DE442186C - Maschine zum Beschneiden von Riemen, bei welcher die obere Vorschubrolle ent-sprechend den verschiedenen Riemenstaerken zur unteren Vorschubrolle einstellbar ist - Google Patents

Maschine zum Beschneiden von Riemen, bei welcher die obere Vorschubrolle ent-sprechend den verschiedenen Riemenstaerken zur unteren Vorschubrolle einstellbar ist

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DE442186C
DE442186C DEG64346D DEG0064346D DE442186C DE 442186 C DE442186 C DE 442186C DE G64346 D DEG64346 D DE G64346D DE G0064346 D DEG0064346 D DE G0064346D DE 442186 C DE442186 C DE 442186C
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Germany
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feed roller
shaft
machine
belt
upper feed
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Expired
Application number
DEG64346D
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GERRARD WIRE TYING MACHINES CO
Gerrard Wire Tying Machines Co Ltd Great Britain
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GERRARD WIRE TYING MACHINES CO
Gerrard Wire Tying Machines Co Ltd Great Britain
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • C14B5/04Clicking, perforating, or cutting leather for making leather belts or strips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Maschine zum Beschneiden von Riemen, bei welcher die obere Vorschubrolle entsprechend den verschiedenen Riemenstärken zur unteren Vorschubrolle einstellbar ist. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Beschneiden von Riemen, bei welcher die obere Vorschubrolle entsprechend den verschiedenen Riemenstärken zur unteren Vorschubrolle einstellbar gemacht ist.
  • Es sind Lederbeschneidemaschinen bekannt geworden, bei welchen am Ende einer schwingend gelagerten Welle ein Zahnrad sitzt, wobei der Punkt, um welchen die Welle schwingen kann, sich in der Mitte zwischen den Enden der Welle befindet. An dieser Stelle entsteht eine Kugellagerung. Bei Anordnungen dieser Art zeigt sich der Nachteil, daß bei größeren Schwingungen die Zahnräder in ihrer Wirkungsweise beeinträchtigt werden, indem sie zum Beispiel vollkommen außer Eingriff kommen.
  • Diese Nachteile sollen gemäß der Erfindung beseitigt werden.
  • Erfindungsgemäß sitzt eine der obengenannten Vorschubrollen auf einem Wellenende, wobei das andere Ende der Welle mit freiem Spiel gelagert ist und die Welle durch ein zwischen den Wellenenden sitzendes Zahnrad angetrieben wird und dabei um den Eingriffspunkt des auf der unteren Vorschubrollenwelle angeordneten antreibenden Zahnrades schwingbar ist.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Maschine in teilweisem Schnitt.
  • Abb. 2 ist ein wagerechter Schnitt in Linie 2-2 der Abb. i in Richtung der Pfeile gesehen. Abb. 3 ist eine Stirnansicht der Maschine. Abb. q. ist ein Schnitt in Linie 4-4 der Abb. i in Richtung der Pfeile gesehen.
  • Mit i ist ein geeignetes Untergestell bezeichnet, das an einem Ende einen nach oben ragenden Ansatz 2 trägt, während das andere Ende mit einem senkrecht angeordneten Rahmen 3 versehen ist, an den sich der Arm q. ansetzt. Der Ansatz 2 und der senkrechte Rahmen 3 bilden die Lagerteile für die Welle 6, die mit einem Zahnrad 7 versehen ist, und auf der der Handgriff 8 am Ende befestigt ist. Auf dem anderen Ende der Welle 6 sitzt eine geriffelte Vorschubrolle io.
  • Oberhalb der Vorschubrolle io in derselben Ebene mit dieser ist eine zweite Vorschubrolle ix angeordnet, die fest auf dem Ende einer Welle 12 sitzt, welche an ihrem anderen Ende ein. Zahnrad 13 trägt, das mit dem Antriebszahnrad 7 kämmt. Hinter dem Zahnrad 13 ist die Welle 12 lose oder schwingbar in dem Rahmen 3 gelagert. Vor der Vorschubrolle ii geht die Welle 12 durch ein unter Federwirkung stehendes Führungsglied 16, welches in der Bohrung 17 des Armes q. gleitet. Ein Teil dieser Bohrung ist mit Gewinde versehen. In die Gewindebohrung ist die als Handgriff ausgebildete Schraube 18 eingedreht, durch welche die Feder ig zwischen dem Führungsglied 16 und der Schraube 18 zusammengedrückt werden kann, wie es aus der Abb. i hervorgeht.
  • Zwischen den Wellen 6 und 12 mit dem Ansatz 2 und dem Rahmen 3 befestigt, befindet sich eine flache Platte oder ein, Tisch 2o, der mit einer Öffnung versehen ist, durch die die untere Vörschubrolle io und ein Messerei hindurchragt. Das Messer ist, wie dargestellt, auf dem Ansatz 2 befestigt. 'Die Platte 2o ist ferner mit dem Schlitz 25 versehen, in welchem verschiebbar die Führungsleiste 26 geführt wird. Diese ist mit einer nach oben gebogenen Kante 27 ausgerüstet, gegen welche sich der zu beschneidende Riemen legt. Das eine Ende der Führungsleiste 26 ist nach unten gebogen und bildet einen Kopf 28, der längs der vorderen Kante der Platte 2o entlang gleitet, um zu verhindern, daß die Führungsleiste 26 selbst irgendwelche Schwingbewegungen ausführen kann, wenn der Riemen beschnitten wird. Ein Teil 29 des Tisches 2o ist so nach oben gebogen, daß er eine Schutzwand für die miteinander kämmenden Räder 7 und 13 bildet.
  • Die Platte 2o ist mit einer Skala 3o versehen, die an der Kante des Schlitzes 25 liegt, um die Führungsleiste 26 leicht und schnell einstellen zu können. Diese Führungsleiste wird auf der Platte 2o durch die Schraube 31 festgeklemmt.
  • Die für die Welle 12 in dem Rahmen 3 angeordnete Lagerung besteht aus einer Bohrung 35, deren Durchmesser etwas größer ist als der Durchmesser der Welle. Ein Sperrstift 36 geht quer durch die Bohrung hindurch und legt sich zum Teil in den oberen Teil der Bohrung hinein, um mit einer Ringnut 37 am Ende 38 der Welle 12 in Eingriff zu kommen. Auf diese Weise wird eine Längsverschiebung der Welle verhindert.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende Wenn beispielsweise ein Riemen von 51/2Zo11 Breite nach längerem Gebrauch an seinen Kanten eingekerbt oder in anderer Weise beschädigt worden ist, der mittlere Teil des Riemens sich aber noch in einwandsfreiem Zustande befindet, dann wird dieser Riemen auf der oben beschriebenen Maschine beschnitten. Angenommen, es wird ein Riemen von q.1/2 Zoll Breite gebraucht; in diesem Falle wird die Führungsleiste 26 auf der Platte zo an der Stelle der Skala festgeklemmt, wo sich die Bezeichnung 5 Zoll in der Abb. a befindet. Die Seitenkante des Riemens wird dann gegen die nach oben gerichtete Kante 27 der Führungsleiste 26 gelegt und das Ende des Riemens so weit vorgeschoben, daß es die Vorschubrollen io und ii berührt. Beim Drehen des Handgriffes fassen die Rollen den Riemen, und beim M'eiterdrehen wird der Riemen durch die Maschine gezogen.
  • Wenn der Riemen auf diese Weise durch die Maschine geführt wird, schneidet das Messer 21 einen entsprechenden Längsstreifen von dem Riemen ab. Nachdem der Riemen von 51/2Zo11 Breite durch das Messer 2i, welches die beschädigte Kante abgeschnitten hat, auf einen Riemen von 5 Zoll Breite gebracht worden ist, besitzt der Riemen eine gerade geschnittene einwandsfreie Kante auf der einen Seite, während sich auf der anderen Seite noch die beschädigte Kante befindet.
  • Die Führungsleiste 26 wird nun nochmals eingestellt und auf der Platte 2o so festgelegt, daß die Führungsleiste sich in einer Entfernung von q.1/2 Zoll vom Messer 21 befindet. Darauf wird der Riemen nochmals durch die Maschine geführt, wobei dann jedoch die gerade geschnittene Kante sich gegen die Führungsleiste 26 legt, so daß nunmehr die beschädigte Kante des Riemens durch das Messer beschnitten wird. Man erhält auf diese Weise einen Riemen von q.1/2 Zoll Breite mit gerade geschnittenen und einwandsfreien Kanten. Es ist ersichtlich, daß die Führung 16 für die Welle 12 nicht bis unter die obere Vorschubrolle ii reicht, ferner daß die Vorschubrolle ii so weit angehoben werden kann, um sich Riemen von verschiedener Stärke anzupassen. Die senkrechte Bewegung der Vorschubrolle ii und des Endes der Welle, auf welcher die Vorschubrolle befestigt ist, ist möglich infolge des Lagers 35, in dem das Ende 38 der Welle mit freiem Spiel ruht. Aus der Abb. i ist ersichtlich, daß die Einzelteile der Maschine in solchem Verhältnis zueinander stehen und so angeordnet sind, daß, wenn kein Riemen durch die Vorrichtung läuft, das Gewicht der Welle 12 gewährleistet, daß die Verzahnung des Rades 13 in vollem Eingriff mit der Verzahnung des Rades 7 steht, wobei der Sperrstift 36 sich vollkommen in die Ringnut 37 der Welle i2 hineinlegt, d. h. der nach unten auf das Ende der Welle i2 ausgeübte Druck an der Vorschubrolle ix wird durch die Räder 7 und ii übertragen, die in diesem Falle als Drehpunkt für das Ende 38 der Welle dienen. Es wird auf diese Weise ein gleicher, aber entgegengesetzt gerichteter Druck nach oben auf den Sperrstift 36 ausgeübt.
  • Wenn ein Riemen in die Maschine eingeführt wird und die Vorschubrollen io und ii den Riemen aufnehmen und durch die Maschine treiben, dann wird die obere Rolle ii und infolgedessen das Ende der Welle 12 so weit angehoben, wie es der Stärke des Riemens entspricht. Es ist ersichtlich, daß eine Anordnung für diese Wellenbewegung geschaffen werden muß. Aus diesem Grunde ist die Bohrung 35 im Durchmesser etwas größer als der Durchmesser der Welle 12. Diese mit einem gewissen Spiel ausgeführte Lagerstelle ist jedoch nur so weit ausgeführt, daß der Sperrstift 36 ständig mit der Ringnut 37 in Eingriff bleibt.
  • Man hat gefunden, daß bei der Verwendung von den bekannten Schneidmessern, die mit oder ohne Führungsleisten arbeiteten, sich beträchtliche Schwierigkeiten zeigten, wobei im besonderen zwei Arbeiter zum Beschneiden notwendig waren. Das Beschneiden eines Riemens war bisher eine schwierige Arbeit. Mit Hilfe der oben beschriebenen Maschine kann ein Riemen aus jedem beliebigen Stoff, wie Leder, Kanevas, Gummi, Balata u. dgl., in leichter und einfacher Weise durch einen einzigen Arbeiter beschnitten werden. Die Schnittkante des Riemens ist vollkommen einwandsfrei und liegt senkrecht zur Fläche des Riemens.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Maschine zum Beschneiden von Riemen, bei welcher die obere Vorschubrolle entsprechend den verschiedenen Riemenstärken zur unteren Vorschubrolle einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Vorschubrolle (ii) auf dem Ende einer Welle (12) sitzt, deren anderes Ende mit freiem Spiel in einem Lager (35, 36, 37) ist und die durch ein zwischen den Wellenenden sitzendes Zahnrad (13) angetrieben wird und dabei um den Eingriffspunkt des auf der unteren Vorschubrollenwelle (6) angeordneten treibenden Zahnrades (7) schwingbar ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingbare Antriebswelle (12) der oberen Vorschubrolle (ii) durch einen im Maschinenarm (q.) verstellbaren Kopf (16) einstellbar ist und hierzu den Kopf (16) in einer Bohrung durchdringt, welche sich nach beiden Mündungen zu erweitert.
DEG64346D Maschine zum Beschneiden von Riemen, bei welcher die obere Vorschubrolle ent-sprechend den verschiedenen Riemenstaerken zur unteren Vorschubrolle einstellbar ist Expired DE442186C (de)

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DE442186C true DE442186C (de) 1927-03-24

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