DE485674C - Selbsttaetig wirkendes Umkehrgetriebe - Google Patents

Selbsttaetig wirkendes Umkehrgetriebe

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DE485674C
DE485674C DEM99938D DEM0099938D DE485674C DE 485674 C DE485674 C DE 485674C DE M99938 D DEM99938 D DE M99938D DE M0099938 D DEM0099938 D DE M0099938D DE 485674 C DE485674 C DE 485674C
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DE
Germany
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intermediate shaft
shaft
gears
sleeves
rotated
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DEM99938D
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English (en)
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EMMANUEL MURGUE SEIGLE
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EMMANUEL MURGUE SEIGLE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2712/00Mechanisms for changing direction
    • F16H2712/02Automatic control, e.g. for an alternating movement

Description

  • Selbsttätig wirkendes Umkehrgetriebe Man kennt bereits selbsttätig wirkende Umkehrgetriebe, bei denen der getriebene Teil abwechselnd in dem einen und in dem anderen Sinne durch zwei Zwischenräder o. dgl. getrieben wird, die in wechselnder Reihenfolge mit der stets in gleichem Sinne umlaufenden Treibwelle dadurch gekuppelt werden, daß eine auf dieser verschiebbar angeordnete Kupplungsmuffe in bestimmten Zeitabständen aus der einen Kupplungslage in die andere geschoben wird. Zur Vornahme dieser Verschiebungen dient eine von der Kraftwelle aus angetriebene Nockenscheibe, welche bei jeder Drehung, die sie ausführt, auf ein die Kupplungsmuffe verstellendes Gestänge einwirkt. Ein Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß sie zur Herstellung der nötigen Verbindung zwischen der Nockenscheibe und der Kupplungsmuffe die Verwendung einer Reihe von Maschinenelementen, wie Hebel, Stangen, Ausrückgabeln, Führungen u. dgl., erfordert. Ein weiterer Übelstand ist der, daß die Drehbewegung der Nockenscheibe eine sehr hohe Übersetzung ins Langsame erhalten muß, sollen die Kupplungsperioden von einigermaßen nennenswerter Zeitdauer sein.
  • Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile bei Umkehrgetrieben, deren getriebener Teil abwechselnd in dem einen und in dem anderen Sinne durch zwei Zwischenräder getrieben wird, und sie erreicht dies im wesentlichen dadurch, daß das Kuppeln der Zwischenräder mit dem treibenden Wellenstück durch auf letzterem lose, aber unverschiebhar sitzende Kupplungsmuffen erfolgt, die bei einer um etwas größeren oder kleineren Geschwindigkeit gedreht werden als das treibende Wellenstück, auf dem sie sitzen, und dadurch an ihnen vorgesehene, jedoch entgegengesetzt gerichtete Einschnitte aufweisende Ringnocken so steuern, daß diese in bezug auf das Wellenstück vor- oder nacheilen und so in dem Wellenstück angeordneten Kupplungskeilen zu bestimmten Zeiten die Möglichkeit geben, in wechselnder Reihenfolge in die Einschnitte der Ringnocken zu treten und dadurch bald das eine, bald das andere der Zwischenräder mit dem treibenden Wellenstück zu kuppeln.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine insbesondere für Waschmaschinen geeignete Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. I ist ein Längsschnitt.
  • Die Abb. 2 und 3 sind Querschnitte nach den Linien B-B bzw. A-A in der Abb. I.
  • Die Abb.4 und 5 entsprechen dein durch die Abb. 2 und 3 veranschaulichten Querschnitten, zeigen aber die Kupplungsklinken in niedergedrückter Stellung.
  • Abb.6 zeigt einen der Kupplungskeile in schaubildlicher Darstellung.
  • Der anzutreibende Teil ist das Kegelrad i, welches mit den auf der Welle 4 lose sitzenden Kegelrädern 2 und 3 kämmt. Durch Kupplungskeile 5 und 6 können die Räder a, 3 mit der Welle 4 gekuppelt werden.
  • Das auf der Welle 4 lose sitzende Glied, dessen relative Lage in bezug auf diese Welle den Bewegungssinn bestimmt, besteht aus zwei Muffen 7 und 8, die, obgleich voneinander getrennt, mit gleicher Geschwindigkeit umlaufen und infolgedessen wie fest zusammenhängende Teile sich verhalten. Dies wird dadurch erreicht, daß sie Zahnräder 9 und Io tragen, die mit einem gemeinsamen, auf der treibenden Welle I2 lose sitzenden Zahnrad II kämmen.
  • Die Welle I2 wird durch die Riemscheihe I3 angetrieben und bewirkt die Drehung der Welle 4 mittels des Stirnrädergetriebes I4, I5. Die Welle 4 ihrerseits treibt das Zahnrad II durch die Vermittlung des auf ihr festsitzenden Zahnrades I6. Das Zahnrad I6 ist etwas größer als die Zahnräder 9 und Io; es hat z.B. einen Zahn mehr als diese. Da der Unterschied zwischen den Rädern 9, Io einerseits und dem Rade I6 andererseits gering ist, so kann man sie in ein gemeinsames Zahnrad II eingreifen lassen. Es können aber auch drei selbständige Verzahnungen am Rade II vorgesehen werden oder andere gleichwertige Mittel Verwendung finden. Hauptbedingung ist, daß die Muffen 7 und 8 bei gleicher Geschwindigkeit gedreht werden, und daß diese Geschwindigkeit ein wenig größer oder kleiner ist als die der Welle 4. Jede der Muffen 7, 8 trägt andererseits an der den Kegelrädern 2, 3 zugewendeten Stirnseite einen hohlzylindrischen Nocken I7 bzw. I8, der die Führung des zugeordneten Kupplungskeiles 5 oder 6 bewirkt und dadurch die Ein- oder Entkupplung des entsprechenden Kegelrades 2 bzw. 3 herbeiführt. Zu diesem Zwecke sind die Kupplungskeile 5 und 6 mit einem Sattelstück I9 bzw. 2o versehen. Durch eine Feder 2I bzw. 22 werden die in Aussparungen der Welle 4 schwenkbar gelagerten Kupplungskeile 5 und 6 mit ihrem Sattelstück I9 bzw. 20 gegen den entsprechenden Ringnocken I7 oder I8 gedrängt (Abb.2 bis 5). Jeder Ringnocken 17 oder I8 ist mit einem Einschnitt 23 bzw. 24 (Abb. 2 bis 5) versehen, der sich auf etwas weniger als I8o° erstreckt, und die Muffen 7 und 8 sind so angeordnet, daß die Einschnitte 23 und 24 der Ringnocken diametral entgegengesetzt liegen, wogegen die Kupplungskeile 5, 6 die gleiche Radialrichtung haben.
  • Die Arbeitsweise des Umkehrgetriebes ist folgende Drehen sich die Muffen 7, 8 als Ganzes in bezug auf die Welle 4, so erhält man aufeinanderfolgend vier Stellungen: In der ersten ist das Sattelstück I9 des Kupplungskeiles 5 in den Einschnitt 23 getreten und hat dadurch das Kegelrad 2 gekuppelt (Abb.2 und 3).
  • In der zweiten hat der Ringnocken I7 den Keil 7 zurückgedrängt, wodurch das Kegelrad 2 wieder lose auf der Welle 4 sitzt (Abb.4 und 5).
  • In der dritten Stellung begegnet das Sattelstück 20 des Kupplungskeiles 6 dem Einschnitt 24, und das Kegelrad 3 wird dadurch gekuppelt, weil der Keil 5 unwirksam bleibt.
  • In der vierten Stellung wird der Keil 6 durch den Ringnocken I8 zurückgeschwungen, und beide Kegelräder 2, 3 sitzen jetzt lose auf der Welle 4.
  • Wenn nun die Welle I2 in Drehung versetzt wird, so treibt sie einerseits die Welle 4 und andererseits die Muffen 7, 8 bei um ein wenig voneinander abweichenden Geschwindigkeiten, so daß die Muffen 7, 8 sich in bezug auf die Welle 4 bei einer verhältnismäßig niedrigen Geschwindigkeit drehen. Daraus ergeben sich nacheinander vier verschiedene Zustände: I. Das Kegelrad 2 ist gekuppelt; das Rad I dreht sich nach einer Richtung.
  • 2. Die Kegelräder 2 und 3 sind entkuppelt; das Rad I steht still.
  • 3. Das Kegelrad 3 wird gekuppelt; das Rad I dreht sich nach der anderen Richtung. 4. Die Kegelräder 2 und 3 sind entkuppelt; das Rad I steht still.
  • Die Schnelligkeit, mit der diese verschiedenen Zustände aufeinanderfolgen, hängt naturgemäß von der Größe des Unterschiedes zwischen den Zahnrädern 9, Io einerseits und dem Zahnrad I6 andererseits ab. Man hat es daher in der Hand, durch passende Wahl der Größe dieses Unterschiedes die Zeitverhältnisse für die Wiederkehr dieser Zustände nach Belieben festzusetzen. An und für sich ist es ohne Bedeutung, ob diese Größe sich in einem Plus oder Minus ausdrückt, da der Bewegungssinn der Muffen 7 und 8 und der Welle 4 auf das Ergebnis keinen Einfuß hat. Selbstverständlich können die Muffen 7 und 8 auch aus einem Stück hergestellt und durch beliebige Mittel bei der nötigen Geschwindigkeit gedreht werden. Diese Muffen haben keine Kräfte zu übertragen und können daher beliebig angetrieben werden.
  • Durch Ausführung der Einschnitte 23 und 4 in ungleichen Längen ist es möglich, ein Getriebe zu erhalten, bei dem die Dauer der Umdrehungen in dem einen Sinne eine andere ist als die Dauer nach der entgegengesetzten Richtung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätig wirkendes Umkehrgetriebe, bei dem der anzutreibende Teil abwechselnd in dem einen und in dem anderen Sinne durch zwei Zwischenräder gedreht wird, die in wechselnder Reihenfolge mit der stets in gleichem Sinne umlaufenden Treibwelle gekuppelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppeln der Zwischenräder (2 und 3) mit der treibenden Zwischenwelle (4) durch auf letzterer lose sitzende Muffen (7 und 8) erfolgt, die mit einer ein wenig größeren oder kleineren Geschwindigkeit gedreht werden als die Zwischenwelle (4), und dadurch an ihnen vorgesehene, entgegengesetzt gerichtete Einschnitte (23 bzw. 24) aufweisende Ringnocken (I7 und I8) so steuern, daß diese in bezug auf die Zwischenwelle (4) voreilen oder zurückbleiben und so in der Zwischenwelle (4) angeordneten, an sich bekannten, unter Federwirkung stehenden Kupplungskeilen (5 und 6) die Möglichkeit geben, in wechselnder Reihenfolge in die Einschnitte (23 bzw. 24) zu treten und dadurch bald das eine, bald das andere der Zwischenräder (2 und 3) mit der Zwischenwelle (4) zu kuppeln.
  2. 2. Umkehrgetriebe nach Anspruch I; dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Muffen (7 und 8) durch auf ihnen sitzende Zahnräder (9 und Io) erfolgt, welche mit einem auf der treibenden Welle (I2) lose sitzenden Zahnrad (II) kämmen, das durch ein zwischen den Muffen (7, 8 ) auf der Zwischenwelle (4) festsitzendes Zahnrad (I6) bei einer Geschwindigkeit gedreht wird, die etwas größer oder kleiner ist als die der Zwischenwelle (q.), so daß, die Muffen (7 und 8) etwas schneller oder langsamer gedreht werden als die sie tragende Zwischenwelle (q.).
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