DE583898C - Fluessigkeitsstossdaempfer - Google Patents
FluessigkeitsstossdaempferInfo
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- DE583898C DE583898C DED61935D DED0061935D DE583898C DE 583898 C DE583898 C DE 583898C DE D61935 D DED61935 D DE D61935D DE D0061935 D DED0061935 D DE D0061935D DE 583898 C DE583898 C DE 583898C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F9/00—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
- F16F9/32—Details
- F16F9/44—Means on or in the damper for manual or non-automatic adjustment; such means combined with temperature correction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsstoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge,
mit einem Doppelkolben, dessen zugehörige Arbeitskammern über ventilgesteuerte Kanäle miteinander in Verbindung stehen,
durch welche die Bremsflüssigkeit beim Arbeiten des Stoßdämpfers zwangsläufig von der
einen zur anderen Arbeitskammer hindurchgedrückt wird.
• to Erfindungsgemäß ist zwischen diesen ventilgesteuerten Kanälen eine ständige Verbindung
vorgesehen, deren Querschnitt durch eine von außen einstellbare Drosselvorrichtung
verändert werden kann. Hierdurch ist ermöglicht, bei geringen Schwankungen des Fahrgestells ein Ansprechen des Stoßdämpfers
zu vermeiden und deren Aufnahme lediglich den Wagenfedern zu überlassen. Weiterhin
kann der Stoßdämpfer leicht und einfach auf ein weicheres oder härteres Arbeiten eingestellt
werden. Die erfindungsgemäße Konstruktion ist äußerst einfach und zuverlässig, wobei auch die Einstellvorrichtung für das
Arbeiten des Stoßdämpfers gedrängt und einfach ausgebildet ist.
Es sind bereits Flüssigkeitsstoßdämpfer mit zwei Kolben bekannt, deren Arbeitskammern
die Bremsflüssigkeit über Ventile aus einem nicht ganz mit der Bremsflüssigkeit angefüllten Behälter ansaugen bzw. in diesen
auslassen, wobei durch Drosselvorrichtungen regelbare Umgehungskanäle die Arbeitskammern mit dem Behälter verbinden. Derartige
Stoßdämpfer haben aber den Nachteil, daß infolge des nicht ganz gefüllten Behälters
Luft mit in die Arbeitskammern gesaugt wird, wodurch man unbestimmbare Zustände im Stoßdämpfer wegen der komprimierbaren
Luft erhält, was eine Einstellung des Stoßdämpfers auf ein bestimmtes Ansprechen mittels
der gedrosselten Umgehungskanäle illusorisch macht. Außerdem erfordert ein derart
ausgebildeter Stoßdämpfer zwei Umgehungskanäle sowie zwei Drosselvorrichtungen·.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht:
Fig. ι ist eine Seitenansicht des vorderen Abschnitts eines Fahrzeugrahmens, an dem
ein Stoßdämpfer gemäß der Erfindung angebracht ist.
Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 4.
Fig. 3 zeigt in einem Schnitt die Regelung des Flüssigkeitsstroms.
Fig. 4 ist ein Schnitt längs der Linie 4-4 der Fig, 3, und
Fig. 5 zeigt in einer Einzelansicht den Drosselstift.
In den Figuren ist der Rahmen des Fahrzeugs mit 20 bezeichnet. Der Rahmen wird
auf der Achse 21 des Fahrzeugs durch Federn 22 getragen, von denen nur eine dargestellt
ist. Der Deutlichkeit halber sind die von der Achse 2i getragenen Fahrzeugräder nicht
dargestellt.
Der Stoßdämpfer besteht aus einem Gehäuse 23; dasselbe bildet einen Flüssigkeitsbehälter
24 und einen Zylinder 25 in \rerbindung mit dem Flüssigkeitsbehälter. Jedes
Ende des Zylinders 25 trägt einen Schraubstöpsel 26, der die offenen Enden des -ZyI inders
vollständig abschließt und abdichtet.
Wie in Fig. 4 dargestellt, hat das Gehäuse 23 Lagerabschnitte 27 und 28, in denen die
Sclrwingwelle 29 gelagert ist. Ein Ende der Schwingwelle geht von dem Gehäuse 23 nach
außen. Dieses Ende ist mit dem Antriebsarm 30 ausgerüstet. Das freie Ende des Armes 30 ist mit einem Ende einer Stange 31
verbunden. Das andere Ende dieser Stange ist mit einem Halter 32 verbunden, der auf
der Achse 21 durch ein Klemmglied 33 befestigt ist. Von der Schwingwelle 29 ragt
ein Arm 35 in den Zylinder 25 des Gehäuses; das freie Ende des Armes 35 hat abgerundete
Nockenflächen 36 und 37. In dem Zylinder 25 ist ein Kolben 40 vorgesehen. Derselbe besteht
aus zwei Kopfteilen 41 und 42, welche zwei Druckkammern 43 bzw. 44 an den
gegenüberliegenden Zylinderenden bilden.
In Fig. 2 hat der Kolbenkopf 41 einen Kanal 45, dessen Achse im wesentlichen parallel
zu der Achse des Zylinders 25 ist. Ein Ende dieses Kanals hat Schraubengewinde zur Aufnahme des Ventilkäfigs 46. Der Ventilkäfig
46 bildet einen Ventilsitz 47, gegen den ein Kugelventil 48 durch die Feder 49 gedruckt wird. In das Ende des Kanals 45
ragt gegenüber dem Ventilkäfig der Schaft 50 des Verschleißstückes 51. Eine zwischen
dem Ventilkäfig 46 und dem Verschleißstück 51 angeordnete Feder 52 drängt nachgiebig
das Verschlußstück in Eingriff mit der kreisförmigen oder Nockenfläche 36 des Arms 35,
wodurch eine etwaige Abnutzung entweder des Verschleißstückes 51 oder der Nockenfläche
36 des Armes 3:5 selbsttätig ausgeglichen wird. Ein Querkanal 53 bildet eine Verbindung zwischen dem Flüssigkeitsbehälter
und dem Ventil 48. Da der Kolbenkopf 42 eine ähnliche Ventilanordnung wie die in
dem Kolbenkopf 41 vorgesehene trägt, so wird eine Beschreibung im einzelnen nicht
gegeben. Diese Ventilanordnungen dienen dazu, die Flüssigkeitszufuhr in den Druckkammern
zu ergänzen.
-_ Der Stoßdämpfer besteht ferner aus Ventilkammern
60 und 61 mit Ventilsitzen 62 bzw. 63. Die Ventilkammer 61 ist mit der Druckkammer
43 durch einen Kanal 64 verbunden, desgleichen die Ventilkammern 60 mit der Druckkammer 44 durch den Kanal 65. Ein
Kanal 66 bzw. 67 führt von der Ventilkammer 60 bzw. 61 zum Kanal 64 bzw. 65. Jede
Ventilkammer 60 bzw. 61 ist mit einem Druckentlastungsventil ausgerüstet. Beide
sind einander genau gleich, so daß der Kürze halber nur eins beschrieben wird.
In Fig. 3 trägt das äußere Ende der \rentilkammer
60 ein Schraubengewinde zur Aufnahme des Schraubstöpsels 70, der zur Verhinderung
von Undichtigkeiten eine Dichtung hat. Der Ventilstift 71 wird durch den
Schraubstöpsel 70 getragen und hat eine solche Länge, daß, wenn der Schraubstöpsel
in die Ventilkammer 60 gepaßt wird, der Stift in den Kanal 65 ragt. Der Durchmesser
des Stiftes 71 ist wesentlich kleiner als der des Kanals 65. Ein Ventil 72 ist verschiebbar
auf dem Ventilstift 71 befestigt, und es wird durch eine Feder 73 auf den Ventilsitz
62 gedrückt. Daher schließt das Ventil 72 für gewöhnlich die Verbindung zwischen
dem Kanal 65 und der Ventilkammer 60 ab. Das Druckentlastungsventil für die Ventilkammer
61 besteht aus einem Schraubstöpsel 80, der den Ventilstift 81 trägt. Dieser trägt
verschiebbar ein Ventil 82 mit einer Feder 83. Das Ventil"82 schließt die Verbindung
zwischen dem Kanal 64 und der Ventilkammer 61 ab.
Wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, stehen die Kanäle 64 und 65 "in direkter Verbindung
durch einen Kanal 85, der einen konischen Ventilsitz 86 hat. Der Kanal 85 geht nach
der Außenseite des Stoßdämpfers. Der äußere Abschnitt des Kanals hat ein Schraubengewinde
87 zur Aufnahme eines einstellbaren Drosselstiftes 88, welcher einen Konus 89 hat,
der mit dem Ventilsitz 86 eine regelbare ständige Drosselung für den Flüssigkeitsstrom
durch den Kanal 85 ermöglicht. Eine Packung too
90 um den Stift beseitigt Undichtigkeiten an dieser Stelle. Ein Kanal 91 dient der Rückführung
etwa austretender Leckflüssigkeit. Der Drosselstift 88 ragt aus dem Stoßdämpfer nach außen, so daß man in der Lage ist, t°5
die Wirkung des Stoßdämpfers beliebig zu regeln.
Die Vorrichtung arbeitet in der folgenden Weise: .
Das Auftreffen der Fahrzeugräder auf ein Hindernis in der Straße führt eine Drehung
des Armes 35 in dem Stoßdämpfer in Richtung des Uhrzeigers und damit eine Bewegung
des Kolbens 40 nach links herbei (Fig. 2). Daher wird die Flüssigkeit aus der »5
Kammer 43 in den Kanal 64 gedrückt, von wo sie durch den Kanal 85 an dem Drosselstift
89 vorbei in den Kanal 65 und von dort in die Druckkammer 44 fließt. Bei einer geringen
Durchbiegung der Federn 22 wird also die Flüssigkeit lediglich durch den Kanal 85
strömen und so einen geringen Widerstand
ausüben. Wenn aber stärkere Durchbiegungen der Feder entstehen, dann wird der
Kanal 85 nicht genügen und der überschüssige Druck das Ventil 82 öffnen. Daher wird ein
weiterer Flüssigkeitsstrom aus dem Kanal 64 an dem Ventil 82 vorbei nach der Ventilkammer
61, von dort durch die Kanäle 67 und 65 nach der anderen Druckkammer 44 fließen.
Das Ventil 82 wird daher den Flüssigkeitsstrom gemäß dem in der Druckkammer 43 ausgeübten Drucke drosseln.
Sobald die Federn 22 die Grenze ihrer Durchbiegung erreicht haben und mit einer
plötzlichen Rückschnellbewegung zurückgehen, die die Übertragung von unerwünschten
Erschütterungen auf den Rahmen des Fahrzeuges zur Folge hat, wird der Arm 30 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeiger
gedreht, was eine Bewegung des Kolbens 40 nach rechts zur Folge hat. Der nun aixf die
Flüssigkeit in der Druckkammer 44 ausgeübte Druck wird die Flüssigkeit durch den
Kanal 65 nach dem Ventil 72 drängen. Solange der Druck nicht ausreicht, um das
Ventil 72 gegen die Wirkung der Feder 73 zu öffnen, strömt die Flüssigkeit durch den
Kanal 85 und von dort in die gegenüberliegende Druckkammer 43. Wenn der Flüssigkeitsdruck jedoch ansteigt, wird das
Ventil 72 geöffnet und ein zweiter Weg aus dem Kanal 65 durch die Ventilkammer 60 und
den Kanal 66 nach dem Kanal 64 hergestellt werden. In diesem Falle wird auch ähnlich
wie in dem Falle des Ventils 82 das Ventil 72 den Strom der Flüssigkeit entsprechend
dem Flüssigkeitsdrucke im Kanal 65 drosseln. Hieraus kann man erkennen, daß ein Druck
auf die Druckseite eines Ventils und gleichzeitig auf die Entlastungsseite des anderen
ausgeübt wird, der so das erste zu öffnen und das zweite fester zu schließen sucht.
Der Kanal 85 wird durch die Einstellung des Regelstiftes 88 überwacht, der, in den
Kanal eingeschraubt, den Strom der Flüssigkeit durch den Kanal stärker drosseln wird,
während der Regelstift, falls man die Drosselung zu verringern wünscht, aus dem Kanal
herausgeschraubt wird. Eine Vergrößerung -der Drosselung des Flüssigkeitsstroms durch
Einstellung des Regelstiftes oder durch Einsetzen von Federn von größerer Spannung
an Stelle der Federn 73 und 83 hat ein steiferes Gleiten zur Folge, während das Herausschrauben
des Regelstiftes 88 oder das Einsetzen schwächerer Federn für die Federn 73 und 83 ein nachgiebigeres Gleiten oder eine
freiere Federwirkung herstellen wird.
Es ist klar, daß verschiedene Abänderungen an den beschriebenen Anordnungen vorgenommen
werden können, ohne von dem Gedanken der Erfindung abzuweichen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Flüssigkeitsstoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Doppel-• kolben, dessen zugehörige Arbeitskammern über ventilgesteuerte Kanäle miteinander in Verbindung stehen, durch welche die Bremsflüssigkeit beim Arbeiten des Stoßdämpfers zwangsläufig von der einen zur anderen Arbeitskammer gedruckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen diesen ventilgesteuerten Kanälen (64, 65) eine in ihrem Querschnitt durch eine von außen einstellbare Drosselvorrichtung (88, 89) regelbare ständige Verbindung (85) vorgesehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED61935D DE583898C (de) | 1931-09-20 | 1931-09-20 | Fluessigkeitsstossdaempfer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED61935D DE583898C (de) | 1931-09-20 | 1931-09-20 | Fluessigkeitsstossdaempfer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE583898C true DE583898C (de) | 1933-09-11 |
Family
ID=7058318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED61935D Expired DE583898C (de) | 1931-09-20 | 1931-09-20 | Fluessigkeitsstossdaempfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE583898C (de) |
-
1931
- 1931-09-20 DE DED61935D patent/DE583898C/de not_active Expired
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