DE60309147T2 - Optisches plattenlaufwerk und steuerverfahren für ein solches - Google Patents

Optisches plattenlaufwerk und steuerverfahren für ein solches

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DE60309147T2
DE60309147T2 DE2003609147 DE60309147T DE60309147T2 DE 60309147 T2 DE60309147 T2 DE 60309147T2 DE 2003609147 DE2003609147 DE 2003609147 DE 60309147 T DE60309147 T DE 60309147T DE 60309147 T2 DE60309147 T2 DE 60309147T2
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Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein optisches Plattenlaufwerk für die Verwendung zum Lesen von Daten von einer optischen Platte und zum Schreiben von Daten auf eine optische Platte. Das optische Plattenlaufwerk der vorliegenden Erfindung wird üblicher Weise verwendet z.B. als ein optisches Laufwerk für Computer, kann aber auch verwendet werden als ein optischer Plattenspieler (z.B. als ein CD-Spieler oder ein DVD-Spieler) oder als eine optische Aufzeichnungsvorrichtung in audiovisuellen Geräten. Das optische Plattenlaufwerk der vorliegenden Erfindung kann für verschiedene Arten elektronischer Apparate verwendet werden, wie etwa einem Heim-Server, einem Videorecorder und einem Notebook-Computer.
  • Hintergrundtechnik
  • Seit Kurzem werden optische Platten extensiv verwendet als Speichermedium für Computer und audiovisuelle Geräte. Verschiedene Formate sind bisher für optische Platten vorgeschlagen worden. Z.B. gibt es ausschließlich lesbare optische Platten wie CD-ROM und DVD-ROM, einmalig beschreibbare optische Platten wie CD-R und DVD-R und wiederbeschreibbare optische Platten wie CD-RW, DVD-RW und DVD-RAM.
  • Unter diesen verschiedenen Typen optischer Platten umfassen CD-R, DVD-R, CD-RW und DVD-RW jeweils ein Substrat, auf dem Stege und Rillen spiralförmig vorgesehen sind, und einen Aufzeichnungsfilm, der auf dem Substrat abgelegt ist. In den optischen Platten dieser Typen werden Daten auf Spuren geschrieben, die auf den Rillen definiert sind.
  • In den einmal beschreibbaren optischen Platten besteht der Aufzeichnungsfilm aus einem organischen Farbmaterial. In den wiederbeschreibbaren optischen Platten hingegen ist der Aufzeichnungsfilm hergestellt aus einem Phasenwechselmaterial. Der Aufzeichnungsfilm aus organischem Farbmaterial absorbiert eine gepulste Schreiblaserbestrahlung, die von der Lichtquelle eines optischen Plattenlaufwerks abgestrahlt wird, wodurch eine irreversible Strukturveränderung hervorgerufen wird. Andererseits wird der Phasenwechselaufzeichnungsfilm bei Einwirkung der Schreiblaserbestrahlung geschmolzen und dann verfestigt. In diesem Fall können durch Anpassung der Intensität und der Pulsbreite der Schreiblaserbestrahlung amorphe Aufzeichnungsmarkierungen und kristalline Zwischenräume in dem Phasenwechselaufzeichnungsfilm definiert werden. Bei den wiederbeschreibbaren optischen Platten ist die Phasenveränderung des Aufzeichnungsfilms umkehrbar, und deshalb sind die Aufzeichnungsmarkierungen wiederbeschreibbar.
  • In jedem Fall muss beim Schreiben auf eine optische Platte ihr Aufzeichnungsfilm mit einer Laserbestrahlung bestrahlt werden, welche eine genügend hohe Leistung erbringt, um die Struktur oder die optischen Eigenschaften (z.B. besonders Reflexion) des Aufzeichnungsfilm lokal zu verändern. Andererseits muss beim Lesen von Daten von einer optischen Platte ihr Aufzeichnungsfilm mit einer Laserbestrahlung bestrahlt werden, um so eine Veränderung in der Reflexion zu erkennen. In diesem Fall jedoch sollte die Reflexion des Aufzeichnungsfilms aufgrund der Belichtung durch die Laserbestrahlung nicht verändert werden. Aus diesem Grund hat die Laserbestrahlung beim Lesen normaler Weise eine viel geringere Leistung als die Laserbestrahlung beim Schreiben.
  • Auch wechselt die Wellenlänge einer Laserstrahlung zum Lesen/Schreiben entsprechend den Spezifikationen, mit denen eine gegebene optische Platte übereinstimmt. Z.B. hat die Laserstrahlung zum Lesen/Schreiben für eine CD eine Wellenlänge von etwa 780 nm, während die Laserstrahlung zum Lesen/Schreiben für eine DVD eine Wellenlänge von etwa 650 nm hat. Allgemein gesprochen hängt die Speicherdichte einer optischen Platte von der Strahlpunktgröße der Laserstrahlung ab. Somit muss die Wellenlänge der Laserstrahlung zur weiteren Vergrößerung der Speicherdichte noch kürzer sein. Dazu verwendet eine Blue-Ray-Platte, die als optische Platte der nächsten Generation bekannt ist, eine violette Laserstrahlung mit einer Wellenlänge von etwa 405 nm.
  • Zur Steigerung der Speicherdichte und Speicherkapazität einer optischen Platte muss deren Aufzeichnungsfilm eine vermehrte Empfindlichkeit aufweisen, um so eine Strukturänderung oder einen Phasenwechsel als Reaktion auf geringere optische Energieeinwirkung zu verursachen. Um ferner eine Lese- oder Schreiboperation auf einer optischen Platte mit einer höheren Rate durchzuführen, muss die optische Platte mit einer höheren Geschwindigkeit gedreht werden. Somit sollte der Lichtstrahl eine relativ große Leistung nicht nur während des Schreibens sondern auch während des Lesens von Daten haben.
  • Da jedoch solch eine optische Platte mit einer vergrößerten Empfindlichkeit zahlreiche Male gelesen wird, wird ihr Aufzeichnungsfilm sich aufgrund der wiederholten Einwirkung der Laserbestrahlung beim lesen allmählich verschlechtern. Damit wird die Qualität des sich ergebenden Lesesignals ebenfalls abnehmen. Solche Verschlechterung wird hier als „weiche, strahlungsbedingte Verschlechterung" bezeichnet. Diese weiche, strahlungsbedingte Verschlechterung ist besonders ausgeprägt bei einem Aufzeichnungsfilm, der aus einem organischen Farbmaterial hergestellt ist, wird aber auch manchmal bei einem Aufzeichnungsfilm beobachtet, der aus einem Phasenwechselmaterial hergestellt ist.
  • Verfahren zum Vermeiden solcher weichen, strahlungsbedingten Verschlechterung werden z.B. in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 7-85478 und in dem U.S.-Patent Nr. 6,295,260 vorgeschlagen. Das in dem U.S.-Patent Nr. 6,295,260 offengelegte optische Plattenlaufwerk verändert die Leistung der Laserbestrahlung beim Lesen in Anpassung an den Typ einer zu lesenden optischen Platte. Z.B. minimiert das optische Plattenlaufwerk die Laserbestrahlungsleistung beim Lesen einer CD-R, bei der die weiche, strahlungsbedingte Verschlechterung besonders häufig auftritt.
  • Bei einem solchen optischen Plattenlaufwerk wird sich jedoch bei einer Absenkung der Laserbestrahlung beim Lesen die Qualität des sich ergebenden Lesesignals verringern. Falls die Laserleistung exzessiv abgesenkt wird, dann wird auch das Spurfolgefehlersignal mit zu geringer Empfindlichkeit erfasst, um die Spurfolgesteuerungsoperation ausreichend zu stabilisieren.
  • Um die oben beschriebenen Probleme zu überwinden, sehen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ein optisches Plattenlaufwerk vor, das eine Leseoperation durch Minimieren der weichen, strahlungsbedingten Verschlechterung des Aufzeichnungsfilms konstant durchführen kann, und sehen auch ein Verfahren für die Steuerung solch eines optischen Plattenlaufwerks vor.
  • Ein Spurfolgesteuerungsverfahren für eine optische Plattenvorrichtung, das die Präambel der unabhängigen Ansprüche reflektiert, ist von JP 03 144 929 bekannt. Ein optischer Plattenapparat, sein Spurfolgesteuerungsschaltkreis und ein Verfahren des Wechselns der Spurfolgeposition ist von EP 0 759 609 bekannt. Eine Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung von optischer Information ist von JP 2000 105934 bekannt. Ein Aufzeichnungs-/Wiedergabeapparat von optischer Information und ein Verfahren ist von EP 0 745 981 bekannt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Ein optisches Plattenlaufwerk nach einer bevorzugten Ausführungsform wird vorzugsweise verwendet, um Daten von einer optischen Platte zu lesen bzw. auf sie zu schreiben, die vorzugsweise Aufzeichnungsspuren, um Daten darauf zu schreiben, und Führungsspuren für die Führung eines Lichtstrahls umfasst. Das optische Plattenlaufwerk umfasst vorzugsweise einen optischen Aufnehmer, einen Spurfolgesteuerungsabschnitt und eine Steuerungseinheit. Der optische Aufnehmer umfasst vorzugsweise ein konvergierendes optisches System, das verwendet wird, um den Lichtstrahl zu fokussieren, und einen Punkt des Lichtstrahls auf der optischen Platte zu bilden, um Daten von der optischen Platte zu lesen bzw. auf sie zu schreiben. Der Spurfolgesteuerungsabschnitt steuert vorzugsweise das konvergierende optische System des optischen Aufnehmers derart, dass der Punkt des Lichtstrahls einer ausgewählten Spur der Spuren auf der sich drehenden optischen Platte folgt. Die Steuerungseinheit betreibt den Spurfolgesteuerungsabschnitt vorzugsweise entweder in einem ersten Mode oder in einem zweiten Mode. In dem ersten Mode sorgt der Spurfolgesteuerungsabschnitt dafür, dass der Lichtstrahlpunkt den Aufzeichnungsspuren folgt. Andererseits sorgt der Spurfolgesteuerungsabschnitt in dem zweiten Mode dafür, dass der Lichtstrahlpunkt den Führungsspuren folgt.
  • Das optische Plattenlaufwerk kann ferner einen Bereitschaftsintervallzeitmesser für das Messen der Länge eines Bereitschaftsintervalls umfassen, in dem der Spurfolgesteuerungsabschnitt in dem ersten Mode betrieben wird, aber das optische Plattenlaufwerk bereits das Lesen oder Schreiben der Daten beendet hat. Wenn die Länge des Bereitschaftsintervalls, das durch den Bereitschaftsintervallzeitmesser gemessen wird, einen vordefi nierten Wert überstiegen hat, schaltet der Spurfolgesteuerungsabschnitt vorzugsweise vom ersten Mode in den zweiten Mode um.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die optische Platte vorzugsweise Stege und Rillen, die sich spiralförmig erstrecken. Die Aufzeichnungsspuren sind vorzugsweise auf den Stegen oder den Rillen definiert, und die Führungsspuren sind vorzugsweise auf den Rillen oder den Stegen definiert.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform liest das optische Plattenlaufwerk Daten von der optischen Platte oder schreibt sie auf die optische Platte, während der Spurfolgesteuerungsabschnitt in dem ersten Mode arbeitet. Andererseits sollte das optische Plattenlaufwerk weder Daten von der optischen Platte lesen noch Daten auf die optische Platte schreiben, während der Spurfolgesteuerungsabschnitt in dem zweiten Mode arbeitet.
  • In einer noch anderen bevorzugten Ausführungsform schaltet das optische Plattenlaufwerk durch Wechseln der Steuerungspolarität des Spurfolgesteuerungsabschnitts von dem ersten Mode in den zweiten Mode um.
  • In dieser besonders bevorzugten Ausführungsform wird die Steuerungspolarität des Spurfolgesteuerungsabschnitts vorzugsweise verändert durch Umschalten der Polarität eines in den Spurfolgesteuerungsabschnitt einzugebenden Signals.
  • In einer noch anderen bevorzugten Ausführungsform umfasst der optische Aufnehmer vorzugsweise: einen Photodetektor, der den Lichtstrahl aufnimmt, der von der optischen Platte reflektiert wurde, und der ein elektrisches Signal abgibt, das eine Intensitätsverteilung des Lichtstrahls repräsentiert; und ein Stellglied für den Antrieb des konvergierenden optischen Systems. Der Spurfolgesteuerungsabschnitt umfasst vorzugsweise: eine Einrichtung für die Erzeugung eines Spurfolgefehlersignals entsprechend dem elektrischen Signal, das von dem Photodetektor bereit gestellt wurde; und einen Treiber für den Antrieb des Stellglieds des optischen Aufnehmers als Reaktion auf ein von der Steuerungseinheit ausgegebenes Signal.
  • In dieser besonders bevorzugten Ausführungsform steuert die Steuerungseinheit vorzugsweise des Umschalten des Spurfolgesteuerungsabschnitts zwischen dem ersten Mode und dem zweiten Mode entsprechend dem Betriebszustand des optischen Plattenlaufwerks.
  • Insbesondere kehrt die Steuerungseinheit vorzugsweise die Polarität eines Ausgabesignals der Einrichtung für das Erzeugen des Spurfolgefehlersignals oder die Polarität eines Ausgabesignals des Treibers um, wodurch der Spurfolgesteuerungsabschnitt zwischen dem ersten Mode und dem zweiten Mode umgeschaltet wird.
  • Alternativ oder zusätzlich kann mindestens ein Abschnitt der Steuerungseinheit als ein Zustandsentscheidungsabschnitt dienen für die Bestimmung, ob die optische Platte eine Lese- /Schreib-Operation ausführt oder nicht. Entsprechend einer Entscheidung, die von dem Zustandsentscheidungsabschnitt getroffen wurde, kann die Steuerungseinheit den Spurfolgesteuerungsabschnitt zwischen dem ersten Mode und dem zweiten Mode umschalten.
  • In einer noch anderen bevorzugten Ausführungsform kann die Steuerungseinheit ein digitaler Signalprozessor sein.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist der vordefinierte Wert, der durch die Länge des Bereitschaftsintervalls zu übersteigen ist, vorzugsweise mindestens gleich dem Zeitbetrag, der von der optischen Platte benötigt wird, um eine Umdrehung zu machen, und ist vorzugsweise kürzer als der Zeitbetrag, der benötigt wird, um Daten von einer verbleibenden Aufzeichnungsspur der optischen Platte zu lesen bzw. auf sie zu schreiben.
  • Ein Steuerungsverfahren nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren für die Steuerung eines optischen Plattenlaufwerks, das Daten von einer optischen Platte lesen bzw. auf sie schreiben kann. Die optische Platte umfasst vorzugsweise Aufzeichnungsspuren, um Daten darauf zu schreiben, und Führungsspuren für die Führung eines Lichtstrahls. Das optische Plattenlaufwerk umfasst einen optischen Aufnehmer, einen Spurfolgesteuerungsabschnitt und eine Steuerungseinheit. Der optische Aufnehmerumfasst vorzugsweise ein konvergierendes optisches System, das vorzugsweise verwendet wird, um den Lichtstrahl zu fokussieren, und einen Punkt des Lichtstrahls auf der optischen Platte zu bilden, um Daten von der optischen Platte zu lesen bzw. auf sie zu schreiben. Der Spurfolgesteuerungsabschnitt steuert vorzugsweise das konvergierende optische System des optischen Aufnehmers derart, dass der Punkt des Lichtstrahls einer ausgewählten Spur der Spuren auf der sich drehenden optischen Platte folgt. Die Steuerungseinheit betreibt den Spurfolgesteuerungsabschnitt vorzugsweise in einem ausgewählten Mode. Das Steuerungsverfahren umfasst vorzugsweise die Schritte: (a) Steuerung des Spurfolgesteuerungsabschnitts derart, dass der Punkt des Lichtstrahls der Aufzeichnungsspur folgt; (b) Steuerung des Spurfolgesteuerungsabschnitts derart, dass der Punkt des Lichtstrahls der Führungsspur folgt; und (c) Umschalten des Betriebsmodes des Spurfolgesteuerungsabschnitts.
  • Der Schritt (a) umfasst den Schritt der Messung der Länge eines Bereitschaftsintervalls, in dem das optische Plattenlaufwerk das Lesen oder Schreiben von Daten bereits beendet hat. Der Schritt (c) wird ausgeführt, wenn die Länge des Bereitschaftsintervalls einen vordefinierten Wert übersteigt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die optische Platte vorzugsweise Stege und Rillen, die sich spiralförmig erstrecken, wobei die Aufzeichnungsspuren vorzugsweise auf den Stegen oder den Rillen definiert sind, und die Führungsspuren vorzugsweise auf den Rillen oder den Stegen definiert sind.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform umfasst der Schritt (a) vorzugsweise den Schritt des Lesens von Daten von der optischen Platte oder des Schreibens von Daten auf die optische Platte, und der Schritt (b) umfasst vorzugsweise den Schritt des Lesens von keinen Daten von der optischen Platte oder des Schreibens von keinen Daten auf die optische Platte.
  • In einer noch anderen bevorzugten Ausführungsform umfasst der Schritt (c) vorzugsweise den Schritt des Wechselns der Steuerungspolarität des Spurfolgesteuerungsabschnitts.
  • In dieser besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der Schritt des Wechselns der Steuerungspolarität des Spurfolgesteuerungsabschnitts den Schritt des Umschaltens der Polarität eines in den Spurfolgesteuerungsabschnitt einzugebenden Signals.
  • In einer noch anderen bevorzugten Ausführungsform umfasst der optische Aufnehmer vorzugsweise ferner: einen Photodetektor, der den Lichtstrahl aufnimmt, der von der optischen Platte reflektiert wurde, und der ein elektrisches Signal abgibt, das eine Intensitätsverteilung des Lichtstrahls repräsentiert; und ein Stellglied für den Antrieb des konvergierenden optischen Systems. Der Spurfolgesteuerungsabschnitt umfasst vorzugsweise: eine Einrichtung für die Erzeugung eines Spurfolgefehlersignals entsprechend dem elektrischen Signal, das von dem Photodetektor bereit gestellt wurde; und einen Treiber für den Antrieb des Stellglieds des optischen Aufnehmers als Reaktion auf ein von der Steuerungseinheit ausgegebenes Signal.
  • In dieser besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der Schritt (c) vorzugsweise den Schritt des Invertierens der Steuerungspolarität des Spurfolgesteuerungsabschnitts durch die Steuerungseinheit entsprechend einem Betriebszustand des optischen Plattenlaufwerks.
  • Insbesondere umfasst der Schritt (c) vorzugsweise den Schritt des Invertierens der Polarität des Ausgangssignals der Einrichtung für die Erzeugung des Spurfolgefehlersignals oder der Polarität eines Ausgangssignals des Treibers.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist der vordefinierte Wert, der von der Länge des Bereitschaftsintervalls überstiegen wird, vorzugsweise mindestens gleich dem Zeitbetrag, der von der optischen Platte benötigt wird, um eine Umdrehung zu machen, und ist vorzugsweise kürzer als der Zeitbetrag, der benötigt wird, um Daten von einer verbleibenden Aufzeichnungsspur der optischen Platte zu lesen bzw. auf sie zu schreiben.
  • Ein elektronischer Apparat nach der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst ein optisches Plattenlaufwerk wie oben definiert.
  • Andere Merkmale, Elemente, Prozesse, Schritte, Kennwerte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden offensichtlicher werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die angefügten Zeichnungen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein Blockdiagramm, das eine Konfiguration für ein optisches Plattenlaufwerk nach einer ersten, besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 2 ist eine Aufsichtdarstellung, die eine Spuranordnung auf einer optischen Platte zeigt, von der Daten durch das optische Plattenlaufwerk der ersten bevorzugten Ausführungsform zu lesen bzw. auf die Daten durch es zu schreiben sind.
  • 3 ist eine Schnittdarstellung, die einen Hauptabschnitt der in 2 gezeigten optischen Platte veranschaulicht.
  • 4 ist ein Flussdiagramm, das zeigt, wie die Spurfolgesteuerungspolarität in der ersten bevorzugten Ausführungsform verändert wird.
  • 5 ist ein Blockdiagramm, das eine detailliertere Konfiguration für das in 1 gezeigte optische Plattenlaufwerk zeigt.
  • 6 ist ein Blockdiagramm, das zeigt, wie ein Fokusfehlersignal FE durch den Photodetektor und Matrixverstärker des in 5 gezeigten optischen Plattenlaufwerks erzeugt wird.
  • 7 ist ein Blockdiagramm, das zeigt, wie ein Spurfolgefehlersignal TE durch den Photodetektor und Matrixverstärker des in 5 gezeigten optischen Plattenlaufwerks erzeugt wird.
  • 8 zeigt, wie das Spurfolgefehlersignal TE die Verschiebung eines Lichtstrahlpunkts 60 von einer Zielaufzeichnungsspur 600 repräsentiert, wobei:
    Abschnitt (a) von 8 den Lichtstrahlpunkt 60 auf dem Photodetektor 20 zeigt;
    Abschnitt (b) von 8 einen Querschnitt der Aufzeichnungsspur 600 und einer Führungsspur 601 veranschaulicht; und
    Abschnitt (c) von 8 die Wellenform des Spurfolgefehlersignals TE zeigt.
  • 9 zeigt die Wellenform des Spurfolgefehlersignals, die anliegt, während der Lichtstrahlpunkt auf der optischen Platte 100 über eine Anzahl von Spuren hinweggeht.
  • 10 ist ein Zeitablaufdiagramm, das zeigt, wie die Spurfolgesteuerungsmodes in der ersten bevorzugten Ausführungsform umgeschaltet werden, wobei:
    Abschnitt (a) zeigt, wie die Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts sich mit der Zeit verändert;
    Abschnitt (b) zeigt, wie die Polarität der Spurfolgesteuerung sich mit der Zeit verändert; und
    Abschnitt (c) zeigt, wie die abzutastende Spur mit der Zeit wechselt.
  • 11 ist ein Blockdiagramm, das eine Konfiguration für ein optisches Plattenlaufwerk nach einer zweiten, besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 12 ist ein Zeitablaufdiagramm, das zeigt, wie die Spurfolgesteuerungsmodes in der ersten bevorzugten Ausführungsform umgeschaltet werden, wobei:
    Abschnitt (a) zeigt, wie die Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts sich mit der Zeit verändert;
    Abschnitt (b) zeigt, wie die Ausgabe des Bereitschaftsintervallzeitmessers sich mit der Zeit verändert;
    Abschnitt (c) zeigt, wie die Polarität der Spurfolgesteuerung sich mit der Zeit verändert; und
    Abschnitt (d) zeigt, wie die abzutastende Spur mit der Zeit wechselt.
  • 13 ist ein Flussdiagramm, das zeigt, wie die Spurfolgesteuerungspolarität in der zweiten bevorzugten Ausführungsform verändert wird.
  • Bester Mode für die Ausführung der Erfindung
  • Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
  • Ausführungsform 1
  • Mit Bezug auf 1 wird zuerst eine Konfiguration für ein optisches Plattenlaufwerk 105 nach einer ersten, besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung schematisch gezeigt. Das optische Plattenlaufwerk 105 kann Daten von einer herausnehmbaren optischen Platte 100 lesen bzw. auf sie schreiben. Die optische Platte 100 kann z.B. eine DVD-R sein und ist vorzugsweise ein Plattenspeichermedium, das Aufzeichnungsspuren umfasst, um Daten darauf zu schreiben, und Führungsspuren umfasst, die vorgesehen sind, wo keine Aufzeichnungsspuren vorhanden sind.
  • 2 veranschaulicht eine ebene Anordnung der Spuren auf der optischen Platte 100, und 3 veranschaulicht schematisch eine Querschnittsstruktur eines Abschnitts der optischen Platte 100.
  • Wie in 2 gezeigt, ist ein Loch 503 im Zentrum der optischen Platte 100 vorgesehen. Somit wird die optische Platte 100 derart eingespannt, dass der Schaft eines Plattenmotors (nicht gezeigt) sich durch das Zentrum der optischen Platte 100 (d.h. durch das Plattenloch 503) erstreckt. Auch sind Aufzeichnungsspuren 500 und Führungsspuren 501 auf der optischen Platte 100 vorgesehen, wie durch die ausgezogene Kurve bzw. die gestrichelte Kurve angezeigt wird, die sich nach außen spiralförmig erstrecken (d.h. von dem Einlaufbereich zum Auslaufbereich der optischen Platte 100).
  • Nach ihrer Verwendung hier sind die „Aufzeichnungsspuren" Spuren für die Benutzung zum Schreiben von Benutzerdaten darauf, während die „Führungsspuren" Spuren sind für die Benutzung zum Erzeugen eines Signals, das für die Spurfolgesteuerungsoperation erforderlich ist. Optional können vorbereitete Grübchen auf den Führungsspuren vorgesehen sein.
  • Wie in 3 gezeigt, umfasst die optische Platte 100 vorzugsweise ein erstes Substrat 520 mit Rillen darauf, einen Aufzeichnungsfilm 530, einen reflektierenden Film 540, eine Schutzbeschichtung 550, eine Klebschicht 560 und ein zweites Substrat 570. In dem in 2 veranschaulichten Beispiel wird ein Abschnitt des Aufzeichnungsfilms 530, der auf der Aufzeichnungsspur 500 liegt, mit einem Lichtstrahl 40 beleuchtet, welcher von unterhalb des ersten Substrats 520 abgestrahlt wird. Wie oberhalb einer Konvergenzlinse 16 zu sehen ist, sehen die Rille (d.h. ein konkaver Abschnitt) und der Steg (d.h. ein konvexer Abschnitt) des ersten Substrats 520 wie ein Steg bzw. eine Rille aus. Aus diesem Grund kann jeder der Begriffe „Steg" und „Rille" sich auf einen vollständig entgegengesetzten Abschnitt beziehen abhängig vom Ort des Betrachtungspunktes des Benutzers. Um solch eine Verwirrung zu vermeiden, wird ein Abschnitt des ersten Substrats 520, der zur Konvergenzlinse 16 vorspringt, hier als eine „Rille" bezeichnet.
  • Für die Verwendung in dieser bevorzugten Ausführungsform werden die Benutzerdaten auf die optische Platte auf die Rillen und nicht auf die Stege geschrieben. Somit fungieren die Rillen der optischen Platte 100 als die „Aufzeichnungsspuren 500", während ihre Stege als die „Führungsspuren 501" fungieren für die Verwendung, um ein Spurfolgefehlersignal zu erzeugen.
  • Die optische Platte 100 mit solch einer Konfiguration ist typisch eine DVD-R oder eine DVD-RW. Jedoch ist nicht vorzuziehen, dass das optische Plattenlaufwerk 105 Daten nur von optischen Platten lesen bzw. auf sie schreiben kann, die mit nur einem einzigen Format übereinstimmen. Statt dessen ist das optische Plattenlaufwerk 105 vorzugsweise kompatibel mit optischen Platten, die mit verschiedenen Formaten konform gehen.
  • Mit Bezug zurück auf 1 läßt ein optisches Plattenlaufwerk 105 einen optischen Aufnehmer 101 einen Lichtstrahl zur optischen Platte 100 ausstrahlen und einen Lichtstrahlpunkt darauf ausbilden, um Daten von der optischen Platte 100 zu lesen bzw. auf sie zu schreiben. Der optische Aufnehmer 101 umfasst ein konvergierendes optisches System für die Fokussierung des Lichtstrahls, der von der Lichtquelle innerhalb des optischen Aufnehmers 101 ausgestrahlt wird.
  • Auch umfasst das optische Plattenlaufwerk 105 ferner einen Spurfolgesteuerungsabschnitt 102, der das konvergierende optische System des optischen Aufnehmers 101 derart steuert, dass der Lichtstrahl der Zielspur auf der sich drehenden optischen Platte 100 folgt. Eines der wichtigsten Merkmale des optischen Plattenlaufwerks 105 dieser bevorzugten Ausführungsform ist der selektive Betrieb des Spurfolgesteuerungsabschnitts 102 entweder in einem ersten Mode oder in einem zweiten Mode. Insbesondere in dem ersten Mode wird der Spurfolgesteuerungsabschnitt 102 derart gesteuert, dass der Lichtstrahlpunkt den Aufzeichnungsspuren auf der optischen Platte 100 folgt. Andererseits wird der Spurfolgesteuerungsabschnitt 102 in dem zweiten Mode derart gesteuert, dass der Lichtstrahlpunkt den Führungsspuren auf der optischen Platte 100 folgt.
  • Im Folgenden wird mit Bezug auf 4 kurz beschrieben, wie das optische Plattenlaufwerk 105 in dieser bevorzugten Ausführungsform arbeitet.
  • Während das optische Plattenlaufwerk 105 eine Lese- oder Schreiboperation auf der sich drehenden optischen Platte 100 durchführt, führt der Spurfolgesteuerungsabschnitt 102 zuerst eine Spurfolgeoperation derart durch, dass der Lichtstrahlpunkt, der auf der optischen Platte 100 von dem Lichtstrahl gebildet wird, welcher von dem optischen Aufnehmer abgestrahlt wird, genau auf der gewünschten Aufzeichnungsspur liegt, die durch eine ausgewählte Adresse spezifiziert ist.
  • Beim Schreiben von Daten auf die optische Platte 100 wird die Leistung des Lichtstrahls moduliert zwischen einem relativ hohen Wert, bei dem die Reflexion des Aufzeichnungsfilms der optischen Platte 100 veränderbar ist, und einem relativ niedrigen Wert, bei dem die Reflexion des Aufzeichnungsfilms nicht veränderbar ist. Andererseits wird beim Lesen von Daten von der optischen Platte 100 die Leistung des Lichtstrahls abgesenkt, und ein Lese signal wird erzeugt durch Erkennen einer Veränderung der Reflexion des Aufzeichnungsfilms der optischen Platte 100. Dementsprechend wird die Lichtstrahlleistung während der Leseoperation auf einen hinreichend niedrigen, konstanten Wert eingestellt und eingehalten.
  • In dem in 4 gezeigten Schritt 1 führt das optische Plattenlaufwerk 105 ein Lese- oder eine Schreiboperation durch. Als Nächstes bestimmt der Zustandsentscheidungsabschnitt 103 (siehe 1) in Schritt 2, ob das optische Plattenlaufwerk 105 immer noch eine Lese- /Schreiboperation ausführt. Falls die Antwort Ja ist, dann verändert der Zustandsentscheidungsabschnitt 103 in dem nächsten Schritt 3 den Betriebsmode des Spurfolgesteuerungsabschnitts 102 derart, dass der Lichtstrahlpunkt fortfährt, die Aufzeichnungsspuren abzutasten. Falls jedoch die Antwort Nein ist, verändert der Zustandsentscheidungsabschnitt 103 in dem nächsten Schritt 4 den Betriebsmode des Spurfolgesteuerungsabschnitts 102 derart, dass der Lichtstrahlpunkt die Führungsspuren abzutasten beginnt.
  • Durch Umschalten der von dem Lichtstrahlpunkt zu verfolgenden Spuren von „Aufzeichnungsspuren" zu „Führungsspuren" auf diese Weise entsprechend der Entscheidung, die von dem Zustandsentscheidungsabschnitt 103 getroffen wird, kann eine unnötige Bestrahlung der Aufzeichnungsspuren mit dem Lichtstrahl minimiert werden.
  • Es wird bemerkt, dass sobald ein Bedarf entsteht, eine Lese- oder Schreiboperation erneut zu beginnen, während die Führungsspur mit dem Lichtstrahl abgetastet wird, der Zustandsentscheidungsabschnitt 103 den Bedarf sofort erkennt und die Betriebsmodes des Spurfolgesteuerungsabschnitts 102 derart umschaltet, dass mit dem Abtasten der Aufzeichnungsspur durch den Lichtstrahl wieder begonnen wird.
  • Im Folgenden wird das optische Plattenlaufwerk 105 dieser bevorzugten Ausführungsform in weiterem Detail beschrieben.
  • Mit Bezug auf 5 wird zuerst die detaillierte interne Konfiguration des optischen Plattenlaufwerks 105 gezeigt. Wie in 5 gezeigt, umfasst das optische Plattenlaufwerk 105 den optischen Aufnehmer 101 mit einer Lichtquelle 10 und verschiedenen optischen Elementen wie eine Koppellinse 15, einen polarisierenden Strahlteiler 18 und eine Konvergenzlinse 16. Die Anordnung dieses optischen Aufnehmers 101 wird im Folgenden beschrieben.
  • Die in dem optischen Aufnehmer enthaltene Lichtquelle 10 wird typisch verwirklicht als ein Modul, der mindestens eine Halbleiterlaserdiode umfasst, und wird angetrieben als Reaktion auf das Ausgabesignal eines Lasertreibers 24. Um dieses optische Plattenlaufwerk 105 konform zu machen mit mehreren unterschiedlichen, für CD, DVD und anderen optischen Platten definierten Standards, umfasst die Lichtquelle 10 vorzugsweise eine Vielzahl von Halbleiterlaserdioden, um so Laserstrahlungen abzugeben mit zueinander unterschiedlichen Wellenlängen. In dieser bevorzugten Ausführungsform wird vorzugsweise eine Halbleiterlaserdiode als die Lichtquelle 10 verwendet, die eine Laserstrahlung von etwa 650 nm ausstrahlt.
  • Ein Teil der Laserstrahlung, die von der Lichtquelle 10 abgegeben wird, wird durch eine PIN-Diode 11 überwacht. Die Ausgabe der PIN-Diode 11 wird dem invertierenden Anschluss eines Differenzialverstärkers 25 zugeführt und einer negativen Rückführung unterworfen, wodurch das Ausgangssignal des Lasertreibers 24 gesteuert wird. Durch Ausführung solch einer Steuerungsoperation wird die Intensität der von der Lichtquelle 10 abgegebenen Laserstrahlung auf einen gewünschten Wert geregelt.
  • Die optische Abgabe der Lichtquelle 10 (d.h. die Leistung oder Intensität der abgegebenen Laserstrahlung) wechselt abhängig davon, ob das optische Plattenlaufwerk 105 Daten schreibt oder Daten liest. Während das optische Plattenlaufwerk 105 Daten schreibt, wird die optische Abgabe der Lichtquelle 10 weiter moduliert mit den auf die optische Platte 100 zu schreibenden Daten. Es wird später mit weiterem Detail beschrieben, genau wie die optische Abgabe der Lichtquelle 10 zu steuern ist. Statt dessen wird die Beschreibung der Konfiguration und des Betriebs des optischen Aufnehmers 101 fortgesetzt.
  • Die von der Lichtquelle 10 abgegebene Laserstrahlung wird durch die Koppellinse 15, den polarisierenden Strahlteiler 18 und die Konvergenzlinse 16 des optischen Aufnehmers 101 übertragen, um so als ein Lichtstrahl 40 auf die optische Platte 100 fokussiert zu werden.
  • Insbesondere kollimiert die Koppellinse 15 das Licht, das von der Lichtquelle 10 ausgestrahlt wird, und übergibt den kollimierten, parallelen Strahl an den polarisierenden Strahlteiler 18.
  • Als Nächstes reflektiert der polarisierende Strahlteiler 18 das polarisierte Licht, das durch die Koppellinse 15 zur optischen Platte 100 hin übertragen wurde, aber überträgt das Licht, das von der optischen Platte 100 reflektiert wird. Das von der optischen Platte reflektierte Licht ist ebenfalls polarisiertes Licht, hat aber eine unterschiedliche Polarisierungsachse hinsichtlich des durch die Koppellinse 15 übertragenden Lichts.
  • Die Konvergenzlinse 16 wird durch ein Stellglied 17 entlang der optischen Achse des Lichtstrahls 40 bewegt und derart gesteuert, dass der Lichtstrahl 40 genau auf die Aufzeichnungsschicht der optischen Platte 100 fokussiert ist. Der Betrieb des Stellglieds 17 wird gesteuert entsprechend den Signalen Fo und Tr, die von den Treibern 26 bzw. 27 geliefert werden.
  • Der von der optischen Platte 100 reflektierte Lichtstrahl 40 wird durch die Konvergenzlinse 16 und den polarisierenden Strahlteiler 18 übertragen und fällt dann auf einen Photodetektor 20. Der Photedetektor 20 kann z.B. vier aufgeteilte Erkennungsflächen umfassen und wandelt die Intensität des aufgenommenen Lichtstrahls 40 in ein elektrisches Signal um. Das elektrische Ausgangssignal des Photodetektors 20 wird einem Matrixverstärker 19 zugeführt.
  • Auf der Basis der Ausgabe des Photodetektors 20 erzeugt der Matrixverstärker 19 ein Fokusfehlersignal FE und ein Spurfolgefehlersignal TE. Im Folgenden wird mit Bezug auf 6 und 7 beschrieben, wie diese Signale erzeugt werden.
  • Der Photodetektor 20 dieser bevorzugten Ausführungsform umfasst vier aufgeteilte Erkennungsbereiche A, B, C und D, die angeordnet sind, wie in 6 gezeigt. Jeder dieser Erkennungsbereiche A, B, C und D erzeugt ein Stromsignal, das die Intensität des einfallenden Lichtstrahls repräsentiert, und gibt es aus. Als Nächstes werden die vier Stromsignale in Strom zu Spannung wandelnde Verstärker 21a, 21b, 21c und 21d eingegeben, die in dem Matrixverstärker 19 vorgesehen sind. Diese vier Stromsignale werden von den Verstärkern 21a, 21b, 21c und 21d jeweils in Spannungssignale gewandelt, die dann den arithmetischen Operationen in dem Matrixverstärker 19 unterzogen werden. Insbesondere erzeugen die Addierer 22a und 22b des Matrixverstärkers 19 zwei diagonale Summensignale, die dann in einen Differenzialverstärker 23 eingegeben und von ihm summiert werden, wodurch das Fokusfehlersignal FE erzeugt wird.
  • Dazu werden die vier Stromsignale, die von den Erkennungsbereichen A, B, C und D des Photodetektors 20 ausgegeben werden, auch in einen anderen Satz von Strom zu Spannung wandelnden Verstärkern 21a, 21b, 21c und 21d eingegeben und von ihnen in Spannungssignale gewandelt, wobei diese Strom zu Spannung wandelnden Verstärkern 21a, 21b, 21c und 21d ebenfalls innerhalb des Matrixverstärkers 19 vorgesehen sind, wie in 7 gezeigt. Dann erzeugen die Addierer 22a und 22b zwei horizontale Summensignale, die nachfolgend dem Differenzialverstärker 23 zugeführt werden, wodurch das Spurfolgefehlersignal TE erzeugt wird.
  • Jedoch sind die Schaltkreiskonfigurationen und Verfahren für die Erzeugung des Fokusfehlersignals FE und des Spurfolgefehlersignals TE nicht auf die in 6 und 7 gezeigten Beispiele begrenzt, sondern können auch jede bekannte Konfiguration und jedes bekannte Verfahren sein.
  • Auch wird der Matrixverstärker 19 in der oben beschriebenen, bevorzugten Ausführungsform innerhalb des optischen Aufnehmers 101 vorgesehen. Alternativ können einige oder alle der Schaltkreise, die den Matrixverstärker 19 bilden, außerhalb des optischen Aufnehmers 101 vorgesehen sein.
  • Mit Bezug zurück zu 5 werden das Fokusfehlersignal FE und das Spurfolgefehlersignal TE, die von dem Matrixverstärker 19 erzeugt wurden, den A/D-Wandlern 32 bzw. 33 zugeführt. Diese Signale TE und FE werden durch die A/D-Wandler 32 und 33 in digitale Signale gewandelt, die dann einem digitalen Signalprozessor (DSP) 35 zugeführt werden.
  • Nach Empfang des digitalen Fokusfehlersignals FE von dem A/D-Wandler 33 führt der DSP 35 digitale Berechnungen einschließlich Additionen, Verzögerungen und Multiplikationen über dem Fokusfehlersignal FE aus, wodurch die Niederfrequenzverstärkung der Fokussteuerung kompensiert und eine Phasenkompensation um eine Verstärkungsunterteilung herum durchgeführt wird.
  • Ein Fokussteuerungssignal Fo, das durch den DSP 35 mittels dieser Prozesse ermittelt wird, wird über einen D/A-Wandler 29 an einen Treiber 26 ausgegeben. Als Reaktion verstärkt der Treiber 26 den Strom, wie er von dem Fokussteuerungssignal Fo repräsentiert wird, und führt das sich ergebende, verstärkte Steuerungssignal dem Stellglied 17 innerhalb des optischen Aufnehmers 101 zu. Entsprechend diesem Steuerungssignal treibt das Stellglied 17 die Konvergenzlinse 16, wodurch eine Fokusregelung derart durchgeführt wird, dass des Fokuspunkt des Lichtstrahls 40 genau auf der optischen Platte 100 liegt.
  • Andererseits führt der DSP 35 auch digitale Berechnungen einschließlich Additionen, Verzögerungen und Multiplikationen über dem Spurfolgefehlersignal TE aus, das von dem A/D-Wandler 32 empfangen wurde, wodurch die Niederfrequenzverstärkung der Spurfolgesteuerung kompensiert und eine Phasenkompensation um eine Verstärkungsunterteilung herum durchgeführt wird. Ein Spurfolgesteuerungssignal Tr, das durch den DSP 35 mittels dieser Prozesse ermittelt wird, wird über einen D/A-Wandler 31 an einen Treiber 27 ausgegeben. Als Reaktion verstärkt der Treiber 27 den Strom, wie er von dem Spurfolgesteuerungssignal Tr repräsentiert wird, und führt das sich ergebende, verstärkte Steuerungssignal dem Stellglied 17 zu. Entsprechend diesem Steuerungssignal treibt das Stellglied 17 die Konvergenzlinse 16, wodurch eine Spurfolgeregelung derart durchgeführt wird, dass des Lichtpunkt des Lichtstrahls 40 der Zielspur auf der optischen Platte 100 folgt.
  • Ferner gibt der DSP 35 ein Steuerungssignal über einen D/A-Wandler 30 an den nicht invertierenden Eingangsanschluss des Differenzialverstärkers 25 aus. Der Differenzialverstärker 25 ist mit dem Lasertreiber 24 verbunden. Somit steuert der Lasertreiber 24 als Reaktion auf das von dem DSP 35 zugeführte Steuerungssignal die optische Abgabe der Lichtquelle 10 auf einen vorbestimmten Wert. Der DSP 35 führt auch ein Steuerungssignal der Spindelmotorsteuerung 14 zu, wodurch die optische Platte 100 durch den Motor 13 mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit gedreht wird.
  • Das optische Plattenlaufwerk 105 liest Daten von der optischen Platte 100 und schreibt Daten auf sie in der folgenden Weise. Zuerst gibt eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) 36, die das optische Plattenlaufwerk 105 insgesamt steuert, entsprechend einer Benutzeranweisung eine Leseanweisung oder eine Schreibanweisung aus. Als Nächstes führt das optische Plattenlaufwerk 105 infolge der Lese- oder Schreibanweisung eine Suchoperation und eine Spurfolgeoperation derart aus, dass der Lichtstrahl genau auf der Zielaufzeichnungsspur liegt, wie durch die gegebene Adresse auf der optischen Platte 100 spezifiziert. Dann führt das optische Plattenlaufwerk 105 die Operation des Lesens von Daten von der Aufzeichnungsspur oder des Schreibens von Daten auf die Aufzeichnungsspur durch.
  • Beim Durchführen einer Schreiboperation gibt der DSP 35 einen Steuerungspuls über eine Lasertreibersteuerungsleitung 28 an den Lasertreiber 24 aus. Als Reaktion auf den Steuerungspuls treibt der Lasertreiber 24 die Laserdiode der Lichtquelle 10 an, wodurch die Laserdiode veranlasst wird, eine gepulste Laserstrahlung auszustrahlen, deren Leistung hoch genug ist, die Schreiboperation auszuführen.
  • Auf der Basis der Anweisung, die von der CPU 36 empfangen wurde, kann der Zustandsentscheidungsabschnitt 34 bestimmen, ob das optische Plattenlaufwerk 105 nun eine Lese- /Schreiboperation ausführt oder nicht.
  • Es wird bemerkt, das der in 1 gezeigte Spurfolgesteuerungsabschnitt 102 den in 5 gezeigten Matrixverstärker 19, die A/D-Wandler 32 und 33, den D/A-Wandler 31 und den Treiber 27 umfasst.
  • Als Nächstes wird die Eigenschaft des Spurfolgefehlersignals TE mit Bezug auf 8 im Detail gezeigt. Abschnitt (a) von 8 zeigt den Lichtstrahlpunkt 60 auf dem Photedetektor 20. Der Lichtstrahlpunkt 60 wird gebildet durch Beleuchtung der Lichtempfangsebene des Photodetektors 20 mit dem Lichtstrahl, der von der optischen Platte 100 reflektiert worden ist. Abschnitt (a) von 8 zeigt einen Zustand, in dem das Zentrum des Lichtstrahlpunkts 60 mit dem des Photodetektors 20 übereinstimmt.
  • Abschnitt (b) von 8 veranschaulicht einen Querschnitt der Aufzeichnungsspur 600, auf die der von der optischen Platte abgestrahlte Lichtstrahl nun fokussiert ist, und einer Führungsspur 601, die an die Aufzeichnungsspur 600 angrenzt. In Abschnitt (b) von 8 zeigt der Pfeil 650 zum Zentrum (oder zum inneren Umfang) der optischen Platte 100, während der Pfeil 651 zum äußeren Umfang der optischen Platte 100 zeigt. Der Lichtstrahlpunkt 61 wird auf der Aufzeichnungsspur 600 der optischen Platte 100 gebildet, wie in Abschnitt (b) von 8 schematisch gezeigt ist.
  • Abschnitt (c) von 8 ist ein Graph, der eine Beziehung zwischen dem Zentrum des Lichtstrahlpunkts auf der optischen Platte 100 (als Abszisse) und dem Spurfolgefehlersignal TE (als Ordinate) zeigt. In diesem Graph wird das Zentrum der Aufzeichnungsspur 600 identifiziert durch das Bezugszeichen 641, während das Zentrum der benachbarten Führungsspur durch das Bezugszeichen 642 identifiziert wird.
  • Während der Lichtstrahlpunkt 61 auf der optischen Platte 100 dem Zentrum 641 der Aufzeichnungsspur 600 folgt, ist der Lichtstrahlpunkt 60 auf dem Photodetektor 20 über die vier Erkennungsbereiche A, B, C und D gleichmäßig verteilt. Dementsprechend hat das Spurfolgefehlersignal TE, das durch die in 7 gezeigten Schaltkreise ermittelt wird, einen Nullpegel. Solch ein Zustand wird durch den Punkt A in Abschnitt (c) von 8 angezeigt.
  • Falls der Lichtstrahlpunkt 61 auf der optischen Platte 100 jedoch vom Zentrum 641 der Aufzeichnungsspur 600 entweder einwärts (d.h. in der Richtung 650) oder auswärts (d.h. in der Richtung 651) verschoben ist, dann ist der Wert des Spurfolgefehlersignals TE verändert, wie in Abschnitt (c) von 8 gezeigt. Wenn der Lichtstrahlpunkt 61 auf dem Zentrum 642 der benachbarten Führungsspur 601 liegt, hat das Spurfolgefehlersignal TE ebenfalls den Nullpegel wie in der Situation, in der der Lichtstrahlpunkt 61 auf dem Zentrum 641 der Aufzeichnungsspur 600 liegt. Auch ist der Pegel des Spurfolgefehlersignals TE an der Grenze zwischen der Aufzeichnungsspur 600 und der Führungsspur 601 entweder maximal oder minimal.
  • 9 zeigt die Wellenform des Spurfolgefehlersignals TE, das zu ermitteln ist, während der Lichtstrahlpunkt auf der optischen Platte 100 über eine Anzahl von Spuren geht. Insbesondere zeigt Abschnitt (a) von 9 einen Querschnitt der Aufzeichnungsspuren A, B und C und der Führungsspuren A und B. Wie in Abschnitt (b) von 9 gezeigt, wird der Pegel des Spurfolgefehlersignals TE im Wesentlichen gleich Null, wenn der Lichtstrahlpunkt auf einem der Zentren 710, 711, 712, 713 und 714 der Aufzeichnungsspuren A bis C und der Führungsspuren A und B liegt.
  • Wenn der Lichtstrahlpunkt z.B, im Zentrum 712 der Aufzeichnungsspur B liegt, hat das Spurfolgefehlersignal TE den Nullpegel. Da die optische Platte sich jedoch dreht, kann der Lichtstrahlpunkt geringfügig von dem Zentrum 712 der Aufzeichnungsspur B verschoben werden. Wenn die Spurfolgesteuerung eingeschaltet ist, wird selbst dann der Ort des Lichtstrahlpunkts derart gesteuert, dass der Pegel des Spurfolgefehlersignals TE wieder gleich Null wird. Folglich kann die Verschiebung des Lichtstrahlpunkts vom Zentrum 712 der Aufzeichnungsspur B auf angenähert 1/100 des Spurabstands reduziert werden. Solch eine Spurfolgesteuerung wird während einer Suchoperation zeitweise ausgesetzt, wird aber während einer Lese- oder Schreiboperation kontinuierlich ausgeführt.
  • Insbesondere, wenn der Lichtstrahlpunkt einwärts vom Zentrum 712 der Aufzeichnungsspur B verschoben wurde (d.h. in der durch den Pfeil 750 in Abschnitt (a) von 9 angezeigten Richtung), dann bekommt das Spurfolgefehlersignal TE eine positive Polarität und sein Absolutwert ist größer, wie in Abschnitt (b) von 9 gezeigt. Wenn umgekehrt der Lichtstrahlpunkt auswärts vom Zentrum 712 der Aufzeichnungsspur B verschoben wurde (d.h. in der durch den Pfeil 751 in Abschnitt (a) von 9 angezeigten Richtung), dann bekommt das Spurfolgefehlersignal TE eine negative Polarität und sein Absolutwert ist ebenfalls größer, wie in Abschnitt (b) von 9 gezeigt.
  • Falls das Spurfolgefehlersignal TE einen positiven Wert hat, während die Spurfolgesteuerungsoperation ausgeführt wird, um den Lichtstrahlpunkt der Aufzeichnungsspur folgen zu lassen, dann sollte dementsprechend der optische Aufnehmer 101 derart angetrieben werden, dass der Lichtstrahlpunkt nach auswärts verschoben wird (d.h. in der durch den Pfeil 751 in Abschnitt (a) von 9 angezeigten Richtung). Andererseits, wenn das Spurfolgefehlersignal TE während die Spurfolgesteuerungsoperation einen negativen Wert hat, dann sollte der optische Aufnehmer 101 derart angetrieben werden, dass der Lichtstrahlpunkt nach einwärts verschoben wird (d.h. in der durch den Pfeil 750 in Abschnitt (a) von 9 angezeigten Richtung).
  • Wie oben beschrieben, kann das optische Plattenlaufwerk 105 dieser bevorzugten Ausführungsform die Betriebsmodes des in 1 gezeigten Spurfolgesteuerungsabschnitts 102 zwischen dem ersten Mode (d.h. dem Aufzeichnungsspurabtastungsmode) und dem zweiten Mode (d.h. dem Führungsspurabtastungsmode) umschalten. Bevor diese Umschaltung im Detail beschrieben wird, wird die Spurfolgesteuerung in dem zweiten Mode beschrieben.
  • Zuerst sei angenommen, dass der Lichtstrahlpunkt nun der Führungsspur B folgt. In diesem Fall bekommt dann, wenn der Lichtstrahlpunkt einwärts vom Zentrum 713 der Führungsspur B verschoben wurde (d.h. in der durch den Pfeil 750 in Abschnitt (a) von 9 angezeigten Richtung), das Spurfolgefehlersignal TE eine negative Polarität und sein Absolutwert ist größer, wie in Abschnitt (b) von 9 gezeigt. Wenn umgekehrt der Lichtstrahlpunkt auswärts vom Zentrum 713 der Führungsspur B verschoben wurde (d.h. in der durch den Pfeil 751 in Abschnitt (a) von 9 angezeigten Richtung), dann bekommt das Spurfolgefehlersignal TE eine positive Polarität und sein Absolutwert ist ebenfalls größer, wie in Abschnitt (b) von 9 gezeigt.
  • Falls das Spurfolgefehlersignal TE einen negativen Wert hat, während die Spurfolgesteuerungsoperation ausgeführt wird, um den Lichtstrahlpunkt der Führungsspur folgen zu lassen, dann sollte dementsprechend der optische Aufnehmer 101 derart angetrieben werden, dass der Lichtstrahlpunkt nach auswärts verschoben wird (d.h. in der durch den Pfeil 751 in Abschnitt (a) von 9 angezeigten Richtung). Andererseits, wenn das Spurfolgefehlersignal TE während der Spurfolgesteuerungsoperation einen positiven Wert hat, dann sollte der optische Aufnehmer 101 derart angetrieben werden, dass der Lichtstrahlpunkt nach einwärts verschoben wird (d.h. in der durch den Pfeil 750 in Abschnitt (a) von 9 angezeigten Richtung).
  • Auf diese Weise ist die Lichtstrahlpunktverschiebungsrichtung, die in einem der zwei Modes hinsichtlich eines Spurfolgefehlersignals TE mit der positiven oder negativen Polarität definiert ist, entgegengesetzt derjenigen, die in dem anderen Mode hinsichtlich eines Spurfolgefehlersignals TE mit derselben Polarität definiert ist. Aus diesem Grund können die zwei Modes leicht umgeschaltet werden durch einfaches Invertieren der Polarität des Steuerungssignals, das von dem Spurfolgesteuerungsabschnitt ausgegeben wird. Insbesondere können die Modes umgeschaltet werden durch Invertieren (1) der Umwandlungspolarität des A/D-Wandlers 32, (2) der Steuerungspolarität durch digitale Berechnungsverarbeitung durch den DSP 35 oder (3) der Umwandlungspolarität des D/A-wandlers 31. In dieser bevorzugt Ausführungsform wird die Steuerungspolarität durch die von dem DSP 35 ausgeführte Berechnungsverarbeitung invertiert.
  • Es wird bemerkt, dass dann, wenn der Lichtstrahlpunkt durch Umschalten der Modes der Spurfolgesteuerung einer Führungsspur zu folgen beginnt, die Führungsspur nicht zu der Aufzeichnungsspur benachbart sein muss, welche der Lichtstrahlpunkt gerade eben abzutasten aufgehört hat.
  • Als Nächstes wird mit Bezug auf 10 beschrieben, wie die Betriebsmodes umgeschaltet werden. Die Abschnitte (a), (b) und (c) von 10 zeigen die Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts, die Polarität der Spurfolgesteuerung bzw. die abzutastende Spur.
  • Während das optische Plattenlaufwerk eine Lese- oder Schreiboperation ausführt, hat die Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts einen hohen Pegel (H). Andererseits hat in einem Bereitschaftszustand, in der das optische Plattenlaufwerk keine Lese- oder Schreiboperation ausführt, die Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts einen niedrigen Pegel (L). Die Polarität des Spurfolgesteuerungsschalters schaltet entsprechend der Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts um. Insbesondere ist dann, wenn die Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts einen hohen Pegel (N) hat, die Spurfolgesteuerungspolarität positiv (+), und der Lichtstrahlpunkt liegt auf der Aufzeichnungsspur.
  • Als Nächstes wird nach der Umschaltung der Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts von hoch (H) zu niedrig (L) die Spurfolgesteuerungspolarität negativ (-) werden, und der Lichtstrahlpunkt wird auf der Führungsspur liegen. Es wird eine Polaritätsumschaltzeit A von etwa 1 ms bis etwa 5 ms benötigt, um die Polarität der Spurfolgesteuerung umzuschalten.
  • Wenn das optische Plattenlaufwerk von dem Bereitschaftszustand in den Lese-/Schreibzustand zurückgekehrt ist, wird nachfolgend die Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts von niedrig (L) zu hoch (N) umgeschaltet. Als Reaktion darauf wird die Polarität der Spurfolgesteuerung von negativ zu positiv umgeschaltet, und der Lichtstrahlpunkt wird beginnen, wieder der Aufzeichnungsspur zu folgen. Es wird eine Polaritätsumschaltzeit B von etwa 1 ms bis etwa 5 ms benötigt, um die Polarität der Spurfolgesteuerung umzuschalten.
  • Während das optische Plattenlaufwerk keine Lese- oder Schreiboperation ausführt, liegt auf diese Weise der Lichtstrahlpunkt auf der Führungsspur, wodurch verhindert wird, dass Teile des Aufzeichnungsfilms auf den Aufzeichnungsspuren unnötigem Licht ausgesetzt sind.
  • Es wird bemerkt, dass die Polarität der Spurfolgesteuerung durch speziellen Entwurf der Schaltkreiskonfiguration des optischen Plattenlaufwerks oder der dort drinnen installierten Software in einer sehr kurzen Zeit (z.B. 1 μs) umgeschaltet werden kann.
  • Wenn in der optischen Platte mit den spiralförmigen Spuren, wie in 2 gezeigt, der Lichtstrahlpunkt fortfährt, dieselbe Führungsspur abzutasten, selbst nachdem die optische Platte eine Umdrehung gemacht hat, dann verschiebt sich der Lichtstrahlpunkt allmählich entweder einwärts oder auswärts.
  • Jedoch ist es auch möglich, den Lichtstrahlpunkt an im Wesentlichen derselben Position in der radialen Richtung der Platte festzuhalten. Im Folgenden wird mit Bezug auf 9 beschrieben, wie der Lichtstrahlpunkt festgehalten werden kann.
  • Während das optische Plattenlaufwerk Daten von der Aufzeichnungsspur B liest oder auf sie schreibt, folgt der Lichtstrahlpunkt dem Zentrum 712 der Aufzeichnungsspur B. Falls das optische Plattenlaufwerk angewiesen wird, während dieser Periode von dem Lese-/Schreibzustand in den Bereitschaftszustand umzuschalten, werden die Modes der Spurfolgesteuerung umgeschaltet. In diesem Fall sei angenommen, dass der Lichtstrahlpunkt z.B. das Zentrum 711 der benachbarten Führungsspur A abzutasten beginnen muss. Falls jedoch die auf der optischen Platte 100 gespeicherten Daten entlang den Aufzeichnungsspuren sequentiell auswärts angeordnet sind (d.h. von dem inneren Umfang zum äußeren Umfang hin), wird der Lichtstrahlpunkt auf dem Zentrum 713 der gegenüberliegenden Führungsspur B liegen, wenn die optische Platte 100 eine Umdrehung gemacht hat. In diesem Fall jedoch kann die Verarbeitung der Rückkehr des Lichtstrahlpunkts zur Führungsspur A hin über die Führungsspur B hinweg jedesmal durchgeführt werden, wenn die optische Platte 100 eine Umdrehung gemacht hat.
  • Es wird bemerkt, dass der Lichtstrahlpunkt zur Führungsspur A hin zurückgeführt werden kann, selbst nachdem die optische Platte 100 mehr als eine Umdrehung gemacht hat. Z.B. kann der Lichtstrahlpunkt dann, wenn die optische Platte 100 eine Anzahl N von Umdrehungen (wobei N eine ganze Zahl größer oder gleich zwei ist) gemacht hat, einwärts über angenähert dieselbe Anzahl N von Aufzeichnungsspuren bewegt werden. Alternativ kann der Lichtstrahlpunkt dann, wenn die optische Platte 100 eine Anzahl N von Umdrehungen gemacht hat, an derselben radialen Plattenposition gehalten werden. In diesem Fall kann der Lichtstrahlpunkt jedesmal dann einwärts bewegt werden, wenn die optische Platte eine Anzahl n von Umdrehungen (wobei n eine ganze Zahl größer oder gleich zwei ist) gemacht hat.
  • Der Lichtstrahlpunkt kann auf jeder Führungsspur (d.h. jeder radialen Plattenposition) auf der rotierenden optischen Platte gehalten werden. Falls die Adresse der bei Wiederaufnahme einer Lese-/Schreiboperation nach dem Bereitschaftszustand zu suchenden Aufzeichnungsspur komplett ist, kann erwartet werden, dass der Lichtstrahlpunkt auf einer Führungsspur liegt, die nahe bei der Aufzeichnungsspur mit der erwarteten Adresse liegt.
  • Es wird bemerkt, dass während der Lichtstrahlpunkt einer Führungsspur folgt, von der optischen Platte normalerweise keine Adressinformation gelesen werden kann. Falls der Lichtstrahlpunkt während einer langen Zeitspanne nach dem Umschalten vom ersten Mode in den zweiten Mode den Führungsspuren folgt, verändert sich dementsprechend die radiale Plattenposition des Lichtstrahlpunkts mit der Drehgeschwindigkeit der optischen Platte.
  • Falls der Lichtstrahlpunkt in dem zweiten Mode Aufzeichnungsspuren überquert hat (d.h. falls das optische Plattenlaufwerk eine Suchoperation oder eine Spursprungoperation durchgeführt hat), dann kann auch die radiale Plattenposition des Lichtstrahlpunkts aus der Anzahl der überquerten Aufzeichnungsspuren und der Drehgeschwindigkeit der optischen Platte bestimmt werden.
  • Es wird bemerkt, dass die Drehgeschwindigkeit der optischen Platte ermittelt werden kann aus der Anzahl der Umdrehungen des Plattenmotors für die Drehung der darauf liegenden optischen Platte. Die Anzahl der Umdrehungen des Plattenmotors kann sehr genau erkannt werden. Falls die Anzahl der Aufzeichnungsspuren gezählt wird, die der Lichtstrahlpunkt überquert hat, dann kann dementsprechend die Position des Lichtstrahlpunkts auch mit ho her Genauigkeit erkannt werden, nachdem der erste Mode in den zweiten Mode umgeschaltet worden ist.
  • Das optische Plattenlaufwerk der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsform setzt die Aufzeichnungsspuren keiner Laserbestrahlung aus, während keine Lese- oder Schreiboperation durchgeführt wird. Folglich kann die weiche, strahlungsbedingte Verschlechterung des Aufzeichnungsfilms signifikant reduziert werden.
  • Ausführungsform 2
  • Als Nächstes wird ein optisches Plattenlaufwerk nach einer zweiten, besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf 11 bis 13 beschrieben. Das optische Plattenlaufwerk dieser zweiten bevorzugten Ausführungsform hat dieselbe Konfiguration wie das optische Plattenlaufwerk der oben beschriebenen, ersten bevorzugten Ausführungsform, außer dass der DSP 35 der zweiten bevorzugten Ausführungsform zusätzliche Funktionen durchführt. Somit wird jede Komponente des in 11 gezeigten, optischen Plattenlaufwerks, das im Wesentlichen dieselbe Funktion hat wie das in 5 gezeigte Gegenstück, durch dasselbe Bezugszeichen identifiziert, und ihre Beschreibung wird weggelassen.
  • Mit Bezug zu 11 fungiert der DSP 35 des optischen Plattenlaufwerks 900 der zweiten bevorzugten Ausführungsform zuerst nicht nur als der Zustandsentscheidungsabschnitt 34 für die Bestimmung, ob das optische Plattenlaufwerk 900 eine Lese-/Schreiboperation ausführt oder nicht, sondern auch als ein Bereitschaftsintervallzeitmesser 37 für das Messen der Länge des Bereitschaftsintervall, d.h. wie viel Zeit vergangen ist, seit das optische Plattenlaufwerk 900 bereit wurde, den Bereitschaftszustand einzunehmen.
  • Der durch den DSP 35 verwirklichten Bereitschaftsintervallzeitmesser 37 beginnt mit der Messung des Bereitschaftsintervalls, wenn das optische Plattenlaufwerk 900 eine Lese- oder Schreiboperation beendet hat, und wird seinen Ausgabepegel wechseln, wenn die Länge des Intervalls eine vordefinierte Länge übersteigt. Entsprechend des Ausgabepegels des Bereitschaftsintervallzeitmessers 37 schaltet das optische Plattenlaufwerk 900 die Steuerungspolarität des Spurfolgesteuerungsabschnitts um. Im Folgenden wird dieser Punkt mit Bezug auf 12 im Detail beschrieben.
  • Die Abschnitte (a), (b), (c) und (d) von 12 zeigen die Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts, die Ausgabe des Bereitschaftsintervallzeitmessers, die Polarität der Spurfolgesteuerung bzw. die abzutastende Spur.
  • Während das optische Plattenlaufwerk im Lese-/Schreibzustand ist, ist die Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts auf hohem Pegel (H). Während andererseits das optische Plattenlaufwerk nicht im Lese-/Schreibzustand sondern im Bereitschaftszustand ist, ist die Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts auf niedrigem Pegel (L).
  • In der oben beschriebenen, ersten bevorzugten Ausführungsform wird dann, wenn die Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts von hoch (H) zu niedrig (L) gewechselt hat, die Polarität der Spurfolgesteuerung schnell von positiv (+) zu negativ (-) umgeschaltet. In dieser zweiten bevorzugten Ausführungsform jedoch wird die Polarität der Spurfolgesteuerung erst dann von positiv (+) zu negativ (-) umgeschaltet, wenn die Länge des Bereitschaftsintervalls, die durch den Bereitschaftsintervallzeitmesser gemessen wird, eine vorbestimmte Länge übersteigt. Falls die nächste Lese-/Schreiboperation beginnt, bevor die gemessene Länge des Bereitschaftsintervalls die vorbestimmte Länge übersteigt, dann wird die Polarität der Spurfolgesteuerung nicht umgeschaltet.
  • Es wird bemerkt, dass sobald ein Bedarf entsteht, die nächste Lese- oder Schreiboperation während des Bereitschaftsintervalls zu beginnen, der Bereitschaftsintervallzeitmesser aufhört, das Bereitschaftsintervall zu messen, um so zuzulassen, dass das optische Plattenlaufwerk die Lese- oder Schreiboperation schnell beginnt.
  • 13 zeigt den Fluss des Prozesses der Messung der Länge des Bereitschaftsintervalls.
  • Zuerst führt das optische Plattenlaufwerk 900 in Schritt 0 eine Lese- oder Schreiboperation durch. Wenn das optische Plattenlaufwerk 900 als Nächstes in Schritt 1 die Lese- oder Schreiboperation beendet, beginnt der Bereitschaftsintervallzeitmesser das Bereitschaftsintervall zu messen. Nachfolgend wird in Schritt 2 bestimmt, ob die Länge des gemessenen Bereitschaftsintervalls einen Bezugswert überstiegen hat oder nicht. Falls die Antwort Nein ist, dann wird in dem nächsten Schritt 3 die Polarität der Spurfolgesteuerung beibehalten. Falls andererseits die Antwort Ja ist, dann beendet der Bereitschaftsintervallzeitmesser in dem nächsten Schritt 4 das Messen des Bereitschaftsintervalls, und die Polarität der Spurfolgesteuerung wird umgeschaltet. Nach dem Umschalten der Polarität der Spurfolgesteuerung wird der Lichtstrahlpunkt von der Aufzeichnungsspur zu einer Führungsspur bewegt, wodurch das optische Plattenlaufwerk 900 in dem nächsten Schritt 5 den Bereitschaftszustand einnimmt.
  • Das von dem Bereitschaftsintervallzeitmesser 37 gemessene Bereitschaftsintervall kann eine Länge von etwa 30 ms haben.
  • Falls ein Lese oder ein Schreibfehler aufgetreten ist, während das optische Plattenlaufwerk eine Lese- oder Schreiboperation auf einer spezifizierten Adresse auf einer Aufzeichnungsspur durchführt, dann muss das optische Plattenlaufwerk die Lese- oder Schreiboperation auf derselben Adresse wieder von vorn beginnen. In diesem Fall sollte die Polarität der Spurfolgesteuerung nicht unmittelbar umgeschaltet werden, obwohl die Ausgabe des Zustandsentscheidungsabschnitts von hoch (H) zu niedrig (L) umgeschaltet wird. Falls solch ein Lese- oder Schreibfehler aufgetreten ist, wird statt dessen die Spurfolgesteuerungspolarität vorzugsweise verzögert, bis die Lese- oder Schreiboperation ein zweites Mal abgeschlossen ist. Dementsprechend ist der oben beschriebenen Bezugswert, der das Bereitschaftsintervall repräsentiert, länger als die Zeitspanne, die für eine Umdrehung der optischen Platte benötigt wird. Dann ist es möglich, das unnötige Umschalten der Spurfolgesteuerungspolarität zu verhindern, während die Lese- oder Schreiboperation auf derselben Adresse ein zweites Mal ausgeführt wird. Folglich kann die Spurfolgesteuerung noch gleichmäßiger ausgeführt werden.
  • In einer Situation, in der das optische Plattenlaufwerk eine Lese- oder Schreiboperation in einem Bereich der optischen Platte durchführt, der ziemlich nahe zu ihrem äußeren Rand ist, kann dann, wenn der Bezugswert als zu lang definiert wird, der Lichtstrahlpunkt den äußeren Rand der optischen Platte erreichen, bevor die Spurfolgesteuerungspolarität umgeschaltet wird. Um solch eine Situation zu vermeiden, während das optische Plattenlaufwerk eine Lese- oder Schreiboperation in einem Bereich der optischen Platte durchführt, der ziemlich nahe zu ihrem äußeren Rand ist, wird der Bezugswert vorzugsweise kürzer definiert, als der Betrag der Zeit, der benötigt wird, um die verbleibenden Aufzeichnungsspuren auf der optischen Platte abzutasten.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Entsprechend den oben beschriebenen, verschiedenen bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung liegt der Lichtstrahlpunkt dann, wenn keine Lese- oder Schreiboperation durchgeführt wird, auf einer Führungsspur, auf der keine Daten geschrieben werden. Somit wird ein optisches Plattenlaufwerk, das eine Leseoperation konstant bei Minimierung der weichen, strahlungsbedingten Verschlechterung des Aufzeichnungsfilms durchführen kann, und ein Verfahren für die Steuerung solch eines optischen Plattenlaufwerks vorgesehen.
  • Es ist zu verstehen, dass die vorstehende Beschreibung für die Erfindung nur veranschaulichend ist. Verschiedene Alternativen und Modifikationen können von den in der Technik bewanderten Personen entworfen werden, ohne von der Erfindung abzuweichen. Dementsprechend ist beabsichtigt, dass die vorliegende Erfindung alle solche Alternativen, Modifikationen und Veränderungen einschließt, die innerhalb des Umfangs der angefügten Ansprüche fallen.

Claims (21)

  1. Optisches Plattenlaufwerk zum Einsatz beim Lesen und Schreiben von Daten von einer optischen Platte (100) bzw. auf sie, wobei die optische Platte Aufzeichnungsspuren (500) zum Schreiben von Daten darauf sowie Führungsspuren (501) zum Führen eines Lichtstrahls (40) enthält und das optische Plattenlaufwerk umfasst: einen optischen Abnehmer (101), der ein sammelndes optisches System (16) enthält, wobei das sammelnde optische System dazu dient, den Lichtstrahl (40) zu fokussieren und einen Punkt des Lichtstrahls auf der optischen Platte zum Zweck des Lesens oder Schreibens der Daten von der optischen Platte bzw. auf sie zu erzeugen; einen Spursteuerabschnitt (102) zum Steuern des sammelnden optischen Systems des optischen Abnehmers, so dass der Punkt des Lichtstrahls einer ausgewählten der Spuren auf der sich drehenden optischen Platte folgt; und eine Steuereinheit zum selektiven Betreiben des Spursteuerabschnitts entweder in einem ersten Modus oder einem zweiten Modus, wobei in dem ersten Modus der Spursteuerabschnitt bewirkt, dass der Lichtstrahlpunkt den Aufzeichnungsspuren (500) folgt, und wobei in dem zweiten Modus der Spursteuerabschnitt bewirkt, dass der Lichtstrahlpunkt den Führungsspuren (501) folgt, dadurch gekennzeichnet, dass das optische Plattenlaufwerk des Weiteren einen Bereitschaftsintervall-Taktgeber (37) zum Messen der Länge eines Bereitschaftsintervalls umfasst, in dem der Spursteuerabschnitt in dem ersten Modus arbeitet, das optische Plattenlaufwerk jedoch Lesen oder Schreiben der Daten bereits beendet hat, wobei, wenn die Länge des Bereitschaftsintervalls, das durch den Bereitschaftsintervall-Taktgeber gemessen worden ist, einen vordefinierten Wert übersteigt, der Spursteuerabschnitt von dem ersten Modus in den zweiten Modus umschaltet.
  2. Optisches Plattenlaufwerk nach Anspruch 1, wobei die optische Platte Land-Bereiche und Groove-Bereiche enthält, die spiralförmig verlaufen, und wobei die Aufzeichnungsspuren (500) auf den Land-Bereichen oder den Groove-Bereichen ausgebildet sind und die Führungsspuren (501) auf den Groove-Bereichen oder den Land-Bereichen ausgebildet sind.
  3. Optisches Plattenlaufwerk nach Anspruch 1 oder 2, wobei das optische Plattenlaufwerk Daten von der optischen Platte (100) liest bzw. auf sie schreibt, während der Spursteuerabschnitt (102) in dem ersten Modus arbeitet, und wobei das optische Plattenlaufwerk weder Daten von der optischen Platte (100) liest noch auf sie schreibt, während der Spursteuerabschnitt (102) in dem zweiten Modus arbeitet.
  4. Optisches Plattenlaufwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Spursteuerabschnitt (102) von dem ersten Modus in den zweiten Modus umgeschaltet wird, indem Steuerpolarität des Spursteuerabschnitts geändert wird.
  5. Optisches Plattenlaufwerk nach Anspruch 4, wobei die Steuerpolarität des Spursteuerabschnitts (102) geändert wird, indem die Polarität eines Signals umgeschaltet wird, das in den Spursteuerabschnitt einzugeben ist.
  6. Optisches Plattenlaufwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der optische Abnehmer (101) des Weiteren enthält: einen Fotodetektor (20), der den Lichtstrahl empfängt, der von der optischen Platte reflektiert worden ist, und der ein elektrisches Signal ausgibt, das eine Intensitätsverteilungsfunktion des Lichtstrahls darstellt; und ein Stellglied (17) zum Antreiben des sammelnden optischen Systems (16), und wobei der Spursteuerabschnitt enthält: eine Einrichtung zum Erzeugen eines Spurfehlersignals gemäß dem elektrischen Signal, das von dem Fotodetektor (20) zugeführt worden ist, und einen Treiber (27) zum Treiben des Stellgliedes (17) des optischen Abnehmers in Reaktion auf ein von der Steuereinheit ausgegebenes Signal.
  7. Optisches Plattenlaufwerk nach Anspruch 6, wobei die Steuereinheit Umschalten des Spursteuerabschnitts zwischen dem ersten und dem zweiten Modus gemäß einem Betriebszustand des optischen Plattenlaufwerks steuert.
  8. Optisches Plattenlaufwerk nach Anspruch 7, wobei die Steuereinheit die Polarität eines Ausgangssignals der Einrichtung zum Erzeugen des Spurfehlersignals oder die Polarität eines Ausgangssignals des Treibers umkehrt und so den Spursteuerabschnitt zwischen dem ersten und dem zweiten Modus umschaltet.
  9. Optisches Plattenlaufwerk nach Anspruch 7, wobei wenigstens ein Teil der Steuereinheit als ein Zustandsentscheidungsabschnitt (103) arbeitet, der feststellt, ob das optische Plattenlaufwerk einen Lese-/Schreibvorgang durchführt oder nicht, und wobei gemäß einer Entscheidung, die durch den Zustandsentscheidungsabschnitt (103) getroffen worden ist, die Steuereinheit den Spursteuerabschnitt zwischen dem ersten und dem zweiten Modus umschaltet.
  10. Optisches Plattenlaufwerk nach einem der Ansprüche 6 bis 9, wobei die Steuereinheit ein digitaler Signalprozessor (35) ist.
  11. Optisches Plattenlaufwerk nach Anspruch 1, wobei der vordefinierte Wert wenigstens dem Maß an Zeit gleich ist, das die optische Platte benötigt, um eine Drehung auszuführen, und kürzer ist als das Maß an Zeit, das benötigt wird, um die Daten von verbleibenden der Aufzeichnungsspuren auf der optischen Platte zu lesen bzw. auf sie zu schreiben.
  12. Verfahren zum Steuern eines optischen Plattenlaufwerks, wobei das optische Plattenlaufwerk dazu dient, Daten von einer optischen Platte (100) zu lesen bzw. auf sie zu schreiben, und die optische Platte Aufzeichnungsspuren (500) zum Schreiben von Daten darauf sowie Führungsspuren (501) zum Führen eines Lichtstrahls (40) enthält und das optische Plattenlaufwerk umfasst: einen optischen Abnehmer (101), der ein sammelndes optisches System (16) enthält, wobei das sammelnde optische System dazu dient, den Lichtstrahl zu fokussieren und einen Punkt des Lichtstrahls auf der optischen Platte zum Zweck des Lesens oder Schreibens der Daten von der optischen Platte bzw. auf sie zu erzeugen; einen Spursteuerabschnitt (102) zum Steuern des sammelnden optischen Systems des optischen Abnehmers, so dass der Punkt des Lichtstrahls einer ausgewählten der Spuren auf der sich drehenden optischen Platte folgt; und eine Steuereinheit zum Betreiben des Spursteuerabschnitts (102) in einem ausgewählten Modus, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: a) Steuern des Spursteuerabschnitts, so dass der Lichtstrahlpunkt den Aufzeichnungsspuren (500) folgt; b) Steuern des Spursteuerabschnitts, so dass der Lichtstrahlpunkt den Führungsspuren (501) folgt; und c) Umschalten von Betriebsmodi des Spursteuerabschnitts, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt a) den Schritt des Messens der Länge eines Bereitschaftsintervalls einschließt, in dem das optische Plattenlaufwerk Lesen oder Schreiben der Daten bereits beendet hat, und wobei der Schritt c) ausgeführt wird, wenn die Länge des Bereitschaftsintervalls einen vordefinierten Wert übersteigt.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die optische Platte Land-Bereiche und Groove-Bereiche enthält, die spiralförmig verlaufen, und wobei die Aufzeichnungsspuren (500) auf den Land-Bereichen oder den Groove-Bereichen ausgebildet sind und die Führungsspuren (501) auf den Groove-Bereichen oder den Land-Bereichen ausgebildet sind.
  14. Verfahren nach den Ansprüchen 12 oder 13, wobei der Schritt a) den Schritt des Lesens der Daten von der optischen Platte (100) bzw. des Schreibens auf sie einschließt, und wobei der Schritt b) den Schritt des Lesens von keinerlei Daten von der optischen Platte (100) bzw. des Schreibens auf sie einschließt.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei der Schritt c) den Schritt des Änderns von Steuerpolarität des Spursteuerabschnitts einschließt.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei der Schritt des Änderns der Steuerpolarität des Spursteuerabschnitts den Schritt des Umschaltens der Polarität eines Signals einschließt, das in den Spursteuerabschnitt (102) einzugeben ist.
  17. Verfahren nach einem Ansprüche 12 bis 16, wobei der optische Abnehmer (101) des Weiteren enthält: einen Fotodetektor (20), der den Lichtstrahl empfängt, der von der optischen Platte (100) reflektiert worden ist, und der ein elektrisches Signal ausgibt, das eine Intensitätsverteilung des Lichtstrahls (40) darstellt; und ein Stellglied (17) zum Antreiben des sammelnden optischen Systems (16), und wobei der Spursteuerabschnitt enthält: eine Einrichtung zum Erzeugen eines Spurfehlersignals gemäß dem elektrischen Signal, das von dem Fotodetektor (20) zugeführt worden ist; und einen Treiber (27) zum Treiben des Stellglieds (17) des optischen Abnehmers in Reaktion auf ein von der Steuereinheit ausgegebenes Signal.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei der Schritt c) den Schritt des Umkehrens der Steuerpolarität des Spursteuerabschnitts durch die Steuereinheit gemäß einem Betriebszustand des optischen Plattenlaufwerks einschließt.
  19. Verfahren nach Anspruch 18, wobei der Schritt c) den Schritt des Umkehrens der Polarität eines Ausgangssignals der Einrichtung zum Erzeugen des Spurfehlersignal oder der Polarität eines Ausgangssignals des Treibers einschließt.
  20. Verfahren nach Anspruch 12, wobei der vordefinierte Wert wenigstens dem Maß an Zeit gleich ist, das die optische Platte (100) benötigt, um eine Drehung auszuführen, und kürzer ist als das Maß an Zeit, das benötigt wird, um die Daten von verbleibenden der Aufzeichnungsspuren auf der optischen Platte zu lesen bzw. auf sie zu schreiben.
  21. Elektronische Vorrichtung, die ein optisches Plattenlaufwerk nach Anspruch 1 umfasst.
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