DE590557C - Geschweisstes Kastengestell fuer stehende Brennkraftmaschinen - Google Patents

Geschweisstes Kastengestell fuer stehende Brennkraftmaschinen

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DE590557C
DE590557C DEM118408D DEM0118408D DE590557C DE 590557 C DE590557 C DE 590557C DE M118408 D DEM118408 D DE M118408D DE M0118408 D DEM0118408 D DE M0118408D DE 590557 C DE590557 C DE 590557C
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DEM118408D
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F7/00Casings, e.g. crankcases or frames
    • F02F7/0021Construction
    • F02F7/0034Built from sheet material and welded casings

Description

  • Geschweißtes Kastengestell für stehende Brennkraftmaschinen Es sind Brennkraftmaschinen bekannt, bei denen das Maschinengestell aus zwei Reihen paarweise gegenüberstehender Säulen bzw. aus senkrecht stehenden, zwischen den einzelnen Zylindern angeordneten Ständerblechen besteht, die untereinander durch eingeschweißte Querbleche oder waagerechte, sich über die ganze Länge des Maschinengestells erstreckende Platten verbunden sind. Diese Maschinengestelle haben den Nachteil, daß die innerhalb der Verbindungsbleche und .-platten auftretenden Querkräfte bei ihrem Übertritt von und in die Säulen bzw. Ständerbleche die Schweißstellen sehr hoch beanspruchen. Dadurch wird die mechanische Widerstandsfähigkeit derartiger Gestelle außerordentlich stark herabgesetzt.
  • Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch behoben, daß bei einem Kastengestell, bei welchem die durch die Verbrennungsdrücke innerhalb des Gestells hervorgerufenen Zugbeanspruchungen durch Säulen und Zuganker aufgenommen werden, die die Zuganker umgebenden Säulen in die Öffnungen mehrerer sich über die ganze Länge der Maschine erstrekkender waagerecht übereinander angeordneter schmiedeeiserner und stählerner Platten eingeschweißt sind. Die Säulen gehen ohne Spiel durch die Plattenöffnungen hindurch, so daß die Schweißnähte nur dazu dienen, die Platten in ihrer Lage zu halten. Die seitlichen Querkräfte gehen unmittelbar von den Platten in die Säulen über, ohne die Schweißstellen irgendwie zu beanspruchen. Zur Erhöhung der Quersteifigkeit sind die gegenüberstehenden Säulen paarweise miteinander durch eingeschweißte Bleche verbunden. Das so hergestellte kastenförmige Gestell besitzt eine sehr grolle Steifigkeit in der Waagerechten durch die beiden Längsplatten, in der Senkrechten durch die Säulen und in der Querrichtung durch die eingeschweißten Verbindungsbleche. Die Steifigkeit wird noch erhöht durch die zwischen den waagerechten Platten befestigten Zylinder.
  • Dieser zusammenhängende, ein geschlossenes Ganzes bildende Kasten wird nun auf einen Grundrahmen gesetzt, der nach den gleichen Gesichtspunkten zusammengebaut ist. Die beiden Teile der geteilten Grundplatte werden durch eine Anzahl schmiedeeiserner oder stählerner Brückenstücke miteinander verbunden. Da diese Brückenstücke je aus einem Stück geschmiedet sind oder aus einem Stahlgußstück bestehen, geben sie dem Grundgestell gleichzeitig die nötige Festigkeit in der Senkrechten und in der Querrichtung. Die waagerechte Steifigkeit des Grundgestelles wird durch die beiden Grundplattenteile gewährleistet, die durch die Brückenstücke gewissermaßen ein Ganzes bilden.
  • Die Verbindung des oberen Gestells mit dem Grundrahmen geschieht zunächst durch Verschweißung der Säulen mit den Brückenstücken. Die Säulen werden dabei mit ihren unteren Enden in entsprechende Bohrungen der Brückenstücke eingelassen, so daß auch hier die Querkräfte von den Brückenstücken in die Säulen übertreten, ohne die Schweißstellen zu beanspruchen. Die Schweißverbindung ist natürlich allein auch nicht imstande, den hohen Zugbeanspruchungen, die infolge der auf die Zylinderdeckel einwirkenden Verbrennungsdrücke auftreten, genügend Widerstand entgegenzusetzen. Aus diesem Grunde werden durch die hohlen Säulen und die ebenfalls hohlen säulenartigen Teile der Brückenstücke Zuganker ge-; zogen, die von der oberen Gestellplatte bzw. von den Zylinderdf ckeln bis zu den- Kurbelwellenlagern reichen, die sie von unten gegen die beiden Grundplatten pressen. Mit Hilfe dieser Zuganker ist es bei genügend großer Vorspannung derselben möglich, das Gestell von senkrecht verlaufenden Zugkräften völlig frei zu halten. Es ist dabei nur nötig, die Vorspannung der Zuganker so groß zu machen, daß sie selbst durch den höchsten Verbrennungsdruck nicht völlig aufgehoben wird. Dadurch wird das Gestell in senkrechter Richtung nur von Druckkräften durchdrungen, die die Schweißstellen nicht beanspruchen.
  • Zur Erhöhung der Quersteifigkeit des Gesamtgestelles werden noch senkrechte Querbleche eingesetzt, die mit der mittleren waagerechten Platte, den Säulen, den Brückenstücken und der Grundplatte verAchweißt werden.
  • Die gute Fixierung der Säulen durch die waagerechten Platten und die Brückenstücke bietet für die Herstellung des Gestelles noch den Vorteil, daß die Bohrungen in den waagerechten Platten für die Zentrierung und Lagerung der Zylinder, Brennstoffpumpen, Stößelführungen usw. bereits vor dem Zusammenschweißen hergestellt werden können und darnach nur leicht nachbearbeitet zu werden brauchen, da das Gestell sich während des Schweißens gar nicht oder wenig verzieht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen Abb. i eine Seitenansicht und einen Längsschnitt in der Mittelsenkrechten, Abb. 2 eine Draufsicht auf das Gesamtge, stell und eine Draufsicht auf das Grundgestell, Abb. 3 einen Querschnitt in der Ebene eines Säulenpaares und einen Querschnitt in der Mitte zwischen zwei Säulen.
  • Mit a ist die obere Platte, mit b die mittlere Platte und mit cl und c2 sind die beiden Teile der Grundplatte bezeichnet. Die Platten a und b sind mittels der Säulen d gegeneinander fixiert und verschweißt. Ferner sind zwischen je zwei Säulen zur Querversteifung Bleche e und f eingesetzt, die mit den Säulen d und den Platten a und b ebenfalls durch Schweißung verbunden sind. Auf die Brückenstücke k, die die Teile cl und c2 der Grundplatte miteinander verbinden, sind die Säulen d aufgesetzt, so daß die säulenartigen Teile der Brückenstücke h gewissermaßen eine Fortsetzung der oberen Säulen d bilden.
  • Die Platte b ragt auf der einen Seite über die Fluchtlinien der Säulen d hinaus und besitzt eine Anzahl von Bohrungen i und j, die zur Zentrierung und Lagerung der Brennstoffpumpen und Ventilstößelführungen dienen. Ferner sind auf der einen Gestellseite Querbleche k eingesetzt, die mit den Säulen d, der Platte b, den Brückenstücken la und der Querplatte cl verschweißt sind und gleichzeitig als Stütze für den überragenden Teil der Platte b dienen. Auf der anderen Seite des Gestelles sind -Querbleche i eingeschweißt, die die Säulen d, die Brückenstücke lt und die. Grundplatte c2 miteinander verbinden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geschweißtes Kastengestell für ste hende Brennkraftmaschinen, insbesondere Dieselmaschinen, bei welchem die durch die Verbrennungsdrücke innerhalb dc:s Gestelles hervorgerufenen Zugbeanspruchungen durch Säulen und Zuganker aufgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zuganker umgebenden Säulen (d) in die Öffnungen mehrerer sich über die ganze Länge der Maschine erstreckender waagerecht übereinander angeordneter schmiedeeiserner oder stählerner Platten (a, b) eingeschweißt und oberhalb der Grundplattenteile (cl, c2) paarweise durch schmiedeeiserne oder stählerne Brückenstücke (7a) verbunden sind, um die Schweißstellen von den im Gestell auftretenden OOuerkräften zu entlasten.
  2. 2. Durch Schweißung hergestelltes Kastengestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten Platten (a und b) Bohrungen besitzen, in welchen die Zylinder, Stößelführungen, -Brennstoffpumpen usw. zentriert und gelagert sind.
DEM118408D 1932-01-21 1932-01-21 Geschweisstes Kastengestell fuer stehende Brennkraftmaschinen Expired DE590557C (de)

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