DE556473C - Verfahren zur Darstellung von Azofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Azofarbstoffen

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DE556473C
DE556473C DE1930556473D DE556473DD DE556473C DE 556473 C DE556473 C DE 556473C DE 1930556473 D DE1930556473 D DE 1930556473D DE 556473D D DE556473D D DE 556473DD DE 556473 C DE556473 C DE 556473C
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Germany
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sulfonic acid
oxynaphthalene
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dyes
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Application number
DE1930556473D
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English (en)
Inventor
Dr Hugo Schweitzer
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/10Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group
    • C09B29/16Naphthol-sulfonic acids
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/02General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using azo dyes

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Description

  • Verfahren zur Darstellung von Azofarbstoffen Es wurde gefunden, daß man zu wertvollen Monoazofarbstoffen gelangt, wenn man aromatische Diazoverbindungen mit i-Oxynaphtlialin-3 - 6-disulfonsäureamiden, ihren `-Substitutionsprodukten sowie ihren in 8-Stellung durch Halogen substituierten Abkömmlingen oder mit i-Oxynaphthalin-3 -7-distIlfonsäureamiden oder ihren N-Substitutionsprodukten kuppelt.
  • Die so gewonnenen Azofarbstoffe ergeben auf Wolle klare Färbungen, die sich durch gute Lichtechtheit, eine sehr gute Wasch- und Walkechtheit und ein einwandfreies Egalisierungsvermögen auszeichnen. Auch zur Darstellung von Farblacken sowie für den Zeugdruck sind die neuen Farbstoffe sehr geeignet. Beispiel i 17,3 Gewichtsteile Anilin-2-sulfonsäure werden in der üblichen Weise dianotiert. Die Diazoverbindung läßt man in eine sodaalkalische Lösung von 48,2 Gewichtsteilen i-Oxynaphthalin - 3 - 6 - dis@ulfonsäuredi-(N-methylaniäd) -einlaufen. Ist die Kupplung beendet, salzt man den Farbstoff aus, saugt ihn ab und trocknet ihn.
  • Er färbt auf Wolle ein klares Orange von guter Walkechtheit, Lichtechtheit und gutem Egalisierungsvermögen.
  • Ersetzt man die Anilin-2-sulfonsäure durch die 4-Methoxy-i-aminobenzol-2-sulfonsäure oder die 4-Methyl-i-aminobenzol-2-sulfonsäure oder die 4-Acetylamino-i-aminobenzol-2-sulfonsäure, so erhält man blaustichige Rot von ähnlichen Eigenschaften.
  • Beispiel e 18,7 Gewichtsteile 4-Methyl-i-aminobenzol-2-sulfonsäure werden in der üblichen Weise dianotiert. Die Diazoverbindung läßt man in eine sodaalkalische Lösung von 45,4 Gewichtsteilen i-Oxynaphthalin-3 - 6-disulfonsäuredianilid einlaufen. Ist die Kupplung beendet, arbeitet man den Farbstoff in der üblichen Weise auf. Er färbt auf Wolle ein gelbliches Rot von guter Walk- und Lichtechtheit sowie gutem Egalisierungsvermögen.
  • Ersetzt man die 4-Methyl-i-aminoben7:ol-2-sulfonsäure durch andere Aminosulfonsäuren der Benzolreihe und das i-Oxynaphthalin-3 - 6-disulfonsäiuredianilid durch entsprechende Chloranilide, Toluidide usw., so entstehen Farbstoffe von ähnlichen Eigenschaften.
  • Beispiel 3 2o,7 Gewichtsteile 4-Chlor-i-aminobenzol-2-sulfonsäure werden in der üblichen Weise dianotiert. Die Diazoverbindung läßt man in eine sodaalkalische Lösung von 545 Gewichtsteilen i-Oxynaphthalin-3 - 6,disulfonsäuredi-(N-oxäthylanüid) einlaufen. Ist die Kupplung beendet, arbeitet man den Farbstoff in der üblichen Weise auf. Er färbt auf Wolle ein gelbstichiges Rot. Die sehr gleichmäßige Färbung ist licht- und walkecht.
  • Ersetzt man die 4-Chlor-i-aminobenzol-2-sulfonsäure durch andere Aminosulfonsäuren der Benzolreihe, wie etwa die 4-Aminoacetanilid-3-sulfonsäure, die 4-Methyl-i-aminobenzol-2-sulfonsäure, so entstehen Farbstoffe von ähnlichen Eigenschaften. Beispiel i 8,7 Gewichtsteile 4-Methyl-i-aminobenzol-2-sulfonsäure werden in der üblichen Weise dianotiert. Die Diazoverbindung läßt man ' in eine sodaalkalische Lösung von 56,8 Gewichtsteilen i-Oxynaphthalin-3 # 6-disulfonsäuredi-(3'-aoetylaminoanilid) einlaufen. Ist die Kupplung beendet, arbeitet man den Farbstoff nach bekannten Methoden auf.
  • Er färbt auf Wolle ein klares gelbstichiges Rot von sehr guter Walk- und Lichtechtheit sowie sehr gutem Egalisierungsvermögen.
  • Ersetzt man das i-Oxynaphthalin-3 # 6-disulfonsäuredi- (3'-acetylaminoanilid) durch das i - Oxynaphthalin - 3 . 6 - disulfonsäuredi-(4'-acetyl@amino:anili@d) oder die 4-Methyli-aminobenzol-2-sulfonsäure durch andere Aminosulfonsäuren der Benzolreihe, so erhält man Farbstoffe von ähnlichen Eigenschaften. Beispiel s 18,7 Gewichtsteile 4-Methyl-i-aminobenzol-2-sulfonsäure werden, wie üblich, dianotiert. Die Diazoverbindung läßt man in eine sodaalkalische Lösung von 48,8 Gewichtsteilen 8-Chlor-i-oxynaphthalin-3 # 6@disulfonsäuredianilid einlaufen. Ist die Kupplung beendet, arbeitet man den Farbstoff auf. Er färbt auf Wolle ein klares Rot, das sehr licht- und walkecht ist und sehr gut egalisiert.
  • Beispiel 6 26,7 Gewichtsteile i-Amino-2-äthoxynaphthalin-6-sulfonsäure werden, wie üblich, dianotiert. Die Diazoverbindung läßt man in eine södaalkalische Lösung von 56,8 Gewichtsteilen i - Oxynaphthalin-3 # 6-disulfonsä@uredi-(3'-acetylamidoanili(1) einlaufen. Nach beendeter Kupplung salzt man den Farbstoff aus, saugt ihn ab, preßt und trocknet ihn.
  • Er färbt auf Wolle ein klares, wasch- und walkechtes Violett von sehr gutem Egalisierungsvermögen.
  • Ersetzt man das i-Oxynaphthalin-3 # 6-disulfonsäuredi - (3' -acetylaminoanilid) durch das i - Oxynaphthalin - 3 # 6 - disulfonsäuredi-(4'-acetylaminoanilid), so entsteht ein Farbstoff von ähnlichen Eigenschaften.
  • Beispiel ? 13,7 Gewichtsteile Anthranilsäure werden in bekannter Weise dianotiert. Die Diazoverbindung läßt man in eine sodaalkalische Lösung des Natriumsalzes von 54,5 Gewichtsteilen i - Oxynaphthalin-3 # 6-disulfonsäuredi-(N-oxäthylanilid) einlaufen. Ist die Kupplung beendet, arbeitet man den Farbstoff in der üblichen Weise auf.
  • Er färbt auf Wolle ein Rot von guter Walkechtheit und gutem Egalisierungsvermögen.
  • Ersetzt man die Anthranilsäure durch die 4-Chlor-i-aminobenzol-2-carbonsäure, so entsteht ein Farbstoff von ähnlichen Eigenschaften. Beispiel 8 17,3 Gewichtsteile Anilin-4-sulfonsäure werden .in der üblichen Weise dianotiert. Die Diazoverbindung läßt man in eine sodaalkalische Lösung von 3o,2 Gewichtsteilen i-Oxynaphthalin-3 # 6-disulfonsäurediamid einlaufen. Ist die Kupplung beendet, salzt man den Farbstoff aus, saugt ihn ab und trocknet ihn.
  • Er färbt auf Wolle ein Rot von guter Walkechtheit und gutem Egalisierungsvermögen.
  • Ersetzt man die Anilin-4-sulfonsäure durch die Anilin-2-sulfonsäure oder die 4-Methoxyi-aminobenzol-2-sulfonsäure, so entstehen Farbstoffe von ähnlichen Eigenschaften.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß dianotierte aromatische Aminosulfon- oder -carbonsäuren mit i-Oxynaphthalin-3 # 6-disulfonsäureamiden, ihren N-Substitutionsprodukten bzw. ihren in 8-Stellung durch Halogen substituierten Derivaten oder mit i-Oxynaphthalin-3 # 7-disulfonsäureamiden oder ihren N-Substitutionsprodukten gekuppelt werden.
DE1930556473D 1930-05-25 1930-05-25 Verfahren zur Darstellung von Azofarbstoffen Expired DE556473C (de)

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