DE569124C - Einrichtung zur spannungsabhaengigen Strombegrenzung - Google Patents

Einrichtung zur spannungsabhaengigen Strombegrenzung

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DE569124C
DE569124C DEL75481D DEL0075481D DE569124C DE 569124 C DE569124 C DE 569124C DE L75481 D DEL75481 D DE L75481D DE L0075481 D DEL0075481 D DE L0075481D DE 569124 C DE569124 C DE 569124C
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/10—Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load
    • H02P9/107—Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for limiting effects of overloads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur spannungsabhängigen Strombegrenzung Es ist bekannt, zur Kurzschlußstrombegrenzung Strombegrenzungsregler in Verbindung mit automatischen Spannungsreglern zu verwenden. Dabei wird von einem gewissen einstellbaren Strombetrag ab der Spannungsregler außer Wirkung gesetzt und die Regelung auf konstante Stromstärke vom Strombegrenzungsregler übernommen. Da die Strombegrenzung dabei nur stromabhängig ist und der Stromregler bei der eingestellten Stromstärke unabhängig von der jeweilig @ orhandenen Spannung in Tätigkeit tritt, so bringt eine derartige Anordnung verschiedene Nachteile mit sich. Der Überstromregler begrenzt nämlich den CJberstrom unabhängig davon, ob dieser durch Kurzschluß oder Überlast hervorgerufen wird; die Erregung wird in beiden Fällen herabgedrückt, während dies nur bei Kurzschlußströmen erforderlich ist. Eine starke Spannungsabsenkung bei Überlast ist dagegen sehr störend. Durch das Ansprechen des Strombegrenzungsreglers bei Überlast kann der Betrieb empfindlich gestört werden, wenn die Abzweige mit N ullspannungsauslösungen versehen sind; außerdem fallen die meisten Motoren und Umformer außer Tritt. Man könnte der Überlastung dadurch Rechnung tragen, daß der Regler auf eine Stromstärke eingestellt wird, die über dem maximal zulässigen Überlastungsstrom liegt. Dadurch würde aber die Empfindlichkeit der Einrichtung verringert. Die genannten Nachteile können in bekannter Weise dadurch beseitigt werden, daß die Strombegrenzung nicht nur strom-, sondern auch spannungsunabhängig gemacht wird, indem die Regelorgane des Strombegrenzungsreglers durch einander entgegenwirkende, vom Strom und von der Spannung abhängige Spulen gesteuert werden. Ein solcher Regler begrenzt bei abgesunkener Spannung. wie es bei einem Kurzschluß der Fall ist, den Strom auf einen geringen Wert, während bei nicht oder nur wenig abgesunkener Spannung die Stromstärke einen wesentlich höheren Betrag annehmen muß, bis der Strombegrenzungsregler zu arbeiten beginnt.
  • Gemäß der Erfindung ist nun die Einrichtung so getroffen, claß bei normaler Spannung der Strombegrenzungsregler wohl in Tätigkeit ist, ein Einwirken auf die Erregung aber verhindert ist, indem z. B. beim Tirrillregler die Kontakte durch ein besonderes Spannungsabfallsperrelais überbrückt werden. Erst bei einer um einen bestimmten Betrag abgesenkten Spannung wird dieüberbrückung aufgehoben, und der Strombegrenzungsregler tritt bei dem eingestellten Überstrom in Wirksamkeit. Ein besonderer Vorteil dieser Einrichtung besteht darin, daß dieses Spannungsabfallsperrelais an vorhandene Strombegrenzungsregler angebaut werden kann, ohne den Regler außer Betrieb setzen zu müssen, da das Relais nur an die entsprechenden Klemmen angeschlossen zu werden braucht. Eine Feldschwächung bei Überstrom ist durch diese Einrichtung ausgeschlossen, obwohl der Regler sehr empfindlich eingestellt werden kann.
  • Zweckmäßig wird das Sperrelais mit einem Zeitelement von beispielsweise 0,5 bis etwa 3 Sekunden einstellbar ausgerüstet. Dadurch kann bei Kurzschluß das Ansprechen des Stromreglers verzögert werden. Selbstverständlich kann man auch an dem Sperrelais noch weitere Kontaktvorrichtungen anbringen, so z. B. einen Arbeitskontakt, der die Zeitspule des Zwischenrelais des Strombegrenzungsreglers bei erfolgter Absenkung einschaltet, d. h. man würde bei Intätigkeittreten des Sperrelais sämtliche Vorgänge, wie das Regeln und Auslösen, freigeben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei ein Spannungsschnellregler nach dem Tirrillprinzip in Verbindung mit dem Strombegrenzungsregler und dem Sperrelais zur Steuerung eines gemeinsamen Reglerdifferentialrelais dienen. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß zwei spannungsabhänzize Sperrelais in der sogenannten oder je besondere Sperrelais für jedePhase verwendet werden. Desgleichen kann auch ein Doppelstrombegrenzungsregler verwendet werden oder für jede Phase ein besonderer Regler, damit je nach Art des Kurzschlusses die gewollte Wirkung erzielt wird.
  • In der Zeichnung bedeutet i die Erregermaschine, -- den Regelwiderstand für die Erregung der Erregermaschine, 3 einen Generator, q. einen Spannungsregler und 5 einen Strombegrenzungsregler. Die Stromspule 15 des Strombegrenzungsreglers ist an einen Stromwandler 6 .angeschlossen. 7 bezeichnet einen Spannungswandler, der einerseits die Spannungsspule 13 des Spannungsreglers, andererseits das Spannungsabfallrelais 2o speist. Die Regelkontakte 9 des Spannungsreglers und die Regelkontakte io des Strombegrenzungsreglers sind in Reihe geschaltet. Durch Öffnen eines dieser beiden hontalctpaare wird auch der Kontakt 12 des gemeinsamen Differentialrelais i i geöffnet und damit der Widerstand 2 in den Erregerstromkreis eingeschaltet. Die Erregerspannungsspulen des Spannungsreglers und des Strombegrenzungsreälers sind mit 8 bezeichnet und hintereinandergeschaltet. Die Dämpfung des Spannungsreglers 4 ist mit 16, die des Strombegrenzungsregler s 5 mit 17 bezeichnet. Die Spule 14. des Spannungsreglers kann vom Netzstrom erregt werden, wenn beispielsweise die Spannung beim Verbraucher konstant gehalten werden soll. 18 und. 1,9 sind Anschläge, die zugleich als Kontakte ausgebildet sein können. Parallel zu den Kontakten io des Strombegrenzungsreglers 5 liegt das Sperrrelais 2o, das seine Kontakte2i erst öffnet, wenn die Spannung des Generators bzw. des Netzes einen bestimmten Wert unterschreitet. Solange die Spannung oberhalb des eingestellten Betrages liegt, sind die Kontakte 1o durch die geschlossenen Kontakte 21 des Sperrelais 2o überbrückt. Der Strombegrenzungsregler kann zwar bei Überstrom in Tätigkeit sein, bleibt aber unwirksam, solange die Überbrücküng-der Kontakte io besteht. Erst wenn die Spannung unter den vorbestimmten Betrag gesunken ist, wenn also die Kontakte 21 durch das Sperrelais geöffnet werden, wird der Strombegrenzungsregler bei Überschreiten der eingestellten Stromstärke wirksam, da jetzt durch das Öffnen dieser Kontakte io auch die Kontakte 12 geöffnet werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung von Tirrillschnellreglern beschränkt, sondern kann auch bei anderen bekannten Regeleinrichtungen in analoger Weise verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur spannungsabhiingigen Strombegrenzung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spannungsabfallsperrrelais vorgesehen ist, durch das ein außer dem Spannungsregler angeordneter, dauernd in Tätigkeit befindlicher Strombegrenzungsregler so lange außer Wirkung gesetzt wird,' als die Spannung einen bestimmten Betrag nicht unterschritten hat.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannungsabfallsperrelais mit einem Zeitelement von einer bestimmten Einstellbarkeit ausgerüstet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an demSpannungsabfallsperrelais noch weitere Kontaktvorrichtungen angebracht sind, durch die eine Zeitspule des Zwischenrelais des Strombegrenzungsreglers bei erfolgter Spannungsabsenkung eingeschaltet wird.
DEL75481D 1929-06-22 1929-06-22 Einrichtung zur spannungsabhaengigen Strombegrenzung Expired DE569124C (de)

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