Elektrische Beförderungseinrichtung durch Förderkörper, die Spulen
tragen, denen durch eine Schleifleitung Wechselstrom zugeleitet wird, so daß sie
bei Wechselfelderzeugung infolge Induktionswirkung bewegt werden Die vorliegende
Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Beförderungseinrichtung, bei welcher
die Fahrbewegung durch die Kraftwir'sung zwischen zwei Magnetfeldern erfolgt, von
denen das eine im Fördergutträ; r, das andere an der Führungsbahn erzeugt wird.
Bei Anwendung elektromagnetischer Wechselfelder kann ein 11Zagnetfeld durch Induktion
von dem anderen Magnetfeld erzeugt werden. Um eine Kr2ut in Richtung der Fahrbahn
zu erzielen, müssen die beiden Magnetfelder gegeneinander versetzt sein. Bei den
bekannten Einrichtungen wird dies dadurch erreicht, daß das primäre Feld in an der
Führungsbahn angeordneten Spulen erzeugt wird, die nacheinander so eingeschaltet
w--rden, daß das in dem metallischen Fahrzeug durch Induktion hervorgerufene Sekundärfeld
gegenüber dem primären Feld versetzt ist. Derartige Anlagen werden jedoch durch
die große Anzahl von Spulen so teuer, daß sie gar nicht in Wettbewerb treten können
mit Anlagen, bei denen die Fahrzeuge durch einen Moior angetrieben werden.Electric conveying device through conveyor bodies, the coils
wear, to which alternating current is fed through a conductor rail, so that they
be moved when alternating fields are generated as a result of the induction effect
The invention relates to an electric conveyor in which
the driving motion takes place through the force production between two magnetic fields, of
which one in Fördergutträ; r, the other is generated on the guideway.
When using alternating electromagnetic fields, a magnetic field can be generated by induction
generated by the other magnetic field. To a Kr2ut in the direction of the roadway
To achieve this, the two magnetic fields must be offset from one another. Both
known devices this is achieved in that the primary field in at the
Guideway arranged coils is generated, which are switched on one after the other
would that the secondary field caused by induction in the metallic vehicle
is offset from the primary field. Such systems are, however, by
the large number of coils so expensive that they cannot even compete
with systems in which the vehicles are driven by a Moior.
Die vorliegende Erfindung vermeidet die große Anzahl -von Spulen.
da im Fahrzeug das primäre Feld erzeugt wird, das induzierend auf die metallische
Führung wir sbahn ei.nk,. Um eine Abstoßung in axialer Richtung zu erzielen, muß
das sekundär erzeugte Feld gegenüber dem primären räumlich versetzt sein. Durch
die vorliagende Erfindung ist es möglich, dem sekundären Feld eine solche Lage gegenüber
dem primären Feld zu geben, daß die Komponente der abstoßenden Kraft zwischen den
beiden Feldern in axialer Richtung besonders groß wird.The present invention avoids the large number of coils.
because the primary field is generated in the vehicle, which induces the metallic
Guided tour we sbahn ei.nk ,. To achieve repulsion in the axial direction, must
the secondary generated field can be spatially offset from the primary. By
the present invention makes it possible for the secondary field to have such a position
to give the primary field that component of the repulsive force between the
both fields is particularly large in the axial direction.
Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß als Führungsbahn für
den Fördergutträger ein in der Längsrichtung geschlitzter, aus elektrisch gut leitendem
`Verkstoff bestehender Hohlkörper benutzt wird, dessen Schlitz durch einen leitenden
Teil des Fördergutträgers überbrückt wird, so daß immer in einer bestimmten Lage
zu der Primärwifiklung des Fördergutträgers eine Kurzschluß-Rlndung im Hohlkörper
geschaffen wird. Um eine kräftige Wirkung zu erzielen, muß der Widerstand an der
L`berbrückungsstelle möglichst klein gehalten werden.This is achieved according to the invention in that as a guide track for
the conveyed goods carrier is a longitudinally slotted, electrically good conductive
`Verkstoff existing hollow body is used, its slot through a conductive
Part of the carrier is bridged, so that always in a certain position
a short-circuit rounding in the hollow body in addition to the primary winding of the carrier
is created. In order to achieve a powerful effect, the resistance at the
The bridging point must be kept as small as possible.
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben
und dargestellt. Abb. i -zeigt - die Einrichtung iin Längsschnitt, Abb. c im Querschnitt.An embodiment of the invention is described below
and shown. Fig. I - shows - the device i in longitudinal section, Fig. C in cross section.
Wie Abb. i und a zeigen, ist der Fördergutträger i rohrförniig ausgebildet.
Der vordere
Teil des Fördergutträgners i trägt eine Spule 3, die
auf einen Mantel z aus magnetisch gut leitendem Werkstoff gewickelt ist. Zur Vermeidung
von Wirbelströmen ist der Mantel 2 in geeigneter Weise unterteilt. Die Enden der
«'irklung 3 sind mit den Schleifkontakten .l und 5 verbunden. Als Führungsbahn für
den Fördergutträger i dient ein geschlitztes Rohr 6 aus elektrisch gut leitendem
Werkstoff, das von einem Körper 7 aus magnetisch gut leitendem Werkstoff umbeben
sein kann, um von der Spule 3 eine möglichst kräftig induzierende Wirkung auf den
Hohlkörper 6 auszuüben. In den Schlitz des Hohlkörpers 6 ist ein Isolierstück 8
eingesetzt, das eine Stromschiene 9 trägt. Die Stromschiene 9 und das Rohr 6 sind
mit einer Wechselstromquelle io verbunden. Der Schleifkontakt 5 schleift auf der
Schiene 9, während der Schleifkontakt ¢ auf dem Rohr 6 zu beiden Seiten des Isolierstücks
8 entlanggleitet. Der Schleifkontakt 4 ist dabei so ausgebildet, daß er gleichzeitig
den Schlitz des Rohres 6 überbrückt. Der als Stromabnehmer und als Kurzschlußverbindung
dienende Schleifkontakt 4 ist an einer zur Mitte der Spule 3 verschobenen Stelle
am Fördergutträger i angebracht. Der Fördergutträger i läuft auf Rollen i i, die
an dem rohrförmigen Fördergutbehälter 12 befestigt sind.As Fig. I and a show, the conveyor i is tubular.
The front one
Part of the conveyor i carries a coil 3, the
is wound on a jacket z made of magnetically highly conductive material. To avoid
the jacket 2 is subdivided in a suitable manner by eddy currents. The ends of the
Inclusion 3 are connected to sliding contacts 1 and 5. As a guideway for
the conveyed goods carrier i is a slotted tube 6 made of good electrical conductivity
Material that shakes from a body 7 made of magnetically highly conductive material
can be in order to have the strongest possible inducing effect on the coil 3
Exercise hollow body 6. An insulating piece 8 is located in the slot of the hollow body 6
used, which carries a busbar 9. The busbar 9 and the pipe 6 are
connected to an alternating current source io. The sliding contact 5 slides on the
Rail 9, while the sliding contact ¢ on the tube 6 on both sides of the insulating piece
8 slides along. The sliding contact 4 is designed so that it simultaneously
bridged the slot of the tube 6. The one as a pantograph and as a short-circuit connection
The sliding contact 4 serving is at a point shifted towards the center of the coil 3
attached to the carrier i. The conveyor i runs on rollers i i, which
are attached to the tubular conveying goods container 12.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Wird an die Stromiuführtulgsschiene
9 und an den Hohlkörper 6 eine Wechselstromquelle gelegt, so wird die Spule 3 über
die Stromabnehmer 4 und 5 von einem Wechselstrom durchflossen, durch den ein magnetisches
Wechselfeld entsteht, das über den Eisenmantel 2 des Fördergutträgers und das Eisenrohr
7 der Führungsbahn 6 sich schließt. Hierbei wird der Hohlkörper 6 von Kraftlinien
geschnitten, und es entsteht ein Sekundärstrom, der sich über die Kontaktfeder -sc.hli.eßt.
Da die über die Kontaktfeder .l gebildete Kurzschlußwindung gegenüber der 'Mitte
der Spule 3 versetzt ist, so ist auch die Lage des primären und sekundären Magnetfeldes
gegeneinander verschoben, so daß eine in axialer Richturig abstoßende Wirkung erzielt
wird.The mode of operation of the arrangement is as follows: It is attached to the power supply rail
9 and placed an alternating current source on the hollow body 6, the coil 3 is over
the pantographs 4 and 5 flowed through by an alternating current through which a magnetic
Alternating field arises over the iron jacket 2 of the carrier and the iron pipe
7 of the guideway 6 closes. Here, the hollow body 6 is made up of lines of force
cut, and a secondary current is created, which flows through the contact spring -sc.hli.eß.
Since the short-circuit turn formed over the contact spring .l opposite the 'center
the coil 3 is offset, so is the position of the primary and secondary magnetic field
shifted against each other, so that a repulsive effect achieved in the axial direction
will.