DE602004012327T2 - Mitnehmer für aufzugskabine- und schachttüren - Google Patents

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    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/12Arrangements for effecting simultaneous opening or closing of cage and landing doors

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kopplungsvorrichtung für Aufzugkabinentüren und Landezonentüren und betrifft im Spezielleren eine Kopplungsvorrichtung für Kabinen- und Landezonentüren des Typs mit einer Türantriebs-Überhubbewegung bzw. Übermaßbewegung beim Tür Öffnen bzw. Tür Schließen.
  • Kopplungsvorrichtungen für Kabinen- und Landezonentüren dieses Typs verwenden bekanntermaßen ein Türkopplungs-Steuerflächenelementgelenkteil, das mit dem Kabinentür-Antriebsriemen und den Landezonentür-Antriebssteuerflächenelementen verbunden ist und Letztere beim Tür Öffnen antriebsmäßig auseinander bewegt bzw. beim Tür Schließen in Richtung aufeinander zu bewegt. Dieses Teil unterliegt jedoch hohen Torsionsbelastungen, die letztendlich zur Beschädigung von diesem führen können, wenn die Steuerflächenelemente einerseits antriebsmäßig bewegt werden und die Türen andererseits antriebsmäßig bewegt werden, insbesondere wenn die Türpaneele bzw. Türplatten schwer sind. Aufgrund seiner allgemein T-förmigen Ausbildung benötigt das Teil ferner ein hohes Bewegungsübermaß des Riemens bei geringer Geschwindigkeit, um die Steuerflächenelemente antriebsmäßig zu bewegen und somit die mechanische und elektrische Verriegelung bzw. Entriegelung der Türkopplungsplatte zu ermöglichen. Daher ist die Überhubbewegungs-Zeitdauer für die Verriegelung bzw. Entriegelung relativ lang, wobei etwa 0,5 bis 1 Sekunde zu der Laufzeit der Türplatten hinzu kommen, wobei dies für die Aufzugverkehrsverwaltung sowie hinsichtlich der Wartezeit und der Fahrtzeit für die Benutzer von Nachteil ist. Ein Beispiel für eine solche Kopplungsvorrichtung findet sich in der WO 03/089356 .
  • Die vorliegende Erfindung zielt auf die Überwindung dieser Nachteile ab und schlägt eine Kopplungsvorrichtung für Aufzugkabinen- und Landezonentüren der Art vor, die sich bewegende Steuerflächenelemente aufweist, die in integraler Weise mit der Kabinentür ausgebildet sind und die Landezonentür vor einer Stockwerk-Landezone mittels einer einstückig damit ausgebildeten Kopp lungsplatte antriebsmäßig bewegen, die mit den Steuerflächenelementen zusammenwirkt und die beim Tür Schließen mechanisch und elektrisch verriegelt wird, um die anschließende Antriebsbewegung der Kabine zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerflächenelemente mit einer variablen Distanz voneinander an der Kabinentür unabhängig von dem Kabinentür-Antriebsriemen beweglich angebracht sind, und dass sie ein Teil zum antriebsmäßigen Bewegen der Steuerflächenelemente mit einer variablen Distanz aufweist, das an der Kabinentür angebracht ist und mit dem Antriebsriemen sowie mit einem der Steuerflächenelemente verbunden ist, wobei das Teil eine Hebelwirkung auf das Steuerflächenelement ausübt, um dieses antriebsmäßig auf das andere Steuerflächenelement zu und von diesem weg zu bewegen, und zwar mit einer großen Verlagerung in Relation zu einer geringen Überhub-Antriebsbewegung des Riemens, um eine Entriegelung der Kopplungsplatte und ihrer Landezonentür-Antriebskopplung beim Öffnen der Türen zu ermöglichen bzw. diese beim Schließen der Türen zu verriegeln.
  • Das Teil zum antriebsmäßigen Bewegen der Steuerflächenelemente auseinander ist vorzugsweise eine Verbindungsstange, die an der Kabinentürhalterungs-Laufplatte gelenkig angebracht ist und durch eine Befestigungslasche mit dem Türantriebsriemen und dem angetriebenen Steuerflächenelement gelenkig verbunden ist, wobei das Verhältnis zwischen der Distanz von dem Befestigungspunkt der Verbindungsstange an dem Riemen bis zu dem Anlenkpunkt der Verbindungsstange an der Laufplatte sowie der Distanz von dem Anlenkpunkt der Verbindungsstange bis zu dem Befestigungspunkt an dem Steuerflächenelement im Wesentlichen geringer als 1 ist und in offensichtlicher Weise in Abhängigkeit von der Länge der Verbindungsstange variiert, wobei sie im Allgemeinen geringer als 1/3 ist und im Allgemeinen gleich etwa 7/30 ist, so dass eine Überhubbewegung des Riemens von 7 mm in Relation zum Öffnen oder Schließen der Tür eine antriebsmäßige Bewegung der Steuerflächenelemente über eine zusätzliche Strecke von 30 mm in Richtung aufeinander zu bzw. voneinander weg hervorruft.
  • Diese Öffnungsposition der Steuerflächenelemente, in der die Landezonentür-Kopplungsplatte mechanisch und elektrisch entriegelt ist, wird vorteilhafterweise mit einer geeigneten Distanz zwischen den Steuerflächenelementen positi onsmäßig verriegelt, um die Platte entriegelt zu halten, und zwar mittels eines Verriegelungselements, das mit der Steuerflächenelement-Antriebsverbindungsstange oder dem in seine abschließende Antriebsposition verbrachten angetriebenen Steuerflächenelement mechanisch zusammenwirkt, und zwar vorzugsweise mittels eines abschließenden Positionsanschlags an der Verbindungsstange sowie eines zugeordneten Hakenelements mit selbsteinschnappendem Eingriff, so dass die Verbindungsstange positionsmäßig verriegelt wird, wobei diese Elemente miteinander in Eingriff treten bzw. zusammenwirken, sobald der Kabinentür-Antriebsriemen beim Öffnen und Schließen der Türen über eine bestimmte Überhubbewegungslänge antriebsmäßig bewegt worden ist.
  • Die Steuerflächenelemente sind vorteilhafterweise mit einer variablen Distanz voneinander an der Kabinentür beweglich angebracht, und zwar mittels eines Sets aus einer oberen und einer unteren Verbindungsstange, die in einem vertikalen Parallelogramm gelenkig miteinander verbunden sind und in ihrer Mitte mit der Kabinentür verbunden sind und an ihren Enden mit den Steuerflächenelementen verbunden sind, wobei die Verlagerung des mit der Antriebsstange verbundenen Steuerflächenelements mit der Verlagerung des entsprechenden, am Ende befindlichen Anlenkpunkts der Steuerflächenelement-Antriebsverbindungsstange koordiniert wird.
  • Die Steuerflächenelement-Antriebsverbindungsstange kann durch ein Set aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Verbindungsstangen ersetzt werden, wobei die erste Stange mit dem Antriebsriemen verbunden ist und an der Kabinentür gelenkig angebracht ist und die zweite Stange mit dem angetriebenen Steuerflächenelement gekoppelt ist, so dass die Antriebskoordination einfacher wird.
  • Die Landezonentür-Kopplungsplatte oder Verriegelungsplatte ist herkömmlicher Art und beinhaltet zwei Rollen, die jeweils auf den jeweiligen einander gegenüberliegenden Oberseiten der Steuerflächenelemente eine Rollbewegung ausführen, ein Arretieraufnahmeelement für die Landezonentür, das wirksam wird, wenn die Steuerflächenelemente beim Tür Schließen einander näher kommen und das freigegeben wird, wenn sich die Steuerflächenelemente beim Öffnen der Türen auseinander bewegen, sowie ein elektrisches Landezonentür-Verriegelungskontaktelement, das in der gleichen Weise wie das Arretieraufnahmeelement arbeitet und den Aufzugkabinen-Steuerschaltkreis schließt.
  • Weiterhin bezieht sich die vorliegende Erfindung auch auf einen Aufzug, der mit einer Kabinentür- und Landezonentür-Kopplungsvorrichtung der vorstehend definierten Art ausgestattet ist.
  • Die Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung sowie auf die beigefügten Zeichnungen erläutert; darin zeigen:
  • 1 eine schematische Aufrissansicht einer Kabinentür- und Landezonentür-Kopplungsvorrichtung für einen Aufzug gemäß der Erfindung in ihrer betriebsmäßig gekoppelten Position (wenn die Türen geöffnet sind);
  • 2 eine der 1 ähnliche Ansicht unter Darstellung der Vorrichtung in ihrer entkoppelten Position, in der die Verriegelungsplatte zum Schließen der Türen verriegelt ist;
  • 3 eine Darstellung der Vorrichtung während des Entkopplungsvorgangs während der Überhubbewegung des Türantriebsriemens; und
  • 4 eine Aufrissansicht der Kopplungsplatte in ihrer entriegelten Position.
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und insbesondere die 1 bis 3 weist die Kopplungsvorrichtung 1 für Aufzugkabinentür- und Landezonentüren gemäß der Erfindung im Wesentlichen zwei vertikale längliche Steuerflächenelemente 3, die in gelenkiger Weise und mit variabler Beabstandung an der Aufzugkabinentür 5 angebracht sind, eine Verbindungsstange 7 zum antriebsmäßigen Bewegen der Steuerflächenelemente 3 mit variabler Beabstandung, eine Steuerflähenelement-Positionsverriegelungsvorrichtung 9 sowie eine Kopplungsplatte 11 (4) auf, die mit den Steuerflächenelementen 3 zusammenwirkt und an der Landezonentür 13 angebracht ist, die an jedem Landezo nenstopp der Kabine bzw. des Fahrkorbs gegenüber von der Kabinentür 5 angeordnet ist.
  • Genauer gesagt sind die länglichen Steuerflächenelemente 3 an der oberen Laufplatte 15 oder der „Kabinentüraufhängung" angebracht, die in integraler Weise mit der Kabinentür ausgebildet ist und die Kabinentürplatte trägt, wobei die Laufplatte antriebsmäßig derart bewegt wird, dass sie eine Rollbewegung auf einer oberen horizontalen Schiene (nicht gezeigt) ausführt, die über der Öffnung der in integraler Weise damit ausgebildeten Kabine angeordnet ist. Diese Steuerflächenelemente 3 sind an der Laufplatte 15 mit Hilfe von zwei identischen Verbindungsstangen 17 angebracht, die in ihrer Mitte mit der Laufplatte gelenkig verbunden sind und an ihren Enden mit den Steuerflächenelementen 3 nach Art einer Parallelogramm-Anordnung gelenkig verbunden sind. Die Steuerflächenelemente 3 sind somit in einer parallelen Anordnung mit einer variablen Beabstandung gehaltert und durch die beiden parallelen Verbindungsstangen 17 miteinander verbunden, wobei ihre Beabstandung in Abhängigkeit von der Orientierung der Verbindungsstangen variiert, die sich im Wesentlichen in einem Winkel von 45° relativ zu der Vertikalen befinden, wenn sich die Steuerflächenelemente in ihrer maximalen Beabstandung befinden, sowie in einem Winkel von im Wesentlichen 30° relativ zu der Vertikalen bei ihrer minimalen Beabstandung befinden.
  • Die Verbindungsstange 7 ist geringfügig länger als die Steuerflächenelement-Trägerstangen 17 und ist mit dem Antriebsriemen 19 des Kabinentür-Aktuators mittels einer Befestigungslasche 21 verbunden, an der sie gelenkig angebracht ist; die Verbindungsstange 7 ist im Wesentlichen bei einem Drittel ihrer Länge mit dem oberen Teil der Laufplatte 15 gelenkig verbunden und ist andererseits an einem der beiden Steuerflächenelemente 3, nämlich dem in der Zeichnung auf der rechten Seite befindlichen Steuerflächenelement, durch eine seitliche Lasche 23 angebracht, mit der sie gelenkig verbunden ist. Diese Verbindungsstange 7 ist im Wesentlichen parallel zu den Steuerflächenelement-Verbindungsstangen 17. Das Verhältnis der Distanzen von ihrem Anlenkungspunkt bis zu ihren am Ende befindlichen Anlenkungspunkten beträgt etwa 1/2, wobei eine Länge von dem Anlenkungspunkt bis zu dem Steuerflächenelement in etwa doppelt so groß ist wie die Länge von dem Anlenkungspunkt zu dem Rie men. Diese Anordnung gestattet eine Vergrößerung der Verlagerung der Steuerflächenelemente 3 voneinander weg und aufeinander zu relativ zu der Verlagerung des Riemens 19 während der Überhubbewegung des Riemens mit reduzierter Geschwindigkeit, um die Steuerflächenelemente aus ihrer nahe beieinander befindlichen Konfiguration (2) antriebsmäßig auseinander (3) zu bewegen, wenn sich die Türen auf ihre maximale Beabstandung (1) bewegen, und um in umgekehrter Weise die Steuerflächenelemente antriebsmäßig näher zusammen zu bewegen, wenn sich die Türen in die Konfiguration der 2 schließen, wobei die Kabinentür 5 im Anlagezustand arretiert wird und der Riemen eine Überhubbewegung ausführt. Bei diesem Vorgang ist wenig Zeit notwendig, um die Steuerflächenelemente antriebsmäßig auseinander zu bewegen und dadurch die Kopplungsplatte 11 zu entriegeln, um den Öffnungsantrieb der Kabinen- und der Landezonentüren 5 und 13 zu ermöglichen, wobei diese Verlagerung voneinander weg nahezu unmittelbar stattfindet, während es bei der Eingangs erläuterten herkömmlichen Kopplungsvorrichtung 0,5 bis 1 Sekunde dauerte, und umgekehrt dazu auch wenig Zeit erforderlich ist, um die Steuerflächenelemente antriebsmäßig näher zueinander hin zu bewegen, wenn sich die Türen schließen, so dass eine rasche mechanische und elektrische Verriegelung der Kopplungsplatte ermöglicht wird, wie dies später noch beschrieben wird.
  • Die Steuerflächenelement-Positionsverriegelungsvorrichtung 9 ist gebildet aus einem Schaummaterialkissen 25, das an einem der Steuerflächenelemente 3 angebracht ist und eine Anlage für das andere Steuerflächenelement in der Position mit der minimalen Beabstandung (16 mm) bildet, sowie aus einem Set aus einem Gummikissenanschlag 27, der bei der maximalen Distanz zwischen den Steuerflächenelementen (46 mm) gegen die Antriebsstange 7 drückt, sowie einem Verriegelungselement 29, das unter dem Ende der Verbindungsstange 7 einhakt, um diese in der an dem Anschlag 27 anliegenden Position zu halten. Das Verriegelungselement 29 ist an der Laufplatte drehbar angebracht und wird durch eine Schraubenfeder um seine Achse zurückgeführt, wobei es in der eingehakten Position zu der Verbindungsstange 7 hin rotationsmäßig bewegt wird, während eine feststehende Stange 31, die in integraler Weise mit dem Kabinenrahmen, genauer gesagt dem Kabinentürsturz, ausgebildet ist, mit dem von dem Haken abgelegenen oberen Ende in Berührung tritt, wenn sich die Türen schließen, um die Verriegelung aufzuheben und den Steuerflächenelementen eine Bewegung in Richtung aufeinander zu zu ermöglichen.
  • Es ist darauf hinzuweisen, dass der Öffnungsvorgang der Steuerflächenelemente durch eine Schraubenfeder 33 unterstützt wird, die in Bezug auf die Steuerflächenelemente 3 seitlich angeordnet ist und die an der Laufplatte 15 angebracht ist und mit einem der Steuerflächenelemente verbunden ist. Diese Feder 33 nimmt auch das restliche Spiel der Verbindungsstangen 7, 17 auf, so dass Vibration und Geräusch im Betrieb verhindert werden.
  • Die in 4 dargestellte Kopplungsplatte 11 ist herkömmlicher Art. Sie ist an der Landezonentür 13 gelenkig angebracht, wobei eine stationäre Rolle 35 und eine bewegliche Rolle 37 in integraler Weise mit einem gelenkig angebrachten Teil 39 ausgebildet sind, das an dem einen Ende ein Gegengewicht 41 trägt und an dem gegenüberliegenden Ende einen elektrischen Kontakt 43 trägt, wobei das Gegengewicht 41 das gelenkig angebrachte Teil 39 und dessen Rolle 37 durch Schwerkraft näher zu der stationären Rolle 35 und dessen Kontaktelement 43, welches verriegelt ist, um den Schaltkreis an der komplementären elektrischen Aufnahmeeinrichtung 45 zu schließen, hin bringt, während sein seitlich ausgeschnittener Hakenbereich 47 mit einem komplementären stationären Haken 49 zusammenwirkt.
  • Die Rollen 35 und 37 sind beidseits der Steuerflächenelemente 3 vorgesehen, und wenn sich letztere auseinander bewegen, wird der gelenkig angebrachte Teil 39 durch seine Rolle 37 zurück gedrückt, die in Berührung mit dem entsprechenden Steuerflächenelement 3 verlagert wird, und das Gegengewicht 41 bewegt sich wieder nach oben. Der gelenkig angebrachte Teil löst den Haken 49 und entfernt das Kontaktelement 43 aus seiner Aufnahmeeinrichtung, um dadurch den Kabinensteuerschaltkreis zu öffnen, so dass die Kopplungsplatte 11 entriegelt wird und der Landezonentür eine Bewegung gleichzeitig mit der gegenüber von ihr befindlichen Kabinentür ohne jegliches Spiel ermöglicht sind.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung wird nun beschrieben, wobei es sich um eine Fortsetzung der vorausgehenden Beschreibung handelt.
  • Ausgehend von einem Kopplungszustand der Kabinen- und der Landezonentüren, in dem die Türen geöffnet sind und gemeinsam miteinander mittels der entriegelten Landezonentür-Kopplungsplatte 11 (4) bei auseinander bewegten Steuerflächenelementen antriebsmäßig in Richtung auf eine Türschließbewegung bewegt werden (1), ändert die Kopplungsvorrichtung ihren Zustand beim Tür Schließen, wenn die Kabinentürplatte 5 in Anlage gelangt und im geschlossenen Zustand stoppt. Zu diesem Zeitpunkt veranlasst der Riemen 19 eine antriebsmäßige Überhubbewegung der Verbindungsstange 7 mit einer geringen Geschwindigkeit über eine kurze Distanz in der Richtung, in der die Steuerflächenelemente näher zusammen kommen (3), über eine Strecke von ca. 5 bis 10 mm, um die Steuerflächenelemente um ca. 30 mm näher zueinander hin zu bewegen, bis diese an dem Kissen 25 in Anlage gelangen (2). Auf diese Weise wird die Kopplungsplatte durch ihren Haken 47 mechanisch verriegelt, so dass die Landezonentür zusammen mit ihrem Rahmen blockiert wird und die elektrische Kabinensteuerschaltung mittels ihres Anschlusskontaktelements 43 geschlossen wird, um eine Steuerung für eine weitergehende Bewegung der Aufzugkabine zu ermöglichen.
  • Die Türen öffnen sich in der umgekehrten Reihenfolge zu der vorstehend beschriebenen Abfolge.
  • Die Erfindung ist erkennbar nicht auf das exemplarisch beschriebene Ausführungsbeispiel begrenzt, und es können verschiedene Varianten hinsichtlich der Möglichkeit einer anderen Anordnung als Steuerflächenelementen an der Kabinentür vorgenommen werden, beispielsweise kann nur ein bewegbares Steuerflächenelement mit der Antriebsstange verbunden sein, oder es gibt die Möglichkeit zum direkten Verriegeln der Steuerflächenelemente in ihrer auseinander bewegten Position oder die Verwendung einer Antriebsstange aus zwei gelenkigen Teilen, von denen der eine mit dem Antriebsriemen und der Kabinentür gelenkig verbunden ist und der andere mit dem angetriebenen Steuerflächenelement gekoppelt ist.

Claims (10)

  1. Kopplungsvorrichtung für Aufzugkabinen- (5) und Landezonentüren (13) der Art mit beweglichen Steuerflächenelementen (3), die in integraler Weise mit der Kabinentür (5) ausgebildet sind und die Landezonentür (13) vor einer Stockwerk-Landezone mittels einer einstückig damit ausgebildeten Kopplungsplatte (11) antriebsmäßig bewegen, die mit den Steuerflächenelementen (3) zusammenwirkt, so dass sie beim Tür Schließen mechanisch und elektrisch verriegelt wird, um die anschließende Antriebsbewegung der Kabine zu ermöglichen, wobei die Steuerflächenelemente (3) mit einer variablen Distanz voneinander unabhängig von dem Kabinentür-Antriebsriemen (19) an der Kabinentür (5) beweglich angebracht sind und die Kopplungsvorrichtung ein Teil (7) zum antriebsmäßigen Bewegen der Steuerflächenelemente (3) mit einer variablen Distanz aufweist, das an der Kabinentür (5) angebracht ist und mit dem Antriebsriemen (19) und einem der Steuerflächenelemente (3) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil (7) eine Hebelwirkung auf das Steuerflächenelement (3) ausübt, um dieses mit großer Verlagerung in Relation zu einer kleinen Überhub-Antriebsbewegung des Riemens (19) in Richtung auf das andere Steuerflächenelement (3) zu und von diesem weg antriebsmäßig zu bewegen, um eine Entriegelung der Kopplungsplatte (11) und ihrer Antriebskopplung für die Landezonentür (13) zu ermöglichen, wenn sich die Türen öffnen, bzw. eine Verriegelung von diesen zu ermöglichen, wenn sich die Türen schließen.
  2. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Teil (7) zum antriebsmäßigen auseinander Bewegen der Steuerflächenelemente (3) um eine Verbindungsstange handelt, die an der Kabinentürhalterungs-Laufplatte (15) gelenkig angebracht ist und mittels einer Befestigungslasche (21) an dem Türantriebsriemen (19) und dem angetriebenen Steuerflächenelement (3) gelenkig angebracht ist.
  3. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen der Distanz von dem Anbringpunkt der Verbindungsstange (7) an dem Riemen (19) bis zu dem Anlenkpunkt der Verbindungsstange (7) an der Laufplatte (15) sowie der Distanz von dem Anlenkpunkt der Verbindungsstange (7) bis zu dem Befestigungspunkt an dem Steuerflächenelement (3) im wesentlichen weniger als 1 ist und in Abhängigkeit von der Länge der Verbindungsstange (7) variiert sowie im Allgemeinen geringer als 1/3 ist.
  4. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Verhältnis der Distanzen gleich ca. 7/30 beträgt, so dass eine Überhubbewegung des Riemens (19) von 7 mm relativ zu dem Öffnungs- oder Schließvorgang der Tür die Steuerflächenelemente (3) um zusätzliche 30 mm antriebsmäßig aufeinander zu bzw. voneinander weg bewegt.
  5. Kopplungsvorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsposition der Steuerflächenelemente (3), die die Kopplungsplatte (11) mechanisch und elektrisch entriegeln, vorteilhafter Weise mit einer angemessenen Distanz zwischen den Steuerflächenelementen (3) positionsmäßig verriegelt wird, um die Platte (11) entriegelt zu halten, und zwar mittels eines Verriegelungselements (9), das mit der Steuerflächenelement-Antriebsverbindungsstange (7) mechanisch zusammenwirkt, oder mittels des in seine abschließende Antriebsposition verbrachten, angetriebenen Steuerflächenelements (3).
  6. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsposition des Steuerflächenelements (3) mittels eines abschließenden Positionsanschlags (27) gegenüber der Verbindungsstange (7) sowie mittels eines zugeordneten Hakenelements (29) mit Selbstschnappeingriff positionsmäßig verriegelt wird, so dass die Verbindungsstange (7) in ihrer Position verriegelt wird, wobei diese Elemente miteinander in Eingriff treten, sobald der Kabinentür-Antriebsriemen (19) beim Öffnen und Schließen der Türen über eine bestimmte Überhubbewegungslänge antriebsmäßig bewegt worden ist.
  7. Kopplungsvorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerflächenelemente (3) mit einer variablen Distanz voneinander an der Kabinentür (5) beweglich angebracht sind, und zwar mittels eines Sets aus einer oberen und einer unteren Verbindungsstange (17), die in einem vertikalen Parallelogramm gelenkig verbunden sind und in ihrer Mitte mit der Kabinentür (5) und an ihren Enden mit den Steuerflächenelementen (3) verbunden sind, wobei die Verlagerung des mit der Antriebsstange (7) verbundenen Steuerflächenelements mit der Verlagerung des entsprechenden, am Ende befindlichen Anlenkpunkts der Antriebsverbindungsstange (7) des Steuerflächenelements (3) koordiniert wird.
  8. Kopplungsvorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerflächenelement-Antriebsverbindungsstange (7) durch ein Set aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Verbindungsstangen ersetzt werden kann, wobei die erste Stange gelenkig an der Kabinentür angebracht ist und mit dem Antriebsriemen verbunden ist und die zweite Stange mit dem angetriebenen Steuerflächenelement gekoppelt ist, so dass die Antriebskoordination der Steuerflächenelemente (3) vereinfacht wird.
  9. Kopplungsvorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Landezonentür-Kopplungsplatte (11) oder Verriegelungsplatte herkömmlicher Art ist und Folgendes aufweist: zwei Rollen (35, 37), die jeweils eine Rollbewegung auf den jeweiligen einander gegenüberliegenden Oberseiten der Steuerflächenelemente (3) ausführen, ein Arretieraufnahmeelement (47, 49) für die Landezonentür (13), das wirksam wird, wenn die Steuerflächenelemente (3), beim Tür Schließen einander näher kommen und gelöst wird, wenn sich die Steuerflächenelemente (3) beim Öffnen der Türen (5, 13) auseinander bewegen, sowie ein elektrisches Landezonentür-Verriegelungskontaktelement (43, 45), das in der gleichen Weise wie das Arretieraufnahmeelement arbeitet und den Aufzugkabinen-Steuerschaltkreis schließt.
  10. Aufzug mit einer Kopplungsvorrichtung (1) für die Kabinen (5) und die Landezonentüren (13) nach einem der vorausgehenden Ansprüche.
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