-
Gebiet der
Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Übungsausrüstung, insbesondere auf ein Übungsgerät für flexibel
koordinierte Bewegungen zur Stimulation von Bewegungen wie Rennen,
Joggen und Laufen.
-
Hintergrund
der Erfindung
-
Die
Vorteile regelmäßiger Leibesübungen sind
wohlbekannt und akzeptiert. Zeitknappheit, unfreundliches Wetter
und andere Gründe
hindern jedoch viele Menschen daran, Leibesübungen wie Gehen, Joggen, Rennen
und Schwimmen auszuführen. Als
Antwort darauf ist eine Vielfalt von Übungsausrüstung für Leibesübungen entwickelt worden. Es
ist im allgemeinen wünschenswert,
eine große
Zahl verschiedener Muskeln über
einen erheblich langen Bewegungsbereich zu trainieren, um eine ausgeglichene
physische Entwicklung zu fördern,
die Länge
und Flexibilität
der Muskeln zu maximieren und ein optimales Ausmaß an körperlicher
Aktivität
zu erreichen. Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal von Übungsausrüstung ist
die Möglichkeit,
für glatte
und natürliche Bewegung
zu sorgen, wodurch erhebliche Erschütterung und Belastung vermieden
werden, die sowohl Muskeln als auch Gelenke beschädigen können.
-
Obgleich
aus dem Stand der Technik verschiedene Übungssysteme bekannt sind,
weisen diese Systeme einer Reihe von Unzulänglichkeiten auf, die ihre
Vorteile einschränken
und/oder unnötige
Risiken oder unerwünschte
Merkmale beinhalten. Beispielsweise sind stationäre Fahrräder ein beliebtes aus dem Stand
der Technik bekanntes Übungssystem,
doch diese Maschine verwendet eine Sitzposition, die nur eine relativ
kleine Zahl von Muskeln über einen
recht begrenzten Bewegungsbereich zum Einsatz bringt. Auch Langlaufskigeräte werden
von vielen Menschen zur Simulation der Gleitbewegung beim Skilanglauf
verwendet. Obgleich dieses Gerät mehr
Muskeln trainiert als ein stationäres Fahrrad, beschränkt die
dabei auftretende im wesentlichen flache schlurfende Fußbewegung
den Bewegungsbereich einiger der trainierten Muskeln. Eine weitere
Art von Übungsgerät simuliert
Treppensteigen. Auch diese Geräte
trainieren mehr Muskeln als stationäre Fahrräder, doch der recht beschränkte Bereich
der verwendeten Auf- und Abbewegung trainiert die Beinmuskeln des
Benutzers nicht über
einen großen Bewegungsbereich.
Laufbänder
sind noch eine weitere Art von aus dem Stand der Technik bekanntem Übungsgerät; sie ermöglichen
natürliche
Geh- oder Laufbewegungen auf einer relativ begrenzten Fläche. Ein
Nachteil des Laufbands ist jedoch, dass bei Verwendung dieses Geräts erhebliche
Erschütterungen
der Hüft-,
Knie- und Knöchelgelenke
sowie weiterer Gelenke des Körpers
auftreten können.
-
Eine
weitere Beschränkung
der Mehrzahl dem aus dem Stand der Technik bekannten Übungssysteme
besteht darin, dass die Systeme in den Arten von koordinierten elliptischen
Bewegungen, die sie hervorbringen können, begrenzt sind. Die von
einem Übungssystem
hervorgebrachte Bewegung wird hier als elliptisch bezeichnet, wenn
die von den Füßen eines
Benutzers während
der Verwendung des Übungssystems
beschriebene Bahn einer bogenförmigen
oder ellipsenförmigen
Bahn folgt. Elliptische Bewegung ist viel natürlicher und analoger zu Rennen,
Joggen und Gehen, usw. als die von mancher aus dem Stand der Technik
bekannten Übungsausrüstung hervorgebrachten
linearen Hin- und Herbewegungen. Koordinierte elliptische Bewegung
wird hervorgebracht, wenn die elliptischen Bewegungen der Füße eines
Benutzers miteinander verknüpft
werden, so dass ein Fuß gezwungen
ist, sich in Reaktion auf die Rückwärtsbewegung
des anderen Fußes
(im wesentlichen um eine gleiche und entgegengesetzte Strecke) vorwärts zu bewegen.
Eine Beschränkung des
Bereichs der von den Übungssystemen
verwendeten elliptischen Bewegungen kann nachteilige Auswirkungen
auf die Muskelflexibilität
und Koordination eines Benutzers haben, aufgrund des fortgesetzten
Rückgriffs
auf die von mancher aus dem Stand der Technik bekannten Übungsausrüstung hervorgebrachte
Bewegung über
einen kleinen Bereich, im Gegensatz zu dem großen Bereich natürlicher
elliptischer Bewegungen, die bei Tätigkeiten wie Rennen, Gehen,
etc. durchlaufen werden. Ferner bringen die aus dem Stand der Technik
bekannten Übungssysteme
verschiedene Arten erzwungener koordinierter elliptischer Bewegung
hervor. Es besteht ein anhaltender Bedarf für ein Übungsgerät, das eine glatte natürliche Bewegung
bietet, eine relative große
Zahl von Muskeln über
einen großen
Bewegungsbereich trainiert und flexibel koordinierte elliptische
Bewegung erlaubt, d.h., elliptische Bewegung, die im wesentlichen
koordiniert ist, dabei aber etwas unabhängige und unkoordinierte Bewegung der
Füße des Benutzers
zueinander erlaubt.
-
Ein
solches Übungsgerät ist in
US-Patent Nr. 5 848 954 offenbart, das den Oberbegriff des Hauptanspruchs
bildet. Das offenbarte Gerät
umfasst ein Paar von Fußverbindungen,
die zur Bewegung auf koordinierten elliptischen Bahnen verbunden sind.
-
Zusammenfassung
der Erfindung
-
Die
Erfindung zielt auf ein Übungsgerät, das eine
flexibel koordinierte elliptische Bewegung erlaubt. Ein bevorzugtes Übungsgerät verwendet
einen Rahmen, der dazu angeordnet ist, auf einem Boden aufzuliegen.
Der Rahmen definiert eine Achse, mit der die ersten und zweiten
Fußverbindungen
wirksam verbunden sind. Die ersten und zweiten Fußverbindungen
weisen je ein vorderes Ende, ein hinteres Ende und ein Fußpedal auf.
Die Verbindung zwischen den Fußverbindungen
und der transversalen Achse bewirkt, dass die Fußpedale der Fußverbindungen
relativ zu der transversalen Achse bogenförmige Bahnen beschreiben.
-
Die
transversale Achse ist ferner mit einem Rollenantrieb und einem
Einwegkupplungssystem wirksam verbunden, so dass zur Bewegung der
Fußpedale
der Fußverbindungen
von vorne nach hinten ein größerer Widerstand
erforderlich ist als zur Bewegung der Fußpedale von hinten nach vorne.
Das Gerät
kann auch ein Mittel zur Erhöhung
des zur Bewegung der Fußpedale
entlang der elliptischen Bahn erforderlichen Widerstands umfassen,
wodurch der vom Benutzer geforderte Energieaufwand steigt.
-
In
einer bevorzugten Ausführung
enthält
die vorliegende Erfindung erste und zweite Führungsrampen, die von dem Rahmen
unterstützt
werden und mit den vorderen Enden der ersten und zweiten Fußverbindungen
wirksam verbunden sind, so dass die Fußverbindungen entlang flexibel
koordinierter Bahnen gelenkt werden, während die Fußpedale
der Fußverbindungen
variable, flexibel koordinierte elliptische Bahnen beschreiben (d.h.
die Bewegung der Fußverbindungen
ist im wesentlichen aufeinander bezogen, aber nicht direkte, eins
zu eins koordinierte Bewegung). Die transversale Achse ist mit einem Rollenantrieb
wirksam verbunden, wodurch jede der Fußverbindungen eine geschlossene
elliptische Bahn beschreibt. Das Antriebssystem ist eine zweigeteilte
Vorrichtung, die es den beiden Fußverbindungen erlaubt, sich
in aufeinander bezogener, flexibel koordinierter Bewegung zu bewegen.
-
In
einem weiteren Aspekt einer bevorzugten Ausführung kann das Übungsgerät Führungsrampen enthalten,
die betriebsbedingt ihre Neigung ändern. Im besonderen bewirkt
die Wechselwirkung der Fußverbindungen
mit den Führungsrampen
eine Veränderung
der Winkelorientierung der Führungsrampen, und
damit der Fußverbindungen
relativ zu dem Rahmen. Der Andruckmechanismus der Führungsrampen
beruht vorzugsweise auf einer Feder, einer Wippanordnung oder einer
Seil- und Rollenanordnung.
-
In
noch einem weiteren Aspekt einer bevorzugten Ausführung kann
das Übungsgerät Fußverbindungen
enthalten, die durch ein Rollen- und Riemensystem miteinander verbunden
sind, welches bewirkt, dass eine Fußverbindung sich zum vorderen Ende
des Rahmens hin bewegt, während
die andere Fußverbindung
sich zum hinteren Ende des Rahmens hin bewegt. Dieser Riemen des
Rollen- und Riemensystems ist flexibel und ermöglicht eine flexible Koordinierung
der Fußverbindungen
in im wesentlichen aufeinander bezogener Bewegung.
-
In
einem Aspekt einer weiteren bevorzugten Ausführung kann das Übungsgerät Fußverbindungen
enthalten, die durch ein Zahnstangensystem miteinander verbunden
sind, welches bewirkt, dass eine Fußverbindung sich zum vorderen
Ende des Rahmens hin bewegt, während
die andere Fußverbindung
sich zum hinteren Ende des Rahmens hin bewegt. Dieses Zahnstangensystem
hat einen flexiblen Zug, der eine flexible Koordinierung der Fußverbindungen
in im wesentlichen aufeinander bezogener Bewegung ermöglicht.
-
Noch
eine weitere bevorzugte Ausführung der
vorliegenden Erfindung kann Fußverbindungen enthalten,
die über
Kurbelarme mit der transversalen Achse wirksam verbunden sind. Diese
Kurbelarme sind über
ein System verbunden, das es den Fußverbindungen erlaubt, sich
in im wesentlichen aufeinander bezogener, flexibel koordinierter
Bewegung zu bewegen.
-
Ein
gemäß der vorliegenden
Erfindung konstruiertes Übungsgerät implementiert
variable, flexibel koordinierte elliptische Bewegung, um natürliche Geh-
und Rennbewegungen zu simulieren und eine große Zahl von Muskeln über einen
großen
Bewegungsbereich zu trainieren. Durch die natürliche, variable, flexible
koordinierte zweibeinige Bewegung der vorliegenden Erfindung, im
Gegensatz zu dem beschränkten
Bereich der von mancher aus dem Stand der Technik bekannten Übungsausrüstung hervorgerufenen
Bewegung, können
auch erhöhte Muskelflexibilität und Koordination
erreicht werden. Dieses Gerät
bietet die oben genannten Vorteile, ohne wie aus dem Stand der Technik
bekannte Laufbänder
die Körpergelenke
des Benutzers Erschütterungen
auszusetzen.
-
Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
-
Die
vorangehenden Aspekte und viele der damit einhergenden Vorteile
dieser Erfindung werden ersichtlich, indem das Verständnis der
Erfindung durch Bezug auf die folgende detaillierte Beschreibung
im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen erleichtert wird.
-
1 zeigt
eine Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen Übungsgeräts für flexibel koordinierte elliptische
Bewegungen, das wippenartige Führungsrampenrückführungen
verwendet und durch ein Riemen- und Rollensystem flexibel koordiniert
wird;
-
2 zeigt
eine Seitenansicht der in 1 gezeigten
Ausführung
der vorliegenden Erfindung;
-
2A zeigt
eine Seitenansicht einer weiteren Ausführung der vorliegenden Erfindung,
die der in 2 gezeigten ähnlich ist und geformte Andruck-/Leitrollen
und Antriebsräder,
geformte Fußverbindungen
und Führungsrampen
sowie einen gedämpften
Rollenantrieb umfasst.
-
3 zeigt
eine Perspektivansicht einer alternativen Ausführung der vorliegenden Erfindung, die
wippenartige Führungsrampenrückführungen verwendet
und durch ein Zahnstangensystem flexibel koordiniert wird;
-
4 zeigt
eine Seitenansicht der in 3 gezeigten
Ausführung
der vorliegenden Erfindung;
-
5 zeigt
eine Perspektivansicht einer alternativen Ausführung der vorliegenden Erfindung, die
auf Federdruck beruhende Rampenrückführungen
verwendet, die durch eine Achsen- und Kurbelarmanordnung flexibel
koordiniert werden;
-
6 zeigt
eine Seitenansicht der in 5 gezeigten
Ausführung
der vorliegenden Erfindung;
-
6A zeigt
eine Seitenansicht einer weiteren Ausführung der vorliegenden Erfindung,
die der in 6 gezeigten ähnlich ist und Mechanismen
zum Einstellen der Federwirkung der Führungsrampen sowie Lager zum
Einstellen der Position der Führungsrampen
umfasst.
-
7 zeigt
eine Perspektivansicht einer weiteren Ausführung der vorliegenden Erfindung,
die eine flexibel koordinierte Achsen- und Kurbelarmanordnung sowie
einen durch federnde Andruckelemente gedämpften Rollenantrieb verwendet;
und
-
8 zeigt
eine Seitenansicht der in 7 gezeigten
Ausführung
der vorliegenden Erfindung.
-
Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführung
-
1 und 2 zeigen
eine bevorzugte Ausfürung
eines entsprechend der vorliegenden Erfindung konstruierten Übungsgeräts 10 für flexibel koordinierte
elliptische Bewegungen. Das Übungsgerät 10 wird
zunächst
kurz beschrieben. Es umfasst einen auf dem Boden aufliegenden Rahmen 14 mit
einer vorderen aufrechten Struktur 18, die sich zunächst nach
oben erstreckt und dann schräg
nach vorne abgewinkelt ist. Zum hinteren Bereich des Rahmens 14 hin
sind sich nach oben erstreckende linke und rechte Achsenlager 22 und 24 angeordnet, auf
denen eine transversale Achse 26 aufliegt. Die Achse 26 ist
zweigeteilt, vorzugsweise an ihrem Mittelpunkt, wodurch die beiden
Hälften
in flexibel koordinierter Bewegung zueinander rotieren können und dabei
linke und rechte Antriebsräder 30 bzw. 32 verbinden.
Linke und rechte Fußverbindungselemente 36 und 38 weisen
hintere Endteile 48 und 50 auf, die rollbar mit
der transversalen Achse 26 in Eingriff sind. Die transversale
Achse 26 ist mit einem in einem mittleren Gehäuse 31 enthaltenen
Schwungrad 27 verbunden. Die Fußverbindungselemente weisen
vordere Endteile 42 und 44 auf, die rollbar mit
linken und rechten neigbaren Führungsrampen 60 und 62 in Eingriff
sind. Durch eine transversale Schwenkarmrückführanordnung 70, die
so konstruiert ist, dass sie eine Rampe veranlasst, nach unten zu
schwenken, während
die andere Rampe in Reaktion auf nach unten gerichtete, von den
Fußverbindungen 36 und 38 ausgeübte Kräfte nach
oben schwenkt, werden die neigbaren Führungsrampen 60 und 62 zur
Drehung nach oben gedrückt.
-
Das Übungsgerät 10 umfasst
ferner vordere und hintere Rollen- und Riemensysteme 72 und 76, die
eine flexibel koordinierte Bewegung der Fußverbindungen hervorbringen,
so dass, wenn eine der Fußverbindungen
sich in eine Richtung bewegt (nach vorne oder nach hinten), die
Rollen- und Riemensysteme 72 und 76 die andere
Fußverbindung
dazu veranlassen, sich in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen
(nach hinten oder nach vorne). Die Riemen 73 und 77 der
Systeme 72 und 76 sind dehnbar, wodurch sich der
flexible Aspekt der koordinierten Bewegung ergibt. Linke und rechte
Fußpedale 54 und 56 enthalten
Zehschlaufen oder -schalen, die zur Unterstützung der Wiederaufnahme einer
Vorwärtsbewegung
auf den Fußverbindungselementen 36 und 38 montiert
sind. Die Fußverbindungselemente 36 und 38 bewegen
sich nach vorne und hinten entlang der neigbaren Führungsrampen 60 und 62 hin
und her und bewirken dabei eine Wechselwirkung zwischen dem oszillierenden
Gewicht eines rennenden oder gehenden Benutzers auf den Fußpedalen 54 und 56 und
den koordinierten, nach oben gedrückten neigbaren Führungsrampen 60 und 62.
Dies führt
dazu, dass die von den Fußverbindungselementen 36 und 38 getragenen
Fußpedale 54 und 56 wie
unten genauer beschrieben verschiedene elliptische Bahnen beschreiben.
-
Die
in 1 und 2 gezeigte Ausführung der
vorliegenden Erfindung wird nun eingehender beschrieben. Der Rahmen 14 umfasst
ein mittleres Längselement 60,
das in vorderen und hinteren, relativ kleineren Querelementen 82 und 84 endet.
Idealerweise, jedoch nicht notwendigerweise, besteht der Rahmen 14 aus
rechteckigen, röhrenförmigen Elementen,
die ein relativ niedriges Gewicht haben aber wesentliche Festigkeit
und Steifigkeit bieten. Vorzugsweise sind Endkappen 83 befestigbar
an die geöffneten
Enden der Querelemente 82 und 84 angeschlossen,
um die Enden dieser Elemente abzuschließen.
-
Die
vordere Struktur 18 erstreckt sich von dem auf dem Boden
aufliegenden Rahmen 14 nach oben. Die aufrechte Struktur
enthält
einen unteren, im wesentlichen senkrechten Abschnitt 86,
welcher in einen oberen, sich schräg nach vorne erstreckenden
Abschnitt 88 übergeht.
Idealerweise, jedoch nicht notwendigerweise, können der senkrechte Abschnitt 66 und
der schräge
Abschnitt 88 ebenfalls wie oben beschrieben aus rechteckigem,
röhrenförmigem Material
bestehen. Vorzugsweise ist auch eine Endkappe 89 befestigbar
an das obere Ende des schrägen
Abschnitts 88 angeschlossen, um dessen Öffnung abzuschließen.
-
Eine
durchgehende, röhrenförmige Griffstange 90 von
der Art einer geschlossenen Schlaufe ist auf dem schrägen Abschnitt 88 montiert
und kann von einer das vorliegende Übungsgerät 10 verwendenden
Person ergriffen werden. Obgleich viele verschiedene Griffstangenanordnungen
verwendet werden könnten,
ohne den Umfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen, folgt eine
Beschreibung einer möglichen
Ausführung.
Die Griffstange 90 umfasst einen oberen Querabschnitt 92,
der an dem oberen Bereich des schrägen Abschnitts 88 mittels
einer nicht gezeigten Klemme oder anderen Struktur sicher befestigt
ist. Die Griffstange 90 umfasst ferner Seitenabschnitte 96,
deren jeder aus einem oberen schräg angeordneten Abschnitt besteht,
der in einen unteren Abschnitt übergeht,
welcher sich nach unten und außen
aufweitet. Die Seitenabschnitte 96 schließen ab,
indem sie in einen unteren Querabschnitt 98 übergehen,
der in seiner Mitte in der oben beschriebenen Weise an dem schrägen vorderen
Abschnitt 88 befestigt ist. Die Griffstange 90 kann
ganz oder teilweise mit einem griffigen Material oder einer griffigen
Oberfläche überzogen
sein, beispielsweise Schaumgummi, was aber nicht gezeigt ist.
-
In
der in 1 und 2 gezeigten exemplarischen bevorzugten
Ausführung
sind linke und rechte Achsenlager 22 und 24 zum
hinteren Ende des Rahmens 14 hin angeordnet. Die Achsenlager sind
so an dem Rahmen 14 befestigt, dass sie sich von dem mittleren
Rahmenelement 80 im wesentlichen nach oben erstrecken.
Die oberen Oberflächen der
Achsenlager 22 und 24 sind von Form und Größe her als
nach oben konkave Gehäuse 102 und 104 ausgeführt, die
ungefähr
die untere Hälfte
der Antriebsräder 30 und 32 aufnehmen.
Die konkaven Gehäuse 102 und 104 auf
den oberen Oberflächen
der Achsenlager 22 und 24 enthalten Erfassungssysteme
mit geringer Reibung (nicht gezeigt), beispielsweise Lagersysteme,
damit die Antriebsräder 30 und 32 mit
geringem Widerstand innerhalb der konkaven Gehäuse 102 und 104 rotieren
können.
-
In
der in 2A gezeigten exemplarischen Ausführung erstrecken
sich Andruck-/Leitrollen 134A und 136A von dem
mittleren Gehäuse 31 (welches ein
Schwungrad 27 enthält) über die
Antriebsräder 30A und 32A (welche
eine entsprechende Spulenform haben), um die Fußverbindungselemente 36 und 38 zwischen
den Andruck-/Leitrollen 134A und 136A und den
Antriebsrädern 30A und 32A zu
erfassen. Diese Andruck-/Leitrollen 134A und 136A und spulenförmigen Antriebsräder 30A und 32A verhindern
ein seitliches Wackeln der Fußverbindungselemente 36 und 38.
Ferner sind Anschlagsvorsprünge 135A und 137A auf
den oberen Oberflächen
der Fußverbindungen 36 und 38 angeordnet,
die die rückwärtige Bewegung
der Fußverbindungen
begrenzen und so die Fußverbindungen
daran hindern, sich über
einen vorbestimmten Punkt hinaus nach hinten zu bewegen.
-
Mit
erneutem Bezug auf die in 1 und 2 gezeigte
exemplarische bevorzugte Ausführung
ist die transversale Achse 26 zweigeteilt, so dass ihre
linke Hälfte
und rechte Hälfte
unabhängig rotieren
können,
in einander entgegengesetzter Rotationsrichtung. Die Zweiteilung
erlaubt auch die von den Rollensystemen 72 und 76 hervorgebrachte
flexibel koordinierte Bewegung der Fußverbindungen. Jede der Hälften der
transversalen Achse 26 ist mit dem in dem mittleren Gehäuse 31 enthaltenen Schwungrad 27 verbunden.
Solche Schwungräder sind
aus dem Stand der Technik bekannt. Linke und rechte Antriebsräder 30 und 32 sind
befestigbar mit ihren jeweiligen Hälften der transversalen Achse 26 verbunden.
Die Antriebsräder 30 und 32 sind
Rollenantriebe und umfassen Einwegkupplungssysteme (nicht gezeigt),
so dass eine größere Kraft
erforderlich ist, um die Antriebsräder 30 und 32 zum
hinteren Ende des Übungsgeräts 10 hin
zu drehen, als erforderlich ist, um die Antriebsräder zum
vorderen Ende des Übungsgeräts hin zu
drehen. Solche Kupplungssysteme sind als Standardartikel im Handel.
-
Das Übungsgerät 10 für elliptische
Bewegungen enthält
ferner in Längsrichtung
angeordnete linke und rechte Fußverbindungselemente 36 und 38.
Die Fußverbindungselemente
sind in Form länglicher,
relativ schmaler Balken gezeigt. Die Fußverbindungselemente 36 und 38 sind
breit genug, um die Breite eines menschlichen Fußes aufzunehmen. Die Fußverbindungselemente 36 und 38 definieren untere
Oberflächen 106 und 108 sowie
obere Oberflächen 110 und 112 und
sind mit dem mittleren Längselement 80 des
Rahmens 14 im wesentlichen parallel ausgerichtet.
-
Die
Fußpedale 54 und 56 sind
auf den oberen Oberflächen 106 und 108 der
Fußverbindungselemente
angeordnet, in der Nähe
der vorderen Enden derselben, und umfassen Eingriffsfelder 114 und 116, welche
Stellen bieten, an denen ein einzelner Benutzer seinen Fuß stabil
platzieren kann. Vorzugsweise sind die Fußpedale 54 und 56 so
angeordnet, dass sie Zehschlaufen oder -schalen bilden, die die
Wiederaufnahme einer Vorwärtsbewegung
am Ende der nach unten und hinten gerichteten elliptischen Antriebsbewegung
unterstützen.
-
In
der in 1 und 2 gezeigten exemplarischen bevorzugten
Ausführung
sind die hinteren Endteile 48 und 50 der unteren
Oberflächen 106 und 108 der
Fußverbindungselemente
rollbar mit der oberen Hälfte
der linken und rechten Antriebsräder 30 und 32,
die aus den konkaven Gehäusen 102 und 104 herausragen,
in Eingriff. Dadurch sind die linken und rechten Fußverbindungselemente 36 und 38 mit den
linken und rechten Antriebsrädern 30 und 32 in Eingriff,
während
sich die Fußverbindungselemente hin
und her bewegen, so dass das Einwegkupplungssystem (nicht gezeigt)
einen größeren Widerstand aufgingt,
wenn die Fußverbindungselemente 36 und 38 einzeln
nach hinten geschoben werden, als wenn die Fußverbindungselemente nach vorne
geschoben werden.
-
In
einer in 2A gezeigten exemplarischen Ausführung sind
die Achsenlager 22A und 24A so ausgelegt, dass
sie Federn 118A oder andere unter den Antriebsrädern 30 und 32 angeordnete
Andruckmechanismen beherbergen, um dazu beizutragen, die von den
Fußpedalen 54 und 56 beschriebene Bahn
zu glätten,
indem unerwünschte
Erschütterungsbewegungen
mit stoßdämpfenden
Elementen wie Federn, Elastomeren, usw. gedämpft werden.
-
Mit
erneutem Bezug auf die in 1 und 2 gezeigte
exemplarische bevorzugte Ausführung
sind linke und rechte Rollen 120 und 122 mit den
vorderen Endteilen 42 und 44 der Fußverbindungselemente 36 und 38 verbunden,
so dass sie sich von den unteren Oberflächen 106 und 108 der Fußverbindungen
nach unten erstrecken. Die Rollen 120 und 122 sind
rollbar mit linken und rechten neigbaren Führungsrampen 60 und 62 in
Eingriff. Die Führungsrampen 60 und 62 sind
länglich,
allgemein rechteckig und dünn
gezeigt, ungefähr ähnlich der Anordnung
der Fußverbindungselemente 36 und 38. Die
neigbaren Führungsrampen 60 und 62 sind
von ausreichender Breite, um die Rollen 120 und 122 zu unterstützen, und
von ausreichender Länge,
um im wesentlichen einen vollen Schritt eines einzelnen Benutzers
zu erfassen, dessen Füße auf den
einzelnen Fußeingriffsfeldern 114 und 116 der
Fußverbindungselemente 36 und 38 platziert
sind.
-
In
einer in 2A gezeigten exemplarischen Ausführung sind
die neigbaren Führungsrampert 60A und 62A mit
erhöhten
Seitenwänden 61A und 63A ausgeführt, um
die Rollen 120A und 122A seitlich zu beschränken. Die
seitliche Bewegung der Fußverbindungselemente 36 und 38 könnte auch durch
Verwendung spulenförmiger
Rollen (nicht gezeigt) beschränkt
werden, die an ihren Enden Ränder mit
größerem Durchmesser
aufweisen, die über
die Längskanten
der neigbaren Führungsrampen 60 und 62 hinausragen.
In noch einer weiteren exemplarischen Ausführung enthalten die Fußverbindungselemente 36 und 38 keine
Fußverbindungsrollen 120 und 122,
sondern verwenden stattdessen Schieber (nicht gezeigt) oder einen
sonstigen Mechanismus zur Begünstigung
der Translation zur Wechselwirkung mit den neigbaren Führungsrampen 60 und 62.
-
Wie
am deutlichsten in 2 gezeigt, schwenken die neigbaren
Führungsrampen 60 und 62 um
in der Nähe
der hinteren Enden der Führungsrampen
angeordnete Achsen 130 und 132. Die neigbaren
Führungsrampen 60 und 62 sind
bei ihren Schwenkachsen 130 und 132 drehbar an
den sich von dem Rahmen 14 nach oben erstreckenden linken und
rechten Führungsrampenlagern 66 und 68 befestigt.
Die neigbaren Führungsrampen 60 und 62 werden
durch eine Rampenrückführanordnung 70 nach
oben gedrückt
(von der in 2 rechts gezeigten Seite des Übungsgeräts 10 betrachtet
entgegen dem Uhrzeigersinn). Die Rückführanordnung 70 umfasst
einen Schwenkarm 69, der mit der Unterseite jeder der neigbaren
Führungsrampen 60 und 62 in Eingriff
ist, und ist an einer mittleren Schwenkachse 71 mit einer
Lagerstruktur 78 verbunden, so dass, wenn eine der neigbaren
Führungsrampen
nach unten schwenkt, die Rückführanordnung 70 die
andere neigbare Führungsrampe
dazu zwingt, nach Art einer Wippe nach oben zu schwenken. Somit
sorgt die Rückführanordnung 70 für entsprechende
gegenläufige
Bewegung zwischen den neigbaren Führungsrampen 60 und 62 in
Reaktion auf die alternierenden, von der Laufbewegung eines einzelnen
Benutzers über
die rollbar verbundenen Fußverbindungselemente 36 und 38 ausgeübten Kräfte.
-
Das Übungsgerät 10 umfasst
ferner vordere und hintere Rollen- und Riemensysteme 72 und 76, welche
für die
flexibel koordinierte Bewegung zwischen den Fußverbindungen 36 und 38 sorgen.
Die Riemen 73 und 77 der Systeme 72 und 76 sind
dehnbar, wodurch sich der flexible Aspekt der koordinierten Bewegung
der Fußverbindungen
ergibt. In vorderen Rollen- und Riemensystem 72 ist der
Riemen 73 an den vorderen Enden 42 und 44 der
Fußverbindungen 36 und 38 befestigt
und verläuft über den
vorderen Abschnitt einer drehbaren, allgemein waagerechten Rolle 74,
so dass, wenn eine der Fußverbindungen
sich nach hinten bewegt, das Rollen- und Riemensystem 72 die
andere Fußverbindung
dazu bringt, sich nach vorne zu bewegen (in flexibel koordinierter
oder im wesentlichen aufeinander bezogener Bewegung). In dem hinteren
Rollen- und Riemensystem 76 ist der Riemen 77 an
den hinteren Enden 48 und 50 der Fußverbindungen 36 und 38 befestigt und
verläuft über den
hinteren Abschnitt einer drehbaren, allgemein waagerechten Rolle 78,
so dass, wenn eine der Fußverbindungen
sich nach vorne bewegt, das Rollen- und Riemensystem 76 die
andere Fußverbindung
dazu bringt, sich nach hinten zu bewegen (in flexibel koordinierter
oder im wesentlichen aufeinander bezogener Bewegung). Die Riemen 73 und 77 können ferner
in verschiedenen Graden von Flexibilität und Dehnbarkeit gewählt werden,
und auf diese Weise lässt
sich der Grad der Flexibilität
in der koordinierten Bewegung wie gewünscht variieren oder modifizieren.
-
Wie
am deutlichsten in 1 gezeigt, ist die vordere Rolle 74 mittels
einer Kardanaufhängung 75a drehbar
auf dem oberen Ende einer Nabe 75 montiert. Die Nabe erstreckt
sich von dem vorderen Querelement 82 des Rahmens 14 nach
oben. Ebenso ist die hintere Rolle 78 mittels einer Kardanaufhängung 79A drehbar
auf dem oberen Ende einer Nabe 79 montiert. Die Nabe 79 erstreckt
sich ferner von dem hinteren Querelement 84 des Rahmens 14 nach oben.
Die Kardanaufhängungen
erlauben den Rollen 74 und 78, sich zu neigen,
wenn der Winkel oder die Neigung der Riemen 73 und 77 sich
in Reaktion auf die vorderen und hinteren Stellungen der Fußverbindungen 36 und 38 ändert. Die
Verbindung jeder der Rollen 74 und 78 mit ihrer
jeweiligen Nabe 75 und 79 erlaubt vorzugsweise
nicht nur eine ebene Drehung, sondern auch zumindest einen gewissen
Grad an räumlicher
Drehung, wie beispielsweise ein System aus einer Globoidnocke und
einem oszillierenden Mitnehmer sie bietet, so dass die Rollen 74 und 78 sich
in Reaktion auf die in verschiedene Richtungen durch die Riemen 73 und 77 ausgeübten Kräfte selbst
ausrichten können.
Vorzugsweise umfasst auch jede der Rollen 74 und 78 zumindest
partielle Gehäuseabdeckungen
(in 2 gezeigt), die so angeordnet sind, dass sie dazu
beitragen, zu verhindern, dass die Riemen 73 und 77 während des
Betriebs des Übungsgeräts 10 von
den Rollen 74 und 78 abspringen, sowie zu verhindern,
dass ein Benutzer seine Hände
oder Füße zwischen
den Riemen 73 und 77 und den Rollen 74 und 78 eingeklemmt.
-
Um
die vorliegende Erfindung zu verwenden, stellt sich ein Benutzer
auf die Fußpedale 54 und 56. Der
Benutzer überträgt eine
Rückwärtsschrittbewegung
auf eines der Fußpedale
und eine Vorwärtsbewegung
auf das andere Fußpedal
und veranlasst dadurch die linken und rechten Antriebsräder 30 und 32,
sich in entgegengesetzte Richtungen um ihre jeweiligen Hälften der
transversalen Achse 26 zu drehen. Das Ergebnis ist, dass
die hinteren Endteile 48 und 50 der Fußverbindungselemente 36 und 38 rollbar
mit den Antriebsrädern 30 und 32 in
Eingriff sind, während
die vorderen Endteile 42 und 44 der Fußverbindungselemente
sich sequentiell auf den neigbaren Führungsrampen 60 und 62 nach
oben und unten bewegen. Der Schwenkarm 69 der Rückführanordnung 70 oszilliert
um seine Schwenkachse 71 hin und her und zwingt dadurch
eine der Führungsrampen
in Reaktion auf die von der anderen Führung ausgehende Abwärtsbewegung
nach oben. Die Rollen- und Riemensysteme 72 und 76 bewirken
flexibel koordinierte Bewegung, so dass, wenn eine der Fußverbindungen
sich nach vorne bewegt, die Rollen- und Riemensysteme 72 und 76 die
andere Fußverbindung
zwingen, sich nach hinten zu bewegen (aufgrund der dehnbaren Riemen 73 und 77 um
eine im wesentlichen ähnliche
Strecke), und umgekehrt. Die dehnbaren Riemen 73 und 77 bewirken,
dass die Rollensysteme 72 und 76 flexibel koordinierte
Bewegung hervorbringen, indem die Riemen (je nach dem Grad der Dehnbarkeit)
ein gewisses Maß an
unkoordinierter Bewegung zwischen den zwei Fußverbindungen 36 und 38 erlauben.
Die Riemen 73 und 77 können jedoch auch im wesentlichen
unflexibel sein, ohne den Umfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
-
Das
vordere Ende jedes der Fußverbindungselemente
bewegt sich sequentiell nach unten und nach hinten entlang seiner
entsprechenden neigbaren Führungsrampe,
während
das hintere Ende dieses Fußverbindungselements
sich von der vordersten Stellung der Verbindung (die maximal ausgestreckte
Position der Fußverbindung)
in die hinterste Stellung der Verbindung (die maximal zurückgezogene
Position der Fußverbindung)
bewegt. Von dieser maximal zurückgezogenen
Position der Fußverbindung
aus überträgt der Benutzer
dann eine Vorwärtsschrittbewegung
an das Fußpedal,
wodurch das entsprechende Antriebsrad in die umgekehrte Richtung gedreht
wird (von 2 aus betrachtet im Uhrzeigersinn)
und das Fußverbindungselement
veranlasst wird, sich nach oben und nach vorne entlang seiner entsprechenden
neigbaren Führungsrampe
zurück
in die maximal ausgestreckte Position der Fußverbindung zu bewegen. Wie
in 2 gezeigt, hat die von den Fußpedalen beschriebene Bahn
im Grunde die Form einer nach vorne und nach oben geneigten Ellipse 140.
-
Die
Wechselwirkung des durch typische Renn-, Lauf- oder Gehbewegung
hervorgerufenen oszillierenden Gewichts eines Benutzers mit dem nach
oben drückenden
Widerstand der einzelnen neigbaren Führungsrampen 60 und 62 führt in Kombination
zu einer höchst
wünschenswerten
zweibeinigen, variablen, flexibel koordinierten elliptischen Bewegung.
Um diesen Effekt näher
zu erklären
ist eine Analyse typischer zweibeiniger Bewegung, beispielsweise
der durch Rennen, Laufen oder Gehen hervorgerufenen, erforderlich.
Während
des durch eine Schrittbewegung entstehenden Zyklus tritt eine maximale
aufwärts
gerichtete Kraft auf, wenn der Fuß einer Person ungefähr in seiner
hintersten Position ist. Diese aufwärts gerichtete Kraft nimmt
ab, während der
Fuß einer
schreitenden Person sich der Spitze des Zyklus nahe dem Mittelpunkt
des Schrittes nähert
und beginnt dann, in eine nach unten gerichtete Kraft überzugehen,
während
der Fuß sich
weiter nach vorne bewegt. Eine maximale nach unten gerichtete Kraft
tritt auf, wenn der Fuß einer
schreitenden Person ungefähr
in seiner vordersten Position ist. Diese nach unten gerichtete Kraft
nimmt wiederum ab, während
der Fuß der
schreitenden Person sich dem Mittelpunkt der unteren Bahn des Zyklus nähert. Zum
Abschluss des Zyklus steigt dann die von der Schrittbewegung hervorgerufene
aufwärts gerichtete
Kraft, bis die Kraft ungefähr
am hintersten Punkt der Bahn des Zyklus ihr Maximum erreicht.
-
Zusätzlich entsteht
aufgrund der Schwenkverbindung der nach oben gedrückten neigbaren Führungsrampen 60 und 62 ein
Hebelarm. Auf die neigbaren Führungsrampen 60 und 62 angewandte nach
unten gerichtete Kraft übt
somit ein proportional größeres Drehmoment
auf die Führungsrampen
aus, je weiter vorne zum nicht schwenkbaren Ende der Führungsrampen
hin die Kraft angewandt wird. Die Wechselwirkung der während des
Zyklus der Bahn einer schreitenden Person hervorgerufenen Kraftgradienten
mit dem von der Bahn eines einzelnen Benutzers entlang der Länge des
Hebelarms (der Führungsrampe)
hervorgerufenen, variierenden, nach oben drückenden Widerstand führt zu einer
wünschenswerten
variablen, flexibel koordinierten elliptischen Bewegung, deren genaue
Parameter durch die von einem einzelnen Benutzer eingebrachten Kräfte bestimmt
werden.
-
3 und 4 zeigen
eine weitere bevorzugte Ausführung
eines gemäß der vorliegenden
Erfindung konstruierten Übungsgeräts 150 für flexibel koordinierte
elliptische Bewegungen. Das in 3 und 4 gezeigte Übungsgerät 150 ist ähnlich dem in
den vorangehenden Figuren gezeigten Übungsgerät 10 konstruiert und
fünktioniert ähnlich.
Dementsprechend wird das Übungsgerät 150 nur
in Bezug auf diejenigen Komponenten beschrieben, die sich von den
Komponenten des Übungsgeräts 10 unterscheiden.
Das Übungsgerät 150 enthält keine
vorderen und hinteren Rollen- und Riemensysteme 72 und 76,
sondern verwendet stattdessen ein Zahnstangensystem 152,
das vorzugsweise durch die Implementierung eines variablen Zuges
flexibel koordiniert ist, um für
flexibel koordinierte Bewegung der Fußverbindungen 36 und 38 zu
sorgen.
-
Linke
und rechte Zahnstangen 154 und 156 sind an den
Innenkanten der Fußverbindungselemente 36 und 38 angeordnet.
Ferner können
die Zahnstangen 154 und 156, wie in 3 gezeigt,
ein untypisches Profil (mit variierendem Winkel) aufweisen, was
dazu beiträgt,
ein einwandfreies Verfolgen zu erleichtern, weil dadurch ein Steigen
und Fallen der Fußverbindungen 36 und 38 auf
den Führungsrampen 36 und 38 zugelassen
wird. Ein Zahnrad 158 ist zwischen den Fußverbindungselementen 36 und 38 angeordnet
und durch ein auf einer Nabe 164 montiertes globoidnockenartiges
System 162 an dem mittleren Längselement 80 des
Rahmens 14 befestigt. Das globoidnockenartige System 162 bietet
einen ausreichenden Grad an räumlicher
Drehung, um dem Zahnradmechanismus 156 zu erlauben, der
oszillierenden Bewegung der Zahnstangen 152 und 154 auf
ihren jeweiligen Fußverbindungen 36 und 38 einwandfrei
zu folgen.
-
Die
Zahnstangen 154 und 156 und/oder das Zahnrad 158 des
Systems 152 kann aus einem flexiblen Material konstruiert
sein oder kann in einer dehnbaren Anordnung angeordnet sein, die
einen flexiblen Zug erlaubt (d.h. die Züge des Zahnstangenmechanismus 154 und 156 dürfen etwas
ungleich oder unkoordiniert miteinander sein). Dies ermöglicht,
dass die Fußverbindungen
in im wesentlichen aufeinander bezogener Bewegung flexibel koordiniert
sind, im Gegensatz zu erzwungener, eins zu eins koordinierter Bewegung.
Das Zahnstangensystem 152 könnte jedoch auch Zahnstangen 154 und 156 und
Zahnräder 158 enthalten,
die im wesentlichen unflexibel sind, ohne den Umfang der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
-
5 und 6 zeigen
noch eine weitere bevorzugte Ausführung eines gemäß der vorliegenden
Erfindung konstruierten Übungsgeräts 170 für flexibel
koordinierte elliptische Bewegungen. Das in 5 und 6 gezeigte Übungsgerät 170 ist ähnlich den
in 1–4 gezeigten Übungsgeräten 10 und 150 konstruiert
und funktioniert ähnlich.
Dementsprechend wird das Übungsgerät 170 nur
in Bezug auf diejenigen Komponenten beschrieben, die sich von den
Komponenten der Übungsgeräte 10 und 150 unterscheiden.
Das Übungsgerät 170 enthält keine transversale
Schwenkarmrückführanordnung 70, sondern
verwendet stattdessen Federn 174 oder andere Andruckelemente,
um nach unten gerichteten, auf die neigbaren Führungsrampen 60 und 62 angewandten
Kräften
Widerstand entgegenzusetzen. Die unteren Enden der Federn 174 sind
an einer Andruckelementlagerstruktur 178 befestigt, die
wiederum an dem Rahmen 14 befestigt ist. Zusätzlich ist
ersichtlich, dass viele verschiedene Andruckelemente verwendet werden
könnten,
um den neigbaren Führungsrampen
Widerstand entgegenzusetzen, darunter Luftfedern, isometrische Kegel,
pneumatische Drucksysteme, hydraulische Drucksysteme, usw.
-
Ferner
unterscheidet sich das Übungsgerät 170 auch
darin von den Übungsgeräten 10 und 150, dass
das Übungsgerät 170 weder
vordere und hintere Rollen- und Riemensysteme 72 und 76,
noch ein Zahnstangensystem 152 enthält, sondern stattdessen eine
Kurbelarmanordnung 172 verwendet, die vorzugsweise durch
eine teilweise zweigeteilte transversale Achse 177 (unten
näher beschrieben)
verbunden ist, die für
flexibel koordinierte Bewegung zwischen den Fußverbindungen 36 und 38 sorgt.
Wie in 5 und 6 gezeigt, enthält das Übungsgerät 170 auch
keine Antriebsräder 30 und 32,
konkave Gehäuse 102 und 104,
oder zweigeteilte transversale Achse 26, sondern verwendet
stattdessen linke und rechte Kurbelarme 175 und 176,
welche die hinteren Endteile 48 und 50 der linken
und rechten Fußverbindungselemente 36 und 38 über eine
teilweise zweigeteilte transversale Achse 177 verbinden.
Im Gegensatz zu vorangehenden Ausführungen der vorliegenden Erfindung,
die eine zweiteilige transversale Achse 26 verwenden, die
vollständig
zweigeteilt ist (um den Fußverbindungen 36 und 38 zu
erlauben, sich in im wesentlichen entgegengesetzte Richtungen zu
bewegen), verwendet das Übungsgerät 170 eine
teilweise zweigeteilte transversale Achse 177, die den
Fußverbindungen
erlaubt, eine im wesentlichen aufeinander bezogene, flexibel koordinierte
Bewegung auszuführen,
im Gegensatz zu der durch eine durchgehende einteilige Achse hervorgerufenen erzwungenen,
eins zu eins koordinierten Bewegung. Die linken und rechten Endteile
der teilweise zweigeteilten transversalen Achse 177 sind
in der Mitte durch ein Element verbunden, das Kraft von einem Endteil
der teilweise zweigeteilten transversalen Achse zum anderen in flexibler
Weise überträgt, beispielsweise
eine Feder, ein Elastomer, usw. Das Übungsgerät 170 könnte jedoch
eine einteilige transversale Achse verwenden, ohne den Umfang der
vorliegenden Erfindung zu verlassen.
-
Die
Kopplung der hinteren Endteile 48 und 50 der Fußverbindungen 36 und 38 an
die transversale Achse 26 über die Kurbelarme 175 und 176 bewirkt,
dass die Rotationsbahn der hinteren Endteile 48 und 50 um
eine viel größere Strecke
steigt und fällt
als bei den zuvor beschriebenen Ausführungen. Somit bewirkt diese
bevorzugte Ausführung
des Übungsgeräts 170 eine
erheblich anders geformte elliptische Bahn, da die hinteren Endteile 48 und 50 der Fußverbindungselemente 36 und 38 wesentlich
steigen und fallen, wie auch die vorderen Endteile 42 und 44 der
Fußverbindungselemente 36 und 38 steigen und
fallen, während
sie sich auf den neigbaren Führungsrampen 60 und 62 auf
und ab bewegen. Die Strecke, um die die hinteren Endteile 48 und 50 der Fußverbindungselemente 36 und 38 steigen
und fallen, ist proportional zu der Länge der Kurbelarme 175 und 176.
In alternativen bevorzugten Ausführungen der
vorliegenden Erfindung könnten
linke und rechte Kurbelarmanordnungen mit mehreren wirksam verbundenen
Teilen an Stelle der Kurbelarme 175 und 176 verwendet
werden, ohne den Umfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Diese verschiedenen Konfigurationen der Kurbelarmanordnungen könnten auch
zur Änderung
der Form der von den Fußverbindungselementen 36 und 38 beschriebenen Ellipse
verwendet werden oder eine solche Änderung zum Ergebnis haben.
-
Mit
Bezug auf 6A verwenden die linken und
rechten Andruckelemente 174 idealerweise Andruckmechanismen 179A mit
einstellbarem Widerstand zur Wahl eines gewünschten Maßes an Widerstand, den die
Andruckelemente 174 den nach unten gerichteten Kräften der
neigbaren Führungsrampen 60A und 62A entgegensetzen.
Andruckmechanismen 179A mit einstellbarem Widerstand können verwendet
werden sowohl um Variationen im Körpergewicht des Benutzers auszugleichen
als auch um die Parameter der von den Füßen des Benutzers beschriebenen
Bahn zu verändern.
-
Die
in 6A gezeigten Andruckmechanismen 179A mit
einstellbarem Widerstand verwenden eine Federanordnung 180A mit
variablem Widerstand, um eine Einstellung des Maßes des den nach unten gerichteten
(von den neigbaren Führungsrampen 60A und 62A ausgeübten) Kräften entgegenwirkenden
Widerstands zu ermöglichen.
Das von der Feder ausgeübte
Maß an
Widerstand wird variiert, indem die Feder 174 mit einer
Verstellschraubenspindel 182A und einem Motor 184A gegen
einen gegenüberliegenden
Kolben 186A innerhalb des Federzylinders 188A vorgespannt
wird. Der gegenüberliegende
Kolben wird (wie in 6A gezeigt) vom Gewicht des
Benutzers auf den Fußverbindungen über die
Führungsrampen
nach unten getrieben. Eine Vielzahl weiterer Arten von Andruckelementen
mit einstellbarem Widerstand könnten
ebenso verwendet werden. Dazu gehören Luftfedern mit einstellbarem
Widerstand, welche mit verschiedenem Luftdruck eingestellt werden
können,
und Flüssigkeitsfedern
mit einstellbarem Widerstand, bei welchen die Größe einer Stelle verändert werden
kann, durch die die Flüssigkeit
in der Feder hindurchgepresst werden muss. Ferner könnte eine
Einstellung der Andruckstärke
erreicht werden, indem die Anzahl der verwendeten Federn oder Andruckelemente
erhöht
oder vermindert wird.
-
Bevorzugte
Ausführungen
der oben beschriebenen Variationen der vorliegenden Erfindung umfassen
idealerweise, aber nicht notwendigerweise, einen Anhebemechanismus 190A (wie
in 6A gezeigt) zur Verstellung des Neigungswinkels
der von den Fußverbindungselementen 36 und 38 innerhalb
des Übungsgeräts 170A beschriebenen
Ellipse. Der exemplarische Anhebemechanismus 190A dreht die
Andruckelementlagerstruktur 178A (auf der die Federelemente 174,
andere Andruckelemente oder die transversale Schwenkarmrampenrückführanordnung 70 montiert
sind) um Schwenklager 192A, wodurch die Stelle an der Lagerstruktur 178A,
an welcher die Federelemente 174 befestigt sind, gehoben oder
gesenkt wird. Dies erlaubt es dem einzelnen Benutzer des Übungsgeräts 170A,
den Schwierigkeitsgrad der Leibesübung und die betonten Muskelgruppen
individuell anzupassen. Verschiedene aus dem Stand der Technik bekannte
Anhebemechanismen könnten
auch verwendet werden, um diesen Zweck zu erfüllen. Beispielsweise könnte ein
anderes Anhebesystem verwendet werden, das den vorderen Endteil
des Rahmens 14 hebt und senkt.
-
Eine
weitere alternative Ausführung
der vorliegenden Erfindung könnte
Führungsschienen
zum Verstellen der Federposition, nicht gezeigt, verwenden, die
es erlauben würden,
die Position der Federn entlang der Länge der neigbaren Führungsrampen 60A und 62A und
der Lagerstruktur 178A zu verstellen, entweder näher bei
oder weiter weg von ihren jeweiligen Schwenkachsen 130 und 132.
Dies würde den
den neigbaren Führungsrampen 60A und 62A entgegengesetzten
Widerstand verändern,
indem die Position der Kraftverteilung entlang dem durch die Führungsrampen 60A und 62A gebildeten
Hebelarm verändert
wird.
-
7 und 8 zeigen
noch eine weitere bevorzugte Ausführung eines gemäß der vorliegenden
Erfindung konstruierten Übungsgeräts 200 für flexibel
koordinierte elliptische Bewegungen. Das in 7 und 8 gezeigte Übungsgerät 200 ist ähnlich den
in 1–6 gezeigten Übungsgeräten 10, 150 und 170 konstruiert
und funktioniert ähnlich. Dementsprechend
wird das Übungsgerät 200 nur
in Bezug auf diejenigen Komponenten beschrieben, die sich von den
Komponenten der Übungsgeräte 10, 150 und 170 unterscheiden.
Der vordere Bereich des Übungsgeräts 200 enthält keine
neigbaren Führungsrampen 60 und 62,
keine Führungsrampenlager 66 und 68,
keine transversale Schwenkarmrampenrückführanordnung 70, keine
Federandruckmechanismen 174, keine Andruckelementlagerstrukturen 178 und
keine Rollen 120 und 122 an den vorderen Endteilen 42 und 44 der
Fußverbindungselemente 36 und 38.
Stattdessen verwendet der vordere Bereich des Übungsgeräts 200 Mechanismen
zum Erfassen der linken und rechten vorderen Endteile 206 und 208 der
linken und rechten Fußverbindungselemente 202 und 204,
die praktisch identisch mit den zuvor beschriebenen Mechanismen
zum Erfassen der hinteren Endteile 48 und 50 der
Fußverbindungselemente 36 und 38 sind
(wie in 1–4 für Übungsgeräte 10 und 150 gezeigt).
-
Im
besonderen werden die linken und rechten Achsenlager 22 und 24,
die linken und rechten Antriebsräder 30 und 32,
die linken und rechten konkaven Gehäuse 102 und 104,
die zweigeteilte transversale Achse 26, das Schwungrad 27 und
das mittlere Gehäuse 31 (welche
in den Übungsgeräten 10 und 150,
wie in 1–4 gezeigt,
verwendet werden, um die hinteren Endteile 48 und 50 der
Fußverbindungselemente 36 und 38 zu
erfassen), ersetzt durch linke und rechte vordere Achsenlager 222 und 224,
deren obere Oberflächen
konkave Gehäuse 236 und 238 aufweisen,
linke und rechte vordere Antriebsräder 230 und 232,
sowie eine vordere zweigeteilte transversale Achse 240,
welche mit einem in einem vorderen mittleren Gehäuse 244 enthaltenen vorderen
Schwungrad 242 verbunden ist (um wie in 7 und 8 gezeigt
die linken und rechten vorderen Endteile 206 und 208 der
linken und rechten Fußverbindungselemente 202 und 204 in
dem Übungsgerät 200 zu
erfassen). Alle diese genannten Teile zum Erfassen der vorderen
Endteile 206 und 208 der Fußverbindungselemente 202 und 204 in dem Übungsgerät 200 funktionieren
in derselben Weise wie ihre zuvor beschriebenen hinteren Gegenstücke, welche
die hinteren Endteile 48 und 50 der Fußverbindungselemente 36 und 38 in
den Übungsgeräten 10 und 150 erfassen.
-
Das Übungsgerät 200 unterscheidet
sich jedoch darin von den zuvor beschriebenen Übungsgeräten, dass die vorderen Achsenlager 222 und 224 Andruck-
und Dämpfsysteme 248 (ähnlich den
in 2A gezeigten Andruckmechanismen 118A)
zur Unterdrückung
unerwünschter
Erschütterungsbewegungen
mit stoßdämpfenden
Vorrichtungen wie Federn, Elastomerelementen, usw. enthalten. In
einer bevorzugten Ausführung
ist das Übungsgerät 200 auch
insofern der in 2A gezeigten Ausführung ähnlich,
als Andruck-/Leitrollen 231A und 233A sich von dem
vorderen mittleren Gehäuse 244 (welches das
vordere Schwungrad 242 enthält) über die Antriebsräder 230A und 232A (welche
entsprechend spulenförmig
sind) nach außen
erstrecken, um die Fußverbindungselemente 202 und 204 zwischen
den AndrucklLeitrollen 231A und 233A und den Antriebsrädern 230A und 232A zu
erfassen. Diese Andruck-/Leitrollen 231A und 233A und
spulenförmigen Antriebsräder 230A und 232A verhindern
ein seitliches Wackeln der Fußverbindungselemente 202 und 204.
-
Ferner
unterscheidet sich das Übungsgerät 200 von
den zuvor beschriebenen bevorzugten Ausführungen des Übungsgeräts auch
darin, dass das Übungsgerät 200 einige
der in den vorangehenden Ausführungen
verwendeten Mechanismen nicht enthält, die mit dem Erfassen der
hinteren Endteile 210 und 212 der Fußverbindungselemente 202 und 204 verbunden
sind. In dieser Hinsicht ist das Übungsgerät 200 (in 7 und 8 gezeigt)
dem Übungsgerät 170 (in 5 und 6 gezeigt)
am ähnlichsten. Wiederum
mit Bezug auf 7 und 8 enhält das Übungsgerät 200 eine
Kurbelarmanordnung 172, die vorzugsweise durch eine teilweise
zweigeteilte transversale Achse 250 (wie die oben beschriebene
teilweise zweigeteilte transversale Achse 177) verbunden
ist, die für
flexibel koordinierte Bewegung zwischen den Fußverbindungen 36 und 38 sorgt.
Die linken und rechten Kurbelarme 175 und 176 verbinden die
hinteren Endteile 210 und 212 der Fußverbindungselemente 202 und 204 mit
der hinteren transversalen zweigeteilten Achse 250. Somit
enthält
das Übungsgerät 200 eine
vordere vollständig
zweigeteilte transversale Achse 240 und eine hintere teilweise zweigeteilte
transversale Achse 250.
-
Das Übungsgerät 200 unterscheidet
sich jedoch darin vom Übungsgerät 170,
dass das Übungsgerät 200 kein
hinteres Schwungrad oder hinteres mittleres Gehäuse enthält, welche nicht nötig sind,
da bereits im vorderen Bereich des Übungsgeräts ein vorderes Schwungrad 242 und
ein vorderes mittleres Gehäuse 244 vorliegen.
In einer alternativen Ausführung
des Übungsgeräts könnten das
vordere Schwungrad 242 und das vordere mittlere Gehäuse 244 durch
ein hinteres Schwungrad (nicht gezeigt) und ein hinteres mittleres
Gehäuse
(nicht gezeigt) ersetzt werden, ohne den Umfang der vorliegenden
Erfindung zu verlassen. Ferner könnte
das Übungsgerät 200 in
einer weiteren Ausführung
an Stelle der teilweise zweigeteilten hinteren transversale Achse 250 entweder
eine durchgehende oder eine vollständig zweigeteilte transversale
Achse verwenden.
-
Wie
in dem Übungsgerät 170 bewirken
die Kurbelarme 175 und 176, dass sich die Rotationsbahn
der hinteren Endteile 210 und 212 der Fußverbindungselemente 202 und 204 in
dem Übungsgerät 200 um
eine erhebliche Strecke hebt und senkt. Im Gegensatz zu den ersten
drei Ausführungen 10, 150 und 170 enthält jedoch
das Übungsgerät 200 keine neigbaren
Führungsrampen 60 und 62 zur
Bewirkung eines Hebens und Senkens der vorderen Endteile 206 und 208 der
Fußverbindungselemente 202 und 204.
Wie bereits erwähnt
enthalten aber die vorderen Achsenlager 222 und 224 Andruck-
und Dämpfsysteme 248,
die in begrenztem Maß Heben und
Senken herbeiführen.
Somit bringt diese bevorzugte Ausführung des Übungsgeräts 200 eine erheblich
anders geformte elliptische Bahn hervor als die vorangehenden Ausführungen.
Die Form dieser Ellipse lässt
sich verändern,
indem die Länge
der Kurbelarme 175 und 176 verändert wird. Ferner können auf
das Übungsgerät 200 auch
die oben beschriebenen strukturellen Variationen angewandt werden,
um dieselben oben beschriebenen alternativen bevorzugten Ausführungsmerkmale
zu erzielen wie für
die Übungsgeräte 10, 150 und 170.
-
Zusätzlich umfassen
bevorzugte Ausführungen
aller oben beschriebenen Variationen der vorliegenden Erfindung
idealerweise, aber nicht notwendigerweise, ferner einen Mechanismus
(nicht gezeigt) zur Verstellung des Ausmaßes des von der Einwegkupplung
der Antriebsräder 30 und 32 aufgebrachten Widerstands.
Vorrichtungen zur Einstellung des Widerstands sind im Stand der
Technik wohlbekannt, und jede der verschiedenen bekannten Methoden kann
verwendet werden. Das Hinzufügen
einer Vorrichtung zur Einstellung des Widerstands ermöglicht dem
einzelnen Benutzer des Übungsgeräts 10 die
individuelle Anpassung des Schwierigkeitsgrades der Leibesübung.
-
Die
vorliegende Erfindung wurde in Bezug auf eine bevorzugte Ausführung und
mehrere bevorzugte alternative Ausführungen beschrieben. Der Durchschnittsfachmann
mag nach Lektüre
der vorangehenden Spezifikation verschiedene weitere Änderungen
und Ersetzungen vornehmen können,
ohne von den offenbarten Ideen abzuweichen. Es ist daher intendiert,
dass der Umfang des hierauf gewährten Patents
ausschließlich
durch die in den beiliegenden Ansprüchen enthaltenen Definitionen
begrenzt ist.