DE484003C - Verfahren zur Herstellung von Gasen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gasen

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DE484003C
DE484003C DEB116339D DEB0116339D DE484003C DE 484003 C DE484003 C DE 484003C DE B116339 D DEB116339 D DE B116339D DE B0116339 D DEB0116339 D DE B0116339D DE 484003 C DE484003 C DE 484003C
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DE
Germany
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fuel
gases
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Expired
Application number
DEB116339D
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English (en)
Inventor
Dr Fritz Winkler
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/46Gasification of granular or pulverulent flues in suspension
    • C10J3/463Gasification of granular or pulverulent flues in suspension in stationary fluidised beds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J2300/00Details of gasification processes
    • C10J2300/09Details of the feed, e.g. feeding of spent catalyst, inert gas or halogens
    • C10J2300/0913Carbonaceous raw material
    • C10J2300/093Coal
    • C10J2300/0933Coal fines for producing water gas

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Gasen Das Hauptpatent 437 97o betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Wassergas aus feinkörnigem Brennstoff, wobei man sowohl die Luft als auch den Wasserdampf derart von unten in den Gaserzeuger einbläst, daß das feinkörnige Gut bzw. der Staub, sich in einer auf und ab wirbelnden Bewegung befindet.
  • Die Erfindung bezieht sich auf .eine Verbesserung der Einführung des Brennstoffes bei dem Verfahren nach dem Hauptpatent. Bisher ist es üblich, die Füllung der Generatoren von oben mit Fülltrichtern, die durch einen Konus verschlossen sind, vorzunehmen. Diese Art der Füllung hat aber bei feinkörnigem Gut den Nachteil, daß das aus dem Generator kommende Gas von dem aus dem Fülltrichter nach unten fallenden Brenngut den feinstkörnigen Teil mit fortreißt. Diesem Übelstand kann man gemäß der Erfindung in der Weise begegnen, daß man den feinkörnigen Brennstoff seitlich mit Hilfe einer oder mehrerer Fördervorrichtungen, wie z. B. Schnecken, oder durch sein Eigengewicht unmittelbar in die wirbelnde Kohle, und zwar zweckmäßig gleich über dem Rost in den Generator einführt. Auch von unten nach oben kann der Brennstoff in gleicher Weise eingeführt werden; es braucht nur der Rost ari einer Stelle durchbrochen und mit einer entsprechenden Einführvorrichtung versehen zu sein. Es ist zwar auch schon vorgeschlagen worden, bei Generatoren mit üblichem Betrieb, also mit ruhender Generatorfüllung, den Brennstoff seitlich oder von unten einzuführen. Demgegenüber bezieht sich aber die vorliegende Arbeitsweise auf ein anderes Verfahren.
  • Das Verfahren soll mit dem des Hauptpatents 439 970 verbunden werden, bezieht sich also auf ein Verfahren, bei dem das im Ofen befindliche Gut beständig in einer auf und ab wallenden Bewegung ist. Das eingeführte Gut vermischt sich dabei sofort mit der in Bewegung befindlichen Masse unter unmittelbarer Entgasung des Brennstoffs und Verbrennung des feinstkörnigen Anteils, so daß die Abgase keinen Brennstoffstaub mitführen. Überraschenderweise läßt sich diese Art der Einführung des Gutes bei dem Verfahren des Hauptpatents mit ganz geringem Arbeitsaufwand dauernd durchführen, auch wenn die Kohle z. B. a m hoch und noch höher auf dem Rost liegt. Dies ist nur dem Umstand zuzuschreiben, daß die Kohle durch die Gase in Bewegung gehalten wird; denn liegt die Kohle still, dann ist es selbst bei größtem Arbeitsaufwand nicht möglich, sie z. B. mit einer Schnecke seitlich einzuführen. Bei dieser Art der Füllung werden die feinsten Anteile sogleich verbrannt und daher ausgenutzt, und man hat bei der Verwendung von bitumenhaltigen Brennstoffen, wie z. B. von Braunkohle, noch den großen Vorteil, daß das aus dem Generator abziehende Gas keinen Teer enthält. Die unten am Rost eintretende Kohle vermischt sich nämlich sofort mit der glühenden Kohle, und die entweichenden schweren Kohlenwasserstoffe werden durch die darüberbefindlichen Schichten zum Teil zersetzt, zum Teil zu Kohlenoxyd verbrannt. Man kann, falls erforderlich, den Brennstoff mit den heißen Abgasen trocknen oder vorwärmen. Bituminöse Kohlearten, wie z. B. Braunkohle, können hierbei unter Gewinnung von Teer abgeschwelt und dann als Koks oder Grude in heißem Zustande in den Generator eingeführt werden. Beispiel In einem schachtförmigen Generator lagert auf einem i/2 qm großen Eisenrost glühende Grude von etwa i/2 bis i o mm Körnung in einer Schichthöhe von etwa izo cm. In die unter dem Rost befindliche Kammer wird Luft unter einem Überdruck von 6o cm Wassersäule eingeblasen, und zwar rund 400 cbm in i Stunde. Die gesamte Grudefüllung wird von dem Gasstrom hin und her bewegt, wobei die Temperatur oben wie unten sich auf rund 95o° C einstellt. Die Grude, die nicht mehr als aoo/o Wasser enthalten soll, wird über dem Rost mit einer Schnecke von Zeit zu Zeit eingedreht, die Temperatur sinkt unten während der Beschickung um etwa ioo° C, steigt dann aber wieder rasch an. Das entstehende Generatorgas hat durchschnittlich folgende Zusiammensetzung: 4% Kohlensäure, a6% Kohlenoxyd, 6()/o Wasserstoff, i % Methan, Rest Stickstoff. Die Schlacke wird bei abgestellter Luft durch in Rosthöhe am Generator angebrachte öffnungen ,abgezogen. Mit den heißen Gasen wird, falls erforderlich, der Brennstoff vorgetrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Wassergas nach Patent 437 97o, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff in die bewegte glühende Generatorfüllung von unten oder seitlich eingeführt wird. a. Verfahren zur Herstellung von Generatorgas, gekennzeichnet durch Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i.
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