DE465841C - Vorrichtung zum Halten und zur Schwenkbegrenzung des Deckels an Kochtoepfen, Schmorpfannen und aehnlichen Kuechengefaessen - Google Patents

Vorrichtung zum Halten und zur Schwenkbegrenzung des Deckels an Kochtoepfen, Schmorpfannen und aehnlichen Kuechengefaessen

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DE465841C
DE465841C DEB128802D DEB0128802D DE465841C DE 465841 C DE465841 C DE 465841C DE B128802 D DEB128802 D DE B128802D DE B0128802 D DEB0128802 D DE B0128802D DE 465841 C DE465841 C DE 465841C
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DEB128802D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/06Lids or covers for cooking-vessels
    • A47J36/12Devices for holding lids in open position on the container

Description

  • Vorrichtung zum Halten und zur Schwenkbegrenzung des Deckels an Kochtöpfen, Schmorpfannen und ähnlichen Küchengefäßen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Schmor- und Kochtöpfen, Schmorpfannen und ähnlichen mit Deckel versehenen, zum Erhitzen von Speisen bestimmten Behältern, durch welche es ermöglicht ist, die Handhabung des Deckels wesentlich zu erleichtern. Zwar sind bereits Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen an dem Behälter und an dem Deckel Mittel vorgesehen sind, welche eine gelenkige oder drehbare Verbindung des Deckels an dem Behälter ermöglichen, doch muß der Deckel dabei stets in der ganz oder teilweise gehobenen Lage gehalten werden. Es ist aber eine bekannte Schwierigkeit beim Schmoren oder Kochen mit solchen Töpfen oder Pfannen, besonders größeren Ausmaßes, daß die Deckel zu heiß werden, um längere Zeit von Hand gehalten werden zu können, solange man den Inhalt des Topfes behandelt.
  • Der Zweck der Erfindung ist eine solche Ausbildung an derartigen Töpfen, daß der Deckel nach dem Anheben selbsttätig in der gehobenen Lage gehalten wird, solange der Kochtopf usw. geöffnet bleibt, wobei der Deckel dauernd in Berührung mit dem Topf bleibt, so daß das Niederschlagwasser in den Topf zurückfließen kann.
  • Der Grundgedanke der Erfindung ist der, claß an dem Schmortopf ein Bügel oder Sattel angebracht ist, dessen Schenkel oder Schlitze beim Hochschwenken des Deckels eine Führung sowie eine Stützfläche für den Deckel derart bilden, daß der Deckel sich mit seinem Rande dauernd an dem Gefäßrand abstützt und in offener Lage ebenfalls daran anliegt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsformen dargestellt, und zwar in Abb. i in Seitenansicht eines Schmortopfes in einer Ausführungsform, in Abb. a und 3 in teilweiser Seitenansicht und Rückansicht in größerem Maßstabe; Abb.4 zeigt einen teilweisen Schnitt durch die soeben genannte Ausführungsform, während Abb.5 einen ebensolchen Schnitt durch eine etwas abgeänderte Ausführungsform des Deckels zeigt; Abb. 6 zeigt einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform; Abb. 7 bis g zeigen die Seitenansichten in zwei Lagen und eine Rückansicht einer weiteren Ausführungsform; Abb. io bis 1a zeigen dasselbe bei einer fünften Ausführungsform.
  • Mit Bezug auf Abb. i bis 5 ist ersichtlich, daß der Deckel L des Schtnortopfes S an seinem Rande eine kleine Steuerplatte p trägt, während an dem benachbarten Rande des Topfes ein Bügelstück oder ein Sattel b befestigt ist, innerhalb dessen die Steuerplatte p beweglich ist. Der Bügel oder Sattel b besitzt Schenkel b', welche oben nach einwärts als Zungen b" umgebogen sind, so daß Anschläge gebildet sind, gegen welche die Steuerplatte anstoßen kann, wenn der Deckel sich in der normalen, geschlossenen Lage befindet. Schlitze b"' sind in dem Bügel b ausgebildet, und in diese Schlitze kann der Rand l" des Deckels beim Heben in die offene Lage eingreifen. Mit b"" ist eine Schulter an jedem Sattelschenkel b' bezeichnet. Die Schlitze b"' sind in bezug auf die Seitenschenkel b' des Bügels derart ausgebildet, daß der innere Reifen l' des Deckels niemals den Rand des Schmortopfes verläßt (Abb. ¢), wenn der Deckel gehoben wird oder sich in der Offenlage befindet, wodurch der Abstützpunkt s' möglichst gesenkt wird. Auf diese Weise wird der Deckel in der offenen Lage an dem Topf abgestützt, wobei das Niederschlagwasser an der Unterfläche des Deckels zurück in den Schmortopf fließen kann. Abb.4 zeigt den Kochdeckel nach Abb. i bis 3 in offener, d. h. gehobener Lage, und Abb. 5 denselben bei einer anderen Ausführungsform des Dekkels; diese beiden Deckelarten sind am meisten gebräuchlich, bei der ersteren Art ist der innere Reifen gegen den Topf abgeschlossen, bei der Abb.5 liegt er in Form eines Flansches frei. Aus Abb. 4 und 5 ist ersichtlich, daß die Verschwenkungsgrenze des Dekkels, während er sich mit dem inneren Reifen l' gegen den Topfrand abstützt (wobei l"' den Berührungspunkt zwischen den beiden Kreisen des Topfrandes und Deckelrandes bezeichnet), unter Verwendung der Steuerplatte als Stütze, durch drei oder vier Punkte bestimmt wird, nämlich den Berührungspunkt l"', den Endpunkt s' der Steuerplatte p (genauer gesagt den Berührungspunkt zwischen dem geradlinigen Rand der Platte p und dem Gefäßkreisel) und die beiden Punkte, an welchen sich der Deckelrand L" mit den beiden Sattelschenkeln b' bei b"" berührt. Der Dekkel L wird beim Heben um den Punkt l"' verschwenkt, bis sein Schwerpunkt über die lotrechte Schwerachse durch den Punkt l"' hinausgeht.
  • Es ist selbstverständlich möglich, umgekehrt die Steuerplatte an dem Topf und das Bügelstück an dem Deckel zu befestigen. Ist eine Steuerplatte p nicht vorgesehen wie in Abb. 6, so stützt sich der Deckel nach dem Heben an dem Bügelteil b bei s" am Gefäß, an dem Punkt l'" und an dem inneren Rand der beiden Zungen b" ab. Gewöhnlich wird der Deckel nach dem Verschwenken oder Heben noch eine geringe weitere Schwenkung nach rückwärts machen, so daß der Berührungspunkt des Reifens l' an dem Gefäßrand etwas tiefer als dargestellt liegt.
  • In diesem Falle sind zweckmäßig die beiden Schenkel b, b' des Bügels so weit auseinandergesetzt, daß die beiden zusammen eine genügende Grundfläche bilden, auf -welcher der Deckelrand sicher in der gehobenen Lage gehalten werden kann, ohne,laß es der Steuerplatte bedarf.
  • In Abb. 7 bis 9 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, bei welcher die Seiten h des Sattels ram?enförmig abgebogen sind und nach einwärts gerichtete Hakenteile tragen, während, die Steuerplatte seitliche zylindrische Zapfen p" besitzt, denen die Haken als Lager dienen, wenn die Deckelplatte in geschlossener Lage ist (Abb. 7). Diese Zapfen bilden jedoch keine Schwenkzapfen, um welche -die Deckelplatte beim Heben verschwenkt werden soll, sondern sie sind nur dazu bestimmt, als Führungs- oder Steuerteil in Ergänzung zu der Steuerplatte p zu dienen, indem sie sich an den Rampen 1z teils abrollen und teils an _hnen abgleiten und dann in die Lage nach Abb. S kommen, wobei die Rampenkurve so verläuft, daß der Rand der Deckelplatte in gelenkiger Verbindung mit dem Gefäßrand bleibt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. io bis 1z ist ein besonderer Bügel entbehrlich, und es ist ein Schlitz s"' in der Topfwand waagerecht ausgebildet, während eine halbzylinderförmig gebogene Steuerplatte p an der Innenfläche der Deckelplatte befestigt ist und sich in dem Schlitz s"' bewegt. Außerhalb trägt die Steuerplatte einen radialen Flansch der als Anlage dient. Die Steuerplatte kann auch am Gefäß und der Schlitz an der Deckelplatte ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Halten und zur Schwenkbegrenzung des Deckels an Kochtöpfen, Schmorpfannen und ähnlichen Küchengefäßen, bei welcher an dem Ge, fäß und an dem Deckel Mittel vorgesehen sind, welche eine gelenkige oder drehbare Verbindung des Deckels mit dem Topf ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schmortopf (S) ein Bügel oder Sattel (b) angebracht ist, dessen Schenkel (b') oder Schlitze (b"') beim Hochschwenken des Deckels eine Führung sowie eine Stiitzfläche für den Deckel (L) derart bilden, daB der Deckel sich mit seinem Rande dauernd an dem Gefäßrand abstützt und in offener Lage ebenfalls daran anliegt. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß an dem Deckel (L) eine Steuerplatte (p) befestigt ist, welche sich innerhalb des Sattels (b) und seiner nach oben ragenden Zungen (b") bewegt, während an den Schenkeln (b') seitlich Schlitze (b "') vorgesehen sind, in «-elche der Rand (Z") des Deckels eintreten kann. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerplatte (p) an dem Schmortopf (S) und der Bügel oder Sattel (b) an dem Deckel (L) angebracht ist. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerplatte (p) an jeder Seite einen Zapfen ") besitzt, die in hakenförmige runde Lagerstücke (h) eingreifen. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerplatte (p) als hohler Halbzylinder ausgebildet ist und in einem waagerechten Schlitz (s"') des Topfes gleitet.
DEB128802D 1926-09-23 1926-12-17 Vorrichtung zum Halten und zur Schwenkbegrenzung des Deckels an Kochtoepfen, Schmorpfannen und aehnlichen Kuechengefaessen Expired DE465841C (de)

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DEB128802D Expired DE465841C (de) 1926-09-23 1926-12-17 Vorrichtung zum Halten und zur Schwenkbegrenzung des Deckels an Kochtoepfen, Schmorpfannen und aehnlichen Kuechengefaessen

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2830725A (en) * 1955-09-06 1958-04-15 Int Harvester Co Hopper lid and hinge
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