DE573923C - Vorrichtung zum Ausloesen von Schaltlaufwerken fuer Schaltuhren - Google Patents

Vorrichtung zum Ausloesen von Schaltlaufwerken fuer Schaltuhren

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DE573923C
DE573923C DEA64496D DEA0064496D DE573923C DE 573923 C DE573923 C DE 573923C DE A64496 D DEA64496 D DE A64496D DE A0064496 D DEA0064496 D DE A0064496D DE 573923 C DE573923 C DE 573923C
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DE
Germany
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rocker
switching
locking lever
segment
locking
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DEA64496D
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SCHALTAPP AG F
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00—Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14—Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/18—Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating one device at a number of different times
    • G04C23/22—Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating one device at a number of different times with the actuating element carried by a disc
    • G04C23/24—Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating one device at a number of different times with the actuating element carried by a disc the actuating element controlling another element mechanically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auslösen von Schaltlaufwerken für Schaltuhren Es sind bereits Vorrichtungen zum Auslösen von Schaltlaufwerken für Schaltuhren bekanntgeworden, bei denen zur Verhinderung des Ablaufes des unter Federspannung stehenden Schaltwerkes ein in labiler Gleichgewichtslage befindliches Sperrorgan vorgesehen ist,-das durch einen Anstoß aus seinem Gleichgewicht gebracht wird und alsdann (das Schaltwerk für den Schaltvorgang freigibt.
  • Bei solchen Vorrichtungen ist es wichtig, daß man mit einer sehr kleinen auslösenden Kraft auskommt und die Reihenfolge der Schaltvorgänge nie gestört wird. Diese Bedingungen werden von dem Erfindungsgegenstand einwandfrei erfüllt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt ein Sperrorgan obengenannter Art, zeichnet sich vor den bekannten Anordnungen aber dadurch aus, daß das Sperrorgan eine Wippe ist, die in der Gleichgewichtslage einen das Schaltwerk hemmenden Sperrhebel abstützt, durch von den Behaltstiften der Schaltuhr gesteuerte Hebel mittels je einer von ihnen getragenen Stoßklinke aus ihrer Gleichgewichtslage gebracht wird und hierauf vom Sperrhebel ausgeschwenkt wird.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. z zeigt etwas schematisch die Vorrichtung von vorne gesehen, während Fig. 2 eine Ansicht derselben von unten ist. Die Vorrichtung wird in der dargestellten Ausführung von den Schaltstiften z, 2 der Hebel 3, q. einer Schaltuhr 5 gesteuert. Sie besitzt zwei mit den Stiften z und 2 zusammenarbeitende und voneinander unabhängig wirkende Schalthebel 6 und 7, die eine gemeinschaftliche Drehachse 8 haben. An dem einen Ende eines jeden dieser Hebel ist eine Stoßklinke g bzw. 1o drehbar angelenkt, welche je unter der Wirkung einer Zugfeder z r bzw. 12 stehen. Infolge dieser Federwirkung werden die Klinken gegen eine mit Au,sschneidungen 13' versehene Walze 13 angedrückt, deren- Achse ILf. in einer Platine 15 drehbar gelagert ist. Die Klinken arbeiten mit einem Ende eines Stiftes 16 zusammen, der von einer Wippe 17 getragen wird und in einem halbkreisförmigen Schlitz 18 der Platine 15 geführt ist, welcher gleichzeitig Anschläge für den Stift 16 bildet. Die Wippe dreht sich um eine in der Platine befestigte Achse zg und trägt an dein vom Stift 16 entfernten Ende eine Rolle 2o. Gegen diese Rolle stützt sich ein mit der Achse 21' drehbarer Sperrhebel -r, welcher das Ablaufen des unter Wirkung einer Spiralfeder 22 (Fig. z) stehenden Räderwerkes, bestehend aus den Zahnrädern 23, 2q., 25, 26 und 27, verhindert.
  • Das Rad 2.4 ist mit einer Nockenscheibe 28 fest verbunden, die zur Steuerung des Kontaktes 29 dient. Bei der dargestellten Ruhelage ist dieser Kontakt geschlossen.
  • Die weiteren Teile der Vorrichtung sowie die Arbeitsweise des Gerätes sollen in den nachfolgenden Abschnitten erläutert werden.
  • In der dargestellten Stellung ist der Hebe16 im Begriff, von dem von der Schaltuhr mitgenommenen Stift i abzugleiten und hierdurch einen Schaltvorgang einzuleiten. Beim Frei-' werden des Hebels wird die Feder i i die Klinke 9 hinunterziehen, so daß der Stift 16 ebenfalls nach unten gedrückt wird. Dadurch wird die Gleichgewichtslage der Wippe 17 gestört und die Wippe von dem gegen ,die Rolle 2o anliegenden Sperrhebel 2-1 weg so weit ausgeschwenkt, daß der Hebel ei von der Rolle 2o frei wird und seinen Weg allein weiter verfolgt.
  • Bei dieser Verschwenkung des Hebels 21 kann das Räderwerk ablaufen. Nockenscheibe 28 dreht sich umAchse?,4' und öffnet wunschgemäß Kontakt 29. Walze 13 wird über die Räder 25, 26 und 27 gedreht und legt die Klinken 9 und io nach außen, damit nicht eine zweite Schaltauslösung erfolgen kann, was Anlaß zu Verklemmungen der einzelnen Teile der Vorrichtung geben würde.
  • Während ,der Sperrhebel 2 i eineUmdrehung macht, muß die Sperrwippe wieder in ihre Ausgangslage gebracht werden, zu welchem Zweck eine besondere Einrichtung vorgesehen ist. Auf der- Achse ig ist ein mit der Wippe sich drehendes Zahnrad 30 vorgesehen, mit dem ein in 31 drehbar gelagertes Zahnradsegment 32 kämmt. Auf diesem Segment ist eine einstellbare Kulisse 33 angebracht, die einen Anschlag 33 aufweist. Dieser Anschlag arbeitet mit einer auf .der Triebachse 21' festsitzenden Kurvenscheibe 3¢ zusammen. Beim Verschwenken von 17 wird das Segment 32 gehoben, so daß der Anschlag 33' mit der Kurvenscheibe 34 in Berührung kommen kann. Letztere dreht sich; von der Achse 21' angetrieben, weiter und drückt das Segment 32 wieder hinunter. Dadurch wird auch die Wippe 17 wieder in ihre Ausgängslage ;gebracht und sperrt mit ihrerRolle2ovonneuem den Hebelei. Wichtig ist dabei, daß unmittelbar vor dem Erreichen der Sperrstellung die Berührung zwischen Anschlag 33' und Kurvenscheibe 34 aufhört, damit eine neue Auslösung ungehindert stattfinden kann. Zu diesem Zwecke ist in der Kurvenscheibe 34. ein tiefer Einschnitt 3q.' vorgesehen. Die Übersetzungsverhältnisse des Räderwerkes. sind so gewählt, daß gleichzeitig mit der ganzen Umdrehung des Hebels 2i die Walze 13 eine halbe gemacht hat und dann die Klinke i o sich in der Ausschneidung 13' befindet. Die Vorrichtung ist also für einen neuen Schaltvorgang bereit.
  • Bei dem dargestellten Beispiel macht die Nockenscheibe 28 während des eben beschriebenen Vorganges nur eine Viertelumdrehung, so daß in diesem speziellen Fall der Kontakt 29 offen bleibt und erst nach vier Schaltvorgängen wieder geschlossen wird. Selbstverständlich können Übersetzungsverhältnis, Form der 1NTockenscheibe und Anzahl der zugeordneten Kontakte nach Belieben abgeändert werden, damit die verschiedensten Schaltintervalle und -kombinationen erhalten werden.
  • Um auf einfache Weise die Triebfeder 22 ganz oder teilweise zu entspannen, wenn sich dies für Reparaturen, Eichungen usw. als nötig erweisen sollte, ist das Zahnsegment 32 über seinen Drehpunkt 3 i hinaus verlängert. Durch einen Druck auf diese Verlängerung wird erreicht, daß die Wippe immer wieder entsperrt wird und somit die Entspannung der Walze 13 stets mit den verschiedenen Schaltstellungen übereinstimmen, können auf dieser Walze beispielsweise die Worte Ein und Aus angebracht sein und -durch ein Fenster des Gehäuses sichtbar gemacht werden. Aus dem Obenstehenden ist ersichtlich, daß man mit einer geringen Steuerkraft auskommt und trotzdem die Reihenfolge der Schaltvorgänge einwandfrei eingehalten wird.
  • Die Vorrichtung bringt ferner den Vorteil mit sich, daß ein unerlaubtes Weiterdrehen der Nockenscheibe unbedingt vermieden ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE.- - Vorrichtung zum Auslösen von i. Schaltlaufwerken für Schaltuhren, bei denen zur Verhinderung des Ablaufes des unter Federspannung stehenden Schaltwerkes ein in labiler Gleichgewichtslage befindliches Sperrorgan vorgesehen ist, das durch einen Anstoß aus seinemGleichgewicht gebracht wird und alsdann das Schaltwerk zur Vornahme des Schaltvorganges freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrorgan eine Wippe (17) ist, die in der Gleichgewichtslage einen das Schaltwerk hemmenden Sperrhebel (21) abstützt, durch von den Schaltstiften (1,:2) der Schaltuhr gesteuerte Hebel (6 bzw. 7) mittels je einer von ihnen getragenen Stoßklinke (9 bzw. io) aus ihrer Gleichgewichtslage gebracht wird und hierauf vom Sperrhebel (2i) ausgeschwenkt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (21) auf die Triebwelle (21') des Schaltwerkes aufgesetzt ist und beim Ablauf dieses Werkes sich mitdreht, bis er von der inzwischen wieder in ihre Ausgangslage gebrachten Wippe (17) .mittels einer Sperrolle (2o) am Weiterdrehen verhindert wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (i9) der Wippe (17) ein mit einem Zahnradsegment (32) kämmendes Zahnrad (30) befestigt ist und beim Verschwenken der Wippe das Segment hebt, letzteres jedoch zusammen mit der Wippe von einer mit dem Sperrhebel v erbundenerr Kurvenscheibe (34) in die Ausgangslage gebracht wird. ¢.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnradsegment (32) eine einstellbareKulisse (33) mit einem Anschlag (33') aufweist, welcher mit der Kurvenscheibe (34) des Sperrhebels (2z) zusammenarbeitet, jedoch unmittelbar, bevor die Wippe (r7) vollständig in ihre Ausgangslage zurückgekommen ist, von der Kurvenscheibe in ihrem Ausschnitt (34') wieder frei wird.
  5. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stoßklinke (9 bzw. zo) der Schalthebel (6 bz=w. 7) von einer mit Ausschneidungen (z3'). versehenen Leitwalze (z3) geführt ist und diese Walze beim Ablaufen des Schaltwerkes derart verdreht wird, daß sie nach der Auslösung eines Schaltvorganges die Klinke (9 bzw. ro) außer Bereich der Sperrwippe (z7) bringt und somit nur in bestimmten Stellungen eine Auslösung zuläßt.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnradsegment (32) über seine Drehachse (3z) hinaus verlängert ist, so daß man mittels dieser Verlängerung das Segment von Hand verschwenken und nach Belieben aufeinanderfolgende Schaltungen auslösen kann.
DEA64496D 1931-12-20 1931-12-20 Vorrichtung zum Ausloesen von Schaltlaufwerken fuer Schaltuhren Expired DE573923C (de)

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