DE507724C - Vorrichtung zum Zerstaeuben fluessiger oder feuchter Rohstoffe, insbesondere Lebensmittel - Google Patents

Vorrichtung zum Zerstaeuben fluessiger oder feuchter Rohstoffe, insbesondere Lebensmittel

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DE507724C
DE507724C DED59428D DED0059428D DE507724C DE 507724 C DE507724 C DE 507724C DE D59428 D DED59428 D DE D59428D DE D0059428 D DED0059428 D DE D0059428D DE 507724 C DE507724 C DE 507724C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
    • A23C1/00Concentration, evaporation or drying
    • A23C1/04Concentration, evaporation or drying by spraying into a gas stream

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zerstäuben flüssiger oder feuchter Rohstoffe, insbesondere Lebensmittel Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zerstäuben flüssiger oder feuchter Rohstoffe, wie Milch, Rahm, Fruchtsäfte, Malzextrakte, Eier u. dgl. Man hat bereits vorgeschlagen, den zu behandelnden Rohstoff in fein verteilter Form innerhalb einer Trockenkammer unter die Einwirkung von wirbeligen Luftströmen zu setzen, welche durch in die Trockenkammer tangential einmündende Kanäle eingeblasen werden. Bei :'ersuchen mit einer derartigen Vorrichtung hat sich herausgestellt, daß die Wirksamkeit und Gleichmäßigkeit der Trocknung des zu behandelnden Rohstoffes außer von der Form und Stärke der in der Trockenkammer erzeugten Luftwirbel in hohem Maße von der Gleichmäßigkeit der Zerstäubung dieses Rohstoffes abhängig ist. Bei der bekannten Ausführung der Vorrichtung kann jedoch eine gleichmäßige Zerstäubung fast niemals erzielt werden, da die meisten Rohstoffe auf ihrem Wege zu der Zerstäubungsdüse sich mit Luftbläschen durchsetzen und überhaupt eine ungleichmäßige Dichte annehmen.
  • Dieseln "Z achteil wird nach der Erfindung dadurch abgeholfen, daß der zu behandelnde Rohstoff vor der Einführung in die Trockenkammer durch Absetzbehälter geleitet und darin verdichtet wird. Es hat sich gezeigt, daß mit Hilfe dieser Absetzbeh;ilter eine stets gleichmäßige Dichte des Rohstoffes vor dein Eintritt in die Zerstäubungsdüse erzielt werden kann. Um bei der am meisten gebräuchlichen Ausführung der Vorrichtung, bei welcher der in die Trockenkammer einzuführende Rohstoff einem Sammelbehälter entnommen und mittels einer Pumpe der in die Trockenkammer mündendenZerstäubungsdüse zugeführt wird, nach Belieben den Rohstoff aus dein Sammelbehälter unmittelbar oder durch die Absetzbehälter der Pumpe zuführen zu können, ist der Absetzbehälter abschaltbar an den Sammelbehälter angeschlossen und durch eine mit einem Ouerschnittsregler ausgerüstete Leitung neben der in bekannter `'eise unmittelbar aus dem Sammelbehälter gespeisten Leitung mit der erwähnten Pumpe verbunden.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung teilweise iln senkrechten Schnitt, teilweise in Ansicht dargestellt.
  • Die zu behandelnde Flüssigkeit wird in einem Behälter io vorrätig gehalten und iin Kreislauf durch eine Leitung i i einer Schleuderpumpe 12, einer Heizvorrichtung 13 und einer Rücklaufleitung 1d zunächst erhitzt und pasteurisiert. Danach wird die Flüssigkeit mittels einer Schleuderpumpe 15 durch die Leitungen 18 und 2o einer Schleuderpumpe 21 zugeführt, mittels welcher sie durch eine Heizvorrichtung 24 in eine Leitung 25 gefördert wird. Aus dieser Leitung 25 gelangt die Flüssigkeit teilweise durch eine Abzweigung 32 in den Sammelbehälter B und teilweise durch eine Abzweigung 33 in ein senkrechtes Rohr 26, das in der Nähe seines oberen Endes mit einem waagerechten Rohr 27 verbunden ist. Letzteres ist mit einer Anzahl Ausspritzdüsen 28 versehen und um die Achse des Rohres 26 drehbar. Durch die Düsen 28 wird die Flüssigkeit in feinen Strahlen in den Sammelbehälter B ausgespritzt. Das obere Ende des senkrechten Rohres 26 ragt in einen Abzugstutzen 31 des Behälters B hinein und ist mit einer Ouerstange 30 zur seitlichen Abstützung mit diesem Abzugstutzen verbunden. In dem Sammelbehälter B ist ein Schwimmer 34 angeordnet, der von einer mittels eines senkrechten Rohres 36 geführten verschiebbaren Hülse 35 getragen ist. Ein an der letzteren schwenkbar befestigter Arm 37 ist mittels Gleitführungen 38 mit einem Schwenkhebel 39 verbunden. An dem letzteren greift eine Kette 4o an, welche auf ein in der Leitung 18 angeordnetes Absperrventil 41 derart einwirkt, daß beim Ansteigen des Schwimmers 34 das Absperrventil geschlossen und beim Sinken geöffnet wird, so daß in dein Sammelbehälter B stets eine gleichbleibende Höhe des Flüssigkeitsspiegels gewährt wird.
  • Die oben beschriebenen Einzelheiten sind bereits bekannt. Nach der Erfindung ist neben dein Sammelbehälter B ein damit kommunizierender Behälter 42 angeordnet, der sich mit Flüssigkeit aus dem Behälter B bis zur Höhe des Flüssigkeitsspiegels in dem letzteren füllt. Dieser Behälter ist in der Nabe seines unteren Endes mit dem unteren Ende des Sammelbehälters B mittels eines Rohres 43 verbunden, das mit einer Absperrvorrichtung versehen ist, mittels welcher der Behälter 42 von dem Sammelbehälter abgeschaltet werden kann. Oberhalb des Rohres 43 befindet sich die Flüssigkeit in dem Behälter 42 annähernd im Ruhezustand, so daß sie sich in diesem Behälter absetzen kann. Das untere Ende des Absetzbehälters 42 mündet in die mit einem Regelventil 46 versehene Saugleitung 44 einer Hochdruckpumpe 45. Mittels des Regelventils 46 kann der Zufluß zu der Hochdruckpumpe 45 aus dem Absetzbehälter 42 nach Belieben eingestellt werden. -,\-eben der Leitung 44 mündet in bekannter Weise eine Leitung 47 in die Hochdruckpumpe 45, die mit der Förderleitung 23 der Pumpe 21 in Verbindung steht, so daß die zu behandelnde Flüssigkeit auch unmittelbar der Hochdruckpumpe 45 zugeführt werden kann. Die Förderleitung 48 der Hochdruckpumpe 45 mündet durch eine Zerstäubungsdüse 49 in die Trockenkammer A, worin in bekannter Weise unter der Einwirkung von warmen Luftwirbeln die Trocknung des Rohstoffes vollzogen wird.
  • Die aus dem Absetzbehälter 42 der Pumpe 45 zugeführte Flüssigkeit besitzt eine 'größere Dichtigkeit, als sie bisher ohne diesen Absetzbehälter erzielt werden konnte. Dadurch wird ein wesentlich gleichmäßigeres Arbeiten der Hochdruckpumpe 45 erzielt. Zugleich ergibt sich infolge der Beseitigung von Luftbläschen in dem zu behandelnden ltohstoft eine stets gleichmäßige Zerstäubung in der Düse 49.

Claims (2)

  1. PATRNTAINTSPRÜCHP:: i. Vorrichtung zum Zerstäuben flÜssiger oder feuchter Rohstoffe, insbesondere Lebensmittel, bei welcher der zu behandelnde Rohstoff in- fein verteilter Form innerhalb einer Trockenkammer unter die Einwirkung von wirbeligenL uftströmen, welche durch in die Trockenkammer tangential einmündende Kanüle eingeblasen werden, gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß neben dein Sammelbehälter (B) ein Absetzbehälter (42) zwecks Verdichtung des zu behandelnden Rohstoffes vor der Einführung in die Trockenkammer (A) angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Absetzbehälter (42) abschaltbar an den Sannnelbehälter (B) angeschlossen ist und durch eine mit einem Ouerschnittsregler (46) ausgerüstete Leitung (44) neben der in bekannter Weise unmittelbar mit dem Rohstoff aus dem Sammelbehälter gespeisten Leitung (47) in die Förderpumpe (45) mündet.
DED59428D 1927-09-08 1929-10-09 Vorrichtung zum Zerstaeuben fluessiger oder feuchter Rohstoffe, insbesondere Lebensmittel Expired DE507724C (de)

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