DE567175C - Zylinderbronziermaschine - Google Patents

Zylinderbronziermaschine

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DE567175C
DE567175C DEL75516D DEL0075516D DE567175C DE 567175 C DE567175 C DE 567175C DE L75516 D DEL75516 D DE L75516D DE L0075516 D DEL0075516 D DE L0075516D DE 567175 C DE567175 C DE 567175C
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DE
Germany
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cylinder
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bronzing
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Expired
Application number
DEL75516D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Robert Lontke
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Publication date
Application filed by Robert Lontke filed Critical Robert Lontke
Priority to DEL75516D priority Critical patent/DE567175C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE567175C publication Critical patent/DE567175C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G1/00Apparatus for bronze printing or for like operations

Description

  • Zy1inderbronziermaschine Die Erfindung betrifft eine Zylinderbronziermaschine, bei der die von den Zylindergreifern gehaltenen Bogen nach Durchlaufen des Bronzeauftragwerkes unter mehreren V erreiber- und Abstaubvorrichtungen hindurchgeführt und anschließend an die letzte Abstaubvorrichtung von Auslegergreifern erfaßt und gestapelt werden, deren Neuheit darin besteht, daß die V erreiber- und Abstaubvorrichtungen aus einer Mehrzahl von Gruppen bestehen. deren jede aus einzelnen oder mehreren Verreibern und quer zur Umlaufrichtung des Zylinders gegenläufig sich bewegenden, endlosen Abstaubbändern zusammengesetzt ist, und die in dichter Reihenfolge um den Zylindermantel herum hintereinander so angeordnet sind, daß die einzelnen oder mehreren Verreiber und Abstaubbänder abwechselnd aufeinanderfolgen.
  • Bei den bekannten Zylinderbronziermaschinen bestehen die Abstaubvorrichtungen aus rotierenden Bürstenwalzen, vermittels deren jedoch ein sauberes Abstauben der Bogen nicht gewährleistet ist, so daß diese Maschinen zum Herstellen von hochwertigen Arbeiten z. B. in Deutschland seit Jahrzehnten nicht mehr benutzt werden. Die Zylinderbronziermaschinen haben den Flachbronziermaschinen gegenüber außer der verhältnismäßig kurzen Baulänge den Vorteil, daß die Bogen durch Greifer erfaßt, von ihnen während des Durchganges durch die ,Maschine gehalten und somit die Bogen vor einer Beschädigung bewahrt werden. Mit Rücksicht auf die Mängel der Zylinderbronziermaschinen ging man auf die Flachbronziermaschinen über, bei denen mit Verreiber zusammenarbeitende Abstaubwalzen gruppenweise einzeln oder mehrfach abwechselnd hintereinander angeordnet wurden. Es ist auch bereits bei Flachbronziermaschinen vorgeschlagen worden, 'abwechselnd hintereinander mehrere Gruppen von Verreiber- und Abstaubv orrichtungen vorzusehen, bei denen die Abstaubvorrichtungen aus endlos umlaufenden Abstaubbändern gebildet werden, die quer zum Bogen arbeiten und in ihrer Hintereinanderanordnung entgegengesetzte Bewegungsrichtungen -erhalten. Bei dieser Anordnung der Abstaubvorrichtungen besteht insbesondere bei empfindlichen Papieren, z. B. Seidenpapier, Zellophan oder anderen sehr dünnen Folien, die Gefahr, daß die Bogen während ihres Durchganges durch die Maschine an den Seiten beschädigt werden; da die Bogen nur lose auf dem Bogentransporttuch aufliegen.
  • Die Erfindung bezweckt deshalb die Schaffung einer Zylinderbronziermaschine unter Beibehaltung der bei diesen Maschinen verwendeten Greifervorrichtungen für die Mitnahme der Bogen und Ausbildung dieser Maschine mit den bei Flachbronziermaschinen bekanntgewordenen, gruppenweise und abwechselnd hintereinander angeordneten Bänderabstaubvorrichtungen, durch welche Kombination die bisherigen Nachteile derZylinderbronziermaschine beseitigt werden, außerdem aber auch die bei der Verarbeitung sehr empfindlicher Papiere mit Flachbronziermaschinen sich ergebenden Bogenbeschädigungen in Fortfall kommen. Es sind bereits Zylinderbronziermaschinen bekannt, bei denen außer ihren aus Walzen gebildeten Abstaubvorrichtungen ein umlaufendes Abstaubband vorgesehen ist. In dieser Anordnung wirkt jedoch das Band nachteilig in der Maschine, denn das sich von der einen Seite nach der anderen Seite bewegende Band zieht die Bogen in dieser Richtung nach der Seite, so daß Beschädigungen der Bogen eintreten. Es sind ferner Zylinderbronziermaschinen bekannt, bei denen quer zur Umlaufrichtung des Zylinders arbeitende, gegenläufig sich bewegende, endlose Verreiber und Abstaubbänder vorgesehen sind. Diese Bänder, die in beliebiger Anzahl hintereinander angeordnet sein können, bearbeiten jedoch den vom Zylinder mitgenommenen Bogen nicht auf der ganzen Bogenbreite, sondern jedes Band bestreicht, da es sich von der Mitte aus schräg nach der Außenseite des Bogens zu bewegt, etwa nur die Hälfte des Bogens. Außerdem sind diese Bänder nicht in mehreren, hintereinander angeordneten Gruppen von Verreiber- und Abstaubvorrichtungen vorgesehen. Ein einwandfreies, sauberes Bronzieren des Bogens wird durch diese Anordnung nicht erzielt, da, sofern nicht eine sehr große Anzahl von derartigen Bändern verwendet wird, insbesondere ein intensives Verreiben der Bronze ebensowenig zu erwarten ist wie das saubere Abstauben des überschüssigen Bronzepulvers. Die Erfindung ist in der Zeichnung in Abb. r in einem Ouerschnitt und in Abb. z in DraufOsicht in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Darin bedeuten a den umlaufenden Zylinder, b die Bogengreifervorrichtung, c das Bronieauftragwerk, d, dl Verreibervorrichtungen, e, e1 Abstaubvorrichtungen, f die Ausführungswalze, g die mit Greifern arbeitende.Stapelvorrichtung für die Bogen.
  • Die bei #r zur Anlage kommenden Bogen werden durch an sich bekannte Greifer b an ihrer vorderen .Kante erfaßt und mitgenommen. Da sie an der die Gefahr bildenden Kante am Zylindermantel festgehalten werden, ist ein einwandfreier Durchgang gewährleistet. Bronzeauftragwerk c und Verreibervorrichtung d werden in ihren Einzelheiten und Funktionen als bekannt vorausgesetzt.
  • Die Abstaubvorrichtung kann in den verschiedenen bei Flachbronziermaschinen bekanntgewordenen Ausführungen gewählt werden. So kann diese gebildet werden aus einem oder mehreren Abstaubbändern, die beiderseits des Zylinders über je eine Umlaufrolle geführt sind, wobei die Bänder in der Hintereinanderanordnung entgegengesetzte Bewegungsrichtungen erhalten. Sie kann aber auch gebildet werden aus einem oder mehreren Abstaubbändern, die beiderseits über zwei Umlaufrollen k, hl und außerdem über eine auf senkrechter Achse gelagerte Umleitrolle i geführt sind, so daß beide Trümer des Bande zur Abstaubarbeit angesetzt werden und die entgegengesetzte Bewegungsrichtung ohne weiteres hervorgerufen wird (vgl. Abb. a). Zweckmäßig ist, die eine Umführungsrolle hl (Anlaufseite) nach einwärts zu versetzen und als lose Rolle auszubilden.
  • Die einzelnen Bänder werden in bekannter Weise mit einer Spannvorrichtung versehen, durch die Längenänderungen des Bandes selbsttätig ausgeglichen werden.
  • Der Antrieb der Bänder erfolgt durch die angetriebene Welle k, auf der die Umlaufrollen la befestigt sind. Diese Welle dient gleichzeitig zur@-Betätigung der Verreibervorrichtungen e, e1, deren einzelne Verreiber durch Exzenter in hin und her gehende Bewegungen versetzt werden. Bei- der Hintereinanderanordnung mehrerer Abstaubvorrichtungen und Verreibervorrichtungen um den Zylinder herum wird die Antriebswelle zweckmäßig als Gelenkwelle ausgebildet.
  • Anschließend an die letzte Abstaubvorrichtung bzw. die Ausführungswalze f werden die Bogen durch einen Greifer erfaßt und an eine Stapelvorrichtung g abgegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zylinderbronziermaschine, bei der die von den Zylindergreifern gehaltenen Bogen nach Durchlaufen des Bronzeauftragwerkes unter mehreren Verreiber- und Abstaubvorrichtungen hindurchgeführt und anschließend an die letzte Abstaubvorrichtung von den Auslegegreifern erfaßt und gestapelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verreiber- und Abstaubvorrichtungen aus einer Mehrzahl von Gruppen bestehen, deren jede aus einzelnen oder mehreren Verreibern und quer zur Umlaufrichtung des Zylinders gegenläufig sich bewegenden, endlosen Abstaubbändern zusammengesetzt ist, und die in dichter Reihenfolge um den Zylindermantel herum hintereinander so angeordnet sind, daß die einzelnen oder- mehreren Verreiber und Abstaubbänder abwechselnd aufeinanderfolgen.
DEL75516D 1929-06-28 1929-06-28 Zylinderbronziermaschine Expired DE567175C (de)

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DEL75516D DE567175C (de) 1929-06-28 1929-06-28 Zylinderbronziermaschine

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DE567175C true DE567175C (de) 1932-12-29

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