DE516901C - Elektrische Entladungsroehre mit Wehneltkathode - Google Patents

Elektrische Entladungsroehre mit Wehneltkathode

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DE516901C
DE516901C DEN31193D DEN0031193D DE516901C DE 516901 C DE516901 C DE 516901C DE N31193 D DEN31193 D DE N31193D DE N0031193 D DEN0031193 D DE N0031193D DE 516901 C DE516901 C DE 516901C
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tungsten
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electric discharge
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DEN31193D
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Inventor
Karel Van Gessel
Wilhelmus Van Wyk
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Koninklijke Philips NV
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Philips Gloeilampenfabrieken NV
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    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/14Solid thermionic cathodes characterised by the material
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  • Solid Thermionic Cathode (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
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Description

Tn elektrischen Entladungsröhren werden oft Wehneltkathoden verwendet, deren Kern aus Wolfram besteht. Während der Herstellung der Röhren müssen solche Kerne zur S Beseitigung der im Wolfram enthaltenen Gase auf hohe Temperatur erhitzt werden, da, falls dies nicht geschähe, die Gase im Betrieb der Röhre frei werden und die rationelle Wirkungsweise der Entladungsröhre gefährden könnten.
Bei dieser Erhitzung, die oft vor dem Anbringen in den Entladungsröhren erfolgt, werden die aus Wolfram bestehenden Glühkörper brüchig, so daß die mechanische Festigkeit der Körper wesentlich geringer und das Anbringen der Körper in den Entladungsröhren sehr erschwert wird.
Nach der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, daß die Kerne der Wehneltkathoden nicht ganz aus Wolfram, sondern aus einem Manteldraht mit einem aus einer zusammenhängenden Wolframschicht bestehenden Mantel und mit einem Kern aus einem Metall, das bei höherer Temperatur als Wolfram brüchig wird, hergestellt werden. Zweckmäßig besteht der Kern des Glühkörpers aus Molybdän.
Wenn auch der Wolframmantel des nach der Erfindung verwendeten Glühkörpers beim Erhitzen brüchig wird, kann durch geeignete Wahl des Stoffes, aus dem der Kern des Glühkörpers besteht, und der Dicke des Wolframmantels dennoch ein genügend widerstandsfähiger Körper erhalten werden. Zweckmäßig ist die Dicke des Wolframmantels geringer als 15 0I0 der Dicke des Glühkörpers, z. B. 3 bis 10 0J0.
Die Erfindung ist an Hand eines Beispiels näher erläutert.
Als Ausgangsstoff für den Glühkörper der herzustellenden Entladungsröhre wird ein Stoff gewählt, der bei einer höheren Temperatur als Wolfram brüchig wird, z. B. ein Molybdän draht, der einen Durchmesser von 1500 μ aufweisen kann. Dieser Draht wird mit einem Wolframhäutchen beispielsweise derart überzogen, daß der Mantel draht einen Durchmesser von 1580 μ aufweist. Dieses Überziehen mit Wolfram kann in bekannter Weise derart erfolgen, daß der Molybdändraht ζ. B. auf 17000 C in einer Atmosphäre erhitzt wird, die eine flüchtige Wolframverbindung, wie Wolframhexachlorid, enthält. Der so gebildete Manteldraht kann zu einem
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Karel van Gessel und Wilhelmus van Wyk in Eindhoven, Holland.
Draht mit kleinerem Durchmesser gezogen werden. Es empfiehlt sich, den gezogenen Draht vor seiner Weiterverarbeitung dadurch zu prüfen, daß man ihn in eine Flüssigkeit eintaucht, die Wolfram nicht angreift, wohl aber den Stoff, aus dem der Kern besteht. Die Stellen, wo der Kernstoff nicht mit Wolfram überzogen ist, können durch diese Maßnahme sichtbar gemacht werden, so daß ίο man einen Überblick über das Maß gewinnen kann, in dem der Kernstoff mit dem Wolfram überzogen ist.
Besteht der Kern des Manteldrahtes aus Molybdän, so kann man den Draht beispielsweise in eine Mischung konzentrierter Schwefelsäure und starker Salpetersäure eintauchen.
Es ist gefunden worden, daß ein in der beschriebenen Weise hergestellter Glühkörper auf eine höhere Temperatur erhitzt werden kann, ohne wesentlich an mechanischer Festigkeit zu verlieren, als ein ganz aus Wolfram bestehender Glühkörper; Infolgedessen kann der Körper vor seinem Anbringen in der Entladungsröhre entgast werden, ohne brüchig zu werden, und unbedenklich den erforderlichen Formveränderungen unterworfen werden.
Der Glühkörper wird in bekannter Weise mit einem stark elektronenemittierenden Stoff, wie einem Erdalkalimetall oder einem Erdalkalimetalloxyd, überzogen und dann als Wehneltkathode verwendet. Das Erdalkalimetall kann z. B. auf den Glühkörper aus dem Dampf niedergeschlagen werden, der durch Zersetzung einer in der Röhre, z. B. auf einer Anode, befindlichen Erdalkalimetallverbindung entwickelt wird, die beispielsweise aus Bariumazid besteht. Gewünschtenfalls kann zwischen dem Wolframmantel und dem elektronenemittierenden Stoff ein weiteres Material, z. B. Kupfer, angebracht werden. Gegenüber einer Wehneltkathode, die aus einem unmittelbar mit einem Erdalkalimetall überzogenen Molybdändraht besteht, weist die beschriebene Kathode den Vorteil auf, daß zwischen dem Erdalkalimetall und dem Molybdän keine Verbindungen gebildet werden.
Die Entladungsröhren nach der Erfindung, die luftleer sein können, lassen sich für verschiedene Zwecke, z. B. zum Empfangen und Verstärken von elektrischen Schwingungen, als Senderröhre und zum Gleichrichten von Wechselströmen, verwenden. Vorteilhaft können die verschiedenen Glühkörper in Entladungsröhren verwendet werden, die mit Gas, z. B. einem Edelgas, gefüllt sind.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrische Entladungsröhre mit Wehneltkathode, dadurch gekennzeichnet, daß die emittierende Substanz der Kathode auf einem Manteldraht angebracht ist, der einen aus einer zusammenhängenden Wolframschicht bestehenden Mantel und einen Kern aus einem Metall aufweist, das bei höherer Temperatur als Wolfram brüchig wird.
2. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern des Manteldrahtes aus Molybdän besteht.
3. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des aus dem Wolfram bestehenden Mantels geringer ist als 15 °/0 der Stärke des Glühkörpers.
DEN31193D 1928-11-30 1929-11-22 Elektrische Entladungsroehre mit Wehneltkathode Expired DE516901C (de)

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US1954189A (en) 1934-04-10
FR685521A (fr) 1930-07-11
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