DE589135C - Doppelwandiger Dampfkochkessel - Google Patents

Doppelwandiger Dampfkochkessel

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DE589135C
DE589135C DEJ39414D DEJ0039414D DE589135C DE 589135 C DE589135 C DE 589135C DE J39414 D DEJ39414 D DE J39414D DE J0039414 D DEJ0039414 D DE J0039414D DE 589135 C DE589135 C DE 589135C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/40Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen doppelwandigen Dampfkochkessel, bei dem der Dampf im Kessel entwickelt und das in bekannter Weise von einer über dem Wasserbad liegenden Auffangschale aufgefangene Kondenswasser durch ein Rohr von der Auffangschale in das Wasserbad zurückgeleitet wird.
Der Kessel gemäß der Erfindung ist für Kochgut bestimmt, das nach dem Erhitzen gekühlt werden soll, wie beispielsweise beim Pasteurisieren von Milch oder ähnlichen Flüssigkeiten.
Man kennt schon doppelwandige Dampfkochkessel mit Kühleinrichtungen, bei denen der Dampf von einer besonderen Erzeugungsanlage in den Raum zwischen den Doppelwandungen des Kessels geleitet und das Kondenswasser unter Verlust der mitgeführten Wärme durch einen Hahn am Boden des Kessels abgeleitet wird. Eine derartige Vorrichtung ist nur dort verwendbar, wo eine besondere Dampferzeugungsanlage zur Verfügung steht. Demgegenüber bietet ein Kochkessel der eingangs erwähnten Art den Vorteil, daß er keiner besonderen Dampferzeugungsanlage bedarf und jederzeit betriebsfertig ist, selbst wenn lediglich eine Wärmequelle zur Verfügung steht; außerdem geht bei einem derartigen Kessel die Kondenswasserwärme nicht verloren.
Das Neue der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß bei Kesseln dieser Art in der doppelten Wandung eine Kühleinrichtung vorgesehen ist und in das die Auffangschale für das Kondenswasser mit dem Wasserbad von außen verbindende Leitungsrohr ein Dreiweghahn eingebaut ist, der zweckmäßig mit dem die Kühlwasserzuleitung regelnden Hahn zwangsläufig verbunden ist.
Die Einschaltung eines Dreiweghahnes in die Kondenswasserrückleitung ermöglicht es, eine Verbindung des Dampf- und Kühlraumes auch mit einer nach außen führenden Ableitung herzustellen. Dadurch wird bei diesem Kessel im Gegensatz zu den bekannten, mit Kühleinrichtung versehenen Kesseln die Kondenswasserwärme zur Dampferzeugung nach Abschluß des einen Kochvorganges für den' nächstfolgenden Kochvorgang wieder nutzbar gemacht, da eine Vermischung des Kühlwassers mit dem Wasserbad durch entsprechende Hahnstellung, und damit eine Neufüllung des Bades und eine Kesselsteinbildung vermieden wird. Wird gekocht, so wird der Hahn so gestellt, daß das in der Schale gesammelte Kondenswasser in den Wasserraum des Kochkessels zurückfließt und somit nicht verlorengeht. Wird darauf gekühlt, so wird der Hahn umgestellt und nunmehr die Schale mit der Ableitung verbunden, so daß das am Kessel herabrieselnde und von der Schale aufgefangene Kühlwasser nach außen abgeführt wird.
Die weiterhin vorgesehene zwangsläufige Verbindung des Dreiweghahnes mit dem die
Kühlwasserzuleitung regelnden Hahn hat den Vorzug, daß die den Kochkessel bedienende Person mit einem einzigen Handgriff nach Abstellen der Beheizung die Kühleinrichtung in Gang setzen kann, ohne daß Irrtümer in der Einstellung vorkommen können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, to und zwar zeigen
Abb. ι den Kochkessel mit der Hahnarmatur in Kochstellung,
Abb. 2 die Stellung der Hahnarmatur beim Kühlprozeß.
Der· Innenkessel i, der das Kochgut aufnimmt, ist in den Außenkessel 2 eingehängt und der Dampf raum 3 hermetisch abgedichtet. Das Wasserbad 4 am Boden des Außenkessels 2 wird beispielsweise durch einen Gasbrenner 5 oder eine Dampfschlange 6 beheizt. ,Es kann natürlich auch jede andere Beheizungsart, z. B. die durch feste Brennstoffe, öl, Elektrizität usw. zur Anwendung kommen. Der entwickelte Dampf kondensiert sich an den Wandungen der Kessel I und 2. Das Kondensat rieselt herab und tropft in eine in bekannter Weise unter dem Kessel 1 angeordnete Auffangschale 7. Diese steht durch eine Umlauf leitung 8 und einen Dreiweghahn 9 mit dem Wasserbad 4 in Verbindung, so daß das Kondensat in das Wasserbad 4 beinvKochprozeß zurückläuft. Das Kochgut, z. B. die Milch, wird in dem Innenkessel ι in der angedeuteten Pfeilrichtung 35. durch einen Sprudelapparat 10 bekannter Bauart zur Zirkulation gebracht.
Zur Zuführung des Kühlwassers nach beendigtem Kochprozeß dienen ein Hahn 11 und ein Verteilerrohr 12. Dieses ringsherum mit Löchern versehene Rohr 12 verteilt das durch 40 den Hahn 11 zufließende Leitungswasser gleichmäßig um den Innenkessel 1. Das Kühlwasser nimmt den Weg des Kondensats bis zum Hahn 9. In Kühlstellung wird bei diesem Hahn die Leitung zum Wasserbad 4 45 geschlossen und dem Kühlwasser der Weg ins Freie geöffnet. Die Hähne 9 und 11 werden zweckmäßig miteinander gekuppelt und die Größenverhältnisse derart gewählt, daß ein Überlaufen der Auf fangschale 7 nicht 5-0 vorkommen kann. Die Bewegung des Kochgutes beim Kühlen ist die gleiche wie beim Kochen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Doppelwandiger Dampfkochkessel, insbesondere zum Pasteurisieren von Milch, bei dem der Dampf im Kessel entwickelt und das von einer über dem Wasserbad liegenden Auffangschale aufgefangene Kondenswasser durch ein Rohr von der Auffangschale in das Wasserbad zurückgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der doppelten Wandung eine Kühleinrichtung vorgesehen ist und in das die Auffangschale mit dem Wasserbad von außen verbindende Leitungsrohr (8) ein Dreiweghahn (9) eingebaut ist, der zweckmäßig mit dem die Kühlwasserzuleitung regelnden Hahn (11) zwangsläufig verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEJ39414D 1929-09-22 1929-09-22 Doppelwandiger Dampfkochkessel Expired DE589135C (de)

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