DE543454C - Verfahren zum Anschuetten von Halden in Tagebauen mittels Abraumfoerderbruecke - Google Patents

Verfahren zum Anschuetten von Halden in Tagebauen mittels Abraumfoerderbruecke

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DE543454C
DE543454C DEA44871D DEA0044871D DE543454C DE 543454 C DE543454 C DE 543454C DE A44871 D DEA44871 D DE A44871D DE A0044871 D DEA0044871 D DE A0044871D DE 543454 C DE543454 C DE 543454C
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heaps
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DEA44871D
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Allgemeine Transportanlagen GmbH ATG
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Allgemeine Transportanlagen GmbH ATG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/28Piling or unpiling loose materials in bulk, e.g. coal, manure, timber, not otherwise provided for

Description

  • Verfahren zum Anschütten von Halden in Tagebauen mittels Abraumförderbrücke Dem geologischen Aufbau entsprechend bestehen die Deckgehirge über Braunkohlen-oder ähnlichen Ablagerungen häufig aus Schichten von verschiedener Tragfähigkeit und verschiedenem Gewicht. Beispielsweise ist die obere Schicht häufig Sand-, darunter liegen zuweilen Ton, Letten, Kies oder andere Gebirgsmassen.
  • Wird in Tagebauen die Abraumbewegung mittels Förderbrücke bewerkstelligt, so ist es zweckmäßig, den Aufbau der Halde so vorzunehmen, daß sie. möglichst standsicher wird. Es empfiehlt sich also, die verschiedenen Schichten des Deckgebirges, soweit angängig, getrennt zu gewinnen und an der Halde, je nach ihrer Eignung, auch wieder -in verschiedenen Schichten abzulagern. Die tragfähigen Schichten, z. B. Kies und Sand, wird man zweckmäßig zuerst abstürzen, so d.aß sie die untere Schicht der Halde bilden. Dagegen wird man darauf sehen, beispielsweise Tonmassen immer oben abzulagern, da dieselben erfahrungsgemäß leicht abrutschen' und daher keinerlei Druck von <larüberliegenden oder in dieselbe eingelagerten Gebirgen aus anderem Material, z. B. Kies oder Sand, ausgesetzt sein sollen.
  • Gemäß der Erfindung werden die in bekannter Art schichtenweise abgelagerten Massen so angeschüttet, daß eine untere tragfähige Hallenschicht mit welliger Oberfläche entsteht, so daß die Wellen der unteren I-1.aldenschicht dem Abrutschen des darüber liegenden Hallenteiles entgegenwirken.
  • Die Wellen der unteren Schicht, die parallel zur Fahrtrichtung laufen, wirken dabei einem Abrutschen des .darüberliegenden Haldenteiles entgegen, was besonders beim Anschütten von unigewöhnlich hohen Halden von großem Vorteil ist. Da das Material, das zum Aufbau der unteren Schicht von der Brücke abgestürzt wird, aus großer Höhe herabfällt, schlägt es sich erfahrungsgemäß sehr fest, so daß die einzelnen Wellenberge auch die nötige innere Festigkeit -gegen Abschieben besitzen. Die Absturzstellen sind z. B. an der Förderbrücke .in bekannter Weise so angeordnet, daß vor dem haldenseitigen Fahrwerk eine Unterlage für die Fahrgleise und hinter demselben die wellige Unterlage sowie der darüberliegende Haldenteil aufgeschüttet wird. Je nach den örtlichen Verhältnissen aber kann das hallenseitige Fahrwerk auf .dem Liegenden, auf der Kohle oder auch auf der Oberfläche der Gesamthalde laufen. In diesem Falle erfolgt das Anschütten der unteren Schicht sinngemäß jeweils hinter oder vor dem hallenseitigen Stützwerk.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in Seitenansicht schematisch dargestellt.
  • Die ,den Tagebau ganz oder teilweise überspannende Abraumförderbrücke a stützt sich einerseits auf das Deckgebirge und andererseits auf die aufgeschüttete Halde oder eine Zwischenberme derselben oder auf die Kohle bzw. das Liegende. Die von den Gewinnungsgeräten b, c abgeräumten Deckgebirgsmassen werden mittels Förderern d, e, die im Brückengerüst liegen, über die Grube gefördert und auf Halde geschüttet. Erfindungsgemäß erfolgt der Abwurf so, daß,die Brücke zuerst die untere aus tragfähigem Material bestehende Hallenschicht f ,;mit stark -,velliger Oberfläche anschüttet und sodann auf dieselbe den oberen, aus weniger tragfähigen Massen bestehenden Hallenteil g nachschüttet. Die einzelnen Wellenberge der unteren Schicht f besitzen die nötige innere Festigkeit, um dem Abrutschen des oberen Hallenteiles g entgegenzuwirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Anschütten von Halden in Tagebauen mittels Abraumförderbrükken, dadurch gek ennzeichnet, daß die mittels der Förderbrücke in bekannter Art schichtenweise abzulagernden Massen mit welliger Oberfläche angeschüttet werden, so .daß die Wellen der unteren Hal@denschicht dem Abrutschen des darüber biegenden Hallenteiles entgegenwirken.
DEA44871D Verfahren zum Anschuetten von Halden in Tagebauen mittels Abraumfoerderbruecke Expired DE543454C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4101019A (en) * 1973-11-07 1978-07-18 Satterwhite Charles R Aerial conveyor system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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