DE444816C - Vorrichtung zum Auswringen heisser Umschlaege - Google Patents

Vorrichtung zum Auswringen heisser Umschlaege

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DE444816C
DE444816C DEC38670D DEC0038670D DE444816C DE 444816 C DE444816 C DE 444816C DE C38670 D DEC38670 D DE C38670D DE C0038670 D DEC0038670 D DE C0038670D DE 444816 C DE444816 C DE 444816C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F15/00Auxiliary appliances for wound dressings; Dispensing containers for dressings or bandages

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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auswringen heißer Umschläge. Die Herstellung heißer Umschläge o. dgl. bereitet ungeübten Personen gewöhnlich betjächtüche Schwierigkeiten, weil die durch heiße Flüssigkeiten, z. B. Wasser, erwärmten Umschläge mit der Hand nur schwer ausgewrungen werden können., um sie von anhaften-dem Wasser zu befreien. Bekanntlich ist ein kräftiges Auswringen eine Voraussietzumg dafür, daß der Umschlag nach seiner Bestimmung wakt. Der Umschlag soll nämlich, spätestens nachdem er auf -die Körpertemperatur abgekühlt ist, den nach Auswringen etwa übryggebliebenen Rest an Feuchtigkeit verloren haben.
  • Die vorliegende Erfindung will diesen Nachteilen abhelfen und betrifft eine Vorrichtung, mit der die Umschläge so weit ausgewrungen werden können, daß sie alle oder fast alle Feuchü#gk eit verlieren. Das Ausw ringen läßt sich dabei von ganz ungeübten Personen ohne jegliche S.dhwierägkeiten ausführen. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einem äußeren Gefäß, in welchem die für den Umschlag anzuwendende Flüssigkeit, z. B. Wasser, zum Sieden erhitzt wird. In diesem äußeren Behälter befindet sich ein verschiebbarer Einsatz, der aber zweckmäßig nicht drehbar ist. Der Einsatz ist mit einem wasserdurchlässigen Sack, z. B. einem starken Leinensack, ausgerüstet, der oben an einem an dem oberen Rand des Gefäßes drehbar an-Zebrachten, mit Griffen versehenien Kranz und unten an dem Boden des Einsatzes befestigt ist. D;er Sack nimmt den Umschlag auf,` der im, Sack ausgewrungen wird, solange dieser noch im heißen Wasser steht, und nach dem Auswringen durch Anheben. des Sackes aus der heißen Flüssigkeit entfernt wird. Der herausgenommene Umschlag ist fast trocken und sofort gebrauchsfertig.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist auf der Zeichnung in drei Abbildungen dargestellt. Es zekt: Abb. i die Vorrichtung in Schnitt, Abb.2 das innere Gefäß in; Seitenansicht, Abb. 3 einen wagerechten Schnitt nach der Linie I-I der Abb. i.
  • Der oben offene äußere Behälter i der oben zylindrisch und unten keedförmig sein kann, enthält das zur Erwärmung des Umschlags dienende Wasser. Das Gefäß i hat zwei äußere Handgriffe 2 zum Tragen und zwei senkrecht sich. gegenüberstehende Kulissensteuerun.;en! 3, mit oberem Anschlag i i. Am Fuße des Gefäßes i befinden sich zwei nach außen gerichtete Lappen 4, die mit Scharnieren 24 versehen sein können,, damit sie am Fuß hochgeklappt werden können. Das ebenfalls oben offene Einsatzgefäß 5 hat an der Seite und im »oder eine Anzahl möglichst großer Löcher 6, durch die das Wasser eintreten kann. Am Boden des Einsatzes 5 sind äußere Arme 7 befestigt, auf denen Rollen 8 sitzen, die in der Kulissensteuerung 3 des äußeren Gefäßes i laufen, wenn das Einsatzgefäß 5 gehoben wird. Am Boden des Einsatzgefäßes 5 ist innen eine Platte 9 befestigt, um .den unterem Teil ebnes mixt Zwischenboden 21 versehenen Sackes -i o, z. B. aus schwerer, starker Leinwand, festzuhalten. Am oberen Rand isst der Einsatzbehälter 5 nach außen derart abgebogen" daß die Abbiegung 12 über dem. oberen Rand des äußeren Gefäßes i hinausragt.
  • Auf der Abbiegung i 2 ist ein mit Handgriffen 13 versehener Kranz 14 drehbar, an dem dass obere Ende des Sackes i o durch einen Ring 15 befestigt ist. Der Kranz 14 hat einen nach unten gerichteten überstand 16, der den oberem. Rand der beiden Gefäße i und 5 umschließt, sowie an der Unterseite eine ringförmige Vertiefung 17_ mit auf Wellen i 9 drehbaren Rollte 18, die auf der Umbiegung i 2 laufen.
  • Die Vorrichtung ist -wie folgt zu henutzen: Im äußeren Gefäß i beeeindet sich kochendes Wasser; der Uanschlag 20 liegt auf dem Zwischenboden21 im Sack Io. Das Gefäß 1 steht auf dem Boden, die bedienende Person stellt ihre Füße auf die heruntergeklappten Lappen; ¢ und droht den, Kranz 14 mit den Handgriffen 13, wodurch der Umschlag 2o ausgewrungen wird, während er noch unter Wasser steht. Dieses Auswringen kann wegen des großen Drehmoments, das die Handgriffe 13 darbieten, mit großer Kraft erfolgen. Der Kranz 14 wird mit dem Einsatzgefäß 5 aus dein äußeren Gefäß i herausgehoben, in welchem das Wasser verbleibt; das Einsatzgefäß 5 entleert sich sofort durch die Löcher 6, und der Umschlag 2o kann, gebrauchsfertig aus dem Sack i o herausgenommen werden.

Claims (6)

  1. PATE NI'ANSI'RÜC131,: i. Vorrichtung zum Auswringen heißer Umschläge,- gekennzeichnet durch ,einen in einem Behälter (i) verschiebbaren, mit Löchern versehenen Einsatz (5) zeit wasserdurchlässigem, zur Aufnahme des Umschlags (2o) geeignetem Sack (io), der oben mit einem gegenüber den Gefäßen drehbaren Kranz (14) fest verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kranz (14) zwecks Vergrößerung des Drehmoments Handgriffe (13) trägt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz ,(5) mit Rollen, (8) versehen ist, die in Kuhssimsteuerung@en (3) im Innern des Behälters (i) laufen.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kranz (14) mit Rollen (18) versehen ist, die auf einer Umbiegung des Einsatzes (5) laufen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kranz,(i 4) einen nach unten gerichteten Vorsprung (16) hat, der den oberen Rand der beiden Gefäße (i) und (5) umschließt.
  6. 6. Voirrichtung nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Fuß des äußeren Behälters (i) nach außen gerichtete, zweckmäßig umklappbare Ansätze (4) hat.
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