DE60205475T2 - Sportschuh mit verbesserter flexibilität - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Sportschuhe gemäß dem Oberbegriff des angefügten Anspruchs 1, die z.B. für Schuhe (Skates) mit In-Line-Rollen, Stiefel für den Skilanglauf und das Snowboarden verwendet werden können als ein inneres Zubehörteil eines Skistiefels und dergleichen.
  • Bei Sportarten dieser Art wird der Fuß wiederholten Beugungen des Knöchels unterzogen, wohingegen die Ferse fest und in dem richtigen Sitz in dem Schuh arretiert verbleiben muß. Folglich ist es eine grundlegende Voraussetzung für diese Art von Schuh, so aufgebaut zu sein, daß sowohl das Beugen des Knöchels begünstigt wird, als auch der Verwender vor gefährlichen Zwischenfällen, wie Muskelzerrungen oder sogar einfach unerwünschten Seiteneffekten, wie z.B. Fußbewegungen, die kaum formvollendet erscheinen und/oder von geringer Wirksamkeit sind, zu bewahren, wenn die Sportaktivität praktiziert wird.
  • US-A-4 505 056 offenbart einen Sportschuh, der für Skilanglaufanwendungen besonders geeignet ist und im wesentlichen aus einer äußeren Schale aus einem starren Polymermaterial und einem Innenschuh besteht, der von der äußeren Schale entfernbar ist und aus einem weichen, flexiblen Polymermaterial besteht, wie z.B. geschäumtem Polyurethan. Sowohl die Außenschale als auch der Innenschuh weisen als ein integrales, einstückiges Spritzgießteil eine Sohle und ein Oberteil auf. Das Oberteil der Außenschale ist zusätzlich zu einem Quer-Befestigungsclip mit ersten abwärts gerichteten Ausschnitten versehen, die sich entsprechend dem Spann bis unterhalb des Knöchels erstrecken, und mit zweiten Ausschnitten, die sich auf dem Niveau des Metatarsus so weit wie die Sohle erstrecken. Das Oberteil des Innenschuhs weist wiederum auf: einen verhältnismäßig dünnen und kompakten rückseitigen Abschnitt verbunden mit einer Polsterung mit einem weiteren Quer-Befestigungsclip, der sich innerhalb der Außenschale über den Knöchel erhebt; einen verhältnismäßig dicken und zusammendrückbaren Vorderabschnitt, der sich innerhalb der Außenschale dergestalt erstreckt, daß er die Schuhspitze erreicht; einen Mittelabschnitt, der ebenfalls verhältnismäßig dick und zusammendrückbar ist und den oberen Teil des Fußes bedeckt. Entsprechend den zweiten Ausschnitten des Oberteils der Außenschale ist das Oberteil des Innenschuhs deshalb den Blicken ausgesetzt und mit einigen Querrillen versehen, die die metatarsale Beugung des Fußes erleichtern sollen.
  • Dieser Schuh ist auf jeden Fall ziemlich komplex in seinem Aufbau, zumindest soweit es die Teile mit unterschiedlicher Dicke des Innenschuhs anbelangt. Weiterhin ist er ziemlich offensichtlich Gegenstand des Eindringens von Wasser und/oder Schnee an den Stellen, an denen das Oberteil des gleichen Innenschuhs frei liegt.
  • Es wäre im Gegenteil wünschenswert und ist tatsächlich ein Hauptzweck der vorliegenden Erfindung, einen Schuh der oben veranschaulichten Art vorzusehen, der zusätzlich dazu, daß er der oben erwähnten Voraussetzung in der bestmöglichen Weise entspricht, ebenfalls industriell in einem großen Maßstab in einer einfachen Weise und mit niedrigen Kosten hergestellt werden kann.
  • Eine andere bekannte Art von Schuhaufbau weist eine Unterschale und eine Oberschale auf, versehen mit einer rückseitigen Tür, die entsprechend an einer im Bereich der Ferse angeordneten Querachse angelenkt ist, zum Einstieg des Fußes in den Schuh, sowie einen Einsatz aus elastischem Material und ein verbundenes Polsterelement, die zwischen der Unterschale und der Oberschale vor dem Spann untergebracht sind – siehe US-A-4 095 356. Ein derartiger Aufbau ist jedoch lediglich teilweise in der Lage, die oben erwähnte Voraussetzung zu erfüllen, da er nicht nur eine steife Schale benötigt, sondern ebenfalls einen in gleicher Weise steifen Beinabschnitt zum Zusammendrücken des elastischen Einsatzes in genügendem Ausmaß während den kontrollierten Vorwärtsbiegungen der Schale. Tatsächlich ist dies in dem Falle von Schuhwerk, wie z.B. Abfahrtsskistiefeln, der Fall und wird lediglich dort benötigt, wobei Steifigkeit des Aufbaus des Schuhs ein Muß ist. Es sollte weiterhin entsprechend nicht vergessen werden, daß stets ein Risiko für den Verlust des Einsatzes und/oder Polsterelementes besteht, in welchem Fall diese tatsächlich mit anderen Teilen ersetzt werden können, die unterschiedlich in den Abmessungen sind und/oder von unterschiedlichem Material, so daß dies in unterschiedlichen Beugeeigenschaften des Schuhs resultiert.
  • Ähnliche Überlegungen können ebenfalls in Zusammenhang mit einem anderen Schuhaufbau des Standes der Technik – wie er in US-A-5 819 441 offenbart ist – angestellt werden, bei dem ein Element aus einem viskoelastischen Material, das angepaßt ist zum Dämpfen von Stößen, in dem oberen Bereich des Schuhs angeordnet ist, obwohl ein derartiges Element eher Gegenstand von Scherbelastung als von Druckspannung ist.
  • Ein weiterer Aufbau ist aus EP-A-1 157 622 bekannt, die gemäß Art. 54(3) EPÜ zum Stand der Technik gehört.
  • Ein Schuh, der die Merkmale, die in den beigefügten Patentansprüchen angeführt sind, aufweist und insbesondere mit zumindest einem elastisch verformbaren Element versehen ist, daß ein einstückiges, nicht entfernbares Teil eines flexiblen Schuhs ist, ermöglicht nicht nur die Erfüllung der oben genannten Voraussetzung, sondern sogar die Lösung anderer Aufgaben.
  • Zum Zwecke der Bestätigung der obigen Aussage und der Hervorhebung der tatsächlichen Vorteile der vorliegenden Erfindung wird nun eine Beschreibung einer bevorzugten, wenn auch nicht einzigen Ausführungsform der Erfindung gegeben unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, von denen:
  • 1 eine Gesamt-Seitenansicht eines Schuhs gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
  • 2 eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A in 1 ist, die aus Gründen einer größeren Einfachheit lediglich die Teile zeigt, die auf einer einzigen Seite der longitudinalen Mittellinienebene des Schuhs gelegen sind;
  • 3 und 4 Seitenansichten einer ersten bzw. zweiten Unterbaugruppe des Schuhs sind; und
  • 5 und 6 Seitenansichten der Unterbaugruppen sind nach der Verbindung miteinander, wenn der Fuß (nicht gezeigt) des Verwenders ruht bzw. wenn der Knöchel abgeknickt ist.
  • Der hier beschriebene und in den 1 und 2 veranschaulichte Schuh weist nicht lediglich einen innovativen Schuh 100 aus weichen, flexiblen Materialien auf, dessen Details insbesondere in den 3 und 4 besser zu sehen sind, sondern ebenfalls eine zugehörige Verstärkungsschale 200 aus steifen Polymermaterialien und kann so hergestellt werden, wie es entweder in der Patentanmeldung EP-A-919-265 oder in einer neuen Patentanmeldung, die zusammen mit dieser durch den gleichen Anmelder eingereicht wurde, beschrieben ist. Insbesondere angesichts spezieller Anwendungen, wie z.B. Snowboarding, kann die vorliegende Erfindung jedoch ebenso mit Verstärkungselementen einer anderen Art ausgestattet werden.
  • Der Schuh 100 ist aus zwei Unterbaugruppen 110 und 150 gebildet, die in der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Tatsache, daß eines dieser Teile während des Herstellungsvorgangs des Schuhs sozusagen auf dem anderen plaziert ist, wie dies in größerem Detail weiter unten erklärt werden wird, ebenfalls als unteres Teil bzw. oberes Teil bezeichnet werden.
  • Das untere Teil 110 weist ein Oberteil 111 auf, das unter Verwendung eines Gewebes aus einem synthetischen Material verstärkt durch ein Filz in bekannter Weise hergestellt wird, mit einem Zehenabschnitt 112, einem Mittelabschnitt 113, einem Fersenabschnitt 114 und einem Beinabschnitt 120, vorzugsweise unter Verwendung eines Filzes hergestellt – siehe 3.
  • Der Zehenabschnitt 112 des Oberteils 111 ist oben geschlossen, wohingegen die anderen beiden Abschnitte 113 und 114 des Oberteils oben offen sind, unterhalb des Knöchels des Verwenders, und einen Rand 115 zeigen, der in Beziehung zu dem Beinabschnitt 120 eine gekrümmte Kontur mit einer nach unten zeigenden Konkavität aufweist.
  • Der Beinabschnitt 120 hat die folgenden Eigenschaften:
    • – er erstreckt sich nach oben, so daß seine Oberkante 125 oberhalb des Knöchels liegt, auf einem Niveau, das gemäß der Art der sportlichen Übung, für die der Schuh tatsächlich gedacht ist, unterschiedlich sein kann;
    • – er erstreckt sich nach unten in das Oberteil 111, so daß er praktisch bis zu dem unteren Rand 116 des Oberteils 111 reicht beim Hindurchtreten durch die oben erwähnte offene Oberkante 115 angesichts der Zusammenfügung in einer bekannten Weise zusammen mit dem gleichen Oberteil mit einer Innensohle 140 – siehe 2;
    • – er ist vorne offen, so daß er eine Kante zeigt, deren Bereich sich über das Oberteil 111 erstreckt und in 3 allgemein mit 121 bezeichnet ist, er folgt der Krümmung des Spanns des Fußes, während sein Bereich, der sich innerhalb des Oberteils erstreckt und allgemein mit 122 bezeichnet ist, eher annähernd vertikal ist. Der Innenbereich 122 des Randes liegt in Beziehung zu dem Mittelabschnitt 113 des Oberteils 111, d.h. in einer rückwärtigen Position bezüglich des Metatarsus, aber vor dem Knöchel des Verwenders;
    • – er ist entlang der Linie 123, die dem Profil der Ferse folgt, an den Fersenabschnitt 114 angenäht, entlang zumindest eines Bereiches der vorstehend erwähnten oberen Kante 115 an den Mittelabschnitt 113 des Oberteils 111 angenäht, sowie entlang des unteren Randes 116 – siehe ebenfalls 2;
    • – er ist entlang der gesamten Länge 122 von der Innenfläche des Oberteils 111 getrennt;
    • – er ist an ein Paar von flachen Verstärkungselementen oder Besätzen angenäht (vorzugsweise sowohl auf der Innenseite als auch der Außenseite des Schuhs bezüglich der Längs-Mittellinien-Ebene M, wie in 2 angedeutet), von denen lediglich einer, d.h. der mit 130 bezeichnet ist, in den beigefügten Figuren veranschaulicht ist und unten beschrieben wird. Der Besatz 130 (der vorzugsweise in der gleichen Weise wie das Oberteil 111 hergestellt wird, d.h. unter Verwendung eines Gewebes aus einem synthetischen Material, das durch einen Filz verstärkt ist) ist von einer im wesentlichen dreieckigen Gestalt, wenn es, wie in 3, von seiner Seite betrachtet wird. Die Nahtsäume des Besatzes 130 des Beinabschnitts 120, die mit den beiden Seiten des Randes desselben zusammenfallen und sich ungefähr auf dem Niveau des oberen Randes 115 des Oberteils 111 schneiden, sind mit 131, 132 bezeichnet. Die dritte Seite 133 des Randes des Besatzes 130 fällt mit einem Teil der Bereiche 121, 122 des vorne offenen Randes des Beinabschnitts 120 zusammen, so daß sie ebenfalls von der Innenfläche des Oberteils 111 getrennt ist.
  • Das obere Teil 150, das die zweite Unterbaugruppe des Stiefels 100 bildet, weist wiederum – wie in 2 veranschaulicht – ein Innenfutter 151 auf, dessen oberer Rand 152 so gefaltet ist, daß er in der Lage ist, zumindest einen Teil einer Polsterung 154 zu umhüllen und zu halten, sowie weiterhin eine Außentasche 153, die lediglich in Bezug auf einen Bereich des Randes 152 mit dem Futter 151 verbunden bleibt – beispielsweise mittels eines Nahtsaums, der in den beigefügten Figuren aus Gründen einer größeren Einfachheit nicht gezeigt ist. Der untere Rand 157 der Tasche 153 ist tatsächlich von dem Innenfut ter 151 getrennt, wie am besten in 2 zu sehen ist. Sowohl das Innenfutter 151 als auch die Außentasche 153 sind beispielsweise aus einem Gewebe eines synthetischen Materials.
  • Der Zusammenbau des oben beschriebenen Schuhs erfordert es, daß das obere Teil 150 in das untere Teil 110 in der in 2 gezeigten Weise eingeführt wird, d.h. in einer Weise, daß:
    • – das Innenfutter 151 entlang seines unteren Randes 155 mit der Innensohle 140 verbunden werden kann, sowie mit dem unteren Rand 116 des Oberteils 111 und mit dem Beinabschnitt 120;
    • – sichergestellt ist, daß die Oberfläche des Beinabschnitts 120, welche zu der Längs-Mittellinien-Ebene M zeigt, in Kontakt zu der Außenfläche der Polsterung 154 innerhalb der Tasche 153 liegt;
    • – der gefaltete obere Rand 152 des Futters 151 ebenfalls, beispielsweise durch Nähen, mit der Oberkante 125 des Beinabschnitts 120 verbunden werden kann;
    • – sichergestellt ist, daß das Oberteil 111 gemäß eines wesentlichen Merkmals der vorliegenden Erfindung keinen Kontaktpunkt hat (außer mit seinem Abschnitt bezüglich der Innensohle 140, wie vorher in dieser Beschreibung erläutert wurde) zu dem oberen Teil 150 des Schuhs 100 aufgrund des Vorhandenseins des Beinabschnitts 120 und der Besätze 130 auf den Seiten des Schuhs in einer mittleren Position zwischen dem offenen Rand 115 des Oberteils 111 und dem freien unteren Rand 155 des Innenfutters 151.
  • Der Abschnitt 201, der sich nach oben erstreckt und gemeinsam mit der Außensohle 202 ein Abschnitt der steifen Schale 200 ist, ist vorteilhafterweise dergestalt in die Tasche 153 eingeführt, daß er in Kontakt zu der Oberfläche des Beinabschnitts 120 des Schuhs 100, die bezüglich der Längsmittellinien-Ebene M auf der entgegengesetzten Seite liegt, kommt. Ein bekannter gepolsterter Kragen 156 bzw. eine Manschette ist zusätzlich an die Außenseite des Beinabschnitts 201 angefügt, im wesentlichen oberhalb der Tasche 153.
  • In einer an sich bekannten Weise weist der Schuh einen Befestigungsriemen 160 auf, der zum Verschließen des Beinabschnitts 120 und der Besätze 130 an der Außenfläche der Tasche 153 angebracht ist (siehe 1 und 4) sowie einen Schnürsenkel 170 (lediglich in 1 gezeigt) zum Verschließen des Oberteils 111 in Verbindung mit einer ebenfalls an sich bekannten Zunge 180 (siehe 1, 5 und 6), die sich von dem Zehenabschnitt 112 bis hinauf zu einem Niveau erstreckt, das nicht niedriger ist als das Niveau des gefalteten oberen Randes 152 des Futters 151.
  • Die besondere Funktionalität eines Schuhs gemäß der vorliegenden Erfindung, die im wesentlichen aus der Tatsache rührt, daß das Oberteil 111 keinen Kontaktpunkt (ausgenommen bezüglich der Innensohle 140) sowohl zu dem Innenfutter 151 oder der Polsterung 154 oder sogar der Tasche 153 des oberen Teils 150 aufweist, kann am besten aus einem Vergleich der Veranschaulichungen in den 5 und 6 abgeleitet werden.
  • Unter Ruhebedingungen ist die imaginäre Mittelachse Y des Beinabschnitts 120, der Teil des Schuhs 100 ist, vertikal, wohingegen der untere Rand 157 der Tasche 153, von dem bereits gesagt wurde, daß er sowohl von dem Oberteil 111, als auch dem Beinabschnitt 120 getrennt ist, im Gegensatz dazu an seinem nach vorne zeigenden Ende mit der Außenfläche der Besätze 130 in Kontakt ist – siehe 5.
  • Wenn während der Verwendung des Schuhs der Knöchel gebeugt wird, wird die Achse Y des Beinabschnitts 120 nach vorne geneigt, da der Bereich 122 seines vorne offenen Randes bezüglich des Oberteils 111 nach vorne gleitet – siehe 6. Die Besätze 130 sind ebenfalls Gegenstand der gleichen Gleitbewegung aufgrund der Tatsache, daß die Nahtsäume 131, 132 sie mit dem Beinabschnitt 120 verbinden, und aufgrund der Tatsache, daß ebenfalls die Vorderseite 133 der Begrenzungen derselben von dem Oberteil getrennt ist.
  • Die der vorliegenden Erfindung innewohnenden Vorteile können wie folgt zusammengefaßt werden:
    • – Der Knöchel kann mit der geringsten Anstrengung auf Seiten des Verwenders gebeugt werden, ohne auf irgendein Hindernis zu stoßen.
    • – Die Gleitbewegung des Beinabschnitts 120 gemeinsam mit dem oberen Teil 150 des Schuhs 100 bezüglich des Oberteils 111 wird nicht durch irgendeine zeitweise Ausbildung von Falten des Oberteils begleitet, was sich für den Verwender als wahre Belästigung erweisen würde.
    • – Keine zusätzlichen Teile des Schuhs, wie z.B. Einsätze aus einem elastischen Material, Polster oder Puffer, welche zum Montieren die Durchführung von Phasen erfordern, die bezüglich eines reibungslosen Montageablaufs diskontinuierlich sind. Mit anderen Worten, das Annähen dieser Besätze, wie jener, die mit 130 bezeichnet sind, an den Beinabschnitt 120 ist perfekt in den Herstellungsablauf des Schuhs 100 integriert und ist deshalb ein Vorgang, der auf einfachste Weise und mit niedrigsten Kosten durchgeführt werden kann, auch in dem Falle industrieller Herstellungsvorgänge in großem Maßstab.
    • – Das Vorhandensein der Besätze 130 zur weiteren Verstärkung des Beinabschnitts 120 beeinträchtigt nicht die Dichtigkeit des Schuhs 100 gegen mögliches Eindringen von Wasser und/oder Schnee in das Oberteil 111.
    • – Das Verbinden des Schuhs 100 mit der Verstärkungsstruktur 200 wird durch das Vorsehen der nach unten offenen Taschen 153 leicht gemacht. Die herausragenden Abschnitte 201 der Struktur 200 können deshalb leicht unter Verwendung einfacher Werkzeuge und mit niedrigen Kosten darin eingeführt werden.
  • Obwohl die obige Beschreibung sich auf eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bezieht, ist leicht einzusehen, daß die Fachleute in der Lage sein können, den oben beschriebenen Schuh in einer Anzahl von unterschiedlichen Weisen zu entwickeln, ohne von dem Umfang der vorliegenden Erfindung wie er durch die beigefügten Ansprüche definiert wird, abzuweichen. Insbesondere kann der Schuh auch verwirklicht werden, ohne Gebrauch von den vorstehend erwähnten Besätzen zu machen sowie unter Verwendung einer steifen Verstärkungsstruktur, die von der in der obigen Beschreibung erwähnten abweicht.

Claims (5)

  1. Sportschuh mit einer Versteifungsstruktur (200) aus starren Materialien, die fest mit einem Schuh (100) aus weichen, flexiblen Materialien verbunden ist, welcher eine erste Unterbaugruppe (110) enthält mit: – einem mit Ausnahme des Zehenabschnitts (112) desselben nach oben offenen Oberteil (111), das entlang einer Kante (115) unterhalb des Knöchels des Benutzers liegt, – einem vorne offenen Beinabschnitt (120), der sich soweit nach oben erstreckt, dass seine Oberkante (125) oberhalb des Knöchels des Benutzers liegt, und sich nach unten in das Oberteil (111) erstreckt, – einer mit dem unteren Rand (116) des Oberteils (111) und/oder dem unteren Rand des Beinabschnitts (120) verbundenen Innensohle, und eine zweite Unterbaugruppe (150) enthält mit: – einem Innenfutter (151), dessen unterer Rand (155) ebenfalls mit der Innensohle (140) verbunden ist und dessen oberer Rand (152) mit der Oberkante (125) des Beinabschnitts (120) verbunden ist, – zumindest einer Polsterschicht (154), die zwischen dem Beinabschnitt (120) und dem Innenfutter (151) vorgesehen ist, – einem Außenfutter (153), das sich von der Oberkante (125) des Beinabschnitts (120) dergestalt erstreckt, dass es zumindest teilweise die Polsterschicht (154) bedeckt, wobei das Oberteil (111) zum Zwecke der Ermöglichung der gemeinsamen Verschiebung des Beinabschnitts (120) mit der zweiten Unterbaugruppe (150), wenn das Sprunggelenk des Benutzers sich beugt, von diesen Teilen der zweiten Unterbaugruppe (150), mit Ausnahme des Bereichs der Innensohle (140), ge trennt ist, und wobei in der ersten Unterbaugruppe (110) die Ränder (123, 115, 116), entlang derer der Beinabschnitt (120) mit dem Oberteil (111) verbunden ist, gegenüber dem Bereich (122) des offenen Vorderendes des Beinabschnitts (120), das selbst innerhalb des Oberteils liegt, unterschiedlich sind.
  2. Sportschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Beinabschnitt (120) bezogen auf die Längs-Mittellinien-Ebene (M) zumindest auf einer Seite mit einem flachen Verstärkungselement (130) verbunden ist, das sich von dem nach vorne offenen Ende (121, 122) desselben erstreckt.
  3. Sportschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder (131, 132), entlang derer das flache Verstärkungselement (130) mit dem Beinabschnitt (120) verbunden sind, sich ungefähr auf der Höhe des nach oben offenen Endes (115) des Oberteils (111) schneiden.
  4. Sportschuh nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rand (157) des Außenfutters von dem Innenfutter (151) und dem Beinabschnitt (120) getrennt ist zum Vorsehen einer Tasche (153), die sich zur Unterbringung eines sich nach oben erstreckenden Abschnitts (202) der starren Versteifungsstruktur (200) eignet.
  5. Sportschuh nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stiefel (100) vorne eine Zunge (180) oder dergleichen zusammen mit für sich bekannten Mitteln (160, 170) zum Zuziehen des Oberteils (111) und des Beinabschnitts (120) aufweist.
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