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Fluessigkeitszapfvorrichtung, bei welcher der Vorratsbehaelter ueber eine Heberleitung entleert wird

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B67D7/72 Devices for applying air or other gas pressure for forcing liquid to delivery point

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DE597968C

Germany

Other languages
English
Current Assignee
SF Bowser and Co Inc

Worldwide applications
1931 DE

Application DEB147875D events
1934-06-02
Application granted
Expired

Description

  • [0001]
    Flüssigkeitszapfvorrichtung, bei welcher der Vorratsbehälter über eine Heberleitung entleert wird Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitszapfvorrichtung, bei welcher der Vorratsbehälter über eine Heberleitungentleert wird, die insbesondere an Tankwagen oder oberirdischen, hochverlegten Vorratsbehältern für Motorbrennstoffe u. dgl. angeordnet werden kann, um die abgezapfte Flüssigkeit ohne Umlagerung in unterirdische, mit Hebepumpen versehene Lagerbehälter sofort an den Verbraucher abgeben zu können. Bei Zapfvorrichtungen dieser Art ist @es bekannt, die Saugwirkung durch eine von Hand zu bedienende Pumpe einzuleiten, welche an das Auslaßende der Heberleitung - angeschlossen. wird und die Luft aus derselben entfernt. Ferner gibt es schon Zapfvorrichtungen, bei denen ein Druckgas in den Vorratsbehälter hineingetrieben wird, welches die Flüssigkeit, gegebenenfalls über ein Meßgefäß oder eine Zähluhr, in die Zapfleitung hineindrückt. Die Verwendung des Druckgases macht jedoch die Benutzung der Abzapfvorrichtung unbequem, namentlich in entlegenen Gegenden, wo die Beschaffung des Druckgases Schwierigkeiten bereitet. Es ist das Ziel der Erfindung, die Bedienung der Zapfvorrichtung so einfach wie möglich und ihre Wirkung so genau wie möglich zu gestalten, und zwar ohne Benutzung eines besonderen gasartigen Druckmittels. Die Zapfvorrichtung der Erfindung ist bedeutend billiger als die üblichen Pumpen mit unterirdischem Vorratsbehälter, so daß selbst minderbemittelte Geschäftsleute sich eine Abzapfvorrichtung anschaffen können.
  • [0002]
    Das Neue der Erfindung besteht darin, daß an. das Auslaufende der Heberleitung ein Durchlaufmesser angeschlossen ist und vor dem Durchlaufmesser eine Leitung abzweigt, an welche in an sich bekannter Weise eine Pumpe angeschlossen ist, deren Druckleitung mit dem Kopf des Vorratsbehälters verbunden ist. Diese Pumpe wird zur Einleitung der Heberwirkung benutzt und entfernt dabei gleichzeitig auch irgendwelche Luft, welche im Durchlaufmesser vorhanden sein sollte, so daß die Messung der abgezapften Flüssigkeit genau stattfindet. Da ferner die Druckleitung der Pumpe mit dem Kopf des Vorratsbehälters verbunden ist, kann etwa von der Pumpe angesaugte Flüssigkeit in den Vorratsbehälter zurückgepumpt werden und geht nicht verloren.
  • [0003]
    In der Zeichnung ist eine Seitenansicht der Flüssigkeitszapfvorrichtung der Erfindung an einem Vorratsbehälter dargestellt, der sich beispielsweise auf einem Lastkraftfahrzeug befinden kann.
  • [0004]
    Der Vorratsbehälter eist mit i bezeichnet, während -die Zapfhebürleitung mit z bezeichnet ist. Diese ist an der Decke des Vorrats= Behälters i starr befestigt. Das untere Ende ihres Schenkels ¢ ist mit einem Gehäuse 5 verbunden; welches im Innern einen zylinderförmigen Filter 6 hat, der zwecks Reinigung leicht entfernt werden kann, indem man lediglich einen Schraubstöpsel 7 aus dem Gehäuse herausschraubt. Ein Kanal 8 führt von dem unteren Ende des Heherschenkels ¢ durch das Filter 6 hindurch zu einem Durchlaufm@esser 9, dessen Zählwerk schematisch bei 24 angedeutet ist.
  • [0005]
    An der rechten Seite des Durchlaufmessers 9 ist ein Zopfventil i i angeordnet, welches durch einen Handhebel 12 geöffnet und geschlossen werden kann, um die Flüssigkeit aus der Auslaßdüse 13 herauszulassen, die mit Gewinde versehen ist, an welchem ein, biegsamer Zopfschlauch befestigt werden kann.
  • [0006]
    Oberhalb des Filters 6 ist an dem Gehäuse 5 ein senkrechter Abzweigkanal 14 angeordnet, dessen oberes Ende mit einem Rohrstück 15 verbunden ist, welches zwei Kugelrückschlagventile 16 und 17 enthält, die sich beide nach oben hin öffnen. Das obere Ende des Rohrstückes 15 ist mit .einem senkrechten Rohr 18 verbunden, welches mit einem Beobachtungsglas i 9 versehen ist. Das Rohr 18 erstreckt sich nach aufwärts und ist mit der Decke des Vorratsbehälters verbunden. Diese Leitung dient dazu, Luft oder Flüssigkeit in den Vorratsbehälter zurückzuleiten, wenn man die Luftpumpe betätigt.
  • [0007]
    An der rechten Seite des Rohrstückes 15 ist eine von Hand zu bedienende Luftpumpe 2o angeordnet. Wenn der Kolben 21 dieser Luftpumpe durch den Handgriff 22 nach rechts gezogen wird, dann öffnet sich das Rückschlagv entil 16 selbsttätig, während das Rückschlagventil17 sich schließt. Wenn der Kolben 21 jedoch nach links geschoben wird, dann schließt sich das Rückschlagventi116, und das Rückschlagventil 17 öffnet sich. Wenn also die Luftpumpe bedient wird und dabei das Zopfventil i i geschlossen ist, dann wird die Luft, welche sich in der Zapfheberleitung 2 gefangen hat, aus dieser herausgesaugt und in das Rohr 18 hineingetrieben, welches die Luft in den Vorratsbehälter i leitet. Die Bedienung der Luftpumpe 2o hat also das Einsaugen der Flüssigkeit in die Heberleitung zur Folge. Durch Beobachtung des Glases i9 läßt sich feststellen, wenn die Luft vollständig aus der Zapfheberleitung herausgepumpt ist. Dieses ist dann der Fall, sobald Flüssigkeit in der Leitung 18 nach aufwärts strömt. Das Glas i9 ist nach einer Seite des Behälters i hin gerichtet; jedoch kann es auch nach rückwärts gerichtet sein, um unmittelbar von derjenigen Person beobachtet werden zu können, welche die Pumpe 2o bewegt. Man kann selbstverständlich auch die Pumpe 2o so verlegen, daß sie sich in senkrechter Ebene zur Bildebene erstreckt. Sobald nun Flüssigkeit hinter dem Glas i 9 erscheint, unterbricht man. die Bedienung der Pumpe 2o. Wenn man nun das Zapfventil i z öffnet, dann wird durch die Heberleitung Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter ununterbrQchenabgesaugt, wobei diese ablaufende Flüssigkeit durch den Flüssigkeitsmesser 9 gemessen wird.
  • [0008]
    Wenn der Vorratsbehälter leer ist, dann befindet sich in dem Schenke13 der Zapfheberleitung 2 Luft, und wenn man den Behälter i wieder füllt, dann wird diese Luft in der Heberleitungeingeschlossen. Auch befindet sich Luft in dem Schenkel 4 und den Kanälen 8 und 14. Außerdem kann sich in dem Flüssigkeitsmesser selbst Luft gefangen haben, nachdem man die ganze Flüssigkeit herausgelassen hat. Auch diese Luft wird von der Handpumpe herausgefördert, so da.ß die Flüssigkeit durch die Zapfheberleitung hindurchströmt, in den Kanal 8 eintritt und auch durch den Filter 6 in den Flüssigkeitsmesser hineinströmt.
  • [0009]
    Wenn eine Flüssigkeitssäule in der Rohrleitung 18 oberhalb des Rückschlagventils 17 verbleibt, dann kann man durch Beobachtung des Glases i 9 feststellen, ob noch eingeschlossene Luft durch die Flüssigkeit hindurchgetrieben wird. Die Flüssigkeit, welche in den Vorratsbehälter durch das Rohr 18 zurückgepumpt wird, kann. ungehindert in der Leitung nach aufwärts strömen, denn der Vorratsbehälter ist in bekannter Weise mit der Außenluft verbunden, beispielsweise durch eine Belüftungsöffnung 23.
  • [0010]
    Der Flüssigkeitsmesser sollte genügend tief unterhalb des Bodens des Vorratsbehälters angeordnet sein, um eine genügende Flüssigkeitssäule in der Zapfheberleitung zu erzielen, welche einen guten Durchfluß des Gasolins durch den Auslaß 13 gewährleistet.

Claims (3)
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  1. PATENTANSPRÜci-ir i. Flüssigkeitszapfvorrichtung, bei welcher der Vorratsbehälter über eine Heb:erleitung entleert wird, dadurch gekennzeichnet, daß an das Auslaufende der Heberleitung (3, 2, 4) ein Durchlaufmesser (9) angeschlossen ist und vor dem Durchlaufmesser eine Leitung (14) abzweigt, an welche in an sich bekannter Weise eine Luftpumpe (2o) angeschlossen ist, deren Druckleitung (18) mit dem Kopf des Vorratsbehälters (i) yerbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Auslaufende der Heherleitung (3, 2, 4) ein tiefer als der Boden -des Vorratsbehälters (i) liegendes. Gehäuse (5) angeschlossen ist, das einen mit dem Durchlaufmesser (9) verbundenen Auslaß und einen nach aufwärts ragenden Stutzen (14) für die Saugleitung der Pumpe (2) hat und in dem ein Filter (6) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch. gekennzeichnet, daß der Filter (6) in bekannter Weise auswechselbar im Gehäuse (5) angeordnet ist und sowohl zwischen der Heberleitung (3, 2, ¢) und dem Durchlaufmesser (9) als auch zwischen der Heberleitung und der Saugleitung der Pumpe (14) liegt.