DE570946C - Spritzgussmaschine mit innerhalb des Schmelzkessels festgelagerter Druckkammer - Google Patents

Spritzgussmaschine mit innerhalb des Schmelzkessels festgelagerter Druckkammer

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Publication number
DE570946C
DE570946C DE1930570946D DE570946DD DE570946C DE 570946 C DE570946 C DE 570946C DE 1930570946 D DE1930570946 D DE 1930570946D DE 570946D D DE570946D D DE 570946DD DE 570946 C DE570946 C DE 570946C
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DE
Germany
Prior art keywords
pressure chamber
injection molding
mold
molding machine
metal
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Expired
Application number
DE1930570946D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Friedrich Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mahle GmbH
Original Assignee
Elektronmetall GmbH
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Filing date
Publication date
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Publication of DE570946C publication Critical patent/DE570946C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/02Hot chamber machines, i.e. with heated press chamber in which metal is melted
    • B22D17/06Air injection machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Spritzgußmaschine mit innerhalb des Schmelzkessels festgelagerter Druckkammer Beim Betrieb von Spritzgußmaschinen mit innerhalb des Schmelzkessels fest gelagerter, im wesentlichen V-förmiger Druckkammer, deren eines Ende für die Zuführung eines gasförmigen Druckmittels ausgebildet ist, während das andere Ende dem Metallaustritt in die Form dient, ünd bei der der periodische Übertritt des flüssigen Metalls aus dem Schmelzkessel in die Druckkammer durch ein Ventil vermittelt wird, ist es von" großer Wichtigkeit, daß das Ventil bereits beim Beginn des Spritzvorganges fest geschlossen ist, da andernfalls der auf das Metall in der Druckkammer wirkende Überdruck auch auf das im Schmelzkessel befindliche Metall sowie auf die Wände des Schmelzkessels übertragen werden würde.
  • Gemäß der Erfindung wird der rechtzeitige Verschluß des Einlaßventils mit Sicherheit dadurch erreicht, daß das Betätigungsorgan für das den Metalleinlaß in die Druckkammer vermittelnde Ventil mit der Spritzform in fester Verbindung steht, und zwar so, daß sich das Ventil zugleich mit dem Aufsetzen der Spritzform auf die Spritzdüse, d. h. vor dem Anstellen des Druckes, schließt.
  • Bei einer bekannten Spritzgußmaschine, bei der flüssiges Metall aus einem Rezipienten vermittels eines Plungers verdrängt und durch eine Bohrung im Plunger in die Spritzform hineingedrückt wird, bewirkt das Anheben des Rezipienten selbsttätig den Abschluß des letzteren gegen den Schmelzkessel, so daß auch bei dieser Maschine der mit vorliegender Erfindung angestrebte Erfolg erreicht wird. Dort handelt es sich aber lediglich darum, den Verschluß einer Durchtrittsöffnung in an sich von dem Bestehen des Spritzdruckes völlig unabhängiger Weise zu bewirken, so daß also der Gedanke der vorliegenden Erfindung hieraus nicht zu entnehmen war. Hierzu kommt noch, daß in dein älteren Vorschlag die starre Verbindung des Plungers mit der Form für den Spritzvorgang als solchen wesentlich ist, während sie bei Spritzgußmaschinen mit einer besonderen Druckkammer, deren eines Ende für die Zuführung eines gasförmigen Druckmittels ausgebildet ist, während das andere Ende dem Metallaustritt in die Form dient, und bei denen der periodische Übertritt des flüssigen Metalls aus dem Schmelzkessel in die Druckkammer durch ein besonderes Ventil vermittelt werden muß, angesichts der abweichenden Art der Druckerzeugung an sich durchaus fern liegt, es sei denn, daß der besondere hier vorliegende, in dem älteren Vorschlag aber nicht einmal erwähnte Zweck-mit ihr verfolgt wird.
  • In der Abb. i ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung beispielsweise wiedergegeben. c ist der Schmelzkessel, in den die Druckkammer b eingehängt ist und deren spritzformseitige Mündunga die Spritzdüse d trägt. i ist der Anschlußstutzen für die Druckluft, k ist die Stange für das Metalleinlaßventil 1, die mit dem unteren Teil der Spritzform e durch Bügel m fest verbunden ist, so daß gleichzeitig mit dem Aufsetzen der Spritzform auf die Spritzdüse der Verschluß des Ventils bewirkt wird.
  • Durch eine entsprechende Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Maschine ist es ferner möglich, die Lösung dieser Aufgabe mit einer konstruktiven Entlastung der Druckkammer zu verbinden. Dies kann dadurch geschehen, daß das Einlaßventil in den senkrechten Teil der Druckkammer unterhalb der Spritzdüse verlegt wird, wobei es zweckmäßig ist, Schmelzgefäß und Druckkammer in an sich bekannter Weise aus einem Stück auszuführen. Die Spritzdüse selbst befindet sich dabei an dem unteren Teil der Spritzform und ist in der der Form abgewendeten Richtung verlängert und als Rohrstück ausgebildet, das in dem senkrechten Teil der Druckkammer dicht geführt ist und das beim Aufsetzen der Spritzform auf den Schmelzkessel die in der Druckkammer angebrachte Öffnung für den Metalleintritt verschließt.
  • Eine solche Ausführungsform wird durch Abb.2 veranschaulicht. Hier ist die Mündung a der Druckkammer b in das Innere des Schmelzkessels c verlegt, sie dient bei geöffnetem Ventil g gleichzeitig dem Eintritt des flüssigen Metalls aus dem Schmelzkessel in die Druckkammer. Auch hier ist die Spritzdüse d mit dem unteren Teil der Spritzform e, die auf der Tischplatte f steht, fest verbunden; in dem in den Schmelzkessel ragenden Teil ist sie als Rohrstück g ausgebildet, das in der Decke des Schmelzgefäßes (bei 1a) geführt ist und dessen Ende beim Absenken der Form von der Mündung der Druckkammer a dicht schließend aufgenommen wird. i ist der Anschlußstutzen für die Druckluft. Das Arbeiten finit diesen Vorrichtungen gestaltet sich folgendermaßen: Beim Abheben der Spritzform wird die Finlaßöffnung zur Druckkammer freigegeben, so daß sich die Druckkammer mit Metall füllen kann. Wird nunmehr die Form auf den Schmelzkessel aufgesetzt, so verschließt das Ende k bzw. von Rohrstück g die Zuflußöffnung für das Metall. Beim hierauf folgenden Anstellen des Spritzdruckes wird das flüssige Metall aus der Druckkammer durch die Düse d bzw. das Rohr g in die Spritzform gepreßt, während ein Rücktritt von Metall in den Schmelzkessel nicht möglich ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE : i. Spritzgußmaschine mit innerhalb des Schmelzkessels fest gelagerter, im wesentlichen V-förmiger Druckkammer, deren eines Ende für die Zuführung eines gasförmigen Druckmittels ausgebildet ist, während das andere Ende dem Metallaustritt in die Form dient, und bei der der periodische Übertritt des flüssigen. Metalls aus dem Schmelzkessel in die Druckkammer durch ein Ventil vermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan für das den Metalleinlaß in die Druckkaminen vermittelnde Ventil mit der Spritzform in fester Verbindung steht.
  2. 2. Spritzgußmäschine nach Anspruch i, dadurch gekennieichnei:, daß die Sprit$-düse mit der Spritzform fest verbunden und' an ihrer der Form abgewendeten Seite als Rohrstück ausgebildet ist, das bei Abwärtsbewegung der Form die Einlaßöffnung der Druckkammer verschließt.
  3. 3. Spritzgußmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Schmelzgefäß und Druckkammer aus einem Stück bestehen.
DE1930570946D 1930-05-02 1930-05-02 Spritzgussmaschine mit innerhalb des Schmelzkessels festgelagerter Druckkammer Expired DE570946C (de)

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