DE60003005T2 - Vorrichtung zum vermischen und applizieren von komponenten mit verschiedenen viskositäten für gewebekleber - Google Patents

Vorrichtung zum vermischen und applizieren von komponenten mit verschiedenen viskositäten für gewebekleber

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DE60003005T2
DE60003005T2 DE2000603005 DE60003005T DE60003005T2 DE 60003005 T2 DE60003005 T2 DE 60003005T2 DE 2000603005 DE2000603005 DE 2000603005 DE 60003005 T DE60003005 T DE 60003005T DE 60003005 T2 DE60003005 T2 DE 60003005T2
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    • A61B17/00491Surgical glue applicators
    • A61B2017/00495Surgical glue applicators for two-component glue

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Mischen von zumindest zwei flüssigen Komponenten unterschiedlicher Viskosität eines Mehrkomponentenmaterials, wie eines Gewebeklebstoffes, bei dessen Applikation, wobei die Komponenten aus gesonderten Behältern ausgepresst, gemischt und mit Hilfe eines Applikationsteiles, z. B. einer Kanüle, aufgebracht werden.
  • Weiters bezieht sich die Erfindung auch auf eine Vorrichtung zum Mischen von zumindest zwei flüssigen Komponenten unterschiedlicher Viskosität eines Mehrkomponentenmaterials, wie eines Gewebeklebstoffes, bei dessen Applikation, wobei die Vorrichtung gesonderte, in Abstand voneinander vorgesehene Komponenten-Einlässe, einen Mischbereich und einen Auslass aufweist.
  • HINTERGRUND
  • Aus der AT 379 311 B ist eine Vorrichtung zur Applikation eines Gewebeklebstoffes bekannt, bei der die beiden Komponenten des Gewebeklebstoffes, nämlich Thrombin einerseits und Fibrinogen andererseits (bzw. genau genommen Lösungen hievon), mittels einer Doppelspritze zu einer als einstückiger Sammelkopf oder Verbindungskopf ausgebildeten Vorrichtung gelangen, wo die beiden Komponenten über getrennte Kanäle einer Mischkanüle oder einem Mischkatheter, zusammen mit einem zum Mischen verwendeten Gas, zugeführt werden. In der Mischkanüle bzw. im Mischkatheter werden somit die beiden Komponenten im Bedarfsfall gemischt; das Gas wird dabei stetig zugeführt, um die einzelnen Förderkanäle dann, wenn die Gewebeklebstoff-Komponenten nicht zugeführt werden, freizuhalten.
  • Eine hinsichtlich des Mischens der Komponenten unter Verwendung eines Gases ähnliche Vorrichtung zur Applikation eines Mehrkomponenten-Gewebeklebstoffes ist weiters bekannt, wobei diese Vorrichtung zur Sprüh-Applikation des Gewebeklebstoffes vorgesehen ist. Dabei werden die Komponenten unmittelbar vor der Stirnseite des mit den verschiedenen Kanälen ausgebildeten Verbindungskörpers mit Hilfe eines medizinischen Gases zerstäubt gemischt.
  • Im Gegensatz zu diesen bekannten Vorrichtungen wird immer häufiger eine Mischung der Komponenten ohne Zuhilfenahme eines medizinischen Gases gewünscht. Dabei ist ein gutes Durchmischen der Komponenten, ohne dass eine frühzeitige "Clot-Bildung" unter Blockieren von Durchlässen erfolgt, sehr problematisch. Aus der US 5 116 315 A ist eine Doppelspritze mit einem Verbindungskopf bekannt, der mit seinen Einlässen mit den Abgabeenden der Spritzen verbunden wird, und der an seiner von den Spritzen abgewandten vorderen Stirnseite einen konischen Sprühaufsatz hat, der mit dem Verbindungskörper verrastet wird, und in dem ein flacher, scheibenförmiger Mischraum gebildet ist, in den die Förderkanäle für die Gewebeklebstoff-Komponenten am Außenumfang einmünden, und von dem mittig ein axialer Auslass wegführt. Ruf diesen Aufsatz kann beispielsweise eine Kanüle aufgesetzt werden. Die Ausgestaltung dieser Vorrichtung kann eine Clot-Bildung innerhalb derselben ermöglichen, was zu einer Verstopfung führen würde.
  • Es ist nun Ziel der Erfindung, diese Probleme zu eliminieren und ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung der eingangs angeführten Art vorzusehen, mit dem bzw. mit der eine zuverlässige Mischung der Komponenten eines Mehrkomponentenmaterials erreicht wird, ohne dass es zu einer vorzeitigen Verfestigung kommt, wobei auch die Notwendigkeit der Zuführung eines medizinischen Gases erübrigt werden kann.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Das Konzept der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die niedriger-viskose Thrombin-Komponente direkt in den Strahl bzw. Strom der wenigstens einen anderen, eine höhere Viskosität aufweisenden Fibrinogen-Komponente in einem zumindest annähernd rechten Winkel zur Strömungsrichtung der Fibrinogen-Komponente eingepresst wird.
  • In entsprechender Weise ist die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass dem Einlass für die niedriger-viskose Thrombin-Komponente ein Leitteil zum Umleiten und Einpressen der niedriger-viskosen Thrombin-Komponente in einem zumindest annähernd rechten Winkel zur Strömungsrichtung der Fibrinogen-Komponente direkt in einen vom Einlass zum Auslass führenden Strömungsdurchlass für die höher-viskose Fibrinogen-Komponente nachgeordnet ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird somit die niedriger-viskose Thrombin-Komponente aktiv in die andere, höher-viskose Fibrinogen-Komponente eingepresst, beispielsweise indem ein Strahl der niedriger-viskosen Komponente direkt in den Strahl oder Strom der höher-viskosen Komponente eingespritzt wird. Dies sichert eine gute Durchmischung der beiden Komponenten, wobei die höher-viskose Komponente die niedriger-viskose Komponente – die in einem zumindest ungefähr rechten Winkel zur Strömungsrichtung der hoch-viskosen Komponente eingepresst wird – mitgerissen wird. Da danach der Komponentenstrahl oder -strom unmittelbar dem Auslass bzw. der Applikator-Spitze zugeführt werden kann, wobei tote Räume problemlos vermieden werden können, wird auch eine unerwünschte Clot-Bildung vermieden. Vor dem Einpressen der niedriger-viskosen Thrombin-Komponente in den Strahl bzw. Strom der höher-viskosen Fibrinogen-Komponente kann die niedriger-viskose Komponente bewusst verzögert werden, so dass beide Komponenten praktisch gleichzeitig im Mischbereich ankommen, dies trotz der höheren Strömungsgeschwindigkeit der niedriger-viskosen Komponente aufgrund der niedrigeren Viskosität. Diese Verzögerung könnte an sich durch ein verzögertes Zuführen der Komponente zum Einlass, z. B. durch ein verzögertes Auspressen aus einem Spritzenkörper, verglichen mit der anderen, höher-viskosen Komponente, erreicht werden. In apparativer Hinsicht zeichnet sich aber eine hinsichtlich der Verzögerung besonders vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dadurch aus, dass der Leitteil zugleich eine Verzögerungsstrecke für die niedriger-viskose Komponente definiert. Der Leitteil führt dabei die niedriger-viskose Komponente auf einem längeren Weg, der Verzögerungsstrecke, bis zum Strömungsdurchlass für die hoch-viskose Komponente, d. h. es liegt eine ungleiche Ausbildung der Strömungswege für die verschiedenen Komponenten des Mehrkomponentenmaterials vor.
  • In Zusammenhang mit der Verzögerung der niedriger-viskosen Komponente kann es auch günstig sein, wenn der Einlass für die niedriger-viskose Komponente einen kleineren Durchlassquerschnitt aufweist als der Einlass für die höher-viskose Komponente. Wenn nämlich aus den üblicherweise verwendeten Spritzenkörpern bei gleichzeitiger Betätigung der Spritzenkolben gleiche Kolbenwege gegeben sind und entsprechende Komponentenmengen ausgepresst werden, so kann durch die Verengung des Eintrittskanals für die niedriger-viskose Komponente, also den kleineren Durchlass-querschnitt, eine höhere Geschwindigkeit und damit Energie der niedriger-viskosen Komponente erreicht werden, so dass diese nichtsdestoweniger trotz längerer Strömungszeit zufolge der Verzögerung am bzw. im Leitteil mit einer genügend hohen Energie in den Strahl oder Strom der hoch-viskosen Komponente eintreten wird, um eine gute Durchmischung sicherzustellen.
  • Bevorzugt wird die niedriger-viskose Komponente wie erwähnt durch Umleiten bzw. Umlenken verzögert, um so die durch die höhere Viskosität gegebene niedrigere Strömungsgeschwindigkeit der anderen Komponente auszugleichen. Vorzugsweise kann dabei der Strahl der niedriger-viskosen Komponente zwecks Verzögerung an einer Leitfläche oder Prallfläche umgelenkt werden. Dabei trifft der Strahl der niedriger-viskosen Komponente auf der Leit- oder Prallfläche auf und wird von dieser zum bevorzugt im wesentlichen geradlinig verlaufenden Strahl oder Strom der höherviskosen Komponente umgelenkt.
  • Andererseits ist es aber auch möglich, die Verzögerung dadurch zu erzielen, dass der Strahl der niedriger-viskosen Komponente in ein benachbart dem Strahl oder Strom der höher-viskosen Komponente angeordnetes Blindrohr mit wenigstens einer seitlichen Düsenöffnung im Abstand von dem vorderen, geschlossenen Stirnende und durch die wenigstens eine seitliche Düsenöffnung in den Strahl bzw. Strom der höher-viskosen Komponente gepresst wird. Die niedriger-viskose Komponente tritt dabei in das Blindrohr ein, strömt dort bis zum abgeschlossenen vorderen Stirnende und tritt erst danach durch die wenigstens eine seitliche Düsenöffnung aus, um so in den Strahl bzw. Strom der höher-viskosen Komponente zu gelangen. Durch die Länge des Blindabschnittes des Rohres, d. h. des Abstandes der Düsenöffnung (en) vom vorderen, geschlossenen Stirnende, kann die Verzögerung zeitmäßig festgelegt werden.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Leitteil eine winkelig angeordnete, gegebenenfalls gekrümmt ausgebildete Leitfläche zum Umlenken des Strahls der niedriger-viskosen Komponente zum Strömungsdurchlass für die höher-viskose Komponente definiert. Andererseits kann in apparativer Hinsicht mit Vorteil vorgesehen werden, dass benachbart dem Strömungsdurchlass für die höher-viskose Komponente als Leitteil ein Blindrohr vorgesehen ist, das im Abstand von seiner vorderen, abgeschlossenen Stirnseite zumindest eine in den Strömungsdurchlass für die höher-viskose Komponente mündende Düsenöffnung aufweist, und das mit dem Einlass für die niedriger-viskose Komponente in Ver bindung steht. Der Strömungsdurchlass für die höher-viskose Komponente kann dabei auch durch eine Kanüle oder einen Kanülenhalter, durch einen Schlauch oder aber durch einen Kanal in einem Verbindungskopf gebildet sein.
  • Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann in vorteilhafter Weise einen einstückigen Sammel- oder Verbindungskopf mit einem Anschlussteil für eine Kanüle oder einen Katheter, insbesondere einen Doppel-Lumen-Katheter, aufweisen, wobei im Bereich des Anschlussteiles der Leitteil vorgesehen ist. Von besonderem Vorteil für eine einfache Herstellung ist es hierbei, wenn die Leitfläche an der vorderen Stirnfläche des Verbindungskopfes angeformt ist und sich zum Mischbereich hin öffnet, welcher außen durch einen aufgesteckten Kanülenhalter begrenzt ist. Die Einlässe der Vorrichtung sind weiters für eine Komplettierung der Applikationsanordnung bevorzugt mit Abgabeteilen von Spritzenkörpern verbunden; die Spritzenkörper enthalten dabei die verschiedenen Komponenten des Mehrkomponentenmaterials.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand von in der Zeichnung veranschaulichten vorteilhaften Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt in einer auseinandergezogenen Darstellung eine Vorrichtung zum Mischen der Komponenten eines Gewebeklebstoffes, die einen einstückigen Verbindungskopf und einen auf diesen aufsetzbaren Kanülenhalter mit einer Kanüle umfasst, wobei diese beiden Teile im Schnitt dargestellt sind; überdies sind in 1 auch mit strichpunktierten Linien die Enden von Spritzenkörpern gezeigt sind, in denen die Gewebeklebstoff-Komponenten enthalten sind;
  • 2 zeigt eine Draufsicht auf den Verbindungskopf gemäß der Linie II in 1;
  • 3 zeigt eine Seitenansicht des frontseitigen Stirnbereichs des Verbindungskopfes gemäß der Linie III in 1, zur Veranschaulichung des kegelig-dachförmigen Leitteils an der Stirnseite des Verbindungskopfes;
  • 4 zeigt den Bereich des Verbindungskopfes mit dem Leitteil und dem aufgesetzten Kanülenhalter im Schnitt, zur Veranschaulichung der Wirkungsweise der vorliegenden Vorrichtung;
  • 5 zeigt im Schnitt eine weitere Mischvorrichtung mit einem Verbindungskopf und einem Kanülenhalter;
  • 6 zeigt in vergleichbarer Schnittdarstellung noch eine andere, derzeit besonders bevorzugte Mischvorrichtung, hier mit einem aufgesetzten Katheter; 7 zeigt einen Querschnitt durch eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Mischvorrichtung, gemäß der Linie VII-VII in 8; und
  • 8 zeigt einen Axialschnitt durch den wesentlichen Teil dieser Mischvorrichtung gemäß 7, nach der Linie VIII-VIII in 7.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die Mischvorrichtung gemäß 1 enthält als wesentlichen Bestandteil einen einstückig aus Kunststoff gespritzten Verbindungskopf 1, der einen Anschlussteil 2 aufweist, mit Einsteckkonussen 3, die auf Luer-Konusse 4 eines ersten Spritzenkörpers 5 bzw. zweiten Spritzenkörpers 6 aufgesetzt sind bzw. werden. Der Verbindungskopf 1 ist mit einem ersten Kanal 7 und zweiten Kanal 8 in Form von von den Einsteckkonussen 3 weg führenden Kanälen für die verschiedenen miteinander zu mischenden Komponenten versehen, welche im ersten Spritzenkörper 5 und im zweiten Spritzenkörper 6 enthalten sind; insbesondere handelt es sich hierbei um Gewebeklebstoff-Komponenten, nämlich um eine Fibrinogen-Komponente, die relativ hoch-viskos und im Spritzenkörper 6 enthalten ist und von dort zum zweiten Kanal 8 gelangt, und um eine relativ niedrig-viskose Thrombinkomponente, die im ersten Spritzenkörper 5 enthalten ist und über den ersten Kanal 7 durch den Verbindungskopf 1 gedrückt wird.
  • Der erste und der zweite Kanal 7 bzw. 8 setzen sich durch den Verbindungskopf 1 bis zu dessen Verbindungsteil 9 fort, welcher außen leicht konisch ausgeführt ist und als Aufsteckkonus für den Innenkonus 10 eines Kanülenhalters 11 fungiert. Der Kanülenhalter 11 trägt eine in 1 nur teilweise dargestellte Kanüle 12 in an sich herkömmlicher Weise. Der Kanülenhalter 11 kann ebenso wie der Verbindungskopf 1 in einem Stück aus einem herkömmlicher Weise in der Medizin verwendeten Kunststoff bestehen, wie z. B. aus einem Polyolefin (Polyethylen, Polypropylen), Polyurethan, PVC oder ABS (Acrylnitrilbutadienstyrol). Diese Teile 1, 11 können bevorzugt durch Spritzgießen hergestellt werden.
  • An der Stirnseite des Verbindungskopfes 1 ist im Anschluss an die Stirnfläche 13, wo der erste und der zweite Kanal 7, 8 ausmünden, ein Leitteil 14 angeformt, der die Form eines abge schnittenen Kegels hat, wobei seine Innenseite eine Leitfläche 15 für den aus dem ersten Kanal 7 austretenden Thrombin-Komponenten-Strahl bildet. Der Ausschnitt des kegelförmigen Leitteils 14, der die Form eines Viertelkreis-Sektors hat, ist insbesondere aus 2 in Draufsicht bei 16 ersichtlich, vgl. auch 1 und 3.
  • In 4 ist der für die Mischung der beiden Komponenten wesentliche Bereich der vorliegenden Vorrichtung im Betriebsfall dargestellt. Durch den zweiten Kanal 8 wird die Fibrinogen-Komponente gedrückt, und durch den ersten Kanal 7 wird die Thrombin-Komponente gepresst, dies in herkömmlicher Weise durch Einwärtsbewegen von in 1 nicht gezeigten Spritzenkolben in den ersten und den zweiten Spritzenkörper 5, 6. In 4 ist der Strahl der Thrombin-Komponente, im Allgemeinen der niedriger-viskosen Komponente, bei 17 dargestellt, und der Strahl oder Strom der Fi-brinogen-Komponente ist bei 18 veranschaulicht. In einem Mischbereich 19 werden diese beiden Komponenten vermischt, und zwar dadurch, dass die vergleichsweise niedriger-viskose Komponente 17 an der Leitfläche 15 des Leitteils 14 umgelenkt und aktiv in den Strahl oder Strom 18 der höher-viskosen Komponente mit einer gewissen Energie eingeführt oder eingepresst wird. Durch die Ablenkung oder Umleitung des Strahls 17 an der Leitfläche 15 wird eine Verzögerungsstrecke erhalten, so dass die niedriger-viskose Komponente auch etwas verzögert wird, wodurch die im Vergleich zur höher-viskosen Komponente 18 höhere Strömungsgeschwindigkeit der niedriger-viskosen Komponente ausgeglichen wird; demgemäß können bei Beginn des Mischvorgangs beide Komponenten 17, 18 praktisch gleichzeitig im Mischbereich 19 eintreffen. Vom Mischbereich 19 weg verläuft dann ein Strom 20 der miteinander gemischten Komponenten durch das Innere des Kanülenhalters 11 zur Kanüle 12 hin, wie aus 4 ersichtlich ist.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß 1 bis 4 definiert somit der Kanülenhalter 11 mit seiner Innenwand einen Strömungsdurchlass 21 für den Mischbereich 19, welcher auf der anderen Seite benachbart dem Leitteil 14 vorgesehen ist. Selbstverständlich wäre es bei einer anderen Ausführungsform auch möglich, den Mischbereich 19 zur Gänze innerhalb des Verbindungskopfes 1 unterzubringen, etwa indem an der dem Leitteil 14 gegenüberliegenden Seite des Verbindungskopfes eine Wand vorgesehen wird, wie in 1 mit strichlierten Linien bei 22 angedeutet ist, wobei dann die zwischen dem Leitteil 14 und dieser Wand 22 verbleibende obere Öffnung einen anderen Auslass 23 definiert. Bei der Ausführungsform gemäß 4 bildet de facto die Kanüle 12 den Auslass.
  • In der Ausführungsform gemäß 5 begrenzt wiederum ein Kanülenhalter 11 den Mischbereich 19 bzw, einen anderen Strömungsdurchlass 24 für die höher-viskose Komponente, s. Pfeil 18, in die die niedriger-viskose Komponente eingepresst wird. Es ist wieder ein Verbindungskopf 1' vorgesehen, welcher mit einem ersten und einem zweiten Kanal 7, 8 für die beiden Komponenten versehen ist. An den ersten Kanal 7 für die niedriger-viskose Komponente (Thrombin) schließt ein Rohr 25 an, das am vorderen Stirnende 26 abgeschlossen ist, so dass als Leitteil für die niedriger-viskose Komponente ein Blindrohr-Abschnitt 27 gegeben ist. Dieser Blindrohr-Abschnitt 27 bildet einen Stauteil, der sich von Düsenöffnungen 28 im Rohr 25 weg zum abgeschlossenen vorderen Stirnende 26 erstreckt; durch die Düsenöffnungen 28 wird die niedriger-viskose Komponente ausgepresst, nachdem der Blindrohr-Abschnitt 27 gefüllt wurde, vgl. auch die in Querrichtung verlaufenden Pfeile in 5. Auf diese Weise wird wiederum die niedriger-viskose Komponente mit einer Verzögerung, bedingt durch das Füllen des Blindrohr-Abschnittes 27, in den durch den Pfeil 18 angedeuteten Strom der höher-viskosen Komponente im Strömungsdurchlass 21 innerhalb des Kanülenhalters 11 aktiv eingepresst. Im übrigen entspricht die Ausführungsform der Mischvorrichtung gemäß 5, vor allem was den Anschlussteil 2 des Verbindungskopfes 1' zur Verbindung mit dem ersten und dem zweiten Spritzenkörper 5, 6 sowie das Applizieren der gemischten Komponenten durch die Kanüle 12 betrifft, der Ausführungsform gemäß 1 bis 4.
  • Die Vorrichtung gemäß 6 ist ähnlich jener gemäß 5, was das Vorsehen eines Blindrohr-Abschnitts 27 anlangt, unterscheidet sich jedoch von jener gemäß 5 dadurch, dass anstatt eines Kunststoff-Verbindungskopfes eine erste und eine zweite Leitung 7', 8', die ineinander geführt sind, für die beiden Komponenten vorliegen, wobei die erste Leitung 7' in den Blindrohr-Abschnitt 27 übergeht und im Bereich davor Düsenöffnungen 28 vorgesehen sind. Die beiden Leitungen 7', 8' sind auf die Luer-Konusse von Spritzenkörpern 5, 6 aufgesteckt, und auf die für die hoch-viskose Komponente vorgesehene zweite Leitung 8' ist z. B. ein Katheterrohr 29 aufgesteckt. Dieses Katheterrohr 29 bildet den Strömungsdurchlass für die hoch-viskose Komponente im Anschluss an die zweite Leitung 8', und es definiert zusammen mit letzterer auch den Mischbereich 19, wo die niedriger-viskose Komponente durch die Düsenöffnungen 28 nach einer Zeitverzögerung, bedingt durch das Füllen des Blindrohr-Abschnittes 27, in den Strom 18 der höher-viskosen Komponente eingepresst wird.
  • Auch bei der Ausführungsform gemäß den 7 und 8 liegt ein Blindrohr-Abschnitt 27' zur Verzögerung der niedriger-viskosen Komponente (s. Pfeil 17) gegenüber der höher-viskosen Komponente 18 vor. Im einzelnen ist bei dieser Ausführungsform ein rohrförmiger Teil 30, z. B. aus Kunststoff, vorgesehen, der beispielsweise eine Verlängerung eines Verbindungskopfes 1 oder 1' gemäß 1 bis 4 oder 5 bilden kann, und der in seinem Inneren durch eine Trennwand 31 bis zum Abschluss 32 des Blindrohr-Abschnitts 27' unterteilt ist, um so gesonderte Strömungsdurchlässe für die beiden Komponenten mit unterschiedlicher Viskosität zu bilden, s. die Pfeile 17 und 18. In der Trennwand 31 sind im Abstand vor dem geschlossenen Ende 32 wiederum Düsenöffnungen 28 vorgesehen, durch die die niedriger-viskose Komponente 17 nach Verzögerung, z. B. nach Füllen des Blindrohr-Abschnittes 27', ausgepresst und in den Strom 18 der höher-viskosen Flüssigkeit aktiv eingepresst wird; der Mischbereich hiefür ist wiederum mit 19 angedeutet. Danach strömt das Komponenten-Gemisch bei 20 im rohrförmigen Teil 30 weiter, beispielsweise zu einer nicht näher dargestellten Kanüle oder zu einem ebenfalls nicht näher dargestellten Katheter.
  • Es sind noch weitere Modifikationen zum Einpressen der niedriger-viskosen Komponente mit Verzögerung in den Strahl der höher-viskosen Komponente denkbar, wie insbesondere, dass dieses Einpressen direkt im Inneren eines Sammelkopfes erfolgt; dabei ist auch denkbar, dass der Sammelkopf an seiner Stirnseite eine Sprüh-Applikation des Gemisches vorsieht (anstatt der Applikation über eine Kanüle oder einen Katheter). Ferner ist es auch denkbar, den Mischraum 19 direkt innerhalb einer Kanüle vorzusehen, etwa indem in der Ausführungsform gemäß 6 die zweite Leitung 8' zu einer Kanüle verlängert ist.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform wird das Einpressen der niedriger-viskosen Komponente in die höher-viskose Komponente im Applikationsteil selbst bewirkt, d. h. z. B. in einer Kanüle oder Nadel, insbesondere in einem solchen austauschbaren Teil. Das heißt, dass innerhalb des Applikationsteils selbst ein Mittel zum Einpressen, z. B. ein Umlenkmittel, vorgesehen sein kann. Nach einer einzigen Verwendung der Vorrichtung kann der jeweilige Applikationsteil einfach ausgetauscht und durch einen neuen Teil ersetzt werden.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform weist die Vorrichtung mindestens einen weiteren Kanal auf. Letzterer kann beispielsweise zum Zuführen eines Gases, z. B. Luft oder CO2, oder zum Reinigen der Vorrichtung bzw. des Applikatorteils verwendet werden. Die Vorrichtung kann auch zwei weitere Kanäle aufweisen, wobei ein Kanal zum Zuführen eines Gases und der zweite Kanal zum Reinigen der Vorrichtung dient. Durch Zuführen eines Gases werden insbesondere die zu mischenden Komponenten beispielsweise direkt auf die zu behandelnde Wundfläche gesprüht.
  • Für besondere Ausführungsformen der Vorrichtung, wie z. B. jene eines Katheters, können auch Druckregulierungsmittel für die Gaszuführung vorgesehen sein. Die Reinigung der Vorrichtung von Verunreinigungen oder gebildeten Ablagerungen wie, z. B. Gerinnselbildungen, die sich durch das Mischen von Thrombin und Fibrinogen bilden, können beispielsweise durch einfaches Absaugen mittels eines Vakuums im zusätzlichen Kanal bewirkt werden. Die Reinigung kann auch mit anderen, aus dem Stand der Technik bekannten Methoden bewirkt werden.

Claims (11)

  1. Vorrichtung zum Mischen der flüssigen Thrombin-Komponente und der flüssigen Fibrinogen-Komponente eines Gewebeklebstoffes bei dessen Applikation, wobei die Thrombin-Komponente niedriger-viskos ist als die Fibrinogen-Komponente, welche Vorrichtung einen ersten Kanal (7) für die Zuführung der niedriger-viskosen Thrombin-Komponente und einen separaten zweiten Kanal (8) für die Zuführung der höher-viskosen Fibrinogen-Komponente aufweist, wobei der erste und der zweite Kanal in Abstand voneinander vorgesehen sind, sowie einen Komponenten-Mischbereich (19) und einen Gewebeklebstoff-Auslass (23; 12), dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten Kanal (7) ein Leitteil (14; 27; 27') zum Umlenken und Einpressen eines Strahls der niedriger-viskosen Thrombin-Komponente direkt in einen Strom der Fibrinogen-Komponente in einem vom zweiten Kanal (8) wegführenden Strömungsdurchlass (21) im Mischbereich (19) und in einem zumindest annähernd rechten Winkel zur Strömungsrichtung der Fibrinogen-Komponente nachgeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitteil zugleich ein Verzögerungsmittel zum Verzögern des Strahls der niedriger-viskosen Thrombin-Komponente in Bezug auf den Strom der höher-viskosen Fibrinogen-Komponente definiert.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kanal (7) für die niedriger-viskose Thrombin-Komponente einen kleineren Durchlassquerschnitt aufweist als der zweite Kanal (8) für die höher-viskose Fibrinogen-Komponente.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitteil (14) eine winkelig angeordnete, gegebenenfalls gekrümmt ausgebildete Umlenkfläche (15) zum Umlenken des Strahls der niedriger-viskosen Thrombin-Komponente zum Strömungsdurchlass (21) für die höher-viskose Fibrinogen-Komponente definiert.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass benachbart dem Strömungsdurchlass (21) für die höher-viskose Fibrinogen-Komponente als Leitteil ein Blindrohr-Abschnitt (27; 27') vorgesehen ist, welcher Blindrohr-Abschnitt im Abstand von seiner vorderen, abgeschlossenen Stirnfläche (26) zumindest eine in den Strömungsdurchlass (21) für die höher-viskose Fibrinogen-Komponente mündende Düsenöffnung (28) aufweist, wobei der Blindrohr-Abschnitt mit dem ersten Kanal (7) für die niedriger-viskose Thrombin-Komponente in Verbindung steht.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungsdurchlass (21) für die höher-viskose Fibrinogen-Komponente durch eine Kanüle oder einen Kanülenhalter (11) gebildet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungsdurchlass (21) für die höher-viskose Fibrinogen-Komponente durch ein Katheterrohr (29) gebildet ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungsdurchlass (21) für die höher-viskose Fibrinogen-Komponente durch einen Kanal in einem Verbindungskopf gebildet ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen einstckigen Verbindungskopf (1; 1') als Sammelkörper mit einem Anschlussteil (9) für eine Kanüle (12) oder einen Katheter, wobei der Leitteil (14) im Bereich des Anschlussteils vorgesehen ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 4 und Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitteil (14) an der vorderen Stirnfläche (13) des Verbindungskopfes (9) angeformt ist und sich seitlich zum Mischbereich (19) hin öffnet, welcher außen durch einen auf den Verbindungskopf aufgesteckten Kanülenhalter (11) begrenzt ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Kanal (7, 8) mit Konussen (4) vom Luer-Typ eines ersten Spritzenkörpers (5) bzw. eines zweiten Spritzenkörpers (6) verbunden sind.
DE2000603005 1999-03-19 2000-03-17 Vorrichtung zum vermischen und applizieren von komponenten mit verschiedenen viskositäten für gewebekleber Expired - Lifetime DE60003005T2 (de)

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PCT/EP2000/002367 WO2000056221A1 (en) 1999-03-19 2000-03-17 Method and device for mixing and applying components of differing viscosities, such as tissue adhesives

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