DE60116304T2 - Medikamentenspender - Google Patents

Medikamentenspender

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DE60116304T2
DE60116304T2 DE2001616304 DE60116304T DE60116304T2 DE 60116304 T2 DE60116304 T2 DE 60116304T2 DE 2001616304 DE2001616304 DE 2001616304 DE 60116304 T DE60116304 T DE 60116304T DE 60116304 T2 DE60116304 T2 DE 60116304T2
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container
cans
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Martin James Davidson
Allan Dolph Meyer
Anthony Jonathan SALTON
Thomas Gerard STEVENS
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Manrex Pty Ltd
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Priority to US24661800P priority
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    • G07F17/0092Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for assembling and dispensing of pharmaceutical articles

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf die pharmazeutische Industrie und betrifft spezieller das Verpacken von Arzneimitteln für Patienten, die eine Anzahl verschiedener Arzneimittel in Tabletten- oder Kapselform einzunehmen haben. Ein Arzneimittel in Tabletten-, Kapsel- oder ähnlicher nicht flüssiger Form wird im Folgenden als eine Dosis bezeichnet.
  • Stand der Technik
  • Arzneimitteldosen können der Art und Anzahl nach während der Tagesperiode unterschiedlich sein. Patienten sind häufig verunsichert im Hinblick darauf, welche Art und Anzahl von Dosen sie zu einem bestimmten Zeitpunkt einzunehmen haben, zu welchem Zeitpunkt die Dosen einzunehmen sind und schließlich weil sie sich merken müssen, ob sie die vorgeschriebenen Dosen für einen bestimmten Zeitpunkt bereits eingenommen haben.
  • Ein zur Lösung dieses Problem erdachtes Verfahren besteht darin, dem Patienten eine Packung zu geben, die eine Reihe von Aufnahmen, wie etwa Becher oder Blister aufweist, von denen jede einzelne einem bestimmten Zeitpunkt entspricht, zu dem eine Anzahl von Dosen an einem bestimmten Tag einzunehmen ist, und dafür zu sorgen, dass ein Pharmazeut die Becher oder Blister der Packung mit den korrekten Dosen befüllt, so wie dies durch die Verschreibung eines Arztes festgelegt wurde. Der Einfachheit halber wird eine solche Packung im Folgenden als „Dosispackung" bezeichnet. Dies bedeutet, dass sich ein qualifizierter Chemiker daran macht, die Dosen von Hand mühsam in die einzelnen Becher oder Blister der Packung zu verteilen. Vergegenwärtigt man sich, dass es bis zu zwölf verschiedene Arten von Dosen geben kann, die über einen Zeitraum von einer Woche einzunehmen sind – was das normale Intervall ist, das durch eine typische Packung abgedeckt wird –, dann ist die Zeit eines Pharmazeuten zu einem großen Teil damit ausgefüllt, Packungen abzufüllen, statt dass er sich anderen Pflichten widmen kann, die er als Pharmazeut zu erledigen hat. Ein ähnliches Problem entsteht, wenn ein Pharmazeut eine Aufnahme, wie etwa einen Blister, mit einer Anzahl verschiedener Dosen versehen soll, die ein Patient zu verschiedenen Zeitpunkten über einen längeren Zeitraum, wie etwa eine Woche einzunehmen hat. Das Befüllen des Behältnisses von Hand mit den korrekten Mengen der verschiedenen Dosen ist sowohl mühsam als auch zeitraubend.
  • Ein automatischer Spender für Dosen von Pharmazeutika in Arzneimittelbehälter ist aus der Patentanmeldung EP 0 197 900 bekannt. Dieser Spender umfasst eine Steuereinheit und eine Zuführeinheit, einschließlich mehrerer paralleler Zuführstationen, durch die Tabletten zugeteilt werden. Die Tabletten werden vorzugsweise mittels Vibration durch einen Transportkanal hin zu einer Ausgabevorrichtung getragen. Die Ausgabevorrichtung führt solange, bis sie durch eine Zählung unterbrochen wird, die Tabletten den Arzneimittelbehältern zu, die auf einem Koordinatentisch angeordnet sind. Eine Steuereinheit sendet Antriebssignale an die Motoren des Koordinatentischs aus, wenn die Steuereinheit die Antriebe für alle Transportkanäle gestoppt hat, woraufhin die Arzneimittelbehälter auf eine neue Position vorwärts zu einem neuen Index gebracht werden, in der die Steuereinheit die Antriebe für die Transportkanäle erneut aktiviert.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein schnelleres Laden von Dosen zu ermöglichen.
  • Die Erfindung
  • Gemäß dem weitesten Aspekt dieser Erfindung umfasst ein Gerät zum Verteilen von Arzneimitteldosen: einen Turm aus Dosisbehältern, die übereinander angeordnet sind, jeweils zum Lagern unterschiedlicher Dosen, die abzugeben sind, ein Gerät zum in Schwingungen versetzen des Turms in einer vorausbestimmten Art, um die Dosen in die Behälter zu den darin vorgesehenen Auslässen zu bewegen, Auswerfer, die einzeln mit den Behältern verbunden sind und betrieben werden können, um die erforderlichen Dosen aus den Auslässen der Behälter freizugeben, einen Sammler mit offenem Ende, in den die aus den Behältern ausgeworfenen Dosen fallen, eine Ladestation, die unter dem offenen unteren Ende des Sammlers angeordnet ist und eine Aufnahme stützt, die mit einer ausgewählten Anzahl verschiedener Dosen, die aus den Behältern ausgeworfen wurden, zu beladen ist, und einen Controller, der in Übereinstimmung mit einem vorausbestimmten Dosisladeprogramm betrieben wird und den Betrieb der Auswerfer steuert.
  • Gemäß einem engeren Aspekt der Erfindung umfasst ein Gerät zum Verteilen von Arzneimitteldosen: einen Turm aus trennbar übereinander gelagerten und ähnlichen Behältern jeweils zum Lagern verschiedener Dosen, die abzugeben sind, ein Gerät zum in Schwingungen versetzen des Turms in einer vorausbestimmten Art, eine Führung in jedem Behälter, die auf die Vibrationen des Turms reagiert, indem sie die Dosen in den Behältern einzeln zu den Behälterauslässen fördert, die dazu gehörende Dosenauswerfer haben, einen Sammler zum Aufnehmen der aus den Behältern ausgeworfenen Dosen und zum Entladen dieser zu einer Stellung, in welcher eine Aufnahme einer horizontalen angeordneten Reihe von Aufnahmen anzuordnen ist, einen Träger zum Halten der Reihe von Aufnahmen an der Dosisladestelle, einen Mechanismus zum Erzeugen einer relativen horizontalen Verschiebung zwischen dem Träger und dem Ausladeende des Sammlers, um es einzelnen Aufnahmen zu erlauben, mit den gewünschten Dosiskombinationen beladen zu werden, und einen Controller, der in Übereinstimmung mit einem vorausbestimmten Dosisladeprogramm betrieben wird und den Betrieb der Auswerfer und die relative Bewegung zwischen dem Sammler und dem Träger steuert, um das Laden der Reihe von Aufnahmen in automatisierter Art und Weise mit den gewünschten Dosiskombinationen, die von dem Programm bestimmt werden, zu laden. Die Aufnahmen können zum Beispiel Blister einer Blisterfolie oder getrennte Becher sein. Nachdem die Aufnahmen beladen wurden, könnten sie hermetisch versiegelt werden, um eine Lage von Aufnahmen zur Verfügung zu stellen.
  • Ein Pharmazeut, der das Gerät benutzt, kann den Turm aus Behältern aufbauen, von denen jeder einen Satz Dosen enthält. Wenn also die zu beladenden Aufnahmen acht verschiedene Dosen erfordern, so hat der Turm acht Behälter, von denen jeder eine der verschiedenen Dosen enthält.
  • Optionale Merkmale der Erfindung
  • Vorzugsweise nehmen die Behälter die Form niedriger hohler zylindrischer Boxen an, von denen jede innen mit einer aufwärts spiralförmig angeordneten Führung ausgebildet ist, die von dem Inneren des Behälters hin zu einem Auslass führt. Auf dem Boden der Führung und des Behälters können Rillen oder Furchen vorgesehen sein, um die Bewegung der Dosen schrittweise zur Seite und die Führung hinauf zu erleichtern, während der Behälter in Schwingungen versetzt wird.
  • Geeigneterweise ist der Turm auf einem Sockel montiert, welcher durch das Gerät um einen kleinen Bogen horizontal in Schwingungen versetzt wird. Der Bogen kann etwa um einen Grad über die Turmachse hinausragen und wird von einem Vibrator erzeugt, der zum Beispiel mit 50 Hz betrieben wird. Die Bogengeschwindigkeit der Vibration ist vorzugsweise in einer Richtung größer als in der anderen. Die Behälter sind so montiert, dass die auf den untersten Behälter ausgeübte Vibration mit sehr geringer Abschwächung aufwärts durch alle Behälter des Turms übertragen wird. Es wird vorgezogen, dass das Zentrum der Spitze des Turms auf der aufrechten Längsachse des Turms gehalten wird, um eine bogenförmige Vibration der oberen Behälter entlang eines kegelförmigen Pfades um die Turmachse herum zu verhindern. Durch die Verhinderung einer kegelförmigen Vibrationsbewegung des oberen Endteils des Turms wird die Geschwindigkeit, mit der die Dosen die Führungen hinauf zu den Behälterauslässen wandern, deutlich erhöht.
  • In einer Behälteranordnung kann ein Dosisauswerfer in einer Seitenwand angebracht sein und den Behälter, solange bis dieser betrieben wird, verschlossen halten, um das Eindringen von Staub und Partikeln in ihn aus der Umgebungsluft zu verhindern. Der Auswerfer kann mit einem Ersatzelement versehen sein, das so geformt ist, dass es eine bestimmte Form und Größe der in dem Behälter gelagerten Dosis auswirft.
  • Einführung zu den Zeichnungen
  • Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die anliegenden Diagrammzeichnungen ausführlicher beschrieben, wobei es sich nur um Beispiele handelt.
  • In den Zeichnungen
  • ist 1 ein Querschnitt durch einen Behälter und zeigt einen Auswerfer, der in Reaktion auf den Betrieb eines zugehörigen Betätigungselements eine Dosis aus dem Behälter entlässt;
  • ist 2 eine perspektivische Darstellung des Gerätes zum Verteilen von Dosen in eine Blisterpackung mit einem Turm aus Behältern der in 1 gezeigten Form;
  • zeigt 3 die Position eines Sammeltrichters, in den Dosen fallen, die von den verschiedenen Behältern des Turms von 2 ausgeworfen werden;
  • ist 4 eine perspektivische Darstellung einer zweiten Form eines Spenders, der eine andere Turmkonstruktion verwendet;
  • ist 5 eine perspektivische Darstellung eines Stapels von Behältern, die in einzelnen Fächern des Turms von 4 angeordnet sind;
  • ist 6 eine Ansicht des Turms von 5 nach Entfernung aller Behälter bis auf den untersten Behälter aus ihren jeweiligen Fächern;
  • ist 7 eine Draufsicht eines Behälters in seiner montierten Position in einem Fach des Turms mit einer gestrichelten Darstellung der Wirkverbindungen zwischen einem Auswerfmechanismus des Behälters und einem sich hin- und herbewegenden Betätigungselement, welches die Freigabe einer Tablette oder Dosis aus dem Behälter steuert;
  • ist 8 eine perspektivische Darstellung des Auswerfmechanismus in dem Behälter in vergrößertem Maßstab;
  • ist 9 eine Unteransicht eines Einlegebodens, der den Boden eines Behälterfachs des Turms zeigt;
  • ist 10 eine Draufsicht des Einlegebodens von 9;
  • ist 11 eine perspektivische Unteransicht eins Auswerfers eines Behälters in dessen dosisauswerfender Position; und
  • 12 die Darstellung eines Barcodelesegerätes, das in Verbindung mit dem Turm verwendet wird.
  • Beschreibung der ersten Ausführungsform
  • 2 zeigt einen Turm 3, zusammengesetzt aus sieben geschlossenen Behältern 1 und einem obersten offenen Behälter 1, von denen jeder innen mit einer sich spiralförmig aufwärts windenden inneren Bahn 4 ausgestattet ist, die um die Innenfläche seiner Außenwand herum angeordnet ist. Der oberste Behälter 1 ist geöffnet dargestellt, um sein Inneres zu zeigen. Wie in 1 dargestellt, ist jeder der Behälter mit einem Auswerfmechanismus 5 ausgestattet, der in dessen Seitenwandbereich angeordnet und auf einer senkrechten Drehachse 18 montiert ist. Der Auswerfer 5 weist eine Zange auf, die zwischen einem Paar von Backen 8 an einem Ende gebildet und zu der in 2 dargestellten Stellung vorgespannt ist, in der er effektiv einen Auslass des Behälters 1 schließt. Der Auswerter hat eine Verlängerung 19, die in 1 dargestellt ist und gegen die ein Betätigungskolben 15 drücken kann, um die Zange des Auswerfers von einer in 1 dargestellten Stellung, bei welcher er mit dem oberen Ende der Spiralführung 4 fluchtet, in die in den 2 und 3 dargestellte Stellung zu bewegen, bei der eine durch Vibration in die Zange beförderte Tablette mittels Drehbewegung des Auswerfers 5 über die Drehachse 18 seitlich des Turms nach unten ausgeworfen werden kann. Der Boden des Behälters 1 und die Spiralführung 4 sind mit flachen Furchen oder Rillen ausgestattet, um die Unterseiten der Tabletten oder Dosen aufzunehmen, so dass, während der Behälter bogenförmig um einen kleinen Winkel einer Größe zwischen einem halben und einem Grad um seine Achse vibriert, die Dosen nach und nach die Führung 4 hinauf zum Auslass und damit zu dem Auswerfer wandern.
  • Die einzelnen Behälter 1 stehen in dem Turm auf eine Weise miteinander in Verbindung, die verhindert, dass sie bogenförmig gegeneinander verrutschen. Zu diesem Zweck kann ein Bajonettverschluss (nicht dargestellt) verwendet werden. Es sind jedoch auch andere Formen der Befestigung gleich nützlich, um zu gewährleisten, dass die Achsen der Behälter im Wesentlichen senkrecht und auf einer Linie bleiben und dass die auf den untersten Behälter 1 ausgeübte Vibrationsbewegung ohne Abschwächung auf den obersten Behälter 1 übertragen wird.
  • Wie in den 2 und 3 dargestellt, ist einer Seite des unteren Endes des Turms ein Sammeltrichter 12 zugeordnet, um die einzelnen aus den Behältern 1 ausgeworfenen Tabletten oder Dosen zu sammeln und sie anschließend dem passenden Blister zuzuteilen. Das untere, offene Ausladeende des Sammlers ist oberhalb eines Trägers 13 in Form einer horizontalen Platte 6 angeordnet, die mit einer geradlinigen Reihe von Taschen 11 jeweils zur Aufnahme von Blistern einer Blisterfolie (nicht dargestellt) ausgebildet ist, die oben auf die Platte 6 gesetzt wird, wenn sie mit Tabletten oder Dosen zu beladen ist. Falls gewünscht, können getrennte Aufnahmen, wie etwa Becher, anstatt der Blister verwendet werden. Die Platte 13 kann horizontal entlang senkrechter Achsen bewegt werden, um jeden einzelnen Blister der Folie unter das untere Ausladeende des Sammeltrichters 12 zu bringen, so dass er mit den erforderlichen vorgeschriebenen Dosen beladen werden kann. Der Sammeltrichter 12 kann, falls erforderlich, ebenfalls um die Achse des Turms bewegt werden, so dass die relative Bewegung zwischen dem Sammler 12 und der Platte 6 einen bestimmten zu beladenden Blister genau unter das untere offene Ende des Sammeltrichters 12 bringt.
  • Der Sammeltrichter 12 und der Turm aus Behältern 1 werden von einem Brückenteil 9 gehalten, das mittels eines unter der Platte 6 angebrachten Vibrationsmechanismus 10 bogenförmig um etwa einen Grad horizontal um die vertikale Achse des Turms in Schwingungen versetzt wird. Die Auslenkung des Vibrators 10 kann angepasst werden, und dieser vibriert in einer Richtung langsamer als in der ande ren. Dies veranlasst die Tabletten oder Dosen dazu, die Spiralführung 4 hinaufzuwandern, so dass sich eine von ihnen, wie in 1 dargestellt, zwischen den Backen 8 des Auswerfers befindet. Wenn das zugehörige Betätigungselement 15 mittels einer aus einer vertikalen Säule von Zylinderspulen 14, die neben dem Turm angeordnet sind, betätigt wird, dreht sich der zugehörige Auswerfer 5 um den Drehzapfen 18, und die zwischen seinen Backen 8 gehaltene Dosis wird von der Seite des Behälters ausgeworfen und fällt in den Trichter 12 darunter. Der Trichter 12 kann mit einem auswechselbaren Papier ausgelegt sein, um zu verhindern, dass sich die Wirkstoffe der verschiedenen gegebenenfalls zu unterschiedlichen Zeiten geladenen Dosen miteinander vermischen.
  • Eine vertikale Reihe fotoelektrischer Sensoren 16, die, wie in 2 dargestellt, jeweils bestimmten Behältern zugeordnet sind, erfasst den Auswurf jeder Tablette oder Dosis aus dem zugeordneten Behälter 1. Es kann jedoch, falls dies bevorzugt wird, ein einziger fotoelektrischer Sensor auf der Ebene des Sammlers 12 angebracht sein, um die Abwärtsbewegung nach unten jeder der ausgewählten Dosen durch den Sammler zu dem Blister darunter zu erfassen. Ein solcher einzelner fotoelektrischer Sensor tritt an die Stelle der oben genannten senkrechten Reihe von Sensoren 16.
  • Ein rechnergestütztes Ladeprogramm steuert den Betrieb der Betätigungselemente 15 und ergreift geeignete Maßnahmen, wenn der Betrieb eines bestimmten Auswerfers nicht dazu führt, dass eine Dosis aus dem zugehörigen Behälter ausgeworfen wird. Außerdem steuert das Programm die relative Bewegung zwischen dem unteren Ende des Sammeltrichters 12 und der Platte 6, um zu gewährleisten, dass jede Sequenz zur Beladung eines Blisters vollständig durchgeführt wird, bevor der nächste zu beladende Blister unter den Sammeltrichter 12 gebracht wird. Bei der bevorzugten Dosisladesequenz wird dann, wenn ein Auswerfer eine bestimmte Dosis nicht aus einem Behälter entlässt, der Auswerfer eine Anzahl von Malen, zum Beispiel drei Mal, in rascher Abfolge erneut aktiviert. Dies führt für gewöhnlich dazu, dass die erforderliche Dosis freigegeben wird. Wird sie dies jedoch nicht, so wird die Dosisladesequenz bis zu ihrem Ende fortgesetzt, und die Software zeichnet auf, dass ein bestimmter Behälter keine Dosen freigibt. Am En de der Dosisladesequenz wird automatisch ein zweiter Versuch durchgeführt, um eine Dosis oder Dosen aus dem zuvor nicht funktionierenden Behälter freizugeben. Wenn dieser zweite Versuch ebenfalls fehlschlägt, wird die Bedienungsperson gewarnt, dass das Beladen mit den Dosen nicht abgeschlossen ist, da eine bestimmte Dosis nicht freigegeben wurde. Die Bedienungsperson kann dann die fehlenden Dosen von Hand in die Blister geben und den Behälter überprüfen, da sich dieser wahrscheinlich zu früh entleert hat. In dem unwahrscheinlichen Fall, dass der Auswerfer des Behälters in irgendeiner Weise klemmt, kann dies von der Bedienungsperson beseitigt werden, wenn das Beladen beendet wurde.
  • Bei einer nicht dargestellten Modifikation des Turms 3 verfügt jeder der Behälter 1 über einen Deckel mit einer teil-halbkugelförmigen Vertiefung in dessen Mitte. Ein L-förmiger stabiler Arm erweiterbarer Länge erstreckt sich an einer Seite des Turms hinauf und ist an seinem unterem Ende an dem Brückenteil 9 befestigt, und sein oberes Ende erstreckt sich diametral über die Spitze des Turms. In der Unterseite des oberen Endes des Arms befindet sich eine Fixierkugel und ist in der teil-halbkugelförmigen Vertiefung lokalisiert. Das obere Ende des Turms wird so in axialer Ausrichtung mit dem unteren Ende gehalten, so dass es daran gehindert wird, sich konisch um die Achse des Turms 3 zu bewegen, wenn der Turm in Schwingungen versetzt wird. Dadurch wird die Geschwindigkeit der Bewegung der Dosen die Spiralführung 4 hinauf erheblich gesteigert.
  • Mittels des vorstehend beschriebenen Gerätes kann die Zeit, die dazu benötigt wird, eine Blisterfolie zu beladen, um die Hälfte verkürzt werden. Dies stellt eine wesentliche Zeitersparnis für den Pharmazeuten dar.
  • Beschreibung der zweiten Ausführungsform
  • Die 4 und 5 zeigen, zum Teil in freigelegter Darstellung, Teile eines Tablettenspenders 20 mit einem Sockel 21, in dem eine elektronische Steuereinrichtung und ein Vibrator (nicht dargestellt) zum Betrieb des Spenders angebracht sind. Manuelle Steuerelemente und Lampen 22 sind auf einer Seite des Sockels 21 angebracht, um die Bedienungsperson, die den Spender benutzt, zu unterstützen.
  • Ein Brückenteil 23 ist auf einem Vibrationsmechanismus (nicht dargestellt) angebracht, der durch seinen Betrieb das Brückenteil entlang eines horizontalen Bogens um ein paar Grad um die Achse eines senkrechten Turmgehäuses 24 vibrieren lässt. Das Gehäuse 24 ist durch horizontale Unterteilungen 25, die in 6 deutlicher dargestellt sind, in einen senkrechten Stapel von Fächern 27 unterteilt, von denen jeder einen in 5 dargestellten Tablettenbehälter in einer festen Position halten kann. Der Behälter 28 ist von einem Deckel (nicht dargestellt) verschlossen, der entfernt werden kann, damit der Behälter mit Arzneimitteldosen, wie z.B. Tabletten, Kapseln oder Dragees wieder aufgefüllt werden kann. Die tatsächliche Form, die die Dosis annimmt, ist unerheblich, vorausgesetzt, ihre Größe und Eigenschaften lassen es zu, dass sie von dem Spender mechanisch ausgegeben werden kann.
  • Wie in 4 dargestellt, ist das Turmgehäuse 24 von steifen, stabilen vertikalen Befestigungsplatten 30 umgeben, auf denen verschiedene Einzelbestandteile der Steuereinrichtung angebracht sind, die in Verbindung mit dem Turmgehäuse 24 betrieben werden, um zu gewährleisten, dass die Tabletten schnell und in der richtigen Anzahl von den Behältern 28 ausgegeben werden. Die Platten nehmen an der Vibration des Turmgehäuses 24 nicht teil. Sie sind an ihren unteren Enden starr an dem festen Sockel 21 angebracht. An ihren oberen Enden halten die Platten einen stabilisierenden Arm 31, der sich horizontal über die Spitze des Turmgehäuses 24 erstreckt und mittels eines Verbindungsstücks 32 an dem Gehäuse 24 befestigt ist, das es dem Gehäuse erlaubt, horizontal um einen kleinen bogenförmigen Winkel um seine vertikale Achse zu vibrieren, während es das obere Ende der Turmachse vor einer konischen Vibrationsbewegung bewahrt. Wie zuvor dargelegt, ist die Effektivität des Turms beim Befördern der Dosen hin zu den Spenderauslässen der Behälter 28 geringer, wenn das obere Ende des Turmgehäuses 24 nicht gegen eine konische Vibrationsbewegung abgestützt ist.
  • Wie in den 4 und 12 dargestellt, ist ein Barcodelesegerät 34 entlang einer vertikalen Gleitschiene 35 bewegbar, die an den jeweiligen Positionen der Behälter 28, die in den Fächern des Turmgehäuses angebracht sind, mit beabstandeten Fenstern 36 ausgestattet ist. Die Schiene 35 ist auf eine der Seitenplatten 30 montiert, und ihre senkrechte Position wird durch einen Antriebsriemen 37 verändert, der um Seilscheiben 38 läuft, von denen eine von einem Elektromotor 39 angetrieben wird, der von der Steuereinrichtung auf dem Sockel gemäß einem zuvor eingestellten Dosisladeprogramm betrieben wird.
  • Erneut unter Bezugnahme auf 5 und 6 weist jedes der Bodenteile 25 der Fächer 27 eine zugehörige Schubstange 40 auf, welche sich durch eine der Seitenplatten 30 erstreckt und einen Bolzen 41 an ihrem äußeren Ende trägt und eine Gabel 42 an ihrem inneren Ende, wie in 9 deutlich dargestellt. Die Schubstange wird mittels einer Auskehlung 43 geführt, die in der Unterseite des Teils 25 ausgebildet ist und entlang dessen sie mittels eines zylinderspulenbetätigten Kolbens 44, dargestellt in 4, hin- und herbewegt werden kann, welcher mit dem Bolzen 41 in Eingriff steht und eine zugehörige Antriebszylinderspule 45 aufweist. Der Kolben erstreckt sich durch die Zylinderspule 45 und hat einen Kopf 46 an seinem äußeren Ende, der von einer Schraubenfeder 47 zwangsweise in eine zurückgezogene Position gebracht ist.
  • Eine Y-förmige flache Stahlfeder 48 ist an die Unterseite jedes der Bodenteile 25 genietet und dient dazu, die obere Seite des Behälters fest in Position zu halten, wenn er in einen Fächer eingesetzt wird. Erhöhungen (nicht dargestellt), die mit Rillen auf dem Behälter zusammenwirken, dienen ebenfalls dazu, den korrekten Sitz des Behälters in dem Fach zu unterstützen, so dass eine Person, die einen Behälter in das Fach lädt, einen korrekten Sitz des Behälters eindeutig feststellt, wenn dieser richtig in sein Fach eingesetzt ist.
  • Der Sockel ist mit Führungen ausgestattet, um die Bewegung einer Platte, die zur Aufnahme einer eine mit Arzneimitteldosen zu beladenden Blisterfolie vorgesehen ist, auf eine horizontale Hin- und Herbewegung unter dem Turmgehäuse 24 zu beschränken, ähnlich der Platte 6 der ersten Ausführungsform. Dies wird daher nicht erneut beschrieben.
  • Das Turmgehäuse 24 ruht auf einer von dem Brückenteil getragenen Standfläche 51. Ein unteres Ende eines Trichters 52 unter dem Turm kann horizontal durch vorausbestimmte Winkel indexiert werden, um es auf die Position einer bestimmten Reihe von Blistern zu bringen, damit jeder davon abwechselnd mit vorgeschriebenen Arzneimitteldosen beladen werden kann. Ein dosiserfassendes Element 53 am unteren Ende des Trichters 52 verfügt über eine zugehörige fotoelektrische optische Vorrichtung (nicht dargestellt), welche die Anwesenheit einer daran vorbeifallenden Arzneimitteldosis erfasst, und sendet ein Signal an die Software, welche die Blisterladesequenz steuert, um anzuzeigen, dass eine bestimmte ausgeworfene Dosis in den Blister freigegeben wurde, der unterhalb des Trichters 52 positioniert ist.
  • Unter Bezugnahme auf 7, 8 und 11 wird nun einer der Behälter 28 ausführlicher beschrieben.
  • Der Behälter 28 ist vorzugsweise aus durchsichtigem Kunststoffmaterial hergestellt und hat einen entfernbaren Deckel aus Kunststoff (nicht dargestellt). Er ist im Allgemeinen von rechteckiger Form in der Draufsicht, mit abgerundeten Ecken, wie in 7 dargestellt. Er hat eine innere Spiralwendelfläche 60, welche an seiner Innenwand hinaufführt. Die Mitte der Spirale stellt eine Mulde 61 bereit, in die eine Charge von Arzneimitteldosen platziert wird. Die Außenfläche der Spiralwendel ist von einer kreisförmigen Wand 62 gebildet, welche die Tabletten oder Dosen die Wendel hinaufführt, während der Behälter in Schwingungen versetzt wird. Rillen (nicht dargestellt) auf dem Boden der Wendel 60 veranlassen in Verbindung mit der bogenförmigen Vibrationsbewegung des Behälters 28, der mit verschiedenen Bogengeschwindigkeiten in jeweils entgegengesetzte Richtungen vibriert, die Dosen nach und nach die Oberfläche der Wendel 60 hinaufzuwandern. In der Nähe des oberen Endes der Wendel fällt eine Dosis in eine Tasche, die Teil eines Dosenauswerfers 64 bildet, der im Detail in den 8, 9 und 11 dargestellt ist. Eine Ablenkfläche (nicht dargestellt) auf einer nach unten zeigenden Ausstülpung (ebenfalls nicht dargestellt), die auf der Unterseite des Deckels des Behälters 28 gebildet ist, erlaubt es einer einzelnen Reihe von Dosen unter der Ablenkfläche zu dem Fach 63 vorzudringen. Wenn eine Dosis auf einer anderen aufliegt oder sich seitlich verkantet, wird sie von der Ausstülpungsfläche zurück in die Mulde 61 ge lenkt und kann die Ausstülpung nicht unterqueren.
  • Der Auswerfer weist einen Kunststoffhebel 65 auf, der bei 66 schwenkbar am Mittelpunkt der Unterseite des Behälters 28 angebracht ist. Ein Exzenterzapfen 67 neben dem Drehzapfen 66 rastet zwischen den beiden Zinken 69 der Gabel ein, wenn der Behälter 28 korrekt in sein Fach eingesetzt wird. Das Hin- und Herbewegen der Schubstange 40, das durch Anlegen einer Spannung an die Zylinderspule 45 erzeugt wird, veranlasst den Hebel 65 dazu, um den Drehzapfen 66 herum zu schwingen.
  • Der Hebel ist an seinem freien Endteil mit einem gebogenen Block 67 ausgestattet, in 8 dargestellt, der sich nach oben in eine in 7 dargestellte bogenförmige Aussparung 68 erstreckt, die in dem Randeckenteil des Behälters 28 unter dem erhöhten Endteil der Wendel 60 angebracht ist. Der Block 67 ist mit einer kurvenförmigen Außenfläche 59 ausgebildet, zu der Innenfläche der Wand 62 komplementär ist und neben dieser verläuft, so dass eine begrenzte Bewegung des Hebels um seinen Drehzapfen 66 durch die Bewegung des Blocks 67 entlang der Wand 62 und in eine gebogene Aushöhlung 70, die sich unter der oberen Fläche des erhöhten Teils der Wendel 60 befindet, aufgenommen werden kann. Die Tasche 63 in dem Block 67 hat eine offene Seite, wobei die Tasche sich nach außen gegen die Fläche der Wand 62 öffnet. Eine Auswerföffnung 73 ist in der Wand 62 angebracht und führt in das Innere eines Rahmenteils 74 des Behälters 28. Das Rahmenteil 74 befindet sich in vertikaler Einrasterung mit entsprechenden ähnlichen Rahmenteilen der anderen Behälter 28 des Turms, so dass die übereinander gelagerten Rahmenteile 74 den vertikal eingeschlossenen Trichter 52 bilden, der sich, wie in 4 dargestellt, vertikal an einer Seite des Turms herab erstreckt. Die Tasche 71 ist so geformt, dass sie jeweils eine Arzneimitteldosis aufnimmt, und hat eine schräge Seitenfläche 75, die gegen die Dosis drückt, wenn die Tasche sich der Position der Auswerföffnung 73 nähert. Infolge der Trägheit der Dosis veranlasst die Seitenfläche 75 die Dosis dazu, dass sie durch die Auswerföffnung 73 an der Seite der Aushöhlung ausgeworfen wird.
  • Wenn der Block in die Aushöhlung 74 wandert, bewegt er sich in eine Richtung entgegengesetzt zu derjenigen der die Spiralwendel 60 hinaufwandernden Dosen. Es kann manchmal passieren, dass sich eine Dosis nicht vollständig innerhalb der Abgrenzungen der Tasche 63 befindet, wenn die Schubstange 40 betätigt wird. Sie kann dann zwischen dem Ende der Wendel 60 und dem Ende der Tasche 63 eingeklemmt werden. Für die Möglichkeit eines solchen Ereignisses werden durch das Vorhandensein der in 4 dargestellten Feder 47 Vorkehrungen getroffen. Die elektronische Steuerung des Spenders erlaubt der Zylinderspule 45, welche das Auswerten einer bestimmten Dosis steuert, einen mehrmaligen Betrieb in rascher Abfolge. Nach jedem Arbeitsgang der Zylinderspule kehrt der Block 67 in seine Ausgangsposition zurück. Der Boden der Tasche 63 ist an seiner hinteren Seite leicht nach oben geneigt, so dass eine Dosis, die unbeabsichtigt dort positioniert ist, wo sie die Vorwärtsbewegung des Blocks 67 behindert, nach oben aus dem Fach 63 heraus- und in das Innere des Behälters zurückrutscht. Dies erlaubt es einer anderen Dosis, von der Spiralwendel 60 in das jetzt leere Fach einzutreten.
  • Betrieb der zweiten Ausführungsform
  • Ein Pharmazeut belädt die Fächer 27 des Turms 24 mit acht geschlossenen Dosisbehältern 28. Jeder Dosisbehälter hat einen Strichcode, der seinen Inhalt identifiziert. Der Pharmazeut gibt außerdem in den Spender Einzelheiten einer Verschreibung ein, die von einem Arzt bereitgestellt ist und die den Patienten und die Arzneimitteldosen, die der Patient jedes Mal zu verschiedenen Zeiten am Tag einzunehmen hat, identifiziert. Eine Blisterfolie, die Spalten von Blistern aufweist, die den Zeitpunkten entsprechen, an denen ein Arzneimittel zu verabreichen ist, und in Reihen angeordnet sind, die den sieben Tagen der Woche entsprechen, wird auf der Ladeplatte des Spenders platziert, wie unter Bezugnahme auf die Platte 6 in der ersten vorstehend beschriebenen Ausführungsform erläutert. Die Kavitäten der Blister sind nach oben exponiert, so dass sie von dem Spender einzeln einer nach dem anderen befüllt werden können.
  • Der Pharmazeut schaltet den Spender ein. Das Barcodelesegerät 34 wandert den Turm hinauf und gibt in die Spendersoftware die Positionen der verschiedenen Behälter ein, so wie diese von ihren Strichcodes angegeben werden, die nachein ander gelesen werden, während das Lesegerät 34 den Turm hinaufwander.
  • Die bogenförmige horizontale Vibration des Turms, wenn der Spender eingeschaltet wird, veranlasst die Arzneimitteldosen in allen Behältern dazu, ihre jeweiligen Wendelflächen 60 hinaufzuwandern. Die bei einem Mal jeweils nicht benötigten Dosen fallen von den erhöhten Teilen der Wendelflächen hinunter und in die Mulden 61 der Behälter 28 zurück. Somit gibt es jedes Mal, wenn der Spender in Betrieb ist, Dosen, die darauf warten, ausgeworfen zu werden, wenn die entsprechende Zylinderspule betrieben wird.
  • Das untere Ende eines Sammlers des Trichters wird um seine Achse gedreht bevor mit der eigentlichen Dosisladesequenz begonnen wird, um das untere Ende oberhalb der Blisterkavität zu bringen, die als nächstes zu beladen ist. Anschließend wird die Zylinderspule 45, welche jedem der Behälter zugeordnet ist und welche die Aufgabe hat, der zu beladenden Blisterkavität Dosen zur Verfügung zu stellen, in Betrieb genommen, und das korrekte Auswerten einer Dosis wird durch deren Hinunterfallen durch den Sammeltrichter festgestellt, was durch den Sensor 53 erfasst wird. Anschließend wird die nächste Dosis in entsprechender Weise aus ihrem Behälter ausgeworfen, bis der Blister vollständig beladen ist. Nachdem jeder Blister beladen ist, bewegen sich die Platte und der Sammeltrichter, um den nächsten zu befüllenden leeren Blister in Rastverbindung mit dem unteren Ende des Sammlers zu bringen.
  • Wenn alle Blister beladen sind, wird eine Abdeckfolie über die Blisterfolie gebracht und in einer solchen Position versiegelt, dass der Blister verschlossen wird und sich dieser dann in einer Form befindet, in der er an den Patienten gegeben werden kann.

Claims (11)

  1. Gerät zum Abgeben von Arzneimitteldosen, das Folgendes umfasst: einen Turm aus Dosisbehältern, die übereinander angeordnet sind, jeweils zum Lagern unterschiedlicher Dosen, die abzugeben sind, ein Gerät zum Vibrieren des Turms in einer vorausbestimmten Art, um die Dosen in die Behälter zu den darin vorgesehenen Auslässen zu bewegen, Auswerfer, die einzeln mit den Behältern verbunden sind und betrieben werden können, um die erforderlichen Dosen aus den Auslässen der Behälter freizugeben, einen Sammler mit offenem Ende, in den die aus den Behältern ausgeworfenen Dosen fallen, eine Ladestation, die unter dem offenen unteren Ende des Sammlers angeordnet ist und eine Aufnahme stützt, die mit einer ausgewählten Anzahl verschiedener Dosen, die aus den Behältern ausgeworfen wurden, zu beladen ist, und einen Controller, der in Übereinstimmung mit einem vorausbestimmten Dosisladeprogramm betrieben wird, und der den Betrieb der Auswerfer steuert.
  2. Gerät zum Verteilen von Arzneimitteldosen in eine Packung, das Folgendes umfasst: einen Turm aus trennbar übereinander gelagerten und ähnlichen Behältern jeweils zum Lagern verschiedener Dosen, die abzugeben sind, ein Gerät zum Vibrieren des Turms in einer vorausbestimmten Art, eine Führung in jedem Behälter, die auf die Vibrationen des Turms reagiert, indem sie die Dosen in den Behältern einzeln zu den Behälterauslässen fördert, die dazu gehörende Dosenauswerfer haben, einen Sammler zum Aufnehmen der aus den Behältern ausgeworfenen Dosen und zum Entladen dieser zu einer Stellung, in welcher eine Aufnahme einer horizontalen angeordneten Reihe von Aufnahmen anzuordnen ist, einen Träger zum Halten der Reihe von Aufnahmen an der Dosisladestelle, einen Mechanismus zum Erzeugen einer relativen horizontalen Verschiebung zwischen dem Träger und dem Ausladeende des Sammlers, um es einzelnen Aufnahmen zu erlauben, mit den gewünschten Dosiskombinationen beladen zu werden, und einen Controller, der in Übereinstimmung mit einem vorausbestimmten Dosisladeprogramm betrieben wird und den Betrieb der Auswerfer und die relative Bewegung zwischen dem Sammler und dem Träger steuert, um das Laden der Reihe von Aufnahmen in automatisierter Art und Weise mit den gewünschten Dosiskombinationen, die von dem Programm bestimmt werden, zu laden.
  3. Gerät nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem jeder Behälter eine niedrige hohle zylindrische Box umfasst, die innen mit einer nach aufwärts spiralförmig angeordneten Führung an ihrer Außenwand versehen ist.
  4. Gerät nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, bei dem jeder Behälter mit seinem eigenen Auswerfer ausgestattet ist, und eine senkrechte Säule von Betätigungselementen, die entlang des Turms einzeln in einer Abfolge betätigbar sind, um erwünschte Dosen aus den Behältern auszuwerfen.
  5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem Detektoren, die mit den jeweiligen Betätigungselementen verbunden sind, angeschlossen sind, um Signale bereitzustellen, die das Auswerfen einer gewünschten Dosis aus einem bestimmten Behälter melden.
  6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Halter jeweils in Fächern eines aufrechten Gehäuses montiert sind, das von dem Gerät vibriert wird.
  7. Gerät nach Anspruch 6, bei dem der Sammler einen aufrechten Trichter umfasst, der sich entlang der Seite des Sammlers erstreckt und aus Trichterabschnitten hergestellt ist, die jeweils fester Bestandteil eines jeweiligen Behälters sind.
  8. Gerät nach Anspruch 7, bei dem ein Dosisdetektor unter dem Trichter abtastet und auf das Erfassen einer Dosis reagiert, die aus dem Trichter fällt, indem er dem Controller ein Signal sendet.
  9. Gerät nach Anspruch 8, bei dem jeder Halter einen eingebauten Auswerfer umfasst, der von einem zylinderspulenbetätigten Stab zwischen einer Nichtauswurfstellung, in der er einen Dosisauslass in dem Behälter verschließt, und einer Auswurfstellung, in der er den Auslass öffnet und eine Dosis aus dem Behälter in den Trichter entlädt, bewegt wird.
  10. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 9, bei dem die Behälter einzelne Strichcodes haben, die ihren Inhalt identifizieren, und ein Barcodelesegerät, das neben dem Turm montiert ist, senkrecht bewegbar ist, um dem Controller Signale zu liefern, die den Inhalt der Behälter melden, und wobei sie einzeln senkrecht in dem Turm angeordnet sind.
  11. Gerät nach einem der vorhergehenden Anspruche, bei dem der Turm an beiden Enden gestützt wird, um ihn daran zu hindern, sich kegelförmig um seine Vibrationsbewegungsachse zu bewegen.
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