DE4406413C1 - Verfahren und Vorrichtung zum Entstapeln von gestapelten Tafeln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entstapeln von gestapelten Tafeln

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/46Supplementary devices or measures to assist separation or prevent double feed
    • B65H3/56Elements, e.g. scrapers, fingers, needles, brushes, acting on separated article or on edge of the pile

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entstapeln von gestapelten Tafeln, insbesondere von Blechen aus Nichteisenmetallen, von denen jeweils eine Kante in einer zumindest im wesentlichen senkrechten Fläche über darunterliegenden Kanten weiterer Tafeln liegt, unter seitlichem Anblasen des Stapels in dessen oberem Bereich mit einem gasförmigen Medium.
In den Preßwerken der Automobilindustrie werden große Mengen von Stahlblechen mit Dicken zwischen 0,7 und 1 mm, die in Stapeln auf Paletten liegen, miftels einer Hubeinrichtung mit Saugnäpfen den einzelnen Preß- und Stanzlinien zugeführt. Dabei darf nur ein einzelnes Blech von der Hubeinrichtung aufgenommen werden, da beim Einlegen von zwei Blechen in das Zieh- oder Stanzwerkzeug eine Bruchgefahr besteht. Dies soll durch das Spreizen der Bleche verhindert werden, die allerdings meist geölt sind und aneinander kleben.
Die Zuführanlagen für Stahl-Bleche an Pressen und Stanzen, "Platinenlader" genannt, verfügen infolgedessen über Spreizmagnetköpfe, die die Bleche auseinanderspreizen, bevor sie mit den Saugnäpfen angehoben und weiter transportiert werden.
Neuere Entwicklungen im Karosseriebau gehen dahin, Aluminium statt Stahl zu verwenden, so daß die bekannten Spreizmagnetköpfe nicht mehr eingesetzt werden können. Man versucht daher, das mechanisierte Einlegen von Blechen durch das sogenannte Wirbelstromverfahren zu erleichtern. Die Versuche haben aber bisher noch nicht zum Erfolg geführt, und die dafür benötige Vorrichtung ist sehr aufwendig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Entstapeln von gestapelten Tafeln anzugeben, das auch bei Tafeln, Folien oder Platten aus nicht-ferromagnetischen Werkstoffen sowie aus Nichtmetallen angewandt werden kann und dennoch ein zuverlässiges Trennen der einzelnen Tafeln voneinander ermöglicht.
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß man die übereinanderliegenden Kanten mittels mindestens eines elastischen, durch eine Streichbewegung vorgespannten Spreizelements von unten nach oben überstreicht, hierbei den Stapel im Bereich der Berührung des mindestens einen Spreizelements mit dem gasförmigen Medium an bläst und die jeweils oberste Tafel vom Stapel abhebt.
Als Spreizelemente können dabei federelastische Drahtstifte vorgesehen werden, die nach Art einer Bürste den Stapel von unten nach oben überstreichen, wobei die Drahtstifte zunehmend gebogen und vorgespannt werden, bis sie schließlich die oberste Tafel von dem Stapel abheben. Durch Einblasen des gasförmigen Mediums in den dadurch gebildeten Spalt wird die Trennung der Tafeln nicht nur aufrechterhalten, sondern auch verstärkt, so daß es nunmehr möglich ist, die oberste Tafel mittels einer der üblichen Hubeinrichtungen, die vorzugsweise mit Saugnäpfen versehen ist, von dem Stapel abzuheben.
Es ist dabei aber besonders vorteilhaft, wenn man als Spreizelement mindestens eine von unten nach oben bewegte Blattfeder verwendet und das gasförmige Medium entlang der Unterseite der Blattfeder gegen den Stapel bläst.
Die vorzugsweise angeschärfte Außenkante der Blattfeder verläuft dabei in jeder Stellung parallel zu den von der Blattfeder berührten Tafeln, und die Blattfeder dient dabei in besonders vorteilhafter Weise auch zur Führung des gasförmigen Spreizmediums, indem nämlich das Gas genau zu der Stelle hin geführt wird, an der die Spreizbewegung beginnt. Dadurch tritt ein synergistischer Effekt ein, d. h. die mechanische Spreizbewegung der Blattfeder wird in ganz besonders vorteilhafter Weise durch eine gezielte pneumatische Spreizwirkung unterstützt.
Die Unterseite der Blatffeder wirkt gewissermaßen als Leitelement für den Gasstrom, der infolgedessen sehr gezielt auf die zu trennende Fuge zwischen einzelnen Tafeln auftrifft.
Es ist dabei im Zuge einer wiederum vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besonders vorteilhaft, wenn man an einer Welle auf deren Umfang mehrere Blattfedern anordnet, deren Außenkanten in entlastetem Zustand in einer Zylinderfiäche liegen, und wenn man die besagten Außenkanten über die Kanten der Tafeln von unten nach oben rotieren läßt. ln besonders vorteilhafter Weise ordnet man an jedem Ende des Stapels je eine solche Welle an.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, selbst geölte Bleche aus Nichteisen-Metallen, beispielsweise aus Aluminium, zuverlässig einzeln von einem Stapel abzuheben und mittels einer bekannten Hubeinrichtung mit Saugnäpfen der Preß- und/oder Stanzlinie zuzuführen. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird zuverlässig die Haftkraft von Ölen überwunden, so daß das Einführen von mehr als einer Tafel in die Preß- oder Stanzlinie zuverlässig unterbunden wird. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es auch zuverlässig möglich, Tafeln aus Nichtmetallen, wie Kunststoff-Folien etc. von Stapeln abzuheben.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des vorstehend beschriebenen Verfahrens. Diese Vorrichtung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß an einem Stapelplatz angeordnet sind:
  • a) mindestens ein von unten nach oben bewegliches und federelastisches Spreizelement mit einem Ende, in dessen Bewegungsbahn der Stapel mit den Kanten seiner oberen Tafeln hineinbewegbar ist,
  • b) mindestens eine auf den Angriffsbereich des Spreizelements am Stapel ausgerichtete Blasdüse für ein gasförmiges Medium, und
  • c) eine Hubeinrichtung für das Abheben der jeweils durch das Spreizelement und den Strom des gasförmigen Mediums angehobene Tafel.
In vorteilhafter Weise besteht dabei das Spreizelement aus einer Blattfeder, und die mindestens eine Blasdüse ist schlitzförmig ausgebildet, unterhalb der Blattfeder angeordnet und gegen den Stapel gerichtet. Zweckmäßigerweise liegt dabei die Blasdüse an der Blattfeder an. Eine besonders vorteilhafte und kontinuierlich arbeitende Vorrichtung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß an einer Welle auf deren Umfang verteilt mehrere Blattfedern mit achsparallelen Außenkanten angeordnet sind, deren Bewegungsbahnen bei einer Rotation der Welle in unbelastetem Zustand in einer Zylinderfläche liegen.
Weiterhin ist es dabei vorteilhaft, wenn die Welle eine Hohlwelle ist, die mit einer Druckgasquelle in Verbindung steht und wenn die etwa radial verlaufenden Kanäle in die Blasdüsen münden.
Zum Zwecke einer erheblichen Ersparnis an Druckgas ist es besonders vorteilhaft, wenn die Hohlwelle drehbar auf einer feststehenden Hohlachse gelagert ist, die an die Druckgasquelle angeschlossen ist und die auf der dem Stapel zugekehrten Seite einen Steuerschlitz aufweist, mit dem die zu den Blasdüsen führenden Kanäle nur dann in Verbindung stehen, wenn die jeweils wirksame Blasdüse auf den Stapel ausgerichtet ist.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren und bei der Vorrichtung ist die genaue Achsenlage der Spreizvorrichtung im Verhältnis zur Oberkante des Stapels besonders wichtig, da dadurch die Verbiegung des jeweiligen Spreizelements und seine Federkraft festgelegt wird.
Es ist infolgedessen besonders vorteilhaft, wenn die Rotationsachse der Hohlwelle parallel zur Kante der oberen Tafel verläuft und durch eine Nachführvorrichtung ständig in einer solchen relativen Lage zu der besagten Kante haltbar ist, daß die jeweils auf den Stapel einwirkende Blattfeder bei ihrer Aufwärtsbewegung über die Stapelseitenfläche zunehmend gespannt wird und dabei mit einer waagrechten und einer senkrechten Kraftkomponente auf die oberste Tafel einwirkt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachfolgend anhand der Fig. 1 und 2 näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Welle mit Blattfedern im Zusammenwirken mit einem Blechstapel und
Fig. 2 eine vollständige Vorrichtung mit zwei spiegelsymmetrisch angeordneten Einrichtungen nach Fig. 1 an einem Blechstapel im Zusammenwirken mit einer Hubeinrichtung.
In Fig. 1 ist ein Ausschnitt aus einem Stapel 1 aus Aluminiumblechen gezeigt, von dem hier vor allem die senkrechte Seitenfläche 2 und deren oberste Kante 3 von Interesse ist. Eine bereits von dem Stapel 1 abgehobene Tafel 4 ist gleichfalls gezeigt.
Seitlich neben, geringfügig oberhalb und parallel zur oberen Kante 3 des Stapels 1 befindet sich eine Welle 5 mit einem Kranz von Spreizelementen 6, die im vorliegenden Fall als radial ausgerichtete Blattfedern 7 ausgebildet sind, deren achsparallele Endkanten 7a in unbelastetem Zustand in einer Bewegungsbahn Z beweglich sind, die im vorliegenden Fall eine Zylinderfläche ist. Es ist erkennbar, daß die Bewegungsbahn Z den Stapel 1 im Bereich seiner oberen Kante 3 schneidet, und zwar in der Weise, daß eine im Punkt P gegen den Stapel 1 an laufende Blattfeder 7 bei einer Weiterdrehung der Welle 5 im Sinne des Pfeils 8 zunehmend gekrümmt und damit auch zunehmend gespannt wird, wie dies durch die strichpunktierten Linien 7b angedeutet ist. Durch diese Krümmung der betreffenden Blattfeder 7 werden waagrechte und senkrechte Kraftkomponenten erzeugt, die vorrangig auf die jeweils oberste Tafel 4 einwirken und diese von der jeweils darunterliegenden Tafel trennen.
Zur Erleichterung und Verstärkung dieser Trennbewegung ist auf dem Angriffsbereich des Spreizelements 6 bzw. der Blattfeder 7 jeweils eine Blasdüse 9 ausgerichtet, durch die ein Strom eines gasförmigen Mediums wie beispielsweise Druckluft gegen den Stapel 1 gerichtet werden kann. Es ist erkennbar, daß diese Druckgasströmung jeweils der gekrümmten Kontur der Blattfeder 7 folgt im vorliegenden Fall der durch die Linien 7b angedeuteten Kontur. Dadurch wird die Hauptkraft des Gasstroms gegen den Stapel 1 im Bereich seiner oberen Kante 3 gerichtet. Es ist Fig. 1 weiterhin zu entnehmen, daß die Blasdüse 9 schlitzförmig ausgebildet und unterhalb der Blattfeder 7 angeordnet ist. Die Blasdüse 9 besteht dabei aus einem Teil der Welle 5, die als Hohlwelle ausgebildet ist.
Auf dem Umfang der Hohlwelle verteilt ist eine entsprechende Anzahl von Blasdüsen 9 angeordnet, die der Anzahl der Blattfedern 7 entspricht. Die Hohlwelle steht dabei mit einer Druckgasquelle 10 über eine Leitung 11 in Verbindung, und die Welle 5 besitzt etwa radial verlaufende Kanäle 12, die in die Blasdüsen 9 münden.
Zum Zwecke einer Druckgasersparnis ist die Hohlwelle 5 drehbar auf einer feststehenden Hohlachse 13 gelagert, die an die Druckgasquelle 10 angeschlossen ist und die auf der dem Stapel 1 zugekehrten Seite einen Steuerschlitz 14 aufweist, mit dem die zu den Blasdüsen 9 führenden Kanäle 12 nur dann in Verbindung stehen, wenn die jeweils wirksame Blasdüse 9 auf den Stapel 1 ausgerichtet ist.
Dieser Zustand ist in Fig. 1 dargestellt.
Es ist Fig. 1 weiterhin zu entnehmen, daß die Hohlwelle 5 mit etwa radial abstehenden Flanschen 15 versehen ist, an denen die Blattfedern 7 befestigt sind und in denen sich die Kanäle 12 und die Blasdüsen 9 für das gasförmige Medium befinden. Fig. 1 ist weiterhin zu entnehmen, daß die Rotationsachse der Hohlwelle 5 parallel zur Kante der jeweils obersten Tafel 4 verläuft. Dabei wird durch eine Nachführvorrichtung entweder des Stapels 1 oder der Hohlwelle 5 dafür Sorge getragen, daß die relative Lage zueinander stets derart ist, daß die jeweils auf dem Stapel 1 einwirkende Blattfeder 7 bei ihrer Aufwärtsbewegung über die Stapelseitenfläche 2 zunehmend gespannt wird und dabei mit einer waagrechten und einer senkrechten Kraftkomponente auf die jeweils oberste Tafel 4 einwirkt.
Fig. 2 zeigt die spiegelsymmetrische Anordnung zweier Vorrichtungen nach Fig. 1 an einem Stapel 1, der sich - verfahrbar - auf einem Stapelplatz 20 befindet. Über dem Stapel 1 befindet sich eine an sich bekannte Hubeinrichtung 16 mit zwei Hubzylindern 17, an deren Kolbenstangen 17a eine Traverse 18 mit einer Anzahl von Saugnäpfen 19 angeordnet ist.

Claims (11)

1. Verfahren zum Entstapeln von gestapelten Tafeln (4), insbesondere von Blechen aus Nichteisenmetallen, von denen jeweils eine Kante (3) in einer zumindest im wesentlichen senkrechten Fläche (2) über darunterliegenden Kanten weiterer Tafeln liegt, unter seitlichem Anblasen des Stapels (1) in dessen oberem Bereich mit einem gasförmigen Medium, dadurch gekennzeichnet, daß man die übereinanderliegenden Kanten (3) mittels mindestens eines elastischen, durch eine Streichbewegung vorgespannten Spreizelements (6) von unten nach oben überstreicht, hierbei den Stapel (1) im Bereich der Berührung des mindestens einen Spreizelements (6) mit dem gasförmigen Medium anbläst und die jeweils oberste Tafel (4) vom Stapel (1) abhebt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Spreizelement (6) mindestens eine von unten nach oben bewegte Blattfeder (7) verwendet und das gasförmige Medium entlang der Unterseite der Blattfeder (7) gegen den Stapel (1) bläst.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man an einer Welle (5) auf deren Umfang mehrere Blattfedern (7) anordnet, deren Außenkanten (7a) in entlastetem Zustand in einer Zylinderfläche liegen, und daß man die besagten Außenkanten (7a) über die Kanten (3) der Tafeln (4) von unten nach oben rotieren läßt.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Stapelplatz (20) angeordnet sind:
  • a) mindestens ein von unten nach oben bewegliches und federelastisches Spreizelement (6) mit einem Ende, in dessen Bewegungsbahn (Z) der Stapel (1) mit den Kanten (3) seiner oberen Tafeln (4) relativ hineinbewegbar ist,
  • b) mindestens eine auf den Angriffsbereich des Spreizelements (6) am Stapel (1) ausgerichtete Blasdüse (9) für ein gasförmiges Medium, und eine Hubeinrichtung (16) für das Abheben der jeweils durch das Spreizelement (6) und den Strom des gasförmigen Mediums angehobene Tafel (4).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizelement (6) aus einer Blattfeder (7) besteht und daß die mindestens eine Blasdüse (9) schlitzförmig ausgebildet, unterhalb der Blattfeder (7) angeordnet und gegen den Stapel (1) gerichtet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasdüse (9) an der Blattfeder (7) anliegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Welle (5) auf deren Umfang verteilt, mehrere Blattfedern (7) mit achsparallelen Außenkanten (7a) angeordnet sind, deren Bewegungsbahnen (Z) bei einer Rotation der Welle (5) in unbelastetem Zustand in einer Zylinderfläche liegen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (5) eine Hohlwelle ist, die mit einer Druckgasquelle (10) in Verbindung steht und die etwa radial verlaufende Kanäle (12) aufweist, die in die Blasdüsen (9) münden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (5) drehbar auf einer feststehenden Hohlachse (13) gelagert ist, die an die Druckgasquelle (10) angeschlossen ist und die auf der dem Stapel (1) zugekehrten Seite einen Steuerschlitz (14) aufweist, mit dem die zu den Blasdüsen (9) führenden Kanäle (12) nur dann in Verbindung stehen, wenn die jeweils wirksame Blasdüse (9) auf den Stapel (1) ausgerichtet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (5) mit etwa radial abstehenden Flanschen (15) versehen ist, an denen die Blattfedern (7) befestigt sind und in denen sich die Kanäle (12) für das gasförmige Medium befinden.
11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachse (A) der Hohlwelle (5) parallel zur Kante (3) der obersten Tafel verläuft und durch eine Nachführvorrichtung ständig in einer solchen relativen Lage zu der besagten Kante (3) haltbar ist, daß die jeweils auf den Stapel (1) einwirkende Blattfeder (7) bei ihrer Aufwärtsbewegung über die Stapelseitenfläche (2) zunehmend gespannt wird und dabei mit einer waagrechten und einer senkrechten Kraftkomponente auf die oberste Tafel (4) einwirkt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19961648A1 (de) * 1999-12-21 2001-07-05 Nsm Magnettech Gmbh & Co Kg Verfahren und Einrichtung zum Entstapeln von Teilen aus elektrisch leitendem Werkstoff

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DE3634699A1 (de) * 1985-12-10 1987-06-11 Textima Veb K Vorrichtung und verfahren zum vereinzeln textiler flaechengebilde

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