Vorrichtung zum Herunterholen hoch gelegener Gegenstände und zum Heraufheben
derselben Es sind bereits Vorrichtungen zum Herunterholen hoch gelegener Gegenstände
und zum Heraufheben derselben bekannt geworden, die darin bestellen, daß am oberen
Ende einer Stange eine Hebeplatte angeordnet ist. Diese Vorrichtungen haben jedoch
den Nachteil, daß man aus einem hoch gelegenen Stapel nicht den Gegenstand, den
man wünscht, allein herausziehen kann, sondern gleichzeitig auch alle darüberliegenden
Gegenstände mit herunterheben muß. Dieser Nachteil wird nun durch die vorliegende
Erfindung behoben, und zwar dadurch, daß an dem oberen Ende der Stange nicht eine
Idebeplatte, sondern zwei Hebeplatten angeordnet sind, die in entgegengesetzter
Richtung und unabhängig voneinander wirken. Der Erfindungsgegenstand ist daher ganz
besonders für Schu,hwarengeschäfte geeignet, wo in jedem Fach oft mehrere Schuhkartons
übereinanderstehen. Will man nämlich hierbei aus einem- hoch gelegenen Fach den
in diesem zu unterst stehenden Karton herunterholen, so greift man zuerst mit -lern
einen Heber unter den darüberstehenden Karton, zieht diesen heraus, dreht dann die
Stange so weit, daß man mit dem zweiten Heber unter ,den unteren Karton des Faches
greifen kann, zielet diesen heraus und dreht nun die Stange wieder so weit, daß
man den nicht gewünschten Karton von dem ersten Heber wieder in das Fach hineinschieben
kann, und man läßt nun die Stange in der Hand heruntergleiten, so daß man in Reiclrhöhe
den gewünschten Karton von dem zweiten Heber der Stange aibnehmen kann.Device for pulling down objects from high ground and for lifting them up
The same There are already devices for fetching objects from high ground
and have become known for lifting them up that order in that at the top
A lifting plate is arranged at the end of a rod. However, these devices have
the disadvantage that you cannot get the object from a high pile
one wishes to be able to pull out alone, but at the same time also all overlying
Must lift objects with. This disadvantage is now addressed by the present
Invention solved, namely that at the top of the rod not one
Idebeplatte, but two lifting plates are arranged in opposite directions
Direction and act independently of each other. The subject of the invention is therefore whole
Particularly suitable for shoe stores, where there are often several shoeboxes in each compartment
stand on top of each other. If you want to come from a high-altitude subject
in this box at the bottom, so one grabs with learners first
a lifter under the cardboard box above, pulls it out, then turns the
Rod so far that you can use the second lifter to underneath the lower box of the compartment
can grab, aims this out and now turns the rod again so far that
you push the unwanted box from the first lifter back into the compartment
can, and you now let the bar slide down in your hand so that you are at height
can pick up the desired box from the second lifter of the bar.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung
dargestellt. Abb. r zeigt die Vorrichtung allein in Seitenansicht und Grundriß,
und Abb.2 zeigt die Anwendung der Vorrichtung an einem Schuhwarienregal; Abb.3 und
.4 zeigen verschiedene Ausibil# dungsmöglichkeiten der Stange gemäß der Erfindung,
und in Abb. 5 sind verschiedene Querschnittsformen derselben dargestellt.The device according to the invention is in the accompanying drawing
shown. Fig.r shows the device alone in side view and plan,
and Fig.2 shows the application of the device to a shoe rack; Fig.3 and
.4 show different training possibilities of the rod according to the invention,
and in Fig. 5 various cross-sectional shapes thereof are shown.
An dem oberen Ende der Stange r sind die beidenHebeplatten2,3 angebracht.
Löcdier,.l,4' im Verbindungssteg j dienen dazu, die Vorrichtung im N ichtgebraucb
an irgendeiner geeigneten Stelle aufhängen zu können. Wie die Vorrichtung in der
Praxis benutzt wird, zeigt Abb. 2. Hier ist als Beispiel ein hoch gelegenes Fach
mit zwei Reihen Schuhkartons gewählt. Braucht man nun einen Karton 6 aus der unteren
Reihe, so hebt man zunächst mit der einen Hebelplatte 2 den oberen Karton 7 heraus
und dreht dann die Stange so weit, daß man mit der anderen Hebeplatte 3 den unteren
Karton 6 greifen kann; dann läßt man den Karton 7 wieder in (las Fach hineingleiten
und holt den Karton 6 herunter. Das Hinaufbefördern der Gegenstände
geschieht
selbstverständlich ebenfalls mit dieser Vorrichtung; eine besondere Erläuterung
hierzu dürfte sich erübrigen. Durch diese Einrichtung -erübrigen sich die bisher
benutzten langen Ladenleitern, die umständlich in der Bedienung sind und bei Raummangel
hinderlich wirken.At the upper end of the rod r the two lifting plates 2,3 are attached.
Löcdier, .l, 4 'in the connecting web j are used to ichtgebraucb the device
to be able to hang it in any suitable place. Like the device in the
Praxis is shown in Fig. 2. Here is an example of an elevated compartment
elected with two rows of shoeboxes. You now need a box 6 from the lower one
Row, you first lift out the upper carton 7 with one lever plate 2
and then rotates the rod so far that you can use the other lifting plate 3 the lower
Carton 6 can grab; then the box 7 is slid back into the compartment
and takes down the box 6. The lifting of the objects
happens
of course also with this device; a special explanation
this should be superfluous. With this facility, they are superfluous up to now
used long shop ladders, which are cumbersome to operate and when there is a lack of space
act as a hindrance.
Die Stange i kann aus einem Stück bestehen oder mehrteilig, ineinanderschiebbar
sein. Im letzteren Falle ist dieselbe so ausgebildet, daß der obere .,Stangenteil
i', der auf den unteren i" geschoben wird, an seinem unteren Ende kronenartig ausgezackt
ist, damit beim Aufschieben des oberen Teils auf den unteren bzw. beim Ausziehen
beider Teile die Krone 8 den Sperrstift 9 zwischen ihre Zacken nimmt. Die Zacken
der Krone 8 sind abgerundet, damit sie an dem Sperrstift 9 gut vorbeiggleiten. Beide
Stangenteile sind leicht gleitend ineinandergeschoben, so daß beim Aufsetzen der
Stange auf den Fußboden durch einen leichten Druck auf den Sperrstift 9, welcher
unter Federwirkung steht, der obere Stangenteil durch seine eigene Schwere über
den unteren heruntergleitet. Eine andere Ausgestaltung der Stange besteht darin,
daß -die Stangenteile gegen Verdrehen gegeneinander geschützt sind. Zu diesem Zweck
wird eine Längssicke i i in beiden Stangenteilen vorgesehen. Anderenfalls kann die
Stange aber auch (gemäß A'bb. 5) dreikantig, vierkantig oder mit einem sonstigen
kantigen Querschnitt hergestellt sein, so d.aß hierdurch eine Verdrehung vermieden
wird. Zum haltsicheren Aufsetzen der Stange auf den Fußboden ist das untere Ende
zweckmäßig mit einem Pfropfen io o. dgl. aus Gummi oder ähnlichem Werkstoff versehen.The rod i can consist of one piece or in several parts, telescoping
be. In the latter case, the same is designed so that the upper., Rod part
i ', which is pushed onto the lower i ", is jagged like a crown at its lower end
is so when sliding the upper part onto the lower part or when pulling out
of both parts the crown 8 takes the locking pin 9 between its prongs. The prongs
the crown 8 are rounded so that they slide past the locking pin 9 well. Both
Rod parts are easily slid into each other, so that when you put on the
Rod on the floor by lightly pressing the locking pin 9, which
is under the action of a spring, the upper part of the rod protrudes due to its own weight
the lower one slides down. Another embodiment of the rod is
that -the rod parts are protected against twisting against each other. To this end
a longitudinal bead i i is provided in both rod parts. Otherwise the
But also rod (according to Fig. 5) triangular, square or with another one
angular cross-section be made, so d.aß thereby avoided twisting
will. The lower end is used to secure the bar on the floor
expediently provided with a plug or the like made of rubber or similar material.