DE593367C - Anlage zum Gewinnen, Foerdern und Ablagern von Gebirgsschichten ueber den Tagebau hinweg - Google Patents

Anlage zum Gewinnen, Foerdern und Ablagern von Gebirgsschichten ueber den Tagebau hinweg

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DE593367C
DE593367C DEA55178D DEA0055178D DE593367C DE 593367 C DE593367 C DE 593367C DE A55178 D DEA55178 D DE A55178D DE A0055178 D DEA0055178 D DE A0055178D DE 593367 C DE593367 C DE 593367C
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DEA55178D
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Inventor
Anton Loehr
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ATG ALLG TRANSPORTANLAGEN GmbH
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ATG ALLG TRANSPORTANLAGEN GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/28Piling or unpiling loose materials in bulk, e.g. coal, manure, timber, not otherwise provided for

Description

  • Anlage zum Gewinnen, Fördern und Ablagern von Gebirgsschichten über den Tagebau hinweg Zum Fördern und Umlagern von Gebirgsschichten in Tagebauen, beispielsweise Braunkohlentagebauen, verwendet man sogenannte Abraumförderbrücken, welche die Tagebaugrube überspannen und einerseits auf dem Deckgebirge öder dem freigelegten Flöz und andererseits äuf dem Liegenden, der Halde oder einem Zwischenplanum derselben abgestützt sind.
  • Derartige -Brücken erhalten infolge ihrer großen Stützweite ziemlich hohe Gewichte, wodurch der gewinnungsseitige Gebirgskörper und besonders die lose aufgeschüttete Halde erhebliche Belastungen erfahren, was naturgemäß die Abrutschgefahr an den Böschungen bedeutend erhöht. In vielen Fällen ist man daher gezwungen, die Fährbahnen der Brücke weit hinter die Böschungskante zu verlegen, besonders aber dann, wenn der Gebirgskörper aus weniger tragfähigem Material besteht.
  • Man ist daher bestrebt, das Gewicht der Gesamtanlage zu vermindern; doch dies läßt sich bei größeren Tagebauen nicht erreichen, da der Brückenträger infolge der großen Spannweite und hohen Beanspruchungen durch seinEigengewicht recht erheblicheAusmaße erhält.
  • Es ist auch bekannt, zum Abtransport von Abraum eine aus mehreren Einzelförderern zusammengesetzte Förderbahn auf der Deckgebirgsoberfläche um den Tagebau herum von der Gewinnungsstelle zur gegenüberliegenden Abwurfstelle zu verlegen; jedoch hat sich auch hier infolge der Länge der Bahn und der damit verbundenen Kosten eine gewisse Unzweckmäßigkeit erwiesen.
  • Diese Nachteile werden nach der vorliegenden Erfindung beseitigt. Das Neue besteht darin, daß bei mehrstufiger Gewinnungsseite und mehrstufiger Haldenseite eine Anzahl von gleichartigen leichten Bandförderern, in an sich bekannter Weise raumbeweglich miteinander verbunden und aufeinander abwerfend, jeweils von Stufe zu Stufe reichen, wobei für je zwei zusammenarbeitende Enden der Förderer ein gemeinsames Fahrwerk vorhanden ist. Durch diese Zusammensetzw-ig der den beiderseits mehrstufigen Tagebau überquerenden Abraumförderanlage aus einer Anzahl von leichten, im wesentlichen gleichen, gewissermaßen Normal- oder Standard-Bandförderern, die aufeinanderfördernd jeder von einer Stufe des Tagebaues zur nächsten reichen, ist eine Anlage geschaffen, die hinsichtlich ihres geringen Gewichtes und ihrer großen Anpassungsfähigkeit alle Bedürfnisse des Tagebaues zu befriedigen in der Lage ist.
  • Durch Zu- und Abschalten von Förderaggregaten kann der Förderweg in weitesten Grenzen vergrößert oder verkleinert werden, d. h. die Tagebauanlage kann in einfachster und billigster Weise den vorhandenen Tagebauverhältnissen angepaßt werden.
  • Um die umfangreichen und teuren Gleisanlagen zu vermeiden, können die Fahrwerke. die an sich nicht allzusehr belastet werden, aus Raupenbändern bestehen.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht die Gesamtanlage aus mehreren gleichartigen, aufeinander abwerfenden Fördergeräten a, b, c, d, die jeweils von Stufe zu Stufe im Tagebau reichen. Die Geräte sind aufeinander bzw. auf den gemeinsamen Fahrwerken ein an sich bekannter Weise raumbeweglich abgestützt.
  • Zwecks Ersparung der Gleisanlage werden die einzelnen Fahrwerke zweckmäßig als Raupenfahrwerke ausgebildet. Es ist noch zu erwähnen, daß das Gewinnungsgerät f, Bagger o. dgl., in oder neben dem zugehörigen Fördergerät arbeiten kann. Der Aufbau der Halde geschieht zweckmäßig in der Weise, daß das von den Förderern angebrachte Material mittels verschiebbarer Abstreicher i, Abwurfwagen o. dgl., von denselben abgestrichen wird.

Claims (1)

  1. PATL'NTANSPRUCH: Anlage zum Gewinnen, Fördern und Ablagern von Gebirgsschichten über den Tagebau hinweg, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehrstufiger Gewinnungsseite und mehrstufiger Haldenseite eine Anzahl von gleichartigen leichten Bandförderern (a,*b, c, d) raumbeweglich miteinander verbunden und aufeinander abwerfend, jeweils von Stufe zu Stufe reichen, wobei für je zwei zusammenarbeitende Enden der Förderer ein gemeinsames Fahrwerk (e) vorhanden ist.
DEA55178D 1928-08-19 1928-08-19 Anlage zum Gewinnen, Foerdern und Ablagern von Gebirgsschichten ueber den Tagebau hinweg Expired DE593367C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2724196A (en) * 1949-06-06 1955-11-22 William Edward Hann Excavating machine
US3677392A (en) * 1970-09-15 1972-07-18 Paul Soros Apparatus for storing particulate material

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2724196A (en) * 1949-06-06 1955-11-22 William Edward Hann Excavating machine
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