Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft einen modularen Planarläufer und das
Verfahren zu seiner Herstellung, wie er insbesondere für
hybridartige und schrittmotorartige Planareinheiten für die
Feinpositionierung zur Anwendung kommt.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Im Stand der Technik ist es bekannt, daß große Planarläufer
einstückig ausgebildet sind. Dabei sind zwei oder mehrere
Antriebselemente für x-Richtung und zwei oder mehrere Antriebs
elemente für die y-Richtung vorgesehen.
Die großen Planarläufereinheiten wurden dabei auch im ganzen
hergestellt. Die Antriebselemente für die x-Richtung und die
Antriebselemente für die y-Richtung liegen dabei nebeneinander.
So wurde beispielsweise in der Offenlegungsschrift DE 23 45 456
vorgeschlagen, jeweils zwei für die x-Richtung und zwei für die
y-Richtung vorgesehene Antriebskörper in einer Ebene anzuordnen,
wobei die einzelnen Antriebskörper jeweils zweireihig angeordnete
Spulenkörper besitzt. Mit den Offenlegungsschriften DE 16223832
und DE 17 88 154 wurde eine weitere Konfiguration eines Planarläu
fers bekannt gemacht, bei dem ebenfalls zwei für die x-Richtung
und zwei für die y-Richtung vorgesehene Antriebselemente in einer
Ebene integriert sind.
In der US.PS 3851196 ist ebenfalls eine Planareinheit gezeigt
bei der im Läufer sowohl eine für die x-Richtung als auch zwei
für die y-Richtung vorgesehene Antriebseinheiten integriert sind.
Nachteilig wirkt sich dabei aus, daß während der gesamten Her
stellungsphase ein erhebliches Risiko besteht, das durch die
umfangreiche Bearbeitung gegeben ist. Insbesondere die Ein
bringung der parallel angeordneten feinen Nuten und die hierzu
rechtwinklig angeordneten feinen Nuten erfordern einen sehr hohen
Aufwand an Genauigkeit und Akribie, da ansonsten die Funktion
durch eine fehlerhafte Anordnung und Gestaltung der Funktions
elemente nicht in der gewünschten Qualität der Genauigkeit
realisiert werden kann.
Das Risiko, daß bei großen Planarläufern im Endbereich der
Bearbeitung und Strukturierung von großen Läufern Fehler
auftreten, steigt mit der Größe der Läufer.
Damit sind sehr hohe technische und technologische Aufwendungen
erforderlich.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung verfolgt das Ziel, einen modularen Planarläufer und
das Verfahren zu seiner Herstellung zu schaffen, bei dem die
Nachteile des Standes der Technik gemindert und beseitigt werden
und der einen solchen Aufbau besitzt, daß das Risiko für die
Herstellung der filigranen Struktur im großen Planarläufer
wesentlich abgesenkt ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen modularen
Planarläufer und das Verfahren zu seiner Herstellung hervor
zubringen, der einen einfachen Aufbau aufweise und bei dem die
an sich bekannte, aufwendige komplizierte und risikoreiche
filigrane Strukturierung auf eine einfache besser beherrschbare
Strukturierung geführt wird, wobei die Dimension des Läufers nach
Belieben vergrößert werden kann, ohne daß das Risiko für die
Herstellung steigt, sondern nahezu konstant gehalten werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine
Gesamtanordnung aus einer Trageplatte und mehreren Modulbaustei
nen aufgebaut ist und daß die Trageplatte eine Abdeckhaube sowie
mehrere zur Aufnahme der Modulbausteine, Plattendurchbrüche
aufweist und daß die Modulbausteine ein Gehäuse mit einem
Umlaufsteg besitzen und daß zwischen der Außenwandung des Gehäuses
sowie der Oberfläche des Umlaufsteges und der Innenwandung des
Plattendurchbruches sowie der Unterfläche, der Trageplatte ein
Ausricht- und Klebespalt vorgesehen ist, der mit einer Ver
klebemasse ausgefüllt ist.
Vorteilhaftes Merkmal, daß die Klebemasse im Ausricht- und
Klebespalt ein aushärtender, elastischer gefüllter Epoxydharz
ist.
Die Erfindung zeichnet sich weiterhin dadurch aus, daß die
Gesamtanordnung einen vierteiligen modularen Planarläufer
darstellt und zwei Modulbausteine für den Betrieb in x-Richtung
und zwei Modulbausteine für den Betrieb in y-Richtung aufweist.
Eine besondere Ausgestaltung der Erfindung liegt weiterhin
dadurch vor, daß die Gesamtanordnung einen achtteiligen modularen
Planarläufer darstellt und vier Modulbausteine für den Betrieb
in x-Richtung und vier Modulbausteine für den Betrieb in y-
Richtung aufweist und im Mittelbereich eine Mittenausnehmung
besitzt.
Die Erfindung zeichnet sich weiterhin dadurch aus, daß die
Gesamtanordnung einen Anschlußadapter besitzt und auf einem
Stator angeordnet ist und daß der Stator eine Statorstruktur
besitzt, wobei die Statorstruktur eine Kreuzstruktur darstellt,
und daß der Stator eine umlaufende Umrandung und einen An
schlußkasten besitzt, wobei zwischen dem Anschlußkasten und dem
Anschlußadapter eine elektropneumatische Flachleitung vorgesehen
ist.
Merkmal der Erfindung ist es, daß die Kreuzstruktur eine große
Vielzahl von Statorzähnen aufweist, die turmartig und picksel
artig ausgebildet sind und die von netzartig ausgebildeten, die
Statorzähne umschließenden Statorzahnlücken umgeben sind.
Nach der Erfindung ist in vorteilhafter Weise vorgesehen, daß
folgende Verfahrensschritte realisiert werden:
- 1. In die Plattendurchbrüche der Trageplatte werden die
Modulbausteine eingebracht.
- 2. Die nach Verfahrensschritt 1 bestückte Trageplatte wird auf
die Kreuzstruktur gesetzt, so daß die Läuferzähne und die
Läuferzahnlücken des Eisenkernes des Modulbausteines
oberhalb der Statorzähne und der Statorzahnlücken der
Statorstruktur angeordnet sind.
- 3. Die nach Verfahrensschritt 2 bestückte Trageplatte wird
vertrammt, so daß eine Ausrichtung der Modulbausteine nach
Fig. 12 erfolgt. Das Luftlager wird sodann abgeschaltet.
- 4. Die nach Verfahrensschritt 3 auf der Statorstruktur gehal
terten Modulbausteine werden in den Ausricht- und Klebe
spalten mit einer Klebemasse vergossen.
- 5. Die nach Verfahrensschritt 4 in der Trageplatte vergossenen
Modulbausteine werden über die Aushärtung der Klebemasse in
den Ausricht- und Klebespalten zueinander fixiert.
- 6. Die nach Verfahrensschritt 5 nunmehr ausgehärteten Gesamt
anordnungen werden durch Anschalten des Luftlagers vom
Stator abgehoben und dann abgenommen.
- 7. Die nach Verfahrensschritt 5 und 6 vorliegende Gesamt
anordnung wird dann auf gleichstrukturierten Statoren für
den Betrieb aufgebracht.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an Hand der nachfolgenden Zeichnungen näher
erläutert werden. Die Darstellungen zeigen im einzelnen:
Fig. 1: Eine prinzipielle Darstellung eines erfindungsgemäßen
modularen Planarläufers in Draufsicht,
Fig. 2: eine prinzipielle Darstellung eines erfindungsgemäßen
modularen Planarläufers in Vorderansicht und Schnitt
nach Fig. 1,
Fig. 3: eine prinzipielle Darstellung eines erfindungsgemäß
vorgesehenen Modulbausteines in Vorderansicht und
Vollschnitt,
Fig. 4: eine prinzipielle Darstellung eines erfindungsgemäß
vorgesehenen Modulbausteines in Draufsicht und
Teilschnitt nach Fig. 1,
Fig. 5: eine prinzipielle Darstellung eines erfindungsgemäß
vorgesehenen Modulbausteines in Seitenansicht nach
Schnitt B-B aus Fig. 3,
Fig. 6: eine prinzipielle Darstellung eines erfindungsgemäß
vorgesehenen Modulbausteines in Seitenansicht nach
Schnitt A-A aus Fig. 3,
Fig. 7: eine prinzipielle Darstellung einer erfindungsgemäßen
Variante eines modularen Planarläufers mit vier
Modulbausteinen,
Fig. 8: eine prinzipielle Darstellung einer erfindungsgemäßen
Variante eines modularen Planarläufers mit acht
Modulbausteinen und einer mittleren Freimachung,
Fig. 9: eine prinzipielle Darstellung eines erfindungsgemäßen
modularen Planarläufers im Teilschnitt, bei dem zwei
Modulbausteine hintereinander angeordnet sind,
Fig. 10: eine Einzelheit D aus Fig. 9 im nicht bestromten
Zustand,
Fig. 11: eine prinzipielle Darstellung eines erfindungsgemäßen
modularen Planarläufers im Teilschnitt, bei dem zwei
Modulbausteine bestromt hintereinander angeordnet
sind,
Fig. 12: eine Einzelheit E aus Fig. 11 im bestromten Zustand,
Fig. 13: eine Einzelheit F aus Fig. 12, bei der die Gießnut im
vergrößerten Maßstab dargestellt ist,
Fig. 14: eine Unteransicht eines erfindungsgemäß vorgesehenen
Modulbausteines,
Fig. 15: eine Vorderansicht eines erfindungsgemäß vorgesehenen
Modulbausteines nach Fig. 14 im Schnitt,
Fig. 16: eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß vorgesehenen
Modulbausteines nach Fig. 14 im Schnitt.
In Fig. 1 ist eine prinzipielle Darstellung eines erfindungs
gemäßen modularen Planarläufers in Draufsicht gezeigt. Die
Gesamtanordnung 1 umfaßt eine Trageplatte 2, in deren Platten
durchbrüchen 5 Modulbausteine 3 aufgenommen sind. Auf die
Trageplatte 2 ist eine Abdeckhaube 4 aufgesetzt und im seitlichen
Bereich ist ein Anschlußadapter 6 angelenkt. Vom Anschlußadapter
6 ist eine elektropneumatische Energieflachleitung 7 zum
Anschlußkasten 8 geführt, wobei der Anschlußkasten 8 an den
Stator 9 angelenkt ist. Der Stator 9 besitzt an der Oberfläche
eine Statorstruktur 10, die hier eine Kreuzstruktur 49 ist. Die
Statorstruktur 10 ist nach Bild 1 durch eine Umrandung 11
eingefaßt. Die Unterseite der Gesamtanordnung 1 kommt über ein
hier nicht näher bezeichnetes Luftlager auf der oberen Kreuz
struktur 49 zur Auflage.
In Fig. 2 ist eine prinzipielle Darstellung eines erfindungs
gemäßen modularen Planarläufers in Vorderansicht und Schnitt nach
Fig. 1 gezeigt. Die Gesamtanordnung 1 befindet sich über einem
Luftspalt 50 auf dem Stator 9. Der Stator 9 besitzt eine Stator
struktur 10, die hier eine Kreuzstruktur 49 ist. Der Stator 9 ist
von einer Umrandung 11 eingefaßt, wobei an die Umrandung 11 der
Anschlußkasten 8 angelenkt ist. Vom Anschlußkasten 8 ist die
elektropneumatische Energieflachleitung 7 an den Anschlußadapter
6 geführt, wobei der Anschlußadapter 6 an die Gesamtanordnung 1
angelenkt ist. Die Gesamtanordnung 1 besteht aus der Trageplatte
2, die in ihren Plattendurchbrüchen 5 Modulbausteine 3 aufnimmt.
Auf der Trageplatte 2 ist die Abdeckhaube 4 befestigt, an die der
Anschlußadapter 6 angelenkt ist.
In Fig. 3 ist eine prinzipielle Darstellung eines erfindungsgemäß
vorgesehenen Modulbausteines in Vorderansicht und Vollschnitt
gezeigt. Dabei besitzt der Modulbaustein 3 ein Gehäuse 12 mit
einem Umlaufsteg 13 und beinhaltet vier Spulenkörperausnehmungen
14, in die Spulenkörper 15 eingebracht sind. Zwischen den
Spulenkörpern 15 ist im linken Bereich ein nicht näher bezeichne
ter Steg des Gehäuses 12 vorgesehen, der den linken Luftkanal 19
beinhaltet. An dem linken Bereich mit Spulenkörpern 15 schließt
sich ein Mittelbereich, ein breiterer Steg des Gehäuses an, wobei
im rechten Bereich eine etwa spiegelbildliche Anordnung der
Spulenkörper zum linken Bereich gegeben ist. Im rechten Bereich
sind in den beiden Spulenkörperausnehmungen 14 ebenfalls
Spulenkörper 15 eingebracht worden. Zwischen den beiden rechten
Spulenkörpern 15 ist ein nicht näher bezeichneter Steg des
Gehäuses 12 angeordnet, der den rechten Luftkanal 20 beinhaltet.
In Fig. 4 ist eine prinzipielle Darstellung eines erfindungsgemäß
vorgesehenen Modulbausteines in Draufsicht und Teilschnitt nach
Fig. 3 gezeigt. Der Modulbaustein 3 besteht aus einem Gehäuse
12, das einen Umlaufsteg 13 besitzt. Im Gehäuse 12 sind Spulen
körperausnehmungen 14 vorgesehen, in denen Spulenkörper 15
eingebracht sind und die mit einer Vergußmasse 33 eingeklebt
sind. Im oberen Bereich der Darstellung ist eine Luftzuführung
16 vorgesehen, die in einen linken Luftkanal 19 und einen rechten
Luftkanal 20 mündet. Der im linken Bereich 40 vorgesehene linke
Luftkanal 19 weist einen Abdichtstopfen 21 und zwei linke
auftdüsen 18 auf. Der im rechten Bereich 41 vorgesehene rechte
Luftkanal 20 weist einen Abdichtstopfen 21 und zwei rechte
Luftdüsen 17 auf.
In Fig. 5 ist eine prinzipielle Darstellung eines erfindungsgemäß
vorgesehenen Modulbausteines in Seitenansicht nach Schnitt B-B
aus Fig. 3 gezeigt. Der Modulbaustein 3 besitzt einen Umlaufsteg
13, eine Spulenkörperausnehmung 14 und eine Luftzuführung 16. In
der Spulenkörperausnehmung 14 ist der Spulenkörper 15 fest
eingebracht und mit der Vergußmasse 33 vergossen.
In Fig. 6 ist eine prinzipielle Darstellung eines erfindungsgemäß
vorgesehenen Modulbausteines in Seitenansicht nach Schnitt A-A
aus Fig. 3 gezeigt. Der Modulbaustein 3 besteht aus dem Gehäuse
12, aus einem Umlaufsteg 13, einer Luftzuführung 16 und einem
sich daran anschließenden linken Luftkanal 19, der an einem
Abdichtstopfen 21 verschlossen ist. Im unteren Bereich des
Gehäuses 12 sind zwei linke Luftdüsen 18 eingelassen, die mit dem
linken Luftkanal 19 in Verbindung stehen. Die linken Luftdüsen
18 sind schraubbar eingebracht.
In Fig. 7 ist eine prinzipielle Darstellung einer erfindungs
gemäßen Variante eines modularen Planarläufers mit vier Modul
bausteinen gezeigt. Die Gesamtanordnung 1 stellt hier einen
vierteiligen modularen Planarläufer 23 dar. Die Trageplatte 2
nimmt in ihren Plattendurchbrüchen 5 jeweils einen Modulbaustein
3 auf. Zwischen dem Modulbaustein 3 und den Plattendurchbrüchen
5 ist ein Ausricht- und Klebespalt 22 vorgesehen. Der Ausricht- und
Klebespalt 22 ist seinerseits mit einer Vergußmasse 33, die
eine leichte Elastizität aufweist, ausgefüllt.
In Fig. 8 ist eine prinzipielle Darstellung einer erfindungs
gemäßen Variante eines modularen Planarläufers mit acht Modul
bausteinen und einer mittleren Freimachung gezeigt. Die Gesamt
anordnung 1 stellt hier einen achtteiligen modularen Planarläufer
24 dar und besteht hier aus der Trageplatte 2, die Plattendurch
brüche 5 sowie eine Mittenausnehmung 25 besitzt, und den in den
Plattendurchbrüchen 5 aufgenommenen Modulbausteinen 3.
In Fig. 9 ist eine prinzipielle Darstellung eines erfindungs
gemäßen modularen Planarläufers im Teilschnitt erfolgt, bei dem
zwei Modulbausteine hintereinander angeordnet sind. Die Gesamt
anordnung 1 befindet sich auf dem Stator 9 mit einer Stator
struktur 10. Die Gesamtanordnung 1 ist hier aus Trageplatte 2 und
den Modulbausteinen 3 gebildet, wobei die Trageplatte 2 Platten
durchbrüche 5 aufweist, in der die Modulbausteine 3 aufgenommen
sind. Zwischen den Modulbausteinen 3 und den Plattendurchbrüchen
5 sind Ausrichte- und Klebespalte vorgesehen, die mit Vergußmasse
33 ausgefüllt sind. Die Modulbausteine 3 weisen ein Gehäuse 12
auf, in das Eisenkerne 32 mit Spulen 31 eingebracht sind.
Zwischen dem linken Eisenkern 32 und dem rechten Eisenkern 32 ist
ein Distanzkörper 38 vorgesehen. Auf dem linken Eisenkern ist ein
linker Magnet 34 und auf dem rechten Eisenkern ist ein rechter
Magnet 36 aufgebracht, wobei nach Aufbringung des Querjoches 35
sich der linke Magnet 34 als Südpol ausbildet. In der Mitte des
Gehäuses 12 befindet sich ein Mittelsteg 37. Auf der rechten
Seite des Mittelsteges befindet sich noch einmal eine gleiche
Anordnung, wie bereits oben zu Fig. 9 beschrieben.
In Fig. 10 ist eine prinzipielle Darstellung eines erfindungs
gemäßen modularen Planarläufers im Teilschnitt nach Fig. 9
Einzelheit D in nicht bestromtem Zustand gezeigt.
Die Feldlinien durchziehen den Eisenkern 32. Der Eisenkern 32
liegt auf der linken Seite an dem Begrenzungssteg 39 und dem
Distanzkörper 38 und ist mittels Vergußmasse 33 eingebettet. Im
Zentrum des Eisenkerns 32 befindet sich die Spule 31. Im Stator
9 befinden sich an der Oberfläche abwechselnd ein Statorzahn 29
und eine Statorlücke 30, wohin die Statorzahnlücke ebenfalls mit
Vergußmasse 33 gefüllt ist. Im Eisenkern 32 befinden sich an der
Unterseite jeweils abwechselnd ein Läuferzahn 27 und eine
Läuferzahnlücke 28 wobei die Läuferzahnlücken 28 ebenfalls mit
Vergußmasse 33 verfüllt sind. In Fig. 11 ist eine prinzipielle
Darstellung eines erfindungsgemäßen modularen Planarläufers im
Teilschnitt, bei dem zwei Modulbausteine im bestromten Zustand
hintereinander angeordnet sind.
Im linken Bereich ist die Einzelheit E gekennzeichnet, die in
Fig. 12 vergrößert dargestellt ist, sowie die Einzelheit F, die
in Fig. 13 vergrößert dargestellt ist.
Auf dem Stator 9 befindet sich die Gesamtanordnung 1 mit einer
Trageplatte 2 mit zwei Modulbausteinen 3. In jedem Modulbaustein
3 sind jeweils zwei Spulenkörper 15 eingebracht, die jeweils aus
zwei Eisenkernen 32 mit eingebrachter Spule 31 bestehen, wobei
auf den Eisenkernen 32 jeweils ein linker Magnet 34 mit rechtem
Magnet 36, die über ein Querjoch 35 verbunden sind, angeordnet
sind, so daß die beiden Dauermagneten als sogenannter linker
Magnet 34 und sogenannter rechter Magnet 36 wirken.
Die Modulbausteine 3 sind jeweils mit einer Abdeckplatte 26
versehen.
In Fig. 12 ist eine Einzelheit E aus Fig. 11 im bestromten
Zustand und vergrößert dargestellt.
Der Stator 9 besitzt dabei Statorzähne 29 und Statorzahnlücken
30, die sich abwechseln. Die Eisenkerne 32, die durch die beiden
Begrenzungsstege 39 mit dem Distanzkörper 38 gehalten werden mit
Spule 31, besitzen im oberen Bereich einen linken Magnet 34,
somit einen rechten Magneten 36, die beide über das Querjoch 35
kurzgeschlossen sind. Hier ist der bestromte Zustand dargestellt,
so daß die Feldlinien über den linken Bereich 40 gelenkt werden.
Im rechten Bereich 41 gibt es keinen Feldlinienverlauf. Dahinter
stehen die Läuferzähne 27 des Spulenkörpers 15 über den Stator
zähnen 29 des Stators 9 und die Läuferzahnlücken 28 über den
Statorzahnlücken 30.
In Fig. 13 ist eine Einzelheit F aus Fig. 11 gezeigt, bei der
die Gießnut im vergrößerten Maßstab dargestellt ist.
Auf dem Stator 9 mit Statorzähnen 29 und mit Statorzahnlücken 30
befindet sich über dem Luftspalt 50 die Gesamtanordnung 1 mit
einer Trageplatte 2 und einem Modulbaustein 3. In der Trageplatte
2 ist über dem Plattendurchbruch 5 der Modulbaustein 3 aufgenom
men, wobei sich zwischen dem Modulbaustein 3 und der Trageplatte
2 ein Ausricht- und Klebespalt 22 befindet.
Der Ausricht- und Klebespalt 22 ist mit Klebemasse 48 gefüllt,
die eine gewisse Elastizität besitzt.
Der Ausricht- und Klebespalt 22 wird von der Außenwand 44 des
Modulbausteins 3 mit der Innenwand 46 des Plattendurchbruches 5
der Trageplatte 2 sowie zwischen der Oberfläche 45 des Modulbau
steins 3 und der Unterfläche 47 der Trageplatte 2 gebildet.
Der Modulbaustein 3 besitzt ein Gehäuse 12 mit der Außenwand 44
sowie einen Eisenkern 32, der an dem Begrenzungssteg 39 anliegt
und der die Spule 31 aufnimmt, wobei eine Einbettung über die
Vergußmasse 33 gegeben ist.
Der Eisenkern 32 besitzt abwechselnd angeordnete Läuferzähne 27
und Läuferzahnlücken 28, die den abwechselnd angeordneten
Statorzähnen 29 und Statorzahnlücken 30 gegenüberstehen.
Die Luftspalthöhe 51 ist etwa 10 bis 15 µm.
In Fig. 14 ist eine Unteransicht eines erfindungsgemäß vor
gesehenen Modulbausteines gezeigt. Die Eisenkerne 32 besitzen 2
Läuferzähne 27 und Läuferzahnlücken 28. Gleichzeitig sind linke
Luftdüsen 18 und rechte Luftdüsen 19 vorgesehen. Die Umrandung
11 besitzt einen Umlaufsteg 13.
In Fig. 15 ist eine Vorderansicht eines erfindungsgemäß
vorgesehenen Modulbausteines nach Fig. 14 im Schnitt darge
stellt. Der Modulbaustein 3 als Bestandteil der Gesamtanordnung
1 besitzt an seiner Umrandung 11 einen Umlaufsteg 13, und die
Eisenkerne 32 besitzen abwechselnd angeordnete Läuferzähne 27 und
Läuferzahnlücken 28.
In Fig. 16 ist eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß
vorgesehenen Modulbausteines nach Fig. 14 im Schnitt darge
stellt. Dabei besitzt die Umrandung 11 einen Umlaufsteg 13 mit
Läuferzähnen 27 und Läuferzahnlücken 28 und strukturierte
Eisenkerne 32.
Bezugszeichenliste
1 Gesamtanordnung
2 Trageplatte
3 Modulbaustein
4 Abdeckhaube
5 Plattendurchbruch
6 Anschlußadapter
7 Flachleitung
8 Anschlußkasten
9 Stator
10 Statorstruktur
11 Umrandung
12 Gehäuse
13 Umlaufsteg
14 Spulenkörperausnehmung
15 Spulenköper
16 Luftzuführung
17 rechte Luftdüsen
18 linke Luftdüsen
19 linker Luftkanal
20 rechter Luftkanal
21 Abdichtstopfen
22 Ausricht- und Klebespalt
23 vierteiliger modularer Plan
24 achtteiliger modularer Plan
25 Mittenausnehmung
26 Abdeckplatte
27 Läuferzahn
28 Läuferzahnlücke
29 Statorzahn
30 Statorzahnlücke
31 Spule
32 Eisenkern
33 Vergußmasse
34 linker Magnet
35 Querjoch
36 rechter Magnet
37 Mittelsteg
38 Distanzkörper
39 Begrenzungssteg
40 linker Bereich
41 rechter Bereich
42 Luftdüsenabstand
43 Strukturbreite
44 Außenwandung
45 Oberfläche
46 Innenwandung
47 Unterfläche
48 Klebemasse
49 Kreuzstruktur
50 Luftspalt
51 Luftspalthöhe