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Vorrichtung zum Zerstäuben flüssiger oder feuchter Rohstoffe, insbesondere
Lebensmittel Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zerstäuben flüssiger
oder feuchter Rohstoffe, wie Milch, Rahm, Fruchtsäfte, Malzextrakte, Eier u. dgl.
Man hat bereits vorgeschlagen, den zu behandelnden Rohstoff in fein verteilter Form
innerhalb einer Trockenkammer unter die Einwirkung von wirbeligen Luftströmen zu
setzen, welche durch in die Trockenkammer tangential einmündende Kanäle eingeblasen
werden. Bei :'ersuchen mit einer derartigen Vorrichtung hat sich herausgestellt,
daß die Wirksamkeit und Gleichmäßigkeit der Trocknung des zu behandelnden Rohstoffes
außer von der Form und Stärke der in der Trockenkammer erzeugten Luftwirbel in hohem
Maße von der Gleichmäßigkeit der Zerstäubung dieses Rohstoffes abhängig ist. Bei
der bekannten Ausführung der Vorrichtung kann jedoch eine gleichmäßige Zerstäubung
fast niemals erzielt werden, da die meisten Rohstoffe auf ihrem Wege zu der Zerstäubungsdüse
sich mit Luftbläschen durchsetzen und überhaupt eine ungleichmäßige Dichte annehmen.
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Dieseln "Z achteil wird nach der Erfindung dadurch abgeholfen, daß
der zu behandelnde Rohstoff vor der Einführung in die Trockenkammer durch Absetzbehälter
geleitet und darin verdichtet wird. Es hat sich gezeigt, daß mit Hilfe dieser Absetzbeh;ilter
eine stets gleichmäßige Dichte des Rohstoffes vor dein Eintritt in die Zerstäubungsdüse
erzielt werden kann. Um bei der am meisten gebräuchlichen Ausführung der Vorrichtung,
bei welcher der in die Trockenkammer einzuführende Rohstoff einem Sammelbehälter
entnommen und mittels einer Pumpe der in die Trockenkammer mündendenZerstäubungsdüse
zugeführt wird, nach Belieben den Rohstoff aus dein Sammelbehälter unmittelbar oder
durch die Absetzbehälter der Pumpe zuführen zu können, ist der Absetzbehälter abschaltbar
an den Sammelbehälter angeschlossen und durch eine mit einem Ouerschnittsregler
ausgerüstete Leitung neben der in bekannter `'eise unmittelbar aus dem Sammelbehälter
gespeisten Leitung mit der erwähnten Pumpe verbunden.
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Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung teilweise iln senkrechten
Schnitt, teilweise in Ansicht dargestellt.
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Die zu behandelnde Flüssigkeit wird in einem Behälter io vorrätig
gehalten und iin Kreislauf durch eine Leitung i i einer Schleuderpumpe 12, einer
Heizvorrichtung 13 und einer Rücklaufleitung 1d zunächst erhitzt und pasteurisiert.
Danach wird die Flüssigkeit mittels einer Schleuderpumpe 15 durch die
Leitungen
18 und 2o einer Schleuderpumpe 21 zugeführt, mittels welcher sie durch eine Heizvorrichtung
24 in eine Leitung 25 gefördert wird. Aus dieser Leitung 25 gelangt die Flüssigkeit
teilweise durch eine Abzweigung 32 in den Sammelbehälter B und teilweise durch eine
Abzweigung 33 in ein senkrechtes Rohr 26, das in der Nähe seines oberen Endes mit
einem waagerechten Rohr 27 verbunden ist. Letzteres ist mit einer Anzahl Ausspritzdüsen
28 versehen und um die Achse des Rohres 26 drehbar. Durch die Düsen 28 wird die
Flüssigkeit in feinen Strahlen in den Sammelbehälter B ausgespritzt. Das obere Ende
des senkrechten Rohres 26 ragt in einen Abzugstutzen 31 des Behälters B hinein und
ist mit einer Ouerstange 30 zur seitlichen Abstützung mit diesem Abzugstutzen
verbunden. In dem Sammelbehälter B ist ein Schwimmer 34 angeordnet, der von einer
mittels eines senkrechten Rohres 36 geführten verschiebbaren Hülse 35 getragen ist.
Ein an der letzteren schwenkbar befestigter Arm 37 ist mittels Gleitführungen 38
mit einem Schwenkhebel 39 verbunden. An dem letzteren greift eine Kette 4o an, welche
auf ein in der Leitung 18 angeordnetes Absperrventil 41 derart einwirkt, daß beim
Ansteigen des Schwimmers 34 das Absperrventil geschlossen und beim Sinken geöffnet
wird, so daß in dein Sammelbehälter B stets eine gleichbleibende Höhe des Flüssigkeitsspiegels
gewährt wird.
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Die oben beschriebenen Einzelheiten sind bereits bekannt. Nach der
Erfindung ist neben dein Sammelbehälter B ein damit kommunizierender Behälter 42
angeordnet, der sich mit Flüssigkeit aus dem Behälter B bis zur Höhe des Flüssigkeitsspiegels
in dem letzteren füllt. Dieser Behälter ist in der Nabe seines unteren Endes mit
dem unteren Ende des Sammelbehälters B mittels eines Rohres 43 verbunden, das mit
einer Absperrvorrichtung versehen ist, mittels welcher der Behälter 42 von dem Sammelbehälter
abgeschaltet werden kann. Oberhalb des Rohres 43 befindet sich die Flüssigkeit in
dem Behälter 42 annähernd im Ruhezustand, so daß sie sich in diesem Behälter absetzen
kann. Das untere Ende des Absetzbehälters 42 mündet in die mit einem Regelventil
46 versehene Saugleitung 44 einer Hochdruckpumpe 45. Mittels des Regelventils 46
kann der Zufluß zu der Hochdruckpumpe 45 aus dem Absetzbehälter 42 nach Belieben
eingestellt werden. -,\-eben der Leitung 44 mündet in bekannter Weise eine Leitung
47 in die Hochdruckpumpe 45, die mit der Förderleitung 23 der Pumpe 21 in Verbindung
steht, so daß die zu behandelnde Flüssigkeit auch unmittelbar der Hochdruckpumpe
45 zugeführt werden kann. Die Förderleitung 48 der Hochdruckpumpe 45 mündet durch
eine Zerstäubungsdüse 49 in die Trockenkammer A, worin in bekannter Weise unter
der Einwirkung von warmen Luftwirbeln die Trocknung des Rohstoffes vollzogen wird.
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Die aus dem Absetzbehälter 42 der Pumpe 45 zugeführte Flüssigkeit
besitzt eine 'größere Dichtigkeit, als sie bisher ohne diesen Absetzbehälter erzielt
werden konnte. Dadurch wird ein wesentlich gleichmäßigeres Arbeiten der Hochdruckpumpe
45 erzielt. Zugleich ergibt sich infolge der Beseitigung von Luftbläschen in dem
zu behandelnden ltohstoft eine stets gleichmäßige Zerstäubung in der Düse 49.