DE555381C - Mehrfachadern, insbesondere Doppeladern, fuer Schaltzwecke in Fernmeldeanlagen - Google Patents

Mehrfachadern, insbesondere Doppeladern, fuer Schaltzwecke in Fernmeldeanlagen

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DE555381C
DE555381C DES90532D DES0090532D DE555381C DE 555381 C DE555381 C DE 555381C DE S90532 D DES90532 D DE S90532D DE S0090532 D DES0090532 D DE S0090532D DE 555381 C DE555381 C DE 555381C
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DE
Germany
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cores
telecommunications systems
multiple cores
twin
switching purposes
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Expired
Application number
DES90532D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
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Priority to AT125002D priority patent/AT125002B/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors

Landscapes

  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)
  • Communication Cables (AREA)

Description

In Fernmeldeanlagen, insbesondere in den Fernsprechämtern und Verstärkerämtern, werden zum Verbinden von Kabeln und Gestellen und zum Beschälten von Gestellen meist Mehrfachadern, insbesondere Doppeladern, verwendet, die in den Kabelkanälen und den Gestellen zu Bündeln zusammengefaßt werden. Diese Bündel können Längen von 15 m oder mehr erreichen. In ihnen können leicht Nebensprechstörungen dadurch auftreten, daß die benachbarten Mehrfachadern gleiche Drallängen aufweisen. Diese gleichen Dralle kommen daher, daß ζ. Β. alle Doppeladern während der Herstellung mit genau gleichem Drall verseilt sind und in Längen von mehreren 100 Metern auf Trommeln aufgewickelt werden. Wenn nun solche Mehrfachadern zum Verbinden oder Beschälten benutzt werden, so werden im all-
ao gemeinen die dafür nötigen Längen, beispielsweise 15 m, von ein und derselben Trommel abgeschnitten und zu Bündeln zusammengefaßt. Wenn auch nidit die ungünstigsten Nebensprechwerte erreicht werden, weil solche gleichdrallige Mehrfachadern im allgemeinen nicht genau parallel in den Bündeln nebeneinanderliegen, so werden doch durch annähernd parallele Lagen schon ganz beträchtliche Störungen verursacht. Solche Störungen können nachträglich auch dadurch entstehen, daß bei Vornahme von Arbeiten an einem Bündel, beispielsweise durch Herausnahme oder durch Ergänzung einer Mehrfachader, zwei benachbarte gleichdrallige Mehrfachadern sich so gegeneinander verschieben, daß sie gleichphasig nebeneinander zu liegen kommen. Während man also in den Fernleitungen durch geeignete Wahl der Dralle und durch sorgfältigen Abgleich die Nebensprechstörungen möglichst beseitigt, verhindert man sie in den verhältnismäßig kurzen Verbindungsleitungen nicht. Man könnte nun ähnlich wie bei der Herstellung des Kabels selbst als Verbindungsleitungen Doppeladern benutzen, die alle verschiedenen Drall haben oder die sich aus Gruppen verschiedenen Dralls zusammensetzen. Hierdurch hat man eine gewisse Wahrscheinlichkeit, daß Nebensprechstörungen in den Verbindungsleitungen seltener auftreten. Jedoch ist man vom Zufall stark abhängig. Das gleiche trifft zu, wenn man solche Doppeladern verwendet, bei denen die Mehrfachadern mit periodisch sich ändernden Drallen verseilt sind. Auch dann ist die Gefahr, daß gleiche Drallphasen in benachbarten Doppeladern parallel zueinander auftreten, nicht beseitigt, wie es z. B. Abb. 1 zeigt. In dieser ist auf der Abszissenachse die Länge der Doppelader in Einheiten und auf der Ordinatenachse das Maß der jeweiligen Drallänge dieser Doppelader aufgetragen. Wie aus der
*) Von dem Patenlsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ernst Fischer in Berlin-Lichterfelde.
Abbildung ersichtlich ist, wächst der Drall der Doppeladern langsam bis zu einem Maximalwert (Punkt 2 des Linienzuges) an, um dann bis zum Minimalwert (Punkt 3 des Linienzuges) wieder abzusinken und darauf von neuem auf den Maximalwert anzusteigen usf. Würde man nun beispielsweise von einer solchen Doppelader Stücke von einigen Metern Länge, z. B. zufällig an den Punkten 2 der Abbildung, abschneiden und diese zu einem Doppeladerbündel zusammenfassen, so wurden diese Doppeladern dann im Doppeladerbündel mit ihren Drallphasen parallel zueinander liegen und erhebliche Neben-Sprechstörungen zur Folge haben können.
Um nun ein solches Parallelliegen gleicher Drallphasen und dadurch auch Nebensprechstörungen mit Sicherheit zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, als Mehrfachadern, insbesondere Doppeladern, für Schaltzwecke in Fernmeldeanlagen solche zu verwenden, deren Drallängen über :lie ganze Länge der Mehrfachadern hin möglichst unregelmäßig verteilt sind. Von einer derartigen Doppelader können dann an jeder beliebigen Stelle die erforderlichen Stücke abgeschnitten und zum Bündel zusammengefaßt werden, ohne daß die Möglichkeit besteht, daß Nebensprechstörungen auftreten.
Die Abb. 2 zeigt als Ausführungsbeispiel ein Drallschema einer Doppelader gemäß der Erfindung. Auf der Abszissenachse ist die Länge der Doppelader nach Einheiten angegeben, und auf der Ordinatenachse sind die Drallängen in Einheiten eingezeichnet.
Das Wesentliche der Erfindung ist demnach, daß die Mehrfachadern möglichst ungleichmäßig verdrallt sind. Wenn man dann von einer Trommel, welche nach der Erfindung hergestellte Mehrfachadern enthält, beispielsweise eine Reihe von 15 m langen Stücken abschneidet und diese Stücke zu Bündeln zusammenfaßt, so werden mit großer Sicherheit Nebensprechstörungen vermieden.

Claims (2)

45 Patentansprüche:
1. Mehrfachadern, insbesondere Doppeladern, für Schaltzwecke in Fernmeldeanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Drallängen über die ganze Länge möglichst unregelmäßig verteilt sind.
2. Doppeladernbündel für Schaltzwecke in Fernmeldeanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einem Bündel gehörigen Doppeladern von einer oder mehreren Doppeladern nach Anspruch 1 abgeschnitten sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES90532D 1929-03-16 1929-03-16 Mehrfachadern, insbesondere Doppeladern, fuer Schaltzwecke in Fernmeldeanlagen Expired DE555381C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES90532D DE555381C (de) 1929-03-16 1929-03-16 Mehrfachadern, insbesondere Doppeladern, fuer Schaltzwecke in Fernmeldeanlagen
AT125002D AT125002B (de) 1929-03-16 1930-03-13 Mehrfachadern, insbesondere Doppeladern für Schaltzwecke in Fernmeldeanlagen.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES90532D DE555381C (de) 1929-03-16 1929-03-16 Mehrfachadern, insbesondere Doppeladern, fuer Schaltzwecke in Fernmeldeanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE555381C true DE555381C (de) 1932-07-21

Family

ID=7515893

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DES90532D Expired DE555381C (de) 1929-03-16 1929-03-16 Mehrfachadern, insbesondere Doppeladern, fuer Schaltzwecke in Fernmeldeanlagen

Country Status (2)

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AT (1) AT125002B (de)
DE (1) DE555381C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025028B (de) * 1955-02-11 1958-02-27 Maerkische Kabelwerke Ag Vorrichtung zur kontinuierlichen AEnderung der Drall- bzw. Schlaglaengen bei der Verseilung von Fernsprechadern oder Adergruppen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025028B (de) * 1955-02-11 1958-02-27 Maerkische Kabelwerke Ag Vorrichtung zur kontinuierlichen AEnderung der Drall- bzw. Schlaglaengen bei der Verseilung von Fernsprechadern oder Adergruppen

Also Published As

Publication number Publication date
AT125002B (de) 1931-10-26

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