenen Ablagen während des Hebens einer Last durch den Mobilkran verwendbar sind.
  8. Mobilkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Höchsthebeballast-Hebemittel (31, 33) dem hinteren Mast (5) zugeordnet ist, so dass der Höchsthebeballast (20, 20a, 20b) von dem hinteren Mast herab schwebend haltbar ist, wobei der hintere Mast (5) positionierbar ist, so dass der Höchsthebeballast dazu gebracht werden kann, auf den Höchsthebeballast-Stützmitteln (50, 55) des Mobilkrans aufzuliegen.
  9. Mobilkran nach einem der Ansprüche 2 bis 8, wobei die Laufwerksanordnungen Laufkettenanordnungen (41, 42) sind.
  10. Verfahren zum Betreiben eines Mobilkrans nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Höchsthebeballast (20a, 20b) dazu gebracht ist, auf den Höchsthebeballast-Stützmitteln (50, 55) der verfahrbaren Basisstruktur (2) zu ruhen, so dass der Höchsthebeballast, während er durch die Basisstruktur abgestützt wird, zusammen mit dem Mobilkran bewegt wird.
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