DE4432681A1 - Vorrichtung zum Reinigen eines Drahtes - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen eines Drahtes

Info

Publication number
DE4432681A1
DE4432681A1 DE19944432681 DE4432681A DE4432681A1 DE 4432681 A1 DE4432681 A1 DE 4432681A1 DE 19944432681 DE19944432681 DE 19944432681 DE 4432681 A DE4432681 A DE 4432681A DE 4432681 A1 DE4432681 A1 DE 4432681A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dirt
wire
traps
roller
contact area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19944432681
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Andris
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Patent GmbH
Original Assignee
ABB Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ABB Patent GmbH filed Critical ABB Patent GmbH
Priority to DE19944432681 priority Critical patent/DE4432681A1/de
Publication of DE4432681A1 publication Critical patent/DE4432681A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B1/00Cleaning by methods involving the use of tools, brushes, or analogous members
    • B08B1/02Cleaning travelling work, e.g. a web, articles on a conveyor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES OR PROFILES, OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C43/00Devices for cleaning metal products combined with or specially adapted for use with machines or apparatus provided for in this subclass

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Drähte, die extrudiert werden, sind regelmäßig durch Fett und Schmutzpartikel verunreinigt. Beim Ummanteln dieser Drähte mit einer extrudierten Kunststoffschicht führt das Fett dazu, daß der Isoliermantel nicht ausreichend fest auf dem Draht haftet. Noch kritischer sind die Auswirkungen von Schmutzpartikeln, die auch auf verzinnten Drähten haften, da durch die Reibung auf Umlenkrollen ein Zinnabrieb entsteht. Diese Schmutzparti­ kel können sich in der Extrusionsdüse festsetzen und dadurch die Zentrizität des Isoliermantels auf dem Draht beeinträchti­ gen oder sogar zu einer Verstopfung der Extrusionsdüse führen.

Um diese schädlichen Auswirkungen zu verhindern und eine Rei­ nigung des Drahtes zu erreichen, hat man den Draht durch Filztaschen geführt, die den Draht in einem Anpreßbereich von zwei sich gegenüberliegenden Seiten aus erfassen und als Schmutzfänger die Verunreinigungen aufnehmen. Unbefriedigend ist jedoch, daß die Filztaschen schnell einen Sättigungsgrad erreichen, durch den sich ihre Möglichkeit weiteren Schmutz aufzunehmen, erschöpft, so daß ein sehr häufiger Austausch der Filztaschen erfolgen muß, wenn die Verschmutzung des Drahtes einen zulässigen Wert nicht überschreiten soll.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung nach dem Ober­ begriff des Anspruchs 1 zu schaffen, die eine sichere Reini­ gung des Drahtes gewährleistet und eine deutliche Erhöhung der Intervalle zum Austausch des Schmutzfängers ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildun­ gen des Erfindungsgegenstandes sind in den Unteransprüchen ge­ nannt.

Von entscheidendem Vorteil ist es, daß sich der Schmutz er­ findungsgemäß nicht mehr in einem bestimmten Anpreßbereich an­ häuft, sondern durch die sich ändernde Positionierung des Schmutzfängers auf eine wesentlich größere Fläche verteilen kann.

Für die weitere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes ist die Größe und Form des Schmutzfängers bzw. seiner Schmutzfangflä­ chen von besonderer Bedeutung. Eine Gestaltung nach Art eines Endlosbandes sorgt dafür, daß auf relativ kleinem Raum eine große nutzbare Schmutzfangfläche untergebracht werden kann.

Eine Schmutzfangfläche nach Art eines Endlosbandes läßt sich mit einem Schmutzfänger erreichen, der als zylindrischer Man­ tel auf eine Rolle aufgebracht ist, oder selbst als Rolle aus­ gebildet ist. Ein demgegenüber auf zwei Rollen laufendes Rol­ lenband ist eine sehr vorteilhafte Ausführungsalternative, da hierdurch eine besonders große Schmutzfangfläche zur Verfügung gestellt wird.

Trotz der erfindungsgemäß erreichten großen Austauschinter­ valle zum Wechsel des Schmutzfängers ist dieser zweckmäßiger Weise so aufgebaut, daß er bei Bedarf schnell ausgetauscht werden kann.

Die Art der Positionierung des Schmutzfängers in Relation zum Draht ist für den Grad der Ausnutzung der zur Verfügung ste­ henden Schmutzfangfläche ganz entscheidend. So ist es möglich die Transportmittel so auszubilden, daß sie eine Verschiebung des Anpreßbereiches durch eine Bewegung der Schmutzfänger längs zur Laufrichtung des Drahtes durch eine Rotation um einen vorgegebenen Winkel ermöglichen.

Eine Alternative oder Ergänzung besteht darin, die Transport­ mittel so auszubilden, daß sie eine Verschiebung des Anpreßbe­ reiches durch eine Bewegung der Schmutzfänger quer zur Lauf­ richtung des Drahtes ermöglichen.

Eine vollständige Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Schmutzfangfläche ist dadurch erreichbar, daß die Transport­ mittel eine spiralförmige Verschiebung des Anpreßbereiches durch eine Bewegung der Schmutzfänger gleichzeitig oder wech­ selweise quer und längs zur Laufrichtung des Drahtes ermögli­ chen.

Zu einer automatischen Durchführung der Positionierung kommt als eines der Transportmittel mindestens ein Antriebsmotor zum Einsatz. Dieser kann für eine kontinuierliche Positions­ verschiebung oder auch für eine schrittweise Positionierung sorgen, wobei dann ein Schrittmotor verwendet wird.

Damit eine gute Ausnutzung der Aufnahmekapazität der Schmutz­ fänger erreicht wird, muß sein Transport zeitlich gesteuert werden. Hierzu dient ein Taktgeber der über einen Steuer­ schalter den Antriebsmotors in einem veränderbaren Zeitraster ein- oder ausschaltet.

Um eine volle Ausnutzung der Aufnahmekapazität der Schmutz­ fänger auch bei stark wechselndem Verschmutzungsgrad des Drahtes zu ermöglichen, ist es von Vorteil, wenn eine Sen­ soreinheit vorgesehen ist, die den Verschmutzungsgrad des aus dem Schmutzfänger kommenden gereinigten Drahtes erfaßt und bei Überschreiten einer zulässigen Restverschmutzung ein Steuersi­ gnal abgibt. Dieses bietet die Möglichkeit auf den Taktgeber derart einzuwirken, daß dieser den Antriebsmotor erneut einschaltet oder dessen Ausschaltzeit entsprechend regelt.

Eine Verbesserung der Reinigung des Drahtes läßt sich dadurch erreichen, daß weitere Schmutzfänger in einer der vorbeschriebenen Vorrichtung entsprechenden Anordnung vorgesehen sind und diese weiteren Schmutzfänger vorzugsweise in einer um 90° um den Draht herum geschwenkten Lage diesen mit einem weiteren Anpreßbereich erfassen können.

Es wird in der Regel überflüssig sein die weiteren Schmutz­ fänger im Dauereinsatz zu betreiben. Vorteilhaft ist es des­ halb eine Sensoreinheit hinter den ersten Schmutzfängern und vor den weiteren Schmutzfängern anzuordnen, die die letzteren so steuert, daß sie den Draht nur dann mit einem entsprechen­ den Anpreßdruck erfassen, wenn der zulässige Verschmutzungs­ grad überschritten wird.

In Verbindung mit allen genannten Varianten ist es zweckmäßig einen Anpreßsteller vorzusehen, der an den Schmutzfängern ein automatisches oder handbetätigtes Verstellen des Anpreßdruckes ermöglicht.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zei­ gen:

Fig. 1 eine prinzipielle Ausführungsform der Vorrichtung in Seitenansicht,

Fig. 2 eine Darstellung der Schmutzfänger nach Fig. 1 um 90° gedreht,

Fig. 3 eine Steuerschaltung für den Antriebsmotor der Vor­ richtung,

Fig. 4 eine Ausführungsvariante zu dem Schmutzfänger nach Fig. 2,

Fig. 5 eine Ausführungsvariante mit einer doppelten Schmutz­ fängerbestückung.

Wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen, besitzt die Vorrichtung eine obere Rolle 3a und eine untere Rolle 3b, auf die jeweils ein oberer Schmutzfänger 2a und ein unterer Schmutzfänger 2b aufgebracht sind. Die beiden Rollen 3 mit ihren Schmutzfängern 2 werden mit einem geeignetem Anpreßdruck im Bereich ihrer Mantelflächen aufeinander gedrückt, wobei ein zwischen ihnen durchgeführter zu reinigender Draht 1 von der elastischen filzartigen Struktur der Schmutzfänger 2 erfaßt und dabei na­ hezu lückenlos umschlossen wird.

Ein Antriebsmotor 4 mit einem Stromanschluß 5 ist über eine obere Rollenachse 8a mit der oberen Rolle 3a verbunden und er­ möglicht somit deren Antrieb. Ausgehend hiervon muß auch die untere Rolle 3b mit gleicher Vorschubgeschwindigkeit an­ getrieben werden, was beispielsweise über eine entsprechende Zahnradkopplung erfolgen kann. Im vorliegenden Fall geschieht die Kopplung in besonders einfacher Weise über die aneinan­ dergepreßten Rollen 3, bei denen die elastischen Schmutzfänger 2 für den erforderlichen zahnradähnlichen Eingriff sorgen.

Der Antriebsmotor 4 ist auf einer Trägerplatte 7e eines Sta­ tivs 7 befestigt, das eine Haltesäule 7a mit einem Führungs­ teil 7b besitzt, das seinerseits einen horizontal verschieb­ baren Positionierungsstab 7c aufnimmt, der über einen Träger­ stab 7d mit der Trägerplatte 7e verbunden ist. Der Positio­ nierungsstab 7c ermöglicht eine Verschiebung 9 der Vorrichtung quer zum Draht 1, so daß neben der durch Rollenrotation ermög­ lichten Verschiebung des Anpreßbereiches für den Draht 1 auch eine Verschiebung 9 über die gesamte Breite der Schmutzfänger 2 erreichbar ist. Diese Verschiebung 9 kann selbstverständlich auch automatisch erfolgen, was aber hier nicht dargestellt ist.

Eine zur Befestigung der unteren Rolle 3b am Stativ 7 vorge­ sehene Rollenaufhängung 13 ermöglicht eine Verstellung 10 der Lage der beiden Rollen 3 zueinander und dadurch eine Verände­ rung des Anpreßdruckes. Ein Anpreßsteller 11 kann hierzu von Hand betätigt werden, ließe sich aber auch automatisch steu­ ern.

Das in Fig. 3 dargestellte Prinzipschaltbild soll die Steue­ rung des Antriebsmotors 4 erläutern. Dieser wird ausgehend von einem Versorgungsnetz 16 über einen Hauptschalter 19, einen Schutzschalter 17 und einen Steuerschalter 14 mit Strom ver­ sorgt. Ein den Steuerschalter 14 auslösender Taktgeber 15 be­ stimmt die Ein- und Ausschaltzeiten des Steuerschalters 14 und damit die Vorschubgeschwindigkeit der Schmutzfänger 2. Bei Be­ darf kann dieses Zeitraster in Abhängigkeit vom Ausgangssignal einer Sensoreinheit 20 variiert werden. Bei einer unzulässig hohen Restverschmutzung des bereits gereinigten, von den Schmutzfängern 2 kommenden Drahtes 1, kann die Sensoreinheit 20 eine Verlängerung der jeweiligen Einschaltzeiten vorgeben.

Fig. 4 zeigt, wie die nutzbare Schmutzfangfläche der nach Fig. 2 auf den Rollenumfang beschränkten Schmutzfänger 2 vergrößert werden kann. Hierzu dienen ein oberes Rollenband 18a und ein unteres Rollenband 18b als Schmutzfänger, wobei die Rollenbän­ der 18 über je zwei Rollen geführt sind.

Eine andere Vorrichtungsvariante zeigt Fig. 5, nach der hinter den ersten Schmutzfängern 2 weitere Schmutzfänger 21 an­ geordnet sind. In Abhängigkeit von der durch die Sensoreinheit 20 festgestellten Restverschmutzung können die weiteren Schmutzfänger 21 so gesteuert werden, daß sie den Draht 1 nur erfassen, wenn die zulässige Restverschmutzung überschritten wird. Es ist von Vorteil, wenn, entgegen der Darstellung in Fig. 5, die weiteren Schmutzfänger 21 um einen Winkel von 90° gegenüber den ersten Schmutzfängern 2 vesetzt angeordnet wer­ den, weil dadurch evtl. im Spalt zwischen den beiden Schmutz­ fängern verbleibender Schmutz ebenfalls erfaßt wird.

Bezugszeichenliste

Draht (1)
Schmutzfänger (2)
oberer Schmutzfänger (2a)
unterer Schmutzfänger (2b)
Rollen (3)
obere Rolle (3a)
untere Rolle (3b)
Antriebsmotor (4)
Stromanschluß (5)
Filzkörper (6)
oberer Filzkörper (6a)
unterer Filzkörper (6b)
Stativ (7)
Haltesäule (7a)
Führungsteil (7b)
Positionierungsstab (7c)
Trägerstab (7d)
Trägerplatte (7e)
Rollenachse (8)
Positionierungspfeil (9)
Anpreßpfeil (10)
Anpreßsteller (11)
Haltebügel (12)
Rollenaufhängung (13)
Steuerschalter (14)
Taktgeber (15)
Versorgungsnetz (16)
Schutzschalter (17)
Rollenbänder (18)
oberes Rollenband (18a)
unteres Rollenband (18b)
Hauptschalter (19)
Sensoreinheit (20)
weitere Schmutzfänger (21)

Claims (16)

1. Vorrichtung zum Reinigen eines Drahtes (1), insbe­ sondere zur Entfernung an seiner Oberfläche lose haftender Schmutz- oder Fettpartikel, bei der Verunreinigungen aufneh­ mende, flexible Schmutzfänger (2), mit vorzugsweise filzarti­ ger Struktur, durch zwei sich gegenüberliegende Schmutzfang­ flächen die Oberfläche des vorbeigleitenden Drahtes (1) in einem Anpreßbereich mit geeignetem Anpreßdruck erfassen und durch Flächenreibung den Schmutz aufnehmen, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schmutzfänger (2) eine sich gezielt ändernde Positionierung ihrer Lage zur Lage des Drahtes (1) ermöglichen und Transportmittel (3, 4) dafür sorgen, daß spätestens dann der Draht (1) in einen schmutzfreien, neuen Anpreßbereich gelangt, wenn der den Draht (1) erfassende momentane Anpreßbereich eine Schmutzfangsättigung erreicht hat.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmutzfangflächen der Schmutzfänger (2) nach Art ei­ nes Endlosbandes verlaufen und durch Drehung eine Lageänderung des Anpreßbereiches ermöglichen.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmutzfänger (2) jeweils einen zylindrischen Mantel bilden, der auf zwei Rollen (3) aufgebracht ist, als oberer Schmutzfänger (2a) auf einer obe­ ren Rolle (3a) und als unterer Schmutzfänger (2b) auf einer unteren Rolle (3b), oder daß die Schmutzfänger (2) selbst als Rollen oder rollenartig ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden ′Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmutzfänger (2) jeweils ein Rollenband bilden, das entsprechend geführt wird und der obere Schmutzfänger (2a) durch ein oberes Rollenband (18a) und der untere Schmutzfänger (2b) durch ein unteres Rollenband (18b) gebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmutzfänger (2) so ausge­ bildet ist, daß er ein leichtes Auswechseln ermöglicht.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportmittel (3, 4) so aus­ gebildet sind, daß sie eine Verschiebung des Anpreßbereiches durch eine Bewegung der Schmutzfänger (2) längs zur Laufrich­ tung des Drahtes (1) durch eine Rotation um einen vorgegebenen Winkel ermöglichen.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportmittel (3, 4) so aus­ gebildet sind, daß sie eine Verschiebung des Anpreßbereiches durch eine Bewegung der Schmutzfänger (2) quer zur Laufrich­ tung des Drahtes (1) ermöglichen.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine spiralförmige Verschie­ bung des Anpreßbereiches durch eine Bewegung der Schmutzfänger (2) gleichzeitig oder wechselweise quer und längs zur Laufrichtung des Drahtes (1) ermöglichen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Transportmitteln (3, 4) mindestens ein Antriebsmotor (4) gehört.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (4) als Schrittmotor ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Steuern des Antriebsmotors (4) ein Taktgeber (15) dient und diesen über einen Steuerschalter (14) in einem veränderbaren Zeitraster ein- oder ausschaltet.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sensoreinheit (20) vorgesehen ist, die den Verschmutzungsgrad des aus dem Schmutzfänger (2) kommenden gereinigten Drahtes (1) erfaßt und bei Überschreiten eines zulässigen Verschmutzungsgrades ein Steuersignal abgibt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Zeitraster automatisch veränderbar ist und hierzu die Sensoreinheit (20) dient, die bei Überschreiten eines zulässigen Verschmutzungsgrades auf den Taktgeber (15) derart einwirkt, daß dieser den Antriebsmotor (4) erneut einschaltet oder dessen Ausschaltzeit entsprechend regelt.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Schmutzfänger (2) in einer den vorhergehenden Ansprüchen entsprechenden Anordnung vorgesehen sind und diese weiteren Schmutzfänger (21) in einer um 90° um den Draht (1) herum geschwenkten Lage diesen mit einem weiteren Anpreßbereich erfassen können.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sensoreinheit (20) hinter den ersten Schmutzfängern (2) und vor den weiteren Schmutzfängern (21) angeordnet ist und die letzteren so steuert, daß diese den Draht (1) nur dann mit einem entspre­ chenden Anpreßdruck erfassen, wenn der zulässige Verschmut­ zungsgrad überschritten wird.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anpreßsteller (11) vorgesehen ist, der an den Schmutzfängern (2) ein Verstellen des Anpreßdruckes ermöglicht.
DE19944432681 1994-09-14 1994-09-14 Vorrichtung zum Reinigen eines Drahtes Withdrawn DE4432681A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19944432681 DE4432681A1 (de) 1994-09-14 1994-09-14 Vorrichtung zum Reinigen eines Drahtes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19944432681 DE4432681A1 (de) 1994-09-14 1994-09-14 Vorrichtung zum Reinigen eines Drahtes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4432681A1 true DE4432681A1 (de) 1996-03-21

Family

ID=6528169

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19944432681 Withdrawn DE4432681A1 (de) 1994-09-14 1994-09-14 Vorrichtung zum Reinigen eines Drahtes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4432681A1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2773089A1 (fr) * 1997-12-29 1999-07-02 Strasbourg Elec Appareil de nettoyage de fibres ou filaments
DE10108332A1 (de) * 2001-02-21 2002-08-29 Heidelberger Druckmasch Ag Drahtzuführung
CN102794330A (zh) * 2012-08-29 2012-11-28 江苏国能电力设备有限公司 一种铝杆毛刷机
CN106424041A (zh) * 2016-09-30 2017-02-22 长沙开元仪器股份有限公司 一种煤灰分检测仪测量腔的自动清扫装置及清扫方法
CN106734346A (zh) * 2016-12-14 2017-05-31 佛山蓝途科技有限公司 一种铝带的表面自动清洁机构
CN107282691A (zh) * 2017-08-01 2017-10-24 安徽华众焊业有限公司 一种药芯焊丝擦拭除尘装置

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD115968A1 (de) * 1974-11-18 1975-10-20
DE2232161C3 (de) * 1972-06-30 1975-11-27 Wiktor Samsonowitsch Salukwadse
DE2741412A1 (de) * 1976-09-21 1978-03-23 Bruno Spreafico Vorrichtung und verfahren zum mechanischen abbeizen von metalldraehten
DD246709A1 (de) * 1986-03-24 1987-06-17 Ingenieurbetrieb Fuer Anlagen Drahtbuersteinrichtung
DE3734236A1 (de) * 1987-10-09 1989-04-20 Friedr Gustav Theis Kaltwalzwe Vorrichtung zur entfernung von kuehlschmierstoffen und dergleichen von laufendem bandmaterial

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2232161C3 (de) * 1972-06-30 1975-11-27 Wiktor Samsonowitsch Salukwadse
DD115968A1 (de) * 1974-11-18 1975-10-20
DE2741412A1 (de) * 1976-09-21 1978-03-23 Bruno Spreafico Vorrichtung und verfahren zum mechanischen abbeizen von metalldraehten
DD246709A1 (de) * 1986-03-24 1987-06-17 Ingenieurbetrieb Fuer Anlagen Drahtbuersteinrichtung
DE3734236A1 (de) * 1987-10-09 1989-04-20 Friedr Gustav Theis Kaltwalzwe Vorrichtung zur entfernung von kuehlschmierstoffen und dergleichen von laufendem bandmaterial

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2773089A1 (fr) * 1997-12-29 1999-07-02 Strasbourg Elec Appareil de nettoyage de fibres ou filaments
WO1999033581A1 (fr) * 1997-12-29 1999-07-08 Electricite De Strasbourg (Societe Anonyme) Appareil de nettoyage de fibres ou filaments
DE10108332A1 (de) * 2001-02-21 2002-08-29 Heidelberger Druckmasch Ag Drahtzuführung
DE10108332B4 (de) * 2001-02-21 2006-07-27 Heidelberger Druckmaschinen Ag Drahtzuführung
CN102794330A (zh) * 2012-08-29 2012-11-28 江苏国能电力设备有限公司 一种铝杆毛刷机
CN106424041A (zh) * 2016-09-30 2017-02-22 长沙开元仪器股份有限公司 一种煤灰分检测仪测量腔的自动清扫装置及清扫方法
CN106424041B (zh) * 2016-09-30 2018-11-09 长沙开元仪器股份有限公司 一种煤灰分检测仪测量腔的自动清扫装置及清扫方法
CN106734346A (zh) * 2016-12-14 2017-05-31 佛山蓝途科技有限公司 一种铝带的表面自动清洁机构
CN107282691A (zh) * 2017-08-01 2017-10-24 安徽华众焊业有限公司 一种药芯焊丝擦拭除尘装置

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3516229C2 (de) Auf Schienen geführter Wagen für eine Sortiervorrichtung
DE3331211C2 (de)
DE4001224C2 (de) Vorrichtung zum Reinigen der Oberfläche einer Materialbahn
DE3734355C2 (de)
EP1951950B1 (de) Flusenfiltereinrichtung und verfahren zum reinigen einer flusenfiltereinrichtung
DE3715974C2 (de)
WO2015003705A1 (de) Optische überwachungseinrichtung für ein kraftfahrzeug, insbesondere überwachungskamera mit einer optisch transparenten abdeckung
EP1714859B2 (de) Kompakter Hilfsantrieb für einen Anhänger
DE102010006531A1 (de) Vorrichtung zum Reinigen von Flächen, insbesondere Reinigungsroboter zum Reinigen von Solarpanelscheiben und sonstigen Glasflächen
EP0266627A1 (de) Waschanlage zum Reinigen eines endlosen Förderbandes
DE102010025845B4 (de) Solaranlagenreinigungsvorrichtung
EP0162309A2 (de) Vorrichtung zum Reinigen radioaktiv kontaminierter Rohrbündel
EP0965016B1 (de) Vorrichtung zum reinigen und schmieren von antriebsketten
DE4100333C2 (de) Mechanismus zur Höheneinstellung von Bodenreinigungsgeräten
DE3909320C2 (de) Verschiebbare Lagerung für einen Kraftfahrzeugsitz
EP1464628A1 (de) Vorrichtung zum Trocknen von Klärschlamm
DE4122855A1 (de) Aufzug, insbesondere schraegaufzug
WO2002058997A1 (de) Vorrichtung zum umhüllen eines gutstapels
DE4017206C2 (de) Filteranordnung mit mehreren Trommelfiltern
DE19504119C2 (de) Am Ausgang eines Extruders angebrachter Düsenkopf
DE19849978A1 (de) Reinigungseinheit für die automatische Feuchtreinigung von nicht-textilen Bodenbelägen und selbstfahrendes Reinigungsgerät zur Aufnahme der Reinigungseinheit
DE3928379A1 (de) Teleskopabdeckung
EP3031104A1 (de) Lagervorrichtung und kontaktvorrichtung sowie verfahren zur lagerung einer kontaktvorrichtung an einer lagervorrichtung
DE3322361C2 (de)
DE3619781C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8120 Willingness to grant licenses paragraph 23
8139 Disposal/non-payment of the annual fee