DE588019C - Rotationstiefdruckmaschine mit einer zwischen den Formzylinder und den Gegendruckzylinder geschalteten elastischen Zwischenwalze - Google Patents

Rotationstiefdruckmaschine mit einer zwischen den Formzylinder und den Gegendruckzylinder geschalteten elastischen Zwischenwalze

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DE588019C
DE588019C DE1930588019D DE588019DD DE588019C DE 588019 C DE588019 C DE 588019C DE 1930588019 D DE1930588019 D DE 1930588019D DE 588019D D DE588019D D DE 588019DD DE 588019 C DE588019 C DE 588019C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/18Impression cylinders

Description

Bei Rotationstiefdruckmaschinen, die einen Formzylinder mit eingeätztem., oder graviertem Druckbild besitzen, arbeitet mit dem Formzylinder entweder ein gewöhnlich mit Gummi überzogener Druckzylinder von verhältnismäßig großem Durchmesser zusammen, oder es wird zwischen den Formzylinder und einen Druckzylinder mit metallischer Oberfläche, Gegendruckzylinder genannt, eine
to mit Gummi überzogene Walze von kleinerem Durchmesser, Zwischenwalze genannt, geschaltet. Der Gegendruckzylinder dient in diesem Falle dazu,. die mit Gummi überzogene frei umlaufende Zwischenwalze auf den Formzylinder zu pressen. Solche Zwischenwalzen werden insbesondere dort mit Vorteil angewendet, wo verschiedene von der normalen Breite abweichende Papierbahnen in einer Maschine bedruckt werden sollen.
Bisher hat man diese Zwischenwalze genau in der Zentrale zwischen dem Formzylinder und dem Gegendruckzylinder angeordnet. Bei dieser Anordnung wird die Zwischenwalze versuchen, nach der Ablaufseite hin auszuweichen und besonders bei größeren Breiten nach der Seite hin sich durchzubiegen, wodurch nicht nur der Druck notleidet, sondern auch die Zwischenwalze selbst bald zerstört wird. Außerdem wird auch der Formzylinder in Mitleidenschaft gezogen, da durch seitlich ausgebogene Zwischenwalzen die auf dem Formzylinder befindliche Ätzung ungünstig beeinflußt wird. Man hat, um diesem Übelstand abzuhelfen, die Zwischenwalze mit zwei Gegendruckwalzen versehen, derart, daß man die beiden Gegendruckwalzen schräg von oben auf die Zwischenwalze wirken ließ. Auf diese Weise wurde die Zwischenwalze auf drei Stellen gewalkt, so daß ihre Lebensdauer noch geringer wurde. Außerdem blieb es schwierig, die Walze richtig einzustellen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe in der Weise gelöst, daß die Zwischenwalze in einem Abstand von der Zentrale zwischen Formzylinder und Gegendruckzylinder angeordnet und auf die einlaufende Seite beider Zylinder verlegt wird. Die Zwischenwalze wird vorteilhaft in Hebeln gelagert, die am Gegendruckzylinder aufgehängt sind. Anschläge am Gegendruckzylinderlager nehmen die Zwischenwalze mit, sobald der Gegendruckzylinder aus irgendwelchem Grunde vom Formzylinder wegbewegt wird. Die Lagerung für den Gegendruckzylinder wird mit. zwei Aufhängungen rechts und links des Gegendruckzylinders versehen, um bei umkehrbaren Druckwerken die Zwischenwalze einfach umstellen zu können und sie auf diese Weise der Drehrichtung anzupassen. ,
Durch den Erfindungsgegenstand wird in einfachster Weise dein Ausweichen und seitlichen Durchbiegen der Zwischenwalze vorgebeugt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
In den Maschinenseitenwänden a, b ist der Formzylinder c gelagert. Oberhalb des Formzylinders c ist in den in den Gestellwänden α, b auf und ab beweglichen Seiten^ schildern e, f der Gegendruckzylinder h gelagert. Die Lagerung kann beliebig ausgeführt werden. Die zwischen dem Formzylinder c und dem Gegendruckzylinder h befindliche Zwischenwalze g ist in einem Abstand d von der Zentralem zwischen dem Formzylinder c und dem Gegendruckzylinder h gelegt. Sie ist in Hebeln k, I gelagert, wobei der Hebel k im Seitenschild e und der Hebel I im Seitenschild if an je einem Bolzen im aufge-' hängt ist. - Um die Zwischenwalze g für beide Umlaufrichtungen des Druckwerkes verwenden zu können, sind die Seitenschilder e, f so rechts und links gleich ausgebildet, d. h. sie haben die gleichen Löcher 0 oder, auch Bolzen, so daß die Zwischenwalze g ohne weiteres umgesteckt werden kann. Die Seitenschilder e, f haben Verlängerungen p, auf deren Abbiegungen sich die an den Hebeln k, I befindlichen Zapfen r auflegen, damit die Zwischenwalzeg mitgenommen wird, wenn der Gegendruckzylinder/i vom Formzylinderc wegbewegt wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ι . Rotationstiefdruckmaschine mit einer zwischen den Formzylinder und den Gegendruckzylinder geschalteten elastischen Zwischenwalze,, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwalze (g) in einem Abstand (d) von der Zentrale.(2) zwischen Formzylinder (c) und Gegendruckzylinder (h) auf der Einlaufseite der beiden Zylinder (c, h) angeordnet ist.
  2. 2. Rotationstiefdruckmaschine nach Anspruch i, bei der die Zwischenwalze in Hebeln gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (fe, Z) an der Lagerung {e, f) des Gegendruckzylinders Qi) aufgehängt sind.
  3. 3. Rotationstiefdruckmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung (e, f) für den Gegendruckzylinder (h) rechts und links Bolzen oder Löcher (m, 0) zum Aufhängen der die Zwischenwalze (g) tragenden Hebel (k, I) hat.
  4. 4. Rotationstiefdruckmaschine nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung (e, /) Anschläge (p) zur Mitnahme der Zwischenwalze (g) beim Anheben, des Gegendruckzylinders Qi) hat.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930588019D 1930-05-31 1930-05-31 Rotationstiefdruckmaschine mit einer zwischen den Formzylinder und den Gegendruckzylinder geschalteten elastischen Zwischenwalze Expired DE588019C (de)

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